Philvent – die dritte Tür

© Ramona Heim
© Ramona Heim
© Ramona Heim

Ich wünsche euch eine frohe Philventszeit! Hä? Ja, richtig gehört. Das ist die Zeit der 24 kleinen Geschichten. Jeden Tag eine neue. Und jede neue übertrifft die vorige um einen Satz. Bis zum 24. Dezember, Philnachten, geht das so.

Einen Tag nach dem 1. Advent war das Staunen in den Augen Jonathans einer kühnen Entschlossenheit gewichen. Er stand auf, um einer älten Frau seinen Platz in der Straßenbahn anzubieten, während er lächelnd an die Worte des Engels zurückdachte, der Jonathan versprochen hatte, würde er nur endlich in den verbliebenen zwei Tagen bis zu seinem 21. Geburtstag einmal etwas Gutes und Selbstloses tun, solle ihm die lang ersehnte große Liebe zuteil werden. Schon suchte sein Blick nach Schönheiten in der näheren Umgebung, als Jonathan eine Hand am Knie spürte, deren Besitzerin die Alte war, die nun auf seinem Platz saß und ihm lächelnd zuzwinkerte.

Lyrik-Meister bis 05.04.11

Ernst Meister Preis für Lyrik – Kulturpreis der Stadt Hagen

Originalausschreibung unter: www.ernst-meister-preis.hagen.de

In Erinnerung an den am 3.9.1911 geborenen und 1979 verstorbenen Hagener Lyriker Ernst Meister stiftet die Stadt Hagen seit 1981 den Ernst Meister-Preis für Lyrik, Kulturpreis der Stadt Hagen. Der Preis wird 2011 anlässlich des 100. Geburtstages Ernst Meisters verliehen. Die Auslobung des Preises wird durch die großzügige Unterstützung der Kulturstiftung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, der Kulturstiftung der Provinzial Versicherungen und der Thalia Holding ermöglicht.

Der Preis besteht aus einem Hauptpreis und zwei Förderpreisen.

Hauptpreis:
Mit dem Hauptpreis wird das Werk einer Autorin/eines Autors ausgezeichnet, in dem auf besondere Weise die Verantwortung für Sprache und Poesie und das Bemühen um ihre lebendige und zeitgemäße Weiterentwicklung zum Ausdruck kommen. Für die Zuerkennung kann das gesamte literarische Schaffen oder auch ein hervorragendes Werk maßgeblich sein.
Der Hauptpreis ist mit 13.000 Euro dotiert.

Teilnahmebedingungen für den Hauptpreis

  • Verlage, literarische Einrichtungen und Literaturvermittler sind berechtigt, Kandidatinnen und Kandidaten für den Hauptpreis vorzuschlagen. Eigenbewerbungen sind nicht zulässig.
  • Der/die Preisträger/in verpflichtet sich zu einer nicht honorierten Lesung in Hagen unabhängig von der Preisverleihung.
  • Die Texte müssen in sechsfacher Ausfertigung vorliegen.
  • Eine Bio-Bibliographie der Autorin/des Autors muss vorliegen.
  • Einsendeschluss ist der 5. April 2011.

Förderpreise:
Die zwei Förderpreise erhalten Nachwuchsautorinnen und -autoren.
Der Westfälische Förderpreis wird von der Kulturstiftung der Westfälischen Provinzialversicherungen gestiftet. AutorInnen, die sich für diesen Preis bewerben, müssen in Westfalen beheimatet sein oder ihren Lebensmittelpunkt in Westfalen haben.
Der Thalia Förderpreis ist von der Thalia Gruppe gestiftet und steht allen deutschsprachigen AutorInnen offen.

Die Förderpreise werden für Werke verliehen, die sich durch Experimentierfreude und besondere Aufmerksamkeit im Umgang mit Sprache auszeichnen.
Beide Förderpreise sind mit einem Preisgeld von jeweils 2.250 Euro dotiert.

Teilnahmebedingungen für die Förderpreise

  • Eigenbewerbungen sind zugelassen.
  • Nachweis einer eigenständigen, nicht im Selbst- oder Druckkostenzuschussverlag erschienenen literarischen bzw. literaturwissenschaftlichen Buchveröffentlichung.
  • Einreichung von maximal 12 lyrischen Texten in sechsfacher Ausfertigung (mit Namen und Adresse versehen).
  • Der/die Preisträger/in verpflichtet sich zu einer nicht honorierten Lesung in Hagen unabhängig von der Preisverleihung.
  • Eine Bio-Bibliographie der Autorin/des Autors muss vorliegen.
  • Einsendeschluss ist der 5. April 2011.

Jury
Eine fünfköpfige Fachjury, der Vertreterinnen und Vertreter aus unterschiedlichen Bereichen der Literaturvermittlung und -förderung, eine Lyrikerin bzw. ein Lyriker sowie eine Vertreterin/ein Vertreter der Stadt Hagen angehören, entscheidet sowohl über den Hauptpreis als auch über die Förderpreise.
Die Entscheidung der Jury ist nicht anfechtbar.
Ein Anspruch auf Preisvergabe besteht nicht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Die Bewerbungsunterlagen können aus organisatorischen Gründen nicht zurückgesandt werden.
Die Preisverleihung findet am 3. September 2011 in Hagen statt.

Einsendungen und Informationen:
Kulturbüro der Stadt Hagen
Museumsplatz 3
58095 Hagen
Sigrun Politt Telefon: 02331.207 48 70; Mail: sigrun.politt@stadt-hagen.de
Elena Grell Telefon: 02331.207 48 65; Mail: elena.grell@stadt-hagen.de
Rita Viehoff Telefon: 02331.207 26 21; Mail: rita.viehoff@stadt-hagen.de

Quelle: Uschtrin

Friedrich Martin von Bodenstedt

Gustav-Regler-Preis bis 31.12.10

GUSTAV-REGLER-PREIS der Kreisstadt Merzig
&
GUSTAV-REGLER-FÖRDERPREIS des Saarländischen Rundfunks (SR)

Die Kreisstadt Merzig verleiht gemeinsam mit dem Saarländischen Rundfunk in Würdigung von Werk und Lebensgeschichte des Schriftstellers Gustav Regler, zur Anerkennung literarischer Verdienste um interkulturelle und internationale Verständigung sowie zur Förderung junger Autoren den Gustav-Regler-Preis der Kreisstadt Merzig und den Gustav-Regler-Förderpreis des SR. Diese Preise werden alle drei Jahre am Geburtstag Reglers in Merzig verliehen.

Der Hauptpreis der Kreisstadt Merzig ist mit 5.000 Euro, der Förderpreis des SR mit 2.500 Euro dotiert.

Mit dem Hauptpreis wird eine bereits erbrachte herausragende literarische Leistung prämiert. Beide Preise dürfen auch Übersetzer auszeichnen und Autoren, die sich reportageliterarischer oder essayistischer Formen bedienen. Das Schwergewicht bei der Beurteilung soll auf der literarischen Qualität liegen.

Eine mehrmalige Auszeichnung derselben Person mit dem selben Preis ist ausgeschlossen, ebenso eine Vergabe an juristische Personen oder Institutionen.

Der Gustav-Regler-Förderpreis des SR ist eine selbständige Auszeichnung im Rahmen des von der Kreisstadt Merzig verliehenen Gustav-Regler-Literaturpreises. Mit dem Förderpreis wird ein „junger“ Autor ausgezeichnet für einen deutschsprachigen Text von max. 20 Seiten Umfang (pro Seite 30 Zeilen à 60 Zeichen), der sich in literarisch überzeugender Weise
– mit dem Werk von Gustav Regler auseinandersetzt oder
– eine eigenständige Arbeit in der Nachfolge des saarländischen Autors und Weltbürgers darstellt.

Für die Nachfolge können thematische, biografische, interkulturelle oder regionalgeografische Kriterien heran gezogen werden. Unter „jung“ sind Autoren zu verstehen, die nicht mehr als drei eigenständige Veröffentlichungen vorweisen sollten.

Der SR hat das Recht, den Text des Förderpreisträgers einmalig zu senden. Autoren, die sich um den Förderpreis bewerben, schicken ihre Texte bis zum jeweiligen angegebenen Einsendetermin an die Stadtbibliothek Merzig, Stichwort „Regler-Förderpreis des Saarländischen Rundfunks“ (Adresse s. unten).

Über die Vergabe der Preise entscheidet eine Jury, die vom Oberbürgermeister berufen wird. Ein (nicht abstimmungsberechtigter) Moderator, der vom Oberbürgermeister bestimmt wird, leitet die Sitzung.

Der Jury gehören an:
– der vorherige Preisträger (im Vertretungsfall der Förderpreisträger)
– der Oberbürgermeister der Kreisstadt Merzig oder sein Beauftragter
– ein Vertreter des Saarländischen Rundfunks von SR2 Kultur-Radio
– ein Vertreter der Regler-Forschungsstelle der Universität des Saarlandes
– ein Vertreter der saarländischen Schriftstellerverbände
– ein Vertreter aus dem Bereich der Literatur von Elsass oder Lothringen
– ein Vertreter aus dem Bereich der Literatur aus Luxemburg
Die Jury tagt nichtöffentlich. Die Mitglieder der Jury sind zur Verschwiegenheit über den Verlauf der Beratungen verpflichtet. Die Auswahl der Preisträger ist schriftlich zu begründen. Ein Rechtsanspruch auf Verleihung der Preise besteht nicht. Ansprüche aus §§ 657-661 BGB sind nicht ableitbar.

Vorschlagsberechtigt ist jedermann, allerdings ist eine schriftliche Begründung erforderlich. Vorschläge für den Hauptpreis und Bewerbungen für den Förderpreis sind zu richten an die

Stadtbibliothek der Kreisstadt Merzig
Hochwaldstr. 47
66663 Merzig.

Eigenbewerbungen für den Hauptpreis sind ausgeschlossen.

Die Preisverleihungen finden im Rahmen einer Feierstunde statt. Den Förderpreis überreicht ein Vertreter des Saarländischen Rundfunks.

Einsendeschluss für Vorschläge und Bewerbungen ist der 31.12.2010 (Datum des Poststempels).

Die Personenbezeichnungen in männlicher Form gelten in der weiblichen Form entsprechend.

Für Rückfragen: StadtBibliothek Merzig, Hochwaldstr. 47, 66663 Merzig, Telefon: 06861/85394, stadtbibliothek@merzig.de

Quelle: Uschtrin

Herzlichen Glückwunsch!

Am Samstag feierte Verleger Helge Malchow (Kiepenheuer & Witsch) seinen sechzigsten Geburtstag. Aus diesem Anlass führte Welt Online ein Interview mit dem ehemaligen Lehrer, in dem er unter anderem über seinen Beruf, die Beziehung zu seinen Autoren und die Frage: „Wie schreibt man einen Bestseller?“ , spricht.

Vielen Dank an Hans-Peter Roentgen, der im Montsegur-Forum auf dieses Interview hingewiesen hat.

Wie macht ihr es denn?

Das ist im Prinzip eine in verschiedenen Variationen und zu diversen Themen immer wieder gestellte Frage in Autorenforen.

Welche Musik hört ihr beim Schreiben? Wo nehmt ihr eure Inspiration her? Schreibt ihr morgens, mittags, abends oder vielleicht gar nachts? Wisst ihr, wann eure Figuren Geburtstag haben? Wie macht ihr es denn?

Diese und ähnliche Fragen mögen im Einzelnen tatsächlich ganz interessant sein und den viel gerühmten Blick über die Schulter ermöglichen, aber mit der Zeit beginnt man sie geflissentlich zu überlesen. Zum einen, weil man gelernt hat, dass die Herangehensweisen beinahe so vielfältig sein können wie die Autoren, die sich ihrer bedienen, dass man nur für sich selbst den besten Weg finden kann, zum anderen weil die Häufigkeit solcher Fragen beinahe umgekehrt proportional mit der Erfahrung ihrer Fragesteller steigt.

Vor allem, wenn sie eigentlich nur die äußersten Rahmenbedingungen des Schreibens streifen, kann ich mit derartigen Fragen wenig anfangen. Je mehr sie sich von der Peripherie des Schreibprozesses zentralen Problemen des Handwerks zuwenden, desto eher vermute ich dann doch eine interessante und bereichernde Diskussion.

So wie es gerade bei Montségur geschieht. Hier geht es um die Frage der Vorplanung eines Romans, also des Plottens. Im Besonderen darum, wie viel Vorplanung zu viel ist. Sicher, auch hier gilt, jeder muss das für ihn richtige Maß selber finden, von „ganz ohne“ bis „bis ins kleinste Detail ist alles möglich.

Oder wie es in der Diskussion eine geschätzte Kollegin ausdrückt:

Ich denke, es ist sehr wichtig, den eigenen Erfahrungen zu vertrauen, sich die eigene erprobte Methode zuzugestehen, hier nichts durch Zweifel umzustossen.

Ich denke aber, es ist auch wichtig, offen zu bleiben, Ausschau zu halten und, wenn man etwas entdeckt, das das eigene erweitern, ergaenzen, steigern kann, zuzugreifen.

Der zweite Teil des Zitats nämlich macht die Diskussion im Forum dennoch überaus interessant, wenn teilweise gestandene Autoren ausplaudern, warum sie wie arbeiten, was ihnen hilft und was ihnen im Weg steht.

KeinArtikel

KeinBuchAls ich es auf Albis Blog entdeckt habe, war ich sofort so begeistert von dieser tollen Idee, dass ich am liebsten gleich diesen Artikel verfasst hätte. Aber noch wichtiger erschien mir, dass ich damit einem lieben Menschen eine schöne Geburtstagsüberraschung machen konnte. Daher musste der Artikel noch etwas warten.

Dabei greift die KeinBuch-Sucht bereits um sich. Selbst aktiv werden ist eben gefragt.

Was es mit dieser wundervollen Freizeitgestaltung auf sich hat und welche Kreise sie unter anderem bei Twitter und Facebook bereits zieht, lest ihr am besten auf KeineWebsite nach.

Gedicht gefällig?

Du willst deinen Partner mit einer besonderen Aufmerksamkeit überraschen?
Du suchst noch ein ganz persönliches Geschenk zum 50. deiner Mutter?
Du sollst die Firmenfeier organisieren, aber dir fehlt noch der lyrische Kick?
Vielleicht gilt es auch, den oder die Angebetete(n) endlich endgültig von dir zu überzeugen.

Dann schau doch mal bei den Versklopfern vorbei.