Keine Tränen für die Gräfin

Vergangene Woche konnte ich leider nicht an den „Tränen“ weiterarbeiten, weil das Wochenende durch den 11.11., an dem ich traditionell als DJ zum Klubgeburtstag des Studentenkellers auflege, ein stark verkürztes war. Auch in dieser Woche sieht es für die „Gräfin“ nicht gut aus, denn am Samstag steht dann die interne Klubgeburtstagsfeier an.

Immerhin bin ich mit der Planung bisher sehr gut vorangekommen und habe zwei Handlungsstränge miteinander verknüpft, die in meinem bis dahin vagen Ideenkonstrukt keine wirkliche Verbindung hatten. Umso mehr freue ich mich darauf, wenn ich „Die Tränen der Gräfin“ zum Hauptprojekt machen und mich täglich damit beschäftigen kann.

Lichtblicke im Umzugschaos

Eigentlich ist das Umzugschaos schon vorbei. Bleiben nur die üblichen Nachwehen. Noch längst ist nicht alles ausgepackt, manches muss man erst wiederfinden, anderes erst einmal vorrübergehend verstauen.

Besonders schmerzlich aber das Warten auf den Telefonanschluss, der sich natürlich Zeit lässt, inklusive DSL. Jetzt (seit eben) aber ist er endlich da und das entspannt doch ganz großartig. Zwar hatte ich die Zeit mit Handy und Internetstick halbwegs überbrücken können, aber das bringt oft mehr Ärger als gar keine Verbindung.

Trotzdem durfte ich mich schon gestern Abend über die Anfrage für eine Kurzgeschichtenanthologie freuen, die mir sehr zusagt. Allzu viel verraten will ich noch nicht, aber es wird ein Krimi bei einem tollen Verlag. Und der Auftrag bietet einen ausgiebigen Zeitrahmen, sodass ich ihn gut eintakten kann.

Jetzt aber ruft mich erst mal meine Nebenbeschäftigung hinters DJ-Pult des Studentenkellers. Immer eine schöne Abwechslung und zur Trashnight auch eine ziemlich lustige Angelegenheit.

Der März geht zu Ende

Und damit auch der Nebenjob, der mich fast 20 Jahre (seit dem Beginn meines Studiums) begleitet und über lange Jahre hauptsächlich ernährt hat.

Am Dienstagabend bestreite ich meinen letzten Dienst als aktives Mitglied im Studentenkeller Rostock. Keine langen Nächte mehr hinter dem Tresen, am Grill oder der Garderobe. Ein bisschen Wehmut ist dabei, aber auch die Freude auf mehr Zeit zum Schreiben.

Und glücklicherweise werde ich dem Klub in meiner Tätigkeit als DJ weiter die Stange halten.

Harte Woche

Das alljährliche Jubiläum des Studentenkellers hat mir eine erwartungsgemäß harte Woche beschert, in der ich verhältnismäßig wenig zum Schreiben gekommen bin. Allerdings ist eben alles relativ, denn im Vergleich zu den vergangenen Jahren bin ich doch ziemlich gut vorangekommen.

Was den Krimi betrifft, hatte ich ein paar gute Ideen zu meinen Figuren, habe ein bisschen weitergeschrieben, ein bisschen den Plot verfeinert und ein bisschen überarbeitet.

Ansonsten kam letzte Woche das Märchenbuch „Zauberhafte Herzen“ vom Sperling-Verlag und eine Absage für das Rostock-Stipendium.

Die neue Woche begann mit der freudigen Botschaft, dass der Debütroman meines Pseudonyms Ben Philipp, „Die Magiera“, seit heute bestellbar ist (mehr dazu). Das motiviert doch und hilft über die kleine (ebenso erwartungsgemäße) Erkältung.

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