Anna Koschka kommt!

Anna Koschka: Naschmarkt

Anna Koschka: NaschmarktNur noch ein knapper Monat vergeht bis zum offiziellen Erscheinungstermin (03.08.2012)! Dann kommt er endlich in die Läden – seien sie nun vorort oder virtuell –, der lang erwartete Erstling von Anna Koschka: „Naschmarkt„.

Lang erwartet? Das Debüt einer Autorin? Kauft man da nicht die Koschka im Sack?

Nun, zunächst einmal muss ich eingestehen — manchem wird es nicht entgangen sein –, dass ich auch privat eine gewisse Zuneigung zu dieser reizenden Dame empfinde, was aber hier nicht das Thema sein soll. Immerhin ließe sich dadurch eine ebenso gewisse Voreingenommenheit ableiten, die ich auch gar nicht abstreiten will.

Glücklicheweise muss sich niemand allein auf mein Urteil verlassen (obgleich es sich durchaus durch Vorablesen gebildet hat). Da wäre zunächst die Tatsache, dass Anna Koschka bereits mit einer entzückenden Kurzgeschichte in der Anne-Hertz-Anthologie „Junger Mann zum Mitreisen gesucht“ auf sich aufmerksam gemacht hat. Ihren Beitrag „Ein Mann für griechische Stunden“ können E-Book-Leser übrigens auch einzeln erstehen.

Nicht zu vergessen, dass „Naschmarkt“ zwar der erste Roman Anna Koschkas ist, die Autorin aber bereits auf drei veröffentlichte Romane zurückblicken kann, die unter ihrem Realnamen Claudia Toman veröffentlicht wurden. Ihren zweiten habe ich sogar hier auf dem Blog besprochen.

Wer sich darüber hinaus die Ankündigung auf der Verlagshomepage ansieht, stößt unweigerlich auf die Meinungen dreier namhafter Kolleginnen, die dort ihrer Begeisterung Ausdruck verleihen: Kerstin Gier, Gabriella Engelmann und Andrea Koßmann. Dort heißt es über „Naschmarkt“:

Dotti Wilcek hat der Männerwelt abgeschworen. Endgültig! Wer könnte weniger geeignet sein, eine Internetdatingagentur zu testen? Doch Dottis bissiger Blog über Männer, Mauerblümchen und Flirten für Anfänger spricht einer ganzen Generation von netzgeplagten Singles aus dem Herzen …

„Schon lange wollte ich nicht mehr so unbedingt in eine Geschichte hineinklettern wie in diese hier.“ Kerstin Gier

„Dotti ist das schärfste Mauerblümchen der Welt: charmant, klug und witzig.“ Gabriella Engelmann

„Sind wir nicht alle ein bisschen Dotti?“ Andrea Koßmann

Schließlich dürfte das schlagendste Argument die Leseprobe sein. Also, lest doch mal rein!

Bloggen statt plotten

Da hat doch ein Mitglied eines Schreibforums so ganz nebenbei erzählt, dass er seinen Roman mit WordPress entwickelt. Natürlich gab es gleich Bedenken, weil er damit seine Ideen und Daten im unsicheren Internet aufbewahrt. Obendrein wollte er einzelne Textpassagen, Arbeitsschritte und Ideen durchaus auch für seine Blogbesucher öffentlich machen und diskutieren lassen.

Sicherlich bleibt auch ein Restrisiko, wenn man das gesamte Blog oder wenigstens diejenigen Daten, die schützenswert sind, nicht öffentlich macht. Und auf jeden Fall sollte man seine Daten immer n0ch auf dem eigenen Rechner sichern.

Dennoch finde ich den Ansatz interessant, denn mit WordPress oder einer anderen Blogplattform kann man sich etwas ähnliches wie ein Projektwiki anlegen. Man denke nur an die Möglichkeiten der Verlinkung, Vernetzung und Kategorisierung.

Je nach Bedarf lassen sich Seiten oder Artikel anlegen, Charakterbögen, Plotskizzen und Rechercheergebnisse miteinander verbinden sowie Bilder, Karten oder andere externe Materialien einbinden.

Mithilfe der Kategorien kann man auch verschiedene Projekte innerhalb eines Blogs voneinander trennen. Und wählt man ein Theme wie etwa „P2“ kann man auch außerhalb des Dashboards direkt im Blog Notizen, Artikel und Links erstellen oder bearbeiten.

Für besondere Fälle erleichtert das Blog sogar die Teamarbeit, etwa bei einem Gemeinschaftsprojekt von mehreren Autoren oder in der Zusammenarbeit mit Testlesern.

Für denjenigen, der noch nicht die richtige Autorensoftware für sich entdeckt hat, wäre es jedenfalls eine interessante (und kostenlose) Alternative.

Mit Iny und Elmar auf Du und Du

Es wird wenige Leser in Deutschland geben, die nicht wenigstens mal einen ihrer Romane in der Hand gehalten oder davon gehört haben: Iny und Elmar Lorentz bereichern mit ihren gemeinsam geschriebenen Werken die Buchläden unter vielen Namen.

Von den Bestsellerlisten gar nicht mehr wegzudenken sind die Romane von Iny Lorentz („Die Wanderhure“, „Das Vermächtnis der Wanderhure“, „Die Kastellanin“, …). Aber auch als Diana Wolrath, Nicola Marni, Mara Volkers, Eric Maron, Anni Lechner sowie Iny Klocke und Elmar Wolrath erreichen sie Scharen von Lesern.

Neben der offiziellen Homepage von Knaur zu Iny Lorentz betreiben die beiden seit einiger Zeit auch eine private Homepage, auf der es viele interessante Informationen  und Geschichten zu allen Aktivitäten des literarisch äußerst umtriebiegen Paares gibt.

Neben umfangreichen Neuigkeiten, auch zur aktuellen Verfilmung der Wanderhure mit Alexandra Neldel, den Büchern aller Pseudonyme, einer sehr informativen Biographie der beiden und einer sehr schönen Galerie findet man dort auch Reiseberichte und ein Tagebuch.

Einfach mal hinklicken, es lohnt sich!