Neues Jahr, neues Design

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Huch, überrascht? Ja, ich auch. Neues war ja hier auf diesen Seiten zur Seltenheit geworden, und nun gleich ein komplett neues Design?

Na ja, warum soll man sich nicht ein bisschen zusätzlich motivieren? Also gleich mal komplett neu gestrichen. Ob schon alles passt, bezweifle ich, denn ich werde mich in der nächsten Zeit erst einmal mit all dem Neuen vertraut machen müssen, um das Blog dann nach und nach anzupassen.

Und natürlich soll es auch wieder neue Inhalte geben. Ihr dürft also gespannt sein.

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LesBar: Haufen

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LesBar, Foto: Anneka
LesBar
(Foto: © Anneka)
Er hat schon immer einen Haufen Sachen gemacht. Mancher Haufen Scheiße war darunter. Aber er hatte auch schon immer einen zu laufen. Sagen die anderen. Er läuft einfach. Hier hin und da hin. Mal beides gleichzeitig. Manchmal schnell, manchmal langsam. Er kommt nie irgendwo an. Aber er will auch nicht ausruhen. Die Zeit ist zu kurz, das Neue zu schnell alt. Er wird nicht alt. Sagt er selbst. Das Keuchen gehört dazu.

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Philvent – die neunte Tür

© Ramona Heim
© Ramona Heim
© Ramona Heim

Ich wünsche euch eine frohe Philventszeit! Hä? Ja, richtig gehört. Das ist die Zeit der 24 kleinen Geschichten. Jeden Tag eine neue. Und jede neue übertrifft die vorige um einen Satz. Bis zum 24. Dezember, Philnachten, geht das so.

Er hätte nie geglaubt, dass er das noch einmal sagen würde. Erneut rief er es laut. „Es schneit!“ Natürlich war dieser Satz nicht neu. Auch für ihn nicht. Doch zum ersten Mal sprach er ihn in dieser Weise mit solch freudiger Inbrunst aus. Sein Leben lang hatte er Schnee gehasst. Nun aber wusste er seinen Fehler behoben. Das flockig dichte Weiß verdeckte, vertuschte, verwischte Spuren.

Neu aufgelegt und noch neuer

Vom Schreibtisch, Foto: Marko Tomicic
Vom Schreibtisch, Foto: Marko Tomicic
© Marko Tomicic

Dass dieser Blogeintrag der Kategorie „Vom Schreibtisch“ zugeordnet werden darf, freut mich sehr, geht es in ihm doch eigentlich mal wieder um die Geschichtenweber. Aber in diesen News spiele ich eben auch eine kleine Rolle.

Denn es wird in der Autorengruppe natürlich auch weiterhin fleißig an neuen Büchern gearbeitet. So hoffe ich nicht nur, euch bald die Neuauflage der so schnell vergriffenen Steampunkanthologie „Von Feuer und Dampf“ präsentieren zu können, in der ich mit einer Geschichte vertreten bin, sondern ebenso eine ganz besondere Geschichtensammlung, die demnächst erscheinen soll. Was das Besondere daran ist, kann ich noch nicht verraten, nur so viel: Es hat irgendwie mit Rache zu tun. Und es wird das erste Büchlein sein, in dem ich mit meiner lieben Frau Toman auch literarisch (mehr oder weniger) gemeinsame Sache mache.

LesBar: Mon(d)tag

LesBar, Foto: Anneka
LesBar, Foto: Anneka
© Anneka

Montag, doch der Mond versteckt sich. So sehr ich auch schaue, so sehr ich mich bemühe, an der Sonne vorbeizuschielen, ich kann ihn nicht entdecken. Ist er endgültig untergegangen? Beginnt mit der neuen Woche auch ein neuer Tag? Ist die Nacht nun vorbei?
Ich weiß nicht, ob ich mich freuen soll, denn eine Stimme flüstert mir, schon heute Abend überrasche mich die Nacht von Neuem. Dann strahlt ein neuer Mond, Hoffnung verbreitend auf den nächsten Tag. Oder ist es der alte?

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© BennoP

Geschichte im Bild

Foto: H.H.Immer mal was Neues! Am Wochenende durfte ich Model spielen. Meine Freundin nimmt nämlich an einem Fotowettbewerb vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unter dem Motto „Was heißt schon alt?“ teil.

Mit ihrem Foto „Zu jung für sein Alter?“ wollten wir eine kleine Geschichte erzählen. Vielleicht habt ihr Lust, es euch anzusehen, indem ihr auf das Vorschaubild klickt. Sollte euch dieses (oder eines der anderen Bilder) gefallen, würden wir uns über eine Bewertung freuen.

Wir hatten auf jeden Fall viel Spaß beim „shooten“.

Von der Technik überholt?

Ich muss an dieser Stelle mal den Hut ziehen. Sicherlich ist nie und nie für jeden alles perfekt, aber ich bin begeistert, mit welcher Geschwindigkeit bei WordPress derzeit Neuerungen eingeführt werden, von den vielen neuen Blogdesigns mal ganz abgesehen.

Nachdem ich einige Blogumzüge hinter mir hatte, die doch teilweise mit hohem Aufwand verbunden waren, durfte ich jetzt bei der Überlegung, ob ich meinen Blogroman von Ben Philipps Schreibwelt ausgliedere, feststellen, dass inzwischen diverse Filter den präzisen Datenexport ermöglichen.

Vor allem auf meinem Lektorenblog, aber auch hier, waren die Möglichkeiten der freien Menügestaltung eine echte Hilfe. Wobei ich nicht sicher bin, ob die Funktion ganz neu oder von mir bisher nur unentdeckt war.

Zugegeben, auch bei blogger wurden die Möglichkeiten, das Design des Blogs nach den eigenen Vorstellungen anzupassen, deutlich verbessert, sind inzwischen bei weniger Ausgangsmöglichkeiten im Detail individueller, allerdings scheint mir WordPress in allen anderen Fragen die Nase vorn zun haben.

Mich würde interessieren, welche Erfahrungen ihr mit anderen Bloanbietern gemacht habt. Denn ich kenne auch den einen oder anderen, wo sich wenig bis gar nichts tut (von Forenhostern will ich da mal gar nicht sprechen).

Sagengestalten oder Aprilscherz?

Normalerweise präsentiere ich auf meinem Blog nur ausgewählte Ausschreibungen, bei denen ich mit ziemlicher Sicherheit sagen kann, dass sie für die teilnehmenden Autoren keinerlei Tücken bereithalten (abgesehen davon, dass der eingesandte Text nicht als preis- bzw. veröffentlichungswürdig betrachtet werden könnte).

Dieses Mal ist das ein klein wenig anders. Denn ich habe bestenfalls ein gutes Gefühl bei der Ausschreibung, die ich über Feenfeuer entdeckt habe. Das liegt einfach daran, dass der ausschreibende Verlag noch ganz neu im Geschäft ist. Mondwolf aus Österreich wurde erst am 1. April dieses Jahres gegründet, will bereits im Herbst die ersten Bücher auf den Markt bringen und wirbt auf der Webseite offen um neue Autoren.

Drei Fakten, die eigentlich gegen eine Empfehlung sprechen. Denn natürlich ist die Sicherheit für den Autor bei einem etablierten Verlag größer, zum einen, weil er sich so auf die Erfahrungswerte anderer Autoren stützen kann, zum anderen, weil die Gefahr geringer ist, dass der Verlag nach einem halben Jahr seine gerade erst aufgestoßenen Türen wieder schließen muss.

Auch mag ich es lieber, wenn ein Kleinverlag, sei er neu oder bereits länger auf dem Markt, seine Planungen langsam, dafür aber realistisch angeht. Schnell auf den Markt geworfene Bücher leiden oft an mangelnder Qualität, sowohl hinsichtlich der Textauswahl wie auch hinsichtlich der äußeren Präsentation.

Und dass der Satz, „Wir suchen Autoren“, den Skeptischen oder einfach Vorsichtigen sofort an die schwarzen Schafe der Branche denken lässt, sollte einem Verlagsgründer eigentlich bewusst sein.

Auch Sätze wie die, die in der Verlagsbeschreibung stehen, klingen ein bisschen nach den Lockangeboten eines Zuschussverlags:

In vielen Schubladen schlummern gute Manuskripte, die wegen starrer Programme, des Überangebotes aus dem amerikanischen und englischsprachigen Raum und Mindestauflagen keine Chance bekommen. Diese Schätze wollen wir finden und den Lesern zugänglich machen.

Aber wahrscheinlich handelt es sich dabei wirklich eher um eine etwas unbedachte Herangehensweise des Verlags, denn auf der Seite betont der Verlag ausdrücklich, kein Zuschussverlag zu sein, wenn auch wiederum mit einer etwas seltsamen Begründung:

In der Zusammenarbeit mit unseren Autoren legen wir großen Wert auf gute Kommunikation und ein faires Miteinander. Demzufolge sind wir ganz klar KEIN Zuschussverlag.

Sei es drum. Nehmen wir den Verlag, der sich die Förderung der deutschsprachigen Fantasy auf die Fahnen geschrieben hat, beim Wort. Denn an anderer Stelle auf der Homepage drückt er sich klarer und treffender aus:

Demzufolge sind wir ganz klar KEIN Zuschussverlag. Unsere Autoren erhalten umfassende Betreuung, der Verlag kümmert sich um alle Verlagsaufgaben vom Lektorat bis zum Marketing. Aktive Unterstützung seitens der Autoren begrüßen und schätzen wir!

Und eines bleibt festzuhalten: Die erste Ausschreibung, mit der Mondwolf in den Literaturbetrieb startet, lässt sich im Vergleich mit manch anderer Anthologieausschreibung durchaus sehen. Nicht nur das eigentliche obligatorische Belegexemplar gibt es für die ausgewählten Autoren, sondern auch ein vertraglich zugesicherten Preisgeld in Höhe von 40 Euro, das man somit als Garantie- bzw. Pauschalhonorar verstehen kann. Um über Tantiemen ein solches Honorar in einer Kleinverlagsanthologie zu erreichen, wird man in den meisten Fällen einiges an Geduld aufbringen müssen. Mancher Jungautor dürfte sich überhaupt über die erste finanzielle Vergütung seiner Schreibarbeit freuen.

Bis zum 15. August kann man sich mit einer oder mehreren Fantasy-Geschichten, die sich um eine oder mehrere Sagengestalten drehen sollen, beteiligen. Die genauen Ausschreibungsbedingungen findet ihr auf der Homepage des Verlags oder in diesem PDF.

Bleibt zu hoffen, dass Mondwolf sich als Kleinverlag im Sinne von Fairlag etabliert und in diesem Sinne seine Ziele verwirklichen kann.

Der Beste kaum verbessert

Das Literatur-Café hat die neue Version 6 des Duden-Korrektors getestet. Demnach habe das Programm bis auf den vergrößerten Wortschatz und ein bisschen Kosmetik nichts Neues zu bieten, stattdessen aber die nicht unerheblichen Nachteile und Fehler der Vorgängerversion vollständig erhalten.

Fazit des Berichts:

„Offenbar führt nur der erweiterte Inhalt und Wortschatz der 25. Duden-Auflage zum Versionssprung des Korrektors von 5 auf 6. An der Software selbst lassen sich – abgesehen von der leicht veränderten Optik – keine Veränderungen feststellen. Immer noch verlangsamt der Korrektor 6 das System und gravierende Fehler wurden ebenfalls nicht behoben.“

Quelle: Literatur-Café