Die Prämisse bei TextArt

In meinem Artikel zur Prämisse habe ich darauf hingewiesen, dass eben diese sicher zu den meistdiskutierten Phänomenen unter Autoren gehört. Das zeigt sich auch daran, dass es eben jene Prämisse ist, die inzwischen als Suchbegriff mit am häufigsten zu meinem Blog führt.

So fand ich nun heraus, dass auch TextArt – Magazin für Kreatives Schreiben in  seiner aktuellen Ausgabe 04/2010 einen Artikel zur Prämisse enthält. Wer sich also diesbezüglich noch ein bisschen weiterbilden will …

Des TextArt-Forum diskutiert ebenfalls die Prämisse im Allgemeinen wie auch den Artikel im Speziellen. Eine Verlinkung zu meinem Blog hat mich darauf aufmerksam gemacht.

Literarisches Handeln im Internet

Literarisches Handeln im InternetGesine Boesken, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Deutsche Sprache und Literatur II an der Universität Köln, hat sich mit Literaturplattformen und ihren Usern im Internet beschäftigt. Unter anderem untersuchte sie „Autorenecke“, „Geschichtenweber“, „Kurzgeschichten.de“, „Die Kurzgeschichten-Welt“, „Leselupe“, „Lyrik-Forum“, „Schreibrunde“ und „WebStories“.

Ihre interessanten Ergebnisse sind in dem Buch „Literarisches Handeln im Internet – Schreib- und Leseräume auf Literaturplattformen“ zusammengefasst, das bei UVK erschienen ist.

Im Verlagstext heißt es:

Im Internet wird Literatur zum ›Breitensport‹: Literaturplattformen dienen zehntausenden von Nutzern als Treffpunkt, Ausstellungsraum und Werkstatt. Literarisches Handeln etabliert sich hier im Spannungsfeld von Dokumentation und Flüchtigkeit, Anonymität und (virtueller) Identität, Öffentlichkeit und Privatheit.

In ihrer literatursoziologischen, empirisch angelegten Studie untersucht die Autorin dieses Phänomen des aktuellen literarischen Lebens: Sie analysiert die den Plattformen zugrunde liegenden Strukturen und Mechanismen, beleuchtet die Motivation der Nutzer und zeigt Kriterien des Gelingens und Scheiterns.

Die Autorin promovierte mit dieser Arbeit 2009 an der Universität zu Köln.

Für Sprach- und Literaturwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler sowie Studierende der Fächer ist die Publikation eine interessante Lektüre, aber auch interessierte Laien oder Personen, die selbst in diesen Foren tätig sind, werden Freude an dem Buch haben. (merz, 04/2010)

Für die, die mal ins Buch hineinschnüffeln möchten, gibt es eine Leseprobe (Einleitung) und das Inhaltsverzeichnis, beides als PDF. Außerdem kann man auch bei amazon einen Blick ins Buch werfen.

Gesine Boesken
Literarisches Handeln im Internet
Schreib- und Leseräume auf Literaturplattformen

1. Auflage
2010, 290 Seiten, br.
ISBN 978-3-86764-236-1
Euro (D) 29,00 / Euro (A) 29,90 / SFr 42,90

Verlagsseite

Literarisches Arte im Februar

Quelle

Donnerstag, 04. Februar – 20.15 Uhr
Herbstmilch
Deutschland 1988
Spielfilm von Joseph Vilsmaier nach dem autobiografischen Roman von Anna Wimschneider

Freitag, 05. Februar – 1.15 Uhr
Die Geierwally
Spielfilm, Deutschland 1987
Satire basierend auf dem Heimatroman von Wilhelmine von Hillern

Montag, 08. Februar – 23.20 Uhr
LeseHorizonte: Lissabon
Dokumentationsreihe, Frankreich, ARTE France 2009
Porträt der zeitgenössischen portugiesischen Literaturlandschaft

Mittwoch, 10. Februar – 23.10 Uhr
Pasolinis tolldreiste Geschichten
Frankreich 1971
Spielfilm von Pier Paolo Pasolini nach den Erzählungen „The Canterbury Tales“ von Geoffrey Chaucer

Sonntag, 14. Februar – 20.15 Uhr
Nobody’s Fool – Auf Dauer unwiderstehlich
USA 1994
Spielfilm mit Paul Newman nach dem gleichnamigen Roman von Richard Russo

Freitag, 19. Februar – 21.45 Uhr
Wallander: Die falsche Fährte
Fernsehfilm, Schweden/Großbritannien/Deutschland, ARTE France/ARD 2008
Spannender Krimi mit Kenneth Branagh basierend auf dem gleichnamigen Roman des schwedischen Schriftstellers Henning Mankell

Sonntag, 21. Februar – 17.00 Uhr
Doris Dörrie
Dokumentation, Deutschland, ARTE/NDR 2009
Porträt der vielseitigen Regisseurin und Autorin

Montag, 22. Februar – 22.25 Uhr
Frühlings Erwachen
Theater, Deutschland, ARTE/ZDF 2009
Theaterstück von Frank Wedekind in der Inszenierung von Nuran David Callis im Schauspiel Hannover

Montag, 22. Februar – 20.15 Uhr
Sinn und Sinnlichkeit
Großbritannien/USA 1995
Unterhaltsamer Spielfilm mit Emma Thompson nach dem gleichnamigen Roman von Jane Austen

Mittwoch, 24. Februar – 21.50 Uhr
Hotel Marysol
Frankreich, ARTE France 2003
Spielfilm basierend auf dem Roman „Le Route de Midland“ von Arnaud Cathrine

Donnerstag, 25. Februar – 22.20 Uhr
Twilight-Fieber
Dokumentation, Deutschland/Frankreich/USA, ARTE/ZDF 2009
Einem literarischen Phänomen auf der Spur: die Autorin Stephenie Meyer und ihre „Twilight-Saga“

Freitag, 26. Februar – 21.45 Uhr
Wallander: Die Brandmauer
Fernsehfilm, Schweden/Großbritannien/Deutschland, ARTE France/ARD 2008
Spannender Krimi mit Kenneth Branagh basierend auf dem gleichnamigen Roman des schwedischen Schriftstellers Henning Mankell