Ungezwungen

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Cover: Die Rache der FederManche haben es vielleicht schon gehört: Ich lese mit den lieben Kollegen in Leipzig auf der Buchmesse. Am 18. März ab 10.30 Uhr auf der Fantasyleseinsel. Bislang habe ich mich mit Informationen dazu zurückgehalten, denn meine KollegInnen und ich hofften noch, dass sich das vielleicht als Ente … äh … dass am Ende wir vielleicht doch nicht müssen … können … dürfen … ähm …

Jedenfalls freuen wir uns alle ganz ungemein darauf. Denn natürlich machen wir das ganz freiwillig. Wie auch sonst? Kann uns ja schließlich keiner, also niemand, also absolut überhaupt niemand keiner dazu zwingen. Schon das Buch, aus dem wir lesen, ist ja entstanden, weil wir uns rächen … äh … weil ich den Rechen  … weil wir damit rechnen …

Ach was, wir verraten euch das einfach alles bei der Lesung. Oder auch nicht. Doch, klar, da sind wir auf jeden Fall. Wir müssen ja. Nicht. Was? Aua! Ja, klar, wollte ich doch gerade schreiben:

Freitag, 18. März, 10.30 Uhr, Buchmesse Leipzig, Halle 2, Stand H309. Es lesen Claudia Toman, Stefan Cernohuby, Wolfgang Schroeder und Philipp Bobrowski aus „Die Rache der Feder“ (Geschichtenweber, Arcanum Fantasy).

Gut so? Aua!

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Garprozess

Vom Schreibtisch, Foto: Marko Tomicic
Vom Schreibtisch, Foto: Marko Tomicic
Vom Schreibtisch
(Foto: © Marko Tomicic)

Gestern Abend habe ich die letzten beiden Szenen meiner Geschichte für ein Geschichtenweberprojekt fertiggeschrieben, für die es hier im Blog gerade erst einen kleinen Skriptkieker gab.

Und nachdem die liebe Claudia (mit tollem neuen Design) unerwarteterweise nur ganz wenig zu meckern hatte (was nur beweist, dass sie eben keine Meckertante ist, falls das jemand denken sollte), darf das Geschichtlein nun erst mal etwas ruhen, bevor ich mich an die Überarbeitung mache. Gut, inzwischen wird sie vermutlich in der GW-Projektgruppe zerrissen, aber mit Claudia im Rücken kann mich das nicht schrecken.

Und nicht nur im Rücken! Morgen geht es nach Oldenburg (mit einem Zwischenstopp im Hannoveraner Erlebniszoo), wo Claudia am Freitag bei meiner Lesung zum Steampunk-Halloween an meiner Seite sitzen und mich sogar lesend begleiten wird.

Anders gesagt: Während meine Geschichte ruht, geruhe ich, mir während ihres Garprozesses mal ein aufregendes Wochenende zu machen.

Vor der Tür

Vom Schreibtisch, Foto: Marko Tomicic
Vom Schreibtisch, Foto: Marko Tomicic
Vom Schreibtisch
(Foto: © Marko Tomicic)

Nein, das ist kein früher Weihnachtspost. Vor der Tür steht die Frankfurter Buchmesse. Wie jedes Jahr ein wunderbarer Grund zur Vorfreude. Wunderbare Autorenkollegen treffen, wunderbare Bücher entdecken, wunderbare Gespräche führen, wunderbare Leser treffen, wunderbar feiern, wunderbar essen gehen … Hach, das wird wunderbar!

Und mitten drin der BuCon, bei dem ich im Rahmen der wunderbaren Geschichtenweberlesung mit meiner wunderbaren Claudia gemeinsam lesen darf.

Noch Fragen? Wie bitte? Ja, doch, ich denke schon. Ja, ich freu mich drauf.

Murder Train

Murder Train

Murder TrainWenn das nicht mal ein ganz besonders mörderisch tolles Erlebnis verspricht:

18. Oktober 2013 – 1 Event, 2 Lesungen, 3 Jahre Vorbereitungszeit, 5 Waggons, 7 Autoren

Endlich rollt der Murder Train!

Details gibt es dazu in Kürze auf den Seiten der dreimann Buchhandlung. Aber irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass Herr Wulf Dorn mit auf die Reise geht.

Literarisches Steampunk-Picknick

© Claudia Toman

© Claudia TomanFolgende Einladung Claudia Tomans darf ich einfach mal zitieren:

Am 7.7. werden Automaten unter uns sein. Man wird sie nur nicht von echten Menschen unterscheiden können. Und die Eiszeit kündigt sich an. Außerdem erwarten wir den Start eines Luftschiffes, ein Kesselchen-Rennen, ein waschechtes Dampftaxi und eine Zeitreise!

Don’t miss it! Das literarische Steampunk-Picknick im malerischen Park vom Geymüller-Schlössel, dem Biedermeier-Schlösschen mit der Altwiener Uhrensammlung! Die Lesung ist frei, gegen eine noch freiere Spende bekommt ihr einen kleinen Snack und 5 Autoren. Good Deal, oder? ;-)

Es lesen: Philipp Bobrowski (und Claudia Toman), Stefan Cernohuby, Andreas Gruber (“Von Feuer und Dampf”, Arcanum Fantasy), Nina Horvath (“Uriel. Story Center 2011.2″, P.Machinery M. Haitel) und Victoria Schlederer (“Fortunas Flug”, Heyne)

Außerdem vergeben wir einen Preis für das beste Steampunk-Outfit, zu gewinnen ein spezielles Steampunk-Paket!

Wir würden uns freuen, viele Steampunk-Begeisterte, Picknick-Begeisterte, Luftschiff-Reisende, Lesebegeisterte, Freunde, Verwandte und Automaten begrüßen zu dürfen. Bei Schlechtwetter machen wir eine gemeinsame Schlösselbesichtigung, um die alten Uhren zu bestaunen. :-)

Voranmeldung (garantiert einen Snack!): olivia.kg@gmail.com!

Das Ganze findet am 7. Juli 2013, 11.30 Uhr, im Geymüller-Schlössel, Khevenhüllerstraße 2, 1180 Wien, Österreich, statt.

Rollenverteilung

Premierenlesung "Naschmarkt"

Premierenlesung "Naschmarkt"Mal wieder Lust auf eine Übung? Nein, dieses mal ausnahmsweise keine Schreibübung, denn zum Autorendasein gehört ja mehr als schreiben. Lesen zum Beispiel. Vorlesen, um genau zu sein. Wie wäre es also mal mit einer Leseübung?

Gerade erst habe ich mich mit Claudia wieder über die Auswahl der richtigen Textstellen für eine Lesung unterhalten, und wir sind uns einig, dass es richtige und falsche gibt. Denn für die meisten Menschen ist die Aufnahmefähigkeit beim Zuhören geringer als beim Lesen. Daher sind vor allem solche Stellen empfehlenswert, die auf irgendeine Art besonders pointiert sind (und zwar in sich, nicht nur im Gesamtzusammenhang). Ja, du denkst jetzt ganz zu recht an Humor. Das ist mit Sicherheit die Nummer 1 unter den Lesungsgewinnern. Pointiert kann sich aber auch auf Spannungsmomente beziehen, oder solche, die in ihrer Tragik ganz besonders ans Herz gehen.

Klar, wenn wir solche pointierten Stellen aus unseren Geschichten vorlesen wollen, sollten wir sie vorher entsprechend geschrieben haben. Und das gilt auch für die, um die es jetzt gehen sollen: Dialoge! Es gibt wahrscheinlich kaum dankbarere Vortragstexte als pointierte und damit knackige Dialoge – wenn man es schafft, sie auch so vorzutragen.

Also, versuch es doch einmal! Such dir aus einer deiner Geschichten oder auch einem deiner Lieblingsbücher eine längere Dialogpassage und lies sie laut (nicht nur einmal, es ist ja eine Übung). In dieser Übung geht es vor allem darum, den Figuren unterschiedliche Stimmen zu geben. Am besten natürlich solche, die in deiner Vorstellung zu ihnen passen. Achte dabei auf Folgendes:

  • Optimal für diese Übung sind drei Gesprächspartner. Du kannst ja nach einer Weile aufstocken, indem du dir eine weitere Textpassage mit mehr Dialogteilnehmern suchst.
  • Die Stimmen, die du den Figuren gibst, sollten für einen Zuhörer klar unterscheidbar sein. Übertreib es ruhig und verteile ungewöhnliche, vielleicht sogar extreme Stimmen.
  • Beim Lautlesen liegt die Betonung auf laut, also lies auch laut! Selbst eine Figur, die flüstert, muss noch gut zu verstehen sein.
  • Weil du es ja laut und mir verschiedenen Stimmen vorliest, kannst du Dialogkommentare (Inquits) wie „sagte Linda“ weglassen. Auch „schrie Linda“ brauchst du nicht, wenn du die entsprechende Aussage schreist.
  • Beachte also auch die „Regieanweisungen“ im Text, die du in deinen Vortrag einbauen kannst (lachen, räuspern usw.). Aber halt! Bleib sitzen! Es sei denn, du willst gleich noch für deine Schauspielkarriere üben.

Ein bisschen Inspiration gefällig?

Weitere Schreibübungen

Romantic Heart’n Festival

Cover Feuer und Dampf

Cover: Von Feuer und DampfVom 24.-26. Mai findet das „Romantic Heart’n Festival“ im Herrenhaus Vogelsang statt. Neben vielen anderen Veranstaltungen werde ich dort aus meiner Geschichte „Kesselchen“ vortragen, die in der Anthologie „Von Feuer und Dampf“ erschienen ist. Diese meine Lesung findet am 25. Mai um 17.00 Uhr statt.

Mehr zum Steampunkfestival und den weiteren Programmpunklten findet ihr hier.

Leipziger Spätlese

Star Ursula

Ich bin spät dran, die Leipziger Buchmesse liegt schließlich schon ein paar Tage zurück. Und auch jetzt ist meine Zeit etwas knapp bemessen. Deshalb will ich nicht lang schnacken und euch einfach mit ein paar Bildern (hoffentlich) erfreuen:

Seraph Preisverleihung
Preisverleihung zum Phantastikpreis Seraph
Die Vorsitzenden
Die Vorsitzenden der Phantastischen Akademie Natalja Schmidt und Oliver Graute
Kai Meyer
Bestes Buch: Kai Meyer: „Asche und Phönix“ (Carlsen)
Mechthild Gläser
Bestes Debüt: Mechthild Gläser: „Stadt aus Trug und Schatten“ (Loewe)
Jan Oldenburg
Bestes Debüt: Jan Oldenburg: „Fantastik AG“ (Piper)
Andrea Bottlinger
Andrea Bottlinger liest aus „Aeternum“ (Droemer Knaur)
Thomas Finn
Thomas Finn liest aus „Der silberne Traum“ (Ravensburger)
Jennifer Benkau
Jennifer Benkau liest aus „Dark Canopy“ (script5)
Gabriella Engelmann und Jakob M. Leonhardt
Gabriella Engelmann und Jakob M. Leonhardt lesen aus „Im Pyjama um halb vier“ (Arena)
Gabriella Engelmann
Gabriella Engelmann im Pyjama
Jochen Till
Jochen Till am dotbooks-Stand im Gespräch zu „Bekenntnisse eines Serienjunkies“
Serienjunkie
Ein Serienjunkie
Ursula Poznanski
Ursula Poznanski liest aus „Die Verratenen“ (Loewe)
Ursula Poznanski
Ursula Poznanski

Messie

Vom Schreibtisch, Foto: Marko Tomicic
Vom Schreibtisch, Foto: Marko Tomicic
© Marko Tomicic

Jep, ich bin gar nicht da, denn ich laufe gerade auf der Buchmesse herum. Heute ist mein erster offizieller Tag, denn ich bin gestern erst nach Frankfurt angereist, was gerade noch die Zeit ließ, gemeinsam mit meiner Liebsten auf eine Verlagsparty zu gehen (nein, Interna werden nicht verraten).

Heute also Messetag, viele Kollegen treffen, Lesungen hören, wichtige Gespräche führen, an Verlagsständen rumlungern, Bücher anschauen, Füße wundlaufen, Kollegen treffen, … Am Abend dann zum traditionelle China-Buffet (genau, mit vielen Kollegen) und anschließend zum Galaktischen Forum (richtig, auch eine Party).

Morgen zum BuCon in Dreieich. Im Prinzip ähnlich wie heute, nur in kleiner und gemütlicher. Anschließend … wie? Nein, keine Party, aber das traditionelle Dreieich-Abendessen mit den Geschichtenwebern.

Sonntag schließlich noch ein Buchmessetag (s. o.), allerdings diesmal in kürzer.

Auch euch ein schönes Wochenende!

Sie lesen wieder

Montségur 2010

Montségur 2010Es ist gar nicht mehr so lange hin, dann treffen sich wieder viele, viele Autoren in Oberursel zu Vorträgen, Workshops und gemütlich lustigem Beisammensein. Sie kommen aus ganz Deutschland, Österreich, der Schweiz, ja teilweise aus noch weiter entfernten Ländern zu Montségur 2012. Zum ersten Mal bin ich sogar nicht der einzige, der aus Mecklenburg-Vorpommern anreist (ja, auch wir werden langsam mehr).

Für die meisten der Autoren zählt dieses Treffen zu den jährlichen Highlights. Doch nicht nur die schreibende Zunft selbst kommt auf ihre Kosten. Denn das Wochenende wird traditionell mit einer öffentlichen Lesung eingeleitet, die ihr euch auch dieses Jahr vormerken solltet. Denn wann sonst bekommt man schon einmal fünf großartige Autoren gleichzeitig geboten?

Und so sieht das Programm aus:

28.09.2012, Einlass ab 19.30 Uhr, Parkhotel am Taunus, Hohemarkstr. 168, 61440 Oberursel/Taunus, Tel.: 06171-9200

20:00 – 20:30: Alf Leue & Heike Koschyk aus „Die vierte Zeugin
20:30 – 21:00: Ole Kristiansen aus „Der Wind bringt den Tod
21:00 – 21:30: Siegfried Langer aus „Sterbenswort

PAUSE

22:00 – 22:30: Sylvia Stuckmann aus „Pestmarie
22:30 – 23:00: Claudia Brendler aus „Eiertanz

 

 

 

Leipzig, ich komme!

Vom Schreibtisch, Foto: Marko Tomicic
Vom Schreibtisch, Foto: Marko Tomicic
© Marko Tomicic

Am Donnerstag früh ist es soweit. Ich fahre wieder gen Leipzig zur Buchmesse. Dieses Jahr kann ich dieses Event von Anfang bis Ende genießen, bin also alle vier Tage auf der Messe und fahre erst am Montag wieder zurück.

Es warten viele schöne Begegnungen und Lesungen auf mich. So freue ich mich darauf, am Donnerstag (oder Freitag) meine Berliner Kollegin Zoë Beck („Der frühe Tod“) kennenzulernen und später auf der Leseinsel Fantasy Autoren wie Nina Blazon („Wolfszeit“), Chris Schlicht („Maschinengeist“) und Oliver Plaschka („Der Kristallpalast“) zu lauschen.

Am Freitag will ich keinesfalls meine hochgeschätzte Wiener Kollegin Ursula Poznanski verpassen, die aus „Saeculum“ vorträgt. Später wird es nicht leicht, nach Christiane Spies, die aus ihrem Romandebüt „Mondherz“ liest, Mara Lang („Masken – Unter magischer Herrschaft“) allein meiner Claudia zu überlassen (auf die ich mich nebenbei gesagt am allerallermeisten freue). Allerdings liest zur gleichen Zeit Wulf Dorn aus seinem neuen Jugendroman „Mein böses Herz“. Und nachdem ich den Herrn Thriller schon so lange nicht mehr treffen durfte, muss das einfach sein.

Der Rest des Tages bietet noch viele weitere Möglichkeiten. Festgelegt habe ich mich da noch nicht. So schaffe ich es nach Herrn Dorn hoffentlich noch rechtzeitig zu Jonas Wolf („Heldenwinter“). Dort treffe ich dann Claudia wieder, mit der später noch Ulrike Rylance („Todesblüten“) und Kerstin Gier („Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner“) auf dem Programm steht.

Der Samstag ist wahrlich vollgestopft. Wiederum freue ich mich, eine Kollegin kennenzulernen, mit der der Kontakt bisher nur virtuell vonstatten ging: Jutta Wilke („Wie ein Flügelschlag“). Getroffen (und geknutscht) habe ich bis dahin hoffentlich schon längst Stephan R. Bellem, der aus seinem jüngsten Streich „Welt aus Staub“ liest.

Abends kommt es dann ganz dicke! Erst der große Heyne-Fantasy-Abend mit Bernhard Hennen („Drachenelfen“), Christoph Hardebusch („Smart Magic“), Boris Koch („Sabotage – Justifiers-Roman“), Victoria Schlederer („Fortunas Fluch“) und Jeanine Krock („Himmelsschwingen“), anschließend das gemütliche Treffen mit vielen Montségur-Kollegen.

Victoria weckt sicher die Lust, sie auch am Sonntagnachmittag noch einmal zu hören, der sich ansonsten hoffentlich als gemütlicher Messeausklang gestalten lässt. Unbedingt treffen möchte ich zu seiner Signierstunde Rainer Wekwerth („Damian“), den ich noch länger nicht gesehen habe als Wulf. Und natürlich werde ich zwischendurch immer mal bei meinem Verlag vorbeischauen. Und vor allem eine schöne Zeit mit Claudia haben.

Es wird ein Fest!

Arbeit oder Eigenwerbung

Autoren möchten gelesen werden. Um potentielle Leser zu erreichen, sind die Möglichkeiten abseits des Verlagsmarketings allerdings verhältnismäßig gering. Eine Möglichkeit sind Lesungen. Veranstaltungen, für die junge Autoren oft sehr dankbar sind. Vor Publikum die eigenen Werke lesen zu dürfen, ist das nicht so etwas wie ein Geschenk?

Vor allem ist es eine Arbeitsleistung, die der Autor erbringt. Das sollte er sich klar machen, denn wenn sie dem Autor schon nichts wert ist, wie soll sie dann der Veranstalter zu schätzen wissen?

Glücklicherweise haben sich dazu andere Kollegen dazu bereits ausgiebig geäußert, so etwa Petra A. Bauer oder gerade erst Elli Radinger.

Ganz ähnlich gelagert, wenn auch nicht auf Lesungen bezogen, die Aussagen von Harlan Ellison im folgenden Video:

Nach Wartholz zum 12.09.11

Bei dieser Ausschreibung bewirbt man sich für den Wettbewerb, der dann im Februar in Wartholz stattfindet.

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Literaturwettbewerb Wartholz

4. Literaturwettbewerb von 17. – 19. Februar 2012

Ausschreibung:

1. Rahmenbedingungen
Aus den eingesendeten Texten suchen die Vorjury und die Hauptjury 12 Texte aus, die beim Wettbewerb von vier namhaften Fachleuten bewertet werden. Vergeben werden der Literaturpreis Wartholz (10.000 Euro), der Publikumspreis (2.000 Euro) sowie eine Veröffentlichung im Braumüller Verlag.

Das öffentliche Wettbewerbslesen der AutorInnen findet von 17.-19. Februar 2012 in der Schlossgärtnerei Wartholz in Reichenau a.d. Rax statt. Die Kosten für Quartier, Verpflegung (Taggeld) sowie die Reisekosten (im Wert eines Zugtickets 2. Klasse) der teilnehmenden AutorInnen übernimmt der Veranstalter.
Der Veranstalter hat das Recht, alle 12 Texte in Buchform zum Wettbewerb zu veröffentlichen. Alle anderen eingereichten Texte werden nicht veröffentlicht und nach 5 Jahren vernichtet. Aus organisatorischen Gründen ist es nicht möglich, sie an die BewerberInnen zu retournieren.

Einsendeschluss ist Montag, der 12. September 2011 (Poststempel).
Die 12 TeilnehmerInnen werden zwischen 15.-22. Dez. 2011 informiert. Kann eine Autorin/ein Autor in diesem Zeitraum nicht erreicht werden, wird eine andere/ein anderer nachgereiht.

2. Textkriterien und Beilagen
Das Genre betreffend gibt es keine Vorgabe. Der Umfang des Manuskripts soll auf maximal 20 Vorlese-Minuten (ca. neun Manuskriptseiten, max. 18.000 Zeichen mit Leerzeichen) begrenzt sein. Im Falle von Lyrik sollen 12 Gedichte eingereicht werden. Das Manuskript soll in 6facher Kopie (nicht handschriftlich) im A4-Format eingesendet werden. Um die Anonymität des Bewertungsverfahrens zu garantieren, darf auf dem Manuskript kein Verfassername angegeben werden. Beizulegen ist ein verschlossenes Kuvert, in dem der Titel des Textes, Name, Anschrift und Telefonnummer der Autorin/des Autors, eine Kopie eines amtlichen Lichtbildausweises (Führerschein, Pass, etc.) und ein Lebenslauf enthalten sein müssen.

3. Teilnahmebedingungen
Der Wettbewerb ist offen für Autorinnen und Autoren, die in deutscher Sprache schreiben und bereits literarische Texte veröffentlicht haben, d.h. in den letzten fünf Jahren mindestens einen Text in einer namhaften Literaturzeitschrift, im Feuilleton bzw. in Buchform. Eigenverlag und Internetveröffentlichungen zählen nicht. Bitte dazu Kopien bzw. nachvollziehbare Unterlagen beilegen.

Jede Einsenderin/jeder Einsender darf nur einen unveröffentlichten Text für den Wettbewerb einreichen. Textänderungen können weder nachgereicht noch beim Wettbewerbslesen von der Jury berücksichtigt werden. Bei mehreren Zusendungen wird die gesamte Bewerbung nicht gewertet. Falls für einen eingereichten Text bereits ein Termin zur Veröffentlichung vorliegt, darf dieser nicht vor März 2012 sein. Wenn ein eingereichter Text bereits veröffentlicht wurde, muss der Autor/die Autorin im Falle eines Gewinns das Preisgeld zurückzahlen.

Die Ausschreibung des Wettbewerbs (Wettbewerbsbedingungen) sind als Vereinbarung unterschrieben der Einreichung beizulegen.

4. Sonstiges
Mündliche Absprachen zum Literaturwettbewerb Wartholz bestehen nicht.
Änderungen der Vereinbarung bedürfen zu ihrer Rechtswirksamkeit der Schriftform und müssen vom Veranstalter (Christian Blazek) unterschrieben werden.
Der Veranstalter behält sich das Recht auf Änderungen vor.

5. Kontakt
Der Wettbewerbstext und die erforderlichen Unterlagen sind an folgende Adresse zu senden:

Literaturwettbewerb
Schlossgärtnerei Wartholz
Hauptstraße 113
2651 Reichenau a.d. Rax
Österreich

Die Ausschreibung finden sie unter www.schlosswartholz.at

Bei Fragen: literatursalon@gmail.com

Quelle: Uschtrin

Junge Mainzer zum 07.09.11

Du hast einen Bezug zu Mainz und bist unter 35 Jahre alt? Dann ist das vielleicht das Richtige für dich. Vorausgesetzt du schreibst gern.

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Literaturförderpreis der Landeshauptstadt Mainz für junge Autorinnen und Autoren

Originalausschreibung: http://www.literaturbuero-rlp.de/lib/htm/projekte/literaturfoerderpreis-mainz.htm

Herzlich eingeladen zur Teilnahme am Literaturförderpreis der Landeshauptstadt Mainz sind

  • junge Autorinnen und Autoren
  • die nicht älter als 34 Jahre sind
  • einen deutlichen Lebensbezug zur Stadt Mainz haben
  • bisher nur wenige Veröffentlichungen vorweisen können und
  • deren Texte eine sprachliche und/oder inhaltliche Innovation darstellen.

Die einzureichenden Arbeiten sind an keine bestimmte literarische Gattung gebunden.
Eine thematische Begrenzung ist nicht gegeben.
Die Texte sollen einen Umfang von insgesamt zehn Seiten (30 Zeilen à 60 Zeichen) nicht überschreiten.
Mehrfacheinsendungen von Autorinnen/Autoren werden nicht berücksichtigt.

Der/die Preisträger/in wird in zwei Schritten ermittelt: Zunächst wählt eine Vorjury drei Kandidat(inn)en aus. Während einer öffentlichen Lesung im Ratssaal des Mainzer Ratshauses tragen diese drei ihre Arbeiten der Hauptjury vor.

Die Hauptjury besteht aus einem/er Literaturkritiker/in, einem/er Vertreter/in der Vorjury, dem Kulturdezernenten der Stadt Mainz und dem anwesenden Publikum. Bei Stimmengleichheit gibt das Mehrheitsvotum des Publikums den Ausschlag. Der Förderpreis ist mit 2.600 Euro dotiert.

Um die Anonymität zu wahren, müssen die Texte unter einem Kennwort eingesandt werden. Die Auflösung des Kennworts ist in einem gesonderten Umschlag beizufügen (auf einem Zettel mit Name, Anschrift, Telefon, E-Mail, Kurzbiografie, mit Geburtsdatum, der kurzen Darstellung des Mainz-Bezugs der Autorin/des Autors sowie den ersten drei Worten des Manuskripts). Die Texte sind in dreifacher Ausfertigung einzureichen.

Bitte schicken an das

LiteraturBüro Mainz e.V.
Herrn Dietmar Graumann
Neutorstraße 1
55116 Mainz

Einsendeschluss ist der 7. September 2011.

Die Endausscheidung und Preisverleihung findet am Donnerstag, 24. November 2011 statt.

Bisherige Preisträgerinnen und Preisträger

* 2009 – Sebastian Spengler
* 2007 – Henriette Clara Herborn
* 2005 – Nora Liebmann
* 2003 – Moritz Heger
* 2001 – Sarah Alina Grosz
* 1999 – Ralf Schwob
* 1997 – Tobias Rausch
* 1995 – Anke Velmeke
* 1993 – Marcus Braun
* 1991 – Mark Piella
* 1988 – Daniel Gutmann
* 1987 – Monika Preiß.

Quelle: Uschtrin