Skriptkieker: Pony

Foto: Pixabay
Skriptkieker: Foto: pixelparticle
Skriptkieker
(Foto: © pixelparticle)

Anfang eines Kurzgeschichtenmanuskripts:

Die wenigsten Ponys sind gute Tänzer. Das dachte Turia Lunnister, als sie vor der Schenke Halt machte.

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Fantasyautor*innen

Befreundete Autoren, Foto: Hasloo Group Production Studio
Befreundete Autoren
(Foto: © Hasloo Group Production Studio)

Bei Janetts Meinung ist gerade Bestsellerautor und Geschichtenweber Andreas Gruber zum Interview angetreten, da fiel mir ein, ich könnte hier auch einmal wieder auf meine Interviewreihe aufmerksam machen, zumal auch dort zuletzt zwei liebe und erfolgreiche Kolleginnnen aus dem Fantasygenre zugegen waren, nämlich Daniela Knor und Ju Honisch. Was sie so zu sagen hatten, sollte man sich keinesfalls entgehen lassen!

Fantasyautorin Daniela Knor, Foto: © Torsten Bieder
Fantasyautorin Daniela Knor, Foto: © Torsten Bieder

Ungezwungen

Lesungsbanner

Cover: Die Rache der FederManche haben es vielleicht schon gehört: Ich lese mit den lieben Kollegen in Leipzig auf der Buchmesse. Am 18. März ab 10.30 Uhr auf der Fantasyleseinsel. Bislang habe ich mich mit Informationen dazu zurückgehalten, denn meine KollegInnen und ich hofften noch, dass sich das vielleicht als Ente … äh … dass am Ende wir vielleicht doch nicht müssen … können … dürfen … ähm …

Jedenfalls freuen wir uns alle ganz ungemein darauf. Denn natürlich machen wir das ganz freiwillig. Wie auch sonst? Kann uns ja schließlich keiner, also niemand, also absolut überhaupt niemand keiner dazu zwingen. Schon das Buch, aus dem wir lesen, ist ja entstanden, weil wir uns rächen … äh … weil ich den Rechen  … weil wir damit rechnen …

Ach was, wir verraten euch das einfach alles bei der Lesung. Oder auch nicht. Doch, klar, da sind wir auf jeden Fall. Wir müssen ja. Nicht. Was? Aua! Ja, klar, wollte ich doch gerade schreiben:

Freitag, 18. März, 10.30 Uhr, Buchmesse Leipzig, Halle 2, Stand H309. Es lesen Claudia Toman, Stefan Cernohuby, Wolfgang Schroeder und Philipp Bobrowski aus „Die Rache der Feder“ (Geschichtenweber, Arcanum Fantasy).

Gut so? Aua!

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Skriptkieker: Sorgen

Skriptkieker: Foto: pixelparticle
Skriptkieker: Foto: pixelparticle
Skriptkieker
(Foto: © pixelparticle)

Aus einem Romanmanuskript:

Er hörte sie hereinkommen, und sein Lächeln kehrte zurück. Er blieb an seinem Platz, wartete, bis sich ihre Arme um seine Taille legten und ihr warmer Körper sich an seinen Rücken schmiegte.
„Du sorgst dich.“

Geschichtenweber wieder auf dem BuCon

BuCon 2013

GW-LogoAuch dieses Jahr zieht es die Geschichtenweber wieder auf den BuCon, das Treffen der deutschen Phantastikszene am Buchmessesamstag in Dreieich.

Am 17.10.15 stehen wir euch also am Stand Rede und Antwort. Dort findet ihr auch die unter unserem Label entstandenen Bücher, von denen wir euch die neuesten ab 13.00 Uhr auf einer Lesung vorststellen werden.

Ab 19.00 Uhr schließlich wird auf der Hauptbühne der Deutsche Phantastik Preis verliehen. Wie nahezu in jedem Jahr sind auch dieses Mal wieder Geschichtenweber in verschiedenen Kategorien nominiert, wie ich bereits hier berichtete. Für Claudia und mich ist es in diesem Jahr noch etwas besonderer, denn wir sind nicht nur in der Anthologie Dampfmaschinen und rauchende Colts vertreten, die als Beste Original Anthologie nominiert ist, sondern unsere Geschichte daraus, Sea, ist ebenfalls als beste Kurzgeschichte nominiert.

 Wir freuen uns also darauf! 🙂

Nominiert! Deutscher Phantastik Preis

Sea – Ein Steampunk-Western

DampfmaschinenFalls ihr es noch nicht mitbekommen habt: Die Endrunde des Deutschen Phantastik Preises ist gestartet und läuft noch bis zum 19. Juli. Nominiert ist unter anderem die Geschichtenweber-Anthologie „Dampfmaschinen und rauchende Colts“ in der Kategorie „Beste Original-Anthologie/Kurzgeschichten-Sammlung“. Da freuen sich Claudia Toman und ich, sind wir doch mit unserer ersten echten gemeinsamen Geschichte „Sea“ in dieser Anthologie vertreten. Mehr noch: „Sea“ ist obendrein als „Beste deutschsprachige Kurzgeschichte“ nominiert! Sea – Ein Steampunk-Western

Generell sind die Geschichtenweber dieses Jahr unter den Nominierten zahlreich. So sehr, dass ich schon fast den Überblick verliere und daher vorsichtshaber das Wort an Gwili übergebe, der das auf der Geschichtenweber-Facebookseite so schön zusammengefasst hat:

Die Edition Geschichtenweber ist beim diesjährigen Deutschen Phantastik Preis wieder einmal gut vertreten. 😀

In der Kategorie „Beste Original-Anthologie“: durch die Herausgeberpaare Stefan Cernohuby (Prometheus) und Wolfgang Schroeder (Gwilildan) mit „Dampfmaschinen und rauchende Colts“ sowie Vanessa Kaiser (Enni) und Thomas Lohwasser (Thanatos) mit „Dunkle Stunden“.
Ulrich Burger (Uli Burger) ist als Mitherausgeber der Anthologie „Geschichten aus dem Drachenwinkel“ ebenfalls nominiert, genauso wie Sean O’Connell (seanwriter67) als Mitherausgeber von „Exotische Welten“.

In der Kategorie „Beste Kurzgeschichte“: durch die Autorenpaare Claudia Toman (Eowyn) und Philipp Bobrowski (Thorongil) mit ihrer Geschichte „Sea“ aus „Dampfmaschinen und rauchende Colts“ sowie Vanessa Kaiser und Thomas Lohwasser mit ihrer Story „Der letzte Gast“ aus „Dunkle Stunden“.

Und last but not least Andrea Bottlinger (mohya) zusammen mit Christian Humberg für „Geek, Pray, Love: Ein praktischer Leitfaden für das Leben, das Fandom und den ganzen Rest“ in der Kategorie „Bestes Sekundärwerk“.

Wir würden uns alle freuen, wenn ihr ab dem 20. Juni 2015 für eure Favoriten abstimmen würdet. Für wen auch immer, Hauptsache, ihr stimmt ab!
Denn schließlich ist der Deutsche Phantastik Preis ein Publikumspreis und wird nicht von einer Jury verliehen.
Ihr habt es also in der Hand!

(Wolfgang Schroeder/Gwilildan)

Gerade dem letzten Absatz möchte ich mich voll und ganz anschließen. Wir freuen uns über jeden, der für seine persönlichen Favoriten abstimmt, und sind gespannt, ob dabei auch etwas für uns abfällt. 🙂

Also noch einmal: Hier geht es zur Abstimmung!

Probeschreiben

Vom Schreibtisch, Foto: Marko Tomicic
Vom Schreibtisch, Foto: Marko Tomicic
Vom Schreibtisch
(Foto: © Marko Tomicic)

In meinem letzten Beitrag zum Thema, was sich gerade so auf meinem Autorenschreibtisch tut, schrieb ich unter anderem:

Zum anderen warte ich derzeit auf Rückmeldung zu einem Exposé (Ende letzten Jahres recht kurzentschlossen verfasst) zu meinem nächsten Romanprojekt, das ich ganz wunderbar finde (Fantasy – bin schon richtig heiß drauf). Dazu werde ich dann hoffentlich bald (oder irgendwann) mehr berichten können.

Und ja, ein bisschen was tut sich tatsächlich. Im Moment noch ähnlich spontan, wie schon das Exposé entstanden ist. Ich habe nämlich in Hinblick auf die Leipziger Buchmesse begonnen, eine Leseprobe zu dem Projekt zu schreiben. Viel Zeit habe ich dafür leider nicht, aber ich bin zuversichtlich, dass bis zur Messe ein bisschen Text zusammenkommt. Viel verraten will ich natürlich noch nicht, zumal für dieses ungelegte Ei ja noch nicht mal ein Huhn gefunden ist, aber ein kleines Pröbchen aus der Probe darf schon mal sein:

Sie sah zum Rand der kleinen Lichtung, dorthin, wo der Vogel, vermutlich ein Rabe, sitzen musste. Sie spürte in der Dunkelheit, wie er sie beobachtete. Hatte er sie verraten?

Uiuiui! Spannung pur, oder? 😉 Na ja, bis zum nächsten Mal dann.

Erfunden?

Autora Auge, Foto: Voronin76
Autora Auge, Foto: Voronin76
Autora Auge
(Foto: © Voronin76)

Autora Auge: Hallo, Herr Clock, oder darf ich noch Emmerich sagen?

Emmerich: Emmerich.

Autora Auge: Wie alt bist … sind Sie eigentlich?

Emmerich: Achtundzwanzig.

Autora Auge: Äh … tatsächlich?

Emmerich: Achtundzwanzig.

Autora Auge: Gut. Nun zu meiner Frage: …

Emmerich: Noch eine?

Autora Auge: Sie sind eine der Hauptfiguren in der Geschichte Sea aus der Anthologie Dampfmaschinen und rauchende Colts. Sie arbeiten als Erfinder, oder?

Emmerich: Ja, Erfinder. Ich bin Erfinder.

Autora Auge: Und Sie haben mit Sea zu tun? Wer oder was ist Sea eigentlich?

Emmerich: Sea ist groß. Sea ist stark. Jeder ihrer Arme könnte Sie töten. Gefahr! Ich muss es aufhalten, ihn aufhalten, aufhalten! Sea darf nicht … es ist doch nicht ihre Schuld. Muss es verhindern …

Autora Auge: Ja, danke, Emmerich, danke für das aufschlussreiche Interview. Kann den mal jemand ins Bett bringen?

LesBar: Dem Tod verfallen

LesBar, Foto: Anneka
LesBar, Foto: Anneka
LesBar
(Foto: © Anneka)

War es nicht gerade das Geheimnisvolle, das mich angezogen hatte? Dieser Blick aus den Augen einer Leopardin?
Vom ersten Moment an hatte ich mir gewünscht, ihr zum Opfer zu fallen. War ich nun, nachdem ich schon fast verzweifelt aufgegeben hatte, endlich dem Ziel dieser Wünsche näher gekommen?

Ohne Zweifel. Denn ich befand mich allein mit ihr in einem abgedunkelten Zimmer. Ihrem Zimmer. Nur das Licht einer Kerze ließ ihre Augen funkeln.
Ihr Blick verriet mir, dass ich hoffnungslos verloren war. Sie musste nicht heucheln. Ich hatte begriffen, was unbegreiflich war. Und ich sah keinen Grund, mich dagegen zu wehren.

Ihre Kleidung und was ich im Schein der Kerze von der Einrichtung erkennen konnte, versetzte mich in eine andere Zeit. Eine andere Welt, die nun betreten wurde von einem weiteren Wesen, nicht weniger fesselnd als meine Leopardin, doch das Haupt schwarz behaart. Ein Panther!

Stumm saß ich ihnen gegenüber, still maßen mich ihre Blicke.
Dann, ein Schnurren! Auf leisen Sohlen näherten sie sich, zum Sprung bereit.
Sie spielten ein Spiel, spielten mit ihrer Beute. Sanft strichen ihre Pfoten über meinen Leib, die Krallen verborgen. Verräterisch kitzelte das Haar der einen meine Brust, liebkoste die Nase der anderen meinen Bauchnabel.

Es war kein Sträuben, das alle Härchen an meinem Körper aufrichtete. Die Erregung schickte mir heiße und kalte Schauer. Und als meine Männlichkeit auferstand, fühlte ich den Betrug, den dieses Wort der Stärke in sich barg. Doch ich lächelte.

Lächelte noch, als sie die Zähne bleckten, die Krallen aus den Tatzen fuhren, aus dem Schnurren ein Fauchen wurde und ich, in diesem Moment höchsten Glücks, dem Tod entgegensah.

__________

© Ben Philipp

Vom Schreiben und Warten

Vom Schreibtisch, Foto: Marko Tomicic
Vom Schreibtisch, Foto: Marko Tomicic
Vom Schreibtisch
(Foto: © Marko Tomicic)

Von meinem Autorenschreibtisch gibt es im Moment eigentlich nicht allzu viel zu berichten. Das liegt natürlich zum einen daran, dass sich die Arbeit auf dem Lektorenschreibtisch stapelt (nur, falls das nicht klar ist: Rein physisch ist das genau derselbe Schreibtisch). Zum anderen warte ich derzeit auf Rückmeldung zu einem Exposé (Ende letzten Jahres recht kurzentschlossen verfasst) zu meinem nächsten Romanprojekt, das ich ganz wunderbar finde (Fantasy – bin schon richtig heiß drauf). Dazu werde ich dann hoffentlich bald (oder irgendwann) mehr berichten können.

Ansonsten steht vorerst nur die Überarbeitung einer Kurzgeschichte für die Geschichtenweber an. Und Herr Pseudonym hat Arbeit in Serie.

Steampunk-Western: Dampfmaschinen und rauchende Colts

Dampfmaschinen

DampfmaschinenIch bin noch gar nicht dazu gekommen, die neuesten Publikationen hier vorzustellen. Beginnen wir also diese Woche mit einem Geschichtenweber-Projekt, der Steampunk-Western-Anthologie „Dampfmaschinen und rauchende Colts„, die inzwischen schon eine Weile erhältlich ist.

Gemeinsam mit Claudia Toman habe ich die Geschichte „Sea“ beigesteuert, zu der ich im nächsten Artikel noch ein bisschen was sagen möchte.

Hier erst einmal die Informationen zu der Anthologie, wie man sie auf der Verlagshomepage findet:

Dampfmaschinen und rauchende Colts
(Hrsg. von Stefan Cernohuby und Wolfgang Schroeder)

Wir schreiben das Jahr 1876. Die gewaltige Kraft des Dampfes hat die Welt erobert und sie durch ihre Errungenschaften ein wenig kleiner werden lassen. Dampfbetriebene Schnellboote durchqueren die sieben Weltmeere. Riesige Luftschiffe verdunkeln den Himmel über den Städten. Täglich werden die Grenzen des Machbaren erneut ausgelotet und erweitert.
Inmitten der kargen Einöde des mittleren Westens ist ein amerikanischer Wissenschaftler dabei, die vorhersehbaren Energieprobleme der Zukunft zu lösen. Doch er wird beobachtet. Und als die Gelegenheit günstig erscheint, bringen Spione des russischen Zaren den Wissenschaftler und seine Maschine in ihre Gewalt.
Eine Entführung, die eine ganze Kette von Ereignissen in Gang setzt …

Folgen Sie den Spuren der Entführer und begleiten Sie deren Verfolger quer durch den Wilden Westen auf ihrem Weg in Richtung Ozean. Erleben Sie Gewalt, Verzweiflung, Schießereien und jede Menge Steampunk-Flair. Frei nach dem Motto: „Mit Volldampf gen Westen!“

Inhalt:
Nebel über der Oakland Bay – Chris Schlicht
… und die Welt zu meinen Füßen – Wolfgang Schroeder
Die Crew der Washington – Andrea Bottlinger
Ein ganz normaler Auftrag – Gerd Scherm
Totentanz – Sean O’Connell
Pier 49 – Andreas Zwengel
Die Fahrt nach Topeka – Gerd Scherm
Sea – Claudia Toman & Philipp Bobrowski
Entführt – Gerd Scherm
Für eine Handvoll Steam – Vincent Voss
Craters of the moon – Michael Wozonig
Queen Victoria auf der Rinderzucht – Marco Ansing
Zwei Seiten einer Medaille – Stefan Cernohuby

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Ihr werdet schon Sea-n!

Dampfmaschinen
Vom Schreibtisch, Foto: Marko Tomicic
Vom Schreibtisch
(Foto: © Marko Tomicic)

Soll  ich es euch schon zeigen? Das Cover der nächsten Anthologie, in der eine Geschichte von mir erscheint? Eine ganz besondere Geschichte, weil ich sie nämlich erstmals nicht allein geschrieben habe, sondern immer abwechselnd mit meiner Freundin, der wunderbaren Claudia Toman. Na, okay. Und falls ihr wissen wollt, warum unsere Geschichte „Sea“ heißt – na, ihr werdet schon …

Also, hier ist es in ganz groß:

Dampfmaschinen

Federwelt

Vom Schreibtisch, Foto: Marko Tomicic
Vom Schreibtisch, Foto: Marko Tomicic
Vom Schreibtisch
(Foto: © Marko Tomicic)

Bevor ich mich endlich mal wieder an einem Romanplot versuchen werde, darf ich mich noch mit zwei Artikeln für die Federwelt beschäftigen. Einer ist bereits nahezu abgeschlossen und hat schon eine Überarbeitung hinter sich, mit dem anderen habe ich gerade begonnen. In beiden geht es im wahrsten Sinne des Wortes um phantastische Themen. Für die Zielgruppe hoffentlich interessant.

Unter Protest

Autora Auge, Foto: Voronin76
Autora Auge, Foto: Voronin76
Autora Auge
(Foto: © Voronin76)

Autora Auge:
Hallo, Wankon, ich freue mich, dass du Zeit für mich hast.

Wankon:
Ja.

Autora Auge:
Du hast einen Auftritt in einem Kochbuch mit dem Titel „Die Köche III„. Ausgerechnet da ist dir aber so richtig übel. Wer oder was ist denn dafür verantwortlich, dass du nur unter größtem Protest bereit bist, in dein Elternhaus zu gehen?

Wankon:
Meine Mutter.