Immer auf die Kleinsten

Valentina Berger: Das LiliengrabValentina Berger, Autorenkollegin bei Montsegúr und den Geschichtenwebern, außerdem Mutter, kennt in ihren Thrillern keine Gnade. Nachdem ihr Debüt „Der Augenschneider“ vor ziemlich genau einem Jahr schon im Titel keine Zweifel daran ließ, dass die Opfer nicht geschont werden, hält sich ihr zweites Thrillerbaby nur scheinbar zurück.

„Das Liliengrab“ soll im September erscheinen und allein der Klappentext dürfte dem Leser schon jede mögliche Sympathie mit dem Täter entziehen. Ein Kinderbuch der etwas anderen Art. Gemordet werden Babys!

Man darf gespannt sein, ob und wie dem „Phantom“ schließlich sein grausames Tun vergolten wird.

Von der Verlagshomepage:

Schlaf, Kindlein, schlaf.
Von der Autorin des Psychothrillers »Der Augenschneider«

In einem Wald liegt ein lebloses Baby, gebettet auf Lilien. Gerichtsmediziner Heinz Martin steht vor einem grausigen Rätsel. Wie wurde der Säugling getötet? Doch dieser Mord ist erst der Anfang des Albtraums. Kurz darauf verschwindet ein weiteres Baby. Auch dieses findet man kurze Zeit später, auf einem Grab aus Lilien gebettet. Heinz Martin und sein Team jagen ein Phantom, doch das Böse macht auch vor ihren eigenen Kinderzimmern nicht halt …

Valentina Berger
Das Liliengrab
Thriller

Piper
288 Seiten
Kartoniert
ISBN: 9783492258135

Eine Bücherecke wird geboren

Geschichtenweber Carsten Zehm ist unter die Blogger gegangen. Hurra! Ich bin sicher, da gibt es bald noch viel Interessantes zu lesen. Mit dem Zehmschen Testurteil zu Valentina Bergers „Augenschneider“ geht es ja schon mal gut los!

Hier geht es zu Carsten.

Zur Erinnerung

Der AugenschneiderSchon Ende letzten Jahres habe ich das erste Mal davon berichtet, inzwischen kann man den Thriller meiner Geschichtenweber-Kollegin käuflich erwerben:

Valentina Berger
Der Augenschneider
Piper, Juli 2010
ISBN: 978-3492258128

Er schneidet ihnen bei lebendigem Leib die Augen heraus: jungen, schönen Frauen. Denn er braucht ihr Augenlicht…Heinz Martin, Gerichtsmediziner in Wien, ist einem Serienkiller auf der Spur. Zwei Frauen hat er schon gefoltert und grausam verstümmelt. Beide Opfer waren attraktiv, schlank und hochgewachsen. Dann verschwindet auch Martins bildschöne Schwester spurlos, und kurz darauf schickt ihm der Killer eine Nachricht, die keinen Zweifel daran lässt, was er mit ihr vorhat …

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Geschichtenweber machen weiter von sich reden

Heute will ich mal ein bisschen meinen Stolz auf die wunderbaren Geschichtenweber auf euch loslassen. Denn für mich ist es mit Sicherheit eine der erfolgreichsten Autorengruppen der letzten Jahre.

Geschichtenweber

Eigentlich ist es nur ein Forum für Schreiber und Autoren, wie es unzählige im Internet gibt. Und im Unterschied zu Montsegur, dem zweiten großen Autorenforum, in dem ich mich gern aufhalte, ist es von reinen Hobbyschreibern gegründet worden, die bestenfalls ihre ersten Schritte im Kleinverlagsbereich hinter sich gebracht hatten und damit auch noch mächtig auf die Nase gefallen sind. Denn sie hatten sich kennengelernt im Forum des INTRAG-Verlags, der zwar erfreulicherweise kein DKZV war, aber auf andere Art und Weise für einen kleinen Skandal sorgte (Interessenten mögen googeln).

Einige der Enttäuschten beschlossen mit Hilfe der Lektorin Cassidy Rees ein eigenes Forum zu gründen (Genaueres hier), ursprünglich vor allem, um eine Plattform zu haben, auf der sie sich über die traurigen Erfahrungen austauschen, aber auch selbst etwas auf die Beine stellen konnten.

Im August ist das sechs Jahre her und das Forum wie auch die Edition sind erstaunlich schnell und erstaunlich erfolgreich gewachsen. Aktuell zählt das Forum 662 Mitglieder, die natürlich nicht alle gleichermaßen aktiv sind. Unter ihnen sind vor allem Autoren, vom blutigen Anfänger bis hin zu jenen, die fleißig publizieren. Aber auch Journalisten, Illustratoren, Verleger und Lektoren finden sich in ihren Reihen.

In dem umfangreichen Forum tauschen sich die Mitglieder über Literatur, Handwerk, ihre Texte und Verlage aus. Oder sie schmökern einfach ein bisschen im „Café“. Der zentrale Bereich des Forums widmet sich aber eigenen Buchprojekten, denn die Geschichtenweber haben mit der Edition Geschichtenweber über die Jahre praktisch eine eigene Marke etabliert, mit der sie Buchideen in Eigenregie vorbereiten und auf den Markt bringen. Erstaunliche dreizehn Bücher sind so seit dem Bestehen der Geschichtenweber unter ihrem Label bei unterschiedlichen Verlagen erschienen. Und jedes Jahr kommen neue hinzu.

Als wäre das nicht bewundernswert genug, entwickeln sich, sicherlich nicht zuletzt durch die Projektarbeit, die Mitglieder des Forums auch in ihren persönlichen Autorenkarrieren mit teilweise wirklich großen Schritten. So gehört zu den am schnellsten wachsenden Bereichen des Forums der Teil, in dem die Geschichtenweber ihre individuellen Veröffentlichungen posten können.

Geheimnisvolle GeschichtenKaum eine Anthologie erscheint mehr, ohne dass mindestens ein Geschichtenweber seinen Beitrag dazu geleistet hat. So ist jüngst Geschichtenweber Michael Buttler mit der Geschichte „Déjà-vu“ in Erik Schreibers Anthologie „Geheimnisvolle Geschichten 1“ eingezogen, in der auch Bestsellerautor Markus Heitz vertreten ist. Eine Rezension zu der Antho gibt es übrigens bereits auf Feenfeuer.

Und auch Einzelpublikationen sind bei den Geschichtenwebern keine Seltenheit mehr. Ganz im Gegenteil! Sei es im Kleinverlagsbereich (ich berichtete gerade erst über „Einhornblut“ von Nathalie Gnann) oder bei den großen Publikumsverlagen. So durfte ich zum Beispiel letzten Mittwoch das Romandebüt von Christiane Lind vorstellen, die mit dem Historischen Roman „Die Geliebte des Sarazenen“ am 1. Juni bei Rowohlt erscheint.

Der AugenschneiderUnd gespannt erwarten die Geschichtenweber den Erscheinungstermin (12. Juli 2010) des Psychothrillers „Der Augenschneider“ , mit dem Berta Berger unter dem Pseudonym Valentina Berger bei Piper debütiert. Noch gespannter, seit die österreichiche Autorin auf ihrer Homepage eine erste und sehr fesselnde Leseprobe online gestellt hat.

Ob kleiner oder großer Verlag, ob Fantasy, Thriller oder Liebesroman, immer mehr der Geschichtenweber dürfen sich zu den Autoren mit eigenständigen Publikationen rechnen. Manche kommen ihrem Traum, die Schriftstellerei zum Beruf zu machen, immer näher, andere haben den Schritt in die Freiberuflichkeit längst vollzogen.

Dennoch bleibt vielen die Zeit, sich weiterhin an den Projekten der Edition zu beteiligen, an der Seite von immer neuem Zuwachs an Autoren und solchen, die es werden wollen. So bleibt auch die Edition erfolgreich und macht weiter von sich reden.

Und das teilweise schon im Vorfeld neuer Publikationen. So wie die heiß ersehnte Steampunk-Anthologie, „Von Feuer und Dampf: Spiegelwelten 2“ , die im Juli dieses Jahres erscheinen soll und an der auch ich mit einer Geschichte beteiligt bin.

Schon seit einiger Zeit veröffentlicht die Steampunkwebsite Clockworker Interviews mit den Autoren der Anthologie (zuletzt mit Chrissi Schlicht). Nun wird Herausgeber Stefan Cernohuby am 6. Juni 2010, von 22.05 bis 23 .00 Uhr,  dem Radiosender Bayern 2 in der Sendung „Zündfunk Generator“ zum kommenden Buch Rede und Antwort stehen. Das Interview könnt ihr euch dann auch auf der Homepage des Senders im Live-Stream anhören.

Bei den Geschichtenwebern macht es einfach Spaß, Teil einer Gemeinschaft zu sein, die sich gleichermaßen über Erfolge der einzelnen Mitglieder wie über die der Edition freuen kann. Einer Gemeinschaft, die von einer Handvoll Schreiberlinge gegründet wurde, deren Schreibereien bei einem Lektor damals oft noch kaum mehr als ein Kopfschütteln erzeugen konnten.

Berger und Berger

Berta Berger: Der Augenschneider
Berta Berger: Der Augenschneider

Im August 2010 erscheint ihr Thriller bei Piper. Valentina Berger hat es geschafft! Nach zehn Jahren fleißiger Schreibarbeit bekam sie gleich eine Zweibuch-Vertrag für Thriller, die vermutlich das Zeug zum Bestseller haben.

Hinter dem Pseudonym verbirgt sich die Geschichtenweberin Berta Berger, die nach dem Märchenbuch „Die Prinzessin, die von der Liebe nichts wissen wollte“ 2008 und dem Kinderbuch „Kunigund Kugelrund“ in diesem Jahr (beide im Autumnus Verlag) nun also auch im Erwachsenen-Bereich beim großen Publikumsverlag debütiert.

In der Programmvorschau von Piper und seit Kurzem auch auf der Webseite des Verlags wird der Psychothriller „Der Augenschneider“ breits angekündigt. Selbst der Verlagstext hält schon, was der Titel verspricht:

Ich brauche dein Augenlicht.

Er schneidet ihnen bei lebendigem Leib die Augen heraus: jungen, schönen Frauen. Denn er braucht ihr Augenlicht…

Heinz Martin, Gerichtsmediziner in Wien, ist einem Serienkiller auf der Spur. Zwei Frauen hat er schon gefoltert und grausam verstümmelt. Beide Opfer waren attraktiv, schlank und hochgewachsen. Dann verschwindet auch Martins bildschöne Schwester spurlos, und kurz darauf schickt ihm der Killer eine Nachricht, die keinen Zweifel daran lässt, was er mit ihr vorhat …

Eva Maria Nielson hat nun zwei Interviews mit der Wienerin geführt, die ihr unter folgendne Links findet:

Im Gespräch mit der Autorin Berta Berger

Interview mit der Autorin Berta Berger

Hier geht es zur Webseite der Autorin.

Die Prinzessin, die
von der Liebe
nichts wissen wollte