Schon überarbeitet? Pausen machen

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Tippi, die ihr vielleicht noch aus früheren „Schon überarbeitet?“-Artikeln kennt, hat im Unterschied zu mir keine Zeit vergehen lassen. Als der ebenfalls bekannte Herr Schultertipper ihr von den möglichen drei Überarbeitungsschritten erzählt hatte, in denen sie sich nacheinander um Inhaltliches, Stilistisches und Grammatikalisches kümmern könnte, wollte sie sich sofort an die Arbeit machen. „Stopp!“, rief … Weiterlesen

Händisch

Heute habe ich bei Schreibrausch gelesen, es könne neue Impulse geben, die Kreativität und den Schreibstil positiv beeinflussen, wenn man, statt in die Tastatur zu hämmern, mal wieder den Stift in die Hand nimmt. Das glaube ich sofort. Ich fürchte allerdings, dass sich damit mein Schreibtempo noch einmal deutlich verringern würde. Und die Wahrscheinlichkeit, dass … Weiterlesen

Schon überarbeitet? Die drei Durchgänge

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Man nimmt sich ja immer so viel vor. Und dann bleibt beinahe noch mehr liegen. So wie die Artikelreihe zum Überarbeiten, deren letzter Artikel vor fast einem Jahr erschienen ist. Immerhin, wie lang her auch immer, ich versuche meist, die Dinge zu Ende zu bringen. Und damit steht hier der dritte Teil der Reihe „Schon … Weiterlesen

Beruf Erzähler: Mit Haltung und Perspektive

Wenn wir den Erzähler als eine (fiktive) Figur ansehen, die wie jede andere von sich selbst als Ich spricht, wird es etwas seltsam, wenn wir ihn einmal Ich-Erzähler, dann wieder Er-Erzähler nennen. In Wirklichkeit ist er doch immer derselbe. Er ist auch nicht einmal personaler, dann wieder auktorialer Erzähler. Nein, es ändert sich nur seine … Weiterlesen

Beruf Erzähler: Ätsch, unsichtbar

Im ersten Teil der Reihe wurde es schon angedeutet: Den Erzähler als Figur zu begreifen hilft dem Autor, sich bewusst zu machen, dass er jede seiner Geschichten von einem Erzähler erzählen lässt. Rein theoretisch wäre es genau in den folgenden zwei Fällen möglich, keinen Erzähler anzustellen und die Geschichte als Autor selbst an den Leser … Weiterlesen

Du schreibst so weiblich!

Immer wieder wird sie gestellt, die Frage, ob Frauen anders schreiben als Männer. Abgesehen davon, ob das eine interessante oder gar relevante Frage ist, möchte ich sie hier und heute ein für allemal beantworten. Und zwar mit dem berühmt-berüchtigten klaren Jein. Nein, denn weder Frauen noch Männer schreiben in der Regel als Gruppe an einem … Weiterlesen

Gedanken zur Inquitformel

„Du sollst nicht so oft ’sagte‘ schreiben!“, sagte sie. „Warum nicht?“, fragte er. Sie schlug auf den Tisch und sagte: „Weil sich das nicht gehört!“ „Warum nicht?“, fragt er. „Das sagen alle“, sagte sie. „sagte sie, sagte er, fragte sie, …“ sind die sogenannten Inquitformeln, Einschübe in den Dialog, die so genannt werden nach dem … Weiterlesen

PB-Plotten: 21-23 – Überarbeitung

Den letzten Schritt in der Manuskripterstellung stellt die Überarbeitungsphase dar. Wie viele Durchgänge man dafür benötigt, ist vom Autor, aber auch vom Text abhängig. In meinem Modell sind es drei Arbeitsgänge, was aber nur als Orientierung gelten soll. Es mag Autoren geben, die schon nach zwei Überarbeitungsschritten ein verlagsreifes Manuskript erreichen, andere müssen sich dagegen … Weiterlesen

PB-Plotten: 18 – Präsentationsexposé

Zum Anfertigen eines Exposés habe ich schon beim Punkt Arbeitsexposé etwas gesagt. Natürlich wird man in den wenigsten Fällen das Arbeitsexposé verschicken können. Es muss inhaltlich und stilistisch überarbeitet werden. Möglicherweise sollte man es ganz neu schreiben und das Arbeitsexposé nur als Orientierung verwenden. Ganz klar sollte man sich jetzt noch einmal vor Augen führen, … Weiterlesen

Multiple Persönlichkeit zwischen Berg, Goethe und Kafka

Nicht, dass ich glaubte, ihr würdet euch langweilen, nur weil ich mal eine Woche nicht da bin (Buchmesse). Zumal ich ja möglicherweise den ein oder anderen Blogeintrag vom Netbook aus beisteuern werde. Dennoch will ich euch eine lustige Spielerei offenbaren, auf die ich meinerseits durch einen Eintrag im Forum von Literatopia gestoßen bin (danke, Lars!). … Weiterlesen

Online den Stil verbessern

Andrea Bottlinger leitet demnächst einen neuen Online-Schreibkurs. Der wird von der VHS Birkenfeld über die Lernplattform Moodle angeboten und steht unter dem Titel „Kreatives Schreiben – Verbessern Sie Ihren Schreibstil“. Der Kurs geht über acht Wochen, beginnt am 4. September, kostet 96,- Euro und richtet sich vorrangig an Schreibanfänger und Hobbyschreiber. Genauere Informationen zum Programm … Weiterlesen

Hilfe für Autoren im April

Beide Artikel für April sind online. Diesmal geht es um folgende Fragen: Gedicht, Kurzprosa, Roman – womit fange ich an? Eine Frage des Stils

Spannung ohne Sicherheiten oder A Dorn is Born

In Wulf Dorns Debütroman „Trigger“ treffen wir an der Seite der Psychiaterin Ellen Roth auf einen außergewöhnlichen Fall: Eine geschundene und verwahrloste Frau, die sich vom Schwarzen Mann verfolgt fühlt. Mag dies in einer Psychiatrie nicht mehr als ein besonders interessanter Fall sein, wird er in der Folge für Ellen mehr als bedrohlich. Auf unerklärliche … Weiterlesen