Immer aktuell

Der Artikel ist schon etwas älter (vom 06.07.2010) und ich dachte eigentlich, er müsse inzwischen nahezu jedem Schreibenden bekannt sein. Nun habe ich mich nach einigen Anfragen dennoch entschlossen, hier noch einmal explizit darauf zu verlinken, denn das Thema bleibt ohnehin immer aktuell und es kann gar nicht oft genug darauf verwiesen werden.

Hier also der Link zum sehr interessanten und informativen Artikel über Zuschuss-Verlage in der SZ vom 06.07.2010:

Zuschuss-Verlage: Im Land der Dichter und Täuscher
von André Weikard

Romangetwitter

Sueddeutsche.de berichtete kürzlich über den Roman „The French Revolution„, den der amerikanische Autor Matt Stewart als soziales Experiment und nicht zuletzt aus Mangel an Verlagsangeboten auf Twitter veröffentlicht.
Seiner Ansicht nach, sei dies der erste Roman bei Twitter.

Doch schon der erste User, der sich dazu meldete, widerlegte das, indem er auf einen bereits existierenden verwies, den zufälligerweise er selbst geschrieben habe.

Eine kurze Anfrage bei Google ergibt im Übrigen, dass der geneigte Leser eine durchaus noch größere Auswahlmöglichkeit hat.
So verweist Thomas Gerlach bereits im Oktober 08 auf seinem Blog auf einen Twitter-Krimi eines Freundes, der allerdings scheinbar nicht allzu viel Ausdauer bewiesen hat.
Manuel Pliewisch hat es mit seinem „Auf der Jagd nach der letzten Zigarette“ im Mai dieses Jahres immerhin auf 9 Folgen gebracht.

Ausdauernder ist dagegen meine Montsegur-Kollegin Nicole Rensmann, deren Twitter-Roman in englischer Sprache man aktuell verfolgen kann.
Oder man schließt sich ihrer Mitmachstory „WirSchreiben“ an, bei der ein gemeinsamer Roman entstehen soll.