Der Minitipp: Papierkorb

© Stephen VanHorn
© Stephen VanHorn

Was gerade Schreibanfänger oft erst noch verinnerlichen müssen: Ein Autor sollte frühzeitig ein freundschaftlich entspanntes Verhältnis zu seinem Papierkorb aufbauen, sei es nun der virtuelle oder der, der neben dem Schreibtisch steht.

Wörter, Sätze, Szenen, ganze Kapitel werden dort landen. Nicht selten bleibt von einem geplanten oder sogar bereits geschriebenen Manuskript nicht mehr als die Idee. Manchmal nicht einmal diese.

Mit Übung und Erfahrung wird man diese Beziehung lockern können, ganz aufgeben wird man sie nie.

Lesung in der Welt nebenan

Ich muss zugeben, mir sind rein virtuelle Welten noch etwas suspekt. Ich habe mich nie ins  „Second Life“ begeben und kann also weder positive noch negative Erfahrungen damit vermelden.

Zum wiederholten Mal sind mir nun allerdings Lesungsankündigungen für diese mir fremde Welt vor die im realen Leben so verwurzelten Füße gefallen (klingt das seltsam, für jemanden, der auch Fantasy schreibt?).

Ich fühle mich jedenfalls noch nicht bereit, mich einer solchen Lesung vor dem PC hinzugeben, nicht zuletzt, weil ich mich dazu registrieren müsste. Aber das muss ja nicht jedem so gehen.

Die Herrin der DornenDaher möchte ich dennoch auf die Lesung von Karl-Georg Müller hinweisen, der am 13. April um 20.00 Uhr in „Second Life“ aus seinem Roman „Die Herrin der Dornen“ liest, der in der Reihe „Ars Amoris“ im Sieben Verlag erschienen ist.

Genauere Informationen zur Lesung und Antwort auf die Frage, wie man zum „Veranstaltungsort“ gelangt, gibt es unter anderem im Forum der Geschichtenweber.

Der Autor hat auf seiner Webpräsenz neben Informationen zu seiner Person und seinen Publikationen auch einen Artikel zu „Second Life“ veröffentlicht.

Informationen zum gelesenen Werk sowie eine Leseprobe finden sich natürlich auch auf der Verlagsseite des Sieben Verlags.