Entern: Kapitel oder Kapitulation?

Entern, Foto: Patryk Kosmider
Entern, Foto: Patryk Kosmider
© Patryk Kosmider

Viele Autoren – und nicht nur solche, die sich noch am Anfang ihrer Schreibkarriere sehen – haben mit diesem Kapitel der Schreiberei so ihre Schwierigkeiten. Die Frage, wo man die Entertaste drückt und eventuell sogar einen Seitenumbruch einfügt, um im Anschluss ein neues Kapitel zu starten, lässt so manchen unsicher werden, einige verzweifeln und diesen oder jene sogar kapitulieren. Kein Wunder, dass in eben dieser Frage so oft Rat gesucht wird, meist in der Hoffnung, es gäbe Regeln, die die Entscheidung erleichtern oder gar abnehmen. Diese Hoffnung muss ich dem werten Leser dieses Artikels leider gleich wieder nehmen. Regeln für die Kapiteleinteilung gibt es nicht (es sei denn, ein Auftraggeber gibt sie vor). Außer einer vielleicht – aber nein, auch das geht, wenn der Autor es so möchte:

Philipp schrieb …

KAPITEL 2

… das Kapitel zu Ende. Er ließ sich durch angebliche Regeln nicht verwirren.

Dem kreativen Autor sind also letztlich keine Grenzen gesetzt, was ja nichts Schlechtes ist. Was dieser Artikel leisten kann, ist, die Furcht, Fehler zu begehen, nehmen und einige Anregungen geben. Das werde ich hier ein wenig zusammenfassend tun, denn an anderer Stelle bin ich bereits ausführlicher darauf eingegangen.

Zunächst – das lässt sich eigentlich schon ableiten – ergeben sich Kapitel in aller Regel nicht notwendigerweise aus der Entfaltung der Geschichte, des Plots bzw. des Spannungsbogens. Soll heißen, anders als etwa Szenen sind Kapitel nicht grundlegender Bestandteil der Erzählstruktur, wir benötigen sie nicht bei der Planung einer Geschichte, und die Geschichte lässt sich auch ohne Kapitel erzählen. Anders gesagt, Kapitel sind im Grunde genommen nicht wichtig, richten sich lediglich nach dem Bedürfnis des Lesers, große Textmengen weiter zu unterteilen, ihnen eine zusätzliche Strukturierung aufzuerlegen, nicht zuletzt, um Atem holen und Lesepausen einlegen zu können. So wie wir uns auch besser zurechtfinden, wenn wie unsere Bücher, Kleidungsstücke, Lebensmittel, Dokumente usw. nicht einfach in riesigen Kisten lagern, sondern sie bestimmten Ordnungsprinzipien folgend in Regale, Schränke, Kühlschränke und Schubladen sortieren.

In unserem Falle der Kapitel ist es der Autor, der das Ordnungsprinzp vorgibt. Und da haben wir dann, wenn auch keine Regel, so zumindest eine Richtlinie: Wenn sich in der Wahl der Kapitelbegrenzung (wenigstens mit gutem Willen) eine absichtsvolle Struktur erkennen lässt, kann das zumindest nicht schaden.

Damit sollte auch klar sein, dass Aussagen über die Länge der Kapitel wie „etwa zwanzig Seiten, keinesfalls mehr als dreißig, mindestens aber zehn“ allesamt nicht haltbar sind. Bestimmend für die Länge jedes einzelnen Kapitels ist letztlich das vom Autor gewählte Prinzip, das der Strukturierung zugrunde liegt. Richtig ist, dass es unterschiedliche Geschmäcker gibt, was die Kapitellänge angeht und für diese kann ein Kapitel zu lang, zu kurz oder genau richtig sein. Wenn es die gewählte Struktur zulässt, kann man also darauf achten, eher ein gesundes Mittelmaß anzustreben. Ob dabei relativ gleich lange Kapitel herauskommen oder aber das eine zwei, das andere 75 Seiten hat, ist wiederum der gewählten Struktur zu verdanken.

Wie man strukturieren kann, hängt schließlich von der Geschichte ab, die man erzählt. Wie sollte es auch anders sein. Denn natürlich ist es wenig sinnvoll, eine Geschichte, deren Handlung keine oder nur wenige Ortswechsel beinhaltet, ortsgebunden zu strukturieren. Die folgenden Möglichkeiten der Kapiteleinteilung werden also jeweils nur zu bestimmten Geschichten passen, sind ohnehin nur eine naheliegende Auswahl und daher nur zur Anregung gedacht.

Vorher sei noch angemerkt: Manche dieser Einteilungen legen nahe, Kapitelüberschriften zu verwenden. Generell ist auch das Geschmackssache. Der (zumindest gefühlte) Trend zur einfachen Nummerierung dürfte vor allem dem Bestreben geschuldet sein, dem Leser auch nicht den geringsten Vorausblick auf den Kapitelinhalt zu gewähren.

  • Die Einteilung kann sich an der Dramaturgie orientieren, indem sie beispielsweise bestimmte wichtige Ereignisse in den Mittelpunkt jedes Kapitels stellt (das Kapitel, in dem der Mord geschieht, in dem der Protagonist seine alte Liebe wiedertrifft, in dem die Gefährten sich im Wald verirren, in dem das Heer des Königs in die Schlacht zieht, in dem die Konferenz stattfindet, in dem die Situation zwischen der Protagonistin und ihrem Partner eskaliert, …).
    Es geht dabei nicht darum, pro Kapitel nur ein Ereignis ablaufen zu lassen, es geht um ein zentrales Ereignis, auf das die Dramaturgie zuläuft (Kapitel 1 berichtet von allen Ereignissen, bis der Mord den Fall für den Protagonisten ins Rollen bringt, Kapitel 2 von all den Ereignissen, die folgen, bis dem Protagonisten erste Zweifel an der Schuld des bisherigen Verdächtigen kommen, …). Darin liegt nämlich häufig das Problem begründet, wenn Autoren das Gefühl bekommen, die eigene Dramaturgie gebe ihnen ausgesprochen kurze (und viele) Kapitel vor.
  • Hat man mehrere Handlungsstränge, ist eventuell eine Kapitelunterteilung möglich, die sich an diesen orientiert. Sind die Wechsel zwischen den (Haupt-) Handlungssträngen nicht zu häufig (sehr kurze Kapitel), kann jeder Wechsel ein neues Kapitel markieren. Denkbar ist aber auch, dass pro Kapitel alle Stränge einmal an der Reihe sind.
  • Spielt die Romanhandlung an mehreren verschiedenen Handlungsorten oder wechselt regelmäßig zwischen einigen Orten hin und her, kann auch das Anlass zum Kapitelwechsel sein.
  • Macht die Romanhandlung häufig Zeitsprünge oder spielt Zeit auf andere Art und Weise eine wichtige Rolle im Roman (etwa ein Countdown) kann natürlich auch die Kapiteleinteilung dieser zeitlichen Strukturierung folgen und sich etwa an Uhrzeiten, Wochentagen, Datumsangaben, Monaten, Jahreszeiten oder Jahreszahlen orientiern.

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Bloggen statt plotten

Da hat doch ein Mitglied eines Schreibforums so ganz nebenbei erzählt, dass er seinen Roman mit WordPress entwickelt. Natürlich gab es gleich Bedenken, weil er damit seine Ideen und Daten im unsicheren Internet aufbewahrt. Obendrein wollte er einzelne Textpassagen, Arbeitsschritte und Ideen durchaus auch für seine Blogbesucher öffentlich machen und diskutieren lassen.

Sicherlich bleibt auch ein Restrisiko, wenn man das gesamte Blog oder wenigstens diejenigen Daten, die schützenswert sind, nicht öffentlich macht. Und auf jeden Fall sollte man seine Daten immer n0ch auf dem eigenen Rechner sichern.

Dennoch finde ich den Ansatz interessant, denn mit WordPress oder einer anderen Blogplattform kann man sich etwas ähnliches wie ein Projektwiki anlegen. Man denke nur an die Möglichkeiten der Verlinkung, Vernetzung und Kategorisierung.

Je nach Bedarf lassen sich Seiten oder Artikel anlegen, Charakterbögen, Plotskizzen und Rechercheergebnisse miteinander verbinden sowie Bilder, Karten oder andere externe Materialien einbinden.

Mithilfe der Kategorien kann man auch verschiedene Projekte innerhalb eines Blogs voneinander trennen. Und wählt man ein Theme wie etwa „P2“ kann man auch außerhalb des Dashboards direkt im Blog Notizen, Artikel und Links erstellen oder bearbeiten.

Für besondere Fälle erleichtert das Blog sogar die Teamarbeit, etwa bei einem Gemeinschaftsprojekt von mehreren Autoren oder in der Zusammenarbeit mit Testlesern.

Für denjenigen, der noch nicht die richtige Autorensoftware für sich entdeckt hat, wäre es jedenfalls eine interessante (und kostenlose) Alternative.

werliestwannwo

werliestwannwoÜber einen neuen Facebook-Kontakt bin ich auf eine interessante Seite gestoßen:

werliestwannwo.

Im Untertitel nennt sich die Seite „Das Lesungsportal für Deutschland“. Und genau das will sie sein.

Interessierte können hier Lesungstermine quer durch die Rebublik finden. Dazu können sie auch einen monatlichen Newsletter abonnieren.

Autoren und Veranstalter sind aufgefordert, kostenlos ihre Lesungen oder andere literarische Veranstaltungen über ein Formular oder per E-Mail einzutragen.

Die Seite ist noch jung, wird aber mit zunehmendem Bekanntheitsgrad sicherlich schnell wachsen. Für Autoren und Veranstalter eine gute Möglichkeit, auf ihre Veranstaltungen hinzuweisen.

Mit der zusätzlichen (und vom Veranstaltungskalender unabhängigen) Lesungsvermittlung zwischen Autoren und Veranstaltern will die Seite obendrein einen weiteren Service bieten, der durch vorerst ehrenamtliche Lesungsagenten realisiert wird. Dabei wird für die Vermittlung, wie ich durch Nachfrage erfuhr, entweder eine prozentuale Beteiligung an eventuellen Einnahmen oder eine Festvergütung von 25 – 50 Euro fällig.

Gerade diese Vermittlung ist eine schöne Idee, die allerdings einen kleinen Haken hat. Zwar steht es dem Autor frei, sich nur gegen ein angemessenes Lesungshonorar vermitteln zu lassen, Sandra Vogel, die Gründerin der Seite, gibt allerdings zu bedenken, dass die Vermittlung dadurch extrem erschwert werde, da die wenigsten der Veranstalter ein Honorar zahlen würden:

Im Grunde soll es ein gegenseitiges Entgegenkommen sein. Ein kleiner unbekannter Autor „darf“ lesen, erhält dafür aber kein Honorar. Ein Veranstalter „lässt“ lesen und muss dafür auch nichts bezahlen. Einnahmen durch die Lesung teilen sich Autor und Veranstalter. Wie genau, müssen sie untereinander ausmachen.

Daraus lässt sich ablesen, dass bisher vor allem unbekanntere Autoren diesen Service nutzen. Nicht ganz unverständlich, haben gestandene Autoren doch in der Regel Verlag und/oder Agentur, die sich um Lesungspräsenz kümmern.

Andererseits sind Lesungsagenten dennoch sehr gefragt, damit meist ausgelastet und für neue Autoren kaum noch zu erreichen. Es bliebe also abzuwarten und auszutesten, ob Veranstalter bei bekannteren Namen sich dann doch zu einem Honorar durchringen können.

Die Diskussion bezüglich honorarfreier Lesungen dürfte hinlänglich bekannt sein und ich will sie hier lediglich streifen. Ich selbst lese im Regelfall nur gegen Honorar und möchte daher auch empfehlen, auf ein solches zu bestehen. Allein schon deshalb, weil es den Kollegen gegenüber, die zumindest einen Teil ihres Lebensunterhalts mit dem Schreiben und durch Lesungen bestreiten, unfair wäre. Der VS empfiehlt ein Regelhonorar von 250 Euro pro Lesung.

Ich will andererseits auch zugeben, dass ich verstehen kann, wenn angehende Autoren froh sind, überhaupt ihre Werke in einer Öffentlichkeit präsentieren zu können. Mir ging es da anfangs nicht anders.

Der Vermittlungsservice von werliestwannwo ist also sicherlich uneingeschränkt für solche Autoren zu empfehlen, die erst noch Fuß fassen wollen. Diejenigen, die wie ich nur honoriert lesen wollen (bzw. müssen), können hoffen, dass zunehmend auch Veranstalter gefunden werden (bzw. die Seite finden), die bereit sind, die Arbeit des Autors zu vergüten.

Bevor jemand falsche Schlüsse zieht, sei noch darauf hingewiesen, dass die Initiatorin von werliestwannwo außerdem seit kurzem verlegerisch tätig ist. Sie betreibt den im April 2010 gegründeten Piepmatz Verlag, der auch auf der werliestwannwo-Seite genannt und verlinkt ist.

Ganz offen bekennt sich der Verlag auf seiner Homepage dazu, ein DKZ-Modell anwenden zu müssen. Abgesehen von der Benennung (Verlag) werden den Autoren dabei keine falschen Tatsachen vorgetäuscht oder Bestsellerversprechungen gemacht. Auch hofft Verlegerin Sandra Vogel, wie sie in einem verlinkten Interview angibt, so bald wie möglich von diesem Geschäftsmodell abrücken zu können.

Dies nur, damit niemand überrascht und erschreckt die Finger von werliestwannwo lässt, denn dieser Umstand ändert natürlich nichts am sehr lobenswerten Konzept der Seite, die dementsprechend von namhaften Link-Partnern verlinkt wird.

Kreatives Schreiben in Schreibschrift

Ich bin mal wieder auf ein Blog gestoßen, das ich euch nicht vorenthalten will. schreibschrift beschäftigt sich offenbar in vielfältiger Weise mit dem Thema Kreatives Schreiben.

Gleich vorweg: Ich kann und will schreibschrift nicht abschließend hinsichtlich seiner Nützlichkeit oder sonst irgendeiner Qualität beurteilen. Ich habe bestenfalls ein bisschen quergelesen, was einerseits an der mir fehlenden Zeit liegt, andererseits einfach daran, dass meine ganz persönliche Motivation zu schreiben sicherlich ein wenig von der Intention dieses Blogs abweicht.

Generell halte ich aber alle Blogs, die Schreibenden Anregungen geben, wie man sich auf unterschiedliche (kreative) Weise mit seinem Schreiben auseinandersetzen kann, für eine Bereicherung.

Ein wenig verwundert war ich bei einem Blog mit diesem Thema über die konsequente Abkehr von der Großschreibung, die möglicherweise eine kreative Interpretation des Blogtitels darstellt.

Gewundert habe ich mich auch über den Artikel schreibidee (203), der mich überhaupt zu dem Blog geführt hat. Ich habe den Ansatz einfach nicht verstanden, was aber an meiner beschränkten Auffassungsgabe liegen mag. Besonders schwer fiel es mir, die Bedeutung von „nachsetzen“ im Sinne von jagen,  verfolgen, mit der Bedeutung desselben Wortes im Sinne von (in einer Diskussion) noch einen draufsetzen, das letzte Wort haben in Gleichklang zu bringen, wie es der Artikel offenbar versucht. Aber für die Schreibübung ist das sicher nicht nötig.

Ohnehin halte ich die zwei Schreibaufgaben, die ich überflogen habe, für wichtig und gut ausgewählt. Eine hatte zum Inhalt, Tempo in das Geschriebene zu bringen, die andere beschäftigte sich mit den so wichtigen ersten Sätzen.

Daher kann ich Interessierten nur empfehlen, sich selbst ein Bild zu machen. Vielleicht tauchen ja hier in den Kommentaren ein paar Erfahrungsberichte oder Hinweise auf ähnliche Seiten auf.

Damit der Funken überspringt

Nicht jedem Autor ist klar, dass der Weg mit dem ersten fertiggestellten Manuskript direkt zum nächstbesten Verlag in der Regel nur zur Enttäuschung führt. Doch glücklicherweise gibt es auch die, denen klar ist, dass sie möglicherweise noch Hilfe brauchen, bevor ihr Text so weit ist, sich einem Verlagslektorat zu stellen.

Einer der meiner Meinung nach besten Wege zur Veröffentlichung ist das Schreibcoaching. Ob schon bei der Entstehung des Manuskripts oder während der Überarbeitung, kaum eine Hilfe ist höher einzuschätzen als die eines/einer erfahreneren Kollegen/Kollegin am eigenen Manuskript.

Mit etwas Glück kennt man so jemanden aus dem eigenen Umfeld oder aus einem Internetforum. Mit noch etwas mehr Glück hat derjenige hin und wieder ein bisschen Zeit übrig.

Wem dieses Glück nicht beschieden ist, der hat die Möglichkeit, in ein solches Coaching Geld zu investieren. Doch bei wem ist es dann richtig angelegt? Nicht jeder, der sich zum Coachen berufen fühlt, ist tatsächlich schon so weit, wertvolle Hilfestellung zu leisten.

Den Federfunken getestet

Die Geschichtenweberin Nadine Muriel hat vor wenigen Tagen ihren neuen Service ins Leben gerufen: Mit „Schreibcoaching Federfunken“ soll Autoren die Möglichkeit gegeben werden, sich und ihrem Manuskript mit den Tipps der Autorin und Lektorin selbst zu helfen.

Nadine hat Germanistik, Soziologie und Indologie studiert und sitzt in der Jury und im Lektoratsteam der Storyolympiade. Ich hatte das Vergnügen von ihr ein kleines Testcoaching zu erhalten, das auf mich einen hervorragenden Eindruck gemacht hat. Nadine ist ganz offensichtlich eine sehr aufmerksame Leserin, die sich gut in einen Text einfühlen kann.

Auf den sehr übersichtlichen und informativen Seiten von „Schreibcoaching Federfunken“ erfährt man alles Wichtige zum Konzept und zur Vorgehensweise, so auch, dass Nadine nicht ausschließlich Autoren betreut, sondern zum auch Beispiel Studenten mit ihren Hausarbeiten sowie jeden, der bei Textarbeit Hilfe benötigt. Eine witzige Idee ist auch das Prämien- und Gutscheinsystem, das „fleißige“ Schreiber belohnt.

Ich will nicht behaupten, mein Testcoaching könne bereits für jeden Text und jeden Autor eine absolute Garantie darstellen. Letztlich wird jeder individuell feststellen müssen, ob ein Coaching beim Federfunken oder überhaupt das Richtige für ihn ist, es zumindest auszuprobieren kann ich aber nur empfehlen.

Schreibcoaching Federfunken

Ich weiß gar nicht, worum es geht

Auf dem Blog von Wortwellen erfuhr ich, dass Fantasy-Fans.de gelöscht wurde. Nun muss ich eingestehen, dass ich bis dato noch nie von dieser Seite gehört hatte. Da ich der Fantasy aber durchaus zugeneigt bin, bin ich überzeugt davon, dass das eine tolle Seite war und diejenigen, die sie gern besucht haben, sie vermissen würden.

Deshalb sehe ich es beinah als meine Pflicht an, hier zu verkünden, dass die Seite nicht vollständig verschwinden wird, wie man hier nachlesen kann. Ich hoffe, dass die Fantasy-Fans bald wieder ein Zuhause und viel Freude miteinander haben werden, und freue mich, wenn ich dann auch bald herausfinden kann, worum es eigentlich geht.

Viel zu tun bis Ende Juli

Heute soll nicht nur eine Ausschreibung im Mittelpunkt stehen, denn es sind so viele, dass ich mit einer pro Woche gar nicht auskommen würde. So will ich an dieser Stelle die wichtigsten Ausschreibungen für diesen Monat in chronologischer Reihenfolge (Einsendeschluss) verlinken:

  1. 11.07.10:  Prinzenraub – Altenburger Stückewettbewerb, 5000 Euro, Theaterstück (Exposé, Treatment + 2 Szenen bzw. 4 – 8 Seiten), Friedrich I. in Altenburg, bei Auswahl Endfassung bis 30.05.11),
  2. 15.07.10: Wettbewerb zum Treffen junger AutorInnen, Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren,
  3. 15.07.10: 18. open mike 1010, 7500 Euro, bis 35 Jahre, ohne eigene Buchpublikation, Text(auszug) von ca. 15 Minuten Lesezeit,
  4. 15.07.10: Hildesheimer Lyrik-Wettbewerb, Thema: „Es ist, wie es ist“, bis zu 3 Gedichte, Preisträger werden im öffentlichen Nahverkehr Hildesheims präsentiert,
  5. 27.07.10: DailyDeal Schreibwettbewerb: Nimm das Angebot an, Texte, maximal 10 Seiten, Satzvorgabe: „… und er nahm das Angebot an.“, Internetveröffentlichung, eReader, weitere Preise
  6. 31.07.10: „poet / bewegt“, Lyrik, Kurzprosa oder Kurzdrama, Alter: 15-27 Jahre, regionaler Bezug: Sachsen, Sachsen-Anhalt oder Thürigen,
  7. 31.07.10: Post Poetry – Gedichte zum Versenden, Lyrik, regionaler Bezug: Rheinland, Alter: 16-25 Jahre, 9 PreisträgerInnen: jeweils ein Text auf Postkarte in sehr hoher Auflage, 100 Euro Honorar,
  8. 31.07.10: 7. Schreibwettbewerb für junge Menschen der Tübinger Buch- und Kunsthandlung Wekenmann, erzählende Prosatexte, Kurzgeschichten (unveröffentlicht) zum Thema „In virtuellen Welten unterwegs“, Alter: geboren zw. 1984 und 1994 (16-26 J.), Bezug: Baden-Württemberg, Preise im Gesamtwert von 2.000 Euro,
  9. 31.07.10: „Ich und mein iPhone“ – Kurzgeschichten-Wettbewerb, iPhone-Geschichten (unveröffentlicht), die 15 Besten werden als Hörbuch-Anthologie produziert, die Gewinner erhalten jeweils 10 Freiexemplare davon sowie ein Hörbuchpaket im Wert von 200 Euro.

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