Auszeit

Vom Schreibtisch, Foto: Marko Tomicic
Vom Schreibtisch, Foto: Marko Tomicic
© Marko Tomicic

Einfach mal liebe Grüße aus Wien. Hier verbringe ich ein paar schöne Tage bei meiner Liebsten. Erholsam, wenn auch nicht komplett arbeitsbefreit.

Und am Sonntag dann das hier:

© Claudia Toman

Literarisches Steampunk-Picknick

© Claudia Toman

© Claudia TomanFolgende Einladung Claudia Tomans darf ich einfach mal zitieren:

Am 7.7. werden Automaten unter uns sein. Man wird sie nur nicht von echten Menschen unterscheiden können. Und die Eiszeit kündigt sich an. Außerdem erwarten wir den Start eines Luftschiffes, ein Kesselchen-Rennen, ein waschechtes Dampftaxi und eine Zeitreise!

Don’t miss it! Das literarische Steampunk-Picknick im malerischen Park vom Geymüller-Schlössel, dem Biedermeier-Schlösschen mit der Altwiener Uhrensammlung! Die Lesung ist frei, gegen eine noch freiere Spende bekommt ihr einen kleinen Snack und 5 Autoren. Good Deal, oder? ;-)

Es lesen: Philipp Bobrowski (und Claudia Toman), Stefan Cernohuby, Andreas Gruber (“Von Feuer und Dampf”, Arcanum Fantasy), Nina Horvath (“Uriel. Story Center 2011.2″, P.Machinery M. Haitel) und Victoria Schlederer (“Fortunas Flug”, Heyne)

Außerdem vergeben wir einen Preis für das beste Steampunk-Outfit, zu gewinnen ein spezielles Steampunk-Paket!

Wir würden uns freuen, viele Steampunk-Begeisterte, Picknick-Begeisterte, Luftschiff-Reisende, Lesebegeisterte, Freunde, Verwandte und Automaten begrüßen zu dürfen. Bei Schlechtwetter machen wir eine gemeinsame Schlösselbesichtigung, um die alten Uhren zu bestaunen. :-)

Voranmeldung (garantiert einen Snack!): olivia.kg@gmail.com!

Das Ganze findet am 7. Juli 2013, 11.30 Uhr, im Geymüller-Schlössel, Khevenhüllerstraße 2, 1180 Wien, Österreich, statt.

Ein bisschen Musik

Befreundete Autoren, Foto: Hasloo Group Production Studio
Befreundete Autoren, Foto: Hasloo Group Production Studio
© Hasloo Group Production Studio

Waaaaaaas? Warum hatte ich den eigentlich bis heute nicht in meiner Linkliste? Schäm dich, Herr Bobrowski! Den kannst du deinen Lesern doch nicht vorenthalten! Heimlich abonnieren und keinem davon erzählen, is nich!

Hab ich also gleich nachgeholt: Habe dieses intelligente Blog meines (liebens-) werten Wiener Autorenkollegen Thomas Mühlfellner in die Linkliste aufgenommen. Darin schreibt er übers Lesen und Schreiben. Und ein bisschen über Musik. Denn, so heißt es dort, „was wären Geschichten ohne dazu passende Musik“? Unbedingt einen (regelmäßigen) Besuch wert!

Preiset sie!

Anna Koschka: Naschmarkt

Anna Koschka: NaschmarktHeute in einer Woche wissen wir schon Bescheid. Denn dann hat sie bereits stattgefunden, die Preisverleihung zum DeLiA 2013, die den (nach Meinung der Jury) besten deutschen Liebesroman des vergangenen Jahres kürt.

Erstmals werde ich anwesend sein. Nein, nicht meinetwegen. Es zieht mich zu den Liebesromantagen, weil auch Anna Koschka zu den Nominierten zählt, der ich (und ihr ja vielleicht auch) ganz  sehr (wie man in ihrer Heimatstadt Wien sagen würde) die Daumen drücke. Nicht zuletzt, weil sie meine pseudonyme Freundin ist (wie die meisten von euch wissen dürften), aber auch und vor allem weil ihr Roman „Naschmarkt“ es meiner Meinung nach verdient hat, bepreist zu werden.

Also, wünscht mir und Anna bitte eine schöne Zeit in Iserlohn und viel Erfolg. Danke!

Wien und MV

Was bringt es, immer in die Ferne zu schauen, um etwa die Wiener Autoren zu beneiden, die sich geradezu auf die Füße zu treten zu scheinen (nach Claudias tollem Roman lese ich jetzt schon wieder Ursula). Jetzt sieht es wirklich danach aus, dass im Januar endlich auch die (vergleichsweise dünn gesäte) Autorenschaft Mecklenburg-Vorpommerns an einem Autorenstammtisch zusammentrifft.

Ein Termin steht schon, an dem sich eine bisher noch kleine Gruppe versammeln wird. Eine Lokalität wird noch gesucht. Aber während ich noch schreibe, habe ich schon eine Idee. Als Gründungseltern dieser hoffentlich bald etablierten Veranstaltung betätigen sich derzeit neben mir meine lieben Kollegen Axel S. Meyer und Nancy Salchow.

Technikfrauen zum 26.08.11

Ein Literaturpreis nur für Frauen zum Thema Technik und Geschlecht.

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Lise Meitner Literaturpreis

Originaltext, siehe: www.lisemeitnerpreis.at/

literaturpreis 2011
8. Lise Meitner Literaturpreis
Texte zu Technik und Geschlecht

Das Frauenreferat der HTU (Österreichische HochschülerInnenschaft an der Technischen Universität Wien) und die Kunstvereinigung Akunst schreiben heuer zum achten Mal den Lise Meitner Literaturpreis aus. Der Name der österreichischen Physikerin Lise Meitner (7.11.1878 – 27.10.1968) steht als Symbol für eine Frau, die ihren Weg im nach wie vor männlich dominierten Wissenschaftsbetrieb erfolgreich gegangen ist und insbesondere heutigen Studentinnen der Technik ein Vorbild sein kann.

Erwartet werden Texte, die sich erzählend mit der Geschichte der Technik und Naturwissenschaft, mit dem Studium an einer Technischen Universität, mit Gefahren, Alternativen und Visionen auseinandersetzen.

Teilnahmebedingungen:
Teilnahmeberechtigt sind Deutsch schreibende Frauen mit unveröffentlichten, höchstens dreißigseitigen Prosatexten (Experimentelles einschließlich). Pro Autorin dürfen bis zu drei Texte eingereicht werden. Erwartet werden Texte zum Thema Technik und Geschlecht.
Die Texte bitte ohne Angabe von Namen und Adresse bitte in vierfacher Ausführung auf Papier an uns, biographische Informationen und Adresse bzw. Erreichbarkeit zur Person nur einmal extra beilegen.

Einsendeschluss: 26. August 2011

Die Preisträgerin überträgt das Recht zur Veröffentlichung dem Frauenreferat der HTU, das davon innerhalb der nächsten zwei Jahre ab Datum der Preisverleihung Gebrauch machen muss. Andernfalls fällt es an die Autorin zurück.

Höhe des Preisgeldes: 2.200 Euro

Jury:
– Mag.a Dr.in Doris Allhutter (sozialwissenschaftliche Technikforscherin)
– Dr.in Christine Brauner (Schriftstellerin und Schreibpädagogin)
– Dr.in Britta Cacioppo (Biologin)

Preisverleihung: November 2011 an der TU Wien

Einsendungen an:

Frauenreferat der HTU
Kennwort “Lise Meitner Literaturpreis”
Wiedner Hauptstraße 8-10
1040 Wien

Anfragen zum Literaturpreis an: helga.gartner(at)tuwien.ac.at

Weitere Informationen unter: http://www.lisemeitnerpreis.at/

Quelle: Uschtrin

Jung, jünger am jüngsten zum 15.07.11

Schnell noch ein paar nette Ausschreibungen zur Mitte des Monats:

Edition Leserunde – Wettbewerb

Originalausschreibung: http://www.edition-leserun.de

Die Edition Leserunde hat eine neue Ausschreibung gestartet.

Thema: „Wenn ich könnte, wie ich wöllte … dann!“

Gesucht werden:
– unterhaltsame Kurzgeschichten aller Genres zum oben genannten Thema
– bis 25.000 Zeichen inkl. Leerzeichen.

Ausschreibungsende: 15. Juli 2011

Das Preisgeld beträgt:
1. Preis: 50 Euro
2. Preis: 30 Euro
3. Preis: 20 Euro

Nachfolgend die allgemeinen Bedingungen zu Ausschreibungen des eBook-Verlages Edition Leserunde:

Die eingereichten Texte müssen im Format .doc oder .rtf verfasst sein und dürfen ausschließlich als Anhang per Email an die E-Mail-Adresse: info@meddimueller.com gesendet werden. Texte die nicht in dieser Form eingereicht werden, können nicht berücksichtigt werden.

Der Autor wird weder an den Druckkosten beteiligt noch muss er sonstige Vorschüsse leisten.
Alle Urheberrechte der Texte verbleiben beim Autor.

Jede/r aufgenommene Autor/in erhält eine Datei im PDF oder ePub-Format für den eigenen Gebrauch. Hierfür entstehen dem Autor keinerlei Kosten. Der Verkauf der fertigen eBooks erfolgt ausschließlich über die Edition Leserunde. Der eigenständige Verkauf des fertigen eBooks ist durch eine/n Autor/in ist nicht zulässig.
Bei Ausschreibungen, die mit einem Preis dotiert sind, wird dies ausdrücklich vermerkt.

Welcher Beitrag bei der Preisvergabe berücksichtigt wird, obliegt allein der Edition Leserunde und wird nicht diskutiert! Einsprüche sind nicht statthaft und führen zum Ausschluss!

Die Texte sollten möglichst fehlerfrei eingereicht werden. Zwar erfolgt ein Lektorat durch die Edition Leserunde, jedoch erhält der Autor die Möglichkeit, während des Ausschreibungszeitraumes Änderungen am Text vorzunehmen und mit entsprechendem Hinweis erneut einzureichen.

Jede/r Autor/in darf pro Ausschreibung beliebig viele Texte einreichen. Es wird jedoch pro Autor/in maximal ein Text pro Anthologie/Ausschreibung aufgenommen. Es wird kein Honorar für die Veröffentlichung gezahlt.

Der/die Autor/in stimmt zu, dass sein/e aufgenommener/n Text/e an Lesungen durch Dritte vorgetragen werden dürfen. Dies erfolgt mit dem ausdrücklichen Hinweis auf den Verfasser.

Die eingereichten Texte werden von der Edition Leserunde auf ethische und moralische Standards überprüft. Was als ethisch nicht vertretbar, unmoralisch, verwerflich und/oder fremdenfeindlich eingestuft wird, entscheidet einzig die Edition Leserunde. Die Edition Leserunde behält sich das Recht vor, Texte ohne Angabe von Gründen abzulehnen.

Allein die Edition Leserunde entscheidet über den Gewinner bei eventuellen Preisverleihungen. Einsprüche sind nicht zulässig. Die Edition Leserunde behält sich das Recht vor, über die Erscheinungsform der Bücher zu entscheiden. Auch kann sie sich Dritter bedienen und die Bücher z.B. als Edition eines anderen Verlages erscheinen lassen. In der Regel erscheinen die Bücher als eBook.

Die Autoren versichern mit ihrer Teilnahme, dass der eingesandte Text von ihnen selbst verfasst ist, keine Rechte Dritter verletzt und die Teilnahmebedingungen vollständig anerkannt werden. Sie erklären sich damit einverstanden, dass der Beitrag in einer Anthologie der Edition Leserunde veröffentlicht, vervielfältigt und vertrieben werden darf.

Die Edition Leserunde behält sich das Recht vor, auch laufende Ausschreibungen zu ändern, zu stoppen oder den Ausschreibungszeitraum zu verlängern sowie Beiträge bis Druckbeginn wieder zu entfernen. Ebenso hat der Autor das Recht, seine Beiträge bis 24 Stunden vor Druckbeginn ohne Angabe von Gründen zurückzuziehen. Alle Änderungen dieser Bedingungen gelten ab sofort, auch für noch laufenden Ausschreibungen.

Mit dem Einsenden des Beitrages erkennt der/die Autor/in diese Bestimmungen an. Der Rechtsweg bei allen Ausschreibungen ist ausgeschlossen. Änderungen vorbehalten.

Adresse (für die Einsendungen bitte nur die Mailadresse verwenden, siehe oben:) Edition Leserunde, c/o Mathias Müller, Märker Straße 80, 60437 Frankfurt am Main, http://www.edition-leserun.de

Quelle: Uschtrin

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19. open mike 2011
Internationaler Wettbewerb junger deutschsprachiger Literatur

Originalausschreibung und weitere Informationen: www.literaturwerkstatt.org!

Ausschreibung 19. open mike

19. open mike 2011 – Internationaler Wettbewerb junger deutschsprachiger Prosa und Lyrik

Die Literaturwerkstatt Berlin und die Crespo Foundation schreiben zum 19. Mal den open mike aus. Es werden drei Preise vergeben, ein Preis für Lyrik und zwei Preise für Prosa. Der open mike ist mit insgesamt 7.500 dotiert.

Teilnehmen können deutschsprachige Autorinnen und Autoren, die nicht älter sind als 35 Jahre (Stichtag: 15.7.2011) und noch keine eigenständige Buchpublikation vorzuweisen haben. Eingereicht werden kann entweder kurze Prosa, ein in sich geschlossener Auszug aus einem Großtext ODER Lyrik. Die Texte dürfen weder veröffentlicht (betrifft auch Internet, Zeitschriften, Anthologien und Dokumentationen jeder Art) noch zu einem anderen Wettbewerb oder Stipendium eingereicht worden sein. Jeder Teilnehmer kann nur eine Bewerbung einreichen.

Der Umfang der eingereichten Texte muss in etwa einer 15-minütigen Lesezeit entsprechen. Deutlich zu lange oder zu kurze Einsendungen kommen nicht in die Auswahlrunde.
Formatvorgabe: A4-Format, einseitig bedruckt, Schriftgröße 12, Zeilenabstand 1,5. Die Manuskripte müssen in zweifacher Ausfertigung als lose Blätter (ohne Heftung) eingesandt werden. Auf den Manuskriptseiten darf weder der Name des Absenders noch ein Zahlencode, Kennwort o. Ä. erscheinen. Eine kurze Biografie mit Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse ist beizulegen. Eine Rücksendung der Manuskripte kann leider nicht erfolgen.

Einsendeschluss ist der 15. Juli 2011 (Datum des Poststempels).

Wettbewerbsablauf:
1. Runde: Auswahl durch Lektoren
Ein unabhängiges Lektorat, bestehend aus Verlagslektoren, wählt aus den anonymisierten Texten bis zu 22 für die Endrunde aus. Die ausgewählten Autoren erhalten Anfang Oktober 2011 eine persönliche Einladung, die Namen werden zudem auf http://www.literaturwerkstatt.org veröffentlicht. Die anderen Teilnehmer des Wettbewerbes erhalten keine gesonderte Mitteilung.
Die Texte der ausgewählten Autoren werden als Anthologie im Allitera Verlag (München) veröffentlicht, die Anthologie erscheint zum Wettbewerb im November. Die ausgewählten Texte sind bis zum Wettbewerb im November exklusiv der Veröffentlichung in der Anthologie vorbehalten.

2. Runde: Endrunde
Die Endrunde wird in Form öffentlicher Lesungen an einem Wochenende im November 2011 in Berlin ausgetragen. Jeder der Teilnehmer hat genau 15 Minuten Lesezeit zur Verfügung, um seine Texte vorzustellen und die Jury, bestehend aus drei Autoren, und das Publikum zu überzeugen.

3. Preisvergabe
Die Jury ermittelt drei Gewinner und vergibt Stipendien in der Gesamthöhe von 7.500 Euro. Ein Preis wird für Lyrik vergeben, zwei für Prosa. Über die Aufteilung der Gewinnsumme entscheidet die Jury. Außerdem verleiht die taz-Publikumsjury einen Publikumspreis, der einen Abdruck des Gewinnertextes in der Tageszeitung beinhaltet. Darüber hinaus produziert Deutschlandradio Kultur ein Feature über den Wettbewerb, die Gewinner und ihre Texte.

Bestandteil des Preises ist auch eine Lesereise im Anschluss an den Wettbewerb. Die Gewinner des open mike werden im November 2011 nach Frankfurt, Zürich und Wien eingeladen. Der Gewinn des Lyrik-Preises umfasst außerdem eine Aufnahme für die Website http://www.lyrikline.org, der Internetplattform für zeitgenössische Dichtung in Originalton, Originaltext und Übersetzungen.
Zudem nehmen alle Teilnehmer der Endrunde des open mike an einem Workshop im Februar 2012 teil, bei dem sie die Möglichkeit haben, mit erfahrenen Autoren und Lektoren an ihren Texten zu arbeiten und wertvolle Informationen für den Start in den Literaturbetrieb zu erhalten.

Der Autor stimmt mit der Einsendung seines Textes für den Fall der Auswahl für die Endrunde Folgendem zu:
– der Veröffentlichung seines Textes in der Anthologie des Allitera Verlags zum Wettbewerb. Die Rechte am Text verbleiben beim Autor. Die ausgewählten Texte sind bis zum Wettbewerb im November exklusiv der Veröffentlichung in der Anthologie vorbehalten.
– der möglichen Veröffentlichung seines Textes durch die Literaturwerkstatt Berlin und die Crespo Foundation in eigenen Publikationen und auf den Internetseiten http://www.literaturwerkstatt.org und http://www.crespo-foundation.de.
– dem Mitschnitt der öffentlichen Lesung und der Verwendung des Mitschnitts durch die Literaturwerkstatt Berlin und die Medien.

Bewerbungen unter dem Kennwort „open mike“ bis zum 15.7.2011 an:
Literaturwerkstatt Berlin
Knaackstraße 97 (Kulturbrauerei)
10435 Berlin

Für Rückfragen und Informationen: Jutta Büchter, Literaturwerkstatt Berlin, Tel.: 030-48 52 45 25, E-Mail: presse@literaturwerkstatt.org

Quelle: Uschtrin

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Treffen junger AutorInnen

Originaltext und weitere Informationen, siehe: www.treffen-junger-autoren.de

Einsendeschluss 15. Juli (2011)

Nächstes Treffen: 24. bis 28. November 2011

Treffen Junger Autoren (jährlich seit 1986)

Bewerben können sich Kinder und Jugendliche im Alter ab 10 Jahren aller Schularten und Ausbildungswege.

Zugelassen sind Geschichten, Gedichte, Theaterstücke, Satiren, Märchen, Science-Fiction, Reportagen …

Eine unabhängige Fachjury wählt in der Regel bis zu zwanzig Jugendliche aus, die mit ihren literarischen Beiträgen zum Treffen nach Berlin eingeladen werden.
Das Auswahlverfahren ist jeweils bis Ende/Mitte September abgeschlossen.

Der Preis des Wettbewerbs für die ausgewählten jungen Autorinnen und Autoren ist die Teilnahme am Treffen Junger Autoren mit öffentlicher Lesung aller Preisträgerinnen und Preisträger, Workshops und umfangreichem Rahmenprogramm.

Außerdem werden die Texte der Preisträger in einer Anthologie veröffentlicht.

Bewerbungsunterlagen

Auswahl

  • Eine Fachjury sichtet die Texte und wählt die Preisträger aus.
  • Das Auswahlverfahren ist bis Mitte September abgeschlossen.
  • Die Entscheidung der Jury ist endgültig – der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Preis

Teilnahme am 26. Treffen Junger Autoren vom 24. bis 28. November 2011

  • Einladung für 5 Tage nach Berlin
  • Lesung vor Publikum
  • Professionelle Workshops
  • Begegnungen und Fachgespräche
  • Veröffentlichung in der jährlichen Anthologie

Eine Auswahl der Workshops, die den ausgewählten Teilnehmerinnen und Teilnehmern angeboten werden:

  • Lektorat
  • Lyrik
  • Text und Kritik
  • genreübergreifende Schreibexperimente
  • Szenisches Schreiben

Alle Bewerberinnen und Bewerber erhalten die Anthologie der ausgewählten Texte.

Bis zu 20 Bewerberinnen und Bewerber erhalten einen Bücherscheck.

Interplay Europe e.V. vergibt ein Fortbildungsstipendium für einen szenischen Text.

Weitere Informationen unter www.treffen-junger-autoren.de

Quelle: Uschtrin

Jugend hat keinen Sinn für Goethe & Co

Rezitator Lutz Görner: Mit Lyrik lässt sich kein Geld verdienen

Bücherregal: Lyrische Werke lässt die Jugend stehen (Foto: pixelio.de/Siegfried Fries)

Berlin/Weimar (pte/17.09.2010/13:30) – Die Umsätze von Lyrik-Bänden im Buchhandel sinken seit Jahren. „2007 machte der Umsatz im Bereich Lyrik noch 1,8 Prozent vom Gesamtumsatz des deutschen Buchhandels aus, mittlerweile sind es nur noch rund 1,2 Prozent“, so ein Sprecher des Börsenvereins des deutschen Buchhandels auf Anfrage von pressetext.

Für Deutschlands bekanntesten Rezitator Lutz Görner liegt der Grund unter anderem an dem Überfluss an Medien: „Die jungen Leute heutzutage haben andere Probleme, als die jungen Leute vor dreißig Jahren. Damals hatten sie noch keinen Computer und Computerspiele, noch kein Handy, keine Klingeltöne, kein Wikipedia, kein Internet. Die hatten nur Fernsehen und LPs.“

Früher sei der Wunsch, sich mit Lyrik auseinanderzusetzen, größer gewesen. „Viele Leute sind in meine Vorstellungen gekommen oder ich bin in die Schulen gegangen. Das wurde mir manchmal schon fast ein bisschen zuviel“, erzählt Görner im pressetext-Interview.

Bewusstsein für Kunst muss sich erst entwickeln

Heutzutage sei kein Platz für Schiller, Goethe und Co meint der Rezitator. „Wenn man so lange Schule hat und dann fünf Stunden im Schnitt vor dem Fernseher oder Computer sitzt, dann ist ja auch nicht mehr so wahnsinnig viel Zeit. Aber das wird auch mal wieder anders.“ Das Bewusstsein für Kunst müsse sich auch erst entwickeln.

„Was will ein Elfjähriger mit einem Liebeslied von Verdi anfangen? Damit ist sein Gefühlshaushalt überfordert. Der hört sich lieber Tokio Hotel an. Das ändert sich dann mit dem Alter und irgendwann merkt man, dass es noch so etwas wie Kunst gibt“, ist sich Görner sicher.

Als Dichter braucht man die richtige Frau

Görner, der u.a. Theaterwissenschaft, Kunstgeschichte und Philosophie studiert hat, ist vielen Deutschen und Österreichern bekannt durch seine Fernsehserie ‚Lyrik für alle‘. Über 17 Jahre wurde sie jeden Sonntagmorgen um fünf nach neun in Zusammenarbeit mit dem ORF bei 3sat ausgestrahlt. Mit Lyrik allgemein könne nie jemand wirklich Geld verdienen. Als Rezitator könne er jedoch nicht klagen.

Dichter hätten es schwerer, da die Auflagen von Gedichtbänden zu gering seien. „Von einer 2.000er-Auflage, bei der man auch nur zehn Prozent vom Händlerabgabepreis bekommt, kann man ja nicht mal die Miete zahlen. Wenn man heutzutage Dichter sein will, muss man sich die richtige Frau, mit einem festen Job aussuchen“, scherzt Görner.

Nach wie vor tourt Görner durch Deutschland und ist im Oktober erstmals mit seinem Schiller-Programm „Opiumschlummer und Champagnerrausch“ auch in Österreich zu Gast (22. Oktober Wien; 24. Oktober Wels). Nächsten Montag, 20. September 2010, widmet er sich ab 19 Uhr im Berliner Café Einstein Unter den Linden, gemeinsam mit Gerald Uhlig und „Deutsch-Rapper“ Curse im Rahmen einer Buchvorstellung der Frage, ob „Deutsche Lyrik – verstaubt oder zeitlos?“ ist. Infos hierzu unter http://www.beingoo.de/lyrik.

(pressetext)

Von Feuer und Dampf

So, nun ist es endlich soweit. Ich kann euch alle wichtigen Infos zur im September erscheinenden Steampunk-Anthologie der Geschichtenweber präesentieren. Wenn ihr das Cover in seiner vollen Pracht genießen wollt, klickt einfach auf das Vorschaubild.

Stefan Cernohuby (Hrsg.): Von Feuer und DampfVon Feuer und Dampf – Spiegelwelten 2

Was wäre wenn …

… die Welt im Jahre 1899 völlig anders wäre, als wir sie kennen?
… ein dampfbetriebener Golem Berlin unsicher macht?
… in Hamburg Schiffe und Zeppeline um die Vorherrschaft kämpfen?
… das Münchner Oktoberfest bahnbrechende Erfindungen präsentiert?
… eine gewaltige Maschine unter Wien auf ihren Einsatz wartet?

Sechzehn Autorinnen und Autoren haben gemeinsam eine alternative Realität erschaffen. Sie erzählen kleine und große, jedoch stets miteinander verknüpfte Geschichten in den Städten Berlin, Wien, Hamburg und München. Die Anthologiereihe „Spiegelwelten“ präsentiert mit „Von Feuer und Dampf“ das erste deutschsprachige Werk, das sich voll und ganz dem Thema Steampunk widmet.

Aus dem Inhalt:

Torsten Sträter: Prolog

Berlin:
Charlotte Engmann: Saubere Arbeit
Oliver Hohlstein: Mit Begleitung
Gerd Scherm: Der Rosenbaum-Golem
Felix Woitkowski: Der Puppenspieler

Wien:
Andreas Gruber: Die Weltmaschine
Claudia Hornung: Die Sache mit Valentin
Nina Horvath: Die neue Eiszeit
Stefan Cernohuby: Das Dampftaxi

Hamburg:
Sylke Brandt: Exotische Intrigen
Philipp Bobrowski: Kesselchen
Chris Schlicht: Die Luft der Freiheit

München:
Michael Wozonig: Minimale Chancen
Damian Wolfe: Raketen und Revoluzzer
Marco Ansing: Der Automaten-Imbiss
Simone Edelberg: Das Trambahnritzenreinigungsweiberl

Torsten Sträter: Epilog

Von Feuer und Dampf
Herausgeber: Stefan Cernohuby
Arcanum Fantasy Verlag
Einband: Softcover
ISBN: 978-3-939139-13-3
Preis: 10,90 Euro

Die Autoren / Geschichten:

Torsten Sträter Prolog
BERLIN
Charlotte Engmann Saubere Arbeit
Oliver Hohlstein Mit Begleitung
Gerd Scherm Der Rosenbaum-Golem
Felix Woitkowski Der Puppenspieler
WIEN
Andreas Gruber Die Weltmaschine
Claudia Hornung Die Sache mit Valentin
Nina Horvath Die neue Eiszeit
Stefan Cernohuby Das Dampftaxi
HAMBURG
Sylke Brandt Exotische Intrigen
Philipp Bobrowski Kesselchen
Chris Schlicht Die Luft der Freiheit
MÜNCHEN
Michael Wozonig Minimale Chancen
Damian Wolfe Raketen und Revoluzzer
Marco Ansing Der Automaten-Imbiss
Simone Edelberg Das Trambahnritzenreinigungsweiberl
Torsten Sträter Epilog

Störfaktor

Gabriele Gfrerer: Störfaktor

Gabriele Gfrerer hat nachgelegt. Nachdem ich noch im September ihren ersten Labyrinthe-Krimi auf diesem Blog vorstellen durfte, ist nun schon das zweite Buch der Österreicherin in der Reihe erschinen: „Störfaktor“.

Das sagt der Verlag dazu:

Zivilcourage zählt!

„Warum lassen sie uns nicht einfach in Ruhe?“ Marijana ist verzweifelt. Zusammen mit ihrer Familie lebt sie in Wien, seit vielen Jahren. Ihre Eltern stammen aus Bosnien. Als Marijana im Deutschunterricht ein Referat zum Thema „Ausländerfeindlichkeit“ hält, sticht sie in ein Wespennest. Auf ihrem Handy gehen beklemmende SMS-Botschaften ein, ihr Vater wird zusammengeschlagen, ihr Bruder gekidnappt. Wer will sie mundtot machen? Und wem kann sie noch trauen?

Stimmen zum Buch:

„Hier werden alle Register des Kriminalromans gezogen. Der einzige Unterschied zu den Krimis für Erwachsene ist, dass hier Jugendliche im Mittelpunkt stehen.“

Buchhändler heute
Gabriele Gferer
Störfaktor
broschiert, 208 Seiten
Thienemann
ISBN: 978-3-522-20091-2
.

Berger und Berger

Berta Berger: Der Augenschneider
Berta Berger: Der Augenschneider

Im August 2010 erscheint ihr Thriller bei Piper. Valentina Berger hat es geschafft! Nach zehn Jahren fleißiger Schreibarbeit bekam sie gleich eine Zweibuch-Vertrag für Thriller, die vermutlich das Zeug zum Bestseller haben.

Hinter dem Pseudonym verbirgt sich die Geschichtenweberin Berta Berger, die nach dem Märchenbuch „Die Prinzessin, die von der Liebe nichts wissen wollte“ 2008 und dem Kinderbuch „Kunigund Kugelrund“ in diesem Jahr (beide im Autumnus Verlag) nun also auch im Erwachsenen-Bereich beim großen Publikumsverlag debütiert.

In der Programmvorschau von Piper und seit Kurzem auch auf der Webseite des Verlags wird der Psychothriller „Der Augenschneider“ breits angekündigt. Selbst der Verlagstext hält schon, was der Titel verspricht:

Ich brauche dein Augenlicht.

Er schneidet ihnen bei lebendigem Leib die Augen heraus: jungen, schönen Frauen. Denn er braucht ihr Augenlicht…

Heinz Martin, Gerichtsmediziner in Wien, ist einem Serienkiller auf der Spur. Zwei Frauen hat er schon gefoltert und grausam verstümmelt. Beide Opfer waren attraktiv, schlank und hochgewachsen. Dann verschwindet auch Martins bildschöne Schwester spurlos, und kurz darauf schickt ihm der Killer eine Nachricht, die keinen Zweifel daran lässt, was er mit ihr vorhat …

Eva Maria Nielson hat nun zwei Interviews mit der Wienerin geführt, die ihr unter folgendne Links findet:

Im Gespräch mit der Autorin Berta Berger

Interview mit der Autorin Berta Berger

Hier geht es zur Webseite der Autorin.

Die Prinzessin, die
von der Liebe
nichts wissen wollte

Schachzüge im Labyrinth

Gabriele Gfrerer: Schachzüge
Gabriele Gfrerer: Schachzüge

Mit ihrem Romandebüt „Schachzüge“ reiht sich die Wiener Autorin Gabriele Gfrerer in die Reihe derer ein, die für die Jugendbuchreihe Labyrinthe-Krimi vom Thienemann-Verlag schreiben.
Der Roman, der Mitte September erschienen ist, wird für junge Leser ab 13 Jahren empfohlen und nimmt sich eines ebenso spannenden wie schwierigen Themas an.

Und darum geht es laut Klappentext:

Entführt nach Osteuropa?

Als Josch erzählt, dass sie jemanden im Internet kennengelernt hat, der ihr einen Job als Modell anbietet, reagiert ihre Freundin Charlie skeptisch. Wer ist der Mann? Und warum sucht er junge Frauen übers Netz? Doch Josch schlägt alle Warnungen in den Wind – und taucht nach ihrem Date nicht mehr auf. Die Polizei beginnt zu ermitteln, aber das genügt Charlie nicht. Zusammen mit ihrer Schwester Mel und ihrem Freund Matt macht sie sich auf die Suche – und dann verschwindet auch noch Mel …

Ein spannender Labyrinthe-Krimi über Mädchenhandel.

Gabriele Gferer
Schachzüge
broschiert, 288 Seiten
Thienemann
ISBN: 978-3-522-20053-0

Leseprobe

Eine göttliche Idee

Und das bei einem Erstling! Ich freue mich wirklich sehr für Eva.
Allein der Verlagstext verspricht schon einen Bestseller!

Eva Baronsky: Herr Mozart wacht auf
Eva Baronsky: Herr Mozart wacht auf

Am Vorabend noch hat er auf dem Sterbebett gelegen. Nun erwacht Wolfgang an einem unbekannten Ort und – wie ihm nach und nach klar wird – in einer fremden Zeit. Die Ungeheuerlichkeit seiner Zeitreise ins Jahr 2006 kann er sich nur mit einem göttlichen Auftrag erklären: Er soll endlich sein Requiem beenden.
Als wunderlicher Kauz und lebender Anachronismus irrt Wolfgang durch das moderne Wien, wagt nicht mehr, sich Mozart zu nennen, und scheitert an U-Bahntüren und fehlenden Ausweisen. Einzig die Musik dient ihm als Kompass, um sich in der erschreckend veränderten Welt zu orientieren. Zur Seite stehen ihm ein polnischer Stehgeiger, das Mädchen Anju und seine Lust, hergebrachte Harmonien auf den Kopf zu stellen. Doch je länger sich Wolfgang in der fremden Zeit aufhält, desto drängender wird die Frage, was ihn erwartet, wenn er das Requiem vollendet hat.

„Solange es nur Musik gab, war er bereit, in jeder Welt zurechtzukommen.“

„Dieses Buch ist wie eine Umarmung.“ Robert Schneider

Eva Baronsky, 1968 geboren, studierte Innenarchitektur und Marketing-Kommunikation und war zuletzt selbständig als Beraterin für Kommunikation und Journalistin. Sie lebt im Taunus. „Herr Mozart wacht auf“ ist ihr erster Roman.

Eva Baronsky
Herr Mozart wacht auf
Roman
Gebunden, 320 Seiten
Aufbau-Verlag
ISBN: 978-3-351-03272-2

(Vor-) Bestellen

Eva Baronsky, 1968 geboren, studierte Innenarchitektur und Marketing-Kommunikation und war zuletzt selbständig als Beraterin für Kommunikation und Journalistin. Sie lebt im Taunus. „Herr Mozart wacht auf“ ist ihr erster Roman.