Entern: In Reihe

Entern, Foto: Patryk Kosmider
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© Patryk Kosmider

Ob eine Reihe eine Serie ist oder eine Serie eine Reihe, ist eine Frage, die unterschiedlich beantwortet werden kann. Ob sich beides überhaupt unterscheidet, auch darüber kann gestritten werden. Aber zum Streiten sind wir ja nicht hier, daher werde ich mich einfach daran halten, was meiner Meinung nach dem landläufigen Verständnis entspricht, sofern man beide Begriffe nicht ohnehin synonym verwendet. Anders gesagt: Das hier ist mein Blog, daher werde ich hier einfach meine Auffassung darlegen!

Dieser entsprechend stehen beide Begriffe zumindest in einem engeren Verständnis nebeneinander. Ob man in einem weiteren Verständnis außerdem einen der beiden als Oberbegriff des anderen ansehen will, ist mir relativ schnurz. Entweder ist also die Reihe im engeren Sinn eine besondere Art der Serie im weiteren Sinn oder umgekehrt. Beide Begriffe sind jedenfalls auch im engeren Sinn nicht eindeutig und fließen obendrein an ihren Grenzen ineinander.

Was aber macht nun in diesem meinen (engeren) Verständnis eine Reihe aus? Dass den einzelnen Teilen einer Reihe ein gemeinsames Konzept zugrunde liegt, jeder Teil aber im Unterschied zur Serie (nahezu) vollständig in sich abgeschlossen ist. Die Reihe erzählt also keine fortlaufende Geschichte.

Das Konzept, auf dem eine Reihe beruht, kann sehr verschiedenartig sein. So entspricht etwa der Tatort als Ganzes einer Reihe, deren Konzept letztlich nur folgende Kriterien umfasst: Krimis, deren Handlungsschwerpunkte im deutschsprachigen Raum liegen, und die von ARD, ORF oder SF produziert oder in Auftrag gegeben werden. Tatort München stellt letztlich eine Reihe innerhalb dieser Reihe dar, deren Konzept zusätzlich beinhaltet, dass das Ermittlerteam aus München stammt.

Ähnlich verhält es sich mit der Reihe Ostseekrimi aus dem Hinstorff Verlag. Innerhalb dieser stellen die Krimis von Frank Goyke eine eigene Reihe dar, weil sie (bisher jedenfalls) Fälle desselben Ermittlerteams behandeln.

Das Konzept der Reihe stellt die Verknüpfungen zwischen den einzelnen Teilen her. Diese können etwa das Genre betreffen, den Handlungsort, die Figuren, die  historischen Zusammenhänge und vieles mehr. Und sie können mehr oder weniger lose sein.

Je enger und häufiger die Verknüpfungen werden, je zentraler eine Entwicklung einzelner Faktoren über den Rahmen der einzelnen Teile hinaus eine Rolle spielt und je mehr sich diese Entwicklung einem übergeordneten Spannungsbogen nähert, desto mehr nähert sich die Reihe einem Serienkonzept.

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Theater und Studenten zum 01.10.11

Den Auftakt im Oktober machen ein Stücke- und ein Essaywettbewerb. In ersterem geht es um einen Bus, letzterer kann einen cleveren Studenten richtig fit machen!

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Autorenwettbewerb des Leipziger Theaters der Jungen Welt

Originalausschreibung auf: http://www.theaterderjungenweltleipzig.de/news/datum/2010/12/20/tdjw-schreibt-autorenwettbewerb-aus/

TDJW SCHREIBT AUTORENWETTBEWERB AUS

Einen Autorenwettbewerb für Stücke in, auf und um einen Bus schreibt das TdJW gemeinsam mit dem Landestheater Detmold aus. Gesucht sind Stücke für Kinder bis 10 Jahre.

Einsendeschluss: 1. Oktober 2011

Der Theaterbus des Theaters der Jungen Welt

Ein Theaterbus, der auf Schulhöfe, Messen, Stadtteilfeste und beinahe jeden anderen Ort rollt, gehört in Leipzig seit vielen Jahren zu den Aufsehen erregenden Veranstaltungsorten. Doch es gibt sie auch in Hamburg, München und anderen Orten, diese zu einer Bühne umgebauten Linienbusse.
Das Theater der Jungen Welt schreibt nun zum zweiten Mal einen Autorenwettbewerb aus für Stücke, die in, auf oder um einen Bus herum spielen, diesmal gemeinsam mit dem Landestheater Detmold.
Gefragt sind Stücke für Kinder bis 10 Jahre in deutscher Sprache; Teilnahmeschluss für eingesandte Stücke ist der 1. Oktober 2011.

Das Theater der Jungen Welt Leipzig, renommiertes und ältestes deutschsprachiges Theater für Kinder und Jugendliche und seit 2002 unter der Intendanz von Jürgen Zielinski, hat den Autorenwettbewerb mit 4000 Euro dotiert.
Das Theater plant, das preisgekrönte Stück als Uraufführung herauszubringen.
Weiterer Kooperationspartner des Autorenwettbewerbs ist die Mitteldeutsche Regiobahn.

Das Siegerstück des 1. Autorenwettbewerbs, Tilla Lingenbergs Jugendstück „Wagen 1322“, steht seit 2007 auf dem Spielplan des Theaters und erlebte im Herbst seine 70. Aufführung. Weitere Inszenierungen für den Leipziger Theaterbus waren die Kinderstücke „Der Junge im Bus“ (von Suzanne van Lohuizen), „Leonard“ (von Wolf Erlbruch) und „Papa, Tom“ (von Jörg Bohn/Paul Steinmann).

Teilnahmebedingungen:

Nach dem großen Erfolg der ersten Runde von 2006/07, an der sich über sechzig Autoren beteiligten, schreibt das Theater der Jungen Welt zum 2. Mal einen Wettbewerb für Stücke aus, die in, auf oder um einen Bus herum spielen.
Gesucht wird diesmal:

  • ein Kinderstück für Zuschauer bis 10 Jahre
  • Dieses Stück sollte den Bus als besonderen inhaltlichen Ausgangspunkt nutzen und nicht älter als zwei Jahre sein.

Busse sind Theaterorte mit Charisma: Sie sind öffentliche Orte der Begegnung und zugleich ist der Bus ein geschlossener Raum, in dem die Trennung zwischen Schauspieler und Zuschauer weitgehend aufgehoben ist. Das macht aus einem Verkehrsmittel einen reizvollen »Spiel«platz für Theater.

Das Theater der Jungen Welt zählt seit Jahren einen umgebauten Linienbus zu seinen festen Aufführungsorten und hat dort bereits fünf Inszenierungen – sowohl im Schauspielbereich als auch im Puppentheater – herausgebracht.

Das Siegerstück von 2006/07, Tilla Lingenbergs Jugendstück WAGEN 1322 (vertreten durch den Drei Masken Verlag) steht nach bisher über 70 Vorstellungen immer noch auf dem Spielplan des Theaters.

Teilnehmen an diesem Wettbewerb können alle AutorInnen, die bis zum 1. Oktober 2011 ein Stück in deutscher Sprache zu den oben erwähnten Rahmenbedingungen an das Theater der Jungen Welt in Leipzig schicken.
Die Stücke müssen bis zur Entscheidung der Jury (Anfang Dezember 2011) zur Uraufführung frei stehen.
Je AutorIn darf nur ein Stück eingereicht werden.
Der Autorenwettbewerb ist mit 4.000 Euro dotiert. Das Theater plant, das prämierte Stück als Uraufführung herauszubringen.
Die Texte – ergänzt durch einen Lebenslauf der Autorin/des Autors – bitte in dreifacher Ausfertigung per Post an:

Theater der Jungen Welt
Eigenbetrieb der Stadt Leipzig
Stichwort: Bus-Stück 2
Lindenauer Markt 21
04177 Leipzig

Quelle: Uschtrin

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Essay-Wettbewerb „Gesundheit 2050“

Originaltext, siehe: http://www.welt.de/dossiers/dieweltderzukunft/article13454904/Deine-Ideen-fuer-die-Zukunft-der-Gesundheitsforschung.html

Deine Ideen für die Zukunft in der Zukunft der Gesundheitsforschung

In Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftsjahr 2011 – Forschung für unsere Gesundheit führt die WELT dieses Jahr erneut einen Essay-Wettbewerb für Studierende durch.

Wie sehen die Gesundheits-Technologien der Zukunft aus? Welche Rolle wird künstliche Intelligenz dabei spielen? Existiert die klassische medizinische Versorgung noch wie wir sie heute kennen? Welche Entwicklungen wird es im Bereich der personalisierten Medizin geben? Wie wirkt sich der demografische Wandel auf das Gesundheitswesen von morgen aus?

Bei diesen Fragen geht es neben der technischen Umsetzung vor allem um gesellschaftliche und ethische Aspekte – insbesondere im Wissenschaftsjahr Gesundheitsforschung. Wie kann ein mögliches Konzept für das Gesundheitssystem Deutschlands aussehen?

Kreative, innovative, interdisziplinäre Ideen zum Thema „Gesundheit 2050“ sind gefragt. Schreibe diese in einem Essay auf. Der Schwerpunkt kann sowohl im natur- und geisteswissenschaftlichen oder auch ingenieurwissenschaftlichen Bereich liegen. Fachübergreifendes Denken ist dabei ausdrücklich erwünscht.

Teilnahmebedingungen
Teilnahmeberechtigt sind Studentinnen und Studenten aller Fachrichtungen – mit dem Höchstalter von 35 Jahren zum Stichtag des Einsendeschlusses.

Preise
1. Preis: Maßgeschneidertes Fitnessprogramm mit Personal Trainer für 1 Jahr
2. Preis: Elektrofahrrad GoCycle
3. Preis: MacBook Air (11” Modell)

Zusätzlich erhalten die ersten 20 Einsendungen ein kostenloses Jahresabonnement der WELT KOMPAKT.

Einsendungen in deutscher Sprache als Word-Dokument mit maximal 10.000 Zeichen an weltderzukunft@welt.de.

Bitte fügen Sie zusätzlich eine Kopie der Immatrikulationsbescheinigung bei und geben Sie eine Telefonnummer an.

Einsendeschluss: 1. Oktober 2011

Quelle: Uschtrin

Der mucCon stellt sich vor

mucCon? Was ist das denn? Hier die Antwort:

Was?
Der mucCON ist ein Literatur-Con mit Schwerpunkt Fantastik und findet im Jahr 2011 zum ersten Mal statt.

Wann?
6. November 2011 von 10:00 bis 20:00 Uhr.

Wer?
Autoren, Referenten, Künstler, Aussteller, Verleger, … – und natürlich Bücherfreunde und Literaturliebhaber jeden Alters.

Wo?
Oberangertheater, Oberanger 38, 80331 München.

Warum?
In München und um München herum existiert noch kein vergleichbares Angebot. Natürlich gibt es die eine oder andere Büchermesse, das eine oder andere Literaturfest. Dort triffst du aber immer nur die mittleren und großen Verlage, nicht die Kleinverleger, deren Bücher in deinem Regal stehen. Wir wollen Literatur zum Anfassen! Auf dem mucCON triffst du alte und neue Freunde, kannst im reichhaltigen Bücherangebot stöbern, hier ein Spiel ausprobieren, dort ein Fan-T-Shirt oder ein fantastisches Schmuckstück kaufen.

Bei uns findest du ein vielfältiges Angebot an garantiert nicht alltäglichen Produkten rund ums Buch und obendrauf ein fantastisch-literarisches Zusatzprogramm. Du hast direkten Kontakt zu den Verlegern und lernst unsere Autoren und Künstler persönlich kennen.

Mehr erfährst du unter http://www.muc-con.de

Federweltliches Münchenmenü bis 05.03.11

15. Münchner Menüwettbewerb + Federwelt-Jurypreis

Schon Rilke, in seinen „Herbsttag“-Zeilen, wusste: „… wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben, wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben“ – oder eben Kurzgeschichten.
Aber bitte nicht an Stille, Besinnlichkeit und Harmonie denken!
Wir wollen Gegensätze: „Katz und Maus“ ist das disharmonische Thema unseres nächsten Kurzgeschichtenwettbewerbs.
Das kann, muss man aber nicht zoologisch verstehen. Paare, Kinder, du und ich – alle mal Katze, alle mal Maus, von Zeit zu Zeit und von Ort zu Ort.
Wie ist das mit den Gegensätzen? Sind sie anziehend wie magnetische Pole? Abstoßend wie Wasser und Öl? Sagt es uns, Satz für Satz, Gegensatz für Gegensatz … und wer sich inspirieren lassen will, kann bei Grass nachschlagen.

Die Texte sollen bis 5. März 2011 elektronisch an lesung@hs-veranstaltungen.de eingesandt werden.

Unsere renommierte Jury wählt aus den Geschichten vier aus. Die Lesung der vier Siegergeschichten findet Mitte oder Ende März in München statt, genaues Datum und Ort werden noch bekannt gegeben.
Jeder Text wird erst musikalisch (live) eingeführt, dann von unseren Schauspielern gelesen, darauf von unserem Koch in einem Menügang interpretiert. Vier solcher Gänge gibt es. Das Publikum wählt zum Schluss den Sieger/die Siegerin, der /die das Preisgeld (1000 Euro) und ein Stipendium im Tophotel gewinnt sowie auflagenstark veröffentlicht wird.

Zusätzlich zum Menü-Preis wird der Federwelt-Jurypreis (250 Euro) vergeben. Die Siegergeschichte des Federwelt-Jurypreises wird in der „Federwelt – Zeitschrift für Autorinnen und Autoren“ veröffentlicht.

Die Autorinnen und Autoren der Schlussrunde werden zum Lesungsabend nach München eingeladen.

Als Bewerber/Bewerberin um den Preis erklärt ihr euch mit der Einsendung bereit, dass euer Text bei Auswahl vorgetragen und in einer Anthologie zur Lesung, in verschiedenen Zeitungen sowie auf unserer Homepage (www.hs-veranstaltungen.de, Menüpunkt „Lesungen“) veröffentlicht wird.

Die Texte müssen zwischen 11.000 und 13.000 Zeichen lang sein (ohne Leerzeichen) und sollen als Worddokument eingereicht werden. Pro TeilnehmerIn kann nur ein Text eingereicht werden. Informationen über bisher stattgefundene Lesungen und die Veranstalter unter www.hs-veranstaltungen.de/lesungen

Viel Erfog beim Schreiben und Grüße,

Otger Holleschek und Matthias Schlick

Einsendeschluss ist der 5. März 2011.

Otger Holleschek
h+s veranstaltungen gmbh
Martin-Luther-Straße 2
81539 München
Telefon: 089/890686-66, Mobil 0172-2390398
fax: 089/8906868-88
www.hs-veranstaltungen.de

Quelle: Uschtrin

Von Feuer und Dampf

So, nun ist es endlich soweit. Ich kann euch alle wichtigen Infos zur im September erscheinenden Steampunk-Anthologie der Geschichtenweber präesentieren. Wenn ihr das Cover in seiner vollen Pracht genießen wollt, klickt einfach auf das Vorschaubild.

Stefan Cernohuby (Hrsg.): Von Feuer und DampfVon Feuer und Dampf – Spiegelwelten 2

Was wäre wenn …

… die Welt im Jahre 1899 völlig anders wäre, als wir sie kennen?
… ein dampfbetriebener Golem Berlin unsicher macht?
… in Hamburg Schiffe und Zeppeline um die Vorherrschaft kämpfen?
… das Münchner Oktoberfest bahnbrechende Erfindungen präsentiert?
… eine gewaltige Maschine unter Wien auf ihren Einsatz wartet?

Sechzehn Autorinnen und Autoren haben gemeinsam eine alternative Realität erschaffen. Sie erzählen kleine und große, jedoch stets miteinander verknüpfte Geschichten in den Städten Berlin, Wien, Hamburg und München. Die Anthologiereihe „Spiegelwelten“ präsentiert mit „Von Feuer und Dampf“ das erste deutschsprachige Werk, das sich voll und ganz dem Thema Steampunk widmet.

Aus dem Inhalt:

Torsten Sträter: Prolog

Berlin:
Charlotte Engmann: Saubere Arbeit
Oliver Hohlstein: Mit Begleitung
Gerd Scherm: Der Rosenbaum-Golem
Felix Woitkowski: Der Puppenspieler

Wien:
Andreas Gruber: Die Weltmaschine
Claudia Hornung: Die Sache mit Valentin
Nina Horvath: Die neue Eiszeit
Stefan Cernohuby: Das Dampftaxi

Hamburg:
Sylke Brandt: Exotische Intrigen
Philipp Bobrowski: Kesselchen
Chris Schlicht: Die Luft der Freiheit

München:
Michael Wozonig: Minimale Chancen
Damian Wolfe: Raketen und Revoluzzer
Marco Ansing: Der Automaten-Imbiss
Simone Edelberg: Das Trambahnritzenreinigungsweiberl

Torsten Sträter: Epilog

Von Feuer und Dampf
Herausgeber: Stefan Cernohuby
Arcanum Fantasy Verlag
Einband: Softcover
ISBN: 978-3-939139-13-3
Preis: 10,90 Euro

Die Autoren / Geschichten:

Torsten Sträter Prolog
BERLIN
Charlotte Engmann Saubere Arbeit
Oliver Hohlstein Mit Begleitung
Gerd Scherm Der Rosenbaum-Golem
Felix Woitkowski Der Puppenspieler
WIEN
Andreas Gruber Die Weltmaschine
Claudia Hornung Die Sache mit Valentin
Nina Horvath Die neue Eiszeit
Stefan Cernohuby Das Dampftaxi
HAMBURG
Sylke Brandt Exotische Intrigen
Philipp Bobrowski Kesselchen
Chris Schlicht Die Luft der Freiheit
MÜNCHEN
Michael Wozonig Minimale Chancen
Damian Wolfe Raketen und Revoluzzer
Marco Ansing Der Automaten-Imbiss
Simone Edelberg Das Trambahnritzenreinigungsweiberl
Torsten Sträter Epilog

Agatha Christie bis 31.08.10

Agatha-Christie-Krimipreis

Originaltext, siehe: http://www.fischerverlage.de/page/Agatha-Christie-Krimipreis

Wir suchen Deutschlands beste Krimiautoren – beim Agatha-Christie-Krimipreis 2011

Eine hochkarätige Jury sucht die beste Krimigeschichte zum Thema „Der Tod wartet im Netz“. Und so nehmen Sie teil am Agatha-Christie-Krimipreis 2011, den der Fischer Taschenbuch Verlag, die Buchhandlung Hugendubel, FOCUS Online und das Krimifestival München vergeben:

  • Ganz gleich, ob es in Ihrer Geschichte um Mordpläne und Eifersuchtsdramen, Websites mit Giftrezepten, Erpressung per Email, Blogs namhafter Verbrecher, interaktives Mörderspiel, Alibis über Skype, heimtückiges Phishing im Netz oder tragische Unfälle beim Fischen auf Hoher See geht – Ihre Story sollte maximal 10 Manuskriptseiten (je 30 Zeilen à 60 Anschläge) umfassen und darf noch nicht veröffentlicht sein – weder elektronisch noch als Printausgabe.
  • Bitte senden Sie uns eine Email mit Ihrem Manuskript als Anhang (Word-Dokument). Wichtig: Auf dem Manuskript darf nur der Titel Ihrer Story, nicht aber der Autorenname stehen.
  • Ihre Email sollte eine Kurzbiographie mit Namen, Anschrift, Email-Adresse und Telefonnummer enthalten. Darin sollte auch der Titel Ihrer Kurzgeschichte nochmals vermerkt sein. Und: gegebenenfalls eine Liste bereits veröffentlichter Texte.

Die drei besten Geschichten erhalten wertvolle Preise [3 E-Book-Reader] und werden beim Krimifestival München im März 2011 ausgezeichnet. Zudem erscheinen die 25 besten Storys im März 2011 in einer E-Book-Anthologie im Fischer Taschenbuch Verlag!

Bitte schicken Sie Ihre Email ab dem 15. Juni 2010 mit angehängter Kurzgeschichte an:
agatha-christie-krimipreis2011@fischerverlage.de

Einsendeschluss ist der 31. August 2010.

Ausgeschlossen von der Teilnahme sind Mitarbeiter (und deren Angehörige) aller Veranstalter des Wettbewerbs. Mit Ihrer Einsendung erkennen Sie die Teilnahmebedingungen an.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die Manuskripte nicht zurückgeschickt und schriftlich oder mündlich beurteilt werden können. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Termine

  • 31. August 2010: Einsendeschluss für Ihre Kurzgeschichte
  • März 2011: Die 25 besten Geschichten erscheinen in einer E-Book-Anthologie „Der Tod wartet im Netz“ im Fischer Verlag.
  • März 2011: Im Rahmen des Krimifestivals München präsentieren wir die Gewinner des diesjährigen Agatha-Christie-Krimipreises

Jury

  • Jutta Speidel: Die Schauspielerin (ZDF, „Donna Roma“) weiß um Familienschicksale: Sie engagiert sich mit Horizon e.V. für obdachlose Kinder und deren Mütter.
  • Dr. Cordelia Borchardt: Als Lektorin vom Fischer Taschenbuchverlag gehört Lesen für sie zu den schönsten Seiten ihres Berufs. Sie freut sich auf viele kreative Storys.
  • Nina Hugendubel: Gemeinsam mit ihrem Bruder Maximilian leitet sie die gleichnamige Buchhandelskette. Bücher sind ihr Leben, sie liest in jeder freien Minute.
  • Andreas Hoh: Er veranstaltet das Krimifestival München. Mittlerweile wurde es zum wichtigen Treffpunkt für internationale Autoren und Fans mörderischer Stories.
  • Harry Luck: Der stellvertretende Nachrichtenchef bei FOCUS Online schätzt Spannung nicht nur in aktuellen Nachrichten, sondern auch in guten Krimis. Die schreibt er auch selbst.

Weitere Infos zur Jury, zu den VorjahressiegerInnen etc. auf der Website:
http://www.fischerverlage.de/page/Agatha-Christie-Krimipreis

Quelle: Uschtrin

Der / die / das Nächste bis 25.05.10

Essaywettbewerb – der/die/das Nächste bitte?!

Originalausschreibung: http://www.br-online.de/bayern2/nachtstudio/essaywettbewerb-derdiedas-naechste-bitte-ausschreibung-ID1264003233829.xml

und http://www.br-online.de/content/cms/Universalseite/2010/01/20/cumulus/BR-online-Publikation-ab-01-2010–28658-20100125143255.pdf

Die Suchmaschine findet: nächster Bäcker – 22.800 Einträge, nächster Vollmond – 39.800, nächstes Länderspiel – 228.000, nächstes Thema – 11.800.000, das nächste Mal – 19.600.000 Einträge. Wer oder was ist der/die/das Nächste bitte?

Im Diskurs über die gegenwärtige Gesellschaft ist oft vom Individuum die Rede. Das – zugespitzt – „unternehmerische Selbst“ ist Ausdruck der Subjektivierung unserer Gesellschaft. Die sozialen Netzwerke im Internet verstärken diesen Prozess. Die mediale Vielfalt schafft Unterhaltung und Kommunikation und gleichzeitig Vereinzelung. Ein Widerspruch?

Wir sind auf der Suche nach der heute gültigen Philosophie der nächsten Dinge. Müssen wir – frei nach Nietzsche – „wieder gute Nachbarn der nächsten Dinge“ werden? Sind Nachbar und Nachbarland tatsächlich näher als die Facebook-Freunde oder die globalisierte Ferne?

Schicken Sie uns Ihren Essay. Über das nächste Jahrzehnt, das nächste Ziel, den nächsten Sommer. Über die Nächstenliebe oder die nächste Liebe.
Oder über der/die/das Nächste bitte!

Abgabe 25. Mai 2010

Eine Jury wählt aus den Einreichungen die drei besten Essays aus.

1. Preis 3000.- Euro*
2. Preis 2000.- Euro*
3. Preis 1000.- Euro*

*Die Vergütung setzt sich aus den Sendehonoraren der beteiligten Rundfunkanstalten zusammen.

Der Essaywettbewerb wird veranstaltet von Bayern 2 gemeinsam mit SWR 2 und nordwestradio.

Die Gewinner-Essays werden ab Juli 2010 im Bayern 2-Nachtstudio, im SWR 2-Essay und in der Sendung Religion und Gesellschaft beim nordwestradio (Radio Bremen) präsentiert.

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Forum Essay 2010 im Bayerischen Rundfunk
Vorträge, Diskussion, Preisverleihung des Essaywettbewerbs „der/die/das Nächste bitte?!“

1. Juli 2010, 10.00 – 22.00 Uhr
Funkhaus des Bayerischen Rundfunks
Arnulfstrasse 42/44
80335 München

Themen

  • Chancen des Radioessays
    (Barbara Schäfer, Nachtstudio / Bayern 2)
  • Rückkehr des Essays online
  • New American Essay – eine Erfolgsgeschichte
  • Der Essay als Zufall
  • Filmessay / Essayfilm im Zeitalter der Blockbuster
  • Süchtig nach der wirklichen Welt – Essay, Dokument, Literatur
  • Verlagsecho

Forum Essay Diskussion: Sprache in den Medien – zwischen Künstlichkeit und Authentizität

Mit
Sybille Krämer, FU Berlin
Stephan Krass, Essay SWR
Volker Panzer, nachtstudio ZDF
Johannes Ullmaier, Johannes-Gutenberg-Universität Mainz

Information und Anmeldung:

Bayerischer Rundfunk
Nachtstudio/Bayern 2
Rundfunkplatz 1
80335 München

Tel: 089-5900-2301
E-Mail: nachtstudio@bayern2.de

Federwelt lädt zum Münchner Menü bis 01.03.10

Ausschreibung Münchner-Menü-Wettbewerb + Federwelt-Jurypreis:

Liebe Gäste, liebe Autorinnen und Autoren,

diesmal nehmen wir eine Stadt als Sujet: München. Und wieder sehen wir das Thema sehr frei und freuen uns auf alles, was Euch zu München einfällt: Was für Liebesgeschichten können hier passieren, welche nur hier, wen kann man hassen? Was ist schön, was ist schlimm? Wir freuen uns auf Ausführungen übers Schnösel-München genauso wie über Dramen und Komödien aus dem Hasenbergl. Vielleicht erfahren wir endlich, warum München schlechter ist als Berlin – oder besser. Schickt uns Junkiegeschichten, eine Familiensaga oder was unter den Tischen am Debütantinnenball im Bayrischen Hof passiert. Erzählt uns vom Gasteig, vom P1, aus dem Schellingsalon oder dem Cafe King. Wir werden ein Buch draus machen, eine Bestandsaufnahme von München am Anfang des 21. Jahrhunderts.

Es werden insgesamt 1.000 Euro Preisgelder vergeben (750 Euro Publikumspreis, 250 Euro Federwelt-Jurypreis), viele der Geschichten werden in unserem Buch veröffentlicht und im RedBulletin (Auflage 1,6 Mio).
Der Sieger/die Siegerin des Publikumspreises bekommt zusätzlich ein Drei-Nächte-Wochenende in einem Tophotel spendiert.
Die Siegergeschichte des Federwelt-Jurypreises wird in der „Federwelt – Zeitschrift für Autorinnen und Autoren“ veröffentlicht.
Alle Autorinnen und Autoren aus der Endrunde werden von unserem Sponsor Carpe diem zur Menülesung am 20.3.2010 nach München eingeladen.

Die Texte sollen bis 1. März 2010 elektronisch an lesung@hs-veranstaltungen.de eingesandt werden. Unsere Jury wählt aus den Geschichten vier aus. Am Samstag, den 20. März 2010 ab 17:30 Uhr findet die Lesung in München statt – der Ort wird noch bekannt gegeben.
Jeder Text wird erst musikalisch (live) eingeführt, dann von unseren Schauspielern gelesen, darauf von unserem Koch in einem Menügang interpretiert. Vier solcher Gänge gibt es. Das Publikum wählt zum Schluß den Sieger/die Siegerin aus, der/die das Preisgeld gewinnt und weitere Siegprämien.

Als BewerberIn um den Preis erklärt ihr euch mit der Einsendung bereit, dass euer Text bei Auswahl vorgetragen und in einer Anthologie zur Lesung, im RedBulletin bzw. in der „Federwelt“ sowie auf unserer Homepage (www.hs-veranstaltungen.de, Menüpunkt Lesungen) veröffentlicht wird. Die Texte müssen zwischen 11.000 und 13.000 Zeichen lang sein (ohne Leerzeichen) und sollen als Worddokument bei uns eingereicht werden.

Einsendeschluss ist der 1. März 2010.

Pro TeilnehmerIn kann nur ein Text eingereicht werden. Informationen über bisher stattgefundene Lesungen und die Veranstalter unter http://www.hs-veranstaltungen.de/lesungen.

Reservierende für die Lesung mit Viergangmenü melden sich bitte per E-Mail unter dem Account holleschek@hs-veranstaltungen.de an. Die Anmeldung wird bestätigt. Erst nach Zahlungsaufforderung ist der Betrag fällig.
Wir freuen uns auf euch und eure Geschichten.

Otger Holleschek und Matthias Schlick

Otger Holleschek
h+s veranstaltungen gmbh
Martin-Luther-Straße 2
81539 München
Telefon: 089/890686-66, Mobil 0172-2390398
fax: 089/8906868-88
www.hs-veranstaltungen.de

Pressemeldung 27. Januar 2010:

wir freuen uns, euch die Jurymitglieder für den laufenden Menülesungswettbewerb ankündigen zu können:
Michael Krüger, Chef des Hanser Verlages und ungekrönte Größe des gesamtdeutschen Literaturbetriebes, unterstützt uns mit seiner Meinung ebenso wie Amelie Fried, die mit ihrer Literatursendung „Die Vorleser“ eine wichtige Multiplikatorin für gute Texte ist. Wer jetzt gut schreibt, kann groß rauskommen!
Daneben werden uns Natalie Buchholz, Lektorin bei Randomhouse, Literaturprofessor Manuel Braun und die Akademischen Rätin Dr. Kathrin Bleuler unterstützen.

Das Thema ist „München“, und wir suchen alles, was auch nur ansatzweise mit München zu tun hat. Liebesgeschichten, Lebensgeschichten, Leidensgeschichten.
Also auf geht’s: Texte elektronisch als Worddatei abgeben bis 1. März 2010 unter lesungen@hs-veranstaltungen.de. 11.000 bis 13.000 Zeichen ohne Leerzeichen. Informationen über die aktuelle und bisherige Lesungen unter www.hs-veranstaltungen.de/lesungen
Alle Autoren der Endrunde werden nach München eingeladen.

Mit freundlichen Grüßen,

Otger Holleschek