LesBar: Blutweg

LesBar, Foto: Anneka
LesBar, Foto: Anneka
© Anneka

Jacky schaute ihn herausfordernd an. “Na, immer noch die große Klappe?”
Martin blickte sich um. “Ist doch schön hier.”
“Warte, gleich geht die Sonne unter.” Sie setzte sich auf einen großen Baumstumpf.

Martin blickte sich um. Schon jetzt war er sich nicht mehr ganz sicher, ob an den Gruselgeschichten, die Jacky ihm erzählt hatte, nicht doch etwas dran war. Der Monsterwald! Er hatte Jacky ausgelacht, als sie behauptete, das sei nicht nur so ein Name. Gab es hier vielleicht wirklich unheimliche Wesen? So ein Quatsch! Immerhin wies ein Weg darauf hin, dass sehr wohl Menschen unter den Bäumen spazierten. Und er sah aus wie jeder andere Weg auch. Der Blutweg! Von wegen.
Er bemerkte das Lächeln Jackys, mit dem sie ihn beobachtete. Mit einem Schulterzucken setzte er sich neben sie. “Ich kann nichts Besonderes entdecken.” Er gab seiner Stimme einen betont gelangweilten Ausdruck. Dabei sorgte allein die Tatsache, dass er hier neben Jacky saß, für ein Kribbeln in der Bauchgegend.
“Schau!”, sagte sie nur und zeigte nach oben.
Es war ein großartiges Schauspiel. Wie in Zeitlupe entflammte der Himmel und die Wolken sogen sich mit roter Farbe voll.
“Schau!”, sagte Jacky wieder, doch dieses Mal zeigte sie direkt vor sich. “Der Blutweg!”
Jetzt verstand Martin. Von einem Moment zum anderen hatte sich alles verwandelt. Die Bäume hüllten sich in eine Dunkelheit, als sei die Sonne bereits vollständig untergegangen. In den Kronen rauschte ein Wind, der hier unten nicht zu spüren war. Der Weg aber schimmerte in einem dunklen Rot. Und als wolle er den Wanderer über sein Ziel verunsichern, verschwand er nach nur wenigen Metern zwischen den Bäumen. Keine zehn Pferde würden Martin dazu bringen, diesem Weg zu folgen.

“Habe ich es doch gewusst. Du bist ein Schisser wie alle anderen.” Jacky musste seine Gedanken gelesen haben.
“Nein, bin ich nicht.” Es überzeugte ihn selbst nicht. Gab es keine Möglichkeit, aus dieser Situation heil rauszukommen? Er war so froh gewesen, als Jacky endlich ein bisschen Interesse für ihn gezeigt hatte. Endlich bekam der Umzug in dieses Kaff einen Sinn. Doch jetzt stellte sie ihn auf eine harte Probe. Er war sich sicher, würde er jetzt kneifen, hätte er alle Chancen bei ihr verspielt. “Lass uns gehen!”

Mit jedem Schritt bereute er seine Entscheidung mehr. Und mit jedem Schritt stieg seine Bewunderung für Jacky. Wenn sie von derselben Angst heimgesucht wurde wie er, ließ sie es sich nicht anmerken. Trotzdem. Mit diesem Wald stimmte irgendetwas nicht. Unter den Bäumen war es kühl. Und obwohl die Sonne längst untergegangen war, warfen die Bäume lange Schatten. Dass es nicht völlig dunkel war, lag einzig an dem merkwürdigen Weg, der auch jetzt noch rot schimmerte, als habe die verschwundene Sonne seinen Akku für die gesamte Nacht aufgeladen. Und je weiter sie kamen, desto sicherer war Martin, dass er sich den Geruch von Blut nicht nur einbildete.
Wenn er sich wenigstens durch ein Gespräch mit seiner hübschen Begleiterin ablenken könnte. Doch er wusste nicht, was er sagen sollte, und fürchtete, seine Stimme nicht kontrollieren zu können. Sein Mund war trocken, seine Kehle rau. Um sich die Lippen zu befeuchten, musste er seine Zunge vom Gaumen losreißen. Es war sowieso nur ein Reflex, denn die Zunge war selbst nicht wirklich feucht.
Jacky wirkte dagegen wie Alice im Wunderland. Mit ihren großen Augen sog sie die verzerrten Bilder auf, die die Lichtkegel der Taschenlampen erzeugten, als ginge sie durch einen Freizeitpark. Martin hätte die ewig gleichen Eindrücke wahrscheinlich als gähnend langweilig empfunden, wäre da nicht dieser eine, der alles dominierte: Der Wald wurde immer feindseliger, die Nacht immer dunkler und die Stille immer drückender.

Nach etwa einer Stunde hielt er es nicht mehr aus. “Hattest du nicht gesagt, der Wald sei klein?” Es war nur ein Flüstern, aber er hatte plötzlich das Gefühl, er habe den Monsterwald jetzt erst richtig auf sich aufmerksam gemacht.
“Ist er ja auch. Vielleicht noch eine viertel Stunde, dann hast du es hinter dir, du Schisser.”
“Ich bin kein …” Ein Knacken brachte ihn zum Schweigen.
Auch Jacky blieb stehen. Mit der Taschenlampe suchte sie ein dichtes Gebüsch ab, während das Licht aus Martins Stablampe zwischen den Stämmen hin und her zitterte.
“Was war das?”, keuchte er.
“Psssst!”
Es raschelte genau dort, wo Jacky hinleuchtete. Mit einem kräftigen Klopfer, setzte Martins Herzschlag aus. Wieder krachte es im Unterholz, dann brach sich etwas einen Weg durch die Zweige.

Martin rannte! Sein Herz schien die Sekunden, die es sich frei genommen hatte, doppelt und dreifach nachholen zu wollen. Und es verstopfte ihm die Kehle. Doch er rannte immer weiter. Das Monster war direkt hinter ihm. Er konnte seinen keuchenden Atem hören.

Martin schaute nicht zurück, sah kaum den schimmernden Weg vor sich. Er bemerkte nicht einmal, wie er die Bäume hinter sich ließ, und es dauerte noch mal eine Weile, bis ihm klar wurde, dass ihn niemand mehr verfolgte. Er blieb stehen, stützte die Hände auf die Knie und versuchte, seine Atmung in den Griff zu bekommen. Dabei lauschte er angestrengt auf etwaige Geräusche.

Der Mond tauchte die Felder in fahles Licht und den Weg in ein silbriges Blau. Langsam drehte Martin sich um. Noch immer wirkte der Wald bedrohlich. Martin richtete sich kerzengerade auf, als er eine Bewegung wahrnahm. Täuschte er sich? Nein, da kam eine Gestalt den Weg herauf. Martin spannte die Muskeln an. Ein Licht flammte auf. Das Licht einer Taschenlampe. Es war Jacky, die ihm zuwinkte.

Als sie bei ihm war, gab sie ihm seine Stablampe. “Hier, die hast du fallenlassen.”
“Danke”, flüsterte er.
“Schisser!”
“Ich bin …”
“Läuft vor einem Vogel davon!” Sie schüttelte den Kopf.
“Ein Vogel?”
“Aber schnell und ausdauernd bist du, das muss man dir lassen. Ich bin die Schnellste in der Klasse. Aber am Waldrand hab ich aufgegeben.”
“Du?”
Sie nickte.
“Meinetwegen, bin ich eben ein Schisser. Mir egal, wenn du jetzt nichts mehr mit mir zu tun haben willst. Aber ich geh nicht wieder durch diesen Wald. Wenn du auf demselben Weg zurückgehen möchtest, dann ohne mich!”
Jacky lachte. “Komm, da drüben ist gleich die Straße. Meine Güte, mit dir erlebt man Abenteuer.” Sie klopfte ihm auf die Schulter.

Martin ärgerte sich über sich selbst. Ein Vogel! Konnte das wahr sein? Er betrachtete Jacky verstohlen von der Seite, als sie das Dorf erreichten. Und im Licht einer Straßenlaterne sah er die Tränen, die ihr über die schönen Wangen liefen.

__________

© Ben Philipp

Die Geschichtenweber am Colorado River bis 31.05.11

Tolle Ausschreibung bei den Geschichtenwebern:

Der Fluch des Colorado River (Western & Phantastik)

Im Jahr 1864, während des großen Colorado Gold Rush, geschah etwas, das die Geschichte des amerikanischen Westens für immer verändern sollte. Ein irischstämmiger Goldschürfer, der am South Platte River keinen Platz mehr zum Goldschürfen gefunden hatte, steckte seinen Claim in einer unwirtlichen Gegend westlich des „Grand Lake“ ab. Dabei stieß er eines Tages auf einen unterirdischen See, einen geheimen Ort der Ute-Indianer. Weil ihm Wasser zum Goldwaschen fehlte, wagte er es, entgegen der Warnungen eines alten Indianers, diesen heiligen See anzuzapfen. Er bekam nicht die Möglichkeit, die weitreichenden Folgen seiner Tat mit eigenen Augen zu sehen, für ihn beschränkten sie sich darauf, unter dem gnadenlosen Griff eines Wiedergängers sein Leben auszuhauchen. Denn in diesen See hatten die Ute seit Jahrhunderten böse Geister aller Art gebannt. Geister, die in der Lage waren, von allerlei Wesen Besitz zu ergreifen und sie zu verändern und die nun in den Colorado River entkommen konnten.
Seit diesem Zeitpunkt tauchten auf der gesamten Länge des 3200 Kilometer langen Flusses verschiedenste Schreckensgestalten und mysteriöse Erscheinungen auf.

Und hier kommt IHR ins Spiel. Erzählt uns Geschichten, in denen klassische Westernelemente auf übernatürliche und geradezu phantastische Erscheinungen treffen.
Ob es sich nun um Geistererscheinungen, Flussmonster, Wiedergänger oder modernere Schreckensgestalten wie Werwölfe oder Vampire handelt – lasst Eure Phantasie spielen oder greift indianische und amerikanische Sagen und Legenden auf!
Es steht euch frei, reale Begebenheiten und historische Persönlichkeiten aus der Zeit um 1864 und den folgenden Jahren zu bedienen.

Allgemeine Bedingungen:
– Die Geschichten müssen in die damalige Zeit passen. Berücksichtigt den damaligen Stand der Technik und vermeidet Anachronismen.
– Jede Geschichte muss mit dem Colorado River und den in ihn entkommenen Geistern in Verbindung stehen.
– Phantastik ist für uns nicht gleichbedeutend mit Fantasy. Verzichtet bitte auf Elfen, Orks, Zwerge und ähnliches.
– Jeder Autor darf nur eine Geschichte einreichen.
– Der eingesandte Beitrag muss selbst verfasst sein und darf keine Rechte Dritter verletzen.
– Die Einsendungen dürfen bisher nicht veröffentlicht worden sein (weder in Printmedien noch online).
– der Teilnehmer erklärt sich damit einverstanden, dass sein Beitrag in der Anthologie (und gegebenenfalls auszugsweise zu Werbezwecken) veröffentlicht wird. Ansonsten verbleiben alle Rechte beim Autor.
– Die besten von einer Jury bewerteten Einsendungen erscheinen 2011 in einer Anthologie im Verlag Torsten Low.

Formale Bedingungen:
– Eure Geschichten dürfen maximal 25.000 Zeichen (inklusive Leerzeichen laut Word-Zählung) lang sein.
– Die Einsendungen müssen in einheitlicher Rechtschreibung verfasst sein (alte oder neue) und als .doc (MS Word) oder .rtf (Rich Text Format) gespeichert sein. Erscheinen wird das Buch allerdings in neuer deutscher Rechtschreibung.
– Verwendung von nur einer Schriftart und Schriftgröße innerhalb des Textes. Kursive Formatierung innerhalb des Textes ist zulässig.
– Die Geschichte muss den Titel des Beitrags und den Namen des Autors enthalten
– Sendet uns bitte ebenfalls eine Kurzbiographie sowie eure Kontaktdaten (Realname, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail).

Einsendung bis zum 31.05.2011 an western@edition-geschichtenweber.de.
Anfragen und Rückfragen zum Ausschreibungstext beantworten wir ebenfalls unter dieser E-Mail-Adresse.

Honorar:
Sowohl die Teilnahme an der Ausschreibung als auch die Veröffentlichung in der Anthologie sind kostenlos. Auch sonst entstehen keinerlei Verpflichtungen.
Es wird für jedes verkaufte Buch ein Gesamthonorar von 5 % vom Verkaufspreis ausgezahlt. Dieses Honorar wird nach einem Seitenschlüssel auf alle veröffentlichten Autoren aufgeteilt.
Des Weiteren erhält jeder angenommene Autor ein Freiexemplar und kann die Anthologie bei Veröffentlichung des eingesandten Beitrags zum Autorenrabatt erwerben (30% Rabatt auf den Einkaufspreis).
Der Autor ist weder zur Abnahme von Büchern noch zur Vermarktung verpflichtet.

Rechtliches:
Mit Einreichung seiner Geschichte erklärt sich der Teilnehmer mit den Bedingungen dieser Ausschreibung in allen Punkten einverstanden.
Es besteht kein Recht auf Veröffentlichung. Kriterium für eine Veröffentlichung ist die Qualität des Textes.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Jungfräulich …

… oder Lügen haben kurze Beine

Eine Leseprobe aus meiner Geschichte „Jungfräulich oder Lügen haben kurze Beine“, die in der Anthologie „Der Tod aus der Teekiste“ im Schreiblust-Verlag erschienen ist.

Bruno hat sich für diesen einen Moment aufgespart. Den Moment, in dem er mit einer Frau schlafen wird, die er wirklich liebt und die auch ihn wirklich liebt. Entsprechend überwältigt ist er, als es wirklich geschehen soll. Beim Anblick der nackten Nicole fällt ihm die Kinnlade herunter. Das scheint seiner Angebeteten allerdings weniger gut zu gefallen.

*********************************************************************

Nicole hatte Herz und Verstand. Jetzt schaute sie ihn allerdings etwas verstört an, bevor sie sich wegdrehte. Bruno konnte den Blick kaum von ihr abwenden, als er mit den Händen die Bettdecke abtastete. Ihr nackter Körper war makellos, versprach ein Leben in Erfüllung. Bruno versuchte sich zu kontrollieren, zwang seine Augen, die Hände bei der Suche zu unterstützen.

„Was ist mit dir los?“ Nicole schien ein Schluchzen zu unterdrücken.
„Es tut mir leid, mein Schatz.“ Er war selbst überrascht, dass er sich in dieser Situation halbwegs verständlich ausdrücken konnte, obwohl seine Stimme ihren Bass verloren hatte. Sie klang leer und offen. Er lallte ein wenig. „Es ist mir zum ersten Mal passiert. Dein Anblick war zu viel für mich, nach all den Jahren der Enthaltung.“
Nicole drehte sich nicht um.
„Vielleicht könntest du mir suchen helfen.“ In dem schummrigen Kerzenlicht war auf der dunklen Bettdecke nichts auszumachen. Er schaltete die Nachttischlampe ein.
„Das kannst du mir nicht antun“, antwortete Nicole. „Sag Bescheid, wenn du sie gefunden hast.“ Sie griff sich ihre Klamotten und verließ das Schlafzimmer.

Bruno sprang aus dem Bett und begann es zu durchwühlen. Er ärgerte sich. Wieso musste ihm das passieren? Ihm, der sich sein Leben lang für diesen Abend aufgespart hatte? Mit fünfundzwanzig hatten andere Männer – selbst die, die es mit den Frauen weit schwerer hatten als er – bereits viele Jahre sexueller Erfahrungen hinter sich.

Bruno spürte einen beißenden Schmerz in seiner rechten Hand. Er zog sie zurück und lutschte das Blut von seinem Zeigefinger. Doch er fühlte sich erleichtert.
„Ich glaube, ich hab sie!“, rief er durch die offene Schlafzimmertür. Er riss die Bettdecke zurück. Da lag sie. Die rosafarbene Innenseite schaute ihn unschuldig an.

Eine saubere Trennung. Bruno war ein wenig verwundert. Er fasste vorsichtig an den Kehlkopf. Alles wie immer. Langsam tasteten sich seine Finger nach oben. Eine Zehntelsekunde schwebten sie in der Luft, dann befühlten sie die fleischige Unterseite der Zunge.

„Hast du was anderes erwartet?“, dachte Bruno. „Der Rest liegt schließlich vor dir.“ Er griff nach seiner Kinnlade, vorsichtiger jetzt, um sich nicht wieder an seinen Schneidezähnen zu verletzen. Er hob den Unterkiefer auf, ging mit ihm zum Schlafzimmerspiegel. „Kein Wunder, dass Nicole schockiert war“, dachte er, als er sich im Spiegel betrachtete. „Ich sehe ja reichlich blöd aus. Wahrscheinlich wäre es noch schlimmer, wenn ich nicht ohnehin ein fliehendes Kinn hätte.“ Er musste ein wenig kichern, wobei ihm sein Unterkiefer beinah aus der Hand gefallen wäre. Er packte ihn fester und versuchte ihn wieder in seine angestammte Position zu bringen. Er schob, drückte, wackelte, drehte und fummelte – ohne Erfolg. „Natürlich! Kaputtgehen ist leicht, aber für die Reparatur braucht man einen Spezialisten.“

Bruno war zu ungeduldig. Er legte sein Kinn auf den Nachttisch und zog sich an. Dann lief er Nicole nach. „Ich hab das Kinn gefunden. Aber ich krieg es nicht mehr dran. Nicole?“

*********************************************************************

Der Tod aus der TeekisteAndreas Schroeter (Hrsg.):
Der Tod aus der Teekiste
… und 30 andere abgedrehte Geschichten

Taschenbuch, 230 Seiten
Schreiblust-Verlag
ISBN: 3-9808278-8-7

„Viele Autoren können schreiben, aber nur wenige können originell schreiben. Wir präsentieren Ihnen die Stecknadeln aus dem Heuhaufen.“ So lautet der Klappentext unseren Buches „Der Tod aus der Teekiste“. Und dieser knappe Rückseiten-Text sagt im Grunde alles aus – wir haben uns für dieses Buch auf die Suche nach originellen Geschichten gemacht, weil wir glauben, dass es schon genug Einheitsbrei gibt. Wieder haben uns – wie schon für unsere Krimi-Anthologie „Madrigal für einen Mörder“ – knapp 400 Geschichten zum Thema erreicht. 31 von ihnen haben den Sprung in dieses Buch geschafft.

Da gibt es einen Mann, der sich auf eine sehr seltsame Beziehung mit seinem Papagei einlässt, eine völlig verkorkste Bewerbungsfahrt oder den „Club der Hässlichen“, um nur einige Beispiele zu nennen. Sogar Jesus kommt vor. Aber lesen Sie selbst …

„Der Tod aus der Teekiste“ ist ein originelle, frische und sehr abwechlungsreiche Anthologie geworden, bei der man vielleicht auf Seite 99 noch lauthals lacht, um direkt nach dem Umblättern einen entsetzten Gesichtsausdruck zu bekommen: Achterbahnfahrt statt Kinderkarussell.

Viele Autoren sind erstmals in einem Buch des Schreiblust-Verlags vertreten. Aber auch einige bekannte Namen, die die Leser schon aus unseren früheren Büchern kennen, sind wieder dabei. Andreas Gruber, Andrea Tillmanns oder Philipp Bobrowski gehören zu ihnen.
Das Cover hat der Dortmunder Grafiker Michael Henke gemacht.

Übrigens, falls Sie den Titel irgendwie seltsam finden sollten: Wir hatten keine Wahl. Und das kam so: Es war einmal eine Assam-Teekiste, die über ein Gewässer schipperte. Aus ihr stiegen ein paar ziemlich kleine, aber bösartige Monster. Und die haben uns befohlen, das Buch so und nicht anders zu nennen … Was sollten wir machen? Aber wir verraten schon wieder zu viel.

Bestellen