Zuschuss-Liste

Bei Montsegur wurde eine Liste bekannter Zuschussverlage veröffentlicht. Beim nächsten Verlagsangebot unbedingt draufschauen! Wer eine seriöse Veröffentlichungsmöglichkeit sucht, sollte jeden sogenannten Verlag meiden, der in irgendeiner Form einen Zuschuss verlangt. Und nicht vergessen: Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit!

Die Geschichtenwebergeschichte: Teil 5

TEIL 5: 23. August 2008 – 23. August 2009

Fünf Jahre „Edition Geschichtenweber“. Fünf Jahre, in denen Kurzgeschichten von über hundert deutschsprachigen Autoren (aus drei Ländern), bestehend aus professionellen Schreibern und vielversprechenden Nachwuchstalenten, in elf Anthologien bei fünf Verlagen untergebracht wurden. Die bisher veröffentlichten elf Sammlungen, zusammengerechnet knapp 3000 Seiten, haben 15 verschiedene Herausgeber betreut.
Im Herbst 2009 erscheinen zwei neue Anthologien („Metamorphosen“ und „Spukhaus zu vermieten“) bei zwei neuen Verlagen (Verlag Torsten Low und Wortkuss-Verlag).
Für nächstes Jahr ist eine historische Roman-Trilogie beim Wurdack-Verlag angekündigt, eine Anthologie beim Wunderwald-Verlag und der Fortsetzungsband der Krimi-Reihe der S.E.K. Mordlust. Drei weitere Sammlungen sind im Entstehen. Eine beachtliche Leistung und ein Anlass, um zurückzublicken.

Wie jedes Jahr gehört der BuchmesseCon auch 2008 zu den wichtigsten Treffpunkten der Geschichtenweber. Über 30 Mitglieder des Forums kommen nach Dreieich. Die Lesung der Geschichtenweber ist sehr gut besucht und die Zuhörer bekommen einen Überblick über die bisher veröffentlichten Werke.
Es wird bekannt gegeben, dass das Forum mit Philipp Bobrowski (Thorongil) ab sofort zum ersten Mal einen vierten Admin hat.
Zu den Höhepunkten der Veranstaltung gehört die Vorstellung der Anthologie „Die Unterirdischen“. Die von Timo Bader und Jörg Olbrich herausgegebene Sammlung erscheint im Wurdack-Verlag. Gemeinsam mit Bestsellerautor Christoph Hardebusch, der das Projekt mit einem Beitrag unterstützte, halten die Autoren eine Signierstunde ab. Das Buch verkauft sich noch auf der Veranstaltung über alle Maßen gut und ist bald darauf vergriffen.

Ebenfalls pünktlich zum BuCon erscheint mit „Darwins Schildkröte“ die erste SF-Anthologie der Geschichtenweber. Die Herausgeber – Nina Horvath, Timo Bader und Bernhard Weißbecker – setzen bei diesem Projekt auf eine Kombination aus Science Fiction und Humor und realisieren das Buch mit dem Fabylon-Verlag.

Bei der Verleihung des Deutschen Phantstik Preises 2008 belegt „Die Formel des Lebens“ am selben Abend den dritten Platz in der Kategorie „Beste Original-Anthologie/Kurzgeschichten-Sammlung“. Die Shortstory „Herz aus Stein“ von Jörg Olbrich gewinnt den Deutschen Phantastik Preis in der Kategorie „Beste Kurzgeschichte“.

Ende des Jahres 2008 veröffentlicht die innerhalb des Forums neu gegründete S.E.K. Mordlust im Wurdack Verlag die Anthologie „Mord in jeder Beziehung“ als Auftakt einer neuen Krimi-Reihe. Damit gehören die Zeiten, in denen sich die Geschichtenweber auf die Genres Phantastik und Fantasy beschränkten, endgültig der Vergangenheit an. Verantwortlich für das Projekt sind Berta Berger, Bente Klindt, Wolfgang Schröder und Jürgen Brandner.

Als der Gründer der Storyolympiade Ernst Wurdack nach 10 Jahren auf eigenen Wunsch aus dem Team ausscheidet, übernehmen die Geschichtenweber im Juni 2008 die Organisation der beliebten und bekannten „Storyolympiade“. Die Jury bleibt zum Großteil bestehen. Wie bisher werden die Siegergeschichten in einer Anthologie zusammengefasst, die im Wurdack-Verlag erscheint.

Im Frühjahr 2009 der Schock: Rapidforum kündigt an, dass es seine Foren schließt. Die Geschichtenwerber bangen, ob es gelingen wird, den Forenumzug so zu gestalten, dass die bisherigen Beiträge übernommen werden, oder ob im schlimmsten Fall die bisherige Arbeit verloren geht. Schnell wird klar, dass man nicht warten kann, bis Rapidforum eine Lösung bietet. Dank des unermüdlichen Einsatzes von Rio (Florian Bader) entsteht innerhalb kürzester Zeit ein neues Forum, in das die Geschichtenweber mitsamt aller Threads und Inhalte umziehen. Im August 2009, kurz vor dem 5. Geburtstag der „Geschichtenweber“, zählt die Gemeinschaft 613 Mitglieder.

Alle sind sich einig, dass die „Edition Geschichtenweber“ und ihr neues Forum noch lange bestehen werden. Lassen wir uns also überraschen, was die nächsten Jahre bringen werden.
Mit dem BuchmesseCon 2009 steht ein weiterer Meilenstein für die Geschichtenweber an. Erstmals werden sie dort ihre eigenen T-Shirts präsentieren.
„Die Unterirdischen“, herausgegeben von Timo Bader und Jörg Olbrich, sind 2009 in der Kategorie „Beste Original-Anthologie/Kurzgeschichten-Sammlung“ für den Deutschen Phantastik Preis nominiert.

Und die Geschichtenweber haben nicht nur gezeigt, dass sie in Eigenregie interessante und ansprechende Buchprojekte realisieren können, sie haben vielfach bewiesen, dass sie Autoren eine beinahe familiäre Heimat bieten können, aus der heraus es sich auch hervorragend an der eigenen Karriere basteln lässt.
Diverse Geschichtenweber präsentieren regelmäßig ihre neuen Veröffentlichungen im Forum, berichten von ihren abgeschlossenen Verträgen mit Agenturen und Verlagen oder laden zu Lesungen und ähnlichen Veranstaltungen ein. Nicht wenige Forenkollegen durften die Geschichtenweber nahezu von ihren ersten Schreibversuchen bis hin zur Veröffentlichung ihres ersten Einzeltitels begleiten, sei es im Kleinverlag oder in einem der Großen der Branche. Und auch für manchen, der längst mit erfolgreichen Werken seine Fans begeistert, ist das Forum ein Anlaufpunkt geworden.
Ein Forum, in dem aber noch immer auch der Schreibanfänger Rat und Unterstützung erfährt. Und die Möglichkeit, die eigenen Ideen in Projekte fließen zu lassen, seien es selbst erdachte oder die der Forenkollegen.

Beste Voraussetzungen also für einen langen Fortbestand der Geschichtenweber und ihrer Edition.

Die Geschichtenwebergeschichte: Teil 4

TEIL 4: 23. August 2007 – 23. August 2008

Fünf Jahre „Edition Geschichtenweber“. Fünf Jahre, in denen Kurzgeschichten von über hundert deutschsprachigen Autoren (aus drei Ländern), bestehend aus professionellen Schreibern und vielversprechenden Nachwuchstalenten, in elf Anthologien bei fünf Verlagen untergebracht wurden. Die bisher veröffentlichten elf Sammlungen, zusammengerechnet knapp 3000 Seiten, haben 15 verschiedene Herausgeber betreut.
Im Herbst 2009 erscheinen zwei neue Anthologien („Metamorphosen“ und „Spukhaus zu vermieten“) bei zwei neuen Verlagen (Verlag Torsten Low und Wortkuss-Verlag).
Für nächstes Jahr ist eine historische Roman-Trilogie beim Wurdack-Verlag angekündigt, eine Anthologie beim Wunderwald-Verlag und der Fortsetzungsband der Krimi-Reihe der S.E.K. Mordlust. Drei weitere Sammlungen sind im Entstehen. Eine beachtliche Leistung und ein Anlass, um zurückzublicken.

Im Jahr 2007 beteiligen sich die Geschichtenweber mit einer Idee von Nina Horvath an einer Ausschreibung des Wurdack-Verlags. Gesucht werden besondere Buch-Projekte von kreativen Schreibgruppen. Die Geschichtenweber erhalten den Zuschlag für die Sammlung „Die Formel des Lebens“ und arbeiten das Konzept um die Erschaffung künstlicher Existenzen in einem geschlossenen Bereich des Forums weiter aus. Der Leser verfolgt die Saga der Familie Draganov über Generationen hinweg bis in die Gegenwart und begibt sich gleichzeitig auf einen Streifzug durch die europäische Geschichte der letzten Jahrhunderte. Die Kurzgeschichte „Die geteilte Seele“ von Nina Horvath wird für den Vincent Preis 2007 nominiert.

Am Ende des Jahres 2007 kommt es zu einer unangenehmen Überraschung: Von einem Tag auf den anderen ist die Webseite der „Geschichtenweber“ nicht mehr erreichbar. Der Verantwortliche hat sich still und heimlich aus der Foren-Gemeinschaft zurückgezogen und den Vertrag für Domain und Webspace nicht verlängert. Auch nach umfangreichen Nachforschungen bleibt die Person unauffindbar. Bis heute sind die genauen Hintergründe unbekannt. Abhilfe ist schnell geschaffen, denn die alte Webseite (geschichtenweber.de) bekommt einen neuen Hafen http://www.edition-geschichtenweber.de.

Bis zum 23. August 2008, dem vierten Jahrestag der „Edition Geschichtenweber“, erhöht sich die Mitgliederzahl um weitere 150. Der erfreuliche Trend des Vorjahres setzt sich damit fort, sodass sich inzwischen 500 Geschichtenweber im Forum tummeln, von denen sich viele täglich an den Diskussionen beteiligen, Informationen austauschen oder in den Projektgruppen arbeiten.

Die Geschichtenwebergeschichte: Teil 3

TEIL 3: 23. August 2006 – 23. August 2007

Fünf Jahre „Edition Geschichtenweber“. Fünf Jahre, in denen Kurzgeschichten von über hundert deutschsprachigen Autoren (aus drei Ländern), bestehend aus professionellen Schreibern und vielversprechenden Nachwuchstalenten, in elf Anthologien bei fünf Verlagen untergebracht wurden. Die bisher veröffentlichten elf Sammlungen, zusammengerechnet knapp 3000 Seiten, haben 15 verschiedene Herausgeber betreut.
Im Herbst 2009 erscheinen zwei neue Anthologien („Metamorphosen“ und „Spukhaus zu vermieten“) bei zwei neuen Verlagen (Verlag Torsten Low und Wortkuss-Verlag).
Für nächstes Jahr ist eine historische Roman-Trilogie beim Wurdack-Verlag angekündigt, eine Anthologie beim Wunderwald-Verlag und der Fortsetzungsband der Krimi-Reihe der S.E.K. Mordlust. Drei weitere Sammlungen sind im Entstehen. Eine beachtliche Leistung und ein Anlass, um zurückzublicken.

Nachdem im Jahr 2005 drei Bände der „Edition-Geschichtenweber“ erschienen sind, müssen die Leser im Folgejahr warten, bis im November mit „ALEA³ – Ein Jahr danach“ erstmals die Fortsetzung einer Kurzgeschichtensammlung der Geschichtenweber erscheint. Fünf Geschichten aus dem ersten Buch werden von den jeweiligen Autoren fortgesetzt, während in fünf neuen Geschichten neue Helden durch den Würfel akquiriert werden. Wie auch bei Band 1 zeichnen sich Birgit Käker und Jörg Olbrich als Herausgeber verantwortlich. Erstmals erscheint eine Anthologie der Geschichtenweber sowohl als Hardcover als auch als Taschenbuch. Leider ist dies gleichzeitig das vorerst letzte Projekt, das die Geschichtenweber gemeinsam mit dem Web-Site-Verlag realisieren.

Ohne den Web-Site-Verlag, der sich aus dem Anthologie-Geschäft zurückgezogen hat, müssen die Geschichtenweber beweisen, dass sie auch andere Verlage zur Zusammenarbeit gewinnen können. Der Beweis wird schon kurz darauf erbracht. Während sich die Herausgeber von „Burgturm im Nebel“ schon unabhängig vom Rückzug des Web-Site-Verlags nach anderen Verlagen umgesehen haben, gelingt auch mit der Anthologie „Herzblut“ der Wechsel.

Nachdem alle bisherigen Projekte forenintern ausgeschrieben wurden, starten mit diesen beiden Büchern im Jahr 2007 erstmals öffentliche Ausschreibungen. Dies führt dazu, dass zahlreiche neue Autoren den Weg ins Forum finden und sich die Mitgliederzahl zum dritten Geburtstag im August 2007 auf 350 erhöht.

Unter der Herausgeberschaft von Maike Schneider, Christine Förster und Damian Wolfe erscheint im Juni 2007 bei 1-2-buch die Anthologie „Herzblut“. Nach längeren Diskussionen bezüglich eines geeigneten Covers findet sich schließlich ein Bild der Mitherausgeberin Maike Schneider auf dem Buch.

Mit „Burgturm im Nebel“ (Juli 2007), für das die Herausgeber Johanna Michallik und Philipp Bobrowski den Schreiblust-Verlag gewinnen können, zeigen die Geschichtenweber erstmals, dass sie nicht auf Fantasy spezialisiert sind, sondern ein breiteres Spektrum abdecken können. Die Anthologie bietet Geschichten, die nur einen lokalen Rahmen gemeinsam haben. im Genre aber von der Science Fiction bis zum Krimi reichen. Für Freunde der Edition ein Hinweis auf die zukünftig breitere Ausrichtung der Geschichtenweber-Projekte.

Die Geschichtenwebergeschichte – Teil 2

TEIL 2: 23. August 2005 – 23. August 2006

Fünf Jahre „Edition Geschichtenweber“. Fünf Jahre, in denen Kurzgeschichten von über hundert deutschsprachigen Autoren (aus drei Ländern), bestehend aus professionellen Schreibern und vielversprechenden Nachwuchstalenten, in elf Anthologien bei fünf Verlagen untergebracht wurden. Die bisher veröffentlichten elf Sammlungen, zusammengerechnet knapp 3000 Seiten, haben 15 verschiedene Herausgeber betreut.
Im Herbst 2009 erscheinen zwei neue Anthologien („Metamorphosen“ und „Spukhaus zu vermieten“) bei zwei neuen Verlagen (Verlag Torsten Low und Wortkuss-Verlag).
Für nächstes Jahr ist eine historische Roman-Trilogie beim Wurdack-Verlag angekündigt, eine Anthologie beim Wunderwald-Verlag und der Fortsetzungsband der Krimi-Reihe der S.E.K. Mordlust. Drei weitere Sammlungen sind im Entstehen. Eine beachtliche Leistung und ein Anlass, um zurückzublicken.

Im weiteren Verlauf des Jahres 2005 werden zwei neue Sammlungen vom Web-Site-Verlag veröffentlicht. Die Anthologie „Wildes Land“, herausgegeben von Timo Bader und Jürgen K. Brandner, umfasst vierzehn Geschichten, die allesamt an drei Orten spielen: in Sümpfen, Höhlen oder dunklen Wäldern. Pro verkauftem Werk werden zwei Euro vom Erlös an den „World Wide Fund for Nature“ (WWF) gespendet. Die Anthologie sowie zwei Kurzgeschichten werden für den Deutschen Phantastik Preis 2006 nominiert; Co-Herausgeber Jürgen K. Brandner gewinnt die Trophäe für die „Beste Kurzgeschichte“.
Zum ersten Mal in Eigenregie stellt Timo Bader die Beiträge für „OPTATIO ONYX – Wünsche des Verderbens“ zusammen. Das Buch, in dessen Mittelpunkt ein geheimnisvoller Armreif steht, belegt beim „Wettbewerb der Literaturplattformen“ den vierten Platz. Von Dezember 2005 bis März 2006 findet eine deutschlandweite Lese-Tour statt.

Im Juli 2005 zieht sich die Gründerin des Forums, Cassidy Rees, aus gesundheitlichen und beruflichen Gründen zurück. Die Leitung des Forums wird Jörg übertragen. Als Ersatz für Cassie wird Timo (Bader) zum Admin ernannt. Kurz darauf legt auch Geli ihren Admin-Posten nieder, den im Dezember 2005 Maike Schneider (hexy) übernimmt.

Ende 2005 liegen vier Buchveröffentlichungen vor, und die Foren-Gemeinschaft umfasst rund 150 Mitglieder. In diesem Jahr gab es die ersten Nominierungen für literarische Auszeichnungen, ein gutes Abschneiden bei einem großen Wettbewerb und sogar den Deutschen Phantastik Preis für eine Kurzgeschichte aus der „Edition Geschichtenweber“.

5 Jahre: Ein Forum wächst

Und die Erfolge sind beinahe unglaublich! Lest die Geschichte der Geschichtenweber. Ein Forum, in dem ich selbst mich am 24. August 2004, 15:05 Uhr angemeldet habe.

Am Sonntag, den 23. August 2004, ist es endlich soweit. Vor genau fünf Jahren entschließt sich Cassidy Rees, die Plattform zu gründen, die wir heute als das „Geschichtenweber“-Forum kennen. Nur wenige Minuten später, um genau 13:16 Uhr, hat sie sich als das allererste Mitglied registriert.
In den nächsten fünf Tagen wollen wir die letzten fünf Jahre Revue passieren lassen. Jeden Tag fassen wir  die Entwicklungen eines Jahres zusammen:

TEIL 1: 23. August 2004 – 23. August 2005

Fünf Jahre „Edition Geschichtenweber“. Fünf Jahre, in denen Kurzgeschichten von über hundert deutschsprachigen Autoren (aus drei Ländern), bestehend aus professionellen Schreibern und vielversprechenden Nachwuchstalenten, in elf Anthologien bei fünf Verlagen untergebracht wurden. Die bisher veröffentlichten elf Sammlungen, zusammengerechnet knapp 3000 Seiten, haben 15 verschiedene Herausgeber betreut. Im Herbst 2009 erscheinen zwei neue Anthologien („Metamorphosen“ und „Spukhaus zu vermieten“) bei zwei neuen Verlagen (Verlag Torsten Low und Wortkuss-Verlag). Für nächstes Jahr ist eine historische Roman-Trilogie beim Wurdack-Verlag angekündigt, eine Anthologie beim Wunderwald-Verlag und der Fortsetzungsband der Krimi-Reihe der S.E.K. Mordlust. Drei weitere Sammlungen sind im Entstehen. Eine beachtliche Leistung und ein Anlass, um zurückzublicken.

Am 23. August 2004 finden sich einige begeisterte Schreiber in dem Forum buecherzauber.biz von Cassidy Rees, einsame Wanderer, Einzelkämpfer. Sie üben die unterschiedlichsten Berufe aus, decken nahezu alle Altersschichten ab, schreiben seit frühester Kindheit oder haben gerade erst damit begonnen und warten mit den verschiedensten Schreibstilen auf. Schnell entsteht die Idee, eine Arbeitsplattform zu entwickeln, auf der ein lockerer Zusammenschluss von Künstlern und Autoren gemeinsam Anthologien – Sammlungen von Kurzgeschichten zu bestimmten Themen – planen, erarbeiten und gestalten kann, um sie Verlagen schließlich zur Veröffentlichung anzubieten. Die ersten Admins sind Cassie (Cassidy Rees), Jörg (Olbrich) und Geli (Angelika Frey).

Die erste Anthologie – „ALEA³ – Der Weltenwürfel“ stellen Jörg Olbrich und Birgit Käker zusammen. Die Geschichten ranken sich um den Weltenwürfel, ein Relikt aus einer längst vergangener Zeit, einen Schlüssel zu fantastischen Welten. Am Ende einer jeden Geschichte zieht der Würfel weiter, und so reihen sich die Geschichten aneinander. Ein Element, das später zu einem Markenzeichen der „Edition Geschichtenweber“ wird.

Ende 2004 wird die Sammlung mit verwobenen Geschichten vom Web-Site-Verlag publiziert und auf dem WintermärchenCON vorgestellt. Es ist die erste Lesung der „Geschichtenweber“, anlässlich der sich viele Foren-Mitglieder zum ersten Mal außerhalb der virtuellen Welt und „in persona“ begegnen. Inzwischen umfasst die Foren-Gemeinschaft fast 100 Mitglieder. Immer neue Autoren bringen ihre Ideen und ihr Schreiben in die Projekte ein, die von der Planung über die Auswahl und Bearbeitung der Geschichten bis zur Herausgabe und Promotion der fertigen Bücher in Gemeinschaftsarbeit entstehen. Das Sprichwort „Viele Köche verderben den Brei“ wird so eindrucksvoll widerlegt und ersetzt. Denn „viele Köche bieten für jeden Geschmack etwas“.

Das Folgejahr 2005 ist von Veröffentlichungen durchzogen. Die zweite Anthologie „Schatten des Jenseits“ (Web-Site-Verlag) erblickt im Frühjahr 2005 das Licht der Welt. Dreizehn unheimliche Geschichten versammelt Herausgeberin Maike Schneider in diesem Band, der zum ersten Mal das Logo der „Edition Geschichtenweber“ trägt. Der offizielle Name der Reihe wird von den Mitgliedern der Gemeinschaft gewählt und am 13. März 2005 festgelegt. In die engere Wahl schaffen es folgende Vorschläge: Geschichtenweber, LiteraMagica, Tintenzauber, Wortweber und Bibliotheca Magica. Kurz darauf, in der Nacht vom 30. – 31. März 2005, geht die Webseite online (http://www.edition-geschichtenweber.de), damals noch unter einer anderen Adresse (geschichtenweber.de).

Fantasy oben auf!

Laut einer Pressemitteilung von Media Control vom 26.06. sind fantastische Geschichten zur Zeit besonders im Bereich Kinder- und Jugendliteratur gefragt. Seit Jahresbeginn wuchsen die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr um 24%. Ursächlich dafür sind vor allem die vier Romane der „Twilight“-Saga von Stephanie Meyer, die laut Media Control aktuell alle platziert sind, dazu zwei Romane aus der „Tintenwelt“-Trilogie von Cornelia Funke sowie J. K. Rowlings „Die Märchen von Beedle dem Barden“.

Aber auch abseits der Literatur für die jüngeren Leser verzeichne der Bereich Science Fiction / Fantasy Umsatzsteigerungen um 17%.
Zu den Fantasy-Topsellern gehören unter anderem „Die Legenden der Albae“ von Markus Heitz, Lara Adrian mit „Gefährtin der Schatten“, Walter Moers und sein „Schrecksenmeister“ oder „Seelenjäger“ der US-Autorin J. R. Ward. Ebenfalls unter den besten Zehn des Jahres findet sich der zweite Teil der äußerst erfolgreichen „Eragon“-Reihe von Christopher Paolini.

Einige Großverlage sähen sich inzwischen veranlasst, eigenständige, auf dieses Genre spezialisierte, Verlage zu gründen.

Quelle: Media Control

Lieber hinter den Kulissen

Auf Literra hat Alisha Bionda ein Interview mit Martina Campbell geführt.
Die Autorin hat vor knapp drei Jahren den Sieben-Verlag gegründet, der sich mit erstaunlicher Geschwindigkeit entwickelt und inzwischen ein ansehnliches und breitgefächertes Programm bietet.
Was eine Autorin antreibt, sich eines enormen Teils ihrer Schreibzeit zu berauben und stattdessen lieber Kollegen zu verlegen, und vieles mehr erfahrt ihr in dem Interview, das noch fortgesetzt werden soll.

Zum Interview

Elke Heidenreich rechtens hintergangen?

Im April veröffentlichte ich hier den Artikel „Elke Heidenreich unwissentlich zur Herausgeberin gemacht“, der sich auf einen Artikel des Literatur-Cafés bezog.
Darin hieß es, der Zuschussverlag „Deutsche Literaturgesellschaft“ nutze für eine anstehende Publikation den prominenten Namen der Kritikerin ohne deren Wissen, um Autoren eine zuschusspflichtige Beteiligung an dem Werk schmackhaft zu machen.

Neueste Recherchen des Literatur-Cafés ergaben nun, dass sich die „Literaturgesellschaft“ zwar weit abseits jeder Moral, rechtlich aber zumindest teilweise auf sicherem Terrain bewege.

Wie konnte es dazu kommen?
Im Prinzip spielte sich folgendes ab:
Frau Heidenreich hat in längst vergessener Zeit die Veröffentlichungsrechte für einen Essay und ein Interview an die FAZ abgetreten. Die „Deutsche Literaturgeselschaft“ hat nun, Jahre später, diese Rechte ganz legal von der FAZ abgekauft.

Für die inzwischen lieferbare Publikation nutzt der Zuschussverlag dies nun werbetechnisch, indem er nicht nur die Texte im Buch abdruckt, sondern auch das Cover mit einem Foto der Heidenreich schmückt und sie als Herausgeberin des Werkes ausweist.

Wie Frau Heidenreich ankündigt, will sie durch ihre Verlage rechtliche Schritte gegen dieses Vorgehen einleiten lassen.

Zum Artikel im Literatur-Café
Zur Stellungnahme Elke Heidenreichs

„Zwei Stunden später starrte Sol in das stinkende Loch …

Volker Bätz: Operation Titanensturz
Volker Bätz: Operation Titanensturz

… und wunderte sich, woran ihn die verkohlten Hände, die sich flehend in die Höhe reckten, erinnerten. Der Gestank war unerträglich, denn wie zu erwarten war, hatten seine Nasenfilter bereits nach Sekunden ihre Funktionsfähigkeit eingebüßt.“

Dies ist ein kurzer Ausschnitt aus dem neuen Science-Fiction-Roman „Operation Titanensturz“ meines Montsegur-Kollegen Volker Bätz.

Der Roman ist im kleinen, aber sehr feinen Sieben Verlag erschienen.

Der Verlagstext macht neugierig:
„Wofür lohnt es sich zu leben? Wofür zu sterben?
Auf Kadath 13, einer seit Jahrzehnten unter Quarantäne stehenden Weltraumkolonie, ist der Tote im Abfallschacht nur einer unter vielen. Alles deutet auf Selbstmord hin, aber der zynische Ermittler Sol Cryjack glaubt nicht daran. Seine Instinkte sagen ihm, dass dieser Fall etwas Besonderes ist. Gegen alle Widerstände macht sich Cryjack auf die Suche nach dem Täter. In den finsteren Tiefen der Stadt stößt er auf ein vergessenes Mysterium und einen gefährlichen Killer, der dieses Geheimnis um jeden Preis schützen will.
Sol wird vom Jäger zum Gejagten, denn es gibt keine Sicherheit mehr. Für niemanden.

Volker Bätz
Operation Titanensturz
broschiert, 208 Seiten
Sieben Verlag, 2009
ISBN: 978-3940235763

Bestellen

Mehr Infos, Lese- und Hörproben auf der Homepage des Autors.

Sie werden doch hoffentlich nicht müde?

Im aktuellen Artikel des Literatur-Cafés liest man beinahe etwas wie Resignation heraus.

„Manchmal sind wir Don Quichotte. Wir kämpfen gegen Windmühlen und wiederholen wie Gebetsmühlen …“

Natürlich geht es um die Aufklärung über die schwarzen Schafe in der Literaturbranche: Zuschussverlage.
Verständlich, dass es nicht leicht fällt, Erfolge auszumachen, wenn die Flut der potentiellen und tatsächlichen Opfer nicht abreißt.

Dennoch Hoffnung am Ende des Artikels:

„Und solange dieser Artikel wieder einmal einer Autorin oder einem Autor diese Erkenntnis bringt, solange werden wir unsere Rosinante satteln.“

Daher: Rein in den Sattel und auf ins Literatur-Café! Es lohnt sich für jeden, der im Literaturbetrieb noch nicht ganz sattelfest ist.

SCHREIBEN. HOFFEN! ERFOLG?

„Von der Idee zum Bestseller. Fünfteilige Veranstaltungsreihe im Literaturbüro Nordhessen von April bis November

Wer hat nicht schon einmal davon geträumt, einen Bestseller zu schreiben? Berühmt zu werden einzig durch Eingebung, Geist, Phantasie und eine brillante, fesselnde Schreibe?

So wie Henning Mankell, Joanne K. Rowling, Donna Leon oder Daniel Kehlmann. Vom Schreiben leben zu können, davon träumen viele, aber nur den allerwenigsten gelingt es. Genie ist selten. Schreiben will gelernt sein, ist harte Arbeit. Und der Buchmarkt hat seine Tücken, Trends und Moden.

Wir werfen einen Blick hinter die Kulissen und leuchten ins Dunkel des literarischen Dschungels, in dem alle ihre Rollen spielen: Autoren, Schreiblehrer und Lektoren, Verlage, Buchhändler und Kritiker.“

Die Veranstaltungsreihe startet am 29. Aptil mit einem Gespräch mit dem Herausgeber und Essayisten Renatus Decker und dem mehrfach ausgezeichneten Autor Marcel Beyer (u.a. Uwe-Johnson-Preis, Friedrich-Hölderin-Preis, Erich-Fried-Preis).

In den vier weiteren Veranstaltungen kommen der Redakteur und Autor Hans-Peter Roentgen, Mathhias Bischoff, Cheflektor und Programmchef des Eichborn-Verlags, Klaus Feld, Verbandsgeschäftsführer des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, sowie der Literaturkritiker Ruthard Stäblein zu Wort.

Nähere Infos:

Literaturbüro Nordhessen
Lassallestr. 15
34119 Kassel
Tel.: (0561) 701 64 857
Fax.: (0561) 701 64 856
eMail: info[at]literaturbuero-nordhessen.de

Für die Kultur des Wortes – Gegen Einschüchterung

Unterschriftenaktion des
VS (Verband deutscher Schriftsteller)
und des
BVjA (Bundesverband junger Autoren)

Frankfurter Verlagsgruppe diffamiert Autoren und ihre Verbände

Ein Unternehmen, das sich mit dem Namen Goethe schmückt, geht mit repressiven Maßnahmen gegen Autoren und ihre Verbände vor, die sich für faire Verlagspraktiken einsetzen.

Die Frankfurter Verlagsgruppe Holding AG August von Goethe, deren Tochtergesellschaft Frankfurter Literaturverlag GmbH verschiedene Imprints unterhält (u.a. „August von Goethe Literaturverlag“, „Cornelia Goethe Literaturverlag“, „Fouqué Literaturverlag“, „Weimarer Schillerpresse“), geht bereits seit Jahren gegen Kritiker mit juristischen Maßnahmen vor. Über 100 Klageverfahren in drei Jahren! Noch skandalöser ist es, wie im Internet Kritiker der Verlagsgruppe hingestellt werden, nämlich als „öffentlich gebrandmarkte Betrüger“ und „Literaturverbrecher“.

Worum geht es?

Schriftsteller und ihre Verbände warnen ausdrücklich vor unseriösen Praktiken. Sie werfen Druckkostenzuschussverlagen vor, dass sie Autoren in die Irre führen. Junge bzw. unerfahrene Autoren werden auf zweifelhafte Weise angeworben und müssen für die Veröffentlichung ihrer Werke vier- bis fünfstellige Eurobeträge bezahlen.

Die Frankfurter Verlagsgruppe unter ihrem Kapitaleigner und Verlagsgründer Dr. Markus Hänsel-
Hohenhausen bzw. mit ihr verflochtene Einrichtungen (vgl z.B. Landgericht Frankfurt am Main vom 17.5.2005, Az: 2-03 O 730/04) gehen gegen kritische Äußerungen mit Diffamierungen im Internet vor. Kritiker werden zudem mit Anrufen und in Schreiben belästigt und bedroht. Solche Schreiben werden sogar an Arbeitgeber der Kritiker verschickt. Mit dieser Verbreitung von Verleumdungen soll offensichtlich versucht werden, die Existenzgrundlage kritischer Menschen zu gefährden. In Diffamierungen im Internet heißt es u.a. zynisch: „Ihr betrügerischer Ruf sei, dank der langfristigen Nachweisbarkeit im Internet, nun auch Bestandteil ihrer Biografie und ihres weiteren Lebensweges.“

Wer geht hier unlauter vor?

Zum Beispiel wird den Autorenverbänden des Aktionsbündnisses „Autorenverfolgung im Geiste des Nationalsozialismus und Kommunismus“ unterstellt. Solch widersinnige Diffamierungen verharmlosen eklatant Gräueltaten gegen kritische Schriftsteller in Diktaturen. Vor der Gründung bereits drohte die „Frankfurter Verlagsgruppe Holding AG August von Goethe“ den Initiatoren und unterstützungswilligen Autorenvereinigungen des Aktionsbündnisses für faire Verlage (Ak Fairlag) mit kostenträchtigen Prozessen und versuchte Unterstützer mit Abmahnungen einzuschüchtern. Nicht allein die öffentliche Meinungsäußerung, sondern bereits die interne freie Meinungsbildung sollte unterbunden werden. Solche Vorgehensweisen haben mit einer Kultur des Wortes absolut nichts zu tun und sind ein Schlag ins Gesicht aller gewissenhaft und seriös arbeitenden Verlage und Autorenverbände.

DARUM FORDERN WIR:

  • Die sofortige Beendigung dieser skandalösen Diffamierungen
  • den Ausschluss der Verlagsgruppe aus dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels
  • Fairness zwischen Autoren und Verlegern

Unterschriftenaktion

Der Aufruf und ein Blatt zur Sammlung von Unterschriften können als pdf-Datei hier geladen werden: Unterschriftenaktion (PDF, 75 kB)

Auf der Seite selbst gibt es auch einen E-Mail Link, der verwendet werden kann, um die Unterschriftenaktion per E-Mail zu unterstützen:

http://vs.verdi.de/aktuelles/pressemeldungen/unterschriftenaktion

Quelle: vs.verdi.de

Elke Heidenreich unwissentlich zur Herausgeberin gemacht

Wie Literaturcafe.de berichtet, hat die Deutsche Literaturgesellschaft den Namen Elke Heidenreichs missbraucht. Mehr noch: Sie machte die bekannte Kritikerin kurzerhand und ohne deren Wissen zur Herausgeberin eines Buches des Zuschussverlags.

Tatsächlich ist auf der Homepage des Verlags für Mai 2009 eine Neuerscheinung angekündigt, bei der Elke Heidenreich neben Jörgen Hansen als Herausgeberin fungiert. Groß ist ihr Gesicht auf dem Cover zu sehen. „Bücher könnte ich lassen, Oper nie!“ heißt der Titel, der laut Elke Heidenreich ein Zitat aus einem ihrer Inteviews sei, und von der Deutschen Literaturgesellschaft unauthorisiert verwendet würde.

Auf Nachfrage des Literatur-Cafés, habe die prominente Kritikerin unmissverständlich ausgedrückt, sie kenne weder den Verlag noch das Buch.

Die Gesellschaft mit dem hochtrabenden Namen ist nach Angaben des Literatur-Cafés ein Zuschussverlag, der seinen Autoren anders als bei Publikumsverlagen horrende Summen für die Veröffentlichung ihrer Werke abknöpft.
Um diese für sich zu werben, ist dem Dienstleister wohl kein Mittel fremd.

Mehr dazu auf Literaturcafe.de.