Publizitiert: Der Arm des Kraken

Publizitiert, Foto: EDHAR
Publizitiert, Foto: EDHAR

Der Arm des Kraken! Emmerich schirmte seine Augen gegen die Sonne ab. Sie stand fast im Zenit. Sein Blick folgte dem Schienenstrang, der sich mehr und mehr in die hin und her peitschende Gliedmaße verwandelte, die nach ihm greifen wollte. Weit in der Ferne glaubte er, den massigen Körper des Meerestieres zu sehen. Klein noch, aber auf dem Weg, ihn zu erreichen.

Aus: „Sea“ in „Dampfmaschinen und rauchende Colts“

Die Kurzgeschichte auch als E-Book!

Sea – Ein Steampunk-Western
Sea – Ein Steampunk-Western

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Elektrisiert

Cover: Das Lächeln der Kriegerin

Cover: Das Lächeln der KriegerinZwar schon nicht mehr ganz frisch, aber natürlich gehört diese Information auf mein Blog:

Meinen Roman „Das Lächeln der Kriegerin“, lange Zeit nur als Hardcover erhältlich, gibt es nun endlich auch als E-Book, womit die Geschichte um die naive Lothiel, die nicht ganz freiwillig zur gefürchteten Kriegerin wird, deutlich erschwinglicher zu haben ist. Würde mich freuen, wenn mein Debütroman auf diese Weise ein kleines Comeback erlebt.

Hier noch mal der Verlagstext:

In seinem Fantasy-Roman „Das Lächeln der Kriegerin“ erzählt Phillip Bobrowski die spannende Geschichte des Mädchens Lothiel, das in einer Welt der Mythen und Sagen, in der Übernatürliches, Märchenhaftes und Magisches zu Hause sind, aufwächst, zur Kriegerin wird und mit ihrem selbst bestimmten Handeln dazu beiträgt, die von negativen Kräften bedrohte Welt zu retten. Lothiel ist ein neugieriges, staunendes Mädchen, schutzlos und immer gefährdet in schwierigen Zeiten. Dem Vater will sie beweisen, was in ihr steckt, dass sie ebenso stark sein kann, wie ein kraftvoller Sohn es wäre. Noch ohne Lebenserfahrung missachtet sie den Willen ihres Vaters – dann auch den der Königin. In einer unverbraucht sinnlichen und bildhaften Sprache erleben wir eine junge Frau, die so viele Facetten hat wie das Leben selbst: Sie ist tapfer. Und voller Zweifel. Sie muss Entscheidungen treffen – und fragt sich oft, ob sie recht entschieden hat. Sie findet Weggefährten und Berater – und geht dennoch immer ihren eigenen Weg. Und bald erzählt man sich an allen Lagerfeuern von diesem mutigen Mädchen.

Unter anderem hier gibt es das E-Book:

Amazon
Bol.de
Bücher.de
Hugendubel
Thalia

Jung, jünger am jüngsten zum 15.07.11

Schnell noch ein paar nette Ausschreibungen zur Mitte des Monats:

Edition Leserunde – Wettbewerb

Originalausschreibung: http://www.edition-leserun.de

Die Edition Leserunde hat eine neue Ausschreibung gestartet.

Thema: „Wenn ich könnte, wie ich wöllte … dann!“

Gesucht werden:
– unterhaltsame Kurzgeschichten aller Genres zum oben genannten Thema
– bis 25.000 Zeichen inkl. Leerzeichen.

Ausschreibungsende: 15. Juli 2011

Das Preisgeld beträgt:
1. Preis: 50 Euro
2. Preis: 30 Euro
3. Preis: 20 Euro

Nachfolgend die allgemeinen Bedingungen zu Ausschreibungen des eBook-Verlages Edition Leserunde:

Die eingereichten Texte müssen im Format .doc oder .rtf verfasst sein und dürfen ausschließlich als Anhang per Email an die E-Mail-Adresse: info@meddimueller.com gesendet werden. Texte die nicht in dieser Form eingereicht werden, können nicht berücksichtigt werden.

Der Autor wird weder an den Druckkosten beteiligt noch muss er sonstige Vorschüsse leisten.
Alle Urheberrechte der Texte verbleiben beim Autor.

Jede/r aufgenommene Autor/in erhält eine Datei im PDF oder ePub-Format für den eigenen Gebrauch. Hierfür entstehen dem Autor keinerlei Kosten. Der Verkauf der fertigen eBooks erfolgt ausschließlich über die Edition Leserunde. Der eigenständige Verkauf des fertigen eBooks ist durch eine/n Autor/in ist nicht zulässig.
Bei Ausschreibungen, die mit einem Preis dotiert sind, wird dies ausdrücklich vermerkt.

Welcher Beitrag bei der Preisvergabe berücksichtigt wird, obliegt allein der Edition Leserunde und wird nicht diskutiert! Einsprüche sind nicht statthaft und führen zum Ausschluss!

Die Texte sollten möglichst fehlerfrei eingereicht werden. Zwar erfolgt ein Lektorat durch die Edition Leserunde, jedoch erhält der Autor die Möglichkeit, während des Ausschreibungszeitraumes Änderungen am Text vorzunehmen und mit entsprechendem Hinweis erneut einzureichen.

Jede/r Autor/in darf pro Ausschreibung beliebig viele Texte einreichen. Es wird jedoch pro Autor/in maximal ein Text pro Anthologie/Ausschreibung aufgenommen. Es wird kein Honorar für die Veröffentlichung gezahlt.

Der/die Autor/in stimmt zu, dass sein/e aufgenommener/n Text/e an Lesungen durch Dritte vorgetragen werden dürfen. Dies erfolgt mit dem ausdrücklichen Hinweis auf den Verfasser.

Die eingereichten Texte werden von der Edition Leserunde auf ethische und moralische Standards überprüft. Was als ethisch nicht vertretbar, unmoralisch, verwerflich und/oder fremdenfeindlich eingestuft wird, entscheidet einzig die Edition Leserunde. Die Edition Leserunde behält sich das Recht vor, Texte ohne Angabe von Gründen abzulehnen.

Allein die Edition Leserunde entscheidet über den Gewinner bei eventuellen Preisverleihungen. Einsprüche sind nicht zulässig. Die Edition Leserunde behält sich das Recht vor, über die Erscheinungsform der Bücher zu entscheiden. Auch kann sie sich Dritter bedienen und die Bücher z.B. als Edition eines anderen Verlages erscheinen lassen. In der Regel erscheinen die Bücher als eBook.

Die Autoren versichern mit ihrer Teilnahme, dass der eingesandte Text von ihnen selbst verfasst ist, keine Rechte Dritter verletzt und die Teilnahmebedingungen vollständig anerkannt werden. Sie erklären sich damit einverstanden, dass der Beitrag in einer Anthologie der Edition Leserunde veröffentlicht, vervielfältigt und vertrieben werden darf.

Die Edition Leserunde behält sich das Recht vor, auch laufende Ausschreibungen zu ändern, zu stoppen oder den Ausschreibungszeitraum zu verlängern sowie Beiträge bis Druckbeginn wieder zu entfernen. Ebenso hat der Autor das Recht, seine Beiträge bis 24 Stunden vor Druckbeginn ohne Angabe von Gründen zurückzuziehen. Alle Änderungen dieser Bedingungen gelten ab sofort, auch für noch laufenden Ausschreibungen.

Mit dem Einsenden des Beitrages erkennt der/die Autor/in diese Bestimmungen an. Der Rechtsweg bei allen Ausschreibungen ist ausgeschlossen. Änderungen vorbehalten.

Adresse (für die Einsendungen bitte nur die Mailadresse verwenden, siehe oben:) Edition Leserunde, c/o Mathias Müller, Märker Straße 80, 60437 Frankfurt am Main, http://www.edition-leserun.de

Quelle: Uschtrin

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19. open mike 2011
Internationaler Wettbewerb junger deutschsprachiger Literatur

Originalausschreibung und weitere Informationen: www.literaturwerkstatt.org!

Ausschreibung 19. open mike

19. open mike 2011 – Internationaler Wettbewerb junger deutschsprachiger Prosa und Lyrik

Die Literaturwerkstatt Berlin und die Crespo Foundation schreiben zum 19. Mal den open mike aus. Es werden drei Preise vergeben, ein Preis für Lyrik und zwei Preise für Prosa. Der open mike ist mit insgesamt 7.500 dotiert.

Teilnehmen können deutschsprachige Autorinnen und Autoren, die nicht älter sind als 35 Jahre (Stichtag: 15.7.2011) und noch keine eigenständige Buchpublikation vorzuweisen haben. Eingereicht werden kann entweder kurze Prosa, ein in sich geschlossener Auszug aus einem Großtext ODER Lyrik. Die Texte dürfen weder veröffentlicht (betrifft auch Internet, Zeitschriften, Anthologien und Dokumentationen jeder Art) noch zu einem anderen Wettbewerb oder Stipendium eingereicht worden sein. Jeder Teilnehmer kann nur eine Bewerbung einreichen.

Der Umfang der eingereichten Texte muss in etwa einer 15-minütigen Lesezeit entsprechen. Deutlich zu lange oder zu kurze Einsendungen kommen nicht in die Auswahlrunde.
Formatvorgabe: A4-Format, einseitig bedruckt, Schriftgröße 12, Zeilenabstand 1,5. Die Manuskripte müssen in zweifacher Ausfertigung als lose Blätter (ohne Heftung) eingesandt werden. Auf den Manuskriptseiten darf weder der Name des Absenders noch ein Zahlencode, Kennwort o. Ä. erscheinen. Eine kurze Biografie mit Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse ist beizulegen. Eine Rücksendung der Manuskripte kann leider nicht erfolgen.

Einsendeschluss ist der 15. Juli 2011 (Datum des Poststempels).

Wettbewerbsablauf:
1. Runde: Auswahl durch Lektoren
Ein unabhängiges Lektorat, bestehend aus Verlagslektoren, wählt aus den anonymisierten Texten bis zu 22 für die Endrunde aus. Die ausgewählten Autoren erhalten Anfang Oktober 2011 eine persönliche Einladung, die Namen werden zudem auf http://www.literaturwerkstatt.org veröffentlicht. Die anderen Teilnehmer des Wettbewerbes erhalten keine gesonderte Mitteilung.
Die Texte der ausgewählten Autoren werden als Anthologie im Allitera Verlag (München) veröffentlicht, die Anthologie erscheint zum Wettbewerb im November. Die ausgewählten Texte sind bis zum Wettbewerb im November exklusiv der Veröffentlichung in der Anthologie vorbehalten.

2. Runde: Endrunde
Die Endrunde wird in Form öffentlicher Lesungen an einem Wochenende im November 2011 in Berlin ausgetragen. Jeder der Teilnehmer hat genau 15 Minuten Lesezeit zur Verfügung, um seine Texte vorzustellen und die Jury, bestehend aus drei Autoren, und das Publikum zu überzeugen.

3. Preisvergabe
Die Jury ermittelt drei Gewinner und vergibt Stipendien in der Gesamthöhe von 7.500 Euro. Ein Preis wird für Lyrik vergeben, zwei für Prosa. Über die Aufteilung der Gewinnsumme entscheidet die Jury. Außerdem verleiht die taz-Publikumsjury einen Publikumspreis, der einen Abdruck des Gewinnertextes in der Tageszeitung beinhaltet. Darüber hinaus produziert Deutschlandradio Kultur ein Feature über den Wettbewerb, die Gewinner und ihre Texte.

Bestandteil des Preises ist auch eine Lesereise im Anschluss an den Wettbewerb. Die Gewinner des open mike werden im November 2011 nach Frankfurt, Zürich und Wien eingeladen. Der Gewinn des Lyrik-Preises umfasst außerdem eine Aufnahme für die Website http://www.lyrikline.org, der Internetplattform für zeitgenössische Dichtung in Originalton, Originaltext und Übersetzungen.
Zudem nehmen alle Teilnehmer der Endrunde des open mike an einem Workshop im Februar 2012 teil, bei dem sie die Möglichkeit haben, mit erfahrenen Autoren und Lektoren an ihren Texten zu arbeiten und wertvolle Informationen für den Start in den Literaturbetrieb zu erhalten.

Der Autor stimmt mit der Einsendung seines Textes für den Fall der Auswahl für die Endrunde Folgendem zu:
– der Veröffentlichung seines Textes in der Anthologie des Allitera Verlags zum Wettbewerb. Die Rechte am Text verbleiben beim Autor. Die ausgewählten Texte sind bis zum Wettbewerb im November exklusiv der Veröffentlichung in der Anthologie vorbehalten.
– der möglichen Veröffentlichung seines Textes durch die Literaturwerkstatt Berlin und die Crespo Foundation in eigenen Publikationen und auf den Internetseiten http://www.literaturwerkstatt.org und http://www.crespo-foundation.de.
– dem Mitschnitt der öffentlichen Lesung und der Verwendung des Mitschnitts durch die Literaturwerkstatt Berlin und die Medien.

Bewerbungen unter dem Kennwort „open mike“ bis zum 15.7.2011 an:
Literaturwerkstatt Berlin
Knaackstraße 97 (Kulturbrauerei)
10435 Berlin

Für Rückfragen und Informationen: Jutta Büchter, Literaturwerkstatt Berlin, Tel.: 030-48 52 45 25, E-Mail: presse@literaturwerkstatt.org

Quelle: Uschtrin

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Treffen junger AutorInnen

Originaltext und weitere Informationen, siehe: www.treffen-junger-autoren.de

Einsendeschluss 15. Juli (2011)

Nächstes Treffen: 24. bis 28. November 2011

Treffen Junger Autoren (jährlich seit 1986)

Bewerben können sich Kinder und Jugendliche im Alter ab 10 Jahren aller Schularten und Ausbildungswege.

Zugelassen sind Geschichten, Gedichte, Theaterstücke, Satiren, Märchen, Science-Fiction, Reportagen …

Eine unabhängige Fachjury wählt in der Regel bis zu zwanzig Jugendliche aus, die mit ihren literarischen Beiträgen zum Treffen nach Berlin eingeladen werden.
Das Auswahlverfahren ist jeweils bis Ende/Mitte September abgeschlossen.

Der Preis des Wettbewerbs für die ausgewählten jungen Autorinnen und Autoren ist die Teilnahme am Treffen Junger Autoren mit öffentlicher Lesung aller Preisträgerinnen und Preisträger, Workshops und umfangreichem Rahmenprogramm.

Außerdem werden die Texte der Preisträger in einer Anthologie veröffentlicht.

Bewerbungsunterlagen

Auswahl

  • Eine Fachjury sichtet die Texte und wählt die Preisträger aus.
  • Das Auswahlverfahren ist bis Mitte September abgeschlossen.
  • Die Entscheidung der Jury ist endgültig – der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Preis

Teilnahme am 26. Treffen Junger Autoren vom 24. bis 28. November 2011

  • Einladung für 5 Tage nach Berlin
  • Lesung vor Publikum
  • Professionelle Workshops
  • Begegnungen und Fachgespräche
  • Veröffentlichung in der jährlichen Anthologie

Eine Auswahl der Workshops, die den ausgewählten Teilnehmerinnen und Teilnehmern angeboten werden:

  • Lektorat
  • Lyrik
  • Text und Kritik
  • genreübergreifende Schreibexperimente
  • Szenisches Schreiben

Alle Bewerberinnen und Bewerber erhalten die Anthologie der ausgewählten Texte.

Bis zu 20 Bewerberinnen und Bewerber erhalten einen Bücherscheck.

Interplay Europe e.V. vergibt ein Fortbildungsstipendium für einen szenischen Text.

Weitere Informationen unter www.treffen-junger-autoren.de

Quelle: Uschtrin

Mein Keller

Heute soll es nach langer Zeit mal wieder eine kurze Leseprobe von mir geben. „Mein Keller“ ist neben anderen Texten von mir und weiteren Autoren in der Anthologie „Rostocker Auslese – Lesebühne 2004“ erschienen.

Online kann man den gesamten Text auch bei BookRix lesen.

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Mein Keller ist mein Keller. Niemand außer mir hat das Recht, ihn zu betreten. Nicht jeder möchte es. Viele haben es schon versucht. Manche erhaschen einen kurzen Blick. Doch den wenigsten gewähre ich einen tieferen Einblick.

Selbst ich kenne nicht all seine verwinkelten Ecken und unergründlichen Tiefen, werde wohl nie jeden Winkel aufspüren können. Denn er ist groß und er reicht weit hinab. So bleibt er immer offen für neue Überraschungen und verschließt sich dem suchenden Blick.

Ja, verschlossen ist er, mein Keller, gut verschlossen. Nur ich habe den Schlüssel, der nicht immer passt und den ich oft nicht finde. Habe ich ihn bei mir, bin ich nicht immer sicher, ihn zu benutzen. Will ich ihn benutzen, fehlt mir hin und wieder die Sicherheit im Umgang mit ihm. Die Handhabung ist kompliziert.

Gelingt es mir, den Schlüssel im Schloss in der richtigen Weise zu betätigen, zögere ich meist, den ersten Schritt zu tun. Mal einen kurzen Moment, mal eine ganze Weile stehe ich dann vor der aufgeschlossenen Tür, bevor ich langsam die Klinke hinunterdrücke und die Tür so weit öffne, dass ich durch den entstandenen Spalt schlüpfen kann.

Nie weiß ich dann genau, was mich erwartet. Mal stehe ich einfach vor einer Wand, mal vor einer weiteren Tür, mal in einer dunklen Kammer, dann wieder in einem weiten Saal, den ich trotz seines trügerisch hellen Lichts kaum überblicken kann. Es kommt vor, dass ich nichts finde als einen absolut leeren Raum. Hier kann ich vieles hineinstellen, doch ob es dauerhaft dort bleibt und ob ich es je wiederfinde, wage ich nie vorauszusehen. Manchmal stürzen tausende von Dingen auf mich ein, die es mir unmöglich machen, sie zu ordnen. Selten finde ich mich zurecht.

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Rostocker AusleseJohanna Michallik (Hrsg.)
Rostocker Auslese – Lesebühne 2004
Taschenbuch, 239 Seiten
BS-Verlag, 2005
ISBN: 978-3899541274

Mit einem Vorwort von Philipp Bobrowski

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Flucht in den Wald

Heute soll es eine zweite Leseprobe aus meinem Sammelband „Des Boten Prüfung“ geben. Die erste findet ihr hier. Diese hier ist allerdings aus einer eher traurigen Geschichte entnommen. Ich hoffe, sie gefällt euch trotzdem:

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Cwen lief und lief. Kaum war ihr bewusst, dass sie auf den Dernwald zulief. Tränen strömten über ihre erröteten Wangen. Stoßweise bildete ihr Atem kleine Wölkchen in der eisigen Luft. Sie spürte die Kälte nicht. Im Laufen befreite sie sich von dem schwarzen Band, das ihr volles Haar in einen geflochtenen Zopf zwang. Wut und Verzweiflung trieben sie voran.

Längst hatte sie das Dorf hinter sich gelassen. Das Dorf und Ceorl. Keinen Tag länger wollte sie bei dem Mann verweilen, der sie im Frühjahr zur Frau genommen hatte. Wenig hatte sie sich von der Ehe mit dem Schmied versprochen und doch nicht geahnt, welche Qual sie würde erdulden müssen. Des Vaters Schuld hatte sie begleichen wollen und ihn damit ihres eigenen Leids schuldig gemacht.

Eard, ihr Vater, hatte erst seine Frau verloren, dann nach einer Missernte sein Land an Ceorl verkaufen und es in seinem Auftrag bestellen müssen. Die Ochsen des Schmieds waren im darauffolgenden Winter in Eards Obhut eingegangen, wofür der herzlose Mann den armen Bauern verantwortlich machte. Weil der die geforderte Entschädigung nicht hatte zahlen können, forderte Ceorl Cwen zur Frau. Nie wäre Eard darauf eingegangen, kannte er doch den jähzornigen und bösen Charakter des Schmieds, aber Cwen, in Sorge um ihren Vater, hatte dem schließlich zugestimmt, obgleich sie sich vor dem grimmigen Manne fürchtete und beim Anblick seiner fetten Arme und des aufgedunsenen Gesichts Ekel empfand.

Und dennoch war Ceorl nicht zufrieden. Nun, da er ihren Leib und ihre Schönheit sein eigen nennen konnte, waren ihre Hoffnungen und Bedürfnisse ohne Bedeutung für ihn. Mit kalter Verachtung vergalt er ihr das Gelöbnis, welches er nur ihrer Liebe zum Vater verdankte. Und noch immer sah er seine Forderungen nicht als erfüllt an. Beinahe jede Nacht ließ er sie durch die Hölle gehen, wenn sie gegen Abneigung und Übelkeit ankämpfte, während er, als stünde er noch am Amboss, seinen Sohneswunsch in ihren verpfändeten Leib hämmerte. Und beinahe täglich verfluchte er sie, wenn er ihr die Schuld am Misslingen all seiner Mühen gab.

So auch an diesem Abend, an dem es Cwen schließlich aus dem Haus getrieben hatte, seinen verletzenden Worten und gewalttätigen Drohungen zu entfliehen.
„Es wird Zeit, dass du deine Pflichten erfüllst, Weib!“, hatte ihr der grobe Schmied vorgehalten. „Halte dich heute Abend bereit, denn unendlich ist meine Geduld nicht! Deines Vaters Schuld ist nicht mit einer Frau beglichen, die mir keinen Sohn schenkt. Bis Ende des Jahres sollte ich meine Frucht in deinem Leib heranwachsen sehen, sonst weiß ich nicht, was ich dir antue!“

Da hatte Cwen die Furcht gepackt, denn sie kannte Ceorl und wusste um die Ernsthaftigkeit seiner Drohungen. Sie haderte mit ihrem Schicksal, das ihr, selbst noch fast ein Kind von gerade fünfzehn Jahren, noch immer keinen Sohn beschert hatte und sei es nur zur Befriedigung ihres rücksichtslosen Mannes.

Doch je weiter sie sich von Coomb und der verhassten Schmiede entfernte, desto mehr verwandelte sich ihre Furcht. Jetzt waren es Tränen des Trotzes und der Wut, die ihre heißen Wangen herunterliefen und sich dabei mit den schmelzenden Schneeflocken vermischten, die hier ihre letzte Ruhe fanden.

Cwen stoppte nicht, als sie den Waldrand erreichte. Heute schien ihr der Dernwald nicht abschreckend und gefährlich, sondern eine sichere Zuflucht zu sein. Er wirkte auf die junge Frau, als wolle er sie einladen, in den abendlichen Schatten seiner mächtigen Bäume Schutz zu suchen. Und so ging sie nun nur noch leise schluchzend und trotz der zunehmenden Dunkelheit immer tiefer in den Wald hinein und betrachtete seine Wunder.

Selbst hier unter den Bäumen lag eine dicke Schneeschicht, wenn auch die Flocken nicht ganz so dicht fielen wie im Freiland. Cwen wunderte sich über den frühen Winter. Nur die ältesten in Coomb hatten je erlebt, dass so zeitig im Jahr Schnee fiel, denn es war erst der zweiundzwanzigste September und obwohl das Dorf eine der nördlichsten Siedlungen im Königreich war, begannen die Winter meist frühestens Ende Oktober. Sollte es so kalt bleiben, würden die Bewohner bald schon Hunger leiden müssen.

Doch obwohl nun, da sie ihre Schritte verlangsamte, auch die junge Frau die Kälte zu spüren begann, fühlte sie sich durch das glitzernde Weiß in der Stille Derns merkwürdig beruhigt, und während sie sich ziellos vorwärtsbewegte, vergaß sie die Zeit. Hier folgte sie der Fährte eines Rehs, da beobachtete sie ein flinkes Eichhörnchen. Sie sang mit den zwitschernden Vögeln, die dem Winter trotzten, tanzte durch des Waldes Weiß und grub unter der Schneedecke nach Anzeichen, die an wärmere Tage erinnerten. Schlafende Pflänzchen fand sie, Eicheln und Nüsse.

Aber bald schon wurde es um sie so finster, dass Cwen endlich doch an den Heimweg dachte. Und so sehr sie ihr Heim und den, der sie dort erwartete, auch hasste, die Nacht wollte sie keinesfalls im Dernwald verbringen. Denn die Dunkelheit brachte ihr die Erinnerung, warum die Bewohner Coombs und der umliegenden Dörfer den Wald fürchteten und warum auch sie ihn bisher gemieden hatte. Von wilden Tieren erzählte man sich, Wölfen und Bären, die es gefährlich machten, tiefer als nötig in den Forst einzudringen. Schlimmeres erwarte einen in seinen unbekannten Schatten, Geister, Hexen, Gnome und Alben, die den Menschen fremd und selten freundlich gesinnt seien. Doch als sich Cwen dieser Geschichten besann, wusste sie nicht mehr die Richtung, aus der sie gekommen war. Und als sie nach oben schaute, wurde ihr gewahr, dass die Bäume hier zu dicht standen, um sich am Sternenhimmel zu orientieren …

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Mit diesem Buch unternehmen Sie mit dem Autor des Romans „Das Lächeln der Kriegerin“ sechs ganz unterschiedlich geartete Reisen in die Fantasywelt. Mal geht es auf einen Sprung ins Lieblingsbuch des Erzählers, dann in die verschneiten Wälder auf der Suche nach dem Eiswolf. Erleben Sie die traurige Geschichte der unglücklichen Cwen und lachen Sie bei den verrückten Abenteuern von Simon Feuerlocke. Diese Sammlung bietet für jeden etwas. Zwei besondere Schmankerl: Die Kurzgeschichte, die die Basis für Bobrowskis Debütroman bildete, und eine, die gewollten Trash verkörpert.

Leseprobe

Des Boten Prüfung: Reisen in die Fantasy
broschiert: 80 Seiten
tredition, Februar 2008
7,49 EUR
ISBN-13: 978-3940921659

Ebook:
1,99 EUR
ISBN: 978-3-940921-60-4

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Simons Prüfung

Von nun an wird es auf diesem Blog immer mal wieder Leseproben aus meinen veröffentlichten Werken und Texten geben, um euch ein bisschen auf den Geschmack zu bringen.

Ich beginne mit einer Geschichte aus meinem Sammelband „Des Boten Prüfung“, weil dieser, wie ich vor einigen Wochen berichtete, nur noch bis Januar als Printbuch erhältlich sein wird.

Es handelt sich bei „Simons Prüfung“ um eine lustige Kurzgeschichte, die das Fantasygenre ein bisschen auf die Schippe nimmt. Vor allem der vollkommen überspitzte übermächtige allwissende Erzähler hat mir viel Spaß bereitet.

Los geht’s, viel Spaß:

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Die Spelunke sah nicht gerade einladend aus. Über der Tür prangte in großen, grauen Lettern:
„Z m kr hend n H hn“
Simon vermutete, es sei das männliche Tier gemeint, was aber nichts zur Sache tat. Er war auf seiner langen Reise in dutzenden solcher Absteigen – na eben abgestiegen. Und wie kunstvoll deren Namen auch lauten mochten, im Wesentlichen glichen sie sich alle. Da es zu der Zeit, in der unsere Geschichte spielt, in den wenigsten Ortschaften mehr als eine Auswahlmöglichkeit an gastronomischen Einrichtungen gab und sich, auch wenn es einmal so war, die Unterschiede dennoch in Grenzen hielten, dachte Simon über diese Dinge gar nicht weiter nach. Er suchte eine warme Mahlzeit sowie eine Übernachtungsmöglichkeit und beinahe alles war besser, als an den Fingernägeln zu kauen und im Freien zu schlafen, vor allem wenn man den stürmischen Regen bedachte, der seit dem Mittag herniederging und seine ohnehin ärmliche Kleidung in einen Zustand versetzt hatte, der es einem möglichen Zaungast nicht verwunderlich hätte erscheinen lassen, wäre dem triefenden Wanderer mitsamt seinem Stab sogar der Zutritt zum „Kr hend n H hn“ verwehrt worden. Da aber weder der Zaungast noch ein den Eintritt Verwehrender in der Nähe war, trat Simon ein.

Der „H hn“ bestand in der Hauptsache aus einer großen, nahezu quadratischen Gaststube, die vor lauter Qualm aus dem rußenden Kamin und den vielen Tabakspfeifen nur schwer zu überblicken war. Entlang der Wände und im Raum selbst standen etwa neunzehn mit Bänken und Hockern umstellte Tische, die jetzt, kurz vor Sonnenuntergang, zum großen Teil von allerlei Volk bevölkert waren. Simon nahm mit Recht an, dass sich diese mäßig feine Gesellschaft aus Ansässigen des Ortes – wie hieß er noch gleich – richtig: Ort -, Bauern aus den umliegenden Dörfern und Durchreisenden zusammensetzte, wie sich das eben für ein Gasthaus gehörte, welches in einer Ansiedlung errichtet war, die wiederum an einer der größten Handelsstraßen des Landes lag, das übrigens von seinen Bewohnern häufig liebevoll Unserland genannt wurde, während es offiziell und im internationalen Verkehr den bedeutungsvollen Namen Hintermberg trug, den Historiker und Onomastiker gerne auf des Landes geographische Lage zurückführten.

Der größte Teil der Anwesenden waren Menschen – was der heutige Leser wahrscheinlich als Selbstverständlichkeit erachtet – aber es fand sich auch eine Gruppe Zwerge, die gewichtige Reden schwangen und grimmig dreinschauten, derweil ihre kurzen Beine ein ganzes Stück über dem nicht gerade besenreinen Fußboden baumelten. Gleich rechts neben der Tür saßen zwei edle Elben, deren körperlich bedingte Unverträglichkeit von Bier bei gleichzeitigem Genuss desselben für die bereits auf die Tischplatte gesunkenen zarten Häupter verantwortlich war, wobei das zierlich gespitzte Ohr des kleineren drohte, sich in einer ausgedehnten Bierlache aufzulösen. Die beiden Tische in nächster Nähe zum Eingang der Küche – und wohlgemerkt, ich meine die Tische selbst, nicht etwa die umgestoßenen Hocker drum herum – diese beiden Tische also wurden besetzt von einem riesigen Troll und einem trolligen Riesen, die von jeweils einem weiteren Tisch bergeweise alle möglichen Teile von allen möglichen Tieren in sich hineinschaufelten, hier und da gewürzt durch ein kleines Erbschen, Rübchen oder Köhlchen und angereichert durch den einen oder anderen Laib Brot.

Noch weitere absonderliche Gestalten boten sich dem Auge des Betrachters dar, von denen hier nur noch ein behaarter Tartus, zwei übelriechende Gnarfe, eine Horde umherschwirrender Elfen, ein Wurzelgnom, drei krummschnabelige Bolgs, zwei Molche, ein Scriptor Insanus, eine Rumpelhexe, eine aufgeregte Gruppe japanischer Touristen und ein Einhorn – welches hier allerdings ein wenig deplaziert wirkte – genannt sein sollen. Wir vertrauen hierbei auf die Vorstellungskraft des Lesers, da uns zur genaueren Betrachtung die Zeit fehlt, denn eigentlich interessiert uns ja vor allem, wie es Simon weiter erging.

Dieser, von der ihm vertrauten Szenerie völlig unbeeindruckt, nahm, nachdem sich seine wasserblauen Augen an die eher dunklen Lichtverhältnisse gewöhnt hatten, Kurs auf den letzten freien Tisch, der zu seinem Leidwesen gerade gegenüber des Eingangs, nahe der Küche lag, aus der selbst für Hungrige unappetitliche Gerüche kamen. Dazu bahnte er sich den Weg durch den Gestank und den Lärm der Menge, wobei er beinahe eine der Bedienungen umgestoßen hätte, die ihm mit einem Tablett voller überschwappender Bierkrüge entgegenkam. Sie war die Tochter des Gastwirts, was Simon weder wissen konnte noch musste, denn, wie es das launische Schicksal so wollte, waren die Flüche, die sie ihm trotz seiner Entschuldigungen hinterherwarf, die einzigen Worte, die sie je an Simon richten sollte.

Am Tisch angekommen setzte er sich, wie es Leuten seiner Größenordnung geziemt, auf einen der Hocker. Dort wurden er und sein ungehaltenes Rufen nach nur wenig mehr als einer halben Stunde vom Gastwirt höchstpersönlich entdeckt. Dieser war ein stattlicher Mann von etwa 1,52 m sowohl in der Höhe als auch in Breite und Tiefe, dem es nicht einmal halbwegs gelang, das sich daraus ergebende Körpervolumen hinter der fettig befleckten, ehemals weißen Schürze zu verstecken.
„Was willst du?“, fragte er Simon in seiner ausschweifenden Art.
„Man nennt mich Simon Feuerlocke und ich bin auf dem Weg zur Zauberschule in …“
„Ich meine, was willst du hier in meiner Gaststube?“, unterbrach ihn der Wirt zuvorkommend.
„Oh, ich habe Hunger und suche eine Bleibe für die Nacht.“
„Kannst du zahlen?“ Bei dieser Frage warf der Mann einen zweifelnden Blick auf die durchnässte Kleidung und das ausgesprochen kleine Wanderrucksäckchen seines Gastes.
„Natürlich!“
„Das will ich hoffen! Bettler kann ich nicht brauchen! Solltest du nicht zahlen können, werde ich dich erst verprügeln und dann für mich arbeiten lassen!“
Nach diesem ausgiebigen Redeschwall machte er kehrt und verschwand, ohne die Bestellung abzuwarten, in der Küche.

An dieser Stelle hätten wir uns gewünscht, dass sich, wie es in solchen Geschichten durchaus nicht unüblich ist, in der Gaststube eine Person fände, die Fetzen des Gespräches mitgehört und sich nun zu Simon begeben hätte, um ihn als Weggefährten zu identifizieren, ihm Hilfe anzubieten oder wenigstens irgendeinen hinterhältigen Plan auszuhecken, was zu einer Befragung unseres Helden führen und ihn auch dem Leser näher bringen würde. Da sich aber außer uns in dieser dunklen Schenke niemand für den Jungen zu interessieren schien, müssen wir wieder unseren eitlen Erzähler bemühen, der sich ja leider bisher schon kaum zurückgehalten hat.

Wir wissen also bereits, wie Simon hieß und ein wenig über seine ärmliche Kleidung. Auch haben wir erfahren, wo er sich zur erzählten Zeit aufhielt – inzwischen löffelte er ein leckeres Süppchen, welches im Wesentlichen aus leidlich warmem, mit drei Erbsen, riesigen Fettaugen und wenigen Fäden trockenen Fleisches angereichertem Wasser bestand, und prüfte seine Zähne an einer Scheibe steinalten dunklen Brotes. Wo aber kam er her und wo wollte er hin? Und was hatte es mit dem geheimnisvollen Namen Feuerlocke auf sich?
Nun, diesen Namen hatte man dem schmächtigen Sechzehnjährigen in seinem kleinen Heimatdorf Hìrn-Lôs gegeben und spielte damit auf die langen, aus dem blonden Schopf hervortretenden, leuchtend roten Haarspitzen an, die sich über seiner Stirn zu einer Art warnendem Hinweispfeil verbanden, der direkt auf die etwas platte Nase des Jünglings zielte und für Simon im letzten Winter eine völlig neue Bedeutung bekommen hatte. Nachdem seine Eltern direkt nach seiner Geburt verschwunden waren, wuchs der Junge bei seinen Großeltern auf, die ihn mit wenig Essen und viel Arbeit auf ihrem Hof versorgten. Niemand im Dorf konnte die eigentümliche Färbung des Haares erklären, die in Simons Familie bisher noch nie aufgetreten war. Daher wurde er für sonderbar gehalten und ebenso behandelt, was zur Folge hatte, dass er sich bald auch so verhielt und bei der Feldarbeit oder beim Erbsenzählen über die besondere Bedeutung seiner Locke und seiner Person nachgrübelte.

Im letzten Winter aber, sieben Tage nach dem Neujahrsfest, geschah etwas, das Simon für die Antwort auf seine Fragen hielt. Man hatte ihn zum Holzsammeln in den verschneiten Wald nahe dem Dorf geschickt, wo er von einem Rudel grimmiger schwarzgescheckter Waldköter gestellt und eingekreist wurde. Im letzten – oder vorletzten – Moment trat jedoch ein alter Mann zwischen den Bäumen hervor. Er trug einen weiten grauen Umhang, einen Wanderstab, einen kleinen Wanderrucksack und eine lange rote Bommelmütze. In aller Ruhe stellte er sich als der Zauberer Chappi vor – ein Name, der nur dem heutigen Leser seltsam erscheinen mag – und nahm selbstlos den Kampf gegen die wilden Köter auf, während sich Simon auf einen Baum rettete und dankbar dem Schauspiel folgte. Nachdem die Bestien gesättigt und abgezogen waren, griff sich der Junge den verschonten Wanderstab und den Rucksack, in dem sich zu seiner Freude ein echtes Zauberbuch befand, und kehrte fröhlich und sowohl dem Zauberer als auch den Waldkötern dankend zum Dorf zurück. Den Rest des Winters und das ganze Frühjahr übte er sich heimlich in der Zauberei – was zu kleineren und größeren ungeklärten Katastrophen in Hìrn-Lôs führte – und war bald überzeugt, seine Locke sei ein Beweis für sein magisches Talent. Auch beschloss er, seine Fähigkeiten müssten auf der großen Zauberschule nahe Ûnî vèr Cìtî geprüft und geschult werden. So machte er sich am ersten Mai auf, um zunächst den Sparstrumpf seines ungeliebten Großvaters zu stehlen – der nicht gerade unglaubliche Schätze barg, doch reichte es um in den Gasthäusern unterwegs Mahlzeit und Schlafstatt zu begleichen – und dann mitsamt Zauberbuch, Stab, Rucksack und den gelegentlichen Katastrophen in Richtung Ûnî vèr Cìtî aufzubrechen …

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Mit diesem Buch unternehmen Sie mit dem Autor des Romans „Das Lächeln der Kriegerin“ sechs ganz unterschiedlich geartete Reisen in die Fantasywelt. Mal geht es auf einen Sprung ins Lieblingsbuch des Erzählers, dann in die verschneiten Wälder auf der Suche nach dem Eiswolf. Erleben Sie die traurige Geschichte der unglücklichen Cwen und lachen Sie bei den verrückten Abenteuern von Simon Feuerlocke. Diese Sammlung bietet für jeden etwas. Zwei besondere Schmankerl: Die Kurzgeschichte, die die Basis für Bobrowskis Debütroman bildete, und eine, die gewollten Trash verkörpert.

Leseprobe

Des Boten Prüfung: Reisen in die Fantasy
broschiert: 80 Seiten
tredition, Februar 2008
7,49 EUR
ISBN-13: 978-3940921659

Ebook:
1,99 EUR
ISBN: 978-3-940921-60-4

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Des Boten letzte Prüfung

Wer Fantasy und Kurzgeschichten mag, der sollte jetzt noch einmal zuschlagen. Mein Sammelband „Des Boten Prüfung – Reisen in die Fantasy“ wird nur noch bis zum 31.01.2010 als Printbook erhältlich sein.

Mit diesem Buch unternehmen Sie mit dem Autor des Romans „Das Lächeln der Kriegerin“ sechs ganz unterschiedlich geartete Reisen in die Fantasywelt. Mal geht es auf einen Sprung ins Lieblingsbuch des Erzählers, dann in die verschneiten Wälder auf der Suche nach dem Eiswolf. Erleben Sie die traurige Geschichte der unglücklichen Cwen und lachen Sie bei den verrückten Abenteuern von Simon Feuerlocke. Diese Sammlung bietet für jeden etwas. Zwei besondere Schmankerl: Die Kurzgeschichte, die die Basis für Bobrowskis Debütroman bildete, und eine, die gewollten Trash verkörpert.

Leseprobe

Des Boten Prüfung: Reisen in die Fantasy
broschiert: 80 Seiten
tredition, Februar 2008
7,49 EUR
ISBN-13: 978-3940921659

Ebook:
1,99 EUR
ISBN: 978-3-940921-60-4

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Auch der Tod hat einmal Verspätung

Dieser kleine Online-Text von Silvia Beyen hat es in sich. Hinter dem harmlos wirkenden und nicht ganz passenden Cover verbirgt sich eine Ehehölle.

Gekonnt lässt die Erzählung dem Leser zum Einstieg noch einen Moment des Atemholens, bis die alltägliche  Gewalt, die die Protagonistin erfährt, das ruhige Bild zerbricht. Die Betroffenheit, die den Leser packt, steht nicht geschrieben, der Erzählstil ist nüchtern und auf den Punkt.
Und der kurze Text hält Wendungen bereit, bietet am Schluss sogar eine Überraschung.

Die Geschichte ist meiner Meinung nach so gut erzählt, dass ein paar sprachliche Feinheiten kaum ins Gewicht fallen.

Also, macht euch auf einiges gefasst.

Amazone meines Herzens

Heftroman von Maren Frank

Maren Frank: Amazone meines Herzems
Maren Frank: Amazone meines Herzems

Im Banzini Verlag erschien in der Edition Banzini mit Heft Nummer 3 der in der griechischen Antike angesiedelte Roman „Amazone meines Herzens“ der Geschichtenweberin Maren Frank.

Erzählt wird die Geschichte des Bauernmädchens Kalliota, das ihren kleinen Bruder aus den Flammen eines Hausbrandes rettet und dabei im Gesicht verletzt wird. Ihre mutige Tat kann sie nicht davor bewahren, dass sie wegen ihrer Brandnarben in ihrem Dorf gesellschaftlich isoliert wird. Als Amazonen das Dorf besuchen, nutzt Kalliota die Gelegenheit und schließt sich den mutigen Reiterinnen an. In der jungen Nachwuchsamazone Lythea findet sie eine liebevolle Gefährtin und Fürsprecherin und es scheint, als würde sich ihr Leben zum Guten wenden. Als aber die Amazonen im Trojanischen Krieg mitkämpfen, werden die Fäden des Schicksals für Kalliota neu geknüpft …

Amazone meines Herzens ist nur direkt beim Banzini Verlag und deren Partnerverlag dead soft zu bestellen. Neben dem Heftformat bietet der Verlag den Roman auch als preiswerteres ebook im pdf-Format an.

Maren Frank
Amazone meines Herzens
Heftroman, 60 Seiten
Banzini Verlag, Juli 2008
Preis Heftroman: 3,95 Euro
Preis ebook: 2,50 Euro

Bestelllink: http://www.banzini.de/Verlag-Amazone.htm
Oder hier: http://www.deadsoft.de/buch/hefte03amazone.htm