AUTORitätEN in Oberursel

Es war wieder spannend, inspierierend, lustig, informativ und einfach großartig. Das Treffen der Montségur-Autoren in Oberursel. Vergangenes Wochenende fand es zum vierten Mal statt und ich möchte es nicht mehr missen.

Oberursel bedeutet für mich natürlich einen weiten Anfahrtsweg und zwar einen, der an einem Freitag mit jeder Menge Verkehr aufwartet. So setzte ich mich bereits frühzeitig hinters Steuer, denn das Abendessen im Parkhotel wollte ich keinesfalls verpassen. Noch weniger den anschließenden großen Leseabend.

Gegen 16.30 Uhr hatte ich die knapp 700 Kilometer hinter mich gebracht und parkte vor dem Veranstaltungsort. Geplant war, mich als erstes etwas frisch zu machen und die Reisebekleidung gegen halbwegs Vorzeigbares auszutauschen, aber dann siegte doch die Neugier und ich warf einen ersten Blick in das Hotelrestaurant, wo sich im Vorraum traditionell die Ankunftlinge sammelten.

Die Ankunftlinge
Die Ankunftlinge

Das war ein Fehler! Es waren nämlich wirklich schon viele da und das Begrüßen, Herzen und Drücken wollte gar kein Ende nehmen. Schon wurden die ersten Neuigkeiten ausgetauscht und ich musste mich schließlich zwingen, mich noch einmal zurückzuziehen.

Das kalte und warme Abendbüfett war gewohnt umfangreich und schmackhaft, die großen Tische taten ihr Übriges, dass man sich unter den über 70 Autoren aus ganz Deutschland, Österreich, der Schweiz und darüber hinaus sofort wieder heimisch fühlte.

Im Bann der großen Fünf

Nach dem Abendbrot und einer kleinen (Raucher-) Pause hieß es, sich einen guten Platz für die öffentliche Lesung zu organiesieren, bei der ein interessiertes Publikum aus der Umgebung die angereisten Autoren ergänzte.

Ursula Poznanski
Ursula Poznanski

Leider hatte Nina Blazon ihre Lesung aus gesundheitlichen Gründen absagen müssen. Für sie eingesprungen war Ursula Poznanski, die aus ihrem Überaschungserfolg „Erebos„, einem phantastischen Thriller für Jugendliche, las. Mit nur wenigen Sätzen zog die Wiener Autorin ihre (meist eher gefühlt jugendlichen) Zuhörer in den Bann. Ich bin sicher, nach der Lesung war es für niemanden mehr eine Überraschung, dass dieses Buch nicht nur eine Unmenge an Lesern um den Schlaf gebracht hat, sondern auch in den Feuilletons großer Zeitungen wie der Süddeutschen oder der Neuen Züricher bestens besprochen wurde.

Kai Meyer hat sich längst eingerichtet in den Phantastik-Bestsellerlisten und einer riesigen Fangemeinde. Obwohl das sicherlich auch dem Gros des Publikums bekannt war, ging ein ehrfürchtiges Raunen durch den Saal, als Moderatorin Eva Völler, selbst Bestsellerautorin, von den weit über vierzig Romanen sprach, die der 41-Jährige inzwischen veröffentlicht hat, die weltweit in 27 Sprachen erschienen sind und teilweise Vorlage für Hörbücher, Hörspiele, Comics und Filme wurden.
Wir kamen an diesem Abend nicht nur in den Genuss einer sehr humorvollen Hörprobe aus dem im letzten Jahr erschienenen Roman „Arkadien erwacht„, sondern durften auch einer spannenden Szene aus dem frisch erschienen zweiten Band „Arkadien brennt“ lauschen.

Vor der Pause freute ich mich dann auf Wulf Dorn, dessen Romandebüt „Trigger“ ich ja schon mit Begeisterung gelesen und rezensiert habe. Nach dem durchaus nicht unerwarteten Erfolg des Erstlings, war ich nun sehr gespannt auf den zweiten Roman von Wulf, den ich hier ja ebenfalls schon vorgestellt habe. Der Nervenkitzel, den Wulf mit seiner herausragenden Lesestimme hervorrief, machte mir zweierlei klar: Zum einen wird „Kalte Stille“ seinem Vorgänger hinsichtlich des Erfolgs sicher in nichts nachstehen, zum anderen musste ich nach den Lesungen unbedingt an den Büchertisch.

Kai Meyer
Kai Meyer

Nach der Pause konnte ich mir dann endlich einen Eindruck verschaffen von Eva BaronskysHerr Mozart wacht auf„, das ich meinen Bloglesern bereits letztes Jahr allein aufgrund der göttlichen Idee vorgestellt habe. Der Roman, in dem Mozart im Jahre 2006 erwacht und sich von der Idee, sein Requiem zu beenden, getrieben in der neuen Zeit zurechtfinden muss, wird ganz offensichtlich zu recht hoch gelobt. Es war ein großartiges Erlebnis, mitzuerleben, wie Wolfgang beispielsweise die Bedeutung der Buchstabenkombination AC/DC zu ergründen sucht. Ein Erlebnis, das ich auch ohne die wunderbare musikalische Untermalung während der Lesung demnächst vertiefen werde.

Den Abschluss dieses unvergesslichen Leseabends bildete schließlich der Großmeister der deutschen Fantasy, Markus Heitz, womit der neben Kai Meyer und Wolfgang Hohlbein wohl bekannteste Vertreter seiner Zunft die Bühne betrat, um aus seinem im Frühjahr erschienenen Vampirthriller „Judassohn“ zu lesen, dessen Personal so gar nichts mit den weichgespülten Teenie-Idolen unserer Zeit zu tun hat. Die düstere Spannung, die sein Text hervorrufen wollte, wusste der Starautor mit dem ihm eigenen Humor trefflich aufzulockern.

Wulf Dorn
Wulf Dorn

Aufgelockert ging es nach den Lesungen dann in die Hotelbar, denn natürlich ist so ein Wochenende zu kurz, um es schlafend zu verbringen. In lustiger Runde, mehr oder weniger nach Rauchern und Nichtrauchern getrennt, schwatzte man sich so noch vergnüglich in den frühen Morgen.

Psychologie, All Age und Helferlein – rundum gut versichert

Ich hatte es leider im Vorfeld versäumt, mich für einen Workshop anzumelden, was allerdings angesichts der Tatsache, dass zur gleichen Zeit viele interessant Vorträge angeboten wurden, zu verschmerzen war.

Podiumsdiskussion, v.l.: Heike Brillmann-Ede, Jürgen Bräunlein, Ursula Poznanski, Brigitte Melzer
Podiumsdiskussion, v.l.: Heike Brillmann-Ede, Jürgen Bräunlein, Ursula Poznanski, Brigitte Melzer

Der Samstag begann also für mich mit dem Vortrag von Geschichtenweberin Melanie Metzenthin, die als Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie arbeitet und uns daher über das Thema „Figurenentwicklung: Wie entstehen Persönlichkeiten“ aufklären konnte. Besonders amüsant fiel dabei die abschließende Typisierung von Persönlichkeiten wie Superman oder den Blutsbrüdern Winnetou und Old Shatterhand aus.

In der anschließenden Podiumsdiskussion „Was liest du? – Ein kritischer Blick auf den All-Age-Rummel und die Bedürfnisse junger Leser“ führte Jürgen Bräunlein durch ein interessantes Gespräch über den Jugendroman und den Trend, dass auch Erwachsene vermehrt zum Jugendbuch greifen, den Verlage wiederrum mit dem Label „All Age“ beantworten. Mit von der Partie waren Heike Brillmann-Ede, die als Lektorin im Jugenbuchbereich bei Thienemann arbeitet, die Autorin Brigitte Melzer, Ursula Poznanski (s.o.) und Ole Johan Christiansen in seiner Funktion als Literaturwissenschaftler (ansonsten auch der Co-Autor von Thomas Plischke).

Nach dem Mittagessen beantwortete Fred Janssen von der Künstlersozialkasse in seinem Vortrag Fragen zur Künstlersozialversicherung. Das war sehr informativ und erfreulicherweise auch sehr persönlich.

Mit der Diplom-Pychologin Andrea Lionne Hinz ging es im Anschluss um „Die Psychologie des Schreibprozesses: Von Ideen auf der Straße, komplexem Problemlösen und höchstem Glücksgefühl“. Es ging also um Metastrategien in der Arbeit des Schtiftstellers.

Eva Baronsky
Eva Baronsky

Schließlich wartete Falko Löffler noch mit einem kleinen Schmankerl auf: „Digitale Helfer: Schreibsoftware für Autoren am Beispiel von ‚Scrivener'“. Wie meine Blogleser ja wissen, bin ich sehr interessiert an jeder Art von Autorensoftware und Falko, der auch im Bereich Computerspiele als Autor und Texter sehr erfahren ist, überzeugte mich sofort von „Scrivener„. Da die Software bisher nur für den Mac zu haben ist, hatte ich ihr noch keine Aufmerksamkeit geschenkt. Doch die Aussicht, dass das Programm im nächsten Jahr auch für Windows zu haben sein soll, ließ mich aufhorchen. Und was Falko uns damit alles vorführte, lässt yWriter, mit dem ich bis dato sehr zufrieden war, blass aussehen. Nun beginnt also die ungeduldige Wartezeit (eine Beta-Version soll schon im Oktober zu haben sein).

Nach diesem letzten Vortrag am Samstag ging es zum Abendessen. Derart gestärkt räumten die Autoren ihre Kofferräume leer und schleppten ihre Bücherkisten zur dafür eingerichteten Tauschbörse. Auch ich wurde noch einige Exemplare der Kriegerin los und muss mir dafür wohl wieder mal ein neues Bücherregal kaufen. Gefreut habe ich mich, bei dieser Gelegenheit Sandra Uschtrin endlich einmal persönlich kennenzulernen. Schließlich hat man ja von ihrer Arbeit schon lange profitiert.

Markus Heitz
Markus Heitz

Inzwischen verteilten sich die Teilnehmer ein wenig, um sich schließlich nach und nach wieder in der Hotelbar einzufinden. Ich möchte behaupten, der Abend wurde noch fröhlicher als der davor, zumal sich im Raucherraum bald eine Runde zusammenfand, die fleißig Ideen für ein hochgeheimes, dafür aber umso skurrileres Gemeinschaftsprojekt austauschte. Ein hochgradiger Spaß, dessen Ernst man aber keinesfalls unterschätzen sollte.

Schauspiel, Fernsehen und Grammatik

Am Sonntag habe ich daraufhin verschlafen. Glücklicherweise nur ein bisschen, sodass ich mit nur einer kleinen Verspätung zu Lisa-Marie Dickreiters Vortrag „Figuren zum Leben erwecken – wie sich AutorInnen mit Hilfe von Schauspiel-Techniken besser in Figuren und Szenen hineinversetzen können“ kam. Ein Vortrag, der viel Spaß bereitet hat. Und der mir  ein Mittel an die Hand gegeben hat, mit dem es mir eindringlicher als bisher gelingen sollte, Autoren zu vermitteln, wie sie tatsächlich ihre Figuren zum Leben erwecken können. Was ich oft umständlich zu erklären versuche, wurde in diesem Vortrag auf eine ebenso einfache wie treffende Formel gebracht, die ich mit Lisas Erlaubnis demnächst auf meinem Lektorenblog preisgeben will.

Peter Wohlleben ließ uns anschließend in seinem Vortrag „Hilfe, das Fernsehen kommt! – Erfahrungen, Tipps und Tricks im Umgang mit Medien“ an seinen umfangreichen Erfahrungen mit dem Thema teilhaben. Möglicherweise kommt man ja irgendwann einmal in den Genuss, davon zu profitieren.

Den Abschluss des Vortragswochenendes bildete „Selbst wenn sich der Autor ins Hinterteil bisse – Vom Reflexivpronomen bis zum Konjunktiv: Antworten auf die meist gestellten Fragen zur Grammatik bei Montségur“. Angelika Jodl, Sprachdozentin für die ausländischen Studenten der Uni München, verstand es dabei mit jeder Menge Humor auch die kniffligen Fälle der deutschen Sprache federleicht wirken zu lassen. Ihre Studenten sind jedenfalls zu beneiden.

v.l.: Andreas Wilhelm, Kay Meyer, Eva Baronsky, Wulf Dorn, Ursula Poznanski, Markus Heitz
v.l.: Andreas Wilhelm, Kay Meyer, Eva Baronsky, Wulf Dorn, Ursula Poznanski, Markus Heitz

Schließlich traf man sich zum letzten gemeinsamen Mittagessen, um sich dann nach und nach in alle Winde zu zerstreuen.

Wieder einmal nahm ich viel mit auf dem Heimweg: Bücher, Ideen, Inspiration, neue Erkentnisse und jede Menge toller Erfahrungen. Im Namen aller darf ich mich noch einmal ganz herzlich für die Organisation dieses großartigen Treffens besanken, ganz besonders natürlich bei Montségur-Chef Andreas Wilhelm, Programmleiterin Martina Sahler und Kameramann André Wiesler (es wird wieder eine DVD zu dem Treffen geben).

Die erste Nacht

Eine Leseprobe aus meiner Geschichte „Die erste Nacht“, die in der Zeitschrift „Elfenschrift – Das kleine phantastische Literaturheftchen“, Ausgabe 15 von Herausgeberin Ulrike Stegemann erschienen ist.

Was, wenn man panische Angst vor der Dunkelheit hat und nur noch nicht ahnt, dass man nun ein neues Leben beginnen wird, eines in dem die heutige Nacht nur die erste von unzähligen dunklen Nächten sein wird?

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Ich hob den Kopf nur langsam, um den Bassisten nicht zu stören, der mir hinter meiner Stirn ein exklusives Konzert zelebrierte. Sollte ich die Augen öffnen? „Besser nicht“, wollte ich mir antworten. Aber mir war bewusst, dass der harte Untergrund, auf den ich mich bettete, und die unangenehm erfrischende Kühle, die meinen Körper zwickte, noch eine Überraschung für mich bereithielten. Also, Augen auf und durch. Dunkelheit. Und kein Lichtschalter. Ein Frösteln. Ich war nicht zu Hause. Ich lag auf einer Bank. Voll bekleidet, Schuhe und Jacke inklusive. Ich richtete mich auf, fingerte in der Jackentasche nach dem Handy. Ein Licht in der Finsternis. 23.35 Uhr.

In mir wuchs die Erkenntnis, dass etwas nicht stimmte. Gegen 3.00 Uhr hatte ich den „Keller“ verlassen. Das wusste ich noch, denn es war ungewöhnlich früh für mich. Allerdings weit später als 23.35 Uhr. Hatte ich einen ganzen Tag verschlafen? Ich war einen Moment ratlos, bis mir einfiel, wie leicht sich auch das mit dem Handy überprüfen ließ. Tatsächlich: Am Samstagabend war ich in die Disko gegangen, jetzt ging es stramm auf den Montag zu.

Ich schob diese Merkwürdigkeiten beiseite. Mein Verstand arbeitete sowieso noch viel zu langsam. Jetzt hatte ich einen ganz anderen Kampf zu bestehen. Einen, der schlimmer war, als alles, was ich über das schwarze Loch in meinem Gedächtnis noch herausfinden mochte. Ich musste durch die Schwärze der Nacht nach Hause finden.

Mein Körper strafte den Versuch, aufzustehen, mit Schmerzen. Ich versuchte sie zu ignorieren. Konnte ein Kater so lange anhalten? Oh ja, er konnte.

Wo war ich?

Ich konnte kaum die Hand vor Augen sehen. Ruckartig stellte ich mich auf die Beine. Ihr Zittern griff auf den ganzen Körper über, mir brach der Schweiß aus allen Poren. Oh nein, das war nicht nur der Kater. Ich schaute mich nach allen Seiten um, lauschte in die Dunkelheit. Es war so still. Zu still.

Die ersten Schritte waren zaghaft, tastend. Trotzdem gesellte sich zu dem Bassisten ein Trommler, der von innen meine Brust bearbeitete. Meine Füße passten sich dem Takt an, bewegten sich immer schneller, rissen mich förmlich mit sich, bis ich, die Arme weit vorgestreckt, durch die Nacht stürmte, ein Ohr zur Orientierung auf das Knirschen des Weges unter meinen Füßen gerichtet, das andere gemeinsam mit den angestrengten, aber sinnentleerten Augen zur Kontrolle der Umgebung abgestellt.

So wäre ich beinahe dem unvermeidlichen Ende entgegengerannt. Im letzten Moment erkannte ich die Mauer. Wenigstens wusste ich jetzt, wo ich war: der Park der Wallanlagen an der historischen Stadtmauer. Keine fünf Minuten vom „Keller“ entfernt. Der wahrscheinlich dunkelste Ort der Stadt. Kein Licht der weit entfernten Straßenlaternen reichte hierher. Aber auch nur ein Katzensprung bis zu mir nach Hause. Ich war allerdings keine Katze. Also weiter!

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Ulrike Stegemann (Hrsg.)
Elfenschrift – Das kleine phantastische Literaturheftchen
Ausgabe 15, September 2007

ISSN: 1613-3293

Cover-Bild: Rosi Dombach
Schwerpunkt: Endlose Nacht

Aus dem Inhalt:

  • Nachbericht über den Marburg Con 2007 inkl. Interview mit Uwe Vöhl
  • Textbeiträge von Maike Schneider, Christiane Gref, Philipp Bobrowski, Manuela P. Forst, Oliver Hohlstein, Tanja Thomsen und Christel Scheja
  • Grafiken/Illustrationen von Rosi Dombach, Shaggy Buttler, Tina Müllner, Manfred Lafrentz, Christel Scheja, Manuela P. Forst und Michael Stegemann
  • Bücher-Ecke: „Wolfgang Hohlbeins Schattenchronik“, Vampire und mehr. Weitere Infos, Ausschreibungstipps und mehr …

Rezensionen:
Terracom 103
Phantastischer Bücherbrief

Zur Elfenschrift

Die andere Seite der Fantasy

Anthologie: Fantastische Kreaturen
Anthologie: Fantastische Kreaturen

Ich freue mich besonders, euch den demnächst erscheinenden Kurzgeschichtenband „Fantastische Kreaturen“ vorstellen zu dürfen, denn in ihm sind gleich eine ganze Reihe mir lieber Autorenkollegen vertreten.
Herausgegeben wird das Buch vom wohl erfolgreichsten deutschen Fantasy-Autor Wolfgang Hohlbein.

Fantastische Kreaturen

Was wäre die Fantasy ohne sie: Drachen, Zwerge, Elfen, Feen, Kobolde, Nymphen, Vampire, Orks … nicht zu vergessen all die Kreaturen, die eine eigene Schöpfung ihrer Autoren sind. Sie bevölkern fantastische Welten, befinden sich manchmal aber auch mitten unter uns. Sie machen es den Helden schwer, an ihr Ziel zu gelangen, sind zumeist aber die eigentlichen Helden.
Doch wie stellt sich die Welt aus der Sicht einer fantastischen Kreatur dar? Namhafte deutschsprachige Fantasy-Autorinnen und Autoren lassen in den 14 Storys dieser Anthologie gänzlich unterschiedliche Kreaturen die Hauptrolle spielen. Jede Geschichte ein Highlight!

Die Autoren:

Christoph Marzi – Erlkönigskind
Katja Brandis – Der Greif von Xanthia
Bernd Rümmelein – Der Drache dunklen Wassers
Susanne Gerdom – Das große Rennen
Nina Blazon – Feuerherz
Christoph Hardebusch – Ewigkeit
Monika Felten – Doron-Fennas
Stephan R. Bellem – Pfad der Bestimmung
Evelyne Okonnek – Feuer im Meer
Brigitte Melzer – Return of the living Fred
Jonas Torsten Krüger – Marsyas
Martin Clauss – Die dunkle Seite der Fantasie
Lynn Raven – Hic sunt Vampyres!
Wolfgang Hohlbein – Vatertag

Wolfgang Hohlbein (Hrsg.)
Fantastische Kreaturen
Gebundene Ausgabe, 320 Seiten
Ueberreuter
ISBN: 978-3800054831

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Quelle: Montségur Autorenforum