Ein bisschen Musik

Befreundete Autoren, Foto: Hasloo Group Production Studio
Befreundete Autoren, Foto: Hasloo Group Production Studio
© Hasloo Group Production Studio

Waaaaaaas? Warum hatte ich den eigentlich bis heute nicht in meiner Linkliste? Schäm dich, Herr Bobrowski! Den kannst du deinen Lesern doch nicht vorenthalten! Heimlich abonnieren und keinem davon erzählen, is nich!

Hab ich also gleich nachgeholt: Habe dieses intelligente Blog meines (liebens-) werten Wiener Autorenkollegen Thomas Mühlfellner in die Linkliste aufgenommen. Darin schreibt er übers Lesen und Schreiben. Und ein bisschen über Musik. Denn, so heißt es dort, „was wären Geschichten ohne dazu passende Musik“? Unbedingt einen (regelmäßigen) Besuch wert!

Gepitcht: Zoo…oh!

© BennoP
© BennoP
© BennoP

Schreibübungen der Kategorie „Gepitcht“ sollen dir Anregungen für eine (kleine) Geschichte geben. Ersetze Prota* durch eine Figur deiner Wahl, lass deine Fantasie spielen und schreibe eine spannende, lustige traurige, … Story über die gepitchte Begebenheit:

Prota findet die Idee seiner neuen Freundin toll, mal wieder in den heimischen Zoo zu gehen, doch ahnt er nicht, dass er von diesem Zoobesuch nie zurückkehren wird.

*Der Übersichtlichkeit wegen verwende ich im Pitch immer nur eine Form, mal die männliche, mal die weibliche. Ob du dich an diese Vorgabe halten willst oder sie ignorierst, ist ganz dir überlassen.

Weitere Schreibübungen

LesBar: „speciale“

LesBar, Foto: Anneka
LesBar, Foto: Anneka
© Anneka

Neulich traf ich einen Freund wieder, der mir erzählte, er habe sich in einem Sternerestaurant als Koch beworben. Ich äußerte meine Verwunderung, da ich von seinen Fähigkeiten am Herd gar nichts gewusst habe. Darauf lud er mich ein, eben diese am kommenden Wochenende selbst zu erschmecken.

Voll Vorfreude und in gespannter Erwartung suchte ich ihn auf und ließ mich an seinem Esstisch nieder. Der etwas seltsame Geruch, der seine Wohnung durchzog, mochte mich irritieren, doch ich bin ein aufgeschlossener Mensch und neige nicht zu vorschnellen Urteilen. Das Antlitz des Gerichts, das mir nun kredenzt wurde, arbeitete jedoch noch konsequenter gegen meinen Appetit. „Spaghetti speciale“, erklärte mir mein Freund auf meinen fragenden Blick.

Ich nahm ein bisschen von dem „speciale“ auf die Gabel und führte es zum Mund, aufmerksam beobachtet vom künftigen Sternekoch. „Ziemlich versalzen, findest du nicht?“, äußerte ich in höflicher Zurückhaltung.
Mit einem milden Lächeln entgegnete er: „Das muss so sein. Ist vielleicht nicht jedermanns Geschmack, aber man kann es ja nicht jedem recht machen.“
Also versuchte ich die nächste Geschmacksprobe weniger subjektiv zu beurteilen. „Und du meinst, eine Mischung aus aufgewärmtem, mit Ketchup, Mayonaise und Senf versetztem Apfelmus ist eine gut gewählte Soßenbeilage?“
Das Lächeln verschwand. „Ich merke schon, du hast wenig Ahnung von der Cuisine. Kreativität ist gefragt. Das ist es, was zählt. Die Abkehr vom Gewohnten und vom Massengeschmack …“
„Die Spaghetti sind ja total verkocht!“, unterbrach ich ihn.
Er nahm mir den Teller weg. „Das muss ich mir nicht anhören! Nicht von so einem Banausen. Kritik ist ja in Ordnung, wenn sie konstruktiv ist, aber du reitest hier auf Kleinigkeiten rum statt das Gericht als Ganzes zu beurteilen.”

Auf dem Weg nach Hause hatte ich das dumpfe Gefühl, ein Déjà-vu erlebt zu haben. Aber das bildete ich mir wahrscheinlich nur ein.

Der mucCon stellt sich vor

mucCon? Was ist das denn? Hier die Antwort:

Was?
Der mucCON ist ein Literatur-Con mit Schwerpunkt Fantastik und findet im Jahr 2011 zum ersten Mal statt.

Wann?
6. November 2011 von 10:00 bis 20:00 Uhr.

Wer?
Autoren, Referenten, Künstler, Aussteller, Verleger, … – und natürlich Bücherfreunde und Literaturliebhaber jeden Alters.

Wo?
Oberangertheater, Oberanger 38, 80331 München.

Warum?
In München und um München herum existiert noch kein vergleichbares Angebot. Natürlich gibt es die eine oder andere Büchermesse, das eine oder andere Literaturfest. Dort triffst du aber immer nur die mittleren und großen Verlage, nicht die Kleinverleger, deren Bücher in deinem Regal stehen. Wir wollen Literatur zum Anfassen! Auf dem mucCON triffst du alte und neue Freunde, kannst im reichhaltigen Bücherangebot stöbern, hier ein Spiel ausprobieren, dort ein Fan-T-Shirt oder ein fantastisches Schmuckstück kaufen.

Bei uns findest du ein vielfältiges Angebot an garantiert nicht alltäglichen Produkten rund ums Buch und obendrauf ein fantastisch-literarisches Zusatzprogramm. Du hast direkten Kontakt zu den Verlegern und lernst unsere Autoren und Künstler persönlich kennen.

Mehr erfährst du unter http://www.muc-con.de

Flaschenpost für Hamburger bis 28.02.11

AstroArt-Literaturwettbewerb: »Flaschenpost«

Sonnige Berichte von exotischen Inseln, Hilferufe aus verlorenen Welten, romantische Liebesgrüße, Zahlungsanweisungen aus Übersee oder lustige Kinderstreiche – es gibt viele gute Gründe, eine Flaschenpost ins Wasser zu werfen. Ebenso unterschiedlich kann die Auswahl des Gewässers sein: Vom weiten Ozean über den Gebirgsbach bis zur Badewanne. Und wo findet man diese Botschaften? Am Sandstrand, im Ententeich oder gar im Altglascontainer? Finden sich alte Freunde  oder neue Lieben? Oder erhält man nervige Post von einer altbekannten „Flasche“?  Kleine Botschaften können ein Leben verändern.

Schicken Sie Ihre Fantasie auf Reisen und uns Ihre schönste Geschichte zum Thema „Flaschenpost“.

Zu gewinnen gibt es:

1. Platz: 1200,- Euro
2. Platz:  600,- Euro
3. Platz:  400,- Euro

Der oder die Erstplatzierte erhält den AstroArt-Literatur-Wanderpokal (gestaltet von Angelika Pöter);
alle drei SiegerInnen werden im „Hamburger Abendblatt“ veröffentlicht.

Teilnahmebedingungen:

Jeder Interessierte mit Erstwohnsitz im Großraum Hamburg (HVV-Einzugsgebiet) kann mit einem bisher unveröffentlichten Prosatext, der eine Länge von 5 Normseiten (30 Zeilen à 60 Anschläge) nicht überschreitet (längere Texte werden nicht berücksichtigt!), am Wettbewerb teilnehmen.

Das Motto lautet: „Flaschenpost“ und darf im Titel der Geschichte enthalten, jedoch nicht (!) alleiniger Titel des eingereichten Prosatextes sein.
Der Wettbewerbsbeitrag muss in dreifacher Ausfertigung, gerne auf Recyclingpapier, per Post eingereicht werden (per Mail eingereichte Beiträge sind nicht zulässig und werden ungelesen gelöscht).
Den drei Exemplaren des Teilnahmebeitrags, auf dem nur der Titel der Geschichte, jedoch nicht der Name des Verfassers stehen darf, liegt ein Bogen mit Titel der Geschichte, Name und Kontaktdaten des Autors bei.

Einsendeschluss ist der 28.02.2011

Die GewinnerInnen werden bis zum 31.05.2011 benachrichtigt, die Preisverleihung findet am 4. oder 5. Juni (exakter Termin wird rechtzeitig mitgeteilt) auf dem Harburger Binnenhafenfest statt.

Mit der Teilnahme am Wettbewerb versichert jede/r Autor/in ausdrücklich, dass er/sie den Beitrag selbst verfasst hat und keine Rechte Dritter verletzt. Zudem erklärt sich jede/r Teilnehmer/in grundsätzlich bereit, auf der Preisverleihungsveranstaltung ihren/seinen Beitrag öffentlich zu lesen.

Einsendungen an: für Fragen: Literaturwettbewerb@schreibfreiheit.de

Kulturwerkstatt Harburg
– Kennwort: Literaturwettbewerb –
Kanalplatz 6
21079 Hamburg

Jury:

  • Rüdiger Käßner (Autor, Veranstalter, Literaturwissenschaftler)
  • Dr. Stefanie Charlotte Maeck (Journalistin, Literaturwissenschaftlerin)
  • Huug van’t Hoff (Autor, Kultursoziologe)
  • Ella Marouche (Autorin, Veranstalterin)

Quelle: Uschtrin

Nachfolger

Heute habe ich ihn begonnen. Sachte und langsam zunächst, denn andere Projekte haben erst einmal Priorität. Aber eigentlich bin ich damit sowieso weit vor dam Plan.

Mit dem Nachfolger von „Das Lächeln der Kriegerin“ , meinem Debütroman, kehre ich nach Laindor zurück, um viele alte und neue Freunde und Gegenden (wieder-) zu treffen. Es wird ein eigenständiger Roman, der epischer und umfangreicher werden soll als der Vorgänger. Arbeitstitel: „Die Tränen der Gräfin“.

Dass ich jetzt schon damit beginne, hat einen einfachen Grund: Der Krimi ist vorerst auf Eis gelegt, weil er leider beim vorbestimmten Verlag nicht so angekommen ist, wie ich es mir erhofft hatte. Ich werde ihn mir später wieder vornehmen, Exposé und den fertig geschriebenen ersten Teil überarbeiten und es bei anderen Verlagen oder einer Agentur versuchen.

Nun betreibe ich als erstes Recherchen in meinen Aufzeichnungen zur Kriegerin. Ist wie eine Reise in die Geschichte.

Pflanzen greifen an!

Die TriffidsAls kleiner Junge war ich oft bei meinem besten Freund zu Gast. Die ganze Familie liebte Hörspiele. Viele schaurig schöne Abende verbrachte ich dort mit den „Drei ???“ und anderen Klassikern.

Aber einer dieser Abende sollte für mich zu einem Erlebnis der besonderen Art werden, denn ich konnte danach die ganze Nacht nicht mehr einschlafen. Meine Gastgeber hatten das vierteilige Hörpiel des WDR „Die Triffids“ mitgeschnitten und wir führten es uns an diesem Abend komplett zu Gemüte.

Möglicherweise war ich durch meine Eltern zu gut vor Grusel und Spannung beschützt worden, dieses Hörspiel jedenfalls raubte mir den letzten Nerv. Kaum auszuhalten, die Bedrohung in der dunklen Welt nach der Katastrophe, die von den von Menschenhand gezüchteten Pflanzenkreaturen, den Triffids, ausging.

Ob sich dieser Nervenkitzel wiederholen lässt, werde ich hoffentlich bald austesten können, habe ich doch den Roman John Wyndhams von meiner Freundin geschenkt bekommen. Es wird eine Reise zurück in eine unvergessliche Nacht des Grauens, die ich in  meiner Kindheit erlebte.