Publizitiert: Morgen

Publizitiert, Foto: EDHAR
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Publizitiert
Foto: © EDHAR

Morgen war etwas anderes. Ein guter erst recht. Da konnten ihr noch so viele Kollegen einen wünschen, um diese Uhrzeit antwortete Rosi bestenfalls mit einem leichten Nicken.

Aus: „Fingerübung“ in „Muscheln, Möwen, Morde“

Regine Kölpin (Hg.): Muscheln Möwen, Morde

Touristen

Autora Auge, Foto: Voronin76
Autora Auge, Foto: Voronin76
Autora Auge
(Foto: © Voronin76)

Autora Auge:
Hallo, Susi, Sie ermitteln in „Muscheln, Möwen Morde“ in Warnemünde. Nun ist mir zu Ohren gekommen, Sie mögen keine Touristen. Stimmt das?

Susi:
Was für eine dämliche Frage! Dazu äußere ich mich nicht.

Möwen gelandet

Regine Kölpin (Hg.): Muscheln Möwen, Morde

Regine Kölpin (Hg.): Muscheln Möwen, MordeSchon gesehen? Die Ostseekrimis sind jetzt bei amazon bestellbar.

Muscheln, Möwen, Morde:

So friedlich die seichten Wellen der Ostsee auch an die Strände rollen, so tödlich sind doch die Geschichten der Autoren dieser Anthologie. Seeglasscherben werden in Grömitz zu einem Hinweis auf ein Verbrechen aus längst vergangener Zeit , eine Bombe lauert in Nienhagen und eine längst vergessen geglaubte Geschichte lässt den Hass in Kühlungsborn erneut hohe Wogen schlagen.
Mit von der mörderischen Partie sind deutsche Krimiautoren wie Tatjana Kruse, Eva Almstädt, Klaus-Peter Wolf, Richart Birkefeld, Regine Kölpin, Conny Kuhnert, Jobst Schlennstedt, Thomas Nommensen und viele andere.

 

Warnemünde

Autora Auge, Foto: Voronin76
Autora Auge, Foto: Voronin76
© Voronin76

Autora Auge:
Guten Tag, Frau Brand. Wie ich hörte, ermittelten Sie in ihrem letzten Fall, der wahrscheinlich schon ab diesem Monat in der Anthologie „Muscheln, Möwen, Morde“ nachzulesen ist, in Warnemünde. Was verbinden Sie mit diesem wunderschönen Ort an der Ostseeküste?

Rosi Brand:
Touris!

Vorfreude auf September

Vom Schreibtisch, Foto: Marko Tomicic
Vom Schreibtisch, Foto: Marko Tomicic
© Marko Tomicic

Fertig! Nicht nur ich, nein, alle an der für September bei KBV geplanten Anthologie „Muscheln Möwen Morde – Eine kriminelle Reise vom Darß bis Fehmarn“ beteiligten Autoren haben fertig.

Die Texte sind bereits redigiert und laut der Herausgeberin, der geschätzten Kollegin Regine Kölpin, alle super. Wenn das kein Grund zur Vorfreude ist …

Wenn man nicht alles …

Vom Schreibtisch, Foto: Marko Tomicic
Vom Schreibtisch, Foto: Marko Tomicic
© Marko Tomicic

… aufschreibt! Da der Warnemünde-Krimi abgeschickt ist und ich nun erst einmal auf die Reaktion des Lektorats warten muss, habe ich mich neben dem Ratgeber inzwischen wieder der anderen Kurzgeschichte in Arbeit zugewandt. Leider ist mir entfallen, wie die Auflösung des zentralen Rätsels lautet, weshalb da erneutes Brainstorming notwendig wird. Glücklicherweise erwarte ich morgen meine (Schreib-) Partnerin, was neben vielem anderen auch gemeinsames Grübeln möglich macht.

Skriptkieker: Morgen

Skriptkieker: Foto: pixelparticle
Skriptkieker: Foto: pixelparticle
© pixelparticle

Aus dem Warnemünde-Krimi:

Morgen war etwas anderes. Ein guter erst recht. Da konnten ihr noch so viele Kollegen einen wünschen, um diese Uhrzeit antwortete Rosi bestenfalls mit einem leichten Nicken.

Verlinkt

Vom Schreibtisch, Foto: Marko Tomicic
Vom Schreibtisch, Foto: Marko Tomicic
© Marko Tomicic

In der Rubrik „Vom Schreibtisch“ mache ich es mir heute relativ einfach, indem ich auf zwei kürzlich erschienene Blogartikel verweise:

Hinzuzufügen ist nur, dass ich neben meinem Hauptprojekt aktuell über einem Kurzkrimi brüte, der in Warnemünde spielt und Ende April fertig sein muss.

Rund um Opfer und Täter

Ich schreibe ja für die Newsredaktion des Onlineportals des Spion. Die News machen hier nur einen kleinen Teil des Portals aus, die Redaktion ist winzig und muss ohne Außenreporter auskommen. Der größte Teil der News beruht daher ausschließlich auf Onlinerecherchen.

Dennoch haben gerade lokale und regionale News für mich einen besonderen Reiz. Die hoch frequentierte Plattform wird aufgrund ihrer Herkunft hauptsächlich von Usern aus Mecklenburg-Vorpommern genutzt. Die kommen aus allen sozialen Schichten. Immer wieder erlebt man es, dass sich in den (nicht immer niveauvollen) Newskommentaren Nutzer äußern, die einen direkten Bezug zu denjenigen haben, die Anlass für die Nachricht sind.

So nun auch zu der Nachricht, die (wieder einmal) weit über die Grenzen M-Vs für Aufmerksamkeit sorgte: Tod in Rostock wegen Streit um Bollerwagen.

Am Himmelsfahrtstag wurde ein 45-Jähriger am S-Bahnhof Rostock-Warnemünde totgeschlagen. Hintergrund war der Streit zwischen zwei „Herrentagsgruppen“ um einen Bollerwagen.

Aktuell hat die Nachricht 142 Kommentare. Die meisten, die sich äußern, sind entrüstet und/oder zeigen Mitgefühl mit dem Opfer und seinen Angehörigen, fordern Höchststrafen (natürlich bis hin zur Todesstrafe) für den Täter. Darunter sind einige, die einen Bezug zur Familie des Opfers haben.

Auf Kommentarseite 14 meldet sich dann erstmals ein User namens Ku K zu Wort. Seine Äußerungen lassen eindeutig den Schluss zu, dass er am Tattag selbst anwesend war, es ist sogar sehr wahrscheinlich, dass er zu der Gruppe gehörte, aus der der Täter stammt. Er betont, dass die Tat ein Unfall war.

Ohne seine (oder irgendeine andere) Aussage inhaltlich zu bewerten, finde ich es einfach intererssant, wenn so etwas zustande kommt. Noch interessanter übrigens, dass (bisher) keiner der weiteren Kommentatoren diesen Zusammenhang gesehen hat.

Ähnliches geschah vor einigen Tagen bei dieser News: Fan von St. Pauli ins Krankenhaus geprügelt.

Unter den aktuell 430 (!!!) Kommentaren findet sich einer, der nach meiner Einschätzung vom Opfer selbst stammt. Auch der fand keine weitere Beachtung.