Monika Felten bloggt

Monika Felten ist sicherlich eine der erfolgreichsten Fantasyautorinnen Deutschlands. Mit ihr kann man jetzt hautnah erleben, wie ein Bestseller entsteht. Auf Piper Fantasy führt sie seit Ende August ein Online-Tagebuch, in dem sie über die Enstehung ihres neuen Romans berichtet. Live, sozusagen:

„Vom ersten bis zum letzten Wort

Liebe Freunde der Fantasy,
auf diesen Seiten möchte ich euch in den kommenden Wochen und Monaten an der Entstehung meines neuen Romans teilhaben lassen.
Ich werde versuchen, möglichst regelmäßig über meine Arbeit zu berichten und euch damit die Möglichkeit geben mir beim Schreiben virtuell ein wenig über die Schulter zu gucken.
Für mich ist es eine völlig neue Erfahrung und ich bin gespannt, wie das Experiment verläuft.
Sobald das erste Wort geschrieben ist, wird es hier fortlaufend Einträge über Tops und Flops, Namenssuche und Spannungsbögen, Flows und Schreibblockaden geben und über all das, was mich als Autorin beim Schreiben sonst noch beeinflusst oder inspiriert.
Wer möchte, ist hiermit herzlich eingeladen mich in den kommenden Monaten auf dem langen Weg zum letzten Wort zu begleiten.

Monika“

Besonders interessant sicher auch für die, die Bauchschreiber sind, denn auch die Bestsellerautorin plottet nicht und erlebt die Geschichte mit ihren Figuren quasi zum ersten Mal.

Zitat-Quelle: Piper Fantasy

Rückblende: Samstag

Der zweite Tag des Montsegur-Autorentreffens.

Pünktlich um 9.00 Uhr ging es los. Die Autorenschaft teilte sich in Workshop- und Vortragsbesucher. Da ich mich für einen Workshop am Sonntag eingetragen hatte, musste ich auf die samstäglichen von Hans Peter Roentgen („Exposee und Pitch“) und Andrea Schacht („Figurenbaukasten“) verzichten. Entschädigt wurde ich aber durch die tollen Vorträge.

Es begann psychologisch mit meiner Geschichtenweberkollegin Melanie Metzenthin, die uns als Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie mit ihrem Vortrag „Von unheilbaren Psychopathen und liebenswerten Schurken – Was zeichnet einen Bösewicht aus?“ die fachlich korrekten Fakten über unsere Antihelden näherbrachte.

Ebenso ein Fachmann auf seinem Gebiet ist Joachim Jessen von der Agentur Schlück, der in humorvoller Weise über die „Zusammenarbeit Autor – Agent – Verlag“ dozierte und dabei mit eigenen Erfahrungen nicht hinterm Berg hielt.

Jessen war auch Teilnehmer der anschließenden hoch interessanten Podiumsdiskussion „Wie die Jungfrau zum Kind … oder Warum werden Bücher Bestseller?“, in der neben ihm auch der Leiter des Bereichs Internet Communication bei Droemer Knaur, Domimik Huber, Juliane Korelski, Autorin und ehemalige Buchhändlerin, sowie die Bestsellerautorinnen Andrea Schacht und Eva Völler Interessantes zum Thema beizutregen hatten, wohl geführt und moderiert durch Jürgen Bräunlein.

Nach dem Mittagessen führte Dominik Huber dann seine Thesen, Erfahrungen und die Erfahrungen von Untersuchungen bezüglich „Autoren(selbst)marketing, neue Medien + virale Effekte“ aus. Gerade der Einfluss, den laut seinen Ausführungen das Internet auf die Karriere von Sebastian Fitzek hatte, war für die meisten Zuhörer sicher eine ganz neue Komponente.

Allen bekannt dürfte dagegen das Grundproblem gewesen sein, über das Titus Müller im Anschluss sprach. „Leben als Autor (Selbstzweifel, Motivation, Rituale)“. Man merkte es den belustigten Reaktionen des Publikums an, dass nicht nur ich meine Probleme und Problemchen in dem Vortrag wiederfand.

„Ein multimediales Event“ nannte André Wiesler seinen anschließenden Beitrag „Von Blutsaugern, Hexen und Menschenfressern“. Und schaurig schön ging es dann auch zu. So ein bisschen Grusel vor dem Abendbrot hat sicher keinem geschadet.

Nach dem leckeren Abendessen ging es dann wieder in die Hotelbar, wo es wieder sehr gemütlich bis beschwingt zuging.

Sieben für Brandon

Liz und J. K. Brandon: Blutprinz
Liz u. J. K. Brandon: Blutprinz

Ein schöner Anlass, ein Buch vorzustellen: Nicht nur, dass ein weiterer der Geschichtenweber einen eigenständigen Roman an den Mann und die Frau bringen konnte, er hat ihn auch beim Sieben-Verlag, dem Verlag einer lieben Montsegur-Kollegin untergebracht.

„Blutprinz“ heißt das Werk für Freunde der vampirösen Phantastik, es erscheint im Oktober dieses Jahres und das sagt der Klappentext dazu:

André Barov wähnt sein Leben und seinen Vampir-Clan unter Kontrolle. Doch dann gerät seine sorgsam strukturierte Welt ins Wanken. Feinde haben sich gegen ihn verschworen und als die aufstrebende Innenarchitektin Natalie in sein Leben tritt, holt ihn ein Teil seiner Vergangenheit ein, den er nie verwunden hat.
Natalie Adam  ist von dem mysteriösen Mann fasziniert. Noch ahnt sie nichts von seinem dunklen Geheimnis. Sie spürt, dass sich auch André Barov zu ihr hingezogen fühlt, doch zu viele scheinbar aussichtslose Zwänge und Umstände sprechen gegen eine Verbindung.
Unsichtbare Gegner und ein folgenschwerer Fehler bedrohen nicht nur Andrés Leben, sondern bringen auch das von Natalie in höchste Gefahr.

Liz und J.K. Brandon
Blutprinz

ISBN: 978-3-940235-86-2
Erschienen: Okt. 09
Preis: 14,90 Euro
Broschiert, 292 Seiten

Leseprobe
Bestellen bei Amazon

Die Liebe zum Liebesroman …

Maja Franklin: Bei dir fand ich das Paradies
Maja Franklin: Bei dir fand ich das Paradies

… ist für die Geschichtenweberin Maren Frank zu einer glücklichen geworden. Und voraussichtlich zu einer dauerhaft erfolgreichen.

Maren hat ihr langjähriges Ziel in der Schriftstellerei erreicht und ist beim Hamburger Cora-Verlag untergekommen, der mit rund 800 Neuerscheinungen und einer Gesamtauflage von rund 15 Millionen Exemplaren jährlich mit 94 Prozent absoluter Marktführer im Bereich der Liebesromane im Pressevertrieb ist (Quelle: Cora).

Am 18. August nun erscheint unter dem Pseudonym Maja Franklin ihr erster Liebesroman bei Cora: „Bei dir fand ich das Paradies„.

Zum Inhalt:
Die Malediven: Einsame Strände, Palmen, die sich sanft im Wind wiegen, und das türkisblaue Wasser des Indischen Ozeans – die junge Journalistin Ashley kann ihr Glück kaum fassen, als sie für eine Enthüllungsstory auf die Trauminsel geschickt wird. Doch sobald sie dem Mann gegenübersteht, den sie ausspionieren soll, kommt alles ganz anders: Der Meeresbiologe Joshua Thompson weckt so starke Gefühle in ihr, dass der Job zur Nebensache wird. Vor der paradiesischen Kulisse genießt Ashley ihre Liebe – aber was wird sein, wenn Joshua eines Tages ihre wahre Identität entdeckt?

Wer nicht erst im Zeitschriftenhandel suchen will, kann den Roman direkt bestellen.

Wer’s nicht lesen will, kann’s hören

Maddrax - Der Gott aus dem Eis
Maddrax - Der Gott aus dem Eis

Die Heftromanserie Maddrax um den USAF-Piloten Matthew Drax erscheint jetzt auch als Hörbuchserie zum Download.

Die erste Folge „Der Gott aus dem Eis“ kann man ab dem 18. August hier herunterladen.

Inhaltsangabe vom Verlag:

„Bei einer globalen Katastrophe durch einen Kometeneinschlag wird der Pilot Matthew Drax 500 Jahre in die Zukunft katapultiert und muss mit Entsetzen feststellen, dass die Menschheit fast komplett ausgelöscht wurde und das Antlitz der Erde sich dramatisch verändert hat. Er trifft auf Barbaren, bizarre Mutationen, Cyborgs, Bunkermenschen – und auf Wesen, die offenbar auf dem Kometen hierher gelangten! Gemeinsam mit Aruula, einer telepathisch begabten Kriegerin macht Matt Drax sich auf, das Rätsel zu lösen …“

Quelle: Lübbe

Wenn „Goethe“ fantasiert

Folgende interessante Informationen stellte der Administrator des Montsegur Autorenforums zur Verfügung (zur Quelle):

„Wie in der Literaturbranche bekannt, ist der August von Goethe Literaturverlag ein Zuschussverlag, der zur Frankfurter Verlagsgruppe gehört. Dabei handelt es sich um einen Pseudoverlag, dessen Publikationen üblicherweise kaum in Buchhandlungen zu finden sind. (1)

Um über echte Verlage und Pseudoverlage aufzuklären, ist das Fairlag Aktionsbündnis gegründet worden, ein internationaler Zusammenschluss von über 50 Autorenverbänden und Literaturinstitutionen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz: www.fairlag.org

Nun schreibt der August von Goethe Literaturverlag auf seiner Website:

Das erfolgreiche Wirken des August von Goethe Literaturverlags zu Gunsten der neuen, noch nicht etablierten Autoren regte die Schriftstellergewerkschaft sogar zur Schöpfung des Begriffs „Fairlag“ an.

Tatsächlich bezieht sich der Begriff „Fairlag“, wie er von der Schriftstellergewerkschaft und den übrigen Initiatoren des Fairlag-Aktionsbündnisses verwendet wird, ausdrücklich nicht auf den August von Goethe Literaturverlag. Das Bündnis warnt vielmehr ausdrücklich vor Geschäftspraktiken, wie sie bei Pseudoverlagen anzutreffen sind.

Die Täuschung der Autoren geht noch weiter. Der August von Goethe Literaturverlag schreibt auf seiner Website:

Der gemeinnützige Bund Deutscher Schriftsteller e.V. empfiehlt den AUGUST VON GOETHE LITERATURVERLAG für neue Autoren.

Tatsächlich ist dieser „Bund Deutscher Schriftsteller e.V.“ (der mit der tatsächlichen Schriftstellergewerkschaft, die den Namen „Verband Deutscher Schriftsteller“ trägt, nichts zu tun hat) eine Einrichtung des Herrn Markus Hänsel-Hohenhausen, Kapitaleigner und Verlagsgründer der Frankfurter Verlagsgruppe AG Holding August von Goethe (2).
Der Verein gehört somit zum selben Pseudoverlagskonzern, und daher handelt es sich keineswegs um eine unabängige Empfehlung, sondern um eine Werbung für das eigene Medienkonsortium des in der Öffentlichkeit umstrittenen nichtadligen Trägers der Namen Markus von Hänsel-Hohenhausen alias Dr. Donatus Prinz von Hohenzollern. (3), (4)

(1) Siehe OLG München (Az 4 6 U 2250/09)
(2) Siehe OLG Köln (Az 14 U 116/08)
(3) Siehe OLG Frankfurt (Az. 2-03 O 68/08)
(4) Siehe OLG Frankfurt (Az 16U21/09)“

Fast schon bewundernswert, welche Unverfrorenheit derart schwarze Schafe zur Täuschung ihrer Lämmchen immer wieder an den Tag legen.

Die Nebelelfen gemeinsam lesen

Allein lesen ist doof. Dem würde zwar kaum jemand zustimmen, aber dennoch tauscht man sich doch gern über das Gelesene aus.
Leserunden sollen Leute zusammenführen, die sich schon während des Leseprozesses über das jeweilige Buch austauschen wollen. Wenn sich dann zur Leserunde noch derjenige gesellt, der das Buch verzapft hat, wird es erst richtig interessant.

Eine solche Leserunde mit Monika Felten, Deutschlands erfolgreichster Fantasyautorin, startet am 5. Oktober auf Piper Fantasy.
Gelesen wird „Die Nebelelfen“, der Abschluss von Monikas preisgekrönter „Saga von Thale“.
Im Vorfeld gibt es das Buch zehnmal zu gewinnen.

Ich habe den Auftakt zur Saga gelesen und denke daher, das Buch kann man (zumindest Freunden des Genres) uneingeschränkt empfehlen.

Monika Felten: Die Nebelelfen
Monika Felten: Die Nebelelfen

Der Verlag zum Buch:
Mit ihrer preisgekrönten »Saga von Thale« wurde Monika Felten zur erfolgreichsten deutschen Fantasyautorin. Nun führt sie die Fans der Nebelelfen erneut nach Thale, in eine Zeit, lange bevor die Menschen das Land besiedelten. In einer Mine, in der das kostbare Sternenebulit abgebaut wird, öffnet sich ein Dimensionstor in eine andere Welt. Dort verwandelt der finstere Magier An-Rukhbar die Bergleute in übermächtige Krieger, mit deren Hilfe er die verhassten Nebelelfen endgültig vernichten will. Brinnah, Kurierreiterin der Nebelelfen, kommt dem schreck­lichen Geheimnis auf die Spur. Sie sieht nur einen Weg, die Katastrophe von ihrem Volk abzuwenden: Sie muss die Zwischenwelt überwinden und den Elfenkönig warnen. Doch in jenem Schattenreich lauern tödliche Gefahren – Thale scheint unrettbar verloren.

Erscheinungstermin: September 2009

480 Seiten
Gebunden
€ 19,95 [D], € 20,60 [A], sFr 34,90
ISBN: 9783492701518

Mit ihrer preisgekrönten »Saga von Thale« wurde Monika Felten zur erfolgreichsten deutschen Fantasyautorin. Nun führt sie die Fans der Nebelelfen erneut nach Thale, in eine Zeit, lange bevor die Menschen das Land besiedelten. In einer Mine, in der das kostbare Sternenebulit abgebaut wird, öffnet sich ein Dimensionstor in eine andere Welt. Dort verwandelt der finstere Magier An-Rukhbar die Bergleute in übermächtige Krieger, mit deren Hilfe er die verhassten Nebelelfen endgültig vernichten will. Brinnah, Kurierreiterin der Nebelelfen, kommt dem schreck­lichen Geheimnis auf die Spur. Sie sieht nur einen Weg, die Katastrophe von ihrem Volk abzuwenden: Sie muss die Zwischenwelt überwinden und den Elfenkönig warnen. Doch in jenem Schattenreich lauern tödliche Gefahren – Thale scheint unrettbar verloren.

Schätzing fliegt zum Mond

Noch bis Anfang August soll um den neuen Roman Frank Schätzings ein großes Geheimnis gemacht werden, bevor er am 5. Oktober erscheint.
Die neuesten Informationen besagen laut BuchMarkt.de, die Handlung spiele im Jahr 2025 und es ginge um die Erschließung einer Energiequelle, die nur auf dem Mond vorkommt.
Außerdem habe Kiepenheuer & Witsch die ursprünglich geplante Startauflage von 350.000 Stück auf 400.000 erhöht. Buchmarkt zitiert den stellvertretenden Vertriebsleiter Stefan Wirges: „Das kann sich das bis zur Drucklegung durchaus nochmal erhöhen. Die Erwartung des Handels an diesen Titel sind enorm und wir freuen uns über die höchste Hardcover-Vorbestellzahl unserer Verlagsgeschichte.“

Quelle: BuchMarkt

Stefan Wirges: „Das kann sich das bis zur Drucklegung durchaus nochmal erhöhen. Die Erwartung des Handels an diesen Titel sind enorm und wir freuen uns über die höchste Hardcover-Vorbestellzahl unserer Verlagsgeschichte.“

Spiel mit dem Börsenblatt?

Der Fall „Elke Heidenreich und die Deutsche Literaturgesellschaft“, der auf diesem Blog hier und hier dokumentiert ist, scheint in die letzte Runde zu gehen.
Offenbar hat die Gesellschaft dem Druck nachgegeben und angekündigt, den besagten Titel aus dem Programm zu nehmen.
Im aktuellen Artikel des Literatur-Cafés ist nun zu lesen, dass die Verantwortlichen sich auch dabei nicht zu schade sind, in einer Pressemitteilung werbeweirksam die Tatsachen zu verdrehen, sodass sie indirekt damit selbst die Online-Ausgabe des Börsenblatts für sich instrumentalisieren.

Zur Meldung auf boersenblatt.net
Zum Artikel im Literatur-Café

Ein Donnerschlag im Getwitter

Twitter ist bisher nicht so meine Welt. Es fehlt mir einfach die Zeit, auch diese Gegend zu erkunden. Kann sich ja mal ändern.

Ideen wie die des S. Fischer Verlags jedenfalls finde ich sehr ansprechend. Seit zwei Tagen twittern sie unter „Tagesfang“ jeweils einen Satz aus einem ihrer Bücher und setzen den Link zum entsprechenden Buch dazu.

Sätze wie „Ich sehne mich nach der Wahrheit. Und ich lüge“ (Tana French, „Grabesgrün“) oder „Die weibliche Scheide ist an Besucher gewöhnt“ (Mary Roach, „Bonk“) dürften bei den Followern einerseits kultigen Zitatwert erlangen, andererseits Lust auf mehr machen. Buchwerbung vom Feinsten also.

Im Literatur-Café gibt es ein Interview mit Martin Spieles vom Verlag.

Räumt die Schublade aus

Denn selten genug gibt es Wettbewerbe mit vergleichbaren Konditionen!

Zum Ersten winkt hier ein Buchvertrag mit einem tollen Verlag. Obendrauf gibt es gleich noch einern Agenturvertrag mit einer renomierten Literaturagentur.

Einziger Haken: In der Schublade sollte schon etwas drin sein, denn der Einsendeschluss liegt in nicht allzu ferner Zukunft. Und dieses Etwas wiederum sollte in die Schublade Kinder- und Jugendliteratur passen.

Hier der Ausschreibungstext:

Für den Schreibwettbewerb des Münchner Merkur suchen wir Autoren. Die Teilnahmebedingungen:

Für den Kinder- und Jugendbuchpreis des Münchner Merkur, der Literaturagentur Michael Meller und des Arena-Verlags suchen wir bislang unveröffentlichte Manuskripte für Leser zwischen zehn und 14 Jahren. Es können Romane aller Art eingereicht werden: Krimis, Mittelalter-Sagen, Phantasie- oder Liebesgeschichten, wirklich alles ist erlaubt – außer Bilder- und Sachbüchern. Auch Texte, die bereits Verlagen zur Veröffentlichung angeboten wurden, sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

Die eingereichten Arbeiten sollen mindestens 120 Seiten und maximal 350 Seiten umfassen (im Standardformat 30 Zeilen à 60 Anschläge pro Zeile inklusive Leerzeichen). Den Manuskripten sollten eine Kurzvita mit Foto und die Kontaktdaten beiliegen. Die Unterlagen werden nicht zurückgeschickt. Über den Gewinner entscheidet eine Jury. Er wird Anfang des Jahres 2010 bekanntgegeben.

Der Sieger-Roman wird im Arena-Verlag veröffentlicht und von der Agentur Michael Meller betreut. Manuskripte bitte bis 16. November 2009 (Poststempel) senden an:

Michael Meller Literary Agency GmbH
Schreibwettbewerb Münchner Merkur
Sandstraße 33
80335 München

Quelle: Merkur Online

Auftragsschreiben für jedermann

Wie dankbar können gerade angehende Schreiber sein, dass es sie gibt: die Seiten von Sandra Uschtrin.
Neben den interessanten Titeln aus dem Verlag findet man hier nahezu alles Wichtige zum Literaturbetrieb zusammengefasst. Unter anderem eben auch aktuelle Ausschreibungen und Stipendien mit den jeweiligen Beteiligungs- und Einreichbedingungen.
Man kann sich dort auch einen Newsletter bestellen oder man schaut einfach mal im Montsegur-Forum nach, wo Andreas die aktuellen Newsletter postet:

Hier geht es zu den aktuellen Ausschreibungen

Kindergeschichte

Im Moment schreibe ich unter anderem an einer Kindergeschichte, die ich dem Hinstorff-Verlag, in dem auch mein Roman „Das Lächeln der Kriegerin“ erschienen ist, anbieten will.
Zum Inhalt kann und will ich noch nichts verraten, ist ja wohl klar. Nur soviel: Sie ist (was bei mir nicht oft vorkommt) mit einem tatsächlichen Ereignis in meiner Kindheit verknüpft. Allerdings ist es nicht mir, sondern meinem damals besten Freund zugestoßen.

Natürlich wäre ich überglücklich, wenn der Hinstorff-Verlag zusagen würde, denn gerade im Bereich illustrierte Kinderbücher hat er sich in den letzten Jahren einen sehr guten Namen gemacht, einige Preise eingeheimst und ist zur Zeit mit „Hänsel und Gretel“ sogar für den Deutschen Literaturpreis 2008 nominiert.

Also heißt es: fertig schreiben und hoffen!

Es grüßt euch
Philipp