LesBar: Kampf mit dem Zwerg

Als er ihm gegenüberstand, beschlich ihn das Gefühl, er beginge eine große Dummheit. Der grimmige Ausdruck im Gesicht des Zwergs erinnerte ihn schmerzlich daran, dass dieses Volk als eines der kämpferischsten galt. Einen Moment lang geisterten ihm Rückzugsgedanken durchs Hirn. Dann jedoch rief er sich im Stillen selbst Mut zu: „Ardon, reiß dich zusammen! Du bist hier, um eine edle Dame aus ihrer Notlage zu befreien. Sei der Held, der du immer sein wolltest und stelle dich dem Kampf. Die vielen Lehrjahre sollen nicht umsonst gewesen sein!“
So trat er vor und zog seinen Beidhänder. Selbst der Tod wäre ehrenvoll, dachte er, dann führte er einen ersten Schlag.
Der Zwerg wich aus. „Ich werde dich lehren, was es heißt, den Kampf mit Rodin, Sohn des Robin, aufzunehmen!“, brüllte der kleine Kerl und schwang seine Axt so geschickt, dass Ardon in arge Bedrängnis geriet.
Immer schneller und heftiger wurden die Angriffe des Zwergs und Ardon hatte Mühe, sich der Ratschläge seines ritterlichen Lehrmeisters Turo zu erinnern. „Lass dich nicht von der Leidenschaft übermannen. Verlagere dein Gewicht. Werde eins mit deiner Klinge. Überrasche deinen Gegner.“
Letzteres zumindest schien ihm mit der Zeit zu gelingen. Der Zwerg hatte wohl nicht mit der Wendigkeit des Menschen gerechnet. Ardon sah ihm an, dass er langsam müde wurde. Jetzt könnte er seine Jugend ausspielen.
Nach und nach streute er Finten und kleine Gegenangriffe in seine Abwehr ein. Er nutzte Bäume und Sträucher, um seinen Feind zu verwirren. Dann täuschte er vor, seine Kräfte schwänden. Als der Zwerg gerade mit einem breiten Grinsen zum finalen Schlag ausholte, stieß Ardon zu und rammte sein Schwert tief in die Brust Rodins.
Der Getroffene schrie nicht. Sein Blick, auf Ardon gerichtet, war Verwunderung und Anklage zugleich. Die kurzen Beine knickten ihm ein. Sein Atem wurde zu einem Röcheln. Noch immer schaute er Ardon an.
Der stieß immer tiefer zu. Wie von Sinnen stemmte er sich gegen seine Waffe, bis das Röcheln verklang und Rodins Augen ihr Licht verloren.
Ardon sank auf die Knie. Er konnte noch gar nicht fassen, was er soeben vollbracht hatte. Fast überwältigte ihn seine Tat.
Schließlich half ihm nur der Gedanke an die Herrin auf die Beine. Er zückte sein Messer und schnitt mit einiger Überwindung den Bart vom Kinn des Zwergs. Sorgfältig verstaute er ihn in der Tasche, in der sich bereits das Horn eines unachtsamen Einhorns und das Herz einer müden Waldelfe befanden. Nun könnte der Hofmagier die verlangte Wundersalbe herstellen, mit der sich die Herrin von einem unschönen Schönheitsfleck befreien wollte.

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© Ben Philipp

Mehr zu den Drachenschwertern

Die Saga der DrachenschwerterHerausgeberin Janine Höcker hat bei den Geschichtenwebern die neuesten Informatinen zur baldigen Publikation der Geschichtenweber-Anthologie „Die Saga der Drachenschwerter“ bekanntgegeben, die ich euch nicht vorenthalten möchte:

Titel: Die Saga der Drachenschwerter
Verlag: Wunderwaldverlag
ISBN: 978-3-940582-24-9
Preis: 16,90
Ausstattung: Softcover
Seiten: ca. 230

Genre: asian historical fantasy
geeignet für: Erwachsene oder Jugendliche ab sechzehn Jahren

Bei dem Buch handelt es sich um ein Geschichtenweberprojekt. Gerd Scherm und Janine Höcker sind Herausgeber des Buches.
Und die Autoren, die mit Geschichten in dem Buch vertreten sind, sind:

Klaus Mundt, Manuel Bianchi, Michael Mühlehner, Wolfgang Schroeder, Nadine Muriel, Nina Horvath, Stefan Cernohuby, Stephanie Oelschläger, Gerd Scherm, Janine Höcker.

Klappentext:
„… der weiße Falke wird die verlorene Sonne wieder zum Himmel emporheben. Der schwarze Falke schläft in seinem Nest auf dem Berg der Finsternis. Das Rauschen in der Nacht mag der Wind in den Blättern sein oder der nahende Flügelschlag des Todes. Doch so lange Pferde durch die Steppe wandern, gibt es Hoffnung für die Menschen …

Viele Drachenklingen wurden geschmiedet, um das Gleichgewicht der Kräfte zu bewahren, eine, um es zu zerstören. Zannin no Katana, das Schwert des Drachens der Finsternis, verheert Seringaye und überzieht die Welt mit Frost und Eis. Hoffnung versprechen die Klingen der anderen Drachengötter, doch diese sind verschollen. Eine verzweifelte Jagd beginnt, die die Schwertträger aus allen Teilen Seringayes zum Ort der Entscheidung führt. Dort treffen jene, die dem Licht folgen auf jene, die sich dem Schatten zuwandten und auf die Schergen der Finsternis. Eine Schlacht um das Schicksal der Welt entbrennt …

In ihren Episoden berichten die Geschichtenweber von der Queste der Schwertträger durch die Welt Seringaye. So vielfältig wie die Autoren sind auch die Erzählungen über Macht und Ohnmacht, Gut und Böse und das Ringen um Mut und Stärke. Fantasy auf hohem Niveau mit einer Prise Philosophie, in blühenden Bildern beschrieben – ein Genuss für Kenner!“

Das Buch erscheint zur Leipziger Buchmesse. Es wird dort auch eine Lesung und eine Buchvorstellung geben. Wer also auf der Messe ist und Lust hat, einige der Autoren kennen zu lernen, ist herzlich eingeladen, vorbeizuschauen!

Das Buch kann ab sofort beim Verlag vorbestellt werden.

Wer weitere Informationen, Hintergrundinformationen und Neuigkeiten erfahren möchte, findet im Drachenschwerter-Saga-Blog alles Wichtige. Dort gibt es ab sofort auch immer wieder kleine Leseproben.
Achso und auf der Geschichtenweberhomepage gibt es Vorankündigung und Informationen natürlich auch :wave:

Einen Trailer zum Buch findet ihr HIER

Liebe Grüße
Janine

Das Lächeln der Kriegerin

Eine kleine Leseprobe aus meinem Roman „Das Lächeln der Kriegerin“:

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Lothiel ritt bis zum Abend mit wenigen Pausen und begegnete niemandem mehr. Das ebene Land wurde zunehmend hügeliger. Die letzten Tage waren anstrengend gewesen und ihr unendlich lang vorgekommen. Mit jeder Stunde wuchs ihre Sorge, sie könne Iden nicht rechtzeitig erreichen.
Am anderen Morgen aß Lothiel wieder nur wenig. Noch bevor die Sonne sich zeigte, saß sie wieder auf und trieb Carroch ihrem Ziel entgegen. Bald schon erreichte sie die Straße, die sich mit einem leichten Anstieg entlang des Bhal nach Iden schlängelte. Vater hatte ihr erzählt, dass der Fluss bis Iden schiffbar sei und auf ihm Waren aus dem Süden heraufgebracht, während andere aus dem Norden in Iden verladen und in südliche Landesteile oder darüber hinaus verschifft würden. Lothiel hatte noch nie ein Schiff gesehen. In dieser Frühe lag der Fluss still und breit vor ihr. Auch auf der Bhalstraße konnte sie noch keine Reisenden entdecken. Der Weg, auf dem sie gekommen war, überquerte die Straße und führte zu einer Brücke, die sich, gerade breit genug für ein Fuhrwerk, über den Bhal erstreckte. Von Adar wusste sie, dass es bei Iden eine breitere Brücke gab. Oft hatte sie sich vorgestellt, einmal auf ihr über das Wasser zu laufen, doch ihre Aufgabe lag diesseits des Flusses.
Lothiel schaute sich um. Unweit der Wegkreuzung standen einige Bauernkaten und dahinter, auf einem kleinen Hügel, thronte ein Gutshaus. Es war nicht viel größer als manches Haus in der Grenzfeste, lange nicht so riesig wie die Bauten, die dem Grafen dort zu eigen waren, doch mit seinem Graben und der kleinen Zugbrücke, die darüber führte, erschien ihr das teilweise aus Stein erbaute Haus sehr beeindruckend. Sie beschloss, sich direkt an den Freiherrn zu wenden.
Vor der Zugbrücke stand ein Bewaffneter. Er schaute ihr amüsiert entgegen, doch bald ruhte sein Blick auf Carroch und sein Gesicht nahm einen verwunderten Ausdruck an.
„Wohin des Wegs?“, fragte er, als Lothiel vor ihm stehen blieb.
„Ich muss dringend zu Eurem Herrn.“
„Da musst du dich noch gedulden. Zur Audienz ist Herr Ellian erst nach dem Frühstück bereit. Jetzt schläft er noch.“
„Dann weckt ihn!“
„Wer bist du denn, dass ich meinen Herrn für deine Wenigkeit wecken soll?“, fragte der Mann und musste über seine eigenen Worte lachen.
„Mein Name ist Lothiel. Doch geht es nicht darum, wer ich bin, sondern welche Botschaft ich bringe.“
„Dann wird deine Botschaft warten müssen, bis der Herr erwacht ist.“
Lothiel sprang von Carrochs Rücken und stapfte erzürnten Schrittes auf den Wachmann zu. „Ich bringe dringende Botschaft von der Grenzfeste. Ihr müsst mich sofort zu Eurem Herrn lassen!“
„So, so“, antwortete der Bewaffnete wenig beeindruckt. „Von Rimgarth kommst du. Ein weiter Weg für ein kleines Mädchen.“
Lothiel trat noch einen Schritt auf den Mann zu. „Rimgarth wurde überfallen. Seht dieses Pferd! Glaubt ihr wirklich, ich könnte mir ein solches Tier leisten? Es stammt von einem Boten der Grenzfeste, der vom Feind schwer verwundet wurde. Daher bat er mich, sein Pferd zu nehmen und seinen Auftrag zu erfüllen. Und wenn ihr mich länger daran hindert, besteht auch für Iden keine Hoffnung mehr.“
Das Lächeln des Wachmanns schwand dahin. Er befahl ihr zu warten, und ließ nach dem Herrn rufen. Nach einer Weile wurde sie vorgelassen.
Beim Anblick des Ritters keimte in Lothiel neue Hoffnung. Er war groß – sicher einen Kopf größer als Adar – und kräftig. Nicht gerade schön zu nennen, anders als Rochon, eher grobschlächtig. Doch seine Gesichtszüge unter dem braunen Schopf zeigten eine Entschlossenheit, die Lothiel verwunderte. Wie hatte sich jemand in den vielen Jahren des Friedens eine Ausstrahlung von solcher Kampfkraft bewahren können? Ellian hörte sich ihren Bericht mit zunehmender Aufmerksamkeit an. Lothiel spürte, dass er mit jedem Wort ungeduldiger wurde.
„Das sind schlimme Nachrichten“, sagte er, als sie geendet hatte. „Ich muss sofort handeln.“
Er gab einem Diener einige eilige Anweisungen, worauf dieser den kleinen Saal verließ. Dann wendete er sich wieder an Lothiel: „Ich danke dir. Möchtest du dich für deinen weiteren Ritt stärken?“
Lothiel fühlte sich befreit. Und jetzt spürte sie auch, dass ihr Magen knurrte. „Dafür wäre ich Euch sehr dankbar.“
„Kamarling wird dich in die Küche führen. Warte hier nur einen Moment auf ihn. Auch dein Pferd wird versorgt. Doch halte dich nicht zu lange auf, denn bis Arminas ist es noch weit.“ Er klopfte Lothiel auf die Schulter und wandte sich zum Gehen.
Sie hielt ihn zurück. „Aber Herr, ich dachte, ich könne nun nach Hause reiten. Wollt Ihr nicht jemanden zur Königin schicken, dem ich die Botschaften des Hofmarschalls mitgeben kann?“
„Ich brauche jeden Mann, um die Verteidigung Idens zu sichern. Du wirst deinen Auftrag zu Ende führen müssen.“
Lothiel wollte es nicht wahrhaben. „Ich bin nur ein kleines Mädchen, Herr …“
„Hör zu! Es ist Krieg. Da kann ich darauf keine Rücksicht nehmen. Also verschwende nicht meine Zeit und tu, was ich dir befohlen habe.“
Damit ließ er Lothiel endgültig stehen.

Lothiel trottete hinter dem Diener her. Die Küche befand sich in einem gesonderten Gebäude hinter dem Haus. Ein Koch und drei Gehilfen waren hektisch damit beschäftigt, dem Herrn vor seinem überraschenden Aufbruch noch eine Mahlzeit zusammenzustellen. Man gab ihr eine dicke Scheibe Brot und eine Schüssel aufgewärmter Suppe vom Vorabend. Doch in ihrer Enttäuschung aß sie, ohne sich bewusst zu werden, ob ihr das Essen schmeckte. Sie machte sich Vorwürfe. Sie war jetzt sechs Tage von zu Hause fort und Adar und Naneth mussten vor Sorge fast umkommen. Sie konnte doch jetzt nicht noch weiter nach Arminas reiten. Sie musste zurück, was auch immer Ellian befohlen hatte. Schließlich war sie ihm nicht zu Diensten. Sie war die Tochter eines freien Mannes, selbst wenn er nicht von Adel war. Entweder verzichtete Ellian auf einen Mann, der die Botschaft weitertragen könnte, oder es würde sich in Iden jemand finden. Lothiel beschloss, noch einmal mit dem Freiherrn zu sprechen.

Auf dem kleinen Platz vor der Zugbrücke sammelte sich eine Gruppe Bauern und Handwerker. Offenbar hatte Ellian einigen seiner Hörigen befohlen, ihm nach Iden zu folgen. Unter den Männern entdeckte Lothiel auch ein paar junge Burschen. Einen sah sie, der kaum älter sein konnte als Gilborn. Keiner der Männer war ein Krieger. Sicher brauchte Ellian sie für andere Aufgaben als den Kampf in der Schlacht.
Wie ihr der Bewaffnete von der Zugbrücke sagte, war der Freiherr bereits nach Iden aufgebrochen. Also ließ sie sich zu Carroch führen und ritt ihm nach.
Sie musste sich beeilen, wollte sie ihn noch einholen. Zwar konnte sie ihn und zwei weitere Reiter weit vor sich auf der ansteigenden Bhalstraße sehen, doch Ellian ritt schnell und sie musste Carroch zu einem scharfen Galopp antreiben. Den wenigen Menschen, die ihr entgegenkamen, konnte sie ansehen, dass Ellian sie bereits gewarnt hatte. Furcht spiegelte sich in ihren Gesichtern und trieb sie zur Hast. Nach Iden war kaum noch jemand unterwegs. Der Freiherr hatte die Kuppe des Hügels fast erreicht, als Lothiel endlich nah genug war, ihn anzurufen. Die Gruppe hielt und wendete die Pferde. Neben dem Ritter bestand sie aus einem Bewaffneten und einem jungen Knappen, der Ellians Streitross, einen kräftigen Braunen, am Zügel führte.
„Solltest du nicht auf dem Weg nach Arminas sein?“, rief ihr der Ritter entgegen. „Die Brücke bei meinem Dorf wäre der schnellere Weg gewesen.“
„Ich wollte Euch bitten, ob Ihr nicht doch einen anderen schicken könnt.“ Lothiel ritt Ellian weiter entgegen. Sie konnte sehen, wie dem Freiherrn die Zornesröte ins Gesicht stieg.
„Glaubst du wirklich, ich kann mich jetzt noch länger mit deinen Albernheiten befassen? Es gibt Wichtigeres zu tun!“
Lothiel zügelte Carroch. „Ich kann meine Eltern nicht länger …“
Sie wurde durch ein lautes Wiehern unterbrochen. Der Schimmel des Ritters stieg, sodass sein Herr den Halt verlor und zu Boden fiel. Das reiterlose Tier stürmte auf Lothiel zu. Als es an ihr vorbeipreschte, sah sie den Pfeil, der aus seiner Flanke ragte. Der Bewaffnete riss sein Pferd herum. Der Knappe schrie auf und sank kraftlos auf den Nacken seines Tieres. Dabei befreite sich das Streitross und galoppierte dem Reitpferd des Freiherrn nach. Ellian hatte sich inzwischen aufgerichtet und brüllte den Bewaffneten an, er möge ihm seinen Rappen überlassen. Der Mann hob sich bereits aus dem Sattel, blickte dann aber wieder in die Richtung, aus der die Pfeile gekommen sein mussten. Ohne weiter auf seinen fluchenden Herrn zu achten, wendete er sein Pferd zur Flucht.
„Es ist zu spät!“, schrie er Lothiel entgegen. „Bring dich in …“ Sein Kopf schnellte nach vorn. Blut strömte aus seinem Mund, sein Körper erschlaffte und als der Rappe auf Lothiels Höhe war, sah sie den Pfeil in des Mannes Hinterkopf.
Lothiel starrte zu Ellian. Der sah sie an, Wut in seinem fordernden Blick, schien zu überlegen, dann schrie er: „Mach schon! Verschwinde!“
Er drehte sich um und zog sein Schwert. Schon hörte Lothiel das Donnern vieler Hufe. Es kam von Iden den Hügel herauf. Sie erwachte aus ihrer Starre.

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Das Lächeln der Kriegerin
Ein Fantasy-Roman
Hardcover, 217 Seiten
Hinstorff 2008
16,80 EUR
ISBN-10: 3356012355
ISBN-13: 978-3356012354

Zum Inhalt:

Lothiel verlässt die Abgeschiedenheit des elterlichen Hofes, um ihrem Vater zu beweisen, dass sie ihm in schwierigen Zeiten ebenso beistehen kann, wie ein Sohn es könnte. Und doch verstößt sie gegen seinen Willen, als sie einen Weg einschlägt, der sie schließlich zur Kriegerin macht. Sie beschreitet ihn tapfer, wenn auch voller Zweifel. Sie findet Gefährten und Berater, geht dennoch immer ihren eigenen Weg. Sie lacht, sie weint. Sie liebt, sie hasst. Nicht selten stößt sie die vor den Kopf, die ihr nahe stehen.
„Es ist nicht gut, einen Menschen zu töten“, hat ihr Vater zu ihr gesagt. Lothiel aber lernt, mit dem Schwert zu kämpfen. Sie tauscht ihren kleinen Jagdbogen gegen einen Bogen der Macht. Und bald erzählt man sich an den Heerfeuern von einem Mädchen, das auszog, die Nachricht von Naurhir in die Königsstadt zu bringen, von dem Mädchen, das auszog, Rache zu üben, dem Mädchen, das auszog, das Königreich vor dem schrecklichen Feuermeister zu retten.
In diesem spannend erzählten Fantasy-Roman wird eine fremde, magische Welt lebendig, die uns ganz in ihren Bann zieht, da sie in all ihrer Andersartigkeit auch von uns handelt.

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Rezensionen

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Die Kriegerin auf myStorys: