Der Minitipp: Angst

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Wenn du dir nicht sicher bist, wie sich deine Figur verhalten wird, frage sie nach ihren Ängsten.

Der Minitipp: Im Blick

Perspektive im Blick

Die Perspektive im Blick zu behalten, ist nicht leicht. Mach dir immer wieder klar, welche Konsequenzen sich aus dem gewählten Blickwinkel ergeben.

Der Minitipp: Auf den Strich

© Rainer Sturm / pixelio.de

Wer Silben trennt, verwendet einen Trennstrich, wer Wörter verbindet, einen Bindestrich, um aber Gedanken zu trennen, braucht es einen Gedankenstrich.

Der Minitipp: Zielsicher

Zielsicher

Rein lokal gesehen ist es problemlos möglich, mehreren Figuren ein gemeinsames Ziel zu geben, solange dabei jede ihr eigenes Ziel verfolgt.

Der Minitipp: Reisebüro

© RainerSturm / pixelio.de

Wenn du eine Geschichte schreibst, schickst du deine Leser auf eine (Abenteuer-) Reise. Dabei ist der Weg das Ziel. Aber: Art und Richtung der Reise legst du schon auf den ersten Seiten fest. Auch sollten die Leser bald wenigstens ungefähr wissen, wo die Reise hinführt. Und was erreicht werden muss, damit die Reise ein Ende … Weiterlesen

Der Minitipp: Getrieben

© Thomas Max Müller / pixelio.de

Während der Plot einer Geschichte von der ständigen Suche nach der Antwort auf die Frage „Was wäre, wenn …?“ getrieben ist, suchen die Figuren innerhalb dieses Plots stets aufs Neue die Frage „Was tätest du, wenn …?“ zu beantworten.

Der Minitipp: Worum gehts?

Ex-Posé

Wer ein gutes Exposé schreiben will, legt am besten als Erstes die Frage „Was passiert?“ ganz weit weg. Er greift sie überhaupt nur und erst dann wieder auf, wenn er damit der Antwort auf die eigentlich entscheidende Frage „Worum geht es?“ noch zusätzliches Leben einhauchen kann.

Der Minitipp: Fragen über Fragen

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Antworten zu liefern, ist Sache des Sachbuchs, Romane schicken ihre Leser mit Fragen auf die Suche.

Der Minitipp: Alltag zum Zweiten

© Jörg Kleinschmidt / pixelio.de

Will der Autor den Leser aus dem Alltag reißen, sollte er das zunächst gründlich mit dem Helden seiner Geschichte tun.

Der Minitipp: Prüfung

© Jeka

Nicht alles, was man erzählen kann, ist es wert, erzählt zu werden. Der harten und selbstkritischen Frage, ob das, was man erzählen will, dieser Prüfung standhält, sollte man sich zu keinem Zeitpunkt entziehen.

Der Minitipp: Am Pranger

© Sanjay Deva

Niemand, der heutzutage (s)ein Werk selbst verlegt, sollte dafür von vornherein an den Pranger gestellt werden. Doch eines muss sich der Selbsverleger ernsthaft bewusst machen: Wer unabhängig veröffentlicht, gibt dennoch ein Recht ab – das Recht nämlich, einem anderen die Schuld in die Schuhe zu schieben.

Der Minitipp: Licht und Schatten

Licht und Schatten, Foto: Alexey Fursov

In einer Geschichte gilt: Ohne Schatten verblasst das Licht. Ohne das „Böse“ bekommt das „Gute“ nichts zu tun. Fehlt die antagonistische Kraft (wie immer die auch aussehen mag), ist der Held arbeitslos. Dann allerdings ist er es, der die Geschichte in Gang bringt und „am Laufen“ hält. Das gilt nicht weniger, wenn er eine Sie … Weiterlesen

Der Minitipp: Domino der Erzählens

Domino, Foto: pzAxe

Wer sich nicht sicher ist, wie er seine Geschichte ins Rollen bringt, dem hilft es vielleicht, sich klarzumachen, dass die meisten Geschichten aus Ereignisketten bestehen, die man mit dem Dominospiel vergleichen kann. Ein erstes Ereignis gibt den Anstoß und setzt die Kette in Gang. Doch anders als beim Domino braucht es zwischen den Ereignissen immer … Weiterlesen

Mehr Minitipps

Vom Schreibtisch, Foto: Marko Tomicic

Ab sofort gibt es monatlich einen Minitipp von meiner einer auf dem Blog von BookRix.

Der Minitipp: Den Bogen spannen

Minitipp, Foto: Diego Barbieri / Shutterstock.com

Wir beobachten die Schützin. Plötzlich spannt sie den Bogen! Und auch wir sind gespannt, was geschieht, wenn sie die Sehne loslässt. Doch noch erfüllt sich unsere Erwartung nicht. Mögen wir geglaubt haben, die Sehne sei schon zum Zerreißen gespannt, die Schützin zieht sie noch ein weiteres Stück an. Gerade, als wir sicher sind, nun werde … Weiterlesen