Sprachlich kreativ zum 16.10.11

Ein bisschen Werbung für die deutsche Sprache.

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Deutsch schafft Wissen – Kreativwettbewerb

Originaltext, siehe: http://www.goethe.de/lhr/prj/diw/pwb/deindex.htm oder
http://www.wissenschaftssprache-deutsch.de/wettbewerb

Deutsch schafft Wissen – Kreativwettbewerb

Sprache schafft Wissen.
Sprache transportiert Wissen.
Wissenschaft ist immer auch Sprache.

Sprachen als Instrumentarium wissenschaftlicher Erkenntnis schaffen Zugang zu Wissenswelten, zu Publikationen, zu Lehr- und Forschungsangeboten, zum akademischen Austausch mit Hochschulen.
Welche Rolle kommt in dieser Hinsicht Deutsch als Wissenschaftssprache heute noch zu?

Das Ziel
Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) und das Goethe-Institut laden Sie ein, kreativ zu sein: Zeigen Sie, dass die deutsche Sprache in den Wissenschaften Zukunft hat!

Willkommen sind Ideen, die die Beziehungen zwischen der deutschen Sprache und den Wissenschaften versinn(bild)lichen – in Form einer grafischen Skizze, eines witzigen Werbespruchs oder eines ausgereiften Plakatentwurfs!

Ganz gleich, ob Sie selbst in der Wissenschaft tätig, Muttersprachler oder einfach nur ein Freund oder eine Freundin der deutschen Sprache sind, dieser Wettbewerb wendet sich an ein breites Publikum in aller Welt.

Die Preise
Die überzeugendsten Ideen werden von einer Jury ausgewählt und prämiert. Die besten Entwürfe werden mit Unterstützung eines Grafikers für den weltweiten medialen Einsatz (Internet, Plakatserie für Hochschulen etc.) aufbereitet. Die Gewinner werden dabei stets als Urheber der Ideen genannt.

Den Bestplatzierten winken:
1. Preis: 3.000 EUR sowie eine Reise nach Essen einschließlich Unterbringung im Rahmen der Preisverleihung zum Wettbewerb am 10.11.2011
2. Preis: 1.000 EUR
3. Preis: 1.000 EUR

So nehmen Sie teil:

Füllen Sie das Teilnahmeformular aus und senden Sie uns Ihre Ideen. Oder schreiben Sie uns unter Angabe Ihres Namens sowie Ihrer Post-Adresse, Mail-Adresse, Ihres Alters und des Werktitels an:

Goethe-Institut e. V.
Stichwort: „Deutsch in den Wissenschaften“
Dachauer Straße 122
80637 München

Bitte beachten Sie: Einsendeschluss ist der 16.10.2011.

Die Teilnahme von Minderjährigen ist nur mit Einwilligung der Eltern oder Erziehungsberechtigten möglich.
Einverständniserklärung der Eltern (PDF, 200 KB): http://www.goethe.de/mmo/priv/7602508-STANDARD.pdf

Teilnahmeformular: http://www.goethe.de/lhr/prj/diw/pwb/tei/for/deindex.htm

Die Gewinner des Wettbewerbs werden durch eine Jury ermittelt. Die Preisverleihung findet im Rahmen der Konferenz „Deutsch in den Wissenschaften“ am 10.11.2011 in Essen statt.

Wir freuen uns auf Ihre Ideen!

Quelle: Uschtrin

Theater und Studenten zum 01.10.11

Den Auftakt im Oktober machen ein Stücke- und ein Essaywettbewerb. In ersterem geht es um einen Bus, letzterer kann einen cleveren Studenten richtig fit machen!

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Autorenwettbewerb des Leipziger Theaters der Jungen Welt

Originalausschreibung auf: http://www.theaterderjungenweltleipzig.de/news/datum/2010/12/20/tdjw-schreibt-autorenwettbewerb-aus/

TDJW SCHREIBT AUTORENWETTBEWERB AUS

Einen Autorenwettbewerb für Stücke in, auf und um einen Bus schreibt das TdJW gemeinsam mit dem Landestheater Detmold aus. Gesucht sind Stücke für Kinder bis 10 Jahre.

Einsendeschluss: 1. Oktober 2011

Der Theaterbus des Theaters der Jungen Welt

Ein Theaterbus, der auf Schulhöfe, Messen, Stadtteilfeste und beinahe jeden anderen Ort rollt, gehört in Leipzig seit vielen Jahren zu den Aufsehen erregenden Veranstaltungsorten. Doch es gibt sie auch in Hamburg, München und anderen Orten, diese zu einer Bühne umgebauten Linienbusse.
Das Theater der Jungen Welt schreibt nun zum zweiten Mal einen Autorenwettbewerb aus für Stücke, die in, auf oder um einen Bus herum spielen, diesmal gemeinsam mit dem Landestheater Detmold.
Gefragt sind Stücke für Kinder bis 10 Jahre in deutscher Sprache; Teilnahmeschluss für eingesandte Stücke ist der 1. Oktober 2011.

Das Theater der Jungen Welt Leipzig, renommiertes und ältestes deutschsprachiges Theater für Kinder und Jugendliche und seit 2002 unter der Intendanz von Jürgen Zielinski, hat den Autorenwettbewerb mit 4000 Euro dotiert.
Das Theater plant, das preisgekrönte Stück als Uraufführung herauszubringen.
Weiterer Kooperationspartner des Autorenwettbewerbs ist die Mitteldeutsche Regiobahn.

Das Siegerstück des 1. Autorenwettbewerbs, Tilla Lingenbergs Jugendstück „Wagen 1322“, steht seit 2007 auf dem Spielplan des Theaters und erlebte im Herbst seine 70. Aufführung. Weitere Inszenierungen für den Leipziger Theaterbus waren die Kinderstücke „Der Junge im Bus“ (von Suzanne van Lohuizen), „Leonard“ (von Wolf Erlbruch) und „Papa, Tom“ (von Jörg Bohn/Paul Steinmann).

Teilnahmebedingungen:

Nach dem großen Erfolg der ersten Runde von 2006/07, an der sich über sechzig Autoren beteiligten, schreibt das Theater der Jungen Welt zum 2. Mal einen Wettbewerb für Stücke aus, die in, auf oder um einen Bus herum spielen.
Gesucht wird diesmal:

  • ein Kinderstück für Zuschauer bis 10 Jahre
  • Dieses Stück sollte den Bus als besonderen inhaltlichen Ausgangspunkt nutzen und nicht älter als zwei Jahre sein.

Busse sind Theaterorte mit Charisma: Sie sind öffentliche Orte der Begegnung und zugleich ist der Bus ein geschlossener Raum, in dem die Trennung zwischen Schauspieler und Zuschauer weitgehend aufgehoben ist. Das macht aus einem Verkehrsmittel einen reizvollen »Spiel«platz für Theater.

Das Theater der Jungen Welt zählt seit Jahren einen umgebauten Linienbus zu seinen festen Aufführungsorten und hat dort bereits fünf Inszenierungen – sowohl im Schauspielbereich als auch im Puppentheater – herausgebracht.

Das Siegerstück von 2006/07, Tilla Lingenbergs Jugendstück WAGEN 1322 (vertreten durch den Drei Masken Verlag) steht nach bisher über 70 Vorstellungen immer noch auf dem Spielplan des Theaters.

Teilnehmen an diesem Wettbewerb können alle AutorInnen, die bis zum 1. Oktober 2011 ein Stück in deutscher Sprache zu den oben erwähnten Rahmenbedingungen an das Theater der Jungen Welt in Leipzig schicken.
Die Stücke müssen bis zur Entscheidung der Jury (Anfang Dezember 2011) zur Uraufführung frei stehen.
Je AutorIn darf nur ein Stück eingereicht werden.
Der Autorenwettbewerb ist mit 4.000 Euro dotiert. Das Theater plant, das prämierte Stück als Uraufführung herauszubringen.
Die Texte – ergänzt durch einen Lebenslauf der Autorin/des Autors – bitte in dreifacher Ausfertigung per Post an:

Theater der Jungen Welt
Eigenbetrieb der Stadt Leipzig
Stichwort: Bus-Stück 2
Lindenauer Markt 21
04177 Leipzig

Quelle: Uschtrin

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Essay-Wettbewerb „Gesundheit 2050“

Originaltext, siehe: http://www.welt.de/dossiers/dieweltderzukunft/article13454904/Deine-Ideen-fuer-die-Zukunft-der-Gesundheitsforschung.html

Deine Ideen für die Zukunft in der Zukunft der Gesundheitsforschung

In Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftsjahr 2011 – Forschung für unsere Gesundheit führt die WELT dieses Jahr erneut einen Essay-Wettbewerb für Studierende durch.

Wie sehen die Gesundheits-Technologien der Zukunft aus? Welche Rolle wird künstliche Intelligenz dabei spielen? Existiert die klassische medizinische Versorgung noch wie wir sie heute kennen? Welche Entwicklungen wird es im Bereich der personalisierten Medizin geben? Wie wirkt sich der demografische Wandel auf das Gesundheitswesen von morgen aus?

Bei diesen Fragen geht es neben der technischen Umsetzung vor allem um gesellschaftliche und ethische Aspekte – insbesondere im Wissenschaftsjahr Gesundheitsforschung. Wie kann ein mögliches Konzept für das Gesundheitssystem Deutschlands aussehen?

Kreative, innovative, interdisziplinäre Ideen zum Thema „Gesundheit 2050“ sind gefragt. Schreibe diese in einem Essay auf. Der Schwerpunkt kann sowohl im natur- und geisteswissenschaftlichen oder auch ingenieurwissenschaftlichen Bereich liegen. Fachübergreifendes Denken ist dabei ausdrücklich erwünscht.

Teilnahmebedingungen
Teilnahmeberechtigt sind Studentinnen und Studenten aller Fachrichtungen – mit dem Höchstalter von 35 Jahren zum Stichtag des Einsendeschlusses.

Preise
1. Preis: Maßgeschneidertes Fitnessprogramm mit Personal Trainer für 1 Jahr
2. Preis: Elektrofahrrad GoCycle
3. Preis: MacBook Air (11” Modell)

Zusätzlich erhalten die ersten 20 Einsendungen ein kostenloses Jahresabonnement der WELT KOMPAKT.

Einsendungen in deutscher Sprache als Word-Dokument mit maximal 10.000 Zeichen an weltderzukunft@welt.de.

Bitte fügen Sie zusätzlich eine Kopie der Immatrikulationsbescheinigung bei und geben Sie eine Telefonnummer an.

Einsendeschluss: 1. Oktober 2011

Quelle: Uschtrin

Vertrag dich!

© Franck Boston
© Franck Boston

Mit diesem Artikel beginnt eine neue Reihe auf diesem Blog. Diese soll euch helfen, Verlagsverträge besser zu verstehen.

Bisherige Artikel dieser Reihe:

  1. Vertrag dich! (diese Einleitung)
  2. Der Normvertrag
  3. Titel(n)
  4. Ausgeschlossen!
  5. Aufs Nebengleis
  6. Nur mit deiner Zustimmung
  7. Im Sinne des Autors
  8. Verlagspflicht
  9. Hauptsache netto
  10. Vorgeschossen
  11. Nebensache?
  12. Vergriffen
  13. Verramscht

Vorweg sei gesagt, dass die Artikel von mir nach bestem Wissen und Gewissen verfasst werden. Aber ich bin kein Jurist. Im Streitfall könnt ihr euch also weder auf mich noch auf meine Ausführungen hier berufen.

Ein Verlagsvertrag wird zwischen dem Verfasser bzw. Urheber eines Werkes (oder auch einem autorisierten Vertreter des Verfassers/Urhebers) und einem Verlag geschlossen. Zu den Rechten und Pflichten beider Parteien, die in einem solchen Vertrag geregelt werden, kommen wir in den späteren Artikeln noch. Wer aber ist das Gegenüber überhaupt? Was kann der Verfasser grundsätzlich von einem Verlag erwarten, mit dem er einen Vertrag abschließt? Was also zeichnet einen Verlag aus?

Ein Verlag ist ein Verlag ist ein Verlag

Es gibt inzwischen diverse Möglichkeiten, ein Werk zu veröffentlichen. Dieser Artikel stellt sich nicht die Aufgabe, diese in wertender Weise miteinander zu vergleichen. Welche Vor- und Nachteile die Alternativen im Einzelnen haben mögen, wurde und wird an anderer Stelle diskutiert.

Alle lassen sich aber hinsichtlich eines Kriteriums in zwei Gruppen teilen:

  1. Verfasser und Verleger des Werkes sind eindeutig voneinander getrennt, der Verleger trägt die alleinige Verantwortung für die verlegerische Tätigkeit.
  2. Der Verfasser übernimmt zumindest einen Teil der verlegerischen Verantwortung, tritt damit also selbst als Verleger auf (Selbstverleger).

Ein Verleger und der Verlag, der eventuell hinter ihm steht, zeichnet sich also dadurch aus, dass er in seiner Verantwortung die verlegerische Tätigkeit übernimmt.

Diese Tätigkeit besteht im Wesentlichen in der Vervielfältigung und Verbreitung des Werkes.

Ein Verlag ist ein Medienunternehmen, das Werke der Literatur, Kunst, Musik, Unterhaltung oder Wissenschaft vervielfältigt und verbreitet.
(Wikipedia)

Verlag, Wirtschaftsunternehmen zur Herstellung, Vervielfältigung und zum Vertrieb von Büchern, Zeitschriften, Landkarten, Noten, Kalendern und anderen der Information und Unterhaltung dienenden Medien.
(Metzler-Literatur-Lexikon, Stuttgart 1990)

Der Verleger ist verpflichtet, das Werk zu vervielfältigen und zu verbreiten.
(Gesetz über das Verlagsrecht, § 1)

Der Auszug aus dem Verlagsgesetz zeigt schon: Vervielfältigung und Verbreitung des Werkes definieren den Verleger nicht nur, sie sind sogar seine gesetzliche Pflicht.

Namenspoker

Nun ist der Begriff Verlag nicht geschützt. Auch eine Bäckerei könnte ihn im Namen führen. Das wäre auch nicht weiter schlimm, weil beim „Brotverlag“ relativ schnell ersichtlich würde, dass es sich trotz des Namens nicht um einen Verlag, sondern eben um eine Bäckerei handelt. Und vermutlich würde deren Inhaber sich schnell wieder von dem Namen verabschieden, weil er dennoch mit unverlangt eingesandten Manuskripten überhäuft würde.

Handelt es sich aber um ein Unternehmen, das in irgendeiner Form mit Büchern zu tun hat, etwa indem es seinen Kunden ermöglicht, Manuskripte zu veröffentlichen, wird die Sache etwas schwieriger. Ob nun vorsätzlich oder unwissentlich, hier lässt sich der Uninformierte schnell täuschen. Denn zum Verlag wird das Unternehmen eben nicht, weil es sich so nennt, sondern nur dann, wenn es auch verlegt, also seine gesetzlich vorgeschriebenen Verlegerpflichten erfüllt.

Die verlegerischen Pflichten

Ein Verlag, der auch einer sein will, muss demnach in vollem Umfang die Verantwortung für die Vervielfältigung und Verbreitung des Werkes übernehmen. Die Vervielfältigung umfasst den gesamten Herstellungsprozess, die Verbreitung das Platzieren, Bewerben und Verkaufen des Werkes.

Die Maßnahmen, die er dazu ergreift, müssen dem Vertragszweck (das Werk zu vervielfältigen und zu verbreiten) angemessen sein.

Der Verleger ist verpflichtet, das Werk in der zweckentsprechenden und üblichen Weise zu vervielfältigen und zu verbreiten. Die Form und Ausstattung der Abzüge wird unter Beobachtung der im Verlagshandel herrschenden Übung sowie mit Rücksicht auf Zweck und Inhalt des Werkes von dem Verleger bestimmt.
(Gesetz über das Verlagsrecht, § 14)

Der Verlag ist verpflichtet, das Werk in der in Absatz 1 genannten Form zu vervielfältigen, zu verbreiten und dafür angemessen zu werben.
Ausstattung, Buchumschlag, Auflagenhöhe, Auslieferungstermin, Ladenpreis und Werbemaßnahmen werden vom Verlag nach pflichtgemäßem Ermessen unter Berücksichtigung des Vertragszwecks sowie der im Verlagsbuchhandel für Ausgaben dieser Art herrschenden Übung bestimmt.
(Normvertrag für den Abschluß von Verlagsverträgen, § 3, Absatz 2 und 3)

Diese Zweckentsprechung lässt sich sicher nicht bis ins letzte Detail eindeutig bestimmen, klar ist aber, dass der Verlag das Werk in einer Weise vervielfältigen und verbreiten muss, die dem Werk eine Chance im Wettbewerb mit gleichartigen Werken einräumt.

Für ein Werk der Literatur bedeutet das etwa, das Werk angemessen zu redigieren. Die Verantwortung für Lektorat und Korrektorat liegt also ebenfalls beim Verlag. Die Korrekturpflicht wird im Verlagsgesetz gesondert hervorgehoben:

Der Verleger hat für die Korrektur zu sorgen. Einen Abzug hat er rechtzeitig dem Verfasser zur Durchsicht vorzulegen.
(Gesetz über das Verlagsrecht, § 20 (1) )

Anzumerken ist noch, dass der Verleger die notwendigen Maßnahmen natürlich in Auftrag geben kann. Er trägt nur die Verantwortung.

Verantwortung = Risiko

Verlegerische Verantwortung bedeutet auch verlegerisches Risiko. Das betrifft nicht ausschließlich, aber ganz zentral das finanzielle Risiko.

Alle zur Vervielfältigung und Verbreitung notwendigen Ausgaben trägt der Verlag. Vom Lektorat über die Herstellung bis zum Marketing. Der Verlag legt das Geld vor:

Die Bedeutung „Bücher herstellen und verbreiten, herausbringen“ hat sich aus „Geld, Kosten vorlegen, vorstrecken, für jemanden übernehmen“ entwickelt.
(Duden Band 7 – Das Herkunftswörterbuch, Mannheim 2001, zum Stichwort verlegen)

Spielt der Umsatz die Kosten nicht wieder ein, trägt der Verleger das Risiko und kann es nicht auf den Verfasser abwälzen.

Wer also Wert darauf legt, bei einem Verlag zu veröffentlichen, wird darauf achten müssen, dass die Verantwortung für Vervielfältigung und Verbreitung in vollem Umfang auf Verlegerseite liegt. Ein Unternehmen, dass diese Verantwortung nicht in vollem Umfang übernimmt, ist kein Verlag, wie auch immer es sich nennt.

Zum Schluss sei noch einmal betont, dass die Vor- und Nachteile eines Verlags hier nicht zur Debatte stehen sollen. Wo das eigene Werk am besten aufgehoben ist, wird jeder für sich selbst entscheiden müssen.

Nach dieser Einleitung jedenfalls, wollen wir in den nächsten Artikeln tiefer ins Verlagsvertragliche eintauchen. Bis nächste Woche!

Ohne Motto bis 17.05.11

Georg-K.-Glaser-Preis

Originalausschreibung: http://www.mbwjk.rlp.de/einzelansicht/archive/2011/march/article/land-und-swr-schreiben-georg-k-glaser-preis-aus-2/

Gemeinsam mit dem Südwestrundfunk (SWR) vergibt das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur auch in diesem Jahr wieder den mit 10.000 Euro dotierten Georg-K.-Glaser-Preis – einen Literaturpreis, der ohne einen Mottobezug ausgeschrieben wird. Mit diesem Preis verbunden ist ein Förderpreis, der mit 3.000 Euro dotiert ist.

Zugelassen sind alle literarischen Gattungen (Prosa, Lyrik, Szene, Essay etc.). Teilnahmeberechtigt sind Autorinnen und Autoren, die in Rheinland-Pfalz geboren sind, hier leben oder durch ihr literarisches Schaffen mit dem kulturellen Leben in Rheinland-Pfalz eng verbunden sind.

Einzusenden ist ein unveröffentlichter Text in deutscher Sprache von maximal zehn DIN-A4-Seiten à 30 Zeilen mit bio-bibliografischen Angaben an das Literaturreferat des Ministeriums (Postfach 3220, 55022 Mainz).

Über die Vergabe des Georg-K.-Glaser-Preises befindet eine unabhängige Fachjury.
Einsendeschluss ist der 17. Mai 2011.

Der Preis ist nach dem 1910 in Guntersblum in Rheinhessen geborenen und 1995 in Paris gestorbenen Autor des als „Jahrhundertwerk“ gerühmten Romans Geheimnis und Gewalt, Georg K. Glaser, benannt.

Im vergangen Jahr ging der Georg-K.-Glaser-Preis an die Lyrikerin Monika Rinck (Förderpreis: Jennifer Heinrich).
2009 erhielt den Preis Jörg Matheis (Förderpreis: Jan Becker), im Jahr davor Katharina Born (Förderpreis Martina Weber).

Quelle: Uschtrin

Literarisches Handeln im Internet

Literarisches Handeln im InternetGesine Boesken, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Deutsche Sprache und Literatur II an der Universität Köln, hat sich mit Literaturplattformen und ihren Usern im Internet beschäftigt. Unter anderem untersuchte sie „Autorenecke“, „Geschichtenweber“, „Kurzgeschichten.de“, „Die Kurzgeschichten-Welt“, „Leselupe“, „Lyrik-Forum“, „Schreibrunde“ und „WebStories“.

Ihre interessanten Ergebnisse sind in dem Buch „Literarisches Handeln im Internet – Schreib- und Leseräume auf Literaturplattformen“ zusammengefasst, das bei UVK erschienen ist.

Im Verlagstext heißt es:

Im Internet wird Literatur zum ›Breitensport‹: Literaturplattformen dienen zehntausenden von Nutzern als Treffpunkt, Ausstellungsraum und Werkstatt. Literarisches Handeln etabliert sich hier im Spannungsfeld von Dokumentation und Flüchtigkeit, Anonymität und (virtueller) Identität, Öffentlichkeit und Privatheit.

In ihrer literatursoziologischen, empirisch angelegten Studie untersucht die Autorin dieses Phänomen des aktuellen literarischen Lebens: Sie analysiert die den Plattformen zugrunde liegenden Strukturen und Mechanismen, beleuchtet die Motivation der Nutzer und zeigt Kriterien des Gelingens und Scheiterns.

Die Autorin promovierte mit dieser Arbeit 2009 an der Universität zu Köln.

Für Sprach- und Literaturwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler sowie Studierende der Fächer ist die Publikation eine interessante Lektüre, aber auch interessierte Laien oder Personen, die selbst in diesen Foren tätig sind, werden Freude an dem Buch haben. (merz, 04/2010)

Für die, die mal ins Buch hineinschnüffeln möchten, gibt es eine Leseprobe (Einleitung) und das Inhaltsverzeichnis, beides als PDF. Außerdem kann man auch bei amazon einen Blick ins Buch werfen.

Gesine Boesken
Literarisches Handeln im Internet
Schreib- und Leseräume auf Literaturplattformen

1. Auflage
2010, 290 Seiten, br.
ISBN 978-3-86764-236-1
Euro (D) 29,00 / Euro (A) 29,90 / SFr 42,90

Verlagsseite

Lichtjahre im Ruhrgebiet

Lit.Award Ruhr – Oberhausen 2010, Thema: „Lichtjahre“

Einsendeschluss: 10. Januar 2010

Das Ruhrgebiet ist im Jahr 2010 eine der Kulturhauptstädte Europas. Der Lit.Award Ruhr leistet seinen internationalen Beitrag: Neben Autorinnen und Autoren, die im Ruhrgebiet leben oder arbeiten, sind auch die Literaturschaffenden aus den Regionen der Oberhausener Partnerstädte Mersin (Türkei / Çukurova), Carbonia (Italien / Sulcis) und Middlesbrough (Great Britain / Tees Valley) aufgerufen, sich mit Kurzgeschichten zu beteiligen.

Was wäre, wenn uns Botschaften aus einer fremden Welt erreichten? Würde es uns fürchten machen oder unseren Entdeckergeist beflügeln? Wie sähe es aus, wenn wir uns aufmachten, die Welt weit jenseits unseres Horizontes zu erkunden? Träfe man jemanden auf dem Weg? Möglicherweise sich selbst? Falls die Wissenschaft unser zukünftiges Leben unvorstellbar verändern wird: Vielleicht werden wir nicht nur durch den Raum, sondern auch durch die Zeit reisen und an einem vergangenen Zeitpunkt noch einmal neu beginnen. Eventuell preschen wir auch vor, und die Erde wird sich weder als Scheibe noch als Kugel erweisen. Womöglich wird eine völlig neue Dimension alltäglich.

Oder bietet der Mensch an sich schon genug Stoff für erhellende Geschichten? Wo wird er in ferner Zukunft stehen? Wo steht er gegenwärtig? Im Licht oder im Schatten? Sind unsere Ziele fern oder zum Greifen nah? Steht alles in den Sternen, oder halten wir das Ruder sicher in der Hand? Wie auch immer: Wir freuen uns auf Geschichten von Entdeckungsreisen in ferne Welten oder den eigenen Kosmos. Und falls jemand an der Reise scheiterte, so wäre auch das erlaubt.

Preise:

  1. Platz: 10.000 Euro
  2. Platz: 3.000 Euro
  3. Platz: 1.000 Euro

Die Beiträge müssen fristgerecht zum vorgegebenen Thema in der jeweiligen Region eingereicht werden – als Kurzgeschichte in Landessprache.

Einsendungen von einem Land in ein anderes sind nicht zulässig.

Insgesamt darf der Umfang eines Beitrages 12 Seiten nicht überschreiten (DIN A4, pro Seite maximal 1.800 Zeichen inklusive Leerzeichen, computer- oder maschinengeschrieben). Auf den Texten dürfen keine Hinweise auf den/die Verfasser/in zu erkennen sein. In einem gesonderten Umschlag müssen Angaben zu Name, Geburtsdatum und Anschrift des Verfassers beigefügt werden. Jeder Teilnehmer/jede Teilnehmerin kann sich nur einmal bewerben.

Die eingesandten Texte dürfen bis zum 10. Januar 2010 noch nicht veröffentlicht sein.

Die Autoren und Autorinnen akzeptieren die Teilnahmebedingungen in allen Punkten und stimmen mit der Einsendung ihrer Texte der möglichen Veröffentlichung in schriftlicher Form und im Internet zu.

Die öffentliche Preisverleihung mit Lesung und Rahmenprogramm findet am 10. September 2010 im Gasometer Oberhausen statt. Die internationalen Preisträger werden dazu eingeladen.

Einsendungen an: Stadtbibliothek Oberhausen, Stichwort: Literaturpreis, Bert-Brecht-Haus, Langemarkstraße 19-21, 46045 Oberhausen

Weitere Infos: Zentrales Organisationsbüro des Lit.Award Ruhr 2010, Mail, www.litaward.de, www.bibliothek.oberhausen.de

Ich weise daraufhin, dass ich weder der Organisator dieses Wettbewerbs bin, noch mit den Oraganisatoren in irgendeiner Beziehung stehe. Für nähere Informationen wendet euch bitte an die angegebenen Adressen.