Regionen und Städte zum 30.06.11

Bevor du an einer der folgenden vier Ausschreibungen teilnimmst, solltest du noch einmal in deinen Ausweis schauen, wo du wohnst und eventuell wie alt du bist.

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Heinrich-Vetter-Literaturpreis

Originalausschreibung: http://raeuber77.de/literaturpreis_2011.html

Mannheimer Heinrich-Vetter-Literaturpreis 2011:

Ausschreibung des Literarischen Zentrums Rhein-Neckar e.V. „Die Räuber `77“

Der Mannheimer-Heinrich-Vetter-Literaturpreis hat in den Jahren seines Bestehens hohe Beachtung gefunden. In alternierendem Wechsel wird dieser Preis jährlich unter einem bestimmten Leitthema für die Gattungen Lyrik oder Prosa ausgelobt.  Federführend bei Organisation und Durchführung ist das Literarische Zentrum Rhein Neckar. Die Räuber´77 e.V.

Im Jahr 2011 ist die Lyrik wieder an der Reihe. Das Leitthema des diesjährigen Wettbewerbs lautet  „Wandlungen“.

Es können bis zu drei Gedichte auf maximal drei Normseiten DIN A4 (ca. 30 Zeilen x 60 Anschläge = 1800 Anschläge) einreicht werden.  Die unveröffentlichten Texte sind in vierfacher Ausfertigung einzusenden. Jedes Blatt ist mit einem Kennwort zu versehen. Name, Anschrift sowie eine Kurzbiographie sind in einem verschlossenen Briefumschlag beizulegen. Auf diesem Umschlag darf nur das Kennwort (nicht der Name) stehen. Einsendungen, die den Bedingungen der Ausschreibung nicht entsprechen, können nicht berücksichtigt werden. Es sind keine Originale einzusenden, da eine Rücksendung der eingereichten Arbeiten nicht erfolgen kann.

Am Wettbewerb teilnehmen kann jede/r, die/der in Mannheim oder in einem Umkreis von 100 km um Mannheim ansässig ist. Darüber hinaus haben die Mitglieder des Literarischen Zentrums Rhein-Neckar. Die Räuber ´77 e.V. die Möglichkeit der Teilnahme auch wenn sie außerhalb dieser Zone ansässig sind.

Die Ausschreibung ist wie folgt dotiert:

1. Preis 2000 Euro, 2. Preis 1500 Euro, 3. Preis 1000 Euro

Der diesjährigen Jury gehören folgende Personen an:

  • Frau Sabine Schirra, Leiterin des Kulturamtes der Stadt Mannheim
  • Herr Prof. Dr. Horst Meixner, Literaturwissenschaftler
  • Herr Dr. Lothar Seidler, Verleger

Die Preisträgertexte sowie eine Auswahl der eingereichten Gedichte werden in einer geplanten Anthologie veröffentlicht.

Einsendeschluss ist der 30. Juni 2011 (Datum des Poststempels).

Die preisgekrönten Texte werden im Heinrich-Vetter-Forum der Mannheimer Kunsthalle von den Gewinnern vorgetragen und die Preise verliehen. Leider muss der für Sonntag, den 25.09.2011, um 11 Uhr vorgesehene Termin der Preisverleihung verschoben werden.
Die Preisverleihung findet nun am Donnerstag, den 29. September um 20 Uhr im Heinrich-Vetter-Forum der Mannheimer Kunsthalle statt. Die persönliche Teilnahme der Preisträger ist erforderlich. Die Preisträgertexte sowie eine Auswahl der eingereichten Gedichte werden in einer Anthologie veröffentlicht. (Reisespesen werden nicht erstattet).

Die  Einsendung ist zu richten an:
Literarisches Zentrum Rhein-Neckar e.V. „Die Räuber `77“
Kulturzentrum Alte Feuerwache
Brückenstraße 2-4
68167 Mannheim

Dr. Helmut Orpel
1. Vorsitzender des Literarischen Zentrums Rhein-Neckar. Die Räuber ´77 e.V.

Quelle: Uschtrin

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Stadtgeschichten – Schreibwettbewerb des Jungen Literaturhauses Köln

Schreibwettbewerb Stadtgeschichten

http://www.junges-literaturhaus.de/html/schreibwettbewerb.html

Pressemittelung:

Start des Schreibwettbewerbs „Stadtgeschichten“ für Jugendliche

Junge Autoren aus Nordrhein-Westfalen gesucht!

Städte haben den Menschen schon immer in ihren Bann gezogen. Unzählige Autoren haben über das Leben in der Stadt geschrieben. Einer von ihnen ist Wolfgang Koeppen, dessen berühmter Roman „Tauben im Gras“ bis 2013 Thema des Deutsch-Abiturs in Nordrhein-Westfalen ist.
Wie aber sehen Jugendliche die Stadt? Welche Geschichten hat diese Generation zu erzählen? Das Junge Literaturhaus Köln gibt mit einem Wettbewerb allen Fünfzehn- bis Zwanzigjährigen aus Nordrhein-Westfalen die Gelegenheit, ihre eigenen Stadtgeschichten aufzuschreiben.

Ob Klein- oder Großstadt, Heimatstadt oder Weltstadt; ob reale oder fiktive Geschichten, die in der Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft spielen – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Der Text sollte maximal 7.000 Zeichen inklusive Leerzeichen haben, das sind drei bis vier DIN A4 Seiten.

Einsendeschluss ist der 30. Juni 2011.

„Stadtgeschichten“ ist eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe „literABItur“. Der Wettbewerb wird unterstützt von der RheinEnergieStiftung Kultur.

Die Gewinnertexte des Schreibwettbewerbs werden in einer Publikation des Jungen Literaturhauses am Jahresende veröffentlicht. Zudem gibt es Buchpreise und Jahresmitgliedschaften im Jungen Literaturhaus zu gewinnen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Wer Unterstützung benötigt, kann zum Schreibworkshop „Im Labyrinth der Stadt“ am 15. Juni 2011 von 17 bis 20 Uhr in die Alte Feuerwache, Melchiorstr. 3 in Köln kommen. Anmeldungen unter Tel. 0221-995558-0 oder info@literaturhaus-koeln.de.

Das Junge Literaturhaus gehört zum Literaturhaus Köln. Es bietet seit 2007 vielseitige Veranstaltungen für Jugendliche zwischen zwölf und zwanzig Jahren rund um Lesen, Schreiben und Literatur im gesamten Stadtgebiet an. Die Arbeit des Jungen Literaturhauses wird von der Stadt Köln unterstützt.

Weitere Informationen: www.junges-literaturhaus.de

Einsendungen bis 30. Juni 2011 mit Name, Alter und Adresse an:

pranschke@literaturhaus-koeln.de oder per Post an

Junges Literaturhaus Köln
Stichwort: Stadtgeschichten
Schönhauser Str. 8
50968 Köln

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Infos auf der Website:

Die Stadt ist eines der großen Themen in der Literatur. Unzählige Autoren haben bereits über das Leben in der Stadt geschrieben, und doch sind längst noch nicht alle Geschichten erzählt. Deshalb ist jetzt deine Kreativität gefragt!
Wir möchten wissen, wie du die Stadt siehst. Es ist egal, ob du über Köln, Peking oder eine Stadt deiner Fantasie schreibst. Ebenso bleibt es dir überlassen, ob deine Geschichte gestern, heute oder in der Zukunft spielt.
Das Wichtigste ist, dass du etwas erzählen möchtest.

Schick uns deine Stadtgeschichte bis zum 30. Juni 2011!

Per Post:
Junges Literaturhaus Köln
Schönhauser Straße 8
50968 Köln

Oder per E-Mail als Dateianhang an:
pranschke@literaturhaus-koeln.de

Wichtig: Teilnahme für Jugendliche von 15 bis 20 Jahren
(bitte Nachweis beifügen)
Maximale Textlänge: 7000 Zeichen inkl. Leerzeichen
Namen und Adresse nicht vergessen!
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Die Gewinnertexte werden am Jahresende in einer Abschlusspublikation unseres Projekts literABItur veröffentlicht. Außerdem gibt es Buchpreise und Jahresmitgliedschaften im Jungen Literaturhaus zu gewinnen.

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Du weißt nicht, wie du Ideen für eine Geschichte findest? Oder wie du deine Geschichte so schreibst, dass andere sie auch lesen wollen? Dann komm doch zum Schreibworkshop
Im Labyrinth der Stadt
am 6. April und 15. Juni!

junges literaturhaus
Literaturhaus Köln e.V.
Schönhauser Str. 8
50968 Köln
ruf 0221 . 99 55 58 0
fax 0221 . 99 55 58 15
info@junges-literaturhaus.de

Quelle: Uschtrin

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Schwäbischer Literaturpreis 2011

Originalausscchreibung: http://www.bezirk-schwaben.de/index.php?id=1309

Schwäbischer Literaturpreis 2011: Thema „Fluss“

Die Förderung der Literatur nimmt seit Beginn der Kulturarbeit des Bezirks Schwaben einen besonderen Stellenwert ein. In diesem Rahmen verleiht der Bezirk Schwaben seit dem Jahr 2005 den Schwäbischen Literaturpreis. Für das Jahr 2010 wird der Literaturpreis für einen unveröffentlichten Prosatext zum Thema „Fluss“ ausgeschrieben. Nach den Bergerkundungen (2010) wollen wir die Flüsse und Gewässer besichtigen, die bewegen, Landschaften und Menschen prägen.

Teilnahmeberechtigt sind Autorinnen und Autoren, die im schwäbisch-alemannischen Kulturraum leben bzw. in diesem ihre biographischen Wurzeln haben.

Textumfang: Wir bitten, Manuskripte in 12-Punkte-Schrift (ca. 50 Zeilen à 80 Anschläge) bis maximal 20 Seiten, paginiert, einzusenden.

Das Manuskript ist zu anonymisieren und mit einem Kennwort zu versehen. Die Anschrift des Autors/der Autorin, möglichst mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse sowie mit der Angabe des Geburtsdatums bitten wir in einem verschlossenen Begleitbrief mit dem Manuskript einzureichen. Sollten Sie außerhalb des schwäbisch-alemannischen Kulturraums leben, erläutern Sie bitte Ihre biographischen Wurzeln zu diesem Kulturraum. Diese Erläuterung legen Sie bitte dem Begleitbrief bei.

Einsendeschluss ist der 30. Juni 2011, es gilt das Datum des Poststempels.

Jury: Oswald Burger (Literarisches Forum Oberschwaben), Dr. Peter Fassl (Bezirksheimatpfleger), Dr. Michael Friedrichs (Wißner-Verlag, Augsburg), Dr. Friedmann Harzer (Universität Augsburg), Dr. Berndt Herrmann (Redaktionsleiter, Aichach), Dr. Ulrike Längle (Franz-Michael-Felder-Archiv, Bregenz) und Dr. Sebastian Seidel (s’ensemble Theater, Augsburg).

Das Preisgeld beträgt für den ersten Preis 2.000 Euro, für den zweiten Preis 1.500 Euro und für den dritten Preis 1.000 Euro.

Des Weiteren gibt es einen Sonderpreis für einen jungen Autor oder eine junge Autorin (bis 25 Jahre). Dieser Preis wird vergeben in Form einer Einladung zum Literaturkurs beim Schwäbischen Kunstsommer 2012 in der Schwabenakademie Irsee.

Wir beabsichtigen eine Anthologie mit Texten aus dem Wettbewerb zu veröffentlichen. Mit der Preisverleihung sind die Abdruckrechte in der Anthologie abgegolten. Es sollen zudem weitere von der Jury empfohlene Texte veröffentlicht werden. Hierfür erbitten wir gegen ein Honorar von 150 Euro die Abdruckrechte.

Die Preisverleihung findet voraussichtlich im November 2011 statt. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Zum Ausschreibungstext: http://www.bezirk-schwaben.de/fileadmin/kultur/heimatpflege/Dokumente/Literaturpreis/2011/AusschreibungLiteraturpreis2011.pdf

Rückfragen und Info: Bezirk Schwaben – Heimatpflege Prinzregentenstr. 8, 86150 Augsburg
Tel. 0821/3101-309, E-Mail: Heimatpflege@Bezirk-Schwaben.de

Jürgen Reichert, Bezirkstagspräsident
Dr. Peter Fassl, Bezirksheimatpfleger

Quelle: Uschtrin

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Literaturpreis Ruhr 2011

Ausschreibung 2011

Der LITERATURPREIS RUHR ist ein Geldpreis, aufgeteilt in einen HAUPTPREIS und zwei FÖRDERPREISE. Er wird jährlich vom Regionalverband Ruhr vergeben.
Die erste Preisvergabe erfolgte 1986.

Der LITERATURPREIS RUHR wird unter drei Förderaspekten gesehen:

1. Förderung schöngeistiger Literatur im Ruhrgebiet:

Förderung von Autorinnen und Autoren, die im Ruhrgebiet leben, deren literarische Werke aber nicht unbedingt diese Region thematisieren müssen;

2. Förderung schöngeistiger Literatur über das Ruhrgebiet:

Förderung von Autorinnen und Autoren, die außerhalb der Region leben, deren literarische Werke aber das Ruhrgebiet thematisieren;

3. Förderung der literaturkritischen und literaturwissenschaftlichen oder verlegerischen Arbeit im Ruhrgebiet.

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Hauptpreis

Bedingungen für die Vergabe des Hauptpreises:

Mit dem Hauptpreis des LITERATURPREISES RUHR wird der/die Preisträger/in für sein/für ihr literarisches, literaturkritisches, literaturwissenschaftliches oder verlegerisches Werk ausgezeichnet.

Die Preisträger der vergangenen Jahre waren u.a.:

Liselotte Rauner, Jürgen Lodemann, Max von der Grün, Ralf Thenior, Michael Klaus, Ralf Rothmann, Inge Meyer-Dietrich, Barbara Köhler, Brigitte Kronauer, Frank Goosen, Marion Poschmann, Jörg Juretzka, Nicolas & Katharina Born, Werner Streletz, Judith Kuckart und Norbert Wehr.

Der Hauptpreis ist mit 10.000 Euro dotiert.

Verlage, Buchhandlungen, Bibliotheken, Universitäten, Kulturbehörden, der Regionalverband Ruhr, der Verband Deutscher Schriftsteller in NRW, Literaturbüros usw. sowie Einzelpersonen können die Kandidatinnen und Kandidaten vorschlagen.

Eigenbewerbungen sind nicht möglich.

Die unabhängige Jury entscheidet über die Preisträgerin oder den Preisträger.

Anschrift: Literaturbüro Ruhr e.V., Friedrich-Ebert-Str. 8, 45956 Gladbeck

http://www.literaturbuero-ruhr.de

Zusendung weiterer Ausschreibungsflyer: Literaturbüro, Tel.: 02043-992644.
Weitere Presse-Infos: Literaturbüro Ruhr: Elisabeth Roters-Ullrich, Tel.: 02043-992646, und Gerd Herholz, Tel.: 02043-992168. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir aus Kostengründen weder eine Empfangsbestätigung verschicken, noch nach Beendigung des Wettbewerbes die Typoskripte zurücksenden können.

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Förderpreise

Bedingungen für die Vergabe der Förderpreise:

Die Förderpreise des LITERATURPREISES RUHR sind jeweils mit 2.555 Euro dotiert. Sie werden an den literarischen Nachwuchs vergeben. Jede Kandidatin, jeder Kandidat muss sich selbst mit einer Einsendung bewerben.

Die Förderpreise 2011 werden ausgeschrieben zum Thema “Keine Kohle“.
Spätestens 2018 ist im Ruhrgebiet Schicht am Schacht, die letzten Zechen schließen, sobald keine Subventionen mehr fließen. Und was kommt nach der Kohle? Ohne Kohle auch kein Money? Mündet der Abschied vom Montanzeitalter am Ende in eine strahlende Zukunft? Oder in eine, die verstrahlt ist?

Dämmert die Klimahauptstadt Ruhr.2020 herauf, eine Schmiede neuer Technologien? Und wo bleibt dann die Kohle?

Gefragt sind Geschichten, die mit dem utopischen Potenzial der Region spielen, mit Figuren spielen, die viel verloren haben, aber alles gewinnen könnten, Geschichten irgendwo zwischen Happy End, Alltag oder schlechten Träumen.

Insgesamt darf der Umfang des Typoskripts zehn Seiten nicht überschreiten (Normseite: 30 Zeilen, 60 Anschläge pro Zeile).

Es dürfen nur in deutscher Sprache verfasste Typoskripte eingesandt werden, und zwar in achtfacher Ausfertigung.

Auf dem Typoskript darf kein Hinweis auf den Verfasser zu erkennen sein. In einem gesonderten Umschlag müssen Angaben zu Name, Geburtsdatum und Anschrift des Verfassers beigefügt werden. Jeder Teilnehmer kann sich nur einmal bewerben.

Die eingesandten Texte müssen noch unveröffentlicht sein.

Wettbewerbsbeiträge von Autorinnen und Autoren, die außerhalb des Ruhrgebiets wohnen, müssen auf Aspekte des Lebens im Ruhrgebiet mit literarischen Mitteln Bezug nehmen.

Die Einsendungen der Vorschläge zum Hauptpreis und der Typoskripte zum Förderpreis müssen bis zum 30. Juni 2011 (Datum des Poststempels) an das Literaturbüro Ruhr e.V. erfolgen.

Die öffentliche Preisverleihung findet am 11. November im Residenzsaal von Schloß Borbeck in Essen statt.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Anschrift: Literaturbüro Ruhr e.V., Friedrich-Ebert-Str. 8, 45956 Gladbeck

http://www.literaturbuero-ruhr.de

Zusendung weiterer Ausschreibungsflyer: Literaturbüro, Tel.: 02043-992644.
Weitere Presse-Infos: Literaturbüro Ruhr: Elisabeth Roters-Ullrich, Tel.: 02043-992646, und Gerd Herholz, Tel.: 02043-992168. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir aus Kostengründen weder eine Empfangsbestätigung verschicken, noch nach Beendigung des Wettbewerbes die Typoskripte zurücksenden können.

Das Literaturbüro Ruhr e.V. wird unterstützt vom Regionalverband Ruhr, der Stadt Gladbeck und dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen.

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Quelle: Literaturbüro Ruhr

Wenn Lesen Schule macht

5. Lesetag Mecklenburg-Vorpommern

Lesekompetenz stärken
Vom Hausmeister zum Schuldirektor – ein Tag im Zeichen des Lesens

Anlässlich des Welttags des Buches (23. April) initiiert das Literaturhaus Rostock bereits zum fünften Mal einen Lesetag an Schulen in Mecklenburg-Vorpommern. Schülerinnen und Schüler, auch Lehrer, die Schuldirektoren und Hausmeister können einen Tag lang lesen, was ihnen beliebt. Alle Schulen des Landes Mecklenburg-Vorpommern sind eingeladen, sich an der Aktion zu beteiligen, um die Lesekompetenz und die Lesemotivation der Schülerinnen und Schüler zu stärken.

Lesen gilt als eine der wichtigsten Voraussetzungen für das Verstehen von „Welt“. Lesekompetenz ist nicht nur eine notwendige Fähigkeit für das Aneignen von Wissen, sie ist fächerübergreifend die Schlüsselqualifikationen für eine erfolgreiche Bildung. Je besser das Lesen beherrscht wird, desto leichter fällt dem Kind die Aufnahme und Verarbeitung fachlichen Wissens. Nicht zuletzt fördert das Lesen die Phantasie, die Kreativität und das Einfühlungsvermögen. Damit Neugier auf Bücher geschaffen wird und das Lesen Spaß machen kann, soll im schulischen Alltag ausreichend Zeit und Raum für das Lesen selbst ausgewählter Lektüre zur Verfügung gestellt werden.

Die Idee zu diesem Lesetag hatten die Leseförderer vom Literaturhaus Rostock nach einem Vortrag der finnischen Diplom-Pädagogin Kati Jauhiainen, die berichten konnte, dass an finnischen Schulen an einem Tag in der Woche über mehrere Stunden jedes Kind selbst ausgewählte Bücher lesen kann. Diese Lesezeit gilt dann für alle: vom Schuldirektor bis zum Hausmeister lesen alle das, was sie mögen – ob anspruchsvolle Literatur, ein Sachbuch oder einen Comic.

In Anlehnung an diese Praxis aus Finnland ist der Lesetag in Mecklenburg-Vorpommern zur festen Institution um den Welttag des Buches geworden. Die Lehrerinnen und Lehrer realisieren für sich und ihre Klassen einen Lesetag. Möglich ist auch die Ausgestaltung des Lesetages zu einem Lesefest mit begleitenden Programmen wie Lesungen, einer Buchtauschbörse, der Präsentation der Lieblingsbücher, der Einrichtung einer Klassenbibliothek, einer Buchwerkstatt und vieles mehr.

Termin:
29. April 2011
Ort: alle Schulen in Mecklenburg-Vorpommern

Link http://www.literaturhaus-rostock.de

Dichter haben’s schwer

Gedichte zu verfassen ist schon nicht leicht, sie an den lesenden Lyrikfreund zu bringen noch viel schwerer. Es gibt nur noch wenige seriöse Verlage, die sich diesem Nischenthema widmen. Lyrik verkauft sich schlecht.

Was soll man also einer jungen Lyrikerin raten, die man in Leipzig auf der Buchmesse trifft (und die ganz zufällig nicht nur wie ich aus Mecklenburg-Vorpommern, sondern auch noch aus Rostock stammt). Mit einer Mischung aus Hoffnung und Verzweiflung arbeitet sie sich durch die Gänge, gierig nach jedem Hinweis, wie sie ihr Dilemma doch noch lösen kann, um eines Tages ihren Namen auf dem Cover einer gedruckten Gedichtesammlung wiederzufinden.

Natürlich sagt man ihr, sie solle nicht aufgeben. Und natürlich verweist man auf die wenigen, meist kleineren Verlage, die man sich ergoogeln kann.

Aber vielleicht ist es auch hilfreich, sich an das nächstgelegene Literaturhaus zu wenden. Denn zumindest aus Rostock weiß ich, dass hier auch die Lyrik ein offenes Ohr findet. Die Förderung von Autoren aus der Region wird großgeschrieben. Es gibt Lyrikwettbewerbe, Workshops und andere Veranstaltungen, bei denen man sich austauschen kann.

Und es gibt auch Publikationsmöglichkeiten, etwa in einer regionalen Literaturzeitschrift (in diesem Fall die Risse) oder regionalen Reihen (wie in der Bibliothek Mecklenburg-Vorpommern) und Verlagen.

Sicherlich sind die Literaturhäuser auch in anderen Städten gute Ansprechpartner um sich beraten zu lassen, möglicherweise eine Einschätzung zu den eigenen Texten zu bekommen und weitere Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Denn Dichter haben’s schwer!

Reisen bis 31.12.10

erostepost – Literaturpreis

Originalausschreibung: http://www.erostepost.at/literaturpreis_aktuell.shtml

erostepost-literaturpreis 2011

1989 zerlegte die Literaturgruppe „erostepost“ ihren Namen in seine Bestandteile und vergab vorerst jährlich einen Literaturpreis zu den Themen eros, rost, step, epos, post, euro, stop und pest. Nach einer mehrjährigen Pause wurde der erostepost-Literaturpreis 2002 wieder ins Leben gerufen. Seither werden jedoch keine Themen sondern Genres ausgeschrieben.

Nach

e – wie emil und die detektive, Kriminalgeschichten (erostepost Nr. 28)
r wie raumschiff enterprise, science-fiction-stories (erostepost Nr. 30)
o – wie ode an die freude, Lyrik (erostepost Nr. 33)
s – wie sindbad und die seefahrer, Märchen (erostepost Nr. 35)
t – wie tanz der vampire, Horrorgeschichten (erostepost Nr. 37)
e wie emmanuelle, erotische Geschichten (erostepost Nr. 39)
p wie pippi langstrumpf, Geschichten für Kinder
folgt nun
o – wie odysseus, Geschichten vom Reisen.

Die Geschichten vom Reisen sind so alt wie die Reisen selbst, mittlerweile ist die Welt längst vermessen, katalogisiert und niedergeschrieben. Dennoch oder gerade deshalb wünschen wir uns literarische Texte zum und übers Reisen, Reiseutopien, Beiträge zu imaginären wie tatsächlichen Reisen, Aufzeichnungen über Begegnungen mit der nahen Ferne wie mit der fernen Nähe vielleicht, mit dem Fremden und dem Bekannten, mit letzten weißen Flecken wie mit touristischen Trampelpfaden.

„Reisen oder gereist werden?“, um die Frage mit dem Titel eines Aufsatzes von Stefan Zweig zu stellen – es bleibt Ihnen überlassen … Überraschen Sie uns!

Es ist sowohl Prosa wie auch Lyrik erlaubt, der Gesamtumfang pro Einsendung sollte zwischen 10.000 und 20.000 Zeichen liegen. Die Beiträge müssen unveröffentlicht sein.

Das Preisgeld beträgt 1.500 Euro.

Einsendeschluss: 31.12.2010

Einreichungen bitte nur auf dem Postweg (keine e-mails) in dreifacher Ausfertigung und anonym mit Kennwort (persönliche Daten in einem geschlossenen Kuvert mit gleichem Kennwort) an:

erostepost im Literaturhaus
Strubergasse 23
A – 5020 Salzburg
Österreich

Tel: 0043/662/43 95 89, Fax: 0043/662/42 24 11 – 13, erostepost@literaturhaus-salzburg.at

Der/die Gewinner/in wird im Frühjahr 2011 bekanntgegeben und in der Folge zur Preisverleihung im Rahmen einer Veranstaltung im Literaturhaus Salzburg eingeladen. Dabei wird auch die Sondernummer der erostepost mit den besten Einreichungen zur Ausschreibung präsentiert.

Quelle: Uschtrin

Gute Nacht, Miss Marple!

Das Bücherhotel „Gutshotel Groß Breesen“ kannte ich schon. Wirklich sehr empfehlenswert, durfte ich dort doch schon an interessanten Veranstaltungen vom Literaturhaus Rostock teilnehmen.

Auf Pipapofee’s Blog habe ich aber jetzt auch einen interessanten Hinweis auf das erste Krimi-Hotel Deutschlands gefunden. Schönen Dank dafür. Wer also seinen Urlaub noch nicht geplant hat …

Pippi Langstrumpf beleben

Achtung, auch wenn es der Titel vermuten lässt, es geht in der folgenden Ausschreibung nicht darum, Pippi auferstehen zu lassen, sondern einfach um anspruchsvolle Kindergeschichten:

erostepost-Literaturpreis 2010

Einsendeschluss: 30.12.09

1989 zerlegten wir den Namen „erostepost“ in seine Bestandteile und vergaben jährlich einen Literaturpreis zu den Themen eros, rost, step, epos, post, euro, stop und pest. Nach einer mehrjährigen Pause haben wir den erostepost-Literaturpreis wieder ins Leben gerufen. Seit 2002 werden jedoch keine Themen, sondern Genres ausgeschrieben. Dieses Mal:

p – wie pippi langstrumpf, Geschichten für Kinder.

Wir wollen keine lieblichen und belehrenden Texte, sondern erwarten literarisch anspruchsvolle Texte, die Kindern Mut machen, stark zu sein und mit Optimismus durchs Leben zu gehen. Die Beiträge sollen für Kinder von etwa 6 bis 12 Jahren passend sein und Erwachsene ebenfalls begeistern können. Es sind sowohl Prosa als auch Lyrik erlaubt.

Der Gesamtumfang pro Einsendung sollte 20.000 Zeichen nicht überschreiten. Mindestens müssen die Beiträge für ein Bilderbuch reichen, für einen illustrierten Kindergedichteband oder 10.000 Zeichen umfassen.

Das Preisgeld beträgt 1.500 Euro.

Einreichungen bitte in dreifacher Ausfertigung und anonym mit Kennwort (persönliche Daten in einem geschlossenen Kuvert mit gleichem Kennwort) an: erostepost im Literaturhaus, Strubergasse 23, A – 5020 Salzburg, Österreich

Wieland und die Risse

Heute und morgen im Literaturhaus Rostock:

Donnerstag, der 05. November 2009

Rayk Wieland ›Ich schlage vor, dass wir uns küssen‹

Lesung

Die Geschichte dieses Buches beruht auf einer wahren Begebenheit. Die DDR hat es wirklich gegeben. – so läutet der Klappentext diesen hinreißend komischen Roman ein, der von den Lesern mit Lachtränen verschlungen wird, die Literaturkritiker handeln ihn schon allein wegen seiner leichtfüßigen Art als einen der besten Romane über die DDR.

Herr W. hat eines Tages eine ominöse Einladung in der Post. Auf einer Podiumsdiskussion unbekannter Untergrunddichter soll er Auskunft geben über sein Werk, über die Unterdrückung in der DDR und über seine Erlebnisse als Staatsfeind. Zuerst glaubt er an einen schlechten Scherz. Ist er überhaupt gemeint? Mit der DDR hat er doch längst abgeschlossen, nachdem sie 1989 wie ein falsch montiertes Chemieklo zusammenklappte. War er je als Dichter auffällig geworden? Als unterdrückter gar?

W. stellt Nachforschungen an, unterzieht sich einer Rückführungstherapie in die DDR-Vergangenheit und nimmt schließlich Einsicht in seine Stasi-Akte. Was für ein Fund: Tatsächlich sind hier seine lyrischen Gehversuche unter dem Titel „Mögliche Exekution des Konjunktivs“ abgeheftet, dazu sämtliche Liebesbriefe an Liane in München – alles von einem Oberleutnant Schnatz über Jahre akribisch gegengelesen, verwegen gedeutet und als staatszersetzend-konterrevolutionäres Schrifttum eingestuft.

„Ich schlage vor, dass wir uns küssen“ ist ein Roman über die Absurditäten der Erinnerung, auch der eigenen, über rätselhafte Wirkungen unbeholfener Gedichte und über eine Liebe, wie sie nur in Zeiten der deutschen Teilung blühen konnte. Eine wahre Geschichte, die niemand für möglich gehalten hat. Nicht einmal ihr Verfasser.

Rayk Wieland, geb. 1965, lernte Elektriker, studierte Philosophie, war Zeitungs-, Funk- und Fernsehredakteur und lebt als Autor und TV-Journalist bei Hamburg. Einmal im Monat veranstaltet er zusammen mit Gerhard Henschel den „Toten Salon“ im Nachtasyl des Hamburger Thalia Theaters. Letzte Buchveröffentlichung: „Öde Orte“ (Bd. 1–3, zusammen mit Jürgen Roth, Leipzig 2005).

Pressestimmen:
Ganz Deutschland schnieft zum Mauerfall-Jubiläum mit Guido-Knopp-Ergriffenheitsmiene, nur ein einsamer, 1965 in Leipzig geborener Aufständischer leistet tapfer Widerstand: Rayk Wieland hat einen betont satirischen Roman über das Ost-Berlin der achtziger Jahre geschrieben, in dem von Lebenskünstlern und Lyrikern erzählt wird, von Saufgelagen und einer bittersüßen Liebesaffäre des Helden W. mit einer Westbürgerin. Die Vermischung von großer Politik und privater Gefühlsnot ist so etwas wie das poetische Programm des Ich-Erzählers. Das merkt man schon seinen Gedichten an, die seine Beschatter von der Stasi prompt in Aufregung versetzen. „Ringsumher sinkt das Niveau, / Sogar im Politbüro“, heißt es da, und weiter: „An muss ich dich flehen / Nicht von mir zu gehen.“
(Spiegel, 11.04.09)

Termin: Donnerstag, 5. November 2009, 19.30 Uhr
Ort: Literaturhaus Rostock, Kuhtor, Ernst-Barlach-Str. 5, 18055 Rostock
Eintritt: 6,00 € / 4,00 € ermäßigt (für Schüler, Studenten), freier Eintritt für Förderkreismitglieder

Kartenreservierung: (0381) 492 55 81, info ( at ) literaturhaus-rostock.de

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Freitag, der 06. November 2009

Präsentation der Zeitschrift RISSE

Nr. 23 / Herbst 2009/ Lesungen & Eröffnung der Fotoausstellung „Kontraste – Neptun-Werft in Schwarz-Weiß“

Die Literaturzeitschrift gibt einen vielgestaltigen Eindruck von neuer Literatur aus Mecklenburg und Vorpommern. In jeder Ausgabe erscheinen bereits bekannte und auch neu entdeckte Talente aus unserem Bundesland mit Kurzgeschichten, Lyrik, Dramatik oder Essay – gebunden durch eine Grafikstrecke eines Künstlers aus Mecklenburg-Vorpommern. Zum Erscheinen der neuen Ausgabe der Literaturzeitschrift RISSE lesen drei Autorinnen und Autoren eine Auswahl ihrer Texte im Literaturhaus Rostock:

Daniela Boltres (Rostock)

Sonja Voß-Scharfenberg (Schwerin)

Ingo Giertz (Rostock)

In der druckfrischen Herbstausgabe ist eine Auswahl der Fotografien von Reiner Mnich zu sehen. Mit Autorinnen und Autoren, Förderern und Lesern wird das Erscheinen der neuen Ausgabe gefeiert und die Foto-Ausstellung „Kontraste – Neptun-Werft in Schwarz-Weiß“ von Reiner Mnich im Literaturhaus Rostock eröffnet.

Eine gemeinsame Veranstaltung von: Risse e.V. und Literaturhaus Rostock

Termin: Freitag, 6. November 2009
Zeit: 19.30 Uhr
Ort: Literaturhaus Rostock, Kuhtor, Ernst-Barlach-Str. 5, 18055 Rostock
Eintritt frei

Weitere Informationen:

Risse e.V.
c/o Kuhtor
Ernst-Barlach-Str. 5
18055 Rostock
Tel.: (0381) 492 55 81
redaktion ( at ) risse-mv.de
www.risse-mv.de

Neu: Die Lesekanon~e

Am Montag, den 2. November, startet das Literaturhaus Rostock eine neue Veranstaltungsreihe: Die Lesekanon~e richtet sich zunächst an Germanistikstudenten. Damit der Lesestoff, der als Pflichtlektüre auf der Literaturliste steht, nicht zur Vereinsamung führt, bietet das Literaturhaus mit dieser neuen Reihe die Möglichkeit zur vergnüglichen Literaturdiskussion.

Aber nicht nur Studenten sind herzlich eingeladen, sich über die obligatorischen Klassiker auszutauschen. Jeder Interessierte darf teilnehmen.

Thema des ersten Termins ist Friedrich Schillers „Wilhelm Tell“. Los geht es um 19.30 Uhr im Literaturhaus Rostock, Kuhtor, Ernst-Barlach-Str. 5, 18055 Rostock. Der Eintritt ist frei.

Quelle: Literaturhaus Rostock

Ein Tag Buchmesse und zur Con

Dieses Jahr blieb mir nur die Zeit für einen Tag Buchmesse in Frankfurt und die / den BuchmesseCon am Samstag. Trotzdem gab es natürlich viel zu sehen und zu erleben, wobei ich auf der Buchmesse selbst gar nicht viel rumgekommen bin. Dazu habe ich einfach zu viele Leute getroffen und Gespräche geführt, was ja aber durchaus zu den verschiedenen Sinnen und Zwecken einer Buchmesse gehört.

Am Donnerstag bin ich angereist, abends in Frankfurt angekommen und durfte die jährliche Gastfreundschaft meiner lieben Oma genießen. Am Freitag ging es dann gleich früh mit der Bahn zur Buchmesse.
Es gab einige Verlage, deren Stände ich aufsuchen wollte, allen voran natürlich meinen Haus- und Heimverlag Hinstorff. Aber auch den Heyne-Stand hatte ich auf der Liste, weil ich hoffte, dort meinen Kollegen Wulf Dorn zu treffen, mit dem ich schon im Vorjahr einen großen Teil der Messezeit verbracht hatte, als er gerade den Vertrag für seinen Thriller und dessen Nachfolger bei Heyne unterschrieben hatte.

Wulf Dorn: Trigger
Wulf Dorn: Trigger

Wulf selber traf ich zwar nicht gleich an (er solle etwa gegen 10.30 Uhr am Stand  auftauchen, sagte  mir eine freundliche Mitarbeiterin), dafür aber wurde ich von der Präsenz seines Debütromans „Trigger“ geradezu erschlagen. Breit und meterhoch türmten sich seine Bücher als unübersehbarer Stapel in zentraler Position. Auf dem tollen Cover prangten die Empfehlungen von Sebastian Fitzek, Andreas Eschbach und Thomas Thiemeyer.
Kein Wunder also, dass Wulf von Termin zu Termin hetzen musste, und Grund genug, ihm auch an dieser Stelle noch einmal zu seinem großartigen Erfolg zu gratulieren. „Trigger“ liegt nun auch auf meinem Lesestapel ganz oben und ich bin sicher, ich kann mich den Empfehlungen der zuvor genannten Autoren anschließen. Dazu dann später mehr an dieser Stelle.

Mir blieb zunächst einmal, weiter durch die Hallen zu schlendern. Erstaunlich, dass man auf dem riesigen Gelände doch so schnell und häufig auf Bekannte trifft. Barbara Peters freute sich über neue Aussichten, ihre Kindergeschichten an einen weiteren Verlag zu bringen, Geschichtenweber Wolfgang Schroeder suchte auf seinem ersten Messebesuch noch nach Orientierung, Falko Löffler hatte es eilig, zu einem Termin zu kommen, und Claudia Siegmann-Gabriel erzählte von ihrem Piratenabenteuer für Kinder und Jugendliche, das voraussichtlich 2010 beim dtv erscheinen soll.

Schließlich gab es ein erstes Treffen mit Wulf Dorn und eine Verabredung für die Mittagspause. Vorher hatte ich mich bereits mit Jacob Nomus fürs „Switzerland“ zusammentelefoniert und es wurde ein gleichermaßen gemütliches wie fröhliches Kennenlernen, bei dem eine Ausgabe seines neuen Romans „Das Armana-Grab“ den Besitzer wechselte.

Jacob Nomus: Das Armana-Grab
Jacob Nomus: Das Armana-Grab

Bis zum Treffen der Montsegurler im Switzerland blieb noch ein bisschen Zeit für eine zweite kleine Runde durch die Messehallen. Die Leute von BookRix hatte ich schon getroffen, Hinstorff einen ersten Besuch abgestattet, also lief ich noch ein paar Stationen ab. Zwischendurch immer mal raus aus der Halle, um der Rauchlust zu frönen.

So etwa ab 13.30 Uhr versammelten sich dann nach und nach viele Montsgurler im „Switzerland“, eine bunte Mischung aus mir bekannten und noch unbekannten Gesichtern, und es gab jede Menge zu erzählen und zu quatschen.

Hier verbrachte ich den größten Teil des restlichen Messetages, um schließlich noch einmal bei Hinstorff vorbeizuschauen und ihn bei einem Gläschen (Becherchen) Sekt ausklingen zu lassen. Die lieben Verlagsdamen spekulierten bereits fröhlich mit Frau Röwekamp von der Thalia-Buchhandlung in Rostock über meine zukünftigen Buchprojekte, während ich mich mit Lektor Florian Ostrop über die Weingummis hermachte.

Auch Katinka Friese vom Literaturhaus Rostock schaute vorbei, was sich sehr gut traf, denn beide suchten wir noch nach einer Möglichkeit, uns die Zeit bis zu unserer jeweiligen Abendgestaltung mit einem leckeren Abendessen zu vertreiben. So landeten wir schließlich bei einem gemütlichen Italiener zu Lasagne und Pizza.

Um 20.00 Uhr erwartete mich dann wiederum Wulf Dorn am Bahnhof, von wo aus wir uns zuerst zur Touristeninformation und dann zum Galaktischen Forum (Perry Rhodan) aufmachten. Wen wir nicht schon auf der Messe getroffen hatten, den trafen wir hier („Montsegur-Chef“ Andreas, z.B.) und es wurde noch eine schöne Party bei Bier, Caipirinha und leckeren Wraps, die erst gegen 1.30 Uhr ihr Ende fand.

Nach dem Heimweg mit dem Nachtbus, einigen wenigen Stunden Schlaf und der Autofahrt nach Dreieich sollte es dann am nächsten Vormittag beim BuchmesseCon weitergehen. Dazu gibt es aber morgen einen gesonderten Artikel.

Heraus, Meister des Wortes!

Das Literaturhaus Rostock kündigt an:

Gutshotel Groß Breesen
Gutshotel Groß Breesen

Wettbewerb um den Lyrikmeister Mecklenburg-Vorpommerns 2009

Im ganzen Bundesland werden die Schubladen durchsucht oder Bleistifte gespitzt und Feingeistiges zu Papier gebracht, um im 12. Wettbewerb zum Lyrikmeister Mecklenburg-Vorpommerns die Jury, aber auch das Publikum, für sich und seine Texte zu gewinnen.
Das Literaturhaus Rostock lädt alle Autorinnen und Autoren ein, sich an der Lyrikmeisterschaft Mecklenburg-Vorpommerns zu beteiligen. Teilnehmen können alle Autorinnen und Autoren mit Wohnsitz in M-V.

15 Kandidaten werden mit Ihren lyrischen Schreibergüssen in der Bühne 602 gegeneinander antreten.
Nicht nur die literarische Qualität der Texte soll die Jury und das Publikum überzeugen, auch die Bühnenpräsenz spielt bei der Preisvergabe eine entscheidende Rolle.
Zu gewinnen gibt es für den Lyrikmeister 2009 „Ein gutes Buch zur guten Nacht“ vom 1. Bücherhotel Deutschlands bei einer Übernachtung für 2 Personen im Gutshotel Groß Breesen. Der Publikumsfavorit gewinnt ein gemütliches Candle-Light-Dinner im historischen Gewölbe des Bücherhotels Groß Breesen.

Einsendungen (3-5 Gedichte und Kurzvita) bis zum 12. August 2009 an:
Literaturhaus Rostock
Ernst-Barlach-Str. 5
18055 Rostock

oder per E-Mail:
info (at) literaturhaus-rostock.de

Weitere Informationen zum Wettbewerb im Literaturhaus Rostock:
0381-4925581 oder info ( at ) literaturhaus-rostock.de

Mit freundlicher Unterstützung von: Gutshotel Groß Breesen

Termin: 03.09.2009
Ort: Bühne 602, Stadthafen Rostock
Beginn: 20.00 Uhr
Eintritt: 8,50 / 5,50 € (ermäßigt)
VVK in der Bühne 602 (0381-2036084) und im Pressezentrum (Rostocker Hof, Kröpeliner Straße, 18055 Rostock)

Quelle: Literaturhaus Rostock

Schlendernd Rostocks Poesie erfahren

Foto: mcseem
Foto: mcseem

„Diese Stadt, durch die zu schlendern ja schon Poesie ist.“

Literarischer Spaziergang durch Rostock mit Katrin Möller-Funck und Dr. Wolfgang Gabler.

Das Literaturhaus Rostock lädt gemeinsam mit dem Kempowski-Archiv zu einem Literarischen Spaziergang durch Rostocks Stadtzentrum ein. Katrin Möller-Funck (Kempowski-Archiv) und Dr. Wolfgang Gabler (Literaturhaus Rostock) erzählen beim literarischen Spaziergang unterhaltsame Anekdoten zu mehr als zwanzig Schriftstellern in Rostock, u.a. John Brinckman, Walter Kempowski, Fritz Reuter, Arnold Zweig, Willi Bredel, Uwe Johnson, Franz Fühmann und Erich Kästner. Dass Erich Kästner einst in Rostock studierte, weiß kaum noch jemand. Er fand in Rostock nicht nur die Leidenschaft zur Literatur, sondern auch seine einzige große Liebe: Ilse Julius. Sie studierte in Rostock Chemie. Kästner war mit ihr acht Jahre lang zusammen – so lange wie mit keiner anderen Frau (außer mit seiner Mutter, selbstverständlich!). Über das Ende dieser Liebe verfasste er das berühmte Gedicht „Sachliche Romanze“.

Im Anschluss besteht die Möglichkeit einer Sonderführung durch das Kempowski-Archiv Rostock.

Eine gemeinsame Veranstaltung von: Kempowski-Archiv Rostock und Literaturhaus Rostock
Termin: Sonntag, 28. Juni 2009
Zeit: 10.00 Uhr bis ca. 11.30 Uhr
Treffpunkt: Hauptgebäude der Universität Rostock,
Universitätsplatz 1, 18055 Rostock
Teilnahmegebühr: 5,00 € pro Person

Weitere Informationen und Anmeldungen, insbesondere für Gruppen:
Literaturhaus Rostock
Ernst-Barlach-Str. 5
18055 Rostock
(0381) 492 55 81
info@literaturhaus-rostock.de
www.literaturhaus-rostock.de

Quelle: Literturhaus Rostock

Diese Stadt, durch die zu schlendern ja schon Poesie ist

Noch schnell dem Mann hinterher!

Aus Rostock oder Umgebung und am heutigen Sonntagvormittag noch nichts vor?

Wie wäre es mit einem literarischen Spaziergang auf den Spuren Thomas Manns?

„Aus der Perspektive eines Fans, aber auch eines Forschers, berichtet Gerhard Weber bei einem Literarischen Spaziergang von Zeugnissen der Familie Mann in Rostock. Dabei kommt Erstaunliches zutage.“

Der Rostocker Fotograf leitet den gemütlichen Spaziergang, der vom Literaturhaus Rostock organisiert wird.
Also raus aus dem Schlafanzug und hin zum Kuhtor!

  • Treffpunkt: Literaturhaus Rostock (Kuhtor), Ernst-Barlach-Str. 5, 18055 Rostock
  • Termin: Sonntag, 21.6.2009
  • Beginn: 10.30 Uhr
  • Teilnahmebeitrag: 5 €

Quelle: Literaturhaus Rostock

Netzwerken in Rostock

Literaturhaus im Kuhtor
Literaturhaus im Kuhtor

Der Salon Q7 des Literaturhauses ist eine regelmäßige Veranstaltung, bei der sich Literatur- und Kulturinteressierte aus allen Bereichen in gemütlicher Runde beschnuppern und austauschen können.

Gemeinsam Kultur fördern und neue Projekte ins Leben rufen oder sich einfach nur kennenlernen – darum geht es.

Hier die freundliche Einladung der Programmleiterin Katinka Friese:

„Liebe Salon-Q7-Freunde,

nach einer kleinen Pause trifft sich der Salon Q7 wieder:
Sonntag, 7.6.2009, 19.00 Uhr im Kuhtor (Literaturhaus Rostock),
Ernst-Barlach-Str. 5, 18055 Rostock.
(Als eine Art buntgemischte, parteienunabhängige After-Wahl-Party.)

Alle begeisterten Salon-Geher und insbesondere diejenigen, die bisher noch nicht die Möglichkeit wahrgenommen haben, sind aufs Herzlichste eingeladen.

Erfrischende und anregende Getränke stehen auf Spendenbasis für den Genuss bereit.

Ich würde mich freuen, wenn wir in einer schönen großen Runde vor der Sommerpause (im Juli) noch einmal zusammenkommen.

Nächste Termine sind dann (bitte schon einmal vormerken):
August: Freitag, 7.8.09
September: Montag, 7.9.09
Oktober: Mittwoch, 7.10.09

Über eine kurze Rückmeldung freue ich mich!

Bis zum 7. Juni!

Beste Grüße,
Katinka“

___________________

Katinka Friese
Programmleitung
Literaturhaus Rostock
Ernst-Barlach-Str. 5
18055 Rostock

Tel.: +49 (0)381 – 492 55 81

E-Mail: programm@literaturhaus-rostock.de
Web: www.literaturhaus-rostock.de

Prosanova: Die Literaturshow

PROSANOVA Vol. 10

Sa, 09.05.2009 um 20 Uhr im M.A.U. Club

DIE LITERATURSHOW IN ROSTOCK

Die Literaturshow verspricht zum Jubiläum einen Abend mit Poeten, Singern & Songwritern, DJs und Feuerkünstlern

Marcel Hintze
Marcel Hintze

Zum Jubiläum lassen die PROSANAUTEN in die Tiefen des poetischen Weltalls blicken und präsentieren ihre druckfrischen Texte. Neben dem bühnenerfahrenen Soziologen MARCEL HINTZE (mit seiner Gitarre) wagt sich diesmal auch ein Nachwuchs-Prosanaut in die unendliche Galaxie der Dichtkunst: PETER THIERS, entdeckt über die Talentsuche in den Rostocker Oberstufen. Das Publikum darf weiter gespannt sein auf die satirisch-melancholischen Texte der Autoren HENRIK LAUBER, PHILIPP BOBROWSKI und JENS LIPPERT. Traditionell, doch nicht konventionell führt der Berliner Entertainer STEPHAN LANGHANS als Moderator und Liedermacher durch den Abend.

Stephan Langhans
Stephan Langhans

Zum Jubiläum kündigen sich noch viele weitere Ehrengäste an. Es gratulieren zum 10. Mal Prosanova: das Kabarett-Duo FIETE & SCHIETE, der Musiker TOBY TIGERFOOT (Planet ohne F), der Spontan-Chor DIE ROSTOCKER SCHREIMÖWEN und der Feuerkünstler ARNE FEUERSCHLUND.

Die Weltversteher „Fiete & Schiete“ wandeln auf den Spuren unserer großen Norddeutschen Dichter und versetzen die Lachmuskeln der Weltraumtouristen in Vibration. Toby Tigerfoot (auch bekannt als Sänger und Schlagzeuger der Rostocker Band „Planet ohne F“) wird seine Ohrwürmer wie ein begnadeter Singer & Songwriter an das Publikum weitergeben. Und auch diesmal unterhält der Spontan-Chor „Die Rostocker Schreimöwen“ unter Einsatz seines gesamten Stimmvolumens das Publikum mit einer nach Weltruhm schreienden Hit-Single.

Im Anschluss läutet die Feuershow mit Arne Feuerschlund den ersten „Klub der jungen Mütter“ mit DJ Indie-Papst und Mischka McLovin (LOHRO TanzTee vs. LOHRO Salon) ein. Zu älterer und neuer Beatmusik darf getanzt und das Prosanova-Jubiläum und die Junge-Mütter-Premiere gefeiert werden.

Termin: Samstag, 9. Mai 2009
Einlass: 19.00 UhrBeginn: 20.00 Uhr
Ort: MAU-Club Rostock, Warnowufer 56, 18057 Rostock
Eintritt: 5,00 €

Eine Veranstaltung des Literaturhauses Rostock in Kooperation mit dem MAU-Club Rostock.

Mehr Infos zu Prosanova