Fairlag – Aktionsbündnis für faire Verlage

Aktionsbündnis für faire Verlage

Gerade durch die Möglichkeiten des Internets besteht für unerfahrene veröffentlichungswillige Autoren die Gefahr, an die sogenannten Schwarzen Schafe der Verlagswelt zu geraten.
Mit dem Aktionsbündnis für faire Verlage gibt es nun endlich anerkannte Unterstützung und Beratung!

Comments
6 Responses to “Fairlag – Aktionsbündnis für faire Verlage”
  1. Renate Schmid sagt:

    Hallo, ich hätte da eine Frage: Ich hatte ein Buch bereits im Eigenverlag veröffentlicht, möchte es aber gerne zur Neuauflage an einen Verlag oder auch den Handel weieregeben. Könnten Sie mir bitte einen Tip geben, an wen ich mich da wenden kann? Danke im voraus fürIhre Mühe. Mit freundlichem Gruss Renate Schmid

    • autorphilipp sagt:

      Hallo Frau Schmid,
      schwierig, muss ich leider sagen. Denn in der Regel gilt ein Manuskript, das Sie bereits im Eigenverlag veröffentlicht haben, für Publikumsverlage als verbrannt.
      Andererseits gibt es durchaus Gegenbeispiele.
      Das Entscheidende wird letztlich sein, ob Sie ein Buch geschrieben haben, das für entsprechende Verlage von Interesse ist.
      Suchen Sie also anhand der Verlagsprogramme im Internet und im Buchhandel nach Verlagen, die an Ihrem Buch interessiert sein könnten, nehmen Sie mit deren Lektoraten Kontakt auf (per Email oder telefonisch) und schildern Sie Ihren Fall. Achten Sie darauf, dass Sie schon zu diesem Zeitpunkt nicht ins Schlingern geraten, wenn Sie danach gefragt werden, warum ausgerechnet Ihr Buch das richtige für den Verlag ist. Eine gute Präsentation ist wichtig.
      Und daran denken: Sobald ein Verlag für die Veröffentlichung Geld von Ihnen haben will, ist er mit Sicherheit der falsche!

      Dasselbe gilt auch für die zweite Möglichkeit, die ich Ihnen vorschlagen möchte:
      Wenden Sie sich nicht direkt an einen Verlag, sondern zunächst an eine seriöse Literaturagentur (keine Vorabzahlungen für die Agenturleistung, ebensowenig für Lektorat o.ä., die Agentur verdient erst nach Vertragsabschluss prozentual am Verkaufserlös ca. 15 – 20%). Schauen Sie sich dafür z.B. auf folgender Internetseite um:
      http://www.uschtrin.de/litag.html
      Achten Sie auch hier wieder darauf, dass ihr Buch zum Agenturprofil passt.
      In der Regel bekommen Sie von einer Agentur detailliertere Rückmeldungen über die Marktchancen Ihres Buchs als von einem Verlag. Kommt es zum Abschluss eines Agenturvertrags, haben Sie einen starken Partner bei der Vermittlung an einen Verlag zur Seite.
      Finden Sie keine Agentur, bleibt Ihnen der direkte Weg zum Verlag wie oben beschrieben.

      Eine dritte Möglichkeit will ich Ihnen noch nennen, die Ihnen auf jeden Fall bleibt: Versuchen Sie es mit einem neuen und unveröffentlichten Manuskript auf einem der beiden Wege. Bei Erfolg ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie später auch Ihr aktuelles Buch an den Publikumsverlag bringen können, deutlich höher.

      Leider kann ich Ihnen nicht mehr dazu sagen, da ich ja Ihr Buch nicht kenne. Es ist eben leider so, dass man mit einem Buch im Eigenverlag dem Ziel einer Veröffentlichung im Publikumsverlag nur in Ausnahmefällen wirklich näher rückt. In aller Regel steht man auch danach vor dem üblichen und schwierigen Weg.

      Ich wünsche Ihnen auf diesem Weg viel Erfolg und würde mich freuen, wieder von Ihnen zu hören.

      Viele Grüße und ein schönes Wochenende,
      Philipp

  2. Sigrid Prangenberg sagt:

    Hallo,
    ich bin mir leider nicht sicher, ob es hier nur um Antworten auf den zuvor veröffentlichen Text geht, doch ich habe ein brennendes Problem, und versuche jetzt mal, hierüber mit Euch in Kontakt zu treten. Ich habe vor längerer Zeit mein erstes Manuskript an den Deutschen Literaturverlag in Berlin geschickt. Erstens hinterlies dieser Verlagsname für mich den Eindruck der Seriosität und zweitens klangen die Bedingungen sehr gut. Aber weit gefehlt. Es geht hier um einen wie bereits mehrfach erwähnten Zuschussverlag. Sie langen zu, und das nicht so knapp, der Betrag liegt bei 18.tausend €. Auf meine Bitte, mir mein Manuskript umgehend zurückzusenden, erhielt ich ein Angebot, diesen Betrag auch in Raten zahlen zu können. Doch ich bat noch einmal um die sofortige Rücksendung meines Skripts. Nun höre ich absolut nichts mehr, bekomme auch mein Skript nicht zurück.
    BITTE HELFEN SIE MIR UND GEBEN MIR EINEN RAT, WELCHE MÖGLICHKEITEN HABE ICH?
    In meinem Schreiben wies ich darauf hin, dass ich mir alle Rechte
    vorbehalte.
    Ich bedanke mich im Voraus und verbleibe
    mit besten Grüßen S. Prangenberg

    • autorphilipp sagt:

      Hallo Frau Prangenberg,

      da ich kein Jurist bin, kann ich Ihnen in diesem Fall nur sehr unverbindlich raten. Im Zweifel bitte ich Sie, sich z.B. direkt an Fairlag zu wenden.

      Wenn ich Sie richtig verstanden habe, haben Sie mit dem Deutschen Literaturverlag keinerlei Verträge abgeschlossen. Damit sind Sie im Wesentlichen auf der sicheren Seite. Ich hoffe außerdem, dass Sie nur eine Kopie Ihres Manuskripts verschickt haben, womit Ihnen ja Ihr Werk nicht verloren geht.

      Verständlicherweise würden Sie sich wohler fühlen, wenn Sie auch die Kopie Ihres Manuskripts zurückerhielten, eine solche Rücksendung ist allerdings allgemein nicht selbstverständlich. In der Regel weisen Verlage darauf hin, dass bei unverlangt eingesendeten Manuskripten kein Anspruch auf Rücksendung besteht. Sollte es in Ihrem Fall also keine anderslautende Vereinbarung geben, wird Ihnen wahrscheinlich nichts anderes übrig bleiben, als die Sache auf sich beruhen zu lassen, zumal der Deutsche Literaturverlag nach Ihrer eindeutigen Ablehnung jegliches Interesse an einer Kommunikation mit Ihnen verloren haben dürfte.
      Ich würde den Verlag also ein weiteres Mal bitten, das Manuskript zurückzusenden, und andernfalls die Vernichtung des Manuskripts fordern.
      Ob der Verlag zu Letzterem verpflichtet ist, weiß ich nicht genau, daher weise ich noch einmal auf Fairlag hin.

      Wenn alles nicht fruchtet, würde ich mich nicht allzu sehr grämen. Sie besitzen weiterhin alle Rechte am Text und im Prinzip kann der Verlag, der ja nur an Ihnen als Autorin verdienen würde, damit gar nichts anfangen. Der Grund dafür, dass sie nicht zurücksenden, ist vermutlich einfach der, dass sie das Porto sparen wollen.

      Ich hoffe, ich konnte Sie damit ein wenig beruhigen. Sollte ich etwas übersehen haben, weisen Sie mich einfach darauf hin, ansonsten wünsche ich Ihnen viel Erfolg und Umsicht bei der weiteren Verlagssuche.

      Viele Grüße
      Philipp

      • Sigrid Prangenberg sagt:

        Herzlichen Dank, meine Befürchtung war nur die, dass ein Verlag das Manuskript evtl. „zweckentfremden“ könnte, aber das wäre ja auch bei einer Rücksendung möglich. Tatsächlich wäre mir wohler dabei gewesen, es zurückzubekommen. Im Übrigen handelt es sich wirklich um eine Kopie, das Porto für eine evtl. Rücksendung hatte ich fairerweise bereits mitgeschickt, dieser Verlust wäre nicht tragisch. Also werde ich, wie Sie mir empfehlen, nochmals um Rücksendung oder andernfalls um die Vernichtung bitten.
        Noch einmal bedanke ich mich bei Ihnen für Ihre so schnelle Rückantwort und gehe jetzt auch beruhigter an die Sache ran.
        Mit den besten Grüßen und guten Wünschen für Sie
        S. Prangenberg

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