Mörder finden ein Zuhause in Rostock

© Maksim Shmeljov
© Maksim Shmeljov

Endlich ist es soweit: Der Rostocker Hinstorff Verlag („Das Lächeln der Kriegerin“ ) sorgt ab August dafür, dass auch die Leser in Mecklenburg-Vorpommern regelmäßig in den Genuss regionaler Kriminalromane kommen.

Den Start der Reihe „Ostseekrimi“ macht der Roman „Mörder im Zug“ des Rostocker Autors Frank Goykes. Mehr darüber beim Nordkurier oder zusammengefasst beim Spion.

Rund um Opfer und Täter

Ich schreibe ja für die Newsredaktion des Onlineportals des Spion. Die News machen hier nur einen kleinen Teil des Portals aus, die Redaktion ist winzig und muss ohne Außenreporter auskommen. Der größte Teil der News beruht daher ausschließlich auf Onlinerecherchen.

Dennoch haben gerade lokale und regionale News für mich einen besonderen Reiz. Die hoch frequentierte Plattform wird aufgrund ihrer Herkunft hauptsächlich von Usern aus Mecklenburg-Vorpommern genutzt. Die kommen aus allen sozialen Schichten. Immer wieder erlebt man es, dass sich in den (nicht immer niveauvollen) Newskommentaren Nutzer äußern, die einen direkten Bezug zu denjenigen haben, die Anlass für die Nachricht sind.

So nun auch zu der Nachricht, die (wieder einmal) weit über die Grenzen M-Vs für Aufmerksamkeit sorgte: Tod in Rostock wegen Streit um Bollerwagen.

Am Himmelsfahrtstag wurde ein 45-Jähriger am S-Bahnhof Rostock-Warnemünde totgeschlagen. Hintergrund war der Streit zwischen zwei „Herrentagsgruppen“ um einen Bollerwagen.

Aktuell hat die Nachricht 142 Kommentare. Die meisten, die sich äußern, sind entrüstet und/oder zeigen Mitgefühl mit dem Opfer und seinen Angehörigen, fordern Höchststrafen (natürlich bis hin zur Todesstrafe) für den Täter. Darunter sind einige, die einen Bezug zur Familie des Opfers haben.

Auf Kommentarseite 14 meldet sich dann erstmals ein User namens Ku K zu Wort. Seine Äußerungen lassen eindeutig den Schluss zu, dass er am Tattag selbst anwesend war, es ist sogar sehr wahrscheinlich, dass er zu der Gruppe gehörte, aus der der Täter stammt. Er betont, dass die Tat ein Unfall war.

Ohne seine (oder irgendeine andere) Aussage inhaltlich zu bewerten, finde ich es einfach intererssant, wenn so etwas zustande kommt. Noch interessanter übrigens, dass (bisher) keiner der weiteren Kommentatoren diesen Zusammenhang gesehen hat.

Ähnliches geschah vor einigen Tagen bei dieser News: Fan von St. Pauli ins Krankenhaus geprügelt.

Unter den aktuell 430 (!!!) Kommentaren findet sich einer, der nach meiner Einschätzung vom Opfer selbst stammt. Auch der fand keine weitere Beachtung.

Texte in Tönen, Rückblick in Bildern

Gestern war ich beim Konzert einer meiner absoluten Lieblingsbands. Silly machen Musik, die kompromisslose Perfektion mit eingängigen Melodien verbindet. Das allein hätte aber auf diesem Blog wenig zu suchen. Doch ihre Texte lassen manchen Dichter vor Neid erblassen. So etwa der Song, den Sängerin Tamara Danz, die inzwischen würdig von Anna Loos ersetzt wird, kurz vor ihrem Tod durch den Krebs  (1996) geschrieben hat:

Auszug aus „Paradies“

Meine Uhr ist eingeschlafen
Ich hänge lose in der Zeit
Ein Sturm hat mich hinaus getrieben
Auf das Meer der Ewigkeit

Gib mir Asyl hier im Paradies
Hier kann mir keiner was tun
Gib mir Asyl hier im Paradies
Nur den Moment um mich auszuruhn …

Weitere Beispiele?

Auszug aus „Über ihr taute das Eis“:

Zwei Finger dick schwamm noch Eis auf’m See
Sie stand am Ufer und fror schon nicht mehr
Redete leis mit den schlafenden Fischen
Und zauberte sich eine Brücke her

Und ging über ihre Brücke so leicht
Und flüsterte: Tu mir bitte nicht weh
Und sank in unendlich weiche Arme
Zwei Finger dick brach das Eis auf’m See …

Auszug aus „So ’ne kleine Frau“:

So ’ne kleine Frau
Und so ’ne große Lust
Und hat schon Kinder dreie
Und immer noch kein‘ Frust
Und hat schon so gelitten
Und immer noch so’n Mut
Und hat so schlaffe Titten
Und hat so’n heißes Blut …

Auszug aus „Alles wird besser“:

Wir wollen die Dose Spray unterm Arm
Wir wollen den wollweichen Streichelcharme
Wir wollen die Droge Asiatischen Tee
Und Unterweltpornos aus Übersee
Wir wollen die Umwelt, wir wollen Benzin
Und übersinnliche Energien
Wir wollen schön sein, aber auch klug
Doch in jedem Falle reich genug

Alles wird besser, alles wird besser
Aber nichts wird gut
alles wird besser, alles wird besser
aber nichts wird gut
alles wird besser, alles wird besser …

Auf dem Spion habe ich einen kleinen Artikel zu Silly und dem gestrigen Konzert geschrieben.

Auf meinem DJ- und Musikblog wird es demnächst Bilder und ein Video geben.

Und hier sind schon einmal ein paar Fotos:

Silly 1Silly 2Silly 3Silly 4Silly 5Silly 6Silly 7Silly 8

Die Schneekönigin erwacht

Foto: Serg Zastavkin
Foto: Serg Zastavkin

Ich habe vorhin gerade einen Artikel von pressetext auf dem Spion veröffentlicht, der eine Art Wettervorhersage für diesen Winter darstellt, der ja schon in den nächsten Tagen über uns hereinbrechen soll. Das klingt wirklich alles andere als gut:

Die Schneekönigin erwacht

Wenigstens grämt man sich dann nicht, wenn man am Schreibtisch sitzen muss.

Nie mehr alkoholisiert im Web!

An dieser geilen News, die ich heute beim Spion veröffentlichen durfte, will ich euch unbedingt teilhaben lassen:

Alkotest: Plugin verhindert Postings im Rausch

Wer kennt das nicht? Nach der Party noch einmal den Rechner hochgefahren und ein bisschen beim Spion gesurft. Und am nächsten Tag gewundert, was für einen Mist man da geschrieben hat. Ein Software-Tool soll jetzt Peinlichkeiten im Social Web vermeiden.

Peinliche Veröffentlichungen von Kommentaren, Bildern oder Videos in sozialen Netzwerken, die ihre Nutzer im Nachhinein nicht selten bereuen, können sie in Zukunft vermeiden. Zumindest eine freiwillig auferlegte Hürde will der Security-Spezialist webroot mit dem kostenlosen „Social Media Sobriety Test“ anbieten, um die oft folgenschweren Posts zu verhindern. Das Alkotest-Plugin für Firefox und Internet Explorer erschwert Usern den Zugang zu Social Networks im volltrunkenen Zustand.

Geschicklichkeitstests zu später Stunde

Anhand eines von fünf verschiedenen relativ einfachen Geschicklichkeitstests überprüft das Software-Tool, ob der Anwender nüchtern genug ist, um im Social Web nicht zu stolpern. Bestehen die Mitglieder von Internetplattformen die eigens installierte Selbstkontrolle nicht, versperrt das Plugin den Zugang zu den Portalen. Um dies zu vermeiden, müssen die Nutzer beispielsweise einem Kreis, der sich über den Bildschirm bewegt, mit dem Mauszeiger folgen oder das Alphabet rückwärts tippen.

Der User selbst legt vorausschauend fest, bei welchen Plattformen er einer Zugangskontrolle unterzogen werden möchte. Neben den Social Networks kann der Test bei jeder beliebigen Domain vor unbedachtem Zugriff schützen. Anhand einer Zeitsteuerung führt der Alkotest die Kontrolle auf Nüchternheit zudem nur zu gewissen Uhrzeiten durch, die der Anwender bestimmt – so etwa zu späten und oft verhängnisvollen Nachtstunden.

(pte/pb)

Zur News beim Spion

Heiße Diskussionen

Manche Themen sorgen vorhersehbar für heiße Diskussionen im Netz. So schickt sich die heutige Nachricht auf dem Spion über einen neuen Erlass in Mecklenburg-Vorpommern, der es Rechtsextremen erschweren soll, Kitas zu unterwandern, schon jetzt an, der noch jungen Kommentarfunktion einen neuen Rekord zu bescheren. Dabei lässt sie selbst die Artikel zur Fußball-WM weit hinter sich. Einzig ein thematisch ähnlich gelagerter Artikel (Hotels dürfen sich ihre Gäste aussuchen) bot bisher ähnlichen Zündstoff.

Ich meinerseits möchte mich an dieser Stelle eines Kommentars zur vorgefundenen Diskussionskultur oder gar zu den Inhalten enthalten.

Die Grenze überschritten?

© SAT.1

Am Montagabend war es also so weit: Der erste Teil des Zweiteilers „Die Grenze“ flimmerte über den Bildschirm. Blieb es ein Flimmern oder hat das „TV-Event“ überzeugt?

Der Spion berichtete bereits am 26. Januar über die seltsamen Ereignisse, die am 15. März Mecklenburg-Vorpommern, ganz Deutschland und die Welt erschüttern sollten. Wenn auch nur im Privatfernsehen im Zweiteiler „Die Grenze“.

Nun stecken wir mittendrin in den Ereignissen, haben aber genug gesehen, um eine erste Einschätzung zu wagen. Schließlich wird das Thema schon seit einer guten Woche auch von den Spionen heftig diskutiert.

Logik ist vorhanden

Trotz der vielfältigen Besprechungen im Vorfeld fragte man sich doch gespannt, wie Regisseur Suso Richter im Film eine Situation schaffen wollte, die die folgenden Vorgänge halbwegs glaubwürdig machen würde.

Zwar hatte man in den Zusammenfassungen von Terroranschlägen, explodierenden Benzinpreisen und Wirtschaftskrise gelesen, dennoch klang das alles noch so, dass man erwarten konnte, die Vorstellung wegen akutem Hirnriss noch weit vor dem Ende zu verlassen.

Doch gerade zu Beginn des Films kann das Gedankenexperiment durchaus fesseln. Reale Ängste in unserer Gesellschaft werden auf die Spitze getrieben, wenn es Terroristen gelingt, die sieben wichtigsten Ölraffinerien der Welt gleichzeitig zu vernichten. Die drastischen Benzinpreiserhöhungen und die folgende Krise erscheinen damit als logische Folge.

Bigger than life

Erste Schwierigkeiten bekommt der Realitätssinn mit der Geschwindikeit der weiteren Entwicklung. Verzeihlich, bedenkt man die filmischen Möglichkeiten des Zweiteilers.

„Es ist ein Programm, das provozieren soll“, sagt Produzent Nico Hofmann. Joachim Kosack, Leiter Deutsche Fiction bei Sat.1 sieht die Eigenproduktion in der „Bigger Than Life“-Tradition von Filmen wie „Ausnahmezustand“ und „Der Staatsfeind Nr. 1“.

Diese Voraussetzungen erlauben dann auch die rasante Entwicklung zum vollständigen und allumfassenden Chaos sowie die offenbar bestens vorbereitete und organisierte Vorgehensweise der fiktiven rechtsextremen Partei DNS unter Führung des Milliardärs Maximilian Schnell (Thomas Kretschmann), für den der Name Programm ist.

Bürgerkrieg in Mecklenburg-Vorpommern

Schlucken muss man dann doch, wenn mitten in Rostock bewaffnete Kräfte der DNS aufmarschieren und sich mit Linken Straßenschlachten liefern, sogar einen Teil der Hansestadt zum besetzten Gebiet erklären, während sich die Einsatzkräfte der Polizei duldend zurückziehen und die Kämpfenden im Widerspruch zu Grundgesetz und Verfassung ungehindert gewähren lassen.

Überhaupt darf man sich fragen, warum Mecklenburg-Vorpommern, warum Rostock. Der Rest der Welt und Deutschlands spielt im Film trotz der weltweiten Terroramschläge schon bald keine Rolle mehr.

Begründet wird das im Film vor allem durch die vergleichsweise schwache Wirtschaft des Bundeslandes und das angebliche Potential seiner Einwohnerschaft, sich in Krisenzeiten fast ausschließlich radikalen Lagern zuzuwenden.

Auch kann man während des Films schnell den Eindruck gewinnen, in Rostock lebten vor allem solche Menschen, die sich mit ganzem Herzen in die DDR zurückwünschen. (Überhaupt scheint Rostock im Wesentlichen aus Fischern und ihren Kuttern zu bestehen.)

Wenn Schwäche in Gewalt umschlägt

Gerade die wirtschaftliche Abhängigkeit des nordöstlichsten Bundeslands würde aber sowohl bei politischen Führern als auch bei deren anhängigen Bürgern eine gehörige Portion an Naivität voraussetzen, wenn sie glaubten, sie könnten sich von der Bundesrepublik abspalten, um sich auf eigene (sozialistische) Füße stellen.

Auch darf man sich fragen, ob die geschilderte Krise ein wirtschaftlich starkes Bundesland mit seiner vom Benzinpreis abhängigen Industrie nicht in ein viel tieferes Loch stürzen würde als das industriearme Mecklenburg-Vorpommern.

Nicht zuletzt sind ernsthafte Zweifel erlaubt, ob das revolutionäre Potential im Norden seit der Wende derart zugenommen hat, dass Rostock plötzlich die Vorreiterrolle in der Republik spielt.

Der Wunsch nach der Mauer

Am Montag berichtete der Spion über Umfrageergebnisse, die die Thesen des Films „Die Grenze“ zu stützen scheinen. Jeder Vierte wünsche sich zumindest manchmal die Mauer zurück. Auch auf der Homepage zum Film fallen die Ergebnisse zu diversen provokanten Fragen so aus, dass man vermuten könnte, die Stimmung in der Bevölkerung nähere sich der des Films an.

Und auch bei der am Montag gestarteten Spion-Umfrage sprechen sich aktuell weniger als die Hälfte der Teilnehmer entschieden gegen eine Wiedererrichtung der Mauer aus.

Will M-V den Sozialismus zurück?

Zeigen die Umfragen also, dass in und um Rostock und Schwerin wirklich lauter ewig Gestrige leben? Wäre dem so, würden die Umfragen dieses Bild für die gesamte Bundesrepublik zeigen.

In Wirklichkeit dürften die Antworten aber aus völlig unterschiedlichen Motivationen heraus geboren sein. Und selbst in den neuen Ländern kann man wohl kaum davon ausgehen, dass die Mehrzahl der Antwortenden damit ein eindeutiges Bekenntnis zum Sozialismus in seiner Gesamtheit ausdrücken möchte.

Trotzdem gute Unterhaltung

Unabhängig davon, wie realistisch man das Szenario nun einschätzt, in einem Film geht es auch einfach um gute Unterhaltung. Und allein das Gedankenspiel basiert auf spannenden Fragen.

Auch scheinen nach etwa der Hälfte des ersten Teils hinsichtlich der Glaubwürdigkeit die wichtigsten Hürden genommen und die Handlung konzentriert sich von da an vor allem auf rasante Action und individuelle Schicksale.

Damit fühlt man sich wirklich gut unterhalten und kann sich schon auf die Fortsetzung am heutigen Abend freuen.

(Artikel zuerst erschienen auf deutschland-spion.de)

Spion und LWP

Manche meiner Blogbesucher haben es vielleicht schon gemerkt: Ich habe vor einiger Zeit den RSS-Feed von MV-Spion unten in die Seitenleiste meines Blogs eingefügt. Das ist die Online-Redaktion, für die ich schreibe. Ein Bild vom Unternehmen Spion-Media und seinem Team könnt ihr euch übrigens hier machen.

Die Spion-Community umfasst derzeit rund 160.000 vorwiegend junge User, aus deren Klickverhalten sich bisher eine eher Boulevard-orientierte Newsauswahl ergab. Dennoch wurde auf der letzten Redaktionssitzung beschlossen, die News fortan einerseits qualitativ hochwertiger zu gestalten, andererseits die Community z.B. durch Umfragen oder Tipps direkter einzubeziehen. Eine spannende und nicht leichte Aufgabe, die mir aber umso besser gefällt.

Ansonsten kämpfe ich natürlich vor allem an meinem Schreibtisch mit den winterlichen Temperaturen und freute mich gerade in der letzten Woche über jeden kleinen Sieg, den ich in dieser Schlacht verzeichnen konnte. Diese sind einerseits den nicht mehr ganz so tiefen Außentemperaturen zu verdanken, andererseits meinem stetig wachsenden Verständnis für die Einstellungsmöglichkeiten unserer Luftwärmepumpe, die uns seit 2008 als Heizung dienen soll, die aber gerade bei den Rekordminustemperaturen der letzten Zeit deutlich überfordert war.

Dennoch ist es mir nun gelungen, sie mit eingen Tricks immer wieder soweit zu bringen, dass man es auch ohne dicke Winterbekleidung am Schreibtisch aushalten kann (und bei Bedarf obendrein ausreichend heißes Wasser vorhanden ist). Und wenn die Temperaturen es endlich zulassen, wird sie gegen ein stärkeres Gerät ausgetauscht!

TV braucht kein Niveau

Fast jeder beschwert sich übers Fernsehen. Gerade der stetig wachsende Trend zum Reality-TV und Casting-Shows überall erregen die Gemüter. Doch die Quoten sprechen ihre eigene Sprache.

Auf Spiegel Online kann man die bittere Wahrheit mal wieder nachlesen: DSDS siegte am Mittwochabend in der Primetime mit über 21 Prozent Marktanteil im Rennen um die Quoten. Da konnte selbst die Erstaustrahlung des aufwendig produzierten ARD-Zweiteilers „Gier“ nicht mithalten.

Da fragt man sich doch, ob sich der finanzielle und zeitliche Aufwand, teure und unter Umständen auch hochwertige TV-Unterhaltung zu produzieren, für einen Fernsehsender überhaupt lohnt. Die Leute vor der Glotze geben sich offenbar lieber mit viel weniger zufrieden.

Bei den 14 – 49-Jährigen erreichte Bohlens RTL-Casting sogar einen Marktanteil von fast 34 Prozent. Auch andere Reality-Formate sind immer wieder erstaunlich erfolgreich, teilweise in der xten Staffel. Ist also das Fernsehen nur so gut wie seine Zuschauer?

Kritiker halten immer wieder dagegen, das Angebot bestimme die Nachfrage. Doch die Quoten scheinen das nicht zu bestätigen, denn ist man ehrlich, gäbe es zu den Rennern im Fernsehen nahezu immer auch die Alternativen, die selbst Kritiker nicht als seichte Unterhaltung abtun können.

Angewiderte Gesichter werden jedenfalls wenig helfen. Vielleicht wäre es besser, sich nicht nur verbal vom so verhassten Mainstream zu lösen, sondern auch bei der Suche nach durchaus vorhandenen Alternativprogrammen, damit diese dauerhaft ihre Überlebenschancen wahren.

Genießen kann man dann Umfrageergebnisse wie diese, die nur leider den tatsächlichen Quoten vollkommen widersprechen.

Probleme

Die letzte Woche war vor allem durch massive Probleme mit meinem Internetzugang sowie eine kräftige Erkältung geprägt. Beides hat mich bei der Arbeit ziemlich behindert und sie teilweise gar nicht zustandekommen lassen (was vor allem die Online-Redaktion des Spion betrifft).

Während die Krankheit sich inzwischen deutlich auf dem Rückzug befindet, erfahre ich von den Internet-Kundenbetreuern bis heute nur, man arbeite daran. Ich hoffe also, dass sie bald damit fertig sind, damit ich dann wieder richtig damit arbeiten kann.

Neues Jahr, weiter geht’s

Nach den Feiertagen und der wirklich schönen Zeit bei meiner Liebsten (abgesehen von einer kleinen Erkältung) hat mich nun der Alltag wieder, der im Wesentlichen aus Schreiben und Lektorieren besteht. Dazu kommt die Pflege meiner Internetauftritte und natürlich der liebe Haushalt sowie der sonstige organisatorische Kram.

Unterstützt werde ich bei Letzterem seit gestern Abend durch die Software „Hauhaltsbuch“, die ich für 4,99 EUR im Supermarkt erstanden habe. Eine wirklich praktische Spielerei, die mir vor allem hinsichtlich der Rechnungsschreiberei sehr nützlich sein wird. Man kann damit allerdings auch einfach seine Einkaufszettel schreibe. Und eine kleine Textverarbeitung ist auch noch dabei.

Ansonsten bieten mir Katze und Aquarien die nötige Ablenkung. Und natürlich das Lesen, was sich ja nun endlich nicht mehr als Zeitvergeudung rechtfertigen muss, schließlich gehört es nun, da ich vermehrt wieder als Rezensent tätig bin, zu meiner Arbeit.

Am Mittwoch wird dann auch endlich meine Rezension zu Wulf Dorns „Trigger“ auf dem Spion und hier auf dem Blog erscheinen.

Zurück beim Spion

Seit gestern bin ich wieder als freier Mitarbeiter in der Online-Redaktion von Spion-Media dabei. Das Unternehmen betreibt eine große Online-Community, die in allen Bundesländern, Österreich und der Schweiz vertreten ist (z.B. MV-Spion.de, Bayern-Spion.de, …). Die Redaktion betreut im Wesentlichen die News, wobei die Meldungen durchaus Unterhaltungswert besitzen.