Ein paar Worte zu mir

Nicht selten sagen Autoren von sich durchaus zutreffend, sie hätten eigentlich schon immer geschrieben. Nahezu seit sie Buchstaben zu Wörtern und diese schließlich zu Sätzen aneinanderreihen konnten, taten sie dies, um ihrer beflügelten Fantasie Ausdruck zu verleihen.
Bei mir war das nicht so. Keine Gedichte, keine Kurzgeschichten und Romane schon gar nicht. Sicher, meine Schulaufsätze haben mir nicht viel Schwierigkeiten bereitet und wurden meist gelobt. Außerdem war ich immer ein bisschen ein Tagträumer, der sich mit selbst erdachten Fantasien vom Alltäglichen abgelenkt hat. Aber als Kind konnte dieser alltägliche Tagesablauf mit den Fantasien durchaus mithalten.
Und obwohl ich immer gern gelesen habe und mich nicht selten dabei gefragt habe, ob ich nicht auch so etwas zu Papier bringen könnte, mir vorgestellt habe, wie es wäre, ein Schriftsteller zu sein, habe ich das nie ernsthaft umgesetzt. Dazu gab es zu vieles anderes, was ich hätte werden können (nein, an Astronaut habe ich nie gedacht).

Dass es doch dazu gekommen ist, hatte zwei Auslöser:
1. Allseitsbekannt: Die Idee, einen Nachfolger für den Herrn der Ringe zu schreiben. Nur dass ich erst von einem Freund auf die Idee gebracht werden musste.
2. Eine Kurzgeschichtenausschreibung in einer Fernsehzeitschrift.

Wenigstens die Kurzgeschichte ist irgendwann fertig geworden, wenn auch der Einsendeschluss längst vorüber war. Aber seitdem – etwa 2002 – fing ich an, mich fürs Schreiben zu interessieren. Ein günstiger Fern-Schreibkurs und das Stöbern nach Schreibratgebern im Buchladen taten ihr Übriges, bis 2003 meine erste kleine Kindergeschichte in einem Kalender veröffentlicht wurde. Es folgten ein Krimi und zwei Fantasygeschichten und dann hörte es nicht mehr auf.

Nun habe ich meinen ersten Fantasyroman veröffentlicht („Das Lächeln der Kriegerin“ , Hinstorff 2008) und arbeite daran, weitere Romane folgen zu lassen. Denn inzwischen bin ich beinahe geneigt, einem Satz, den man oft von Autoren hört, zuzustimmen: Das Schreiben ist mein Leben.

Es grüßt euch
Philipp

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Comments
5 Responses to “Ein paar Worte zu mir”
  1. W. Behrendsmeyer sagt:

    Ich bin auf der Suche nach der aktuellen Adresse von Anett Enzmann. Können Sie mir helfen und mir diese bekanntgeben?
    Vielen Dank.

    W. Behrendsmeyer

  2. Hi,
    Jeder kommt anders zum Schreiben und ich stimme dir zu: Schreiben ist auch mein Leben!
    Die Leseprobe zu „Das Lächeln der Kriegerin“ ist super und die Namen sehr schön gewählt!
    Dein Buch ist bei mir vorgemerkt!
    Eventuell könnte dich mein Blog interessieren: http://vincentchancel.wordpress.com/
    Ich bin zwar nicht im Fantasygenre beheimatet und habe noch einen langen Weg vor mir, aber vielleicht findest du ja Gefallen.
    Liebe Grüße
    Vincent Chancel

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