Das sagt Zoë Beck

Befreundete Autoren, Foto: Hasloo Group Production Studio
Befreundete Autoren
(Foto: © Hasloo Group Production Studio)

Zoë Beck hat sich im Interview „Das sagt Zoë Beck“ auf der Plattform „Hilfe für Autoren“ meinen Fragen gestellt.

Die Autorin, die auch mit ihrem aktuellen Roman „Brixton Hill“ wieder Tausende von Lesern beeindruckt, erklärt unter anderem, dass ihr gerade Leute, die ihr vom Schreiben abgeraten haben, zur nötigen Motivation verholfen haben.

Zoe Beck: Brixton HillNeben dem hochinteressanten Interview findet ihr dort auch wieder das geradezu sensationelle Gewinnspiel:

Gewinne eine Einschätzung der Bestsellerautorin zu deinem Kurzexposé! Sie verspricht, dir in einigen Sätzen ihre ehrliche Meinung dazu abzugeben. Sicher, das kann hart werden, aber kompetente Kritik bringt dich schließlich weiter. Und vielleicht ist Zoë ja auch ganz begeistert, dann hast du eine Empfehlung aus mehr als berufenem Munde. Schwarz auf weiß! Eine, die vielleicht sogar Türen öffnen kann.

Das sagt Ursula Poznanski

© Doris Bretterbauer
Befreundete Autoren, Foto: Hasloo Group Production Studio
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Ursula Poznanski hat sich im Interview „Das sagt Ursula Poznanski“ auf der Plattform „Hilfe für Autoren“ meinen Fragen gestellt.

Die Autorin von Bestsellern wie Erebos, Saeculum, Fünf, Blinde Vögel und aktuell Die Verschworenen erzählt, dass sie sich lange nicht als Autorin, sondern als Journalistin gefühlt hat, dass Schreiben für sie kein Hobby ist, welche Bedeutung Bücher und Kollegen für ihre Autorenkarriere hatten und dass sie vor allem den täglichen Kampf gegen das Prokrastinieren zu gewinnen hat.

Ursula Poznanski: FünfNeben diesem tollen Interview findet ihr dort auch wieder das geradezu sensationelle Gewinnspiel:

Gewinne eine Einschätzung der Bestsellerautorin zu deinem Kurzexposé! Sie verspricht, dir in einigen Sätzen ihre ehrliche Meinung dazu abzugeben. Sicher, das kann hart werden, aber kompetente Kritik bringt dich schließlich weiter. Und vielleicht ist Ursula ja auch ganz begeistert, dann hast du eine Empfehlung aus mehr als berufenem Munde. Schwarz auf weiß! Eine, die vielleicht sogar Türen öffnen kann.

Berührt. Getröstet. Amüsiert. Geheilt.

Befreundete Autoren, Foto: Hasloo Group Production Studio
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Wenn sich der Leser so fühlt, ist das für Nina George ein Erfolg. Dies und vieles mehr verrät die Bestsellerautorin in dem Interview „Das sagt Nina George“ auf der Plattform „Hilfe für Autoren„, das ich mit ihr geführt habe.

Wie lange es gedauert hat, bis sie sich wirklich als Schriftstellerin gefühlt hat. Warum sie den Beruf weder als romantisch noch als glamourös empfindet. Warum das Überarbeiten so wichtig ist. Was man als angehender Autor unbedingt beherzigen sollte. Und was man ganz unbedingt vermeiden sollte.

Cover LavendelzimmerEin ebenso umfangreiches wie erhellendes Interview. Und wer heute noch schnell vorbeischaut, kann sogar etwas geradezu Sensationelles gewinnen:

Gewinne eine Einschätzung der Bestsellerautorin zu deinem Kurzexposé! Sie verspricht, dir in einigen Sätzen ihre ehrliche Meinung dazu abzugeben. Sicher, das kann hart werden, aber kompetente Kritik bringt dich schließlich weiter. Und vielleicht ist Nina ja auch ganz begeistert, dann hast du eine Empfehlung aus mehr als berufenem Munde. Schwarz auf weiß! Eine, die vielleicht sogar Türen öffnen kann.

LesBar: Wollen Sie nicht gewinnen?

LesBar, Foto: Anneka
LesBar, Foto: Anneka
© Anneka

„Guten Tag, Herr Mann.”
Die unbekannte weibliche Stimme am Telefon klingt freundlich. Ich versuche, ihr ebenso freundlich zu antworten. Woher sollte sie auch ahnen, dass ich an einem Dienstagvormittag viel zu tun haben könnte?
„Sie haben doch vor einiger Zeit mal an der Nordsüddeutschen Klassenlotterie Ostwest teilgenommen, richtig?”
„Richtig.” Sollten die Leute etwa zur Erkenntnis gelangt sein, dass sie mir einen Hauptgewinn unterschlagen haben? Trotz meiner angeborenen Skepsis spüre ich, wie mein Herz ein wenig die Brust hinaufklettert. Vermutlich will es kein Wort verpassen.
„Sehen Sie, Herr Mann, wir von der Nordsüddeutschen Klassenlotterie Ostwest finden es schade, dass langjährige Kunden wie Sie bei uns noch nicht gewonnen haben. Daher haben wir uns zu einer besonderen Aktion entschieden, bei der nur solche Kunden teilnehmen können, die in der Vergangenheit noch nicht …”

Ich sollte auflegen! Es ist nicht nur eine leichte Enttäuschung, die mein Herz wieder in sein Stammgefäß zurückrutschen lässt, auch schrillt eine Klingel in meinem Kopf: Pass auf! Sonst wirst du die nicht mehr los. Dennoch verspüre ich, möglicherweise aus puren Rachegelüsten heraus, einen gewissen Ehrgeiz in mir aufsteigen.

„Entschuldigen Sie”, sage ich, mein Hörergegenüber unterbrechend, das ungeachtet meiner unausgesprochenen Gedanken und meiner fehlenden Aufmerksamkeit in seinen Ausführungen fortgefahren ist. „Ich fürchte, ich kann mir das nicht leisten.”
„Was?”
„Noch einmal monatlich Geld für ein Los auszugeben.”
„Aber Sie bekommen doch fünf Lose auf einmal.”

Ich sollte wirklich auflegen, aber diese Logik reizt mich nur noch mehr. „Das kann ich mir erst recht nicht leisten.”
„Herr Mann, hören Sie mir doch erst mal zu. Es kostet Sie ja praktisch nichts. Und die Gewinnchancen …”
„Also schenken Sie mir die Lose?”
„Herr Mann, unterbrechen Sie mich doch nicht dauernd, sehen Sie, mit 97,99-prozentiger Sicherheit gehören Sie schon jetzt …”
„Ja, aber ich kann mir ja schon die Lose nicht leisten.”

Ich halte das eigentlich für ein Totschlagargument. Tatsächlich scheint die Frau zu stutzen.
„Aber, wenn sie doch so sicher gewinnen, haben Sie das Geld bald wieder drin. Also …” Sie klingt jetzt weniger freundlich, fast verärgert.
Ich passe mich ihrem Ton an. „Gute Frau, dann sagen Sie mir doch endlich, was die Lose kosten!”
„Also, wir haben fünf Achtellose für Sie bereitgestellt. Mit jedem haben Sie die Chance auf einen Gewinn in Höhe von bis zu einer Million Euro. Sie haben garantierte Gewinnchancen von …”
„Was muss ich zahlen?”
„… selbst mit dem kleinsten Gewinn …”
„Der Preis!”
„Es kostet Sie nur sagenhafte 54 Euro, die sie nahezu garantiert …”
„Sehen Sie!” Aus mir heraus schreit der Triumph. „Das kann ich mir nicht leisten!”
„Aber, Herr Mann. Das ist doch kein hoher Betrag, wenn Sie bedenken, dass Sie den Einsatz am Ende mit ziemlicher Sicherheit vielfach zurückbekommen!”

Ich bin von der Begriffsstutzigkeit der Dame enttäuscht. Ich beschließe, Sie endgültig mundtot zu machen. „Hören Sie. Ich habe das Geld nicht …”
„Aber wenn Sie doch gewinnen.”
„Dazu müsste ich es ja erst einmal haben. Wenn Sie wollen, können Sie mir natürlich den Betrag vorlegen. Wenn ich gewinne, zahle ich es Ihnen auch garantiert zurück.”
Sie kichert unsicher. „Nein, das geht natürlich nicht. Sie bekommen wirklich keine 54 Euro zusammen, Herr Mann?”
„Sie müssten den Gewinn an einen Verhungerten auszahlen.”
„Aber wollen Sie denn nicht gewinnen? Sie bräuchten jetzt nur zuzusagen, Herr Mann.”

Ich würde mir mit beiden Händen an den Kopf fassen, wenn ich nicht den Hörer halten müsste. „Gut”, sage ich. „Ich sage zu und garantiere Ihnen mit sogar 100-prozentiger Sicherheit, dass ich Ihnen die Rechnung für die Lose schuldig bleiben werde.”
„Na, zahlen müssen Sie natürlich schon.”
„Kann ich doch aber nicht.”
„Wollen Sie sich diese Chance wirklich entgehen lassen?”

Ich gebe auf. „Also, was brauchen Sie?”
„Ihr Vorname war …?”
„Hermann.”

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© Ben Philipp

Verrückte Sätze: Beim Essen

© KFM / pixelio.de
© KFM  / pixelio.de
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In der Kategorie „Verrückte Sätze“ geht es um Sätze, die aus einem Zusammenhang herausgerückt wurden, den ihr erst herstellen sollt. Schreibt eine kurze Szene, in der die Sätze vorkommen. Sie müssen nicht von zentraler Bedeutung für die Szene sein, dürfen einem Leser aber auch nicht fehl am Platz vorkommen. Versucht die Szene möglichst kurz zu gestalten, sagen wir etwa zehn Sätze.

Die heutige Szene spielt in einem Restaurant. Und folgende Sätze müssen vorkommen:

1. Entschuldigen Sie, aber Sie sitzen am falschen Tisch.

2. Zieh deine Hose wieder an!

Natürlich freue ich mich, wenn das eine oder andere Ergebnis dieser Übung in den Kommentaren landet oder hier verlinkt wird. 🙂

Und weil ich gerade gut drauf bin und euch ein wenig beflügeln will, schreibe ich einen kleinen Gewinn aus. Unter allen Szenen, die bis zum 31. Mai 2013 hier gepostet oder verlinkt werden, wähle ich (und zwar nicht nur abseits des Rechtsweges, sondern auch vollkommen subjektiv) diejenige aus, die mir am besten gefällt und übersende dem/der daraus folgenden Gewinner(in) ein Buch: Tad Williams/Deborah Beale: Die Drachen der Tinkerfarm.

Weitere Schreibübungen

Karten gewinnen für die Lesung des Jahres!

Montsegur-Lesung 2010
Zum Vergrößern anklicken

Nina Blazon, Kai Meyer, Wulf Dorn, Eva Baronsky, Markus Heitz – wann bekommt man schon einmal die Möglichkeit, so viele hochkarätige Autoren auf einen Schlag aus ihren Werken vortragen zu hören? Richtig, bestenfalls einmal in Jahr. Dann nämlich, wenn das Montségur-Forum seine Mitglieder zum jährlichen Treffen nach Oberursel ruft und als Auftaktveranstaltung am Freitagabend zur öffentlichen Lesung einlädt.

Dieses Jahr ist das der 24. September ab 20.00 Uhr. Die Lesung findet im Parkhotel am Taunus in der Hohemarkstraße 168, 61440 Oberursel/Taunus statt.

In der Pause und nach der Lesung besteht die Möglichkeit, am Büchertisch einen Blick in die Bücher zu werfen, sie zu erwerben und signieren zu lassen. Außerdem kann man mit den lesenden Autoren ins Gespräch kommen oder die vielen weiteren anwesenden Autoren des Montségur-Forums kennenlernen.

Der Eintritt kostet 10,- Euro. Bis zum 9. September kann man allerdings mit der Oberuseler Woche zwei mal zwei Karten für die Lesung gewinnen!

Es lesen:

Nina Blazon aus „Schattenauge“ (Ravensburger)
Kai Meyer aus „Arkadien erwacht“ (Carlsen)
Wulf Dorn aus „Kalte Stille“ (Heyne)
Eva Baronsky aus „Herr Mozart wacht auf“ (Aufbau)
Markus Heitz aus „Judassohn“ (Knaur)

Karten im Vorverkauf in der Buchhandlung Bollinger (Tel. 06171 / 28 46 64) und an der Abendkasse im Hotel.

Noch mehr Tee?

Anni Bürkl: AusgetanztEin gleichermaßen außer- wie ungewöhnlicher Teegenuss wurde mir bereits beschert, wie hier nachzulesen ist. Im Roman „Schwarztee“ von Anni Bürkl versorgte uns Hauptfigur Berenike Roither nicht nur mit den verschiedensten Teesorten, sondern auch mit einem spannenden Kriminalfall in ländlicher Umgebung und eigenwilliger Erzählweise.

Nun steht Berenikes zweiter Fall in den Startlöchern und die Autorin veranstaltet zu Ehren der Teelady ein Gewinnspiel, bei dem es den im Juli erscheinenden Roman „Ausgetanzt“ gleich fünf mal zu gewinnen gibt.

Alle Infos und die mittels Leseprobe leicht zu beantwortende Gewinnfrage findet ihr auf Annis Blog.