Ab nach Oldenburg! (bis 15.06.12)

Ausschreibungen und Wettbewerbe, Foto: tebnad
Ausschreibungen und Wettbewerbe, Foto: tebnad
© tebnad

Kinder- und Jugendbuchpreis der Stadt Oldenburg

  • Einsendeschluss: 15. Juni 2012
  • Preisgeld: 7 600,- Euro
  • Thema: –
  • Textsorte/Genre: Kinder-, Jugendbuch
  • Ausrichter: Stadt Oldenburg
  • Origiginalausschreibung: oldenburg.de
  • Quelle: Literaturport

Die Stadt Oldenburg vergibt jährlich einen Literatur- und Kunstpreis für Werke auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendliteratur. Der Preis wird an lebende Schriftstellerinnen/Schriftsteller der deutschen Sprache und an lebende Illustratorinnen/Illustratoren vergeben, die erstmals mit einem eigenständigen monographischen Werk auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendliteratur an die Öffentlichkeit treten, das für diesen Wettbewerb noch nicht eingereicht wurde. Der Preis ist mit einer Ehrengabe von insgesamt 7.600 Euro verbunden und kann geteilt vergeben werden.

Teilnahmeberechtigt sind Verlage, Autorinnen/Autoren und Illustratorinnen/Illustratoren. Sie können (in jeweils fünf Exemplaren)

a) Manuskripte und Illustrationen bisher unveröffentlichter Kinder- und Jugendbücher,
b) Manuskripte und Illustrationen von im Druck befindlichen Kinder- und Jugendbüchern,
c) Kinder- und Jugendbücher, die seit dem 15. Juni des vorangegangenen Ausschreibungsjahres erschienen sind,

einreichen.

Die Mindestanzahl der Illustrationen liegt bei 10 (zehn) Abbildungen, die Mindestwortanzahl von Texten bei 500 (fünfhundert) Wörtern.
Manuskripte sind in Papierform – gedruckt oder maschinenschriftlich im Format DinA4, 12 pt, 1facher Zeilenabstand – fortlaufend nummeriert und geheftet einzureichen. Handschriftliche Manuskripte und digitale Einreichungen in Form von CDs oder als Datei per Mail sind nicht zugelassen.

Autorinnen/Autoren und Illustratorinnen/Illustratoren, die unter einem Pseudonym schreiben bzw. illustrieren sind dazu verpflichtet, ihren echten Personennamen auf dem genormten Einsendebogen anzugeben. Im Falle einer Nominierung wird der echte Name veröffentlicht.

Jedem Exemplar ist ein Einsendebogen hinzuzufügen. Es gibt einen für AutorInnen und einen für Verlage. Dem Bogen müssen alle Angaben zum Titel (soweit bekannt), eine Kurzbiographie der Illustratorin/ des Illustrators bzw. der Autorin/ des Autors und eine kurze Inhaltsangabe (Exposé) des Werkes beigefügt werden.

Bewerbungen an:

Stadtbibliothek Oldenburg
Peterstr. 3
D-26105 Oldenburg
Fax.: +49-(0)441-23 531 01
stadtbibliothek@stadt-oldenburg.de
Webseite.

Fragen an:

Astrid-Verena Simon
Tel.: +49 (0)441-235-30 05
Fax.: +49 (0)441-235-31 01
Astrid.Simon@stadt-oldenburg.de.

Weitere Ausschreibungen:

Literaturport
Uschtrin

Unterwegs nach Tschechien (bis 30.04.12)

Ausschreibungen und Wettbewerbe, Foto: tebnad
Ausschreibungen und Wettbewerbe, Foto: tebnad
© tebnad

Schirndinger Schreibwettbewerb

  • Einsendeschluss: 30. April 2012
  • Preisgeld: 250,- Euro
  • Thema: Unterwegs nach Tschechien
  • Textsorte/Genre: Geschichte, Text, Gedicht
  • Ausrichter: Künstlerhaus Schirnding
  • Origiginalausschreibung: –
  • Quelle: Uschtrin

3. Schirndinger Schreibwettbewerb

Zum 3. Mal veranstaltet das Künstlerhaus Schirnding einen Schreibwettbewerb, der sich an alle erwachsenen Autoren/innen, ab 18 Jahre, richtet und deutschlandweit ausgeschrieben ist.

Das Thema lautet „Unterwegs nach Tschechien“ – eine bisher unveröffentlichte Geschichte, ein Text oder ein Gedicht sind einzureichen. Umfang nicht mehr als 2 Seiten (60 Zeilen).

Wie das Thema bearbeitet wird, bleibt dem Schreiber/der Schreiberin überlassen. Teilnahmevoraussetzung: der/die Verfasser/in muss seinen/ihren Wohnsitz in Deutschland haben.

Einsendeschluss ist der 30. April 2012.

Es gibt einen ersten Hauptpreis von 250 Euro, der/die zweite Preisträger/in erhält 150 Euro, der dritte Preis ist mit 100 Euro dotiert.

Die eingereichten Texte müssen mit einem Geheimwort versehen sein, ohne Verfassername. Deshalb bitte in einem verschlossenen Kuvert  Name, Adresse, Telefonnummer und das Geheimwort, das auch auf dem eingereichten Schriftstück steht, zum Beitrag dazulegen.

Die eingereichten Beiträge werden nicht zurückgesandt, bitte Kopien einschicken.

Die drei Preisträger werden vom Künstlerhaus Schirnding eingeladen und im Rahmen einer Veranstaltung, bei der sie ihr Werk lesen, dem Publikum vorgestellt. Für kostenlose Unterbringung der Preisträger wird gesorgt.

Beiträge bitte senden an:

Rathaus Schirnding
Stichwort: “Unterwegs nach Tschechien Schreibwettbewerb“
Hauptstraße 5
95706 Schirnding

Weitere Ausschreibungen:

Literaturport
Uschtrin

Der Aphorismus im Wandel der Werte (bis 30.03.12)

Ausschreibungen und Wettbewerbe, Foto: tebnad
Ausschreibungen und Wettbewerbe, Foto: tebnad
© tebnad

Ich habe mich entschieden, künftig nur noch einzelne Ausschreibungen hier zu veröffentlchen. Es handelt sich dabei um solche, die mir aus irgendeinem Grund interessant erscheinen.

Für eine umfassendere Übersicht gibt es die einschlägigen Seiten im Internet. Auf die wichtigsten werde ich am Ende jedes Artikels verlinken.

Heute beginnen wir mit einem Wettbewerb zum Thema Aphorismen. Da ich selbst gern mal den einen oder anderen verfasse, finde ich diese Ausschreibung besonders reizvoll:

Aphorismen Wettbewerb

Nach dem Aphoristikertreffen 2010, das unter dem Motto „Gedankenübertragung“ stand und auch Wertungsfragen aufwarf, wurde beschlossen, dass beim nächsten Treffen das Thema „Werte“ in den Mittelpunkt gestellt wird. „Wertsetzung – Wertschätzung. Der Aphorismus im Wandel der Werte“ – so lautet das Leitthema des 5. Internationalen Aphoristikertreffens in Hattingen, das traditionsgemäß Anfang November 2012 im Stadtmuseum durchgeführt wird.

Zur thematischen Einstimmung wird ein Wettbewerb vorangestellt, bei dem wir nach dem Stellenwert der „Werte“ heute gefragt wird:

Was ist beispielsweise mit Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit, Vertrauen, Rücksicht?

Oder wie ist es etwa um Mäßigung, Nächstenliebe, Toleranz und Verantwortung bestellt?

Vertreten Ihre Aphorismen solche Werte
oder stellen sie diese in Frage?
Woraus beziehen sie ihre Geltung?
Was halten Sie überhaupt in der gegenwärtigen Zeit von Ethik und Tugenden?
Wie wollen Sie den Wert des Aphorismus im Aphorismus gegenwärtig noch geltend machen? Oder erst recht aufs Neue?

Die Gewinner werden auf der Internetseite ab dem 2. April 2012 veröffentlicht. Sie erklären sich bereit, ihre Aphorismen für die Anthologie sowie für Öffentlichkeitsarbeit zur Verfügung zu stellen. Eine Publikation mit den Beiträgen der Gewinner/innen wird den Wettbewerb wie in den vergangenen Jahren abschließend dokumentieren. Sie wird wieder im Universitätsverlag Brockmeyer Bochum erscheinen.

Die Präsentation der Anthologie mit Lesung der Preisträger/innen wird am 6. Juni 2012 um 19:30 Uhr im „Café am Stadtmuseum“ erfolgen.

Preise:

1. Preis 200 Euro und der „Hattinger Igel“, eine Radierung des Künstlers H.J. Uthke
2. Preis 100 Euro
3. Preis 50 Euro
Beim 4. bis 10. Preis handelt es sich um Sachpreise, vorzugsweise Buch-Gutscheine. In die Anthologie werden Aphorismen der ersten 30 Autoren / Autorinnen aufgenommen.

Eingesandt werden per E-Mail maximal fünf maschinengeschriebene Aphorismen sowie Kontaktdaten und kurze biographische Angaben (Name, Abschrift, Alter, ggf. literarische Erfahrungen) an aphorismus@hattingen.de.

Bewerbungsstelle:
FB 42 Weiterbildung und Kultur
Bredenscheiderstraße 42
45525 Hattingen
Tel.: +49-(0)2324-204-3510

Ansprechpartner/in:Jürgen Wilbert
Tel.: +49-(0)172-248-32-16
juergen.wilbert@web.de

Weitere Ausschreibungen:
Literaturport
Uschtrin

MDR und mehr bis 31.01.12

Ausschreibungen und Wettbewerbe, Foto: tebnad
Ausschreibungen und Wettbewerbe, Foto: tebnad
© tebnad

Das Ende des Jänner ist immer wieder ein beliebter Termin für Einsendeschlüsse:

Der Tod lauert zwischen den Bäumen

Ursula Poznanski: SaeculumWieder ist es ein Spiel. Und wieder eines, das harmlos beginnt und böse endet. Doch diesmal lauert der Tod zwischen den Bäumen. Ursula Poznanskis „Saeculum“ ist noch mörderischer als ihr Megaerfolg „Erebos“.

Mit ihrem Jugendthriller „Erebos“ hat Ursula Poznanski einen Überraschungshit gelandet, der nicht nur Jung, sondern auch Älter und Alt in seinen Bann zog. Vollkommen zu Recht gewann sie dafür im vergangenen Jahr den Deutschen Jugendliteraturpreis der Jugendjury. In „Erebos“ geriet Nick in die Fänge eines heimtückischen Computerspiels, in „Saeculum“, vom Verlag in ein beeindruckendes Cover gehüllt, ist es Bastian, für den ein Spiel zur bitteren Realität wird. Seine neue Freundin lockt den angehenden Mediziner aus der biederen Enge des Studierzimmers zu einem Live-Rollenspiel in einem Waldstück fernab der Zivilisation. Doch dort wartet nicht nur Mittelalterromantik auf die Spieler, sondern auch der Tod. Ein Serienkiller? Oder doch der jahrhundertealte Fluch, der auf diesem Gebiet lasten soll? Bastian weiß schon bald nicht mehr, was er glauben soll. Zu allem Überfluss scheint es, als treibe auch seine Freundin ein falsches Spiel mit ihm.

Erwartungen nicht enttäuscht

Nach einem Buch wie „Erebos“ kann es keiner Autorin leichtfallen, dem Erwartungsdruck, der sich ohne Zweifel für den Nachfolger aufbaut, standzuhalten. Tatsächlich ist „Saeculum“ ein anderes Buch, das den Leser zunächst sanfter an die Hand nimmt. Die Sogwirkung, die der Vorgänger von der ersten Seite an aufbaute, lässt im direkten Vergleich hier ein wenig auf sich warten. Das ist nicht verwunderlich, braucht die Geschichte doch einfach mehr Zeit, um die verschiedenen Figuren vorzustellen und sie überhaupt erst an den Handlungsort zu bringen. Mit Iris gibt es außerdem eine zweite Perspektivträgerin, deren Sicht zusätzlichen Raum einnimmt. Dennoch zählt gerade diese zweite Perspektive zu den vielen gelungenen Kniffen der Autorin, die Spannungsschraube schnell anzuziehen. Denn Iris umgibt ein Geheimnis, das gleich weiteren offenen Fragen darauf drängt, gelüftet zu werden, wodurch der Leser auch bei diesem Thriller bald schon die Buchseiten zum Fliegen bringt.

Hat das Spiel erst begonnen, baut Ursula Poznanski meisterhaft eine Spannungskulisse auf, die den Wolkenbergen der immer wieder herannahenden Gewitter am Spielort ähnelt und an Bedrohlichkeit kaum zu überbieten ist. Meisterhaft auch deshalb, weil der Leser zunehmend geneigt ist, am Verstand des Protagonisten zu zweifeln, nicht etwa, weil dieser an einen Fluch glaubt, sondern gerade weil er sich so standhaft dagegen wehrt, das Übernatürliche als real zu akzeptieren. Wenn Tote aus ihren Gräbern steigen, Madenplagen die frischen Vorräte befallen und Schmerzensschreie durch die Nacht gellen, verliert selbst die Fantasie des Lesers den Boden unter den Füßen. Ganz abgesehen davon, dass ein Rollenspieler nach dem anderen verlustigt geht. Bis es schließlich nur noch eine letzte Hoffnung auf Rettung gibt. Für alle außer Bastian!

Besser geht’s nicht

Es scheint kaum vorstellbar, dass einer Autorin gleich zweimal hintereinander der große Wurf gelingt. Der Wienerin Poznanski ist das gelungen. Wenn jemand zwei Bücher schreibt, von denen jedes für sich besser kaum vorstellbar ist, bleibt es schließlich dem persönlichen Geschmack des Lesers überlassen, einem von beiden den Vorzug zu geben. Glücklicherweise gibt es gar keinen Grund dafür, sich zu entscheiden.

__________

Ursula Poznanski
Saeculum
Jugendthriller

Klappenbroschur
Loewe 2011
ISBN: 978-3-7855-7028-9

Klappentext:

Fünf Tage im tiefsten Wald, die nächste Ortschaft kilometerweit entfernt, leben wie im Mittelalter – ohne Strom, ohne Handy -, normalerweise wäre das nichts für Bastian. Dass er dennoch mitmacht bei dieser Reise in die Vergangenheit, liegt einzig und allein an Sandra.
Als kurz vor der Abfahrt das Geheimnis um den Spielort gelüftet wird, fällt ein erster Schatten auf das Unternehmen: Das abgelegene Waldstück, in dem das Abenteuer stattfindet, soll verflucht sein.
Was zunächst niemand ernst nimmt, scheint sich jedoch zu bewahrheiten, denn aus dem harmlosen Live-Rollenspiel wird plötzlich ein tödlicher Wettlauf gegen die Zeit.
Liegt tatsächlich ein Fluch auf dem Wald?

Verlagsseite
Leseprobe
Homepage der Autorin

Rattenfänger und mehr bis 15.01.12

Dreimal Mitte Januar:

Vertrag dich: Hauptsache netto

© Franck Boston
© Franck Boston

Weiter geht es im Vertragspoker. Vorweg sei gesagt, dass die Artikel von mir nach bestem Wissen und Gewissen verfasst werden. Aber ich bin kein Jurist. Im Streitfall könnt ihr euch also weder auf mich noch auf meine Ausführungen hier berufen.

In §4 des Normvertrags wird das Absatzhonorar für Verlagsausgaben verhandelt. Es geht also um die Hauptvergütung, das Honorar, das der Autor für die vom Verlag verkauften Ausgaben seines Werkes erhält.

Es sind drei Vergütungsmodelle vorgesehen, die alle auf der Auszahlung von Tantiemen beruhen. Nicht vorgesehen ist dagegen eine Pauschalvergütung, die nicht zu Unrecht unüblich ist.

Tatsächlich ist ein einmaliges pauschales Honorar für den Autor natürlich nur dann sinnvoll, wenn es mindestens annähernd dem entspricht, was er mittels Tantiemen an den verkauften Büchern hätte verdienen können, während für den Verleger das umgekehrte Interesse gilt, er also darauf spekulieren muss, dass der Bücherverkauf das Honorar mehr als deckt. Dem Autor, der sich dennoch Vorteile durch ein Pauschalhonorar verspricht, kann man daher nur raten, sich vertraglich derart abzusichern, dass bei einem Verkauf, der die Erwartungen übertrifft, nachverhandelt wird. Möglich ist natürlich auch, entsprechende Regelungen von vornherein im Ausgangsvertrag festzuhalten.

Drei Modelle

Die drei Modelle, die dem Normvertrag entsprechen, sehen alle eine prozentuale Beteiligung des Autors vor. Und zwar am:

  1. Nettoladenpreis:
    Der Nettoladenpreis ist der Preis, zu dem das Buch im Buchhandel angeboten wird abzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer (derzeit sieben Prozent).
    Kostet ein Taschenbuch im Handel 10 Euro, beträgt der Nettoladenpreis 9,30 Euro. Der Autor verdient also bei einer prozentualen Beteiligung von fünf Prozent an jedem verkauften Exemplar knapp 0,47 Euro.
    Meiner Meinung nach sollte der Autor dieses Vergütungsmodell allen anderen vorziehen. Nicht nur, weil er bei den anderen sehr darauf achten muss, dass er nicht übervorteilt wird. Geht alles sauber zu, kann er am Ende gleich gut oder schlecht verdienen wie beim Nettoladenpreis-Modell. Allerdings ist dieses eben für ihn das nachvollziehbarste. Der Nettoladenpreis bleibt immer der gleiche und ist von keinen weiteren Faktoren abhängig, egal bei welchem Händler das einzelne Exemplar verkauft wird, egal ob online oder im stationären Buchhandel.
  2. Nettoverlagsabgabepreis:
    In diesem Fall dient als Berechnungsgrundlage nicht der Ladenpreis, sondern der Preis, zu dem der Verlag das Buch an den Buchhandel abgibt. Vom Ladenpreis wird also der Händlerrabatt abgezogen. Da der durchaus bei rund 40 bis 50 Prozent (manchmal mehr) liegen kann, fällt der Betrag, an dem der Autor beteiligt wird, entsprechend geringer aus.
    Ergo muss der darauf achten, dass dies durch eine höhere prozentuale Beteiligung ausgeglichen wird.
  3. Nettoumsatzbeteiligung:
    Dieses Vergütungsmodell entspricht letztendlich weitgehend dem Nettoverlagsabgabepreis. Der Autor wird am um die gesetzliche Mehrwertsteuer verminderten Umsatz beteiligt, den der Verlag im Abrechnungszeitraum mit dem Werk des Autors macht.
    Auch hier gilt es zu beachten, dass die geringere Bemessungsgrundlage durch eine höhere prozentuale Beteiligung ausgeglichen wird.

Ich wiederhole es noch einmal: Das Bestreben des Autors sollte dahingehen, einen Vertrag mit dem Vergütungsmodell 1 abzuschließen. Beide Alternativen entsprechen letztlich dem Versuch, die Rabattschlachten im Buchhandel auf den Autor abzuwälzen. Eine interessante Diskussion zu eben diesem Thema findet man auch im Montségurforum.

Wie hoch sollten die Prozente sein?

Die prozentuale Beteiligung des Autors wird im Normvertrag nicht geregelt. Es gibt allerdings Vergütungsempfehlungen des VS. Demnach liegt der Richtwert bei zehn Prozent bei Hardcovern und fünf Prozent bei Taschenbüchern, jeweils mit einer Staffelung nach oben bei hohen Verkaufszahlen.

In der Praxis darf die Beteiligung gern höher ausfallen, fällt sie niedriger aus, sollte dies von Verlagsseite etwa durch einen erhöhten Marketingaufwand (z.B. bei Debütanten) gerechtfertigt werden. Einzelheiten dazu findet man in den oben verlinkten Empfehlungen des VS.

__________

Zur Übersicht

Lyrik und Liebesgeschichten bis 08.01.12

Zwei Ausschreibungen, die kurz nach dem Jahreswechsel zu Ende gehen:

Wie …

Leserwahl 2011
© Poznyakov

… ihr habt noch nicht?

Dann aber hurtig zum Leserpreis 2011 auf Lovelybooks und eure Lieblingsbücher wählen. Eure Stimmen entscheiden in zehn Kategorien. Nominiert wurden jeweils 35 Bücher durch Lesers Votum. Nun geht es in die Entscheidung, denn heute ist der letzte Abstimmungstag! Morgen werden dann die Gewinner, eure Lieblingsbücher 2011, bekanntgegeben.

DeLiA und mehr bis 31.12.11

Bis Ende Dezember dürfen zweimal bereits veröffentlichte Werke eingereicht werden, einmal sind bisher unveröffentlichte Kurzgeschichten gesucht:

Gustav-Heinemann-Friedenspreis für Kinder- und Jugendbücher 2012

Kein Theater um Schauergeschichten bis 15.12.11

Mitte Dezember sind Schauergeschichten, dramatische Texte, Kurzprosa und Theaterstücke gefragt:

Nicht nur für BurgenländerInnen und NordhessInnen bis 10.12.11

Der Dezember beginnt wettbewerbstechnisch mit Zivilcourage über 30 auf dem Planeten Kassel:

  • Goldenes Kleeblatt zum 09.12.11: Kurzgeschichten, unveröffentlicht, Thema: „Mit Zivilcourage gegen Gewalt“
  • 10. Harder Literaturwettbewerb zum 10.12.11: Kurzgeschichten, unveröffentlicht, Thema: „Trau keinem über 30“
  • Nordhessischer Autorenpreis zum 10.12.11: Prosa, Lyrik, Essayistisches, Kürzesttexte oder Experimentelles, unveröffentlicht, Thema: „Planet Kassel“

Fünf bis 30.11.11

Zum Ende des Novembers geht es nach Berlin und Timmendorf, es wird ein wenig Goldstaub aufgelegt und Krimis sollten baldigst veröffentlicht werden, so sie es noch nicht sind:

Minden und Südtirol bis 15.11.11

Bis Mitte November sind junge Autoren gefragt und solche, die einen Bezug zu Südtirol herstellen können:

Heiß

Wenn alles so klappt, wie ich mir das vorstelle, sollte ich diese Woche die Zeit finden, nebenbei in die Planung meines nächsten Romanprojekts einzusteigen. Die umfangreiche Geschichte spielt in Laindor, der Welt meines Debütromans. Da bin ich nämlich schon ganz heiß drauf. Montsegúr-Treffen und Buchmesse haben ihren Teil dazu beigetragen.

Ich freue mich außerdem auf einen Workshop für Hobby-Romanautoren, den ich am 3. November mit Axel S. Meyer für die Ostsee-Zeitung halten darf.

Und natürlich habe ich mich auch über den 4. Platz beim 1. Deutschen E-Book-Preis für meine, genauer gesagt Ben Philipps kleine Story „Auf dem Weg zum Örtchen“ gefreut.