Umleitung aufgehoben

Vom Schreibtisch, Foto: Marko Tomicic
Vom Schreibtisch, Foto: Marko Tomicic
© Marko Tomicic

Wer in der letzten Zeit meine Domain www.philippbobrowski.de angeklickt hat, ist einfach wieder hier auf diesem Blog gelandet. Nachdem meine alte HP gehackt worden war, hatte ich das so eingerichtet. Jetzt aber ist die Umleitung aufgehoben. Viel zu sehen ist noch nicht, immerhin ein, wie ich finde, ganz nettes neues Design. An den Inhalten arbeite ich noch. Hey, ein alter Schreiberling ist kein ICE!

HP-Probleme

Vom Schreibtisch, Foto: Marko Tomicic
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© Marko Tomicic

Diese Woche werde ich mich meiner Homepage widmen müssen. Müssen, weil sie leider offenbar gehackt wurde, weshalb ich sie jetzt hier auch nicht verlinke. Zugegebenermaßen habe ich wenig Lust dazu, weil sich aktuell sowieso nahezu alles hier auf dem Blog abspielt. Aber ich werde kaum darum herumkommen.

Ansonsten steht in dieser Woche viel Lektorieren und viel Schreiben an. Nichts Besonderes also.

werliestwannwo

werliestwannwoÜber einen neuen Facebook-Kontakt bin ich auf eine interessante Seite gestoßen:

werliestwannwo.

Im Untertitel nennt sich die Seite „Das Lesungsportal für Deutschland“. Und genau das will sie sein.

Interessierte können hier Lesungstermine quer durch die Rebublik finden. Dazu können sie auch einen monatlichen Newsletter abonnieren.

Autoren und Veranstalter sind aufgefordert, kostenlos ihre Lesungen oder andere literarische Veranstaltungen über ein Formular oder per E-Mail einzutragen.

Die Seite ist noch jung, wird aber mit zunehmendem Bekanntheitsgrad sicherlich schnell wachsen. Für Autoren und Veranstalter eine gute Möglichkeit, auf ihre Veranstaltungen hinzuweisen.

Mit der zusätzlichen (und vom Veranstaltungskalender unabhängigen) Lesungsvermittlung zwischen Autoren und Veranstaltern will die Seite obendrein einen weiteren Service bieten, der durch vorerst ehrenamtliche Lesungsagenten realisiert wird. Dabei wird für die Vermittlung, wie ich durch Nachfrage erfuhr, entweder eine prozentuale Beteiligung an eventuellen Einnahmen oder eine Festvergütung von 25 – 50 Euro fällig.

Gerade diese Vermittlung ist eine schöne Idee, die allerdings einen kleinen Haken hat. Zwar steht es dem Autor frei, sich nur gegen ein angemessenes Lesungshonorar vermitteln zu lassen, Sandra Vogel, die Gründerin der Seite, gibt allerdings zu bedenken, dass die Vermittlung dadurch extrem erschwert werde, da die wenigsten der Veranstalter ein Honorar zahlen würden:

Im Grunde soll es ein gegenseitiges Entgegenkommen sein. Ein kleiner unbekannter Autor „darf“ lesen, erhält dafür aber kein Honorar. Ein Veranstalter „lässt“ lesen und muss dafür auch nichts bezahlen. Einnahmen durch die Lesung teilen sich Autor und Veranstalter. Wie genau, müssen sie untereinander ausmachen.

Daraus lässt sich ablesen, dass bisher vor allem unbekanntere Autoren diesen Service nutzen. Nicht ganz unverständlich, haben gestandene Autoren doch in der Regel Verlag und/oder Agentur, die sich um Lesungspräsenz kümmern.

Andererseits sind Lesungsagenten dennoch sehr gefragt, damit meist ausgelastet und für neue Autoren kaum noch zu erreichen. Es bliebe also abzuwarten und auszutesten, ob Veranstalter bei bekannteren Namen sich dann doch zu einem Honorar durchringen können.

Die Diskussion bezüglich honorarfreier Lesungen dürfte hinlänglich bekannt sein und ich will sie hier lediglich streifen. Ich selbst lese im Regelfall nur gegen Honorar und möchte daher auch empfehlen, auf ein solches zu bestehen. Allein schon deshalb, weil es den Kollegen gegenüber, die zumindest einen Teil ihres Lebensunterhalts mit dem Schreiben und durch Lesungen bestreiten, unfair wäre. Der VS empfiehlt ein Regelhonorar von 250 Euro pro Lesung.

Ich will andererseits auch zugeben, dass ich verstehen kann, wenn angehende Autoren froh sind, überhaupt ihre Werke in einer Öffentlichkeit präsentieren zu können. Mir ging es da anfangs nicht anders.

Der Vermittlungsservice von werliestwannwo ist also sicherlich uneingeschränkt für solche Autoren zu empfehlen, die erst noch Fuß fassen wollen. Diejenigen, die wie ich nur honoriert lesen wollen (bzw. müssen), können hoffen, dass zunehmend auch Veranstalter gefunden werden (bzw. die Seite finden), die bereit sind, die Arbeit des Autors zu vergüten.

Bevor jemand falsche Schlüsse zieht, sei noch darauf hingewiesen, dass die Initiatorin von werliestwannwo außerdem seit kurzem verlegerisch tätig ist. Sie betreibt den im April 2010 gegründeten Piepmatz Verlag, der auch auf der werliestwannwo-Seite genannt und verlinkt ist.

Ganz offen bekennt sich der Verlag auf seiner Homepage dazu, ein DKZ-Modell anwenden zu müssen. Abgesehen von der Benennung (Verlag) werden den Autoren dabei keine falschen Tatsachen vorgetäuscht oder Bestsellerversprechungen gemacht. Auch hofft Verlegerin Sandra Vogel, wie sie in einem verlinkten Interview angibt, so bald wie möglich von diesem Geschäftsmodell abrücken zu können.

Dies nur, damit niemand überrascht und erschreckt die Finger von werliestwannwo lässt, denn dieser Umstand ändert natürlich nichts am sehr lobenswerten Konzept der Seite, die dementsprechend von namhaften Link-Partnern verlinkt wird.

Damit der Funken überspringt

Nicht jedem Autor ist klar, dass der Weg mit dem ersten fertiggestellten Manuskript direkt zum nächstbesten Verlag in der Regel nur zur Enttäuschung führt. Doch glücklicherweise gibt es auch die, denen klar ist, dass sie möglicherweise noch Hilfe brauchen, bevor ihr Text so weit ist, sich einem Verlagslektorat zu stellen.

Einer der meiner Meinung nach besten Wege zur Veröffentlichung ist das Schreibcoaching. Ob schon bei der Entstehung des Manuskripts oder während der Überarbeitung, kaum eine Hilfe ist höher einzuschätzen als die eines/einer erfahreneren Kollegen/Kollegin am eigenen Manuskript.

Mit etwas Glück kennt man so jemanden aus dem eigenen Umfeld oder aus einem Internetforum. Mit noch etwas mehr Glück hat derjenige hin und wieder ein bisschen Zeit übrig.

Wem dieses Glück nicht beschieden ist, der hat die Möglichkeit, in ein solches Coaching Geld zu investieren. Doch bei wem ist es dann richtig angelegt? Nicht jeder, der sich zum Coachen berufen fühlt, ist tatsächlich schon so weit, wertvolle Hilfestellung zu leisten.

Den Federfunken getestet

Die Geschichtenweberin Nadine Muriel hat vor wenigen Tagen ihren neuen Service ins Leben gerufen: Mit „Schreibcoaching Federfunken“ soll Autoren die Möglichkeit gegeben werden, sich und ihrem Manuskript mit den Tipps der Autorin und Lektorin selbst zu helfen.

Nadine hat Germanistik, Soziologie und Indologie studiert und sitzt in der Jury und im Lektoratsteam der Storyolympiade. Ich hatte das Vergnügen von ihr ein kleines Testcoaching zu erhalten, das auf mich einen hervorragenden Eindruck gemacht hat. Nadine ist ganz offensichtlich eine sehr aufmerksame Leserin, die sich gut in einen Text einfühlen kann.

Auf den sehr übersichtlichen und informativen Seiten von „Schreibcoaching Federfunken“ erfährt man alles Wichtige zum Konzept und zur Vorgehensweise, so auch, dass Nadine nicht ausschließlich Autoren betreut, sondern zum auch Beispiel Studenten mit ihren Hausarbeiten sowie jeden, der bei Textarbeit Hilfe benötigt. Eine witzige Idee ist auch das Prämien- und Gutscheinsystem, das „fleißige“ Schreiber belohnt.

Ich will nicht behaupten, mein Testcoaching könne bereits für jeden Text und jeden Autor eine absolute Garantie darstellen. Letztlich wird jeder individuell feststellen müssen, ob ein Coaching beim Federfunken oder überhaupt das Richtige für ihn ist, es zumindest auszuprobieren kann ich aber nur empfehlen.

Schreibcoaching Federfunken

Wenn die Stille zum Albtraum wird

Wulf Dorn: Kalte StilleSpannung ohne Sicherheiten oder A Dorn is born“ hieß meine Rezension zu seinem Debütroman „Trigger“. Wulf Dorns Erstling ist inzwischen längst ein Bestseller und steht kurz davor, verfilmt zu werden. Wie Wulf auf seiner Website berichtet, wurde das Drehbuch bereits Anfang des Jahres fertiggestellt, die Rechte hat sich die teamWorx Television & Film GmbH gesichert (u.a. „Der Tunnel“, „Mogadischu“, „Stauffenberg“, „Dresden“).

Nun steht sein neuer Thriller in den Startlöchern (Erscheinungstermin 23. August). Er trägt den Titel „Kalte Stille“ und verspricht ebenso spannend zu werden wie sein Vorgänger.

Verlagstext:

Der Psychiater Jan Forstner leidet seit dreiundzwanzig Jahren unter dem mysteriösen Verschwinden seines damals sechsjährigen Bruders Sven. Nur ein Diktiergerät, das die beiden Jungen in jener Nacht bei sich hatten, ist Jan geblieben. Darauf ist Svens Stimme zu hören, die in abrupter Stille endet. Seither kann Jan keine Stille mehr ertragen und wird von Alpträumen geplagt.

Ein weiteres Rätsel gibt der Unfall von Jans Vater auf, der in derselben Nacht verunglückte, nachdem er wegen eines Anrufs mit unbekanntem Ziel aufgebrochen war. Nach einer schweren Krise erhält Jan die Chance für einen beruflichen Neuanfang in der Klinik seines ehemaligen Heimatortes. Dort wird Jan mit einem mysteriösen Selbstmordfall konfrontiert. Gemeinsam mit der Journalistin Carla Weller kommt er einem Geheimnis auf die Spur, das sich seit vielen Jahren hinter den Klinikmauern verbirgt. Ein Geheimnis, das Jan zurück in seine Vergangenheit und auf die Spur des Täters führt.

Im folgenden Buchtrailer stimmt euch der Autor selbst auf sein Buch ein:

Kalte Stille
Heyne
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 448 Seiten
ISBN: 978-3-453-26686-5
Preis: 16,99 EUR
Erscheinungstermin: 23. August 2010
Special zu Wulf Dorn

Mit Iny und Elmar auf Du und Du

Es wird wenige Leser in Deutschland geben, die nicht wenigstens mal einen ihrer Romane in der Hand gehalten oder davon gehört haben: Iny und Elmar Lorentz bereichern mit ihren gemeinsam geschriebenen Werken die Buchläden unter vielen Namen.

Von den Bestsellerlisten gar nicht mehr wegzudenken sind die Romane von Iny Lorentz („Die Wanderhure“, „Das Vermächtnis der Wanderhure“, „Die Kastellanin“, …). Aber auch als Diana Wolrath, Nicola Marni, Mara Volkers, Eric Maron, Anni Lechner sowie Iny Klocke und Elmar Wolrath erreichen sie Scharen von Lesern.

Neben der offiziellen Homepage von Knaur zu Iny Lorentz betreiben die beiden seit einiger Zeit auch eine private Homepage, auf der es viele interessante Informationen  und Geschichten zu allen Aktivitäten des literarisch äußerst umtriebiegen Paares gibt.

Neben umfangreichen Neuigkeiten, auch zur aktuellen Verfilmung der Wanderhure mit Alexandra Neldel, den Büchern aller Pseudonyme, einer sehr informativen Biographie der beiden und einer sehr schönen Galerie findet man dort auch Reiseberichte und ein Tagebuch.

Einfach mal hinklicken, es lohnt sich!

Aegirs Flotte kann auslaufen

Wie der Arcanum Fantasy Verlag auf seinen Webseiten bekannt gibt, ist die Auswertung zur Ausschreibung „Aegirs Flotte“ abgeschlossen.

Schon Ende des Monats soll die Serie starten und insgesamt zehn Kurzromane enthalten.

Ich gratuliere allen Autoren, die sich erfolgreich beteiligt haben, ganz besonders natürlich meinen Geschichtenweber-Kolleginnen Petra Hartmann, Bettina Ferbus und Nathalie Gnann.

Gold im Hühnerhaus bis 16.07.10

Der Goldene Pick:

Originalausschreibung: http://www.chickenhouse.de/verlag/manuskripte/der-goldene-pick/ oder www.faz.net/pick

Die F.A.Z. und Chicken House Deutschland suchen mit einem Schreibwettbewerb Debütautoren für Kinder- und Jugendbücher.

Einsendeschluss ist der 16. Juli 2010.

Wer liest, möchte die Welt um sich herum vergessen. Gerade Kinder- und Jugendbücher müssen dieses Wunder vollbringen. Darum sind Autoren, die spannend schreiben, indem sie ausgetretene Pfade verlassen und literarisches Neuland erobern, der Feuilleton-Redaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und dem neuen Kinder- und Jugendbuchverlag Chicken House Deutschland eine Auszeichnung wert.

Gesucht werden Manuskripte für Kinder und Jugendliche von Autoren und Autorinnen, die damit ihren ersten Schritt in die Öffentlichkeit wagen. Eine fünfköpfige Jury, der neben Cornelia Krüger (Hugendubel), Jürgen Hees (Buchhandlung Herwig), Dr. Tilman Spreckelsen (F.A.Z.) und Anja Kemmerzell (Chicken House Deutschland) nicht zuletzt die Bestsellerautorin Isabel Abedi angehört, wird über den Gewinnertext entscheiden. Eine Veröffentlichung bei Chicken House Deutschland ist der Preis.

Der einreichende Autor darf zuvor kein Fiction-Buch veröffentlicht haben und muss über 18 Jahre alt sein. Weitere Informationen und die kompletten Teilnahmebedingungen finden Sie unter: www.faz.net/pick.

Weitere Informationen zum Verlag unter: www.chickenhouse.de.

Am 30. Oktober wird die Shortlist mit fünf Nominierungen bekannt gegeben. Am 11. Dezember 2010 verkündet die Jury dann den Gewinner des „Goldenen Picks“.

Die Teilnahmebedingungen für den Schreibwettbewerb

– Der Wettbewerb läuft vom 18. März 2010 bis zum 16. Juli 2010.
Einsendeschluss ist der 16. Juli 2010.

Teilnahmebedingungen allgemein
– Mit der Teilnahme verpflichtet sich der Teilnehmer alle Teilnahmebedingungen zu akzeptieren.
– Die Wettbewerbsausrichter sind die Frankfurter Allgemeine Zeitung (F.A.Z.) und Chicken House Deutschland.
– Die Ausrichter des Wettbewerbs behalten sich das Recht vor, Teilnehmer, die eine der Bedingungen nicht erfüllen, von der Teilnahme auszuschließen oder ihnen den Preis vorzuenthalten. Des Weiteren behalten sie sich das Recht vor, die Teilnahmebedingungen zu ergänzen.
– Für Zwecke der Berichterstattung oder der Werbung gibt der Einreichende mit Einreichung des Manuskriptes der F.A.Z. eine tantiemenfreie Lizenz zum Publizieren von Auszügen des eingereichten Manuskriptes für alle Medien (Internet und Print) in Absprache mit Chicken House Deutschland.
– Mit Einsendung eines Manuskriptes erlauben die Teilnehmer, den Gewinner eingeschlossen, die freie Verwendung ihres Namens und die Nutzung von Fotografien aus Gründen der Berichterstattung oder Werbung während dieser oder zukünftiger Aktionen der F.A.Z. oder assoziierter Unternehmen.
– Die Wettbewerbsausrichter haben das Recht, den Wettbewerb zu jeder Zeit abzusagen, zu modifizieren oder zu ersetzen (oder den Preis zu ändern), wenn der Wettbewerb nicht in der geplanten Weise durchführbar sein sollte. Sie haben das Recht, den Preis durch einen gleichwertigen zu ersetzen, sollten Umstände höherer Gewalt dies unvermeidbar machen.
– Die Nutzung persönlicher Daten, die die F.A.Z. im Zusammenhang mit dem Wettbewerb erhält, unterliegen den deutschen Datenschutzbestimmungen und den Bestimmungen, die unter FAZ.net eingesehen werden können. Der Name des Gewinners wird auf der Website veröffentlicht.
– Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Teilnahmevoraussetzungen
– Teilnehmer müssen über 18 Jahre alt sein.
– Sie dürfen keine Angestellten der F.A.Z. oder von Carlsen oder Chicken House Deutschland sein, keine Angestellten von assoziierten Unternehmen, keine Familienmitglieder oder in engem Verhältnis zu jemandem stehen, der mit der Durchführung des Wettbewerbs zu tun hat.
– Es darf nur ein Manuskript pro Person eingereicht werden.
– Der einreichende Autor darf zuvor kein Fiction-Buch veröffentlicht haben.

Formale Bedingungen und Einsendebedingungen
– Der einreichende Autor muss sein Manuskript selber einschicken.
– Einreichungen von Agenturen werden nicht angenommen.
– Die eingesandten Manuskripte müssen die Originalwerke der Einsender sein und dürfen vorher nicht publiziert worden sein.
– Die Einsendung muss auf dem Postwege an folgende Adresse erfolgen:

Chicken House Deutschland
Carlsen Verlag GmbH
Der Goldene Pick
Völckersstraße 14-20
22765 Hamburg

– E-Mail-Einsendungen werden nicht beachtet.
– Das Manuskript muss in voller Länge eingereicht werden.
– Das Manuskript darf nicht mehr als 80.000 Worte haben.
Die eingereichte Geschichte muss für Kinder und Jugendliche auf der ganzen Welt im Alter zwischen 10 und 16 Jahren geeignet sein.
– Sie darf jedes Thema behandeln und jegliches Genre abdecken (Fantasy, Abenteuer, Science Fiction, Krimi etc.).
– Bilderbücher und Graphic Novels sind vom Wettbewerb ausgeschlossen.
– Illustrationen werden bei der Bewertung nicht beachtet.
– Jede Einreichung muss versehen werden mit:

  • einer kurzen Zusammenfassung (nicht länger als eine Seite, sie soll einen Überblick über die gesamte Geschichte geben, inbegriffen die Hauptcharaktere, -ereignisse und -orte),
  • einem Plotplan (eine Kurzbeschreibung pro Kapitel, die die Hauptcharaktere, die dramatischen Höhepunkte und die wichtigsten Handlungsstränge beinhaltet),
  • einem Schreiben, das die Eignung des Manuskriptes als Kinder- und Jugendbuch darlegt.

– Der Wettbewerbsausrichter ist nicht haftbar für Verlust, Beschädigung oder Unvollständigkeit von Manuskripteinsendungen.
– Die Manuskripte müssen getippt sein und mit doppeltem Zeilenabstand und nummerierten Seiten versehen sein.
– Einreichungen müssen klar und deutlich mit dem vollen Namen des Autors und den Kontaktdaten (Adresse und Telefonnummer) versehen sein.
– Einreichungen müssen in einer handhabbaren Form eingereicht werden (Pappmappe, Ringbinder oder Ordner).
– Der einreichende Autor muss für eine eigene Kopie Sorge tragen, da die Manuskripte nicht
zurückgesandt werden.
– Die Einsendung wird nur bestätigt, wenn der Einreichende eine frankierte und adressierte Postkarte gut sichtbar beilegt. Sollten Einreichende 28 Tage nach ihrer Einreichung keine Rückantwort erhalten haben, müssen sie davon ausgehen, dass das Manuskript nicht eingetroffen ist und es ggs. noch mal senden.

Auswahl und Preis
– Es wird einen Gewinner geben.
Der Preis ist ein Publikationsvertrag mit Chicken House Deutschland.
– Bis zum 30. Oktober 2010 wird eine Shortlist mit fünf Nominierungen erstellt.
– Diese fünf Teilnehmer werden benachrichtigt und ihnen wird ein möglicher Vertrag zugesandt, sie können dann noch innerhalb von zehn Tagen von der weiteren Teilnahme zurücktreten.
– Diese fünf Einreichungen werden von der Jury geprüft.
– Die Jury besteht aus Isabel Abedi (Bestsellerautorin), Jürgen Hees (Buchhandlung Herwig), Cornelia Krüger (Hugendubel), Dr. Tilman Spreckelsen (F.A.Z.) und Anja Kemmerzell (Chicken House Deutschland).
– Weder während noch nach dem Wettbewerb wird es ein Feedback an die Autoren über ihre Manuskripte geben.
– Der Gewinner wird am 10. Dezember 2010 kontaktiert.
– Sollte er auf keinem Wege erreichbar sein, behält sich der Wettbewerbsausrichter das Recht vor, einen anderen Gewinner zu bestimmen.
– Sollte die Jury keines der eingereichten Manuskripte für publikationswürdig halten, wird sie dennoch die beste Einreichung küren und dem Gewinner eine ausführliche Lektoratsberatung anbieten.
– Sollte zwischen dem Gewinner und Chicken House Deutschland keine Einigung über den Vertrag erzielt werden können, wird dem Gewinner als Alternativpreis eine Lektoratsberatung angeboten.
– Die einreichenden Autoren behalten alle Rechte an ihren Manuskripten, mit Ausnahme des Gewinners, dem ein Vertrag angeboten wird.
– Der Vertrag mit dem Gewinner wird ein branchenüblicher Standardvertrag im Kinder- und Jugendbuchbereich sein.
– Der Preis ist nicht gegen Ausbezahlung oder anderes einzutauschen.
– Der Gewinner stimmt einem Interview mit der F.A.Z. zu.