Gepitcht: Links vor rechts

Foto: Pixabay

Schreibübungen der Kategorie „Gepitcht“ sollen dir Anregungen für eine (kleine) Geschichte geben. Ersetze Prota* durch eine Figur deiner Wahl, lass deine Fantasie spielen und schreibe eine spannende, lustige traurige, … Story über die gepitchte Begebenheit:

Prota glaubt, er hat endlich Mrs Right gefunden. Alles läuft richtig gut an. Doch dann stellt er mit Erschrecken fest, sie ist Linkshänderin. Und so seltsam es scheint … das stellt alles auf den Kopf.

*Der Übersichtlichkeit wegen verwende ich im Pitch immer nur eine Form, mal die männliche, mal die weibliche. Ob du dich an diese Vorgabe halten willst oder sie ignorierst, ist ganz dir überlassen.

Natürlich freue ich mich, wenn das eine oder andere Ergebnis dieser Übung in den Kommentaren landet oder hier verlinkt wird. 🙂

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LesBar: Dem Tod verfallen

LesBar, Foto: Anneka
LesBar, Foto: Anneka
LesBar
(Foto: © Anneka)

War es nicht gerade das Geheimnisvolle, das mich angezogen hatte? Dieser Blick aus den Augen einer Leopardin?
Vom ersten Moment an hatte ich mir gewünscht, ihr zum Opfer zu fallen. War ich nun, nachdem ich schon fast verzweifelt aufgegeben hatte, endlich dem Ziel dieser Wünsche näher gekommen?

Ohne Zweifel. Denn ich befand mich allein mit ihr in einem abgedunkelten Zimmer. Ihrem Zimmer. Nur das Licht einer Kerze ließ ihre Augen funkeln.
Ihr Blick verriet mir, dass ich hoffnungslos verloren war. Sie musste nicht heucheln. Ich hatte begriffen, was unbegreiflich war. Und ich sah keinen Grund, mich dagegen zu wehren.

Ihre Kleidung und was ich im Schein der Kerze von der Einrichtung erkennen konnte, versetzte mich in eine andere Zeit. Eine andere Welt, die nun betreten wurde von einem weiteren Wesen, nicht weniger fesselnd als meine Leopardin, doch das Haupt schwarz behaart. Ein Panther!

Stumm saß ich ihnen gegenüber, still maßen mich ihre Blicke.
Dann, ein Schnurren! Auf leisen Sohlen näherten sie sich, zum Sprung bereit.
Sie spielten ein Spiel, spielten mit ihrer Beute. Sanft strichen ihre Pfoten über meinen Leib, die Krallen verborgen. Verräterisch kitzelte das Haar der einen meine Brust, liebkoste die Nase der anderen meinen Bauchnabel.

Es war kein Sträuben, das alle Härchen an meinem Körper aufrichtete. Die Erregung schickte mir heiße und kalte Schauer. Und als meine Männlichkeit auferstand, fühlte ich den Betrug, den dieses Wort der Stärke in sich barg. Doch ich lächelte.

Lächelte noch, als sie die Zähne bleckten, die Krallen aus den Tatzen fuhren, aus dem Schnurren ein Fauchen wurde und ich, in diesem Moment höchsten Glücks, dem Tod entgegensah.

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© Ben Philipp

Gepitcht: Auszeichnung

© BennoP
© BennoP
© BennoP

Schreibübungen der Kategorie „Gepitcht“ sollen dir Anregungen für eine (kleine) Geschichte geben. Ersetze Prota* durch eine Figur deiner Wahl, lass deine Fantasie spielen und schreibe eine spannende, lustige traurige, … Story über die gepitchte Begebenheit:

Prota geht in ein Geschäft/einen Supermarkt/… und will dort mangels finanzieller Mittel etwas stehlen. Doch es läuft überraschend anders, und am Ende wird sie vom Filialleiter höchstpersönlich geehrt und mit einem Einkaufsgutschein ausgezeichnet.

*Der Übersichtlichkeit wegen verwende ich im Pitch immer nur eine Form, mal die männliche, mal die weibliche. Ob du dich an diese Vorgabe halten willst oder sie ignorierst, ist ganz dir überlassen.

Natürlich freue ich mich, wenn das eine oder andere Ergebnis dieser Übung in den Kommentaren landet oder hier verlinkt wird. 🙂

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Gepitcht: Zoo…oh!

© BennoP
© BennoP
© BennoP

Schreibübungen der Kategorie „Gepitcht“ sollen dir Anregungen für eine (kleine) Geschichte geben. Ersetze Prota* durch eine Figur deiner Wahl, lass deine Fantasie spielen und schreibe eine spannende, lustige traurige, … Story über die gepitchte Begebenheit:

Prota findet die Idee seiner neuen Freundin toll, mal wieder in den heimischen Zoo zu gehen, doch ahnt er nicht, dass er von diesem Zoobesuch nie zurückkehren wird.

*Der Übersichtlichkeit wegen verwende ich im Pitch immer nur eine Form, mal die männliche, mal die weibliche. Ob du dich an diese Vorgabe halten willst oder sie ignorierst, ist ganz dir überlassen.

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Der Tod lauert zwischen den Bäumen

Ursula Poznanski: SaeculumWieder ist es ein Spiel. Und wieder eines, das harmlos beginnt und böse endet. Doch diesmal lauert der Tod zwischen den Bäumen. Ursula Poznanskis „Saeculum“ ist noch mörderischer als ihr Megaerfolg „Erebos“.

Mit ihrem Jugendthriller „Erebos“ hat Ursula Poznanski einen Überraschungshit gelandet, der nicht nur Jung, sondern auch Älter und Alt in seinen Bann zog. Vollkommen zu Recht gewann sie dafür im vergangenen Jahr den Deutschen Jugendliteraturpreis der Jugendjury. In „Erebos“ geriet Nick in die Fänge eines heimtückischen Computerspiels, in „Saeculum“, vom Verlag in ein beeindruckendes Cover gehüllt, ist es Bastian, für den ein Spiel zur bitteren Realität wird. Seine neue Freundin lockt den angehenden Mediziner aus der biederen Enge des Studierzimmers zu einem Live-Rollenspiel in einem Waldstück fernab der Zivilisation. Doch dort wartet nicht nur Mittelalterromantik auf die Spieler, sondern auch der Tod. Ein Serienkiller? Oder doch der jahrhundertealte Fluch, der auf diesem Gebiet lasten soll? Bastian weiß schon bald nicht mehr, was er glauben soll. Zu allem Überfluss scheint es, als treibe auch seine Freundin ein falsches Spiel mit ihm.

Erwartungen nicht enttäuscht

Nach einem Buch wie „Erebos“ kann es keiner Autorin leichtfallen, dem Erwartungsdruck, der sich ohne Zweifel für den Nachfolger aufbaut, standzuhalten. Tatsächlich ist „Saeculum“ ein anderes Buch, das den Leser zunächst sanfter an die Hand nimmt. Die Sogwirkung, die der Vorgänger von der ersten Seite an aufbaute, lässt im direkten Vergleich hier ein wenig auf sich warten. Das ist nicht verwunderlich, braucht die Geschichte doch einfach mehr Zeit, um die verschiedenen Figuren vorzustellen und sie überhaupt erst an den Handlungsort zu bringen. Mit Iris gibt es außerdem eine zweite Perspektivträgerin, deren Sicht zusätzlichen Raum einnimmt. Dennoch zählt gerade diese zweite Perspektive zu den vielen gelungenen Kniffen der Autorin, die Spannungsschraube schnell anzuziehen. Denn Iris umgibt ein Geheimnis, das gleich weiteren offenen Fragen darauf drängt, gelüftet zu werden, wodurch der Leser auch bei diesem Thriller bald schon die Buchseiten zum Fliegen bringt.

Hat das Spiel erst begonnen, baut Ursula Poznanski meisterhaft eine Spannungskulisse auf, die den Wolkenbergen der immer wieder herannahenden Gewitter am Spielort ähnelt und an Bedrohlichkeit kaum zu überbieten ist. Meisterhaft auch deshalb, weil der Leser zunehmend geneigt ist, am Verstand des Protagonisten zu zweifeln, nicht etwa, weil dieser an einen Fluch glaubt, sondern gerade weil er sich so standhaft dagegen wehrt, das Übernatürliche als real zu akzeptieren. Wenn Tote aus ihren Gräbern steigen, Madenplagen die frischen Vorräte befallen und Schmerzensschreie durch die Nacht gellen, verliert selbst die Fantasie des Lesers den Boden unter den Füßen. Ganz abgesehen davon, dass ein Rollenspieler nach dem anderen verlustigt geht. Bis es schließlich nur noch eine letzte Hoffnung auf Rettung gibt. Für alle außer Bastian!

Besser geht’s nicht

Es scheint kaum vorstellbar, dass einer Autorin gleich zweimal hintereinander der große Wurf gelingt. Der Wienerin Poznanski ist das gelungen. Wenn jemand zwei Bücher schreibt, von denen jedes für sich besser kaum vorstellbar ist, bleibt es schließlich dem persönlichen Geschmack des Lesers überlassen, einem von beiden den Vorzug zu geben. Glücklicherweise gibt es gar keinen Grund dafür, sich zu entscheiden.

__________

Ursula Poznanski
Saeculum
Jugendthriller

Klappenbroschur
Loewe 2011
ISBN: 978-3-7855-7028-9

Klappentext:

Fünf Tage im tiefsten Wald, die nächste Ortschaft kilometerweit entfernt, leben wie im Mittelalter – ohne Strom, ohne Handy -, normalerweise wäre das nichts für Bastian. Dass er dennoch mitmacht bei dieser Reise in die Vergangenheit, liegt einzig und allein an Sandra.
Als kurz vor der Abfahrt das Geheimnis um den Spielort gelüftet wird, fällt ein erster Schatten auf das Unternehmen: Das abgelegene Waldstück, in dem das Abenteuer stattfindet, soll verflucht sein.
Was zunächst niemand ernst nimmt, scheint sich jedoch zu bewahrheiten, denn aus dem harmlosen Live-Rollenspiel wird plötzlich ein tödlicher Wettlauf gegen die Zeit.
Liegt tatsächlich ein Fluch auf dem Wald?

Verlagsseite
Leseprobe
Homepage der Autorin

Flaschenpost für Hamburger bis 28.02.11

AstroArt-Literaturwettbewerb: »Flaschenpost«

Sonnige Berichte von exotischen Inseln, Hilferufe aus verlorenen Welten, romantische Liebesgrüße, Zahlungsanweisungen aus Übersee oder lustige Kinderstreiche – es gibt viele gute Gründe, eine Flaschenpost ins Wasser zu werfen. Ebenso unterschiedlich kann die Auswahl des Gewässers sein: Vom weiten Ozean über den Gebirgsbach bis zur Badewanne. Und wo findet man diese Botschaften? Am Sandstrand, im Ententeich oder gar im Altglascontainer? Finden sich alte Freunde  oder neue Lieben? Oder erhält man nervige Post von einer altbekannten „Flasche“?  Kleine Botschaften können ein Leben verändern.

Schicken Sie Ihre Fantasie auf Reisen und uns Ihre schönste Geschichte zum Thema „Flaschenpost“.

Zu gewinnen gibt es:

1. Platz: 1200,- Euro
2. Platz:  600,- Euro
3. Platz:  400,- Euro

Der oder die Erstplatzierte erhält den AstroArt-Literatur-Wanderpokal (gestaltet von Angelika Pöter);
alle drei SiegerInnen werden im „Hamburger Abendblatt“ veröffentlicht.

Teilnahmebedingungen:

Jeder Interessierte mit Erstwohnsitz im Großraum Hamburg (HVV-Einzugsgebiet) kann mit einem bisher unveröffentlichten Prosatext, der eine Länge von 5 Normseiten (30 Zeilen à 60 Anschläge) nicht überschreitet (längere Texte werden nicht berücksichtigt!), am Wettbewerb teilnehmen.

Das Motto lautet: „Flaschenpost“ und darf im Titel der Geschichte enthalten, jedoch nicht (!) alleiniger Titel des eingereichten Prosatextes sein.
Der Wettbewerbsbeitrag muss in dreifacher Ausfertigung, gerne auf Recyclingpapier, per Post eingereicht werden (per Mail eingereichte Beiträge sind nicht zulässig und werden ungelesen gelöscht).
Den drei Exemplaren des Teilnahmebeitrags, auf dem nur der Titel der Geschichte, jedoch nicht der Name des Verfassers stehen darf, liegt ein Bogen mit Titel der Geschichte, Name und Kontaktdaten des Autors bei.

Einsendeschluss ist der 28.02.2011

Die GewinnerInnen werden bis zum 31.05.2011 benachrichtigt, die Preisverleihung findet am 4. oder 5. Juni (exakter Termin wird rechtzeitig mitgeteilt) auf dem Harburger Binnenhafenfest statt.

Mit der Teilnahme am Wettbewerb versichert jede/r Autor/in ausdrücklich, dass er/sie den Beitrag selbst verfasst hat und keine Rechte Dritter verletzt. Zudem erklärt sich jede/r Teilnehmer/in grundsätzlich bereit, auf der Preisverleihungsveranstaltung ihren/seinen Beitrag öffentlich zu lesen.

Einsendungen an: für Fragen: Literaturwettbewerb@schreibfreiheit.de

Kulturwerkstatt Harburg
– Kennwort: Literaturwettbewerb –
Kanalplatz 6
21079 Hamburg

Jury:

  • Rüdiger Käßner (Autor, Veranstalter, Literaturwissenschaftler)
  • Dr. Stefanie Charlotte Maeck (Journalistin, Literaturwissenschaftlerin)
  • Huug van’t Hoff (Autor, Kultursoziologe)
  • Ella Marouche (Autorin, Veranstalterin)

Quelle: Uschtrin

THEO kopfüber bis 15.01.11

Originaltext, siehe: www.schreibende-schueler.de/

Schreibwettbewerb 2011
„THEO – Berlin-Brandenburgischer Preis für Junge Literatur“

Veranstalter: Schreibende Schüler e.V. & Börsenverein des Deutschen Buchhandels Berlin-Brandenburg

Schirmherrschaft:
Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister der Stadt Berlin &
Matthias Platzeck, Ministerpräsident des Landes Brandenburg

THEO ist ein überregionaler [!] Literaturpreis für Kinder und Jugendliche zwischen neun und 19 Jahren. Er wird in drei Alterskategorien verliehen:

9-12 Jahre
13-15 Jahre
16-19 Jahre

Außerdem wird ein eigener THEO in der Kategorie Lyrik vergeben.

Das Thema des Wettbewerbs lautet „Kopfüber“.

Du stehst mit beiden Beinen fest auf dem Boden, die Welt ist wie sie sein sollte, läuft ruhig und überschaubar ab, bis … –
… dich auf einmal ein paar Jungs an den Beinen hochziehen, um dir dein Taschengeld zu klauen
… sich die Dinge überschlagen, du Hals über Kopf in ein Abenteuer stürzt, ohne genau zu wissen, warum oder wohin die Reise geht? Und was für Gestalten dir auf diesem Weg begegnen!
Oder ist es genau umgekehrt, du läufst mit beiden Händen fest durchs Leben, dass die Welt kopf steht, ist vollkommen normal für dich?

Erzähle uns, wie die Straßen und Gesichter von unten aussehen, was passiert, wenn du anfängst dich gegen den Kopfstand zu wehren und wie schwer es manchmal sein kann, den Kopf über Wasser zu halten

Ein paar Tipps: Nenne deinen Text nicht „Kopfüber“ Das Thema soll nur eine Anregung sein, keine Inhaltsvorgabe. Deiner Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Überrasche uns mit deinen Ideen. Je origineller, desto besser!

Einsendeschluss ist der 15. Januar 2011.

Teilnahmebedingungen:

  • SchülerInnen aller Altersklassen
  • Höchstens 3 A4-Seiten (Times New Roman, Schriftgröße 12, Zeilenabstand 1,5, Seitenrand 2,5 cm)
  • Keine Gruppeneinsendungen und Klassensätze
  • Name, Alter und Adresse (wenn vorhanden auch die E-Mail mit angeben) auf EXTRA-Blatt

Einsendungen:

  • per Mail (als Anhang) an: wettbewerb@schreibende-schueler.de
  • per Post (in 3-facher Ausfertigung) an: Schreibende Schüler e.V., c/o Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Lützowstr. 33, 10785 Berlin

Ablauf:

  • ALLE EinsenderInnen erhalten Gelegenheit, an einer Veranstaltung der Schreibenden Schüler teilzunehmen (Zirkel, Schreibnachmittage, Wochenendwerkstätten, Lesungen …).
  • 35 EinsenderInnen erhalten eine Einladung zur Literaturwoche der Schreibenden Schüler im Sommer 2011.
  • Die elf Nominierten der Altersklassen sowie 3 Nominierte für den „Lyrik-Theo“ nehmen vom 26. – 27. März 2011 am Nominiertentreffen teil. Hier können sie einander kennen lernen, über ihre Texte reden und sich unter professioneller Anleitung auf die öffentliche Lesung am 17.04.2011 vorbereiten.
  • Am 17. April 2011 findet eine große Festveranstaltung statt, anlässlich derer die 14 Nominierten ihre Texte der Öffentlichkeit vorstellten. Anschließend verleiht die Jury den „Theo“ – Preis für Junge Literatur in Berlin und Brandenburg 2011 in 3 Altersgruppen sowie in der Kategorie Lyrik. Erneut werden auch die Gewinner des Vorjahres in der Jury sitzen. Die 4 PreisträgerInnen erhalten eine Theo-Statue, Büchergutscheine und die kostenfreie Teilnahme an der Sommer-Literaturwoche der Schreibenden Schüler.

„Der THEO ist eine großartige Möglichkeit schreibbegeisterten Jugendlichen Gehör zu verschaffen und andere, die bisher keinen Anlass zum Schreiben hatten, zu motivieren auch kreativ zu werden. Unser neues Thema KOPFÜBER soll alle Altersgruppen ansprechen, die Welt aus einer ungewöhnlichen Perspektive zu betrachten. Das Thema soll zu Abenteuergeschichten genauso anregen, wie zur literarischen Auseinandersetzung mit unserem Alltag“, erklärt Tim Fahrendorff, Pressesprecher der Schreibenden Schüler.

Der THEO, benannt nach dem Schriftsteller Theodor Fontane, möchte Kinder und Jugendliche für die Literatur, das Schreiben und die Kreativität begeistern. 2011 findet der Wettbewerb zum vierten Mal statt.

Quelle: Uschtrin

It’s time to keep on Rowling

Wer die Erstausstrahlung verpasst hat, hat heute um 16.30 Uhr auf Arte noch einmal die Chance, ein Jahr mit Erfolgsautorin J.K. Rowling zu verbringen.

In der Programmvorschau des Senders heißt es:

Mit viel Fantasie und Magie wurden ihre Bücher zu Bestsellern: Was ist das Geheimnis des Erfolges von J.K. Rowling und ihrer Geschichten um den Zauberlehrling Harry Potter? James Runcie hat die Autorin der „Harry Potter“-Bücher ein Jahr lang begleitet, ihr beim Schreiben über die Schulter geschaut und wichtige Orte ihres Lebens aufgesucht. Bei dem Streifzug durch ihr Oeuvre und ihr Leben zeigt sich die Erfolgsautorin aus Großbritannien auch gegenüber sehr persönlichen Fragen überaus offen.

Wiederholungen:

  • 22.11.2010: 10.00 Uhr
  • 27.11.2010: 6.45 Uhr

Tod in der Commerzbibliothek bis 02.08.10

Kurzgeschichten-Wettbewerb zum 275. Jubiläum der Commerzbibliothek

Wirtschaft und Verbrechen sind für AutorInnen seit jeher ein interessantes Feld für ihre Geschichten. Und genau darum geht es auch beim Commerzkrimi-Wettbewerb: Spannende Kurz-Krimis. Die älteste Wirtschaftsbibliothek der Welt wünscht sich zum 275. Jahrestag von Hamburger AutorInnen Neues zum Thema „Tod in der Commerzbibliothek“. Dabei ist den Verfassern überlassen, ob sie ihren Kurzkrimi im Gründungsjahr der Bibliothek, in der Gegenwart oder irgendwann dazwischen ansiedeln. Der Tatort allerdings soll die Commerzbibliothek sein und die Geschichte muss einen Bezug zum Jahr 1735 haben.

Hat das Opfer vorher eine Seereise unternommen, Freunde im eleganten Kontorhaus getroffen oder im Büchermagazin etwas gesucht? Ist eine Zeitungsanzeige aus dem Jahr 1735 der Auslöser für das Verbrechen? Verbirgt sich ein dunkles Geheimnis hinter den im Jahr 1755 verschwundenen Büchern? Oder spielt ein Bücherschädling mit dem Namen „Totenuhr“ eine unheilvolle Rolle?

Die AutorInnen suchen sich fünf Begriffe aus folgender Liste aus, die in ihrer Kurzgeschichte in loser Reihenfolge auftauchen müssen: Atlas, Buchbinder, Bibliothekarin, Commerzdeputation, Lesesaal, Oktant, Ratsweinkeller, Convoyschiff, Kontor, Kaufmann Bartholomäus Wieck.

Für alle, die die Bibliothek vor Ort erleben und sich hier Inspirationen holen wollen, richten wir eine „Inspirationsstation“ ein. Ab Mai finden Sie dort die Baupläne der „Alten Commerzbibliothek“, verschiedene Zeitungsartikel aus dem Jahr 1735, Auszüge aus historischen Hamburger Adressbüchern, Fotos, eine Flasche Rotspon und noch vieles mehr.

Lassen Sie sich inspirieren und Ihrer Fantasie gruseligen, freien Lauf.

Teilnahmebedingungen:

1. Teilnahmeberechtigt sind alle Personen aus dem norddeutschen Raum ab 16 Jahren.

2. Der Umfang sollte 5 Normseiten nicht überschreiten, darf aber gerne kürzer sein. Eine »Normseite« umfasst 1.800 Zeichen, also 30 Zeilen zu je 60 Anschlägen.

3. Angenommen werden nur ausgedruckte Manuskripte in dreifacher Ausfertigung. E-Mail-Einsendungen werden nicht berücksichtigt. Es werden keine Eingangsbestätigungen versandt.

4. Einzureichen ist ein Kurzkrimi, der bisher unveröffentlicht und frei von Rechten Dritter ist.

Anonymität bei der Beurteilung: Ihr Name darf nicht auf den Manuskriptseiten erscheinen. Versehen Sie daher bitte die erste Seite des Manuskripts mit einem Codewort, das Sie im Anschreiben erwähnen, damit die Zuordnung erfolgen kann.

5. Pro Bewerber darf nur eine Kurzgeschichte eingereicht werden.

6. Einsendeschluss ist Montag, der 2. August 2010. Es gilt das Datum des Poststempels. Bitte senden Sie Ihren Krimi an:

HANDELSKAMMER HAMBURG, Commerzbibliothek, Frau Dagmar Groothuis, Adolphsplatz 1, 20457 Hamburg

7. Die Einsender/innen erklären sich damit einverstanden, dass ausgewählte Kurzkrimis ggf. veröffentlicht werden. Eine Rücksendung der Einsendungen kann nicht erfolgen.

8. Die Einsender/innen erklären sich damit einverstanden, dass sie im Falle des Wettbewerbsgewinn auf einer öffentlichen Lesung (am Tag der offenen Tür der Commerzbibliothek) ihren Gewinnerbeitrag vortragen oder von einem Dritten vortragen lassen.

9. Texte, die den Anforderungen und der Form nicht entsprechen, werden nicht berücksichtigt.

10. Unerwünscht sind brutale, gewaltverherrlichende oder pornographische Texte.

11. Mitarbeiter der Handelskammer Hamburg können nur an dem internen Paralell-Wettbewerb teilnehmen. Das heißt, dass ihre Beiträge in einem separaten Durchlauf von der Jury bewertet werden. Der Gewinner des Mitarbeiter-Krimipreises erhält einen Gutschein der Buchhandlung boysen + mauke.

Preise: Der Gewinner des Wettbewerbes erhält passend zum Jubiläum der Commerzbibliothek 275 Euro. Für den Zweit- und Drittplatzierten gibt es je einen Buchgutschein der Buchhandlung Boysen & Mauke. Die Geschichten der ersten drei Plätze werden für zwei Monate auf der Homepage der Handelskammer Hamburg veröffentlicht.

Jury: Eine dreiköpfige Jury aus dem Präses der Handelskammer, Frank Horch, der Bestsellerautorin Petra Oelker und der Bibliothekleiterin Dagmar Groothuis entscheidet über die Gewinner. Die Gewinner werden bis Ende Oktober 2010 benachrichtigt. Außerdem werden die Resultate (Teilnehmerzahl, Namen der Gewinner etc.) auf der Homepage der Commerzbibliothek veröffentlicht.Die Entscheidung der Jury ist nicht anfechtbar, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Preisverleihung: Die Preisverleihung zum Commerzkrimi  findet im Rahmen des Tags der offenen Tür der Commerzbibliothek am Donnerstag den 4. November 2010 in der Handelskammer Hamburg statt.

Rückfragen unter info@commerzbibliothek.de

Wir freuen uns auf Ihre spannenden Kurzkrimis und wünschen viel Vergnügen bei der Reise in die Vergangenheit und viel Erfolg beim Schreiben!

Katastrophen-Umfrage

Nein, die Umfrage ist keine Katastrophe, im Gegenteil, sie ist sogar sehr interessant. Und das, obwohl sie nur sehr am Rande mit Katastrophen zu tun hat. Dafür ist sie auf dem Blog Katastrophengebiet von Andrea Bottlinger erschienen.

Es geht um die Frage, ob euch die äußere Beschreibung eine Romanfigur wichtig ist, ob ihr sie also gern vom Autor „vorgeschrieben“ bekommt, oder ob ihr euch lieber euer eigenes Bild macht.

Kommentare zum Nachdenken

Zu einer News auf Literatopia, den von vielen heiß ersehnten vierten Teil der Eragon-Saga Christopher Paolinis betreffend, fand ich folgenden Kommentar:

Thorales
Selbst das Wort Meisterwerk ist meinen Augen eine Untertreinung dessen was diese Bücher wirklich sind da diese mehr sind als nur ein gewöhnliches Meisterwerk, da sie die Fantasie der Menschen anregen und dazu führen das man sich in eine neue Welt versetzt fühlt und so zu der bisher besten Tetralogie(Vierbandreihe) geworden sind die je geschrieben wurde nur der Film hätte besser umgesetzt und besser an die Bücher angepasst werden sollen.
Ich habe bisher keines der Bücher gelesen, lediglich die Verfilmung des ersten Teils gesehen. Ein endgültiges Urteil kann und will ich mir also nicht erlauben. Darum soll es auch gar nicht gehen.
Was mich dagegen umtreibt, ist, dass es offenbar Bücher gibt, die einen Kultstatus erreichen, der sich wahrscheinlich auch von den Anhängern nicht mehr sachlich begründen lässt.
Wie sonst sollte sich erklären lassen, dass für derartige Literatur selbst der Begriff Meisterwerk nicht ausreichend erscheint, obwohl die dafür angegebenen Begründungen (und nur um diese geht es mir) das im Genre, wenn nicht gar im Großteil aller Literatur zu Erwartende nicht im Mindesten überschreiten.

Balzgesang

„Wenn ich in meiner Flunderhaltung den Kopf hebe, sehe ich Trockensavanne, die durch intensive Sonnenbestrahlung ausgedörrt ist. Durch das Areal streifen kleine Tiger – unsere Katzen – und am Rand liegt eine riesige, tote Schlange: der Gartenschlauch, der leider ein Loch hat … „

Ein kleines, absolut lesenswertes Stück Prosa, das uns die Autorin mit dem geschichtsträchtigen Usernamen Schiller auf BookRix zur Verfügung stellt.
Ein Pfeifen vom Nachbargrundstück ist es, das die Protagonistin ins Träumen bringt. Genauer gesagt, das Pfeifen der Titelmelodie von „Wickie und die starken Männer“.
Die Wege, die diese Träumereien einschlagen, sind ebenso verschlungen wie amüsant. Und sie kehren immer wieder zu dem unbekannten Pfeifer zurück, schließen ihn ein und machen aus ihm den Mittelpunkt der eigentlich vergleichsweise bescheidenen Sehnsüchte der Träumerin.