Der Minitipp: Angst

Foto: Pixabay

Wenn du dir nicht sicher bist, wie sich deine Figur verhalten wird, frage sie nach ihren Ängsten. Advertisements

Der Minitipp: Im Blick

Perspektive im Blick

Die Perspektive im Blick zu behalten, ist nicht leicht. Mach dir immer wieder klar, welche Konsequenzen sich aus dem gewählten Blickwinkel ergeben.

Waschmaschine

© Markus Wieser / pixelio.de

Mal wieder Lust auf einen kleinen Konflikt im Alltag? Dann schreib doch mal eine Szene aus der Sicht von Kristin. Diesmal wird es wahrlich nicht leicht, denn Kristin ist die einzige Figur, die in der Szene vorkommen darf. Und du sollst streng personal aus ihrer Sicht schreiben. Einen Gegenpart hat Kristin allerdings schon, nämlich ihre … Weiterlesen

LesBar: Ganz unten

LesBar, Foto: Anneka

Als er ganz unten angekommen war, also so weit unten, dass er nicht tiefer sinken konnte, da betrachtete er die Welt aus einer vollkommen neuen Perspektive. Und plötzlich wurde er zum kompromisslosen Optimisten. __________ © BennoP

Autokauf

Autokauf, Foto: Catalin Petolea

Mal wieder Lust auf eine kleine Schreibübung? Dann schreibt doch mal eine Szene aus der Sicht von Peter. Und zwar streng und ausschließlich aus seiner Sicht. Nicht aus der eines allwissenden Erzählers und nicht aus der seines (Peters) Gegenübers. Dieses Gegenüber ist die Verkäuferin in dem Gebrauchtwagenmarkt, in dem Peter ein Auto erstehen will. Leider … Weiterlesen

Bedrohlicher Perspektivwechsel

Anhalterin

Stell dir vor, du schreibst einen spannenden Roman, in dem deine Protagonistin in der nächsten Szene als Anhalterin von A nach B kommen will. Wäre an sich nicht besonders spannend, wenn der Fahrer, zu dem sie ins Auto steigen wird, nicht ein Vergewaltiger wäre. Deine Protagonistin weiß das natürlich nicht. Und da der Handlungsstrang aus … Weiterlesen

Der Tod lauert zwischen den Bäumen

Wieder ist es ein Spiel. Und wieder eines, das harmlos beginnt und böse endet. Doch diesmal lauert der Tod zwischen den Bäumen. Ursula Poznanskis „Saeculum“ ist noch mörderischer als ihr Megaerfolg „Erebos“. Mit ihrem Jugendthriller „Erebos“ hat Ursula Poznanski einen Überraschungshit gelandet, der nicht nur Jung, sondern auch Älter und Alt in seinen Bann zog. … Weiterlesen

Der Minitipp: Ringelreihe

Es ist nur selten sinnvoll, den Staffelstab der Perspektive derart herumzureichen, dass ihn nahezu jede Figur der Geschichte mindestens einmal in der Hand hat.

Beruf Erzähler: Die Qual der Wahl

Es ist der Autor, der sich überlegen muss, welcher Auftrag an den Erzähler für die Geschichte, die erzählt werden soll, der richtige ist. Eine Entscheidung, bei der er sich nur wenig Hilfe erhoffen kann. Denn obwohl sie eine so wichtige ist, ist sie keine, die unabdingbar zum Gelingen oder Scheitern führt. Unterschiedliche Erzählsituationen können aus … Weiterlesen

Beruf Erzähler: Sich etablieren

Bekommt der Erzähler vom Autor den Auftrag, sich nicht rein personal zu verhalten, steht er gleich zu Beginn seines Jobs vor einem Problem: Er muss sich als der, den er darstellen soll, etablieren. Das heißt, er muss dem Leser von Beginn an klar machen, welche Fähigkeiten und Möglichkeiten ihm der Autor zugestanden hat. Verpasst er … Weiterlesen

Beruf Erzähler: Zurückhaltung

Wie schon im vorherigen Artikel gesagt, ist für den Erzähler, der vom Autor den Auftrag erhält, sich personal zu verhalten, seine Aufgabe ziemlich klar. Und die lautet im Wesentlichen: absolute Zurückhaltung mit allen Beschränkungen, die das mit sich bringt. Hat der Autor eine Figur seiner Geschichte als Erzähler erwählt, darf diese, obwohl sie als Erzähler … Weiterlesen

Beruf Erzähler: Wissensbeschränkung

Als guter Dienstleister wird der Erzähler sich beim Erzählen genau so verhalten, wie es der Auftrag des Autors vorsieht. Um die Geschichte überhaupt erzählen zu können, muss der Erzähler sie natürlich vom Autor erfahren. Dabei spielt es zunächst keine Rolle, ob der Autor dem Erzähler alles verrät, was er über die Geschichte weiß, oder ob … Weiterlesen

Beruf Erzähler: Mit Haltung und Perspektive

Wenn wir den Erzähler als eine (fiktive) Figur ansehen, die wie jede andere von sich selbst als Ich spricht, wird es etwas seltsam, wenn wir ihn einmal Ich-Erzähler, dann wieder Er-Erzähler nennen. In Wirklichkeit ist er doch immer derselbe. Er ist auch nicht einmal personaler, dann wieder auktorialer Erzähler. Nein, es ändert sich nur seine … Weiterlesen

THEO kopfüber bis 15.01.11

Originaltext, siehe: http://www.schreibende-schueler.de/ Schreibwettbewerb 2011 „THEO – Berlin-Brandenburgischer Preis für Junge Literatur“ Veranstalter: Schreibende Schüler e.V. & Börsenverein des Deutschen Buchhandels Berlin-Brandenburg Schirmherrschaft: Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister der Stadt Berlin & Matthias Platzeck, Ministerpräsident des Landes Brandenburg THEO ist ein überregionaler [!] Literaturpreis für Kinder und Jugendliche zwischen neun und 19 Jahren. Er wird in … Weiterlesen

Über Erzähler erzählen

Aktuell verfasse ich für „Hilfe für Autoren“ einen Artikel über Dialoge. Bis es soweit ist, interessieren euch ja vielleicht die beiden Artikel über Erzähler, erzählen und die Zeit zum Erzählen: Der Erzähler und seine Perspektiven Zeit zum Erzählen, Zeit zum Erleben