Multiple Persönlichkeit zwischen Berg, Goethe und Kafka

Nicht, dass ich glaubte, ihr würdet euch langweilen, nur weil ich mal eine Woche nicht da bin (Buchmesse). Zumal ich ja möglicherweise den ein oder anderen Blogeintrag vom Netbook aus beisteuern werde.

Dennoch will ich euch eine lustige Spielerei offenbaren, auf die ich meinerseits durch einen Eintrag im Forum von Literatopia gestoßen bin (danke, Lars!). Na ja, wenn ich es recht bedenke, ist es keine Spielerei, sondern für jeden Autor die Antwort auf die lang ersehnte Frage (oder umgekehrt): „Von wem habe ich eigentlich meinen Schreibstil geklaut?“

Wenn das mal keine ernste Sache ist! Bevor ihr nun sofort auf einen Link klicken wollt, um zu erfahren, welche(n) bekannten Autor(en) ihr mehr oder weniger erfolgreich kopiert, will ich euch noch offenbaren, was der digitale Experte der FAZ zu einigen meiner Werke sagt:

Nun seid ihr sicher schon ganz aufgeregt, daher nun endlich euer Weg zur Lösung oder zum Beginn all eurer Probleme:

FAZ.NET: Ich schreibe wie …

Redakteure gesucht

Nein, nicht für dieses Blog. Es ist das Literaturportal Literatopia, das sein Team erweitern will. Dabei hält man vor allem nach Kennern und Liebhabern in den Bereichen Science Fiction, Horror, Sachbuch, Historischer Roman und Manga Ausschau. Lesen, rezensieren und interviewen ist gefragt. Nähere Infos gibt es hier.

Flotter Dreier

Das erste Mal las ich von ihr, als ich im Herbst 2006 die eingesandten Beiträge zur Anthologieausschreibung „Burgen, Schlösser und Ruinen“ durchsah, aus der später (2007) das Buch „Burgturm im Nebel“ werden sollte. Die kurze Geschichte „Abgründe“, in der Elena im Beisein ihres Bruders wahrhaft in dunkle Tiefen blicken muss, beeindruckte mich von Beginn an und hatte sich sofort einen der 22 begehrten Plätze im Buch gesichert.

Geschrieben hatte sie eine junge Autorin, die 1981 in Moskau geboren wurde und über die Ukraine und St. Petersburg nach Berlin und schließlich nach Schleswig-Holstein kam: Olga A. Krouk. Wie viele andere  träumte sie damals noch von ihrem ersten Roman. Und der ließ gar nicht lange auf sich warten.

Olga war mir inzwischen auch als liebe Montsegur-Kollegin bekannt und so traf man sich auch auf Autorentreffen und Buchmessen. 2008 hatte sie ihren Erstling „Staub zu Staub“ im Gepäck, ein Mysterythriller, der im ebenfalls aufstrebenden Sieben Verlag erschienen war.

NachtseelenUnd nun ging es Schlag auf Schlag. Olga kam bei der Literaturagentur Schmidt & Abrahams unter, und schon im Dezember 2009 erschien „Schattenseelen“ , diesmal bei Heyne. Wie schon der Debütroman erhielt auch dieser aus dem Genre der Dark Fantasy gute Kritiken unter anderem von renommierten Schriftstellerkollegen. So schrieb Fantasy-Autorin Nina Blazon über „Schattenseelen“:

Die Leser können sich auf einen spannenden Romantasy-Thriller freuen, mit originellen Figuren, spannenden Charakteren und einer atemlosen, rasanten Handlung, die noch auf den letzten Seiten Überraschungen bereithält.

Da der Roman nur der Auftakt zu einer Trilogie ist, folgt nun im Juni der zweite Teil des flotten Dreiers unter dem Titel „Nachtseelen“ und schon im Dezember können wir uns auf den dritten Teil „Hexenseelen“ freuen.

Wer mehr über die Autorin erfahren will, kann das auf ihrer Homepage oder im Interview mit LiteraTopia.

Blutiges Gewinnspiel

Und wieder gibt es Bücher zu gewinnen. Diesmal alle drei bisher veröffentlichten Teile  der Serie „Ruf des Blutes“ von Tanya Carpenter.

Tanya Carpenter: Tochter der Dunkelheit
Tanya Carpenter: Tochter der Dunkelheit

Um zu gewinnen, sendet ihr die Antwort auf die folgende Frage bis zum 31.08.09 an info@literatopia.de:

Wie heißt die Protagonistin der „Ruf des Blutes“-Serie von Tanya Carpenter?

Quelle: Literatopia

Kommentare zum Nachdenken

Zu einer News auf Literatopia, den von vielen heiß ersehnten vierten Teil der Eragon-Saga Christopher Paolinis betreffend, fand ich folgenden Kommentar:

Thorales
Selbst das Wort Meisterwerk ist meinen Augen eine Untertreinung dessen was diese Bücher wirklich sind da diese mehr sind als nur ein gewöhnliches Meisterwerk, da sie die Fantasie der Menschen anregen und dazu führen das man sich in eine neue Welt versetzt fühlt und so zu der bisher besten Tetralogie(Vierbandreihe) geworden sind die je geschrieben wurde nur der Film hätte besser umgesetzt und besser an die Bücher angepasst werden sollen.
Ich habe bisher keines der Bücher gelesen, lediglich die Verfilmung des ersten Teils gesehen. Ein endgültiges Urteil kann und will ich mir also nicht erlauben. Darum soll es auch gar nicht gehen.
Was mich dagegen umtreibt, ist, dass es offenbar Bücher gibt, die einen Kultstatus erreichen, der sich wahrscheinlich auch von den Anhängern nicht mehr sachlich begründen lässt.
Wie sonst sollte sich erklären lassen, dass für derartige Literatur selbst der Begriff Meisterwerk nicht ausreichend erscheint, obwohl die dafür angegebenen Begründungen (und nur um diese geht es mir) das im Genre, wenn nicht gar im Großteil aller Literatur zu Erwartende nicht im Mindesten überschreiten.

Eine Frage an Jeaniene Frost

Jeaniene Frost: Kuss der Nacht
Jeaniene Frost: Kuss der Nacht

Bis zum 10. August könnt ihr, sofern ihr eine habt, eure Frage an angelika@literatopia.de senden.
Gerichtet ist sie an den Shootingstar der Dark Fantasy, Jeaniene Frost, deren Roman „Blutrote Küsse“ schon zahlreiche Leser gefunden hat. Die Fortsetzung „Kuss der Nacht“ ist bereits erschienen und wird sicherlich nicht weniger Fans finden.

Heißer Sommer zu gewinnen

Doch für Schatten ist gesorgt.
Literatopia verlost „Schattenversuchungen„, eine düster-erotische Anthologie, die von Alisha Bionda herausgegeben wurde.

Alisha Bionda (Hg.): Schattenversuchungen
Alisha Bionda (Hg.): Schattenversuchungen

Bis zum 15.08.09 könnt ihr am Gewinnspiel teilnehmen.

Interessant auch das Interview-Spezial zum Buch, das mit den Autoren Christoph Marzi und Tanya Carpenter gestartet ist.