Barnimer Wildwuchs zum 20.08.11

Eberhard sollte Kinder- und Jugendbuchautoren längst bekannt sein. Schließlich wird der Preis dieses Namens bereits zum 16. Mal ausgeschrieben.

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„Eberhard“ – Barnimer Preis für Texte der Kinder- und Jugendliteratur mit Umweltthematik

Zur Förderung der Lesefreude von Kindern und Jugendlichen schreibt der Brandenburger Landkreis Barnim zum 16. Mal einen Preis aus:
„Eberhard“ – Barnimer Preis für Texte der Kinder- und Jugendliteratur mit Umweltthematik

Der Manuskriptpreis steht in den Traditionen der Waldstadt Eberswalde und des Tages der der Kinder- und Jugendliteratur im Landkreis Barnim. Er ist mit 2.500 Euro dotiert.

Zur Teilnahme an der Ausschreibung sind alle (erwachsenen) deutschsprachigen Autoren/innen der Kinder- und Jugendliteratur aufgefordert.

Das Motto 2011 lautet: Wildwuchs

Je Einsender/in kann eine bisher nicht veröffentlichte Arbeit aller literarischen Gattungen und Genres eingereicht werden. (Texte der Sachliteratur sind ausgeschlossen).

Der Maximalumfang darf 7 DIN-A4-Seiten in der Schriftart Arial der Schriftgröße 12 Punkte mit einem Zeilenabstand von 1,5 nicht überschreiten (Manuskripte in anderer Form werden nicht berücksichtigt.).

Die Einsendung nimmt entgegen:
Landkreis Barnim
Strukturentwicklungsamt
Am Markt 1
16225 Eberswalde

Das Manuskript ist – ohne Namen! – in 7-facher Ausfertigung zu schicken. Auf einem beigefügten, gesonderten Personalblatt in 2-facher Ausfertigung sind Name, Kurzbiographie, Anschrift und Telefonnummer anzugeben. Außerdem erwünscht ist die Mitteilung, auf welchem Weg (Fachzeitschrift, Internet, Bekannte etc.) Sie von der Ausschreibung erfahren haben.

Einsendeschluss ist der 20. August 2011 (Poststempel).

Eine vom Landkreis berufene unabhängige Jury bewertet die Einsendungen; über die beste Arbeit wird mit einfacher Stimmenmehrheit entschieden. Die Entscheidung ist auf dem Rechtsweg nicht anfechtbar. Der Landkreis Barnim behält sich das Recht vor, den Siegerbeitrag zu veröffentlichen. Alle Originaleinsendungen verbleiben in der Akte.

Nachfragen unter Tel.-Nr. 03334/214-1255, E-Mail: kulturverwaltung@kvbarnim.de.

Der Preis wird anlässlich des 23. Tages der Kinder- und Jugendliteratur, am 20. Oktober 2011, in Eberswalde verliehen.

Mit freundlicher Unterstützung der Sparkasse Barnim, der Stadt Eberswalde und des Friedrich-Bödecker-Kreises im Land Brandenburg e.V.

Quelle: Uschtrin

Essen im Kalender bis 01.07.10

Originalausschreibung: http://www.bioverlag.de/naturkostkalender.html

„Kalendergeschichten“ zum Thema Essen, Konsum und/oder Natur gesucht

Die bio verlag gmbh in Aschaffenburg, u. a. Herausgeberin des Naturkostmagazins „Schrot&Korn“, sucht für ihren jährlich erscheinenden Taschenkalender wieder Kurzgeschichten, die sich mit den Themen Essen, Konsum, Natur und/oder Umwelt befassen.

Einsendeschluss ist der 1. Juli 2010.

Wir wünschen uns vor allem amüsante bis nachdenkliche „Kalendergeschichten“ nach klassischer Tradition (von Hebbel bis Brecht), aber auch Satiren, Glossen, moderne Märchen, Science Fiction, Cosy-Krimis und Storys mit phantastischen Elementen sind willkommen.

Eine verlagsinterne Jury wird aus allen Einsendungen zwölf Texte auswählen, die Ende 2010 im „Naturkostkalender 2011“ zusammen mit Kalendarium, Rezepten, Aphorismen und einem Daumenkino veröffentlicht werden.

Die Autorinnen und Autoren der „Siegergeschichten“ erhalten ein Paket mit Bio-Lebensmitteln im Wert von rund 50,- Euro sowie 5 Gratisexemplare des Kalenders.

Formale Vorgaben:

  • Jede(r)Teilnehmer(in) kann maximal drei Geschichten einreichen.
  • Die Geschichten sollen 5500 bis 6000 Zeichen inkl. Leerzeichen umfassen. (Bitte nicht mehr, aber auch nicht viel weniger, denn das Layout der Publikation lässt wenig Spielraum).
  • Begriffe wie „Natur“, „naturnah“ oder „natürlich“ sollten zumindest einmal im Text vorkommen (unberücksichtigt bleiben dabei die Bedeutungsvarianten von „Naturell“ oder „selbstverständlich“).
  • Die Texte sollen ausschließlich per E-Mail als unformatierte (!) Word-Dateien in üblicher literarischer Manuskriptform (pro Seite 30 Zeilen à 60 Anschläge mit 1,5-fachem Zeilenabstand) eingereicht werden.
  • Auf einer gesonderten Seite bitten wir um eine Kurzbiographie des Autors /der Autorin (höchstens 10 Zeilen, keine Fotos!) nebst E-Mail-Adresse, Anschrift und Telefonnummer.

Einsendungen (und Rückfragen) bitte ausschließlich an: kalender@bioverlag.de

Rechtliche Konditionen:
Mit der Teilnahme erklärt jede(r) Autor(in), dass die Geschichte von ihr/ihm selbst verfasst ist und dass sie/er über das alleinige Urheber- und Vervielfältigungsrecht verfügt. Geschichten, die so oder ähnlich bereits im Buchhandel erschienen sind, dürfen nicht eingereicht werden! Veröffentlichungen im Internet, in Literaturzeitschriften oder im Selbstverlag sind kein Hindernis für die Teilnahme, sofern keine Rechte Dritter einer Neuveröffentlichung entgegen stehen.

Die bio verlag gmbh erwirbt das Recht zur einmaligen Veröffentlichung im „Naturkostkalender 2011“. Alle Rechte darüber hinaus verbleiben beim Autor/ bei der Autorin.

Die Entscheidung der Jury der bio verlag gmbh ist unanfechtbar, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Ansprüche, die über die oben beschriebenen Sachpreise für die zwölf ausgewählten Geschichten hinaus gehen, bestehen nicht. Die Gewinner werden spätestens Ende September benachrichtigt.

Auf der KulturHöhe bis 15.04.10

KulturHöhe Nidderau – Hof Buchwald (www.kulturhoehe-nidderau.de)

Die KulturHöhe sucht kreative Autoren und Autorinnen mit Sinn fürs „Kriminelle“.

Im Rahmen des KunstMais 2010 der KulturHöhe Hof Buchwald in Nidderau suchen wir spannende, sinnlich prickelnde, originelle und außergewöhnliche Krimigeschichten oder Krimi-Gedichte, die das Motto LEBENSRÄUME UND METAMORPHOSEN beinhalten.

Das Thema des Literaturwettbewerbs lautet: Lebensräume und Metamorphosen. Die beiden Begriffe können im Zusammenhang oder auch einzeln als Inspiration dienen. Es ist auch möglich, sich durch das Bild des Labyrinthes im Mais oder durch die dazu gehörenden Sagen und Mythen inspirieren zu lassen. Schicken Sie uns einen Kurzkrimi oder ein Krimi-Gedicht, in dem die Umsetzung dieses Themas so erfinderisch und abwegig wie möglich umgesetzt wird!

Beiträge mit rein brutalen, Gewalt verherrlichenden Inhalten oder pornographische Texte sind unerwünscht und werden vom Wettbewerb ausgeschlossen. Sinnlich hingegen dürfen sie sein, witzig dürfen sie sein … und möglichst kriminell und mordsmäßig gut.

Der Beitrag darf  2-3 Normseiten (30 Zeilen à 60 Zeichen) umfassen. Pro Person ist lediglich die Einsendung eines Beitrages zulässig. Wird die Form des Krimi-Gedichts gewählt, können zwei Krimi-Gedichte eingereicht werden. Alle Beiträge müssen in deutscher Sprache und per E-Mail eingereicht werden.

Wer ist teilnahmeberechtigt?

Alle Menschen, die Freude am Schreiben haben, sind eingeladen. Wir freuen uns auch auf Beiträge junger Menschen. Wir haben einen Jugendpreis für den 1. Platz in Höhe von 200,- Euro ausgelobt.

Einsendeschluss ist der 15. April 2010 (Datum des Poststempels).

Eine unabhängige Jury wählt  aus allen Einsendungen aus.

Die Jury wird bei der Auswahl folgende Kriterien berücksichtigen:

Der Beitrag soll deutschsprachig sein.
Der Beitrag soll eine Neuerscheinung sein, bereits publizierte Veröffentlichungen sind vom Wettbewerb ausgeschlossen.
Es sind Kurzgeschichten oder Gedichte einzusenden.
Bei Gedichten können maximal zwei Beiträge eingereicht werden. Bei Kurzgeschichten nur eine.
Das Manuskript sollte nicht mehr als drei getippte DIN-A4-Seiten umfassen.
Handschriftliche Manuskripte werden nicht entgegengenommen.
Dem Manuskript ist eine Kurzbiographie von maximal 5 Zeilen beizufügen.

Es besteht keine Altersbegrenzung.
Die Altersgrenze für den Jugendpreis ist mit der Vollendung des 18. Lebensjahres festgelegt.

Das Manuskript soll per Mail mit Kurzbiographie als Doc- oder pdf-Datei an folgende Adresse gesendet werden:
Anja F. Drescher-Parré, anjafriedadrescher@web.de
oder: Heike Lasch, familie.lasch@t-online.de

Mit der Einsendung der Beiträge akzeptiert der Autor/die Autorin automatisch die Teilnahmebedingungen und erklärt sich mit einer unentgeltlichen Veröffentlichung des Beitrags unter Nennung des Verfassers/der Verfasserin während KunstMais einverstanden. Davon, dass alle darüber hinaus gehenden Rechte beim Autor liegen, gehen wir aus.

Was passiert, wenn die Auswahl getroffen wurde?

Wir informieren alle Gewinnerinnen und Gewinner Mitte Juni 2010 umgehend über das Ergebnis der Jurysitzung. Außerdem werden die Namen und Beiträge auf der Internetseite der KulturHöhe ab Mitte 2010 veröffentlicht. (www.kulturhoehe-nidderau.de)

Die ersten zehn Plätze werden mit Geld- und Sachpreisen prämiert. (1. Preis: 150,- Euro / 2. Preis: 100,- Euro / 3. Preis: 50,- Euro / 4. bis 10. Preis je eine Eintrittskarte für die Nacht im Labyrinth und ein Buch). Für den ersten Jugendpreis gibt es 200,- Euro, für den 2. Jugendpreis 50 Euro, für den 3. Jugendpreis 25 Euro für weitere Jugendpreise eine Eintrittskarte für die Nacht im Labyrinth und ein Buch. Jeder der ausgewählten Beiträge soll während KunstMais 2010 im Rahmen einer Veranstaltung der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Die Form der Veranstaltung, mit der wir die Beiträge feiern wollen, wird derzeit detailliert geplant. Geplant sind eine Preisverleihung und verschiedene Begleitveranstaltungen.

Für die Dauer von KunstMais 2010 (17.07. bis 28.08.) werden die Beiträge im Maislabyrinth unter Nennung des Namens aufgestellt werden. Es werden in den KunstMais-Wochen wieder ca. 4.000 Besucher erwartet.

Gibt es noch Fragen?

Weitere Informationen zum „2. KulturHöhe. Nidderau – Literaturwettbewerb“ erteilt Ihnen per E-Mail:

Anja F. Drescher-Parré
Sancto Petrolio
anjafriedadrescher@web.de
www.sanctopetrolio.de

Freundeskreis Hof Buchwald e.V. Kontakt und V.i.S.d.P.:
familie.lasch@t-online.de
www.kulturhoehe-nidderau.de

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Zusatzinformationen

Der Freundeskreis Hof Buchwald e.V. und sein Projekt KulturHöhe Nidderau

Das Projekt KulturHöhe Nidderau nutzt den bewirtschafteten Hof Buchwald als Ort, an dem sich Menschen, Dinge und Aktionen treffen, um Kultur zu erleben und zu schaffen.

Hier können Neubürger kulturelle und nachbarschaftliche Kontakte knüpfen und Alteingesessene sich treffen und austauschen.

Kontinuierlich finden pädagogische und ökologische Angebote statt, z.B. Lernort Bauernhof oder die öffentliche Gemarkungswanderung.

Kulturelles Glanzlicht ist alle zwei Jahre die regionale Sommerkunstwerkstatt SoKuWe mit dem Maislabyrinth „KunstMais“ und Auftritten des Feuertheaters Sancto Petrolio, das hier seine Heimat hat.

Die KulturHöhe bietet ein Forum für Diskussionen und Workshops, für Spiele und ökumenische Gottesdienste, für Genuss und Engagement. Dieses Forum für alle zu öffnen und zu gestalten ist Aufgabe des Vereins.

KunstMais und andere Genüsse

Alle zwei Jahre entsteht auf der KulturHöhe ein Maislabyrinth der besonderen ART: der KunstMais.

Auf seinem Weg durch das Pflanzendickicht trifft der Besucher auf verborgene Kunststationen mit Werken Kunstschaffender, die überwiegend in unserer Region leben und arbeiten. Der KunstMais lädt Familien, Gruppen und Einzelpersonen zu neuen sinnlichen Erlebnissen ein – und das zu erschwinglichen Preisen. Es gibt Führungen und Künstlergespräche, einen Kunstmarktplatz und Workshops in der SommerKunstWerkstatt: Malen, Töpfern, Lehmofenbau, Schreiben usw.

Das weit über die Grenzen der Region hinaus bekannte Feuertheater Sancto Petrolio hat hier seine Wurzeln. Alle Premieren von Sancto Petrolio finden auf der KulturHöhe statt, bevor die Artisten aus Nidderau und Gründau auf Tournee gehen.

Schließlich die Feldkapelle FundOrt. Die Anlage versammelt alte Steine aus allen fünf Nidderauer Ortsteilen. Hier können Menschen innehalten, zur Mitte finden, Gottesdienst feiern.

Lernort Bauernhof

Kinder „wissen“ heutzutage: Die Milch kommt aus dem Tetrapack, Fleisch von McDonald’s, aus dem Döner oder von Bifi – und Gemüse schmeckt sowieso nicht.

Gemeinsam mit der Evangelischen Tageseinrichtung für Kinder Heldenbergen unterstützt die KulturHöhe den Bauernhof-Kindergarten, der die Kinder mit den Wachstumsprozessen in der Natur, mit Kulturtechniken und nicht zuletzt mit dem Wetter vertraut macht. Kindergruppen und Schulklassen aus Nidderau und dem Umland  können gegen geringe Gebühr ebenfalls an dem Projekt teilnehmen.
Weitere Angebote wie Lehrerfortbildungen werden entwickelt.

Natur erfahren und erhalten

Alle Projekte der KulturHöhe beziehen sich zentral auf das Verständnis und den Schutz unserer Umwelt. Um ökologisches Bewusstsein zu schärfen und insbesondere junge Menschen an die Natur heranzuführen, arbeitet die KulturHöhe an konkreten Projekten (mit) wie:
„Offenland-Programm“, Bioenergie, Wasserpfad, Erhalt bedrohter Haustierrassen und einer Pflanzenkläranlage auf Hof Buchwald.
Kulturland ist Kultur-Land. Aber hallo!

Heimat als Schnittpunkt

Wir leben in einer einzigartigen, Jahrtausende alten Kulturlandschaft, geschaffen von zahllosen Generationen. Heute leben hier so viele Menschen wie nie zuvor – Alteingesessene und Neubürger, Landwirte und Banker, Junge und Alte. Gemeinsam ist uns das Erleben dieser gestalteten Landschaft. Wir spüren, dass sich hier Lebensräume und Lebenslinien treffen und wichtig werden können.

Nicht nur die Landschaft hat sich verändert. Mit der Industrialisierung der Landwirtschaft ist die Beziehung von Natur und Kultur brüchig geworden. Die Zersiedelung bedroht nicht nur unsere Ortschaften, sondern auch unser Selbstempfinden und unsere regionale Identität. Die KulturHöhe Nidderau  will ein Gegenort sein – ein lebendiges kommunikatives Zentrum, an dem aktuelle Themen diskutiert und neue Erfahrungen gemacht werden können. Hier kommen Menschen ins Gespräch: Bürger/innen, Kommunen und die in der Landwirtschaft Tätigen. Und Künstler/innen. „Agri-Kultur“ bekommt auf Hof Buchwald einen neuen Sinn.

Zur Kultur gehören Riten und Feste. Über die Jahrtausende hinweg haben hier Menschen ihren je eigenen Gottesglauben entwickelt und gelebt; der Keltenfürst von Glauburg wohnte um die Ecke, und  Bonifatius‘ letzter Weg berührte den Hof Buchwald. Projekte wie Aufführungen des Feuertheaters Sancto Petrolio und die ökumenischen Gottesdienste in der Feldkapelle FundOrt sehen sich in dieser Tradition.