Im historischen Watt

Vom Schreibtisch, Foto: Marko Tomicic
Vom Schreibtisch, Foto: Marko Tomicic
Vom Schreibtisch
(Foto: © Marko Tomicic)

Die letzte Geschichte, die ich ausgebrütet habe, ist für eine Krimianthologie entstanden, für die wieder einmal die umtriebige Regine Kölpin verantwortlich zeichnet. In jedem der Kurzkrimis geht es auf eine Insel in der Nordsee und einen mal größeren, mal kleineren Zeitsprung in der Geschichte zurück.

Mich hat es ins Pellwormer Watt verschlagen, kurz vor dem Ausbruch des zweiten Weltkriegs. Einige kleine Überarbeitungen habe ich noch zu tun, dann warte ich gespannt aufs Erscheinen. Und ihr ja vielleicht auch.

Was wäre, wenn …?

Cover Federwelt

Sandra Uschtrin hat mir freundlicherweise ein PDF zur Verfügung gestellt, in dem ihr meinen Artikel „Was wäre, wenn … “ – Die Frage zum Plot(ten) aus der aktuellen Ausgabe (Juni/Juli) der Federwelt nachlesen könnt.

Viele weitere interessante Artikel findet ihr im Heft, das ihr hier bestellen könnt. Als Appetithäppchen gibt es noch eine weitere Leseprobe.

Hier geht es zu meinem Artikel: „Was wäre, wenn …?“

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!

Skriptkieker: Unheil

Skriptkieker: Foto: pixelparticle
Skriptkieker: Foto: pixelparticle
Skriptkieker
(Foto: © pixelparticle)

Aus einem Kurzgeschichtenmanuskript:

Emmerich atmete einige Male tief ein und aus. Ruhiger wurde er dadurch nicht. Dieser Zug brachte das Unheil mit sich. Tod und Zerstörung. Emmerich schaute sich auf der kleinen Bahnstation um. Ganz Bonny sollte hier stehen, um mit demselben Zug aus der Gegend zu verschwinden, der gerade im Begriff war, den Grund dafür zu liefern. Doch er sah nur einen jungen Mann etwa in seinem Alter, vielleicht auch schon in den Dreißigern. Ohne Gepäck. Wartend wie er selbst. Kaum jemand aus Bonny verließ je den Ort. Die Menschen hier waren träge. Trotz der Gerüchte.

Geköchelt

Vom Schreibtisch, Foto: Marko Tomicic
Vom Schreibtisch, Foto: Marko Tomicic
Vom Schreibtisch
(Foto: © Marko Tomicic)

Nachdem ich im Dezember meinen kulinarischen Beitrag für eine Anthologie bei UBV fertiggestellt habe, bastele ich nun am Plot für einen Ben-Philipp-Krimi, um anschließend für einen Regionalkrimi unter meinem Namen zu plotten. Soll heißen, jetzt werden Morde ausgeköchelt.

Gestank

Vom Schreibtisch, Foto: Marko Tomicic
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Vom Schreibtisch
(Foto: © Marko Tomicic)

Ich bastele gerade an einer kleinen Geschichte, in der es zu Beginn mächtig stinkt. Bis zum Abgabetermin Mitte des Monats habe ich noch Zeit, diesen Gestank gegen Ende in etwas sehr Leckeres zu verwandeln, was mir hoffentlich mit einigen Schmunzlern gelingen wird.

Das Schönste: Mit der Geschichte begebe ich mich seit Langem mal wieder nach Laindor, in die Welt aus Das Lächeln der Kriegerin!

Garprozess

Vom Schreibtisch, Foto: Marko Tomicic
Vom Schreibtisch, Foto: Marko Tomicic
Vom Schreibtisch
(Foto: © Marko Tomicic)

Gestern Abend habe ich die letzten beiden Szenen meiner Geschichte für ein Geschichtenweberprojekt fertiggeschrieben, für die es hier im Blog gerade erst einen kleinen Skriptkieker gab.

Und nachdem die liebe Claudia (mit tollem neuen Design) unerwarteterweise nur ganz wenig zu meckern hatte (was nur beweist, dass sie eben keine Meckertante ist, falls das jemand denken sollte), darf das Geschichtlein nun erst mal etwas ruhen, bevor ich mich an die Überarbeitung mache. Gut, inzwischen wird sie vermutlich in der GW-Projektgruppe zerrissen, aber mit Claudia im Rücken kann mich das nicht schrecken.

Und nicht nur im Rücken! Morgen geht es nach Oldenburg (mit einem Zwischenstopp im Hannoveraner Erlebniszoo), wo Claudia am Freitag bei meiner Lesung zum Steampunk-Halloween an meiner Seite sitzen und mich sogar lesend begleiten wird.

Anders gesagt: Während meine Geschichte ruht, geruhe ich, mir während ihres Garprozesses mal ein aufregendes Wochenende zu machen.

Skriptkieker: Zu spät

Skriptkieker: Foto: pixelparticle
Skriptkieker: Foto: pixelparticle
Skriptkieker
(Foto: © pixelparticle)

Aus einem Kurzgeschichtenmanuskript:

Mama nickte. Kaum merklich, aber jetzt war Ali sicher, dass sie sich nicht täuschte. Und nun brach es aus ihr heraus. Tränen und unbändige Liebe gleichermaßen. Noch bevor sie darüber nachdenken konnte, sprang sie auf und rannte zur Couch. Was mache ich denn? Zu spät! Sie hatte bereits die Arme um Mamas Hals geschlungen.

Geschichtenweber auf Facebook

Geschichtenweber

GW-LogoHab ich euch das eigentlich schon erzählt? Wahrscheinlich habt ihr es längst gemerkt: Den Geschichtenwebern kann man jetzt auch auf Facebook folgen.

Immer bestens informiert über aktuelle Publikationen und neue Projekte. Dazu News zu Veranstaltungen und Veröffentlichungen der Mitglieder, obendrein immer mal wieder kurze Tipps für Autoren von meiner Wenigkeit alias Thoron.

Das gefällt doch wohl, oder? https://www.facebook.com/geschichtenweber

Diese Suppe …

Vom Schreibtisch, Foto: Marko Tomicic
Vom Schreibtisch, Foto: Marko Tomicic
Vom Schreibtisch
(Foto: © Marko Tomicic)

… habe ich mir eindeutig selbst eingebrockt. Auf der Messe, genauer: beim BuchmesseCon am vergangenen Samstag habe ich mich in ein Kochbuch reingequatscht. Aus einem Spaß wurde Ernst, und nun trete ich in die Fußstapfen vieler sehr verehrter Autorenkollegen aus den phantastischen Genres und schwinge den literarischen Kochlöffel. Hoffentlich fällt mir also etwas halbwegs Genießbares ein.

Ich finde es jedenfalls eine sehr leckere Gelegenheit, für die ich Ulrich Burger und seinem sehr delikaten Verlag herzlich danke. Beim Leser entschuldige ich mich dann zu gegebener Zeit.

Messefotogähn

Vom Schreibtisch, Foto: Marko Tomicic
Vom Schreibtisch, Foto: Marko Tomicic
Vom Schreibtisch
(Foto: © Marko Tomicic)

Die Frankfurter Buchmesse hat also begonnen. Auf Facebook lese ich schon die ersten Statusmeldungen messetänzelnder Kollegen. Und auch ich bin bereits ganz unruhig mit den Reisevorbereitungen beschäftigt.

Wie üblich schlage ich mir heute Abend allerdings noch eine Nacht hinterm DJ-Pult um die Ohren, um mich dann morgen Vormittag frisch ausgepowert auf den Weg in die Stadt am Main zu machen.

Wenn ich dann das Smartphone noch halten kann, bekommt ihr hoffentlich hier, auf meiner Homepage und eben auf Facebook des Öfteren mal Eindrücke in Form von Fotos und Statusmeldungen geliefert. Könnte allerdings sein, dass ich  bei manchen davon einschl…gähn!

Was? Ach so, ja … Dieses Vorhaben habe ich zum Anlass genommen, eine winzige Änderung auf diesem Blog vorzunehmen (rechtzeitig, bevor die Augen zufallen). Bemerkt? Genau! Es wird jetzt auf der Startseite nicht mehr der alleralleraktuellste Post hervorgehoben, sondern immer der jüngste Beitrag der LesBar-Reihe prominent platziert. Das wird auch erst einmal so beibehalten, weil es mir gut gefällt. Warum gerade zu diesem Anlass? Ja, klar gibt es einen Grund, den zu erklären ich jetzt aber zu mü…gäääääähn!

Vor der Tür

Vom Schreibtisch, Foto: Marko Tomicic
Vom Schreibtisch, Foto: Marko Tomicic
Vom Schreibtisch
(Foto: © Marko Tomicic)

Nein, das ist kein früher Weihnachtspost. Vor der Tür steht die Frankfurter Buchmesse. Wie jedes Jahr ein wunderbarer Grund zur Vorfreude. Wunderbare Autorenkollegen treffen, wunderbare Bücher entdecken, wunderbare Gespräche führen, wunderbare Leser treffen, wunderbar feiern, wunderbar essen gehen … Hach, das wird wunderbar!

Und mitten drin der BuCon, bei dem ich im Rahmen der wunderbaren Geschichtenweberlesung mit meiner wunderbaren Claudia gemeinsam lesen darf.

Noch Fragen? Wie bitte? Ja, doch, ich denke schon. Ja, ich freu mich drauf.

Aus dem Exil 2

Vom Schreibtisch, Foto: Marko Tomicic
Vom Schreibtisch, Foto: Marko Tomicic
Vom Schreibtisch
(Foto: © Marko Tomicic)

Dieser Schreib- und Arbeitsplatz, den ich mir mit Claudia teile, zählt zu den schönsten, die ich je besetzt habe. Gut, das ist sicher bei mir nicht besonders sensationell, würde ich mich doch eher als Heimschreiber bezeichnen, aber das ändert nichts daran, dass wir es hier sehr gemütlich haben. Wir sitzen auf einem überdachten großen Holzbalkon im zweiten Stock unseres Ferienhauses und werden von Baumkronen eingerahmt. Wir nennen ihn unser Baumhaus.

Baumhaus

Aus dem Exil 1

Vom Schreibtisch, Foto: Marko Tomicic
Vom Schreibtisch, Foto: Marko Tomicic
Vom Schreibtisch
(Foto: © Marko Tomicic)

So, wir sind gestern gut im Schreibexil angekommen und haben das nicht nur große, sondern auch wunderschöne Haus in (leider vorübergehenden) Besitz genommen. Der erste Abend war ein entsprechend gemütlicher.

Dass ich nun heute, zumindest bis jetzt, die Hauptaufgabe des Exils, das pure und weitgehend ablenkungsfreie Schreiben, noch nicht angehen konnte, ärgert mich nicht, habe ich es doch erwartet. Es ist eben doch immer noch etwas Lektoratsorgakram zu machen, und ganz ohne Lektoratsjobs ging es ja leider sowieso nicht.

Aber der Tag ist ja noch nicht zu Ende (weshalb ich mich hier auch kurzfasse) und es folgen ihm ja noch neun weitere. Also, ran an den Buchstabensalat!

Schreibaugust

Vom Schreibtisch, Foto: Marko Tomicic
Vom Schreibtisch, Foto: Marko Tomicic
Vom Schreibtisch
(Foto: © Marko Tomicic)

Am Donnerstag haben wir Monatsmitte, und dann beginnt mein Schreibaugust. Denn wie schon letztes Jahr mache ich Schreiburlaub, Urlaub, um zu schreiben. Gemeinsam mit elf anderen Autoren nisten wir uns für zehn Tage im gemütlichen Haus Sonnenlehen in Grossgmain (Nähe Salzburg) ein und schreiben. Hauptsächlich zumindest.

Dass ich das Schreiben so oft wiederhole, zeigt schon, wie bitter ich es nötig habe, eben diese Tätigkeit mal wieder ins Zentrum rücken zu können. Es steht vor allem die Arbeit an zwei Kurzgeschichten und dem Ratgeber an.

Eine kleine, vorerst sehr geheimnisvolle Neuigkeit gibt es noch: Bei „Hilfe für Autoren“ habe ich ja letzten Monat mit der neuen Interview-Reihe Das sagt xy begonnen, in der Autoren Fragen beantworten, die vor allem für diejenigen, die selbst den Weg in die Herzen der Leser einschlagen wollen, interessant sein dürften. Nachdem ich letztes Mal Anna Koschka verhören durfte, hat mir heute wieder eine hochkarätige Autorin zugesagt, über die sich viele Fans freuen dürften. Und sie hatte gleich eine spannende Idee im Gepäck, die das Ganze für die oben genannte Zielgruppe noch um Einiges attraktiver machen dürfte. Mehr wird aber noch nicht verraten. Ich freu mich!

Skriptkieker: Keine Sorge

Skriptkieker: Foto: pixelparticle
Skriptkieker: Foto: pixelparticle
Skriptkieker
(Foto: © pixelparticle)

Aus dem Ratgeber:

Wenn ich Ihnen erzähle, was mir vor einem Jahr im Urlaub zugestoßen ist (keine Sorge, ich langweile Sie damit nicht allzu lange), dann weiß ich heute mehr, als ich damals wusste.