Traumstoff

Werbepostkarte Traumstoff

Werbepostkarte TraumstoffDie liebe Claudia Toman ist seit Neuestem auch Traumstoff. Unter diesem Namen bietet sie ihre Dienste als Grafikdesignerin rund ums Buch an. Und der Name ist gut gewählt, denn sie gestaltet wirklich traumhafte Cover, Autogrammkarten, Werbeflyer, Lesezeichen und mehr. Egal ob fürs E- oder Printbook. Ich kann nur empfehlen, mal einen Blick auf ihre Seite zu werfen.

Dort findet ihr unter anderem auch ein Angebotspaket, in das ein von mir durchgeführtes Korrektorat eingebunden ist. Dieses Partnerangebot gibt es in baldiger Zukunft dann auch auf meinen Lektoratsseiten.

Also, wenn ihr ein besonderes Buch publizieren wollt, das auch nach etwas Besonderem aussieht, dann seid ihr bei Traumstoff genau richtig. Dort heißt es dazu:

Traumstoff ist mein Label für die Gestaltung von Büchern. Von einmaligen Büchern. Hier gibt es nichts von der Stange, denn jede Geschichte verdient auch ein unverwechselbares Design. Wer ein ganz besonderes, individuelles, erzählendes Cover sucht, ist bei mir richtig. Die Preisgestaltung ist ganz einfach, ohne versteckte Kosten.

Traumstoff findet ihr übrigens auch auf Facebook.

Vertrag dich: Aufs Nebengleis

© Franck Boston
© Franck Boston

Weiter geht es im Vertragspoker. Vorweg sei gesagt, dass die Artikel von mir nach bestem Wissen und Gewissen verfasst werden. Aber ich bin kein Jurist. Im Streitfall könnt ihr euch also weder auf mich noch auf meine Ausführungen hier berufen.

In den Absätzen 2 und 3 von §2 des Normvertrags geht es um die verschiedenen Nebenrechte, die der Autor dem Verlag überträgt. Es handelt sich etwa um die Verwertung als Taschenbuch- und Sonderausgaben, um Übersetzungen, um Hörbuch-, Theater und Filmadaptionen, um Vortrags- und Sendungsrechte usw.

Anders als man glauben könnte und als es auch oft postuliert wird, lauern hier vom Prinzip her keine großen Fallen. Die verschiedenen Nebenrechte sind detailliert aufgeführt und verständlich im Vertrag niedergeschrieben.

Natürlich fühlt man sich erst einmal benachteiligt, wenn man dem Verlag diese ganzen Rechte „in den gierigen Rachen schiebt“, doch wie auch beim Hauptrecht könnte der Autor selbst damit meist relativ wenig anfangen.

Der Verlag verpflichtet sich, wie wir noch sehen werden, dazu, sich um die Verwertung dieser Rechte zu bemühen und dabei im Sinne des Autors zu handeln, der (abgesehen von zwei Ausnahmen) auch jeder Verwertung zustimmen muss, letztlich also weiter über die Nutzung der Rechte bestimmen kann.

Tatsächlich muss der Verlag sogar dann im Sinne des Autors handeln, wenn er sich damit selbst Konkurrenz macht. Wenn der Autor, dessen Roman in (Klein-) Verlag A erschienen ist, dem Angebot einer Lizenzausgabe bei (Groß-) Verlag B folgen will, könnte Verlag A dem nur entgegenwirken, wenn er den Autor mit einem besseren Angebot überzeugen könnte.

Ohnehin – das geht aus dem Gesagten schon hervor – werden die Nebenrechte nicht verschenkt. Sobald eines verwertet werden soll, gelten, je nachdem, ob der Verlag selbst verwerten oder eine Lizenz vergeben möchte, die Vereinbarungen zur Vergütung, die im Normvertrag in §4 und §5 getroffen werden.

Ansonsten ist noch wichtig, dass im Normvertrag die Nebenrechte ebenso wie das Hauptrecht vom Autor ausschließlich an den Vertragspartner vergeben werden. Beide Vertragspartner können sich im Übrigen entweder auf das Gesamtpaket an Nebenrechten einigen, die Nebenrechte aber auch einzeln verhandeln.

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Vertrag dich: Ausgeschlossen!

© Franck Boston
© Franck Boston

Weiter geht es im Vertragspoker. Vorweg sei gesagt, dass die Artikel von mir nach bestem Wissen und Gewissen verfasst werden. Aber ich bin kein Jurist. Im Streitfall könnt ihr euch also weder auf mich noch auf meine Ausführungen hier berufen.

Im Normvertrag heißt es in §2 Absatz 1:

Der Autor überträgt dem Verlag räumlich unbeschränkt für die Dauer des gesetzlichen Urheberrechts das ausschließliche Recht zur Vervielfältigung und Verbreitung (Verlagsrecht) des Werkes für alle Druck- und körperlichen elektronischen Ausgaben sowie für alle Auflagen ohne Stückzahlbegrenzung für die deutsche Sprache.

Hier geht es also gleich ans Eingemachte. Mit diesem Absatz tritt der Autor dem Verlag das Recht ab, das gelieferte Werk in gedruckter Form zu vervielfältigen und zu verbreiten, es also zu verlegen und zu verkaufen. Gleiches gilt für eventuelle Ausgaben in körperlicher elektronischer Form, also etwa als Hörbuch. Der Autor behält nur das Urheberrecht, das man ihm auch nicht nehmen kann.

Von nun an ist also nur noch der Verlag berechtigt, mit dem Text etwas anzustellen, denn das Recht wird ausschließlich übertragen. Würde der Autor dem Vertragspartner das einfache Verlagsrecht übertragen, wie es etwa bei Beiträgen für Anthologien üblich ist (dazu in einem späteren Artikel mehr), könnte er sein Manuskript beliebig selbst weiterverwerten oder die Rechte  weiteren Partnern anbieten. Klar, dass das bei Einzeltiteln wie Romanen nicht gewünscht ist.

Dieses Hauptrecht zur Vervielfältigung und Verbreitung wird räumlich unbeschränkt vergeben, gilt also auf der ganzen Welt und theoretisch auch darüber hinaus. Das Hauptrecht bezieht sich dabei allerdings auf die Originalausgabe, nicht auf eventuelle Übersetzungen.

Das Verlagsrecht wird für die Dauer des gesetzlichen Urheberrechts übertragen, das in Deutschland derzeit 70 Jahre über den Tod des Urhebers hinausgeht bzw. bei anonymem Urheber (oder Vewendung eines Pseudonyms) 70 Jahre nach der Veröffentlichung erlischt.

Es muss allerdings dazugesagt werden, dass diese Rechteübertragung an Bedingungen geknüpft ist, die in der Regel dazu führen, dass die Rechte früher oder später an den Autor (oder seine Erben)  zurückfallen. Diese Bedingungen finden sich in §9 des Normvertrags. Wenn nämlich der Verlag seinen verlegerischen Pflichten nicht mehr nachkommt, indem er das Werk nicht mehr für den Markt bereithält (Auflage vergriffen, eine Neuauflage wird nicht hergestellt), ist der Autor nach einer dreimonatigen Frist berechtigt, eine Neuauflage zu verlangen oder die Rechte zurückzufordern, was der üblichen Praxis entspricht.

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Beruf Erzähler: Die Verträge

Wie jeder Berufstätige geht auch der Erzähler Verträge ein. Und zwar für jeden Job gleich mehrere. Drei, um genau zu sein.

Zunächst natürlich den mit seinem Arbeitgeber, dem Autor. Ein zugegebenermaßen etwas ungewöhnlicher Vertrag, denn es gibt naturgemäß nur einen, der auf die Einhaltung dieses Vertrages achten kann und muss. Diese Verantwortung lässt sich dem Erzähler leider nicht aufbürden.

Der Inhalt des Vertrages ist wenig kompliziert: Der Autor erteilt dem Erzähler den Auftrag, wie dieser die Geschichte zu erzählen hat, wobei vor allem auf die Einhaltung der Rahmenbedingungen der ebenfalls vom Autor vorgegebenen Erzählsituation zu achten ist. Die Führungsverantwortung liegt beim Autor, er ist es, der für Fehler des Erzählers zur Rechenschaft gezogen wird.

Damit berühren wir bereits den zweiten Vertrag, in dem der Erzähler lediglich das Bindeglied zwischen den Vertragspartnern Autor und Leser ist. Der Inhalt entspricht weitgehend dem ersten Vertrag: Auch hier steht der Erzähler in der Pflicht, die Rahmenbedingungen der Erzählsituation einzuhalten, sodass der Leser sich auf diese verlassen kann. Obendrein obliegt ihm die Verpflichtung, dem Leser von Beginn an Klarheit über diese Bedingungen zu verschaffen. Haften muss auch hier wieder der Autor.

Der Vertrag mit dem Leser

Im dritten Vertrag allerdings spielt der Autor kaum eine Rolle. Der wird zwischen Erzähler und Leser geschlossen. Voraussetzung ist, dass Ersterer die anderen Verträge einhält. Das Interessante: Unter dieser Voraussetzung ist entsprechend der literarischen Konventionen der Leser der Einzige, der diesen Vertrag brechen kann. Und er wird dafür mit ausbleibendem Lesegenuss bestraft!

Der Leser schließt diesen Vertrag in der Regel vollkommen unbewusst. Er erkennt darin an, dass der Erzähler in den Grenzen seiner jeweiligen Erzählsituation übernatürliche Fähigkeiten besitzt. Etwa die, das Innenleben einer Figur zu kennen, als sei es sein eigenes. Oder gar sich derart in diese Figur zu versenken, dass er die Welt mit deren Sinnen wahrnimmt. Er akzeptiert, dass mancher Erzähler ein Gedächtnis besitzt, das dasjenige eines Elefanten lächerlich erscheinen lässt, während ein anderer gar von sich behauptet, gottgleiches Wissen über alles, was in der Welt vor sich geht, zu besitzen. Und er wundert sich nicht darüber, wenn ein Erzähler, der seine eigene Geschichte erzählt (oder so tut, als würde er das tun), dies offenbar im gleichen Atemzug tut, in dem die Ereignisse stattfinden.

Ja, es ist verrückt! All diese Dinge blendet der vertragskonforme Leser aus, damit er auf dieser Basis von einem glaubwürdigen Erzähler und seiner ebenso glaubwürdigen Erzählung ausgehen kann.

Diese drei Verträge bilden eine Art Kreis. Sie bedingen sich gegenseitig. Der eine braucht den anderen als Grundlage, während er gleichermaßen seine Voraussetzung darstellt. Wird einer der drei gebrochen, funktionieren auch die anderen nicht mehr.

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werliestwannwo

werliestwannwoÜber einen neuen Facebook-Kontakt bin ich auf eine interessante Seite gestoßen:

werliestwannwo.

Im Untertitel nennt sich die Seite „Das Lesungsportal für Deutschland“. Und genau das will sie sein.

Interessierte können hier Lesungstermine quer durch die Rebublik finden. Dazu können sie auch einen monatlichen Newsletter abonnieren.

Autoren und Veranstalter sind aufgefordert, kostenlos ihre Lesungen oder andere literarische Veranstaltungen über ein Formular oder per E-Mail einzutragen.

Die Seite ist noch jung, wird aber mit zunehmendem Bekanntheitsgrad sicherlich schnell wachsen. Für Autoren und Veranstalter eine gute Möglichkeit, auf ihre Veranstaltungen hinzuweisen.

Mit der zusätzlichen (und vom Veranstaltungskalender unabhängigen) Lesungsvermittlung zwischen Autoren und Veranstaltern will die Seite obendrein einen weiteren Service bieten, der durch vorerst ehrenamtliche Lesungsagenten realisiert wird. Dabei wird für die Vermittlung, wie ich durch Nachfrage erfuhr, entweder eine prozentuale Beteiligung an eventuellen Einnahmen oder eine Festvergütung von 25 – 50 Euro fällig.

Gerade diese Vermittlung ist eine schöne Idee, die allerdings einen kleinen Haken hat. Zwar steht es dem Autor frei, sich nur gegen ein angemessenes Lesungshonorar vermitteln zu lassen, Sandra Vogel, die Gründerin der Seite, gibt allerdings zu bedenken, dass die Vermittlung dadurch extrem erschwert werde, da die wenigsten der Veranstalter ein Honorar zahlen würden:

Im Grunde soll es ein gegenseitiges Entgegenkommen sein. Ein kleiner unbekannter Autor „darf“ lesen, erhält dafür aber kein Honorar. Ein Veranstalter „lässt“ lesen und muss dafür auch nichts bezahlen. Einnahmen durch die Lesung teilen sich Autor und Veranstalter. Wie genau, müssen sie untereinander ausmachen.

Daraus lässt sich ablesen, dass bisher vor allem unbekanntere Autoren diesen Service nutzen. Nicht ganz unverständlich, haben gestandene Autoren doch in der Regel Verlag und/oder Agentur, die sich um Lesungspräsenz kümmern.

Andererseits sind Lesungsagenten dennoch sehr gefragt, damit meist ausgelastet und für neue Autoren kaum noch zu erreichen. Es bliebe also abzuwarten und auszutesten, ob Veranstalter bei bekannteren Namen sich dann doch zu einem Honorar durchringen können.

Die Diskussion bezüglich honorarfreier Lesungen dürfte hinlänglich bekannt sein und ich will sie hier lediglich streifen. Ich selbst lese im Regelfall nur gegen Honorar und möchte daher auch empfehlen, auf ein solches zu bestehen. Allein schon deshalb, weil es den Kollegen gegenüber, die zumindest einen Teil ihres Lebensunterhalts mit dem Schreiben und durch Lesungen bestreiten, unfair wäre. Der VS empfiehlt ein Regelhonorar von 250 Euro pro Lesung.

Ich will andererseits auch zugeben, dass ich verstehen kann, wenn angehende Autoren froh sind, überhaupt ihre Werke in einer Öffentlichkeit präsentieren zu können. Mir ging es da anfangs nicht anders.

Der Vermittlungsservice von werliestwannwo ist also sicherlich uneingeschränkt für solche Autoren zu empfehlen, die erst noch Fuß fassen wollen. Diejenigen, die wie ich nur honoriert lesen wollen (bzw. müssen), können hoffen, dass zunehmend auch Veranstalter gefunden werden (bzw. die Seite finden), die bereit sind, die Arbeit des Autors zu vergüten.

Bevor jemand falsche Schlüsse zieht, sei noch darauf hingewiesen, dass die Initiatorin von werliestwannwo außerdem seit kurzem verlegerisch tätig ist. Sie betreibt den im April 2010 gegründeten Piepmatz Verlag, der auch auf der werliestwannwo-Seite genannt und verlinkt ist.

Ganz offen bekennt sich der Verlag auf seiner Homepage dazu, ein DKZ-Modell anwenden zu müssen. Abgesehen von der Benennung (Verlag) werden den Autoren dabei keine falschen Tatsachen vorgetäuscht oder Bestsellerversprechungen gemacht. Auch hofft Verlegerin Sandra Vogel, wie sie in einem verlinkten Interview angibt, so bald wie möglich von diesem Geschäftsmodell abrücken zu können.

Dies nur, damit niemand überrascht und erschreckt die Finger von werliestwannwo lässt, denn dieser Umstand ändert natürlich nichts am sehr lobenswerten Konzept der Seite, die dementsprechend von namhaften Link-Partnern verlinkt wird.

Das Besondere kommt 2011

Nun ist sie also da, die Bestätigung. 2011 wird ein Buch erscheinen, dass für mich persönlich in gewisser Hinsicht etwas ganz Besonderes ist. Es wird das erste Buch sein, in dem ich quasi Seite an Seite mit meiner lieben Freundin veröffentlicht werde:

Das Anthologieprojekt „Das Haus am Zeilenweise-Platz“ des Autorenforums ZeilenWeise hat einen Partner gefunden: Der Münchner WortKuss Verlag hat sich nach der Sichtung erster Leseproben entschieden, die Anthologie im Jahr 2011 zu verlegen. Momentan werden Texte und Zeitplan abgestimmt, der Erscheinungstermin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Die Anthologie erscheint im Programm „read + care“ innerhalb der Reihe AnthoKuss des WortKuss Verlages, denn das Projekt unterstützt ein Kinderheim in Istrien/Kroatien. In der Anthologie wird ein Mehrfamilienhaus, wie es überall in der Nachbarschaft zu finden ist, durch fantastische, dramatische, spannende und skurrile Texte zum Leben erweckt – ein Lesevergnügen für kurzweilige und anhaltende Unterhaltung.

Schreibe, lese, genieße bis 03.10.10

JunDesk-Schreibwettbewerb

Originaltext, siehe: http://www.jundesk.de/de/informationen/teilnahmebedingungen

JunDesk-Schreibwettbewerb: Schreibe, lese und genieße mit!

Jährlich führt der JunDesk seinen Schreibwettbewerb für Jungautoren im Alter von elf bis einschließlich 22 Jahren durch. Es geht um die Förderung junger Autoren sowie um die Leselust im Internet. Daneben erhalten die Bestplatzierten Büchergutscheine im Gesamtwert von 210 Euro und viele weitere kleinere Preise, die von den Partnern zur Verfügung gestellt werden.

Bis zum 3. Oktober 2010 könnt ihr noch eines eurer besten Werke über die Homepage des JunDesk einreichen. Gesucht werden Kurzgeschichten und Gedichte bis zu 1.500 Wörtern. Dabei gilt zu beachten, dass diese Texte noch nicht zuvor anderweitig veröffentlicht worden sein dürfen.

Eine Jury wählt 20 Texte aus, die den Lesern ab dem 25. Oktober zum Kommentieren und Bewerten vorgelegt werden. In der Jury sitzt Karla von Lovelybooks, die Autorin Maryanne Becker sowie Christian Albrecht und Florian Körner von der AutorenCommunity. Anhand der durchschnittlichen Bewertungen der Leser werden die Platzierungen der Beiträge ausgemacht.

Weiterführendes
Homepage: http://www.jundesk.de/de/
YouTube: http://www.youtube.com/jundesk/
Twitter: http://www.twitter.com/jundesk/

Wir wünschen viel Freude und Erfolg,
Christian und Florian

Teilnahmebedingungen

Zugelassen sind alle Autorinnen und Autoren nach folgenden Ausschreibungsbedingungen:

1. Die Teilnehmer sind zwischen elf bis einschließlich 22 Jahre und Urheber des eingereichten Beitrages.
2. Der Beitrag wurde noch nicht anderweitig veröffentlicht.
3. Der Organisator darf den Beitrag unentgeltlich veröffentlichen.
4. Jeder Teilnehmer nimmt nur mit einem Beitrag teil.
5. Der Beitrag darf nicht mehr als 1.500 Wörter umfassen.
6. Es kann nur über das Anmeldeformular auf jundesk.de teilgenommen werden.
7. Der Organisator behält sich das Recht vor, Beiträge kommentarlos zurückzuweisen.
8. Eine Gewährleistung oder Verwantwortung für verloren gegangene oder unvollständige Beiträge übernimmt der Organisator nicht.
9. Eine Fachjury wählt 20 Beiträge aus. Anschließend können alle Leser die Beiträge bewerten. Daraus werden die Platzierungen ermittelt.
10. Die Teilnehmer erklären sich damit einverstanden, das Wettbewerbsergebnis zu akteptieren.
11. Die Platzierungen eins bis drei erhalten einen Büchergutschein für eine Buchhandlung ihrer Wahl nach folgenden Staffelungen:
1. Platzierung: 100 Euro Büchergutschein
2. Platzierung: 70 Euro Büchergutschein
3. Platzierung: 40 Euro Büchergutschein
12. Die Wahl der Buchhandlung kann eingeschränkt werden, sofern die gewünschte Buchhandlung keine Büchergutscheine ausstellt.
13. Die Preisgelder sind nicht übertragbar und können nicht bar ausgezahlt werden, sowie durch andere Gewinne ersetzt werden.
14. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
15. Versuchter Betrug hat eine Disqualifizierung zur Folge.
16. Der Organisator des Wettbewerbes ist: Florian Körner, Falkenburger Str. 34b, 23795 Bad Segeberg

Quelle: Uschtrin

Bildpause zum 20.03.10

Originalausschreibung: http://bildpause.wordpress.com/

Was ist BILDPAUSE

… ein Hörstückwettbewerb ausgeschrieben durch und für das zeitKINO der Leipziger Schaubühne und das 2. Potsdamer OH!-Ton Festival!

Im Dezember 2009 startet die Ausschreibung für BILDPAUSE. In insgesamt 5 Staffeln werden die Jurymitglieder von BILDPAUSE 15 Gewinnerinnen und Gewinner ermitteln. Die 15 Hörstücke werden sowohl während des zeitKINOs in der Schaubühne im Lindenfels Leipzig aufgeführt (ab März 2010 bis Juni 2011), als auch gesammelt dem Festivalpublikum des im Juni 2011 zum zweiten Mal stattfindenden Potsdamer OH!-Ton Festivals für radiophone Dokumentationen vorgestellt. Dort wird dann unter den 15 Stücken ein Publikumspreis verliehen. Alle Gewinnerstücke sind mit Technikgutscheinen in Höhe von 200 Euro dotiert!

Außerdem ist geplant, Programmkinos der gesamten Republik zu gewinnen, die das Prinzip BILDPAUSE für ihr Programm mit übernehmen und die Gewinnerstücke in ihren Häusern zu Gehör bringen werden.

Was ist zeitKINO:
Wie in vielen anderen deutschen Städten gab es auch im Leipziger Hauptbahnhof ein Zeitkino, das Reisenden die Wartezeit zwischen zwei Zügen verkürzen sollte. 1950 gegründet verfügte das Kino über 204 Sitzplätze und zeigte täglich zwischen 10.00 und 18.30 eine ca. einstündige Filmrolle in Dauerschleife bei laufendem Einlass. Jede Woche wechselte das aus Kurzfilmen und Nachrichten bestehende Programm. Das Zeitkino im Hauptbahnhof wurde 1992 wegen baulicher Mängel geschlossen. Die Schaubühne Lindenfels greift dieses historische Vorbild der Kinogeschichte auf und entwickelt daraus ein eigenes Kinoformat, in dem Kurzfilme unterschiedlichster Genres zu Themenschwerpunkten gebündelt und in Schleife gezeigt werden. Dem Zuschauer wird damit ermöglicht, seinen eigenen Rezeptionsrhythmus zu finden und zu entscheiden, wie lange und wann er sich mit den gezeigten Filmen auseinandersetzen möchte. Die BILDPAUSE wird in den 10 Minuten hörbar werden, die der Filmvorführer benötigt, um die Filmrolle neu einzulegen.

Was ist OH!-Ton:
Das OH!-Ton-Festival für radiophone Dokumentationen fand erstmals im Sommer 2009 statt. Gewidmet ist es dem eher unterbeachteten dokumentarisch-künstlerischen Genre Radio-Feature. Auf Hörbooten treibend auf der Havel, im Offenen Gelände am Havelufer und im Saal der fabrik Potsdam konnte das Publikum 3 Tage lang lauschen, was das Format der radiophonen Dokumenation alles sein kann.
Der Hörstückwettbewerb die OH!-Ton-Jagd bildete den Abschluss des Festivals. Die eingesendeten Hörstücke waren trotz strenger Vorgaben so vielfältig und aufwendig gestaltet, dass sie ein Liebling der Organisatoren und des Publikums waren!!! Mit dem neu initierten Wettbewerb BILDPAUSE hoffen wir, wieder einen Anreiz für ebenso kreative Hörstücke geboten zu haben.

Wettbewerb

Wettbewerbsbedingungen allgemein:

Das BILDPAUSE-Hörstück darf nicht länger als 3.30 min sein.
Es darf keine GEMA-pflichtige Musik enthalten, aber natürlich ist Selbersingen- und spielen erlaubt, sowie Musik aus GEMAfreien Datenbanken.
Es muss das vorgegebenen Filmzitat enthalten, welches für jede Staffel neu gewählt wird.
Alle Gestaltungsweisen sind erwünscht und erlaubt, ob dokumentarische O-Töne oder fiktionale Stimmen, ob künstliche oder echte Geräusche…
Und das Hörstück sollte einen Titel haben, damit wir es angemessen ankündigen können!

EINSENDESCHLUSS ist der 20. MÄRZ 2010.

Die Hörstücke dann bitte als .wav-Format an:

TETRAEDER e.V.
BILDPAUSE Staffel 1
Erich-Weinert-Str.5
10439 Berlin

Zu gewinnen sind Technikgutscheine in der Höhe von 200 Euro; pro Staffel werden drei Gewinnerinnen und Gewinner ermittelt! siehe dazu JURY. Alle Gewinnerstücke werden auf einer BILDPAUSE DVD und im Internet präsentiert.

Gibt es Fragen? Dann bitte an: info@ohton-festival.de

Staffeln

1. BILDPAUSE Staffel: Ausschreibung Anfang Dezember 2009, Einsendeschluss 20. März 2010 – 3 Gewinnerhörstücke werden ermittelt und laufen dann in den zeitKINO Schlaufen und bei den Partnern ab April, Mai, Juni 2010

Vorgegebenes Filmzitat:
„… I thought I recognized your voice for a minute …“
„… Für einen Moment dachte ich, ich hätte Ihre Stimme erkannt …“

2. BILDPAUSE Staffel: Ausschreibung 20. März 2010, Einsendeschluss 20. Juni 2010 – 3 Gewinnerhörstücke werden ermittelt und laufen dann in den zeitKINO Schlaufen und bei den Partnern Juli, August, September 2010

3. BILDPAUSE Staffel: Ausschreibung 20. Juni 2010, Einsendeschluss 20. September 2010 – 3 Gewinnerhörstücke werden ermittelt und laufen dann in den zeitKINO Schlaufen und bei den Partnern Oktober, November, Dezember 2010

4. BILDPAUSE Staffel: Ausschreibung 20. September 2010, Einsendeschluss 20. Dezember 2010 – 3 Gewinnerhörstücke werden ermittelt und laufen dann in den zeitKINO Schlaufen und bei den Partnern Januar, Februar, März 2011

5. BILDPAUSE Staffel: Ausschreibung 20. Dezember 2010, Einsendeschluss 20. März 2011 – 3 Gewinnerhörstücke werden ermittelt und laufen dann in den zeitKINO Schlaufen und bei den Partnern April, Mai, Juni 2011

Abschluss und Präsentation während des 2.OH!-Ton Festivals Mitte JUNI 2011 in Potsdam!

Jury und mehr: http://bildpause.wordpress.com/