Vom Schreiben und Warten

Vom Schreibtisch, Foto: Marko Tomicic
Vom Schreibtisch, Foto: Marko Tomicic
Vom Schreibtisch
(Foto: © Marko Tomicic)

Von meinem Autorenschreibtisch gibt es im Moment eigentlich nicht allzu viel zu berichten. Das liegt natürlich zum einen daran, dass sich die Arbeit auf dem Lektorenschreibtisch stapelt (nur, falls das nicht klar ist: Rein physisch ist das genau derselbe Schreibtisch). Zum anderen warte ich derzeit auf Rückmeldung zu einem Exposé (Ende letzten Jahres recht kurzentschlossen verfasst) zu meinem nächsten Romanprojekt, das ich ganz wunderbar finde (Fantasy – bin schon richtig heiß drauf). Dazu werde ich dann hoffentlich bald (oder irgendwann) mehr berichten können.

Ansonsten steht vorerst nur die Überarbeitung einer Kurzgeschichte für die Geschichtenweber an. Und Herr Pseudonym hat Arbeit in Serie.

Preiset sie!

Anna Koschka: Naschmarkt

Anna Koschka: NaschmarktHeute in einer Woche wissen wir schon Bescheid. Denn dann hat sie bereits stattgefunden, die Preisverleihung zum DeLiA 2013, die den (nach Meinung der Jury) besten deutschen Liebesroman des vergangenen Jahres kürt.

Erstmals werde ich anwesend sein. Nein, nicht meinetwegen. Es zieht mich zu den Liebesromantagen, weil auch Anna Koschka zu den Nominierten zählt, der ich (und ihr ja vielleicht auch) ganz  sehr (wie man in ihrer Heimatstadt Wien sagen würde) die Daumen drücke. Nicht zuletzt, weil sie meine pseudonyme Freundin ist (wie die meisten von euch wissen dürften), aber auch und vor allem weil ihr Roman „Naschmarkt“ es meiner Meinung nach verdient hat, bepreist zu werden.

Also, wünscht mir und Anna bitte eine schöne Zeit in Iserlohn und viel Erfolg. Danke!

Belegte Ziele

Vom Schreibtisch, Foto: Marko Tomicic
Vom Schreibtisch, Foto: Marko Tomicic
© Marko Tomicic

Was gibt es Neues von meinem Schreibtisch? Nun, zum einen sind dort die Belege von Muscheln, Möwen, Morde aufgeschlagen. Das Buch sollte also ganz demnächst offiziell lieferbar sein.

Zum anderen sieht es seit gestern ganz danach aus, als sollte ich tatsächlich ziemlich bald mein größtes Ziel für dieses Jahr erreichen. Bin selbst noch ganz überrascht, will aber noch nichts verraten, bevor es offiziell ist. Immerhin haben erstaunlicherweise mein Pseudonym Ben Philipp und eine gewisse Anna Koschka eine entscheidende Rolle dabei gespielt.

Anna Koschka kommt!

Anna Koschka: Naschmarkt

Anna Koschka: NaschmarktNur noch ein knapper Monat vergeht bis zum offiziellen Erscheinungstermin (03.08.2012)! Dann kommt er endlich in die Läden – seien sie nun vorort oder virtuell –, der lang erwartete Erstling von Anna Koschka: „Naschmarkt„.

Lang erwartet? Das Debüt einer Autorin? Kauft man da nicht die Koschka im Sack?

Nun, zunächst einmal muss ich eingestehen — manchem wird es nicht entgangen sein –, dass ich auch privat eine gewisse Zuneigung zu dieser reizenden Dame empfinde, was aber hier nicht das Thema sein soll. Immerhin ließe sich dadurch eine ebenso gewisse Voreingenommenheit ableiten, die ich auch gar nicht abstreiten will.

Glücklicheweise muss sich niemand allein auf mein Urteil verlassen (obgleich es sich durchaus durch Vorablesen gebildet hat). Da wäre zunächst die Tatsache, dass Anna Koschka bereits mit einer entzückenden Kurzgeschichte in der Anne-Hertz-Anthologie „Junger Mann zum Mitreisen gesucht“ auf sich aufmerksam gemacht hat. Ihren Beitrag „Ein Mann für griechische Stunden“ können E-Book-Leser übrigens auch einzeln erstehen.

Nicht zu vergessen, dass „Naschmarkt“ zwar der erste Roman Anna Koschkas ist, die Autorin aber bereits auf drei veröffentlichte Romane zurückblicken kann, die unter ihrem Realnamen Claudia Toman veröffentlicht wurden. Ihren zweiten habe ich sogar hier auf dem Blog besprochen.

Wer sich darüber hinaus die Ankündigung auf der Verlagshomepage ansieht, stößt unweigerlich auf die Meinungen dreier namhafter Kolleginnen, die dort ihrer Begeisterung Ausdruck verleihen: Kerstin Gier, Gabriella Engelmann und Andrea Koßmann. Dort heißt es über „Naschmarkt“:

Dotti Wilcek hat der Männerwelt abgeschworen. Endgültig! Wer könnte weniger geeignet sein, eine Internetdatingagentur zu testen? Doch Dottis bissiger Blog über Männer, Mauerblümchen und Flirten für Anfänger spricht einer ganzen Generation von netzgeplagten Singles aus dem Herzen …

„Schon lange wollte ich nicht mehr so unbedingt in eine Geschichte hineinklettern wie in diese hier.“ Kerstin Gier

„Dotti ist das schärfste Mauerblümchen der Welt: charmant, klug und witzig.“ Gabriella Engelmann

„Sind wir nicht alle ein bisschen Dotti?“ Andrea Koßmann

Schließlich dürfte das schlagendste Argument die Leseprobe sein. Also, lest doch mal rein!

Schreibtisch voll

Regine Kölpin (Hg.): Muscheln Möwen, Morde
Vom Schreibtisch, Foto: Marko Tomicic
© Marko Tomicic

Im Moment stecke ich in einer Phase, in der ich vor allem als Lektor ziemlich gut beschäftigt bin. Eine Tatsache, die sich – und das ist höchst erfreulich – wohl auch so schnell nicht ändern wird.

Es zeichnet sich außerdem ab, dass auch mein Pseudonym Ben Philipp neuen Aufgaben entgegensieht.

Da bleibt wenig Luft für mein aktuelles Projekt. Ich habe mir dennoch vorgenommen, täglich wenigstens einen kleinen Fortschritt zu erzielen. Schließlich befindet es sich in der Endphase.

Sehr gespannt bin ich auf die von Regine Kölpin herausgegebene Krimianthologie „Muscheln, Möwen, Morde – Eine kriminelle Reise vom Darß bis Fehmarn„, die im September bei KBV erscheinen wird und in der ich mit der Geschichte „Fingerübung“ vertreten bin. Heute kann ich euch schon einmal das Cover zeigen:

Regine Kölpin (Hg.): Muscheln Möwen, Morde

Gute Aussicht

Vom Schreibtisch, Foto: Marko Tomicic
Vom Schreibtisch, Foto: Marko Tomicic
© Marko Tomicic

Ja, ja, die gute Aussicht. Jedenfalls am Beginn eines Jahres ist sie immer ziemlich klar. So auch bei mir:

Abschließen will ich zunächst endlich den Ratgeber, der längst fertig sein sollte. Leider hat mich vor allem das Tägliche-Brötchen-Verdienen und der eine oder andere Umstand mehr arg in Zeitverzug gebracht. Jetzt kann es aber nicht mehr lange dauern.

Im Anschluss freue ich mich sehr darauf, „Die Tränen der Gräfin“ (Arbeitstitel) zu meinem Hauptprojekt zu erklären. Beim Nachfolger der „Kriegerin“ will ich so schnell wie möglich ein aussagekräftiges Exposé und eine spannende Leseprobe erarbeiten, um mich damit bei einer Agentur zu bewerben.

Damit sind die wesentlichen Schreibvorhaben für 2012 bereits umrissen. Es sind außerdem zwei Anthologieprojekte in Planung, an denen ich mit jeweils einem Kurzkrimi beteiligt sein werde.

Ob, wie viele und welche Aufgaben dieses Jahr für den pseudonymen Ben Philipp anstehen, ist dagegen noch gar nicht klar. Noch sehr vage zeichnet sich eine größere Sache am Horizont ab, die ein Gemeinschaftsprojekt mit einer von mir sehr geschätzten Autorin sein könnte. Aber diese Eier sind noch nicht gelegt, allenfalls ist ein Nest gebaut.

Außerdem bin ich sehr gespannt darauf, ob sich der Autorenstammtisch M-V, der am 20. Januar zum ersten Mal stattfindet, dauerhaft durchsetzen wird. Ich hoffe es!

Tierischer Humor in Zooland

Mein Pseudo-Ben macht schon seltsame Sachen. Neben seinen Printveröffentlichungen füllt er auch gern das Internet mit seinem Geschreibsel. Neben Bloggeschichten, Blogromanen und weiteren Unsinnigkeiten hat er seit einiger Zeit die Zoologie für sich entdeckt. Wer aber auf interessante und lehrreiche Beiträge zu diesem und jenem Bewohner der Tierwelt hofft, wird maßlos enttäuscht.

Zooland nennt er das und fügt dort Fotografien mit tierischen Protagonisten völlig sinnfreie Unterschriften bei, die er für humorvoll hält. Kostprobe gefällig?

Kleines Unglück

Kleines Unglück

„Also, Herr Storch, wo ist es denn nun? Wir warten doch schon so lange auf das Kleine!“
„Es tut mir wirklich leid, Herr Gans, mir ist da bei der Anlieferung ein kleines Unglück passiert. Aber keine Sorge, meine Mitarbeiter suchen schon danach.“

Ben Philipp im Auge

Im Auge des Autors heißt dieses Blog. Im Moment schiebt sich da Pseudonym Ben Philipp wieder einmal vor die Brille. So ist aktuell „Die Magiera“ Empfehlung der Woche bei PersonalNovel, während gleichzeitig gestern der Verkaufsstart von „Kampf um jeden Meter“ angekündigt wurde. Also, Start frei!

 

Kampf um jeden Meter
© PersonalNOVEL e.K./Umschlagbild: istockphoto.com/vvectors

Ein Plotpourri

Der Plotratgeber, von dem ich vor nicht einmal einem halben Jahr nicht im Geringsten geahnt habe, dass ich ihn einmal schreiben werde, stellt für mich seit dieser Woche auch eine gute Vorbereitung für das Montségur-Jahrestreffen in Oberursel Ende September dar. Denn dort habe ich nun die große  Ehre, einen Workshop zu leiten. Und natürlich habe ich das Plotten zum Thema gemacht. Wenn ich schon einmal im Stoff stehe …

Genannt habe ich den Workshop: „Mit oder ohne Prämisse: Das Plotpourri der Planung“. Ich freue mich drauf (und hoffe, die renommierten Kollegen sind im Falle eines Falles nachsichtig mit mir).

Sehr gefreut habe ich mich auch, als ich durch Zufall entdeckte, dass auf Facebook über das Cover zum Roman „Kampf um jeden Meter“ meines geschätzten Pseudonyms Ben Philipp abgestimmt wurde. Das Buch soll in den nächsten Wochen (Tagen?) erscheinen. Wollt ihr es mal sehen?

Büdde: Blog von PersonalNovel

Guter Start

Mit meinem Ratgeber bin ich in der vergangenen Woche gut vorangekommen. Nach den ganzen Vorbereitungen habe ich mit dem Schreiben begonnen und den Einleitungsteil abgeschlossen. Im Moment befinde ich mich mitten im ersten Kapitel nach der Einleitung. Zehn weitere und ein kleiner Anhang sollen nach meiner Planung folgen.

Außerdem bekam ich vorhin gerade eine Mail der Verlagslektorin meines Pseudonyms Ben Philipp. Der Roman gefällt und wird pünktlich erscheinen.

Ablösung

Nachdem mein Pseudonym am Wochenende Abgabetermin hatte und bis zuletzt ziemlich im Stress war, kann ich mich jetzt verstärkt auf den Ratgeber stürzen.

Wäre eben manchmal schön, wenn man mit einem Pseudonym auch zusätzliche Arbeitsstunden zugewiesen bekäme. Immerhin kommen wir uns bisher selten ins Gehege.

2011

Den Kopf voll Arbeit komme ich im Moment wenig zum Bloggen. Daher gibt es heute nur einen kleinen Ausblick aufs kommende Jahr:

Im Frühjahr wird ein personalisierbarer Roman unter meinem Pseudonym Ben Philipp erscheinen. Abgabetermin ist am 15. Januar, weshalb ich mich eben jetzt im absoluten Endspurt befinde.

Anschließend widme ich meine Aufmerksamkeit nach einem kleinen Durchschnaufen voll und ganz dem Plotratgeber, der ebenfalls 2011 erscheinen wird. Geplant ist außerdem eine Kurzgeschichtenveröffentlichung, für die es aber noch kein genaues Erscheinungsdatum gibt.

Schreiberisch liegen dann weitere Projekte an, auf die ich mich schon sehr freue. Ob, wann und wo diese zur Veröffentlichung reifen werden, steht noch gänzlich in den Sternen. Sie werden damit meine ersten größeren Projekte sein, für die nicht von Beginn an ein Abnehmer feststeht. Für ein bisschen Aufregung ist also gesorgt.

Meinen Bloglesern wünsche ich einen guten Rutsch sowie ein frohes und gesundes Jahr 2011!

Vorausschau

Im Moment sieht es so aus, dass ich etwa ab Mitte Januar ein bisschen durchschnaufen kann, was bedeutet, dass ein Abgabetermin weniger drängt. Dann rückt das Ratgeberprojekt in den Vordergrund und ich hoffe, mit dem Nachfolger von der Kriegerin voranzukommen.

Mein Pseudonym Ben Philipp macht dann ein bisschen Pause. Es könnte also ein versöhnlicher Jahresbeginn werden.

Mit Iny und Elmar auf Du und Du

Es wird wenige Leser in Deutschland geben, die nicht wenigstens mal einen ihrer Romane in der Hand gehalten oder davon gehört haben: Iny und Elmar Lorentz bereichern mit ihren gemeinsam geschriebenen Werken die Buchläden unter vielen Namen.

Von den Bestsellerlisten gar nicht mehr wegzudenken sind die Romane von Iny Lorentz („Die Wanderhure“, „Das Vermächtnis der Wanderhure“, „Die Kastellanin“, …). Aber auch als Diana Wolrath, Nicola Marni, Mara Volkers, Eric Maron, Anni Lechner sowie Iny Klocke und Elmar Wolrath erreichen sie Scharen von Lesern.

Neben der offiziellen Homepage von Knaur zu Iny Lorentz betreiben die beiden seit einiger Zeit auch eine private Homepage, auf der es viele interessante Informationen  und Geschichten zu allen Aktivitäten des literarisch äußerst umtriebiegen Paares gibt.

Neben umfangreichen Neuigkeiten, auch zur aktuellen Verfilmung der Wanderhure mit Alexandra Neldel, den Büchern aller Pseudonyme, einer sehr informativen Biographie der beiden und einer sehr schönen Galerie findet man dort auch Reiseberichte und ein Tagebuch.

Einfach mal hinklicken, es lohnt sich!

Einschränkungen

Da zur Zeit auf schreiberischem Gebiet ein Auftragswerk absolute Priorität hat, anders gesagt also mein Pseudonym Ben Philipp nahezu alle zeitlichen Kapazitäten bekommt, gibt es von meiner Seite nicht allzu viel Neues von meinen Schreibtätigkeiten zu berichten. Hier und da ein paar Vorbereitungen für mein nächstes Projekt sowie ab und zu ein paar kleinere Sachen, die noch zu erledigen sind, mehr ist da im Moment nicht.

Im Verlauf dieser Woche will ich mich mit der lektorierten Fassung der Steampunkgeschichte für Arcanum auseinandersetzen, außerdem eine Vita überarbeiten und abschicken.

Aber wenn Ben Philipp sich beeilt, darf ich auch bald wieder voll ran. 😉

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