Philvent – die siebte Tür

© Ramona Heim
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Ich wünsche euch eine frohe Philventszeit! Hä? Ja, richtig gehört. Das ist die Zeit der 24 kleinen Geschichten. Jeden Tag eine neue. Und jede neue übertrifft die vorige um einen Satz. Bis zum 24. Dezember, Philnachten, geht das so.

Als Herr Aves von der Reise heimkam, lag sein Häuschen im Schnee begraben. Nicht einmal die kleinste Ecke des roten Daches schaute mehr heraus. So nahm er eine Schaufel und begann, die weißen Massen beiseite zu räumen. Nach wenigen Minuten betrachtete er sein Werk. Er ging hinein.

Herr Aves brachte eine Schnur mit hinaus und besfestigte das Häuschen an einem dicken Ast. Dann bestreute er den Boden dick mit Vogelfutter und wartete auf seine ersten Besucher.

Philvent – die fünfte Tür

© Ramona Heim
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Ich wünsche euch eine frohe Philventszeit! Hä? Ja, richtig gehört. Das ist die Zeit der 24 kleinen Geschichten. Jeden Tag eine neue. Und jede neue übertrifft die vorige um einen Satz. Bis zum 24. Dezember, Philnachten, geht das so.

Jedes Jahr dasselbe. Die ganze Nacht war er fort gewesen. Und nun kam er heim, die Nase ganz rot, der Bart zerzaust, das Gesicht verschmutzt und die Klamotten dreckig. „Lernst du es nie?“, fragte sie und riss ihm den leeren Sack aus der Hand. Sie stülpte ihn ihm über und verdrosch ihn mit seiner Rute.

Philvent – die zweite Tür

© Ramona Heim
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Ich wünsche euch eine frohe Philventszeit! Hä? Ja, richtig gehört. Das ist die Zeit der 24 kleinen Geschichten. Jeden Tag eine neue. Und jede neue übertrifft die vorige um einen Satz. Bis zum 24. Dezember, Philnachten, geht das so.

Wie schon seit vielen Jahren gab es auch an diesem 1. Advent niemanden, der ihr den Tag zu einem schönen machte. Doch ihre roten Lippen lachten die Freude darüber hinaus, diesmal dafür gesorgt zu haben, dass es auch niemand mehr könnte.