Geschichtenweber und Buchmaler

Bei den Geschichtenwebern hat sich ein neues Mitglied eingefunden. Ist das nun so etwas Besonderes? Werde ich in Zukunft jedes Mal, wenn sich dort ein neues Mitglied einfindet, hier davon berichten? Nein und nein.

In diesem Fall bin ich einfach erst an seinem Nick, dann auf seiner Homepage hängengeblieben. Er ist nämlich nicht nur Schreiber, sondern auch Illustrator und Künstler. Und seine Arbeiten, die er dort präsentiert, laden durchaus zum Verweilen ein.

Also, schaut doch mal vorbei, beim Buchmaler!

Cartoons und Hörspiele zum 01.08.11

Für Anfang August stehen zwei etwas ausgefallene Literaturpreise an, die den Romanschreibern, Kurzprosaspezialisten und Lyrikern eine Atempause gönnen.

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Deutscher Cartoonpreis

Bewerbungen können ab sofort eingereicht werden

Frankfurt, 28.3.2011 – Der Deutsche Cartoonpreis für neue Talente 2011 hat seine Netze ausgeworfen und fischt wieder nach den innovativsten NachwuchskünstlerInnen:
Gesucht werden die besten Cartoons, in diesem Jahr zu dem Motto „Ins Netz gegangen“. Neben dem richtigen Strich sollten die BewerberInnen in ihrem Cartoon geistreichen Humor, Originalität und Ideenreichtum aufblitzen lassen.
Teilnehmen können alle Zeichnerinnen und Zeichner, die bis zur Preisverleihung im Oktober noch kein eigenes Cartoonbuch veröffentlicht haben.

Eine sechsköpfige Jury, bestehend aus Juergen Boos (Direktor Frankfurter Buchmesse), Klaus Humann (Verleger, Carlsen), Rolf Dieckmann (Redakteur Humor und Satire, „Stern“), Ralph Ruthe (Cartoonist), Volker Hamann (Herausgeber der „Reddition“ und Buchhändler bei „Hummelcomic“) und Antje Haubner (Cartoon-Lektorin, Carlsen Verlag), entscheidet über die Vergabe der Preise.

Der Wettbewerb ist mit 1.000 Euro (1. Platz), 500 Euro (2. Platz) und 250 Euro (3. Platz) dortiert. Die SiegerInnen werden im Rahmen einer Preisverleihung am 14. Oktober im Comic-Zentrum in Halle 3.0 auf der Frankfurter Buchmesse (12. bis 16. Oktober 2011) geehrt. Die besten 20 Exponate werden darüber hinaus während der Messetage im Comic-Zentrum ausgestellt und können bereits ab Mitte September auf der Carlsen-Homepage unter www.carlsenhumor.de besichtigt werden.

Seit 2006 fördern die Frankfurter Buchmesse und der Carlsen Verlag mit dem Deutschen Cartoonpreis in jedem Jahr talentierte Illustratoren und Cartoonisten. Mit dem Wettbewerb möchten die Initiatoren die Kunstform des Cartoons stärker in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit rücken und jungen Talenten die Möglichkeit geben, von einer breiten Öffentlichkeit entdeckt zu werden.
Mehr als 300 eingereichte Cartoons widmeten sich im letzten Jahr dem Motto „Schöne Aussichten“.

Interessierte Cartoonisten können ein bis maximal drei Exponate als Farbkopie (keine Originale) oder als Datei (nicht größer als 1 MB) direkt beim Carlsen Verlag einreichen.

Carlsen Verlag
Stichwort: Deutscher Cartoonpreis 2011
Postfach 500 380
22703 Hamburg
E-Mail: cartoonpreis2011@carlsenverlag.de

Einsendeschluss ist der 1. August 2011.

http://www.carlsen.de/web/presse/newsitems/2011/03_28_DeutscherCartoonpreis_2011

Quelle: Uschtrin

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Deutscher Kinderhörspielpreis

Originalausschreibung: http://www.filmstiftung.de/Foerderungen/Hoerspiel/kinderhoerspielpreis.php

ARD und Filmstiftung NRW loben den Preis in Zusammenarbeit mit der Stadt Wuppertal aus

Bis zum 1. August läuft die Bewerbungsfrist für den mit 5.000 Euro dotierten Deutschen Kinderhörspielpreis, den die ARD gemeinsam mit der Filmstiftung NRW und in Zusammenarbeit mit der Stadt Wuppertal zum sechsten Mal ausschreibt. Ziel des Preises ist es, den besten Originalstoff oder die beste Adaption für Kinderhörspiele zu würdigen und damit auf dem unübersichtlichen Markt von Hörspielproduktionen für die Jüngsten ein Qualitätsbewusstsein zu schaffen. Der Deutsche Kinderhörspielpreis wird am 12. November 2011 bei den ARD Hörspieltagen in Karlsruhe vergeben. Die Kulturradios der ARD werden die Preisverleihung live übertragen.

Einreichen können neben den Landesrundfunkanstalten der ARD und DRadio auch Verlage, Autoren und andere Hörspiel-Produzenten. Bedingung ist, dass die eingereichten Werke bereits veröffentlicht bzw. gesendet wurden oder einen festen Sende- bzw. Veröffentlichungstermin bis zum 31. Dezember 2011 nachweisen können. Produktionen, die vor dem 1. Juli 2010 erschienen sind, sind nicht zugelassen. Jeder Einreicher darf nur eine Produktion mit einer maximalen Länge von 90 Minuten in Form einer CD zum Wettbewerb einsenden. Einzelne Folgen von Hörspielserien sind ausdrücklich zugelassen. Die Einreichung einer Serienfolge schließt jedoch die Einreichung anderer Folgen der Serie aus.

Die kompletten Ausschreibungsunterlagen können hier heruntergeladen werden:

Statuten:
http://www.filmstiftung.de/fist/download_pdf/kinderhoerspielpreis/Kinderhoerspielpreis_2011_Statuten.pdf

Anmeldeformular:
http://www.filmstiftung.de/fist/download_pdf/kinderhoerspielpreis/Anmeldeformular_Deutscher_Kinderhoerspielpreis_2011.pdf

Einreichungen bitte an:

Rundfunk Berlin-Brandenburg
Künstlerisches Wort – Hörspiel
Deutscher Kinderhörspielpreis
Juliane Schmidt
Masurenallee 8-14
14057 Berlin
Mail: Juliane.Schmidt@rbb-online.​de

2010 ging der Preis an Cornelia Neudert für „Der Dschinn aus dem Ring“, produziert vom Bayerischen Rundfunk.

Quelle: Uschtrin

Ständiger Wechsel in Rostock

Eine Ausstellung, die etwas anders ist. 24 Stunden Life-Performance.

24 Stunden für eine Ausstellung erscheint ein kurzer Zeitrahmen zu sein. Doch „GALERIE: WECHSEL“ ist ohnehin anders. In der Kunstschule „Frieda“ in der Friedrichstraße 23 betrachtet der Ausstellungsbesucher nicht die Arbeiten der Künstler, sondern die Künstler bei der Arbeit. Die Ausstellung beginnt am heutigen Freitag um 19.00 Uhr und endet am Samstag zur selben Zeit.

Insgesamt zwölf Künstler präsentieren sich in Live-Performances rund um die Uhr dem Publikum. Vom Musiker über den Videokünstler bis hin zum Literaten. Wie das Programm verrät, finden die Auftritte im halbstündlichen, später im stündlichen Wechsel in zwei extra dafür angefertigten Boxen statt. „Dann kommt der nächste Künstler mit der nächsten Ausstellung“, erklärt Kurator Matthias Dettmann das Konzept der diesjährigen Galerie. Sogar eine Schlaf- und eine Frühstücksperformance fehlen nicht.

Nach den Themen „STILL“ und „JAZZ“ folgt „WECHSEL“ damit einem ganz neuen Konzept. Auftreten werden unter anderem Markus Vater, Judith Sigmund, To Helbig, Hinrich Brockmöller, Ines Brands, Schinkenmacher, Josef A.Kutschera, Philipp Bobrowski, Kathrin Jacobs.

Der mucCon stellt sich vor

mucCon? Was ist das denn? Hier die Antwort:

Was?
Der mucCON ist ein Literatur-Con mit Schwerpunkt Fantastik und findet im Jahr 2011 zum ersten Mal statt.

Wann?
6. November 2011 von 10:00 bis 20:00 Uhr.

Wer?
Autoren, Referenten, Künstler, Aussteller, Verleger, … – und natürlich Bücherfreunde und Literaturliebhaber jeden Alters.

Wo?
Oberangertheater, Oberanger 38, 80331 München.

Warum?
In München und um München herum existiert noch kein vergleichbares Angebot. Natürlich gibt es die eine oder andere Büchermesse, das eine oder andere Literaturfest. Dort triffst du aber immer nur die mittleren und großen Verlage, nicht die Kleinverleger, deren Bücher in deinem Regal stehen. Wir wollen Literatur zum Anfassen! Auf dem mucCON triffst du alte und neue Freunde, kannst im reichhaltigen Bücherangebot stöbern, hier ein Spiel ausprobieren, dort ein Fan-T-Shirt oder ein fantastisches Schmuckstück kaufen.

Bei uns findest du ein vielfältiges Angebot an garantiert nicht alltäglichen Produkten rund ums Buch und obendrauf ein fantastisch-literarisches Zusatzprogramm. Du hast direkten Kontakt zu den Verlegern und lernst unsere Autoren und Künstler persönlich kennen.

Mehr erfährst du unter http://www.muc-con.de

Für Schreibtalente bis 31.03.11

6. ALFA-Multi-Media-Wettbewerb

Thema: WANDEL

Teilnahmeberechtigt ist jede/r, der/dem zu diesem Thema etwas Verbales oder Nonverbales einfällt. Sei es als Kurzgeschichte, Gedicht, Foto, Gemälde, Skulptur, Videoclip, Song oder in anderer medialer Form.

Einsendeschluss ist der 31. März 2011

Die Preise:
Die Wort- ALFI* für den besten schriftlichen Beitrag
Die Bild-ALFI für den besten non-verbalen Beitrag

*ALFI war bisher eine Leserattenskulptur in Raku-Glasur. Sie wird 2011 erstmalig von Birte Pröttel gestaltet.  Es handelt sich um einen Kultpreis, frei nach dem Motto: andere vergeben Oscar, Corine oder Glauser, wir vergeben ALFI.

Die originellsten Beiträge werden als Anthologie in der edition ALFA veröffentlicht.

Teilnahmebedingungen:
Texte,
bisher unveröffentlicht (maximal 10 000 Anschläge incl. Leertasten), müssen einen Titel tragen, der das Motto enthalten kann, aber auf keinen Fall nur „Wandel“ lauten darf (Unterscheidbarkeit der Beiträge). Sie sind im Wordformat per Mail sowie in FÜNF Exemplaren, anonym, einseitig ausgedruckt auf gelochtem DIN-A4-Papier einzureichen.
Dem Beitrag ist eine Bearbeitungsgebühr (ein 5-Euroschein) sowie ein Anschreiben mit diesen Informationen beizufügen:
Name, Postanschrift und Mail-Adresse der Verfasserin / des Verfassers,
E-Mail-Adresse unbedingt angeben. Alle Benachrichtigungen erfolgen per Mail.
Titel des Beitrags, Geburtsdatum, eine Kurzbiographie (Umfang ca. 3-5 Zeilen), sollten Sie sich noch nicht bei einem ALFA-Wettbewerb beteiligt haben.
Einsendeschluss: 31. März 2011 (Datum des Poststempels).

Non-verbale Beiträge sind im Original sowie als Foto (geringe Auflösung) zwecks ersten Eindrucks einzureichen.
Achtung: Wenn Ihr Beitrag an der interaktiven Multi-Media-Ausstellung im Sommer 2011 teilnehmen soll, muss er fix und fertig aufhängbar bzw. ausstellbar eingereicht werden!!!
Dem Beitrag ist ein Anschreiben mit diesen Informationen beizufügen:
Name und Anschrift der Verfasserin / des Verfassers,
E-Mail-Adresse unbedingt angeben. Alle Benachrichtigungen erfolgen per Mail.
Titel des Beitrags, Geburtsdatum, eine Kurzbiographie (Umfang ca. 3-5 Zeilen),
Bearbeitungsgebühr 5 Euro.

Einsendeschluss: 31. März 2011

Die Teilnehmer verpflichten sich, ihre eingesandten Werke bis zum Tag der Preisverleihung in keiner Form zu veröffentlichen.
Die Teilnehmer versichern, dass die eingesandten Werke keine Rechte Dritter verletzen.
Die Teilnehmer des Wettbewerbes ermächtigen den Veranstalter – ohne Verletzung von Urheber- und Persönlichkeitsrechten – zur honorarfreien Veröffentlichung der Arbeiten in einer Anthologie.
Das Copyright verbleibt bei den Autoren.
Die Einsender erhalten keine Eingangsbestätigung.

Mit Einreichen des Werks erkennt der Urheber die hier genannten Bedingungen an.

Die non-verbalen Beiträge werden in Lagoa im Convento Sáo José in einer interaktiven Ausstellung im Sommer 2011 gezeigt. Jeder Besucher gibt eine Stimme für sein Lieblingsexponat ab.

Die Preisverleihung findet im Rahmen des 6. Geburtstags von ALFA im September 2011 statt.
Einsendungen an:

ALFA – Barbbara Fellgiebel
Apartado 376
8504-913 Portimão
Portugal

www.alfacultura.com | Mail: alfacult@gmail.com | Tel. 917 602 607

Quelle: Uschtrin

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erophil – Der Wettbewerb

Originalausschreibung: www.erophil.de

Veranstalter: Verein der Freunde der erotischen Literatur (in Gründung)

Dieser Wettbewerb richtet sich an alle AutorInnen erotischer Literatur: Wir wollen deine Texte!
Ziel ist die Etablierung eines Forums zum Austausch. Außerdem wollen wir noch unbekannten AutorInnen zu der Aufmerksamkeit verhelfen, die sie verdienen.

Die besten Einsendungen des Wettbewerbs präsentieren wir im Rahmen der 2. erophil im Mai 2011. Darüber hinaus wollen wir den AutorInnen der besten Einsendungen die Möglichkeit geben, am ersten erophil-Workshop teilzunehmen, der für den Herbst 2011 geplant ist.

Wer kann mitmachen?
Du schreibst erotische Prosa in deutscher Sprache und hast die eingereichten Texte bislang nicht anderweitig veröffentlicht; Lesungen oder Einreichungen bei anderen Wettbewerben gelten nicht als Veröffentlichung.
Die Länge der Einsendung sollte mindestens drei Seiten, aber nicht mehr als 15 Seiten betragen. Falls es sich um einen Auszug aus einem längeren Text handelt, sollte ein Exposé des Gesamtprojekts mit eingereicht werden.
Du solltest mindestens 18 Jahre alt sein (geboren vor dem 01.10.1992).

Und wer entscheidet?
In diesem Jahr besteht die Jury aus Phoebe Müller (Autorin u. a. von „Die Beute“, Konkursbuch Verlag), Johannes Brodowski (begleitet junge Autoren bei internationalen Werkstätten) und Maria Evans-von Krbek (Lektorin und Mitorganisatorin der erophil).

Um die Anonymität der Einsendungen zu gewährleisten, bitten wir um die Einsendung zweier getrennter Dateien: Eine sollte den Text / die Texte enthalten, die zweite deine persönlichen Daten sowie ggfs. eine Bibliografie.

Einsendungen bitte an: wettbewerb@erophil.de

Einsendeschluss ist der 31. März 2011.

Kontakt:
http://www.erophil.de und http://www.myspace.com/erophil.de
info@erophil.de
Tel. 030 / 25 81 23 81

Quelle: Uschtrin

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Förderpreis der Stadt Konstanz für junge Künstlerinnen und Künstler

Originaltext: http://stadt.konstanz.de/kulturzentrum/01635/03853/03856/index.html?lang=de

Seit 1983 vergibt die Stadt Konstanz alle zwei Jahre einen Förderpreis für junge Künstlerinnen und Künstler in den Sparten Musik, Bildende Kunst und Literatur.
Ziel des Preises ist es, junge Künstlerinnen und Künstler zu fördern, die in der Stadt oder im Landkreis Konstanz geboren wurden, hier leben oder durch ihre künstlerische Arbeit der Region eng verbunden sind.
Das Bewerbungshöchstalter beträgt 35 Jahre.
Der Förderpreis ist mit 1.500 Euro dotiert.

Im Jahr 2011 wird der Konstanzer Förderpreis für Junge Künstlerinnen und Künstler erneut vergeben. Junge Künstlerinnen und Künstler aus den Bereichen Musik, Bildende Kunst und Musik können sich ab sofort bewerben.

Bewerbungsunterlagen können telefonisch 07531/900-902, per Fax 07531/900-910 oder per E-Mail KoellnerKB@stadt.konstanz.de beim Kulturbüro der Stadt Konstanz angefordert werden.

Zur Teilnahme reichen Sie bei der Sparte Literatur bitte folgende Unterlagen ein:

  • Lebenslauf mit schwerpunktmäßiger Darstellung der künstlerischen Entwicklung nebst
  • Passfoto
  • Arbeitsproben von Werken, die in den letzten drei Jahren entstanden sind:
    • Manuskripte
    • Buchveröffentlichungen
    • Leseproben aus eigenen Werken auf MC oder CD

Alle Unterlagen müssen mit Name und Anschrift versehen sein.

Ansprechpartnerin: Rebecca Koellner.

Einsendeschluss der Bewerbungen und Arbeiten ist der 31. März 2011.

Einsendeadresse:
Kulturbüro Konstanz
Wessenbergstraße 39
78462 Konstanz

Quelle: Uschtrin

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Günter-Bruno-Fuchs-Literaturpreis

Zum 5. Mal wird der Günter Bruno Fuchs-Literaturpreis ausgeschrieben in Erinnerung an den Berliner Malerpoeten, der 1928-1977 lebte. Zu dessen bekanntesten Werken gehören „Handbuch für Einwohner“ (1969), „Der Bahnwärter Sandomir“ (1971) und „Brevier eines Degenschluckers“ (1960).

Der Preis steht diesmal unter dem Motto: Irgendwann ist Feierabend.
Eingereicht werden kann dazu ein fünfseitiges Manuskript mit Prosa, Lyrik oder Dramatik bis zum 31.3.2011 an: :

Manfred Giesler
Güntzelstr. 53
10717 Berlin

Die Jury besteht aus: Manfred Giesler, Johannes Grützke, Axel Haase.

Der Preisträger erhält sein von Johannes Grützke gezeichnetes Porträt und wird wie der Zweit- und Drittplatzierte im Rahmen der Verleihung im Berliner Buchhändlerkeller am 29.4.2011 seinen Siegerbeitrag öffentlich vortragen.

Quelle: Uschtrin

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Lesbischer LiteraturPreis

Originalausschreibung: http://www.elles.de

Schon zum 5. Mal schreibt der el!es-Verlag für das Jahr 2011 den »Lesbischen LiteraturPreis« aus.

Wettbewerbsbedingungen:

1. Teilnehmen können ausschließlich Frauen.
2. Eingereicht werden können lesbische Liebesromane oder Romane, die das lesbische Leben zum Thema haben. Ebenso sind sogenannte »Uber«-Storys erlaubt.
3. Eine Länge von mindestens 60.000 Wörtern und ein Happy End sind für den Roman zwingend erforderlich.
4. Zudem wären wir sehr froh, wenn der Roman im Präteritum geschrieben wäre und nicht im Präsens. Auch geben wir der Perspektive aus der 3. Person den Vorzug vor der Ich-Perspektive.
5. Schicken Sie eine Inhaltsangabe (die bitte im Präsens und nicht im Präteritum), die ca. eine halbe bis eine DIN-A4-Seite umfaßt, und eine Kopie Ihres Romans im .rtf- oder .doc-Format an manuskripte@elles.de zusätzlich mit einer Kurzbiographie, in der Sie sich kurz vorzustellen, Ihrem vollständigen Namen und Ihrer E-Mail-Adresse. Bitte benennen Sie die Datei nach folgendem Muster:

Vorname_Nachname__Titel.rtf
(Vorname_Unterstrich_Nachname_Unterstrich_Unterstrich_Titel.rtf)

Bitte Name, Postadresse und E-Mail auch am Ende der Inhaltsangabe noch einmal angeben.
6. Sofern Sie den Roman oder Teile davon bereits auf dem Internet veröffentlicht haben, geben Sie bitte die Webseite an, auf der der Text veröffentlicht wurde. Ausgewählte Romane müssen vor dem Beginn des Lektorats aus dem Netz genommen werden.
7. Die Regeln der Rechtschreibung und Grammatik sollten korrekt umgesetzt sein. Bitte verwenden Sie die alte Rechtschreibung. Falls Sie die alte Rechtschreibung nicht beherrschen, akzeptieren wir auch die neue, das verursacht unserem Lektorat jedoch zusätzlichen Aufwand.
8. Für die Veröffentlichung kann natürlich ein Pseudonym verwendet werden, das jedoch aus einem Vor- und einem Nachnamen bestehen sollte.
9. Die Inhaltsangabe und ein Auszug des eingesandten Manuskriptes (nicht der vollständige Text) werden einen Monat vor Vergabe des Preises auf der Internetseite http://www.elles.de veröffentlicht. Die el!es-Leserinnen stimmen dann online darüber ab, welches der eingesandten Manuskripte den Preis gewinnt.
10. Die ausgewählten Romane werden vor der Veröffentlichung von uns lektoriert.
11. Einsendeschluß ist der 31.03.2011.

Der Preis für den besten Roman ist ein Wochenende für zwei (weibliche) Personen in der Frauenpension Bertingen (http://www.frauenpension-bertingen.de) und die Veröffentlichung des Romans bei el!es.

Weitere Informationen auf der Webseite www.elles.de

Quelle: Uschtrin

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SCHREIBTALENTE – 2. Jugendwettbewerb des Meerbuscher Kulturkreises und des Rhein-Kreises Neuss

Originaltext, siehe: www.schreibtalente.de

Startschuss 2. Jugendwettbewerb SCHREIBTALENTE:
Geschichten und Gedichte zum Motto „FLUSS“ gesucht

Vom 1. Februar bis 31. März 2011 sind alle Schülerinnen und Schüler von 8-18 Jahren im Rhein-Kreis Neuss aufgerufen, ihre Geschichten und Gedichte einzusenden. Das Motto des 2. Jugendwettbewerbs lautet „FLUSS“ und eine neunköpfige Jury von Fachleuten aus dem Kinder- und Jugendbereich freut sich auf überraschende Beiträge.

Bewertet wird in drei Altersgruppen (8-10 Jahre, 11-14 Jahre und 15-18 Jahre). Die eingereichten Texte dürfen maximal fünf Seiten (30 Zeilen à 60 Anschläge) umfassen, und es sind Einsendungen von Einzelpersonen oder über die Schule möglich.

Es gibt vielfältige Aktionen zur Leseförderung, aber nur wenige Wettbewerbe rufen Kinder und Jugendliche zum Schreiben eigener Texte auf. Junge Schreibtalente zu entdecken und gleichzeitig möglichst viele Schülerinnen und Schüler zum Schreiben zu motivieren, darum geht es dem Meerbuscher Kulturkreis und dem Rhein-Kreis Neuss als Veranstalter von SCHREIBTALENTE.
Der Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft des Landrats Hans-Jürgen Petrauschke und wird zum zweiten Mal veranstaltet. Er basiert auch auf ehrenamtlichem Engagement vieler Beteiligter.
Begleitend zum Wettbewerb finden 17 kostenlose Schreibclubs für Schülerinnen und Schüler in Bibliotheken, Büchereien, in Kooperation mit oder an Schulen und in allen acht Städten des Rhein-Kreises Neuss statt. Außerdem werden zwei Lehrerfortbildungen zum Kreativen Schreiben angeboten („Den Schreib-Fluss fördern“).

Auf die Schülerinnen und Schüler warten attraktive Preise, allen voran die Veröffentlichung in einem Buch beim Droste Verlag, Besuche im Theater und der Druckerei einer Tageszeitung. Gleichzeitig hat jede einzelne Teilnehmerin/jeder einzelne Teilnehmer die Chance auf einen Überraschungsgewinn und namentlich im Buch erwähnt zu werden. Je eine Grundschule und weiterführende Schule mit den meisten Einsendungen (im Verhältnis zur Gesamtschülerzahl) gewinnen als Sonderpreis eine Lesung mit einem bekannten Kinder- oder Jugendbuchautor.

Die genauen Einsendebedingungen, Preise, Jurymitglieder und Schreibclub-Termine sind veröffentlicht unter www.schreibtalente.de (ebenso Vorlagen zur Erstellung eines Begleitanschreibens, der Normseite und demnächst Material zum Kreativen Schreiben für Lehrer).

Beiträge sind bis 31. März 2011 zu senden an:

Rhein-Kreis Neuss Medienzentrum,
Stichwort „Schreibtalente“
Bahnhofstraße 14
41472 Neuss

Kontakt:
Astrid Krömer
Projektleitung SCHREIBTALENTE – 2. Jugendwettbewerb des Meerbuscher Kulturkreises und des Rhein-Kreises Neuss
Dückersstr. 25, 40667 Meerbusch
Telefon: + 49 (0)2132-758996, Fax: + 49 (0)2132-758997
Mail: astrid.kroemer@schreibtalente.de
Web: www.schreibtalente.de

Was sind die Teilnahmebedingungen?

  • teilnehmen kann, wer im Rhein-Kreis Neuss wohnt oder dort eine Schule besucht
  • eingesandt werden kann über die Schule oder als Einzelperson
  • Textumfang bis zu 5 DIN-A4-Seiten (Prosa oder Lyrik)
  • Beiträge nur auf einer Seite bedruckt/beschrieben (keine Heftung/Klammerung)
  • Für Prosabeiträge gilt: maschinengeschrieben, in vierfacher Ausfertigung. Schriftgröße 12pt, 30 Zeilen à 60 Anschläge pro Seite (Normseite, siehe weiter unten „Vorlagen“). Die Beiträge müssen für das Buch in elektronischer Form zur Verfügung gestellt werden können.
  • Für Gedichtbeiträge gilt: maschinen- oder handgeschrieben und ebenfalls in vierfacher Ausfertigung einzureichen
  • der eingesandte Text darf bisher weder veröffentlicht noch zu anderen Wettbewerben eingereicht worden sein
  • jede Teilnehmerin/jeder Teilnehmer darf nur einen Beitrag einsenden

Quelle: Uschtrin

Der Vater der Lebensfreude

Jo Jastram 1990, © Thomas Lehmann
Jo Jastram 1990, © Thomas Lehmann

Altbundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) nannte ihn einen der wirklich großen deutschen Bildhauer: Jo Jastram verstarb am vergangenen Freitag im Alter von 82 Jahren. Mit dem „Brunnen der Lebensfreude“ wird eines der bekanntesten Werke des Rostockers noch lange an ihn erinnern.

Wie NDR.de berichtet, verstarb am Freitag der Rostocker Bildhauer Joachim Jastram im Alter von 82 Jahren in einem Krankenhaus in Ribnitz-Damgarten. Seine Familie erklärte dazu am Sonntag, Jastram sei dort nach einem Sturz seit Weihnachten auf der Intensivstation behandelt worden. Sein Tod sei dennoch unerwartet gekommen.

Bekannt und geschätzt

Joachim Jastram wurde 1928 in Rostock geboren. Nach der Lehre zum Brunnenbauer wurde er Holzbildhauer. 1975 übernahm er die Leitung der Ostsee-Biennale. Von 1980 bis 1986 lehrte er an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Seit den 70er-Jahren lebte er in Kneese bei Bad Sülze

Die Werke des Künstlers waren in vielen Ausstellungen und auch im Ausland zu sehen. Zu seinen bekanntesten Werken zählt der „Brunnen der Lebensfreude“ auf dem Rostocker Universitätsplatz (gemeinsam mit Reinhard Dietrich) und die Skulptur „Kaspar Ohm“. Seine letzte große Arbeit war die Figurengruppe „Zirkus“. Die „Afrikanische Reise“ im Rostocker Stadthafen bezeichnete der Bildhauer selbst als eine seiner wichtigsten Arbeiten.

Jastram hinterlässt seine Frau, die Grafikerin Inge Jastram, eine Tochter und drei Söhne, darunter den Bildhauer Jan Jastram.

Brunnen der Lebensfreude, © Schiwago
Brunnen der Lebensfreude, © Schiwago
Kasper Ohm, © Schivago
Kasper Ohm, © Schivago
Reisende, © Schiwago
Reisende, © Schiwago

Der Feuerstern

Eine Leseprobe aus meiner Gerschichte „Der Feuerstern“, die in der Geschichtenweber-Anthologie „Wildes Land“ im Web-Site-Verlag erschienen ist.

Thoron möchte gern ein Held werden, um seine Doriel zu beeindrucken, ein Held wie Eodor, der Sohn des Fürsten. Und schneller, als er denkt, bekommt er die Gelegenheit dazu. Denn auf einem gemeinsamen Ausritt wird Doriel entführt. Nun begiebt sich der Möchtegern allein auf die Suche, die durch tückische Wälder und Sümpfe führt.

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Weit war er nicht gekommen. Er quälte sich bestimmt schon seit einer halben Stunde durch diesen Urwald, ohne wirklich voranzukommen. Nichts deutete auf einen Weg hin und die Füße sanken tief in den Morast. Die Gegend wirkte bedrohlich. Vielleicht entsprachen die Gerüchte über das Westufer des Rim ja doch der Wahrheit.

Er fühlte sich beobachtet. War da nicht ein Rascheln? Hörte er nicht Schritte hinter sich? Sah er dort nicht eine Gestalt hinter dem Gebüsch? Es wurde erstaunlich schnell dunkel, denn die Bäume waren hoch und das Licht der untergehenden Sonne erreichte den Waldboden kaum noch. Es war nicht mehr möglich, einen Weg zwischen Stämmen und Unterholz zu finden, geschweige denn, die Spuren weiterzuverfolgen, die nun erneut flussabwärts führten. Und wieder stand er vor einem der zahlreichen Bäche, die den Rim speisten. Hoffentlich kamen die Entführer auch nicht schneller voran.

Thoron war müde. Müde und hungrig. Und er fror. Getrockneter und nasser Schlamm verkrustete in dicken Schichten seine Stiefel und Unterschenkel. Aber nur gegen die Müdigkeit konnte er etwas unternehmen. Tastend suchte er sich eine dicke Baumwurzel, auf der er – halbwegs vor dem Morast geschützt – die Nacht verbringen wollte.

Trotzdem konnte er zunächst nicht einschlafen. Die Aufregungen des Tages hielten ihn wach. Und er hörte Geräusche: klagende Rufe und spitze Schreie, die er keinem ihm bekannten Tier oder anderen Wesen zuordnen konnte. Sicher hatte selbst Eodor bei seinen Taten nie solche Qualen durchleben müssen. Nein, der ging los und stach seinen Feinden das Schwert in die Brust. Oder er erlegte damit Drachen und befreite holde Jungfrauen. Was allerdings ihm hier zugemutet wurde …

Nun dachte er an seine Dor. Wieder sah er sie mit dem Feuerstern im Haar. Was würde er darum geben, sie schon jetzt wohlbehalten bei sich zu wissen?

Er zog die Beine an und kauerte sich dichter an den Stamm, an dem er lehnte. Dann holte er sein Schwert aus der Scheide und legte es griffbereit über seine Knie. Er versuchte sich auf die Entführer zu konzentrieren, wie immer sie auch aussahen, stellte sich vor, wie er unter ihnen wüten würde, um endlich Doriel wieder in seinen Armen zu halten, ihrer bewundernden Blicke und der Dankbarkeit ihres Vaters gewiss. Mit diesen Gedanken sank er schließlich in einen unruhigen Schlaf.

Er sah Doriel vor sich. Sie stand nicht weit von ihm entfernt. Thoron ließ den Wald hinter sich und lief auf sie zu. Der weiche Boden versuchte ihn aufzuhalten, gab mehr und mehr nach. Immer tiefer versanken die Füße, immer schwerer wurde es, sie aus dem Sumpf zu befreien. Jetzt steckte sein linkes Bein bis zur Hüfte im Morast. Thoron verlagerte sein Gewicht, stützte sich auf das andere Bein, doch auch hier gab der Boden nach. Schon spürte er die Feuchtigkeit sein Hemd aufweichen, der modrige Geruch kroch ihm in die Nase. Er rief Doriel um Hilfe an, aber er bekam nur Gelächter zur Antwort.

Denn es war nicht sein geliebtes Mädchen, das dort stand. Gelbe verfaulte Zähne steckten vereinzelt in einem breit grinsenden Mund ohne Lippen. Eine schiefe, verbeulte Nase bildete – einer knorrigen Wurzel gleich – nur annähernd die Mitte des vernarbten, ledrigen Gesichts. Zwei kleine, schmale Augen versteckten sich hinter den vollen Wangen und den buschigen Brauen, um sich dort über seine verzweifelte Lage zu belustigen. Dünne graubraune Haarsträhnen flüchteten aus dem viel zu großen Kopf, der auf einem schmächtigen, gekrümmten Körper mit kurzen Beinen saß, dessen hervorstechendstes Merkmal ein mächtiger Buckel war.

Thoron erschrak beim Anblick dieses merkwürdigen Wesens, und unter dessen höhnischem Gelächter versuchte er sich freizukämpfen. Doch da war noch etwas anderes. Er sah ein riesiges Maul auf sich zukommen und …

Er erwachte schreiend und sprang auf die Füße. Gerade rechtzeitig, bevor das Maul zuschnappen konnte. Im ersten Dämmerlicht des neuen Tages erblickte er die furchtbare Bestie, die sich in seinen Traum geschlichen hatte. Sie kroch langsam auf ihn zu und er musste rückwärts ausweichen. Der lang gestreckte Körper – Thoron schätzte ihn auf mindestens fünfzehn Fuß – war bis zur Schwanzspitze mit dicken Panzerplatten bedeckt und endete auf der ihm zugewandten Seite in diesem riesigen Maul, das mit unzähligen dolchartigen Zähnen bewaffnet war. Jetzt schob der Drache seinen mächtigen Leib über Thorons Klinge, die bei seinem Aufspringen im Schlamm gelandet war.

Wie oft hatte er davon geträumt, eines Tages einen Drachen zu töten und als Held in Doriels Arme heimzukehren oder seine Geliebte gar aus den Klauen einer solchen Bestie zu befreien. Aber die Wirklichkeit übertraf seine Vorstellungen bei weitem. Sicher, die Untiere seiner Träume waren viel größer gewesen. Schreckliche Gegner, aus deren Mäulern feuriger Atem und donnerndes Brüllen gekommen war. Doch obwohl das Tier, dem er sich jetzt gegenüber sah, keinen Ton von sich gab und keinerlei Anstalten machte, ihn mit brennendem Odem zu überziehen, war er sich sicher, seinem Ende entgegenzusehen. Die kalte Ruhe, mit der sich das Biest auf ihn zu bewegte, brachte eine tödliche Gewissheit mit sich.

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Wildes LandTimo Bader und Jürgen K. Brandner (Hrsg.)
Edition Geschichtenweber: Wildes Land

Paperback, 240 Seiten
Web-Site-Verlag, 2005

Klappentext:

Ein Krieger aus vergessenen Tagen zieht aus, um sich in den Wäldern seiner größten Herausforderung zu stellen … Auf Rügen droht ein Mädchen in einem Sumpfloch zu versinken, als ein Troll zu ihrer Rettung eilt … Eine Elfin muss in den Bergen eine schwere Prüfung bestehen und wagt sich in die Höhle des Drachen … Beim Meditieren auf einer Lichtung im Wald wird ein junger Mann von Nachtelfen in ihr dunkles Reich entführt … In einer Höhle im Sumpf lebt eine verstörte Frau, bis eines Tages ihr ein Spaziergänger begegnet …

Sümpfe, Höhlen, dunkle Wälder – an diesen drei geheimnisvollen Orten spielen die Geschichten der 14 Autorinnen und Autoren der Edition Geschichtenweber. Die Anthologie bietet eine bunte Vielfalt an verschiedenen Genres der Phantastik: von Fantasy bis Dark Fantasy, leichtem Grusel bis Horror, schillernde Geschichten der High- und Epic-Fantasy, düstere Thriller- und Mystery-Tales, romantischen Liebes-Geschichten bis hin zu knisternden Erotik-Storys – und vieles, vieles mehr!

Um die mystischen und märchenhaften Schauplätze der Geschichten auch noch für unsere Nachkommen zu erhalten, spenden die Autoren und Künstler aus dem Erlös der Anthologie 2 EURO pro verkauftem Exemplar an den World Wide Fund For Nature (WWF). Der Schutz der letzten natürlichen Wälder ist eines der Hauptanliegen des WWF.

J.R. Kron: Der Wolf und der Geist
Irmgard Fliedner-Grandke: Albenkind
Jörg Olbrich: Ein Troll auf Rügen
Maike Schneider: Eine Herzenssache
Jürgen K. Brandner: Moordämonennacht
Mandy Schmidt: Das Lied der Weberin
Christine R. Förster: Die Prüfung
Martin Skerhut: Entführt in eine fremde Welt
Timo Bader: Der Fall der Jane J.
Sabrina Eberl: Das Geheimnis der Höhle
Philipp Bobrowski: Der Feuerstern
Nina Horvath: Das Ding in der Höhle
Birgit Käker: Jäger in der Dämmerung
Marion Charlotte Mainka: Das grüne Leuchten

Weitere Informationen, Leseproben und Rezensionen bei den Geschichtenwebern.
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Auf der KulturHöhe bis 15.04.10

KulturHöhe Nidderau – Hof Buchwald (www.kulturhoehe-nidderau.de)

Die KulturHöhe sucht kreative Autoren und Autorinnen mit Sinn fürs „Kriminelle“.

Im Rahmen des KunstMais 2010 der KulturHöhe Hof Buchwald in Nidderau suchen wir spannende, sinnlich prickelnde, originelle und außergewöhnliche Krimigeschichten oder Krimi-Gedichte, die das Motto LEBENSRÄUME UND METAMORPHOSEN beinhalten.

Das Thema des Literaturwettbewerbs lautet: Lebensräume und Metamorphosen. Die beiden Begriffe können im Zusammenhang oder auch einzeln als Inspiration dienen. Es ist auch möglich, sich durch das Bild des Labyrinthes im Mais oder durch die dazu gehörenden Sagen und Mythen inspirieren zu lassen. Schicken Sie uns einen Kurzkrimi oder ein Krimi-Gedicht, in dem die Umsetzung dieses Themas so erfinderisch und abwegig wie möglich umgesetzt wird!

Beiträge mit rein brutalen, Gewalt verherrlichenden Inhalten oder pornographische Texte sind unerwünscht und werden vom Wettbewerb ausgeschlossen. Sinnlich hingegen dürfen sie sein, witzig dürfen sie sein … und möglichst kriminell und mordsmäßig gut.

Der Beitrag darf  2-3 Normseiten (30 Zeilen à 60 Zeichen) umfassen. Pro Person ist lediglich die Einsendung eines Beitrages zulässig. Wird die Form des Krimi-Gedichts gewählt, können zwei Krimi-Gedichte eingereicht werden. Alle Beiträge müssen in deutscher Sprache und per E-Mail eingereicht werden.

Wer ist teilnahmeberechtigt?

Alle Menschen, die Freude am Schreiben haben, sind eingeladen. Wir freuen uns auch auf Beiträge junger Menschen. Wir haben einen Jugendpreis für den 1. Platz in Höhe von 200,- Euro ausgelobt.

Einsendeschluss ist der 15. April 2010 (Datum des Poststempels).

Eine unabhängige Jury wählt  aus allen Einsendungen aus.

Die Jury wird bei der Auswahl folgende Kriterien berücksichtigen:

Der Beitrag soll deutschsprachig sein.
Der Beitrag soll eine Neuerscheinung sein, bereits publizierte Veröffentlichungen sind vom Wettbewerb ausgeschlossen.
Es sind Kurzgeschichten oder Gedichte einzusenden.
Bei Gedichten können maximal zwei Beiträge eingereicht werden. Bei Kurzgeschichten nur eine.
Das Manuskript sollte nicht mehr als drei getippte DIN-A4-Seiten umfassen.
Handschriftliche Manuskripte werden nicht entgegengenommen.
Dem Manuskript ist eine Kurzbiographie von maximal 5 Zeilen beizufügen.

Es besteht keine Altersbegrenzung.
Die Altersgrenze für den Jugendpreis ist mit der Vollendung des 18. Lebensjahres festgelegt.

Das Manuskript soll per Mail mit Kurzbiographie als Doc- oder pdf-Datei an folgende Adresse gesendet werden:
Anja F. Drescher-Parré, anjafriedadrescher@web.de
oder: Heike Lasch, familie.lasch@t-online.de

Mit der Einsendung der Beiträge akzeptiert der Autor/die Autorin automatisch die Teilnahmebedingungen und erklärt sich mit einer unentgeltlichen Veröffentlichung des Beitrags unter Nennung des Verfassers/der Verfasserin während KunstMais einverstanden. Davon, dass alle darüber hinaus gehenden Rechte beim Autor liegen, gehen wir aus.

Was passiert, wenn die Auswahl getroffen wurde?

Wir informieren alle Gewinnerinnen und Gewinner Mitte Juni 2010 umgehend über das Ergebnis der Jurysitzung. Außerdem werden die Namen und Beiträge auf der Internetseite der KulturHöhe ab Mitte 2010 veröffentlicht. (www.kulturhoehe-nidderau.de)

Die ersten zehn Plätze werden mit Geld- und Sachpreisen prämiert. (1. Preis: 150,- Euro / 2. Preis: 100,- Euro / 3. Preis: 50,- Euro / 4. bis 10. Preis je eine Eintrittskarte für die Nacht im Labyrinth und ein Buch). Für den ersten Jugendpreis gibt es 200,- Euro, für den 2. Jugendpreis 50 Euro, für den 3. Jugendpreis 25 Euro für weitere Jugendpreise eine Eintrittskarte für die Nacht im Labyrinth und ein Buch. Jeder der ausgewählten Beiträge soll während KunstMais 2010 im Rahmen einer Veranstaltung der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Die Form der Veranstaltung, mit der wir die Beiträge feiern wollen, wird derzeit detailliert geplant. Geplant sind eine Preisverleihung und verschiedene Begleitveranstaltungen.

Für die Dauer von KunstMais 2010 (17.07. bis 28.08.) werden die Beiträge im Maislabyrinth unter Nennung des Namens aufgestellt werden. Es werden in den KunstMais-Wochen wieder ca. 4.000 Besucher erwartet.

Gibt es noch Fragen?

Weitere Informationen zum „2. KulturHöhe. Nidderau – Literaturwettbewerb“ erteilt Ihnen per E-Mail:

Anja F. Drescher-Parré
Sancto Petrolio
anjafriedadrescher@web.de
www.sanctopetrolio.de

Freundeskreis Hof Buchwald e.V. Kontakt und V.i.S.d.P.:
familie.lasch@t-online.de
www.kulturhoehe-nidderau.de

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Zusatzinformationen

Der Freundeskreis Hof Buchwald e.V. und sein Projekt KulturHöhe Nidderau

Das Projekt KulturHöhe Nidderau nutzt den bewirtschafteten Hof Buchwald als Ort, an dem sich Menschen, Dinge und Aktionen treffen, um Kultur zu erleben und zu schaffen.

Hier können Neubürger kulturelle und nachbarschaftliche Kontakte knüpfen und Alteingesessene sich treffen und austauschen.

Kontinuierlich finden pädagogische und ökologische Angebote statt, z.B. Lernort Bauernhof oder die öffentliche Gemarkungswanderung.

Kulturelles Glanzlicht ist alle zwei Jahre die regionale Sommerkunstwerkstatt SoKuWe mit dem Maislabyrinth „KunstMais“ und Auftritten des Feuertheaters Sancto Petrolio, das hier seine Heimat hat.

Die KulturHöhe bietet ein Forum für Diskussionen und Workshops, für Spiele und ökumenische Gottesdienste, für Genuss und Engagement. Dieses Forum für alle zu öffnen und zu gestalten ist Aufgabe des Vereins.

KunstMais und andere Genüsse

Alle zwei Jahre entsteht auf der KulturHöhe ein Maislabyrinth der besonderen ART: der KunstMais.

Auf seinem Weg durch das Pflanzendickicht trifft der Besucher auf verborgene Kunststationen mit Werken Kunstschaffender, die überwiegend in unserer Region leben und arbeiten. Der KunstMais lädt Familien, Gruppen und Einzelpersonen zu neuen sinnlichen Erlebnissen ein – und das zu erschwinglichen Preisen. Es gibt Führungen und Künstlergespräche, einen Kunstmarktplatz und Workshops in der SommerKunstWerkstatt: Malen, Töpfern, Lehmofenbau, Schreiben usw.

Das weit über die Grenzen der Region hinaus bekannte Feuertheater Sancto Petrolio hat hier seine Wurzeln. Alle Premieren von Sancto Petrolio finden auf der KulturHöhe statt, bevor die Artisten aus Nidderau und Gründau auf Tournee gehen.

Schließlich die Feldkapelle FundOrt. Die Anlage versammelt alte Steine aus allen fünf Nidderauer Ortsteilen. Hier können Menschen innehalten, zur Mitte finden, Gottesdienst feiern.

Lernort Bauernhof

Kinder „wissen“ heutzutage: Die Milch kommt aus dem Tetrapack, Fleisch von McDonald’s, aus dem Döner oder von Bifi – und Gemüse schmeckt sowieso nicht.

Gemeinsam mit der Evangelischen Tageseinrichtung für Kinder Heldenbergen unterstützt die KulturHöhe den Bauernhof-Kindergarten, der die Kinder mit den Wachstumsprozessen in der Natur, mit Kulturtechniken und nicht zuletzt mit dem Wetter vertraut macht. Kindergruppen und Schulklassen aus Nidderau und dem Umland  können gegen geringe Gebühr ebenfalls an dem Projekt teilnehmen.
Weitere Angebote wie Lehrerfortbildungen werden entwickelt.

Natur erfahren und erhalten

Alle Projekte der KulturHöhe beziehen sich zentral auf das Verständnis und den Schutz unserer Umwelt. Um ökologisches Bewusstsein zu schärfen und insbesondere junge Menschen an die Natur heranzuführen, arbeitet die KulturHöhe an konkreten Projekten (mit) wie:
„Offenland-Programm“, Bioenergie, Wasserpfad, Erhalt bedrohter Haustierrassen und einer Pflanzenkläranlage auf Hof Buchwald.
Kulturland ist Kultur-Land. Aber hallo!

Heimat als Schnittpunkt

Wir leben in einer einzigartigen, Jahrtausende alten Kulturlandschaft, geschaffen von zahllosen Generationen. Heute leben hier so viele Menschen wie nie zuvor – Alteingesessene und Neubürger, Landwirte und Banker, Junge und Alte. Gemeinsam ist uns das Erleben dieser gestalteten Landschaft. Wir spüren, dass sich hier Lebensräume und Lebenslinien treffen und wichtig werden können.

Nicht nur die Landschaft hat sich verändert. Mit der Industrialisierung der Landwirtschaft ist die Beziehung von Natur und Kultur brüchig geworden. Die Zersiedelung bedroht nicht nur unsere Ortschaften, sondern auch unser Selbstempfinden und unsere regionale Identität. Die KulturHöhe Nidderau  will ein Gegenort sein – ein lebendiges kommunikatives Zentrum, an dem aktuelle Themen diskutiert und neue Erfahrungen gemacht werden können. Hier kommen Menschen ins Gespräch: Bürger/innen, Kommunen und die in der Landwirtschaft Tätigen. Und Künstler/innen. „Agri-Kultur“ bekommt auf Hof Buchwald einen neuen Sinn.

Zur Kultur gehören Riten und Feste. Über die Jahrtausende hinweg haben hier Menschen ihren je eigenen Gottesglauben entwickelt und gelebt; der Keltenfürst von Glauburg wohnte um die Ecke, und  Bonifatius‘ letzter Weg berührte den Hof Buchwald. Projekte wie Aufführungen des Feuertheaters Sancto Petrolio und die ökumenischen Gottesdienste in der Feldkapelle FundOrt sehen sich in dieser Tradition.

Warum bin ich kein Künstler?

Andere können mich ja betiteln, wie sie wollen, sofern sie es mit ihren Begrifflichkeiten vereinbaren können (und auch, wenn nicht), ich selbst würde mich nie als Künstler bezeichnen.

Nicht so sehr deshalb, weil ich mich nicht in irgendeiner Form als Künstler sehe, sondern eher deshalb, weil ich ständig die Notwendigkeit sähe, mich zu erklären oder gar zu rechtfertigen. Gerade Autoren (!!!) sehen sich eigentlich bei jedem Begriff, den man für sie verwenden könnte, mit diesem Problem konfrontiert. Vom Schreiberling bis zum Schriftsteller. Und erst recht, wenn sie sich den Künstlern zurechnen.

Nicht anders als die meisten Begrifflichkeiten einer Sprache lässt sich auch „Künstler“ nicht eindeutig definieren, ist von Bedeutungsvarianten geprägt, von denen zeitabhängig manche die Oberhand gewinnen.

Ich bin durchaus der Meinung, dass Schreiben eine kunstvolle Tätigkeit ist. Ich würde sogar weitergehen und die Schriftstellerei als eine Kunst bezeichnen. Nicht zuletzt deshalb, weil ich noch weitergehen würde und jede Form der kreativen Tätigkeit, unabhängig von Professionalität, Erfolg, allgemeiner oder individueller Anerkennung, als künstlerische Betätigung sehen möchte. Der Künstler als ein Mensch, der sich kreativ betätigt, um etwas zu erschaffen, dessen Sinn zu einem großen Teil in der ästhetischen Betrachtung liegt, ohne dabei von äußeren Bewertungsmaßstäben abhängig zu sein.

Damit würde der Begriff ein sehr neutraler und gleichzeitig freier. Ob meine Bilder in großen Galerien ausgestellt werden oder am Kühlschrank hängen, ob mein selbst entworfenes T-Shirt einen Designpreis erhält oder es nur der Enkel durch die Gegend trägt, ob meine Romane bei Suhrkamp erscheinen oder auf BookRix, das alles wäre für den Begriff des Künstlers, der in jeweils dem einen und dem anderen Fall kreativ geworden ist, unerheblich.

Tatsächlich kann man gerade im Internet oft den Eindruck gewinnen, dies sei eine weit verbreitete Meinung. Überall finden sich Plattformen für Künstler, die an ihre User keine weiteren Ansprüche stellen, als dass sie eben kreativ tätig geworden sind. Und nirgends sonst findet man den Begriff Künstler als Eigenbezeichnung häufiger als dort. Mehr noch entwickelt er sich auf solchen Seiten schnell zu einem Begriff der besonderen Gemeinsamkeit. Einem Begriff der Betonung. Einem Begriff der Abgrenzung.

Gerade da, wo die Hürde, sich als Künstler zu bezeichnen, besonders niedrig ist, wächst der Anspruch, sich mit dieser besonderen Leistung von anderen abzuheben. „Wir, die wir ja Künstler sind, …“ „Als Künstler haben wir doch alle …“ „Ein Künstler zeichnet sich doch gerade dadurch aus …“

Gleichzeitig wird der Begriff dadurch erweitert, dass ihm angeblich eine bestimmte Lebensphilosophie innewohnt. Künstler sind nicht mehr normale Menschen, die eine bestimmte Tätigkeit ausüben, sondern sie sind eine besondere Art Mensch.

Natürlich bleibt das alles eine Frage der Begrifflichkeiten. Welche Ansprüche man an jemanden stellt, dem man zugesteht, ein Künstler zu sein, ob man eine bestimmte Lebensphilosophie, eine individuelle oder allgemeine Bewertungsskala, Erfolg (oder gerade fehlenden Erfolg) oder was auch immer als Maßstab setzt, bleibt jedem selbst überlassen.

Das Problem ist eben, dass ein Gegenüber möglicherweise ganz andere Maßstäbe ansetzt. Ob ich mich also überhaupt verständlich machen kann, wenn ich mich als Künstler bezeichne, ist eher fraglich und höchstwahrscheinlich immer von nachgelieferten Erklärungen und Rechtfertigungen abhängig.

Daher verzichte ich darauf, was mir nicht schwerfällt, weil ich mir allein dafür, dass mich andere als Künstler sehen oder nicht, nichts kaufen kann. Ich fühle mich dadurch weder besser noch schlechter. Und wenn jemand der Meinung ist, ich wäre aus diesen und jenen Gründen ein Künstler, sei ihm das ebenso erlaubt wie dem, der meint, ich sei aus jenen oder diesen Gründen eben kein Künstler.

Ich muss mich weder ab- noch ausgrenzen, mich weder größer noch kleiner machen, als ich bin. Ich weiß, was ich tue, ich weiß, warum ich es tue, und ich kann einigermaßen abschätzen, was dabei herauskommt. Mehr muss ich nicht wissen. Ob ich deshalb in anderer Augen ein Künstler bin, Autor, Schriftsteller, Schreiberling, Hobby-Literat oder was auch immer, ist mir ziemlich schnuppe.

Glücklicherweise habe ich damit auch keinerlei Probleme, doch ich wundere mich manches Mal, welche Bedeutung dem von diesem oder jenem zugemessen wird.

Ich muss mich weder ab- noch ausgrenzen, mich weder größer noch kleiner machen, als ich bin.

Gerd Scherm = Vielseitigkeit

Gerd Scherm ist schon als Autor an Vielseitigkeit kaum zu überbieten. Ein Blick auf seine Webseiten verrät das:

www.scherm.de

www.nomadengott.de

So ist der Geschichtenweber wohl am bekanntesten für seinen bei Heyne erschienenen Romanzyklus humorvoller mystischer Fantasy „Der Nomadengott“, aber er schreibt auch Dramen, Lyrik, Stories und Essays.

Und Gerd Scherm ist Künstler durch und durch. Das soll diesmal der Anlass für diesen Artikel sein, eine Ausstellung seiner Werke, von der ihr einige Fotos unter diesem Link finden könnt. Viel Vergnügen!

Wieland und die Risse

Heute und morgen im Literaturhaus Rostock:

Donnerstag, der 05. November 2009

Rayk Wieland ›Ich schlage vor, dass wir uns küssen‹

Lesung

Die Geschichte dieses Buches beruht auf einer wahren Begebenheit. Die DDR hat es wirklich gegeben. – so läutet der Klappentext diesen hinreißend komischen Roman ein, der von den Lesern mit Lachtränen verschlungen wird, die Literaturkritiker handeln ihn schon allein wegen seiner leichtfüßigen Art als einen der besten Romane über die DDR.

Herr W. hat eines Tages eine ominöse Einladung in der Post. Auf einer Podiumsdiskussion unbekannter Untergrunddichter soll er Auskunft geben über sein Werk, über die Unterdrückung in der DDR und über seine Erlebnisse als Staatsfeind. Zuerst glaubt er an einen schlechten Scherz. Ist er überhaupt gemeint? Mit der DDR hat er doch längst abgeschlossen, nachdem sie 1989 wie ein falsch montiertes Chemieklo zusammenklappte. War er je als Dichter auffällig geworden? Als unterdrückter gar?

W. stellt Nachforschungen an, unterzieht sich einer Rückführungstherapie in die DDR-Vergangenheit und nimmt schließlich Einsicht in seine Stasi-Akte. Was für ein Fund: Tatsächlich sind hier seine lyrischen Gehversuche unter dem Titel „Mögliche Exekution des Konjunktivs“ abgeheftet, dazu sämtliche Liebesbriefe an Liane in München – alles von einem Oberleutnant Schnatz über Jahre akribisch gegengelesen, verwegen gedeutet und als staatszersetzend-konterrevolutionäres Schrifttum eingestuft.

„Ich schlage vor, dass wir uns küssen“ ist ein Roman über die Absurditäten der Erinnerung, auch der eigenen, über rätselhafte Wirkungen unbeholfener Gedichte und über eine Liebe, wie sie nur in Zeiten der deutschen Teilung blühen konnte. Eine wahre Geschichte, die niemand für möglich gehalten hat. Nicht einmal ihr Verfasser.

Rayk Wieland, geb. 1965, lernte Elektriker, studierte Philosophie, war Zeitungs-, Funk- und Fernsehredakteur und lebt als Autor und TV-Journalist bei Hamburg. Einmal im Monat veranstaltet er zusammen mit Gerhard Henschel den „Toten Salon“ im Nachtasyl des Hamburger Thalia Theaters. Letzte Buchveröffentlichung: „Öde Orte“ (Bd. 1–3, zusammen mit Jürgen Roth, Leipzig 2005).

Pressestimmen:
Ganz Deutschland schnieft zum Mauerfall-Jubiläum mit Guido-Knopp-Ergriffenheitsmiene, nur ein einsamer, 1965 in Leipzig geborener Aufständischer leistet tapfer Widerstand: Rayk Wieland hat einen betont satirischen Roman über das Ost-Berlin der achtziger Jahre geschrieben, in dem von Lebenskünstlern und Lyrikern erzählt wird, von Saufgelagen und einer bittersüßen Liebesaffäre des Helden W. mit einer Westbürgerin. Die Vermischung von großer Politik und privater Gefühlsnot ist so etwas wie das poetische Programm des Ich-Erzählers. Das merkt man schon seinen Gedichten an, die seine Beschatter von der Stasi prompt in Aufregung versetzen. „Ringsumher sinkt das Niveau, / Sogar im Politbüro“, heißt es da, und weiter: „An muss ich dich flehen / Nicht von mir zu gehen.“
(Spiegel, 11.04.09)

Termin: Donnerstag, 5. November 2009, 19.30 Uhr
Ort: Literaturhaus Rostock, Kuhtor, Ernst-Barlach-Str. 5, 18055 Rostock
Eintritt: 6,00 € / 4,00 € ermäßigt (für Schüler, Studenten), freier Eintritt für Förderkreismitglieder

Kartenreservierung: (0381) 492 55 81, info ( at ) literaturhaus-rostock.de

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Freitag, der 06. November 2009

Präsentation der Zeitschrift RISSE

Nr. 23 / Herbst 2009/ Lesungen & Eröffnung der Fotoausstellung „Kontraste – Neptun-Werft in Schwarz-Weiß“

Die Literaturzeitschrift gibt einen vielgestaltigen Eindruck von neuer Literatur aus Mecklenburg und Vorpommern. In jeder Ausgabe erscheinen bereits bekannte und auch neu entdeckte Talente aus unserem Bundesland mit Kurzgeschichten, Lyrik, Dramatik oder Essay – gebunden durch eine Grafikstrecke eines Künstlers aus Mecklenburg-Vorpommern. Zum Erscheinen der neuen Ausgabe der Literaturzeitschrift RISSE lesen drei Autorinnen und Autoren eine Auswahl ihrer Texte im Literaturhaus Rostock:

Daniela Boltres (Rostock)

Sonja Voß-Scharfenberg (Schwerin)

Ingo Giertz (Rostock)

In der druckfrischen Herbstausgabe ist eine Auswahl der Fotografien von Reiner Mnich zu sehen. Mit Autorinnen und Autoren, Förderern und Lesern wird das Erscheinen der neuen Ausgabe gefeiert und die Foto-Ausstellung „Kontraste – Neptun-Werft in Schwarz-Weiß“ von Reiner Mnich im Literaturhaus Rostock eröffnet.

Eine gemeinsame Veranstaltung von: Risse e.V. und Literaturhaus Rostock

Termin: Freitag, 6. November 2009
Zeit: 19.30 Uhr
Ort: Literaturhaus Rostock, Kuhtor, Ernst-Barlach-Str. 5, 18055 Rostock
Eintritt frei

Weitere Informationen:

Risse e.V.
c/o Kuhtor
Ernst-Barlach-Str. 5
18055 Rostock
Tel.: (0381) 492 55 81
redaktion ( at ) risse-mv.de
www.risse-mv.de

Schreibt fürs Fandom

SpecFlash, ein noch junges Online-Magazin sucht Schreiber und Autoren. Der Name ist Programm: Spekulative Fiktion, die „alle Genre (sic!) von Science Fiction, Fantasy und Horror bis hin zu Mystery und was Euch sonst noch alles interessiert“ beinhaltet.
In dem kostenlosen Online-Magazin soll es neben Artikeln und Kurzgeschichten immer auch zahlreiche Illustrationen und Graphiken von Künstlern geben.
Weitere Informationen und die Downloads der ersten beiden Ausgaben gibt es hier.

Kinderzimmer im Netz

Eine bunte Welt für Kinder
Eine bunte Welt für Kinder

Gerade online gegangen ist eine neue Anlaufstelle für Kinder.

Das Kinderzimmer im Netz ist ein Blog, auf dem verschiedene Autoren und Künstler Inhalte für unsere Kleinen einstellen.

Es wird Geschichten zu lesen geben, Bilder zu sehen, Videos zu schauen und vieles mehr.

Auch Rezepte, Basteltipps, Rätsel und Kindernachrichten sind geplant. Ein Kinderzimmer, das wächst und wächst.