Für Schreibtalente bis 31.03.11

6. ALFA-Multi-Media-Wettbewerb

Thema: WANDEL

Teilnahmeberechtigt ist jede/r, der/dem zu diesem Thema etwas Verbales oder Nonverbales einfällt. Sei es als Kurzgeschichte, Gedicht, Foto, Gemälde, Skulptur, Videoclip, Song oder in anderer medialer Form.

Einsendeschluss ist der 31. März 2011

Die Preise:
Die Wort- ALFI* für den besten schriftlichen Beitrag
Die Bild-ALFI für den besten non-verbalen Beitrag

*ALFI war bisher eine Leserattenskulptur in Raku-Glasur. Sie wird 2011 erstmalig von Birte Pröttel gestaltet.  Es handelt sich um einen Kultpreis, frei nach dem Motto: andere vergeben Oscar, Corine oder Glauser, wir vergeben ALFI.

Die originellsten Beiträge werden als Anthologie in der edition ALFA veröffentlicht.

Teilnahmebedingungen:
Texte,
bisher unveröffentlicht (maximal 10 000 Anschläge incl. Leertasten), müssen einen Titel tragen, der das Motto enthalten kann, aber auf keinen Fall nur „Wandel“ lauten darf (Unterscheidbarkeit der Beiträge). Sie sind im Wordformat per Mail sowie in FÜNF Exemplaren, anonym, einseitig ausgedruckt auf gelochtem DIN-A4-Papier einzureichen.
Dem Beitrag ist eine Bearbeitungsgebühr (ein 5-Euroschein) sowie ein Anschreiben mit diesen Informationen beizufügen:
Name, Postanschrift und Mail-Adresse der Verfasserin / des Verfassers,
E-Mail-Adresse unbedingt angeben. Alle Benachrichtigungen erfolgen per Mail.
Titel des Beitrags, Geburtsdatum, eine Kurzbiographie (Umfang ca. 3-5 Zeilen), sollten Sie sich noch nicht bei einem ALFA-Wettbewerb beteiligt haben.
Einsendeschluss: 31. März 2011 (Datum des Poststempels).

Non-verbale Beiträge sind im Original sowie als Foto (geringe Auflösung) zwecks ersten Eindrucks einzureichen.
Achtung: Wenn Ihr Beitrag an der interaktiven Multi-Media-Ausstellung im Sommer 2011 teilnehmen soll, muss er fix und fertig aufhängbar bzw. ausstellbar eingereicht werden!!!
Dem Beitrag ist ein Anschreiben mit diesen Informationen beizufügen:
Name und Anschrift der Verfasserin / des Verfassers,
E-Mail-Adresse unbedingt angeben. Alle Benachrichtigungen erfolgen per Mail.
Titel des Beitrags, Geburtsdatum, eine Kurzbiographie (Umfang ca. 3-5 Zeilen),
Bearbeitungsgebühr 5 Euro.

Einsendeschluss: 31. März 2011

Die Teilnehmer verpflichten sich, ihre eingesandten Werke bis zum Tag der Preisverleihung in keiner Form zu veröffentlichen.
Die Teilnehmer versichern, dass die eingesandten Werke keine Rechte Dritter verletzen.
Die Teilnehmer des Wettbewerbes ermächtigen den Veranstalter – ohne Verletzung von Urheber- und Persönlichkeitsrechten – zur honorarfreien Veröffentlichung der Arbeiten in einer Anthologie.
Das Copyright verbleibt bei den Autoren.
Die Einsender erhalten keine Eingangsbestätigung.

Mit Einreichen des Werks erkennt der Urheber die hier genannten Bedingungen an.

Die non-verbalen Beiträge werden in Lagoa im Convento Sáo José in einer interaktiven Ausstellung im Sommer 2011 gezeigt. Jeder Besucher gibt eine Stimme für sein Lieblingsexponat ab.

Die Preisverleihung findet im Rahmen des 6. Geburtstags von ALFA im September 2011 statt.
Einsendungen an:

ALFA – Barbbara Fellgiebel
Apartado 376
8504-913 Portimão
Portugal

www.alfacultura.com | Mail: alfacult@gmail.com | Tel. 917 602 607

Quelle: Uschtrin

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erophil – Der Wettbewerb

Originalausschreibung: www.erophil.de

Veranstalter: Verein der Freunde der erotischen Literatur (in Gründung)

Dieser Wettbewerb richtet sich an alle AutorInnen erotischer Literatur: Wir wollen deine Texte!
Ziel ist die Etablierung eines Forums zum Austausch. Außerdem wollen wir noch unbekannten AutorInnen zu der Aufmerksamkeit verhelfen, die sie verdienen.

Die besten Einsendungen des Wettbewerbs präsentieren wir im Rahmen der 2. erophil im Mai 2011. Darüber hinaus wollen wir den AutorInnen der besten Einsendungen die Möglichkeit geben, am ersten erophil-Workshop teilzunehmen, der für den Herbst 2011 geplant ist.

Wer kann mitmachen?
Du schreibst erotische Prosa in deutscher Sprache und hast die eingereichten Texte bislang nicht anderweitig veröffentlicht; Lesungen oder Einreichungen bei anderen Wettbewerben gelten nicht als Veröffentlichung.
Die Länge der Einsendung sollte mindestens drei Seiten, aber nicht mehr als 15 Seiten betragen. Falls es sich um einen Auszug aus einem längeren Text handelt, sollte ein Exposé des Gesamtprojekts mit eingereicht werden.
Du solltest mindestens 18 Jahre alt sein (geboren vor dem 01.10.1992).

Und wer entscheidet?
In diesem Jahr besteht die Jury aus Phoebe Müller (Autorin u. a. von „Die Beute“, Konkursbuch Verlag), Johannes Brodowski (begleitet junge Autoren bei internationalen Werkstätten) und Maria Evans-von Krbek (Lektorin und Mitorganisatorin der erophil).

Um die Anonymität der Einsendungen zu gewährleisten, bitten wir um die Einsendung zweier getrennter Dateien: Eine sollte den Text / die Texte enthalten, die zweite deine persönlichen Daten sowie ggfs. eine Bibliografie.

Einsendungen bitte an: wettbewerb@erophil.de

Einsendeschluss ist der 31. März 2011.

Kontakt:
http://www.erophil.de und http://www.myspace.com/erophil.de
info@erophil.de
Tel. 030 / 25 81 23 81

Quelle: Uschtrin

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Förderpreis der Stadt Konstanz für junge Künstlerinnen und Künstler

Originaltext: http://stadt.konstanz.de/kulturzentrum/01635/03853/03856/index.html?lang=de

Seit 1983 vergibt die Stadt Konstanz alle zwei Jahre einen Förderpreis für junge Künstlerinnen und Künstler in den Sparten Musik, Bildende Kunst und Literatur.
Ziel des Preises ist es, junge Künstlerinnen und Künstler zu fördern, die in der Stadt oder im Landkreis Konstanz geboren wurden, hier leben oder durch ihre künstlerische Arbeit der Region eng verbunden sind.
Das Bewerbungshöchstalter beträgt 35 Jahre.
Der Förderpreis ist mit 1.500 Euro dotiert.

Im Jahr 2011 wird der Konstanzer Förderpreis für Junge Künstlerinnen und Künstler erneut vergeben. Junge Künstlerinnen und Künstler aus den Bereichen Musik, Bildende Kunst und Musik können sich ab sofort bewerben.

Bewerbungsunterlagen können telefonisch 07531/900-902, per Fax 07531/900-910 oder per E-Mail KoellnerKB@stadt.konstanz.de beim Kulturbüro der Stadt Konstanz angefordert werden.

Zur Teilnahme reichen Sie bei der Sparte Literatur bitte folgende Unterlagen ein:

  • Lebenslauf mit schwerpunktmäßiger Darstellung der künstlerischen Entwicklung nebst
  • Passfoto
  • Arbeitsproben von Werken, die in den letzten drei Jahren entstanden sind:
    • Manuskripte
    • Buchveröffentlichungen
    • Leseproben aus eigenen Werken auf MC oder CD

Alle Unterlagen müssen mit Name und Anschrift versehen sein.

Ansprechpartnerin: Rebecca Koellner.

Einsendeschluss der Bewerbungen und Arbeiten ist der 31. März 2011.

Einsendeadresse:
Kulturbüro Konstanz
Wessenbergstraße 39
78462 Konstanz

Quelle: Uschtrin

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Günter-Bruno-Fuchs-Literaturpreis

Zum 5. Mal wird der Günter Bruno Fuchs-Literaturpreis ausgeschrieben in Erinnerung an den Berliner Malerpoeten, der 1928-1977 lebte. Zu dessen bekanntesten Werken gehören „Handbuch für Einwohner“ (1969), „Der Bahnwärter Sandomir“ (1971) und „Brevier eines Degenschluckers“ (1960).

Der Preis steht diesmal unter dem Motto: Irgendwann ist Feierabend.
Eingereicht werden kann dazu ein fünfseitiges Manuskript mit Prosa, Lyrik oder Dramatik bis zum 31.3.2011 an: :

Manfred Giesler
Güntzelstr. 53
10717 Berlin

Die Jury besteht aus: Manfred Giesler, Johannes Grützke, Axel Haase.

Der Preisträger erhält sein von Johannes Grützke gezeichnetes Porträt und wird wie der Zweit- und Drittplatzierte im Rahmen der Verleihung im Berliner Buchhändlerkeller am 29.4.2011 seinen Siegerbeitrag öffentlich vortragen.

Quelle: Uschtrin

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Lesbischer LiteraturPreis

Originalausschreibung: http://www.elles.de

Schon zum 5. Mal schreibt der el!es-Verlag für das Jahr 2011 den »Lesbischen LiteraturPreis« aus.

Wettbewerbsbedingungen:

1. Teilnehmen können ausschließlich Frauen.
2. Eingereicht werden können lesbische Liebesromane oder Romane, die das lesbische Leben zum Thema haben. Ebenso sind sogenannte »Uber«-Storys erlaubt.
3. Eine Länge von mindestens 60.000 Wörtern und ein Happy End sind für den Roman zwingend erforderlich.
4. Zudem wären wir sehr froh, wenn der Roman im Präteritum geschrieben wäre und nicht im Präsens. Auch geben wir der Perspektive aus der 3. Person den Vorzug vor der Ich-Perspektive.
5. Schicken Sie eine Inhaltsangabe (die bitte im Präsens und nicht im Präteritum), die ca. eine halbe bis eine DIN-A4-Seite umfaßt, und eine Kopie Ihres Romans im .rtf- oder .doc-Format an manuskripte@elles.de zusätzlich mit einer Kurzbiographie, in der Sie sich kurz vorzustellen, Ihrem vollständigen Namen und Ihrer E-Mail-Adresse. Bitte benennen Sie die Datei nach folgendem Muster:

Vorname_Nachname__Titel.rtf
(Vorname_Unterstrich_Nachname_Unterstrich_Unterstrich_Titel.rtf)

Bitte Name, Postadresse und E-Mail auch am Ende der Inhaltsangabe noch einmal angeben.
6. Sofern Sie den Roman oder Teile davon bereits auf dem Internet veröffentlicht haben, geben Sie bitte die Webseite an, auf der der Text veröffentlicht wurde. Ausgewählte Romane müssen vor dem Beginn des Lektorats aus dem Netz genommen werden.
7. Die Regeln der Rechtschreibung und Grammatik sollten korrekt umgesetzt sein. Bitte verwenden Sie die alte Rechtschreibung. Falls Sie die alte Rechtschreibung nicht beherrschen, akzeptieren wir auch die neue, das verursacht unserem Lektorat jedoch zusätzlichen Aufwand.
8. Für die Veröffentlichung kann natürlich ein Pseudonym verwendet werden, das jedoch aus einem Vor- und einem Nachnamen bestehen sollte.
9. Die Inhaltsangabe und ein Auszug des eingesandten Manuskriptes (nicht der vollständige Text) werden einen Monat vor Vergabe des Preises auf der Internetseite http://www.elles.de veröffentlicht. Die el!es-Leserinnen stimmen dann online darüber ab, welches der eingesandten Manuskripte den Preis gewinnt.
10. Die ausgewählten Romane werden vor der Veröffentlichung von uns lektoriert.
11. Einsendeschluß ist der 31.03.2011.

Der Preis für den besten Roman ist ein Wochenende für zwei (weibliche) Personen in der Frauenpension Bertingen (http://www.frauenpension-bertingen.de) und die Veröffentlichung des Romans bei el!es.

Weitere Informationen auf der Webseite www.elles.de

Quelle: Uschtrin

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SCHREIBTALENTE – 2. Jugendwettbewerb des Meerbuscher Kulturkreises und des Rhein-Kreises Neuss

Originaltext, siehe: www.schreibtalente.de

Startschuss 2. Jugendwettbewerb SCHREIBTALENTE:
Geschichten und Gedichte zum Motto „FLUSS“ gesucht

Vom 1. Februar bis 31. März 2011 sind alle Schülerinnen und Schüler von 8-18 Jahren im Rhein-Kreis Neuss aufgerufen, ihre Geschichten und Gedichte einzusenden. Das Motto des 2. Jugendwettbewerbs lautet „FLUSS“ und eine neunköpfige Jury von Fachleuten aus dem Kinder- und Jugendbereich freut sich auf überraschende Beiträge.

Bewertet wird in drei Altersgruppen (8-10 Jahre, 11-14 Jahre und 15-18 Jahre). Die eingereichten Texte dürfen maximal fünf Seiten (30 Zeilen à 60 Anschläge) umfassen, und es sind Einsendungen von Einzelpersonen oder über die Schule möglich.

Es gibt vielfältige Aktionen zur Leseförderung, aber nur wenige Wettbewerbe rufen Kinder und Jugendliche zum Schreiben eigener Texte auf. Junge Schreibtalente zu entdecken und gleichzeitig möglichst viele Schülerinnen und Schüler zum Schreiben zu motivieren, darum geht es dem Meerbuscher Kulturkreis und dem Rhein-Kreis Neuss als Veranstalter von SCHREIBTALENTE.
Der Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft des Landrats Hans-Jürgen Petrauschke und wird zum zweiten Mal veranstaltet. Er basiert auch auf ehrenamtlichem Engagement vieler Beteiligter.
Begleitend zum Wettbewerb finden 17 kostenlose Schreibclubs für Schülerinnen und Schüler in Bibliotheken, Büchereien, in Kooperation mit oder an Schulen und in allen acht Städten des Rhein-Kreises Neuss statt. Außerdem werden zwei Lehrerfortbildungen zum Kreativen Schreiben angeboten („Den Schreib-Fluss fördern“).

Auf die Schülerinnen und Schüler warten attraktive Preise, allen voran die Veröffentlichung in einem Buch beim Droste Verlag, Besuche im Theater und der Druckerei einer Tageszeitung. Gleichzeitig hat jede einzelne Teilnehmerin/jeder einzelne Teilnehmer die Chance auf einen Überraschungsgewinn und namentlich im Buch erwähnt zu werden. Je eine Grundschule und weiterführende Schule mit den meisten Einsendungen (im Verhältnis zur Gesamtschülerzahl) gewinnen als Sonderpreis eine Lesung mit einem bekannten Kinder- oder Jugendbuchautor.

Die genauen Einsendebedingungen, Preise, Jurymitglieder und Schreibclub-Termine sind veröffentlicht unter www.schreibtalente.de (ebenso Vorlagen zur Erstellung eines Begleitanschreibens, der Normseite und demnächst Material zum Kreativen Schreiben für Lehrer).

Beiträge sind bis 31. März 2011 zu senden an:

Rhein-Kreis Neuss Medienzentrum,
Stichwort „Schreibtalente“
Bahnhofstraße 14
41472 Neuss

Kontakt:
Astrid Krömer
Projektleitung SCHREIBTALENTE – 2. Jugendwettbewerb des Meerbuscher Kulturkreises und des Rhein-Kreises Neuss
Dückersstr. 25, 40667 Meerbusch
Telefon: + 49 (0)2132-758996, Fax: + 49 (0)2132-758997
Mail: astrid.kroemer@schreibtalente.de
Web: www.schreibtalente.de

Was sind die Teilnahmebedingungen?

  • teilnehmen kann, wer im Rhein-Kreis Neuss wohnt oder dort eine Schule besucht
  • eingesandt werden kann über die Schule oder als Einzelperson
  • Textumfang bis zu 5 DIN-A4-Seiten (Prosa oder Lyrik)
  • Beiträge nur auf einer Seite bedruckt/beschrieben (keine Heftung/Klammerung)
  • Für Prosabeiträge gilt: maschinengeschrieben, in vierfacher Ausfertigung. Schriftgröße 12pt, 30 Zeilen à 60 Anschläge pro Seite (Normseite, siehe weiter unten „Vorlagen“). Die Beiträge müssen für das Buch in elektronischer Form zur Verfügung gestellt werden können.
  • Für Gedichtbeiträge gilt: maschinen- oder handgeschrieben und ebenfalls in vierfacher Ausfertigung einzureichen
  • der eingesandte Text darf bisher weder veröffentlicht noch zu anderen Wettbewerben eingereicht worden sein
  • jede Teilnehmerin/jeder Teilnehmer darf nur einen Beitrag einsenden

Quelle: Uschtrin

Stückemarkt bis 01.12.10

Originalausschreibung: www.stueckemarkt.de

Theatertreffen 06.-22. Mai 2011

Stückemarkt 2011 – Stücke gesucht!
Einsendeschluss 1. Dezember 2010

Der Stückemarkt des Theatertreffens ist die bedeutendste Förderinitiative für Gegenwartsdramatik im deutschsprachigen Raum. Seit nunmehr 32 Jahren ist er ein Entdeckerfestival für unbekannte Autorinnen und Autoren sowie Marktplatz für Verlagslektoren, Theatermacher und Kritiker. Der Stückemarkt fördert seine AutorInnen nachhaltig und wurde für zahlreiche Teilnehmer zum Sprungbrett in die Theater-Spielpläne. Nach den Erfolgen von Anja Hilling, Nuran David Calis, Dirk Laucke, Thomas Freyer, Philipp Löhle, Anne Habermehl, Oliver Kluck und Nis-Momme Stockmann werden nun auch Autoren des Stückemarktes 2010 – wie Wolfram Lotz oder Claudia Grehn – an renommierten Theatern gespielt.

„Erkenne dich selbst, verrate den anderen“
Unter diesem Motto sind Dramatikerinnen und Dramatiker sowie Theaterverlage aus ganz Europa aufgerufen, neue, noch nicht aufgeführte Stücke aus allen europäischen Ländern in den entsprechenden Sprachen für den Stückemarkt 2011 einzusenden. Wir suchen kraftvolle Texte, die zu den Schieflagen unserer Gegenwart Haltung beziehen und inhaltlich wie ästhetisch neue Impulse für das Theater freisetzen.

Die Jury des Stückemarkts wählt acht Autorinnen und Autoren aus. Fünf Texte werden im Rahmen des Theatertreffens in szenischen Lesungen präsentiert, die von renommierten Regisseuren und Dramaturgen eingerichtet werden. Drei weitere Autoren werden zum Dramatikerworkshop eingeladen. Wie schon beim Stückemarkt 2010 übernimmt auch 2011 jeder Stückemarkt-Juror eine Autoren-Patenschaft, die über die Dauer des Stückemarkts hinausreicht. Damit soll für die Autoren eine intensivere Arbeit am Text gewährleistet und zugleich ein weitreichender Austausch sowie Einblicke in die Arbeitswelt der Juroren ermöglicht werden.

Zusammen mit der Bundeszentrale für politische Bildung verleiht der Stückemarkt den mit 5.000 Euro dotierten Förderpreis für neue Dramatik, verbunden mit einer Uraufführung, und den mit 7.000 Euro dotierten Werkauftrag des tt Stückemarkts, ebenfalls verbunden mit einer Uraufführung. Einer der acht ausgewählten Texte wird von Deutschlandradio Kultur zum Theatertext als Hörspiel prämiert, produziert und gesendet.

Auch im Jahr 2011 besteht die Stückemarkt-Jury wieder aus Theatermachern unterschiedlicher Professionen:

  • Nurkan Erpulat, Regisseur, Berlin
  • Martin Heckmanns, Autor und Dramaturg, Berlin/Dresden
  • Jan Klata, Autor und Regisseur, Warschau
  • Iris Laufenberg, Leiterin des Theatertreffens Berlin
  • Barbara Mundel, Intendantin Theater Freiburg

Teilnahmebedingungen Stückemarkt 2011

  • Jede(r) Autor(in) kann nur ein Stück einreichen. Stücke, die bereits einmal zum Wettbewerb eingereicht wurden, sind ausgeschlossen.
  • Das eingereichte Stück darf nicht älter als zwei Jahre und noch nicht im deutschsprachigen Raum ur- oder erstaufgeführt bzw. zur Aufführung vergeben sein. Die Autoren sind verpflichtet, dem Stückemarkt eventuelle Änderungen am Status ihrer Stücke während des Auswahlverfahrens mitzuteilen.
  • Das Stück kann in der Originalsprache eingereicht werden, es muss nicht übersetzt sein. Sollte eine Übersetzung ins Deutsche oder Englische vorliegen, kann diese in einfacher Kopie beigefügt werden.

Bewerbung

  • Bitte senden Sie uns Ihren Text in dreifacher Ausführung per Post sowie zusätzlich per E-Mail an stueckemarkt@berlinerfestspiele.de.
  • Da die Texte anonymisiert werden, bitten wir darum, Ihren Namen ausschließlich auf dem Titelblatt zu vermerken.
  • Bitte legen Sie Ihrer Bewerbung ein aussagekräftiges Empfehlungsschreiben einer professionell im Theaterbereich oder im literarischen oder universitären Bereich tätigen Person bei, möglichst in Bezugnahme auf Ihr zum Stückemarkt eingereichtes Stück (Umfang ca. eine Seite).
  • Außerdem erforderlich sind in doppelter Ausführung:
    – eine kurze Zusammenfassung Ihres Stückes (in deutscher oder englischer Sprache)
    – eine kurze (künstlerische) Biografie (in deutscher oder englischer Sprache) in tabellarischer Form
  • Zeitgleich mit der Zusendung Ihres Textes bitten wir um Ihre Anmeldung per Internet unter www.stueckemarkt.de. Bitte legen Sie auch das ausgedruckte Online-Formular [siehe Website des Stückesmarkts!]in doppelter Ausführung Ihrer Postsendung bei. Die eingereichten Manuskripte können leider nicht zurückgesandt werden.

Adresse
Berliner Festspiele
Theatertreffen | Stückemarkt
Yvonne Büdenhölzer
Schaperstraße 24
10719 Berlin

Einsendeschluss: 01. Dezember 2010 (Poststempel)
Juryentscheidung: Ende Februar 2011

Kontakt: Yvonne Büdenhölzer, Leiterin des Stückemarkts
Tel + 49 (0)30 254 89-318
E-Mail yvonne.buedenhoelzer@berlinerfestspiele.de

Quelle: Uschtrin

Nachwuchs in SMS, Netzliteratur, Blog und Slam bis 11.06.10

Wenn ich doch noch einmal 25 wäre! Auch Nur-Leser (jeden Alters) sollten aber auf jeden Fall den Hinweis am Ende des Artikels lesen!

Zur Originalausschreibungen mit Details und Beispieltexten

Compete 20.10 – Internationales Jugendautorentreffen NRW

Vor 30 Jahren fand das erste Autorentreffen NRW statt, ein Wettbewerb für den literarischen Nachwuchs, bei dem Preise in den drei Disziplinen Prosa, Lyrik und Dramatik ausgelobt wurden. Anfang der Neunziger Jahre wurde dieser literarische Wettbewerb eingestellt, jetzt soll das Autorentreffen NRW in anderer Form zu neuem Leben erweckt werden.
Aufgerufen sind Jugendliche aus aller Welt (bis 25), sich daran zu beteiligen, sich zu treffen im Spiegelzelt beim Düsseldorfer Bücherbummel, aber auch im virtuellen Raum, dem World Wide Web.

Analog zu den klassischen Literatursparten von damals werden auch beim Jugendautorentreffen „Compete 20.10“ in verschiedenen Disziplinen Preise vergeben, jedoch für ganz neue und zeitgenössische Textsorten:
Je 500 Euro winken den Gewinnern in der Kategorie Kurztext (160 Zeichen, eingesandt per SMS oder Mail), in der Kategorie Netzliteratur, als Link hinterlegt, sowie dem besten Blog-Beitrag, der im offiziellen Portal von „Compete 20.10“ hochgeladen wird.

Last, but not least wird als vierte Kategorie der Live-Award verliehen, und zwar wird dieser ab ca. 15.30 h bei einem Poetry Slam vergeben.

Am dem 15. April 2010 wird das Portal www.compete2010.net online sein. TeilnehmerInnen aus aller Welt haben dann Zeit, bis zum Freitag, dem 11. Juni um 11 Uhr, Beiträge für die vier Kategorien (in Deutsch oder Englisch) einzureichen. Je zehn Beiträge in den vier Kategorien werden vom „Compete 20.10“-Team selektiert.
In einer Live-Veranstaltung am 11. Juni (ab 14 Uhr) werden diese ausgewählten Beiträge einer Fachjury und dem Publikum vorgestellt, die dann die Preisträger bestimmen (fünf Stimmen der Fachjury, zwei Stimmen Publikumsmehrheit). Beim Poetry Slam, mit dem die Veranstaltung beschlossen wird, kürt allein das Publikum den Gewinner!

Moderation: Pamela Granderath und Enno Stahl

Jury: Dr. Sabine Brenner-Wilczek (Heine-Institut), Franz Dobler (Autor), Philipp Holstein (Rheinische Post), Maren Jungclaus (Literaturbüro NRW), Ulrike Merten (NRZ)

Kurator: Enno Stahl (Autor), Mitarbeit: Christine Brinkmann (ZAKK), Jan-Birger von Holtum

Redaktionsadresse:

Heinrich-Heine-Institut, c/o Dr. Enno Stahl, Bilker Str. 12-14, D – 40213 Düsseldorf
Tel.: +49/211/8995986 – Email: heineinstitut@duesseldorf.de

Zakk, c/o Christine Brinkmann, Fichtenstr. 40, 40233 Düsseldorf
Tel.: +49/211/ 97300-34 – Email: christine.brinkmann@zakk.de

Kooperationspartner:

Arbeitsgemeinschaft Bücherbummel auf der Kö * Heinrich-Heine-Institut Düsseldorf * Stadtbüchereien * Triggerfish * ZAKK, Düsseldorf

Achtung!!! Ob du teilnehmen willst oder nicht, es lohnt sich dennoch auf dem Portal vorbeizuschauen, denn dort kann man alle bereits eingereichten Beiträge lesen, bewerten und kommentieren. Dieses Voting fließt auch in die Entscheidung der Jury mit ein!

Wieland und die Risse

Heute und morgen im Literaturhaus Rostock:

Donnerstag, der 05. November 2009

Rayk Wieland ›Ich schlage vor, dass wir uns küssen‹

Lesung

Die Geschichte dieses Buches beruht auf einer wahren Begebenheit. Die DDR hat es wirklich gegeben. – so läutet der Klappentext diesen hinreißend komischen Roman ein, der von den Lesern mit Lachtränen verschlungen wird, die Literaturkritiker handeln ihn schon allein wegen seiner leichtfüßigen Art als einen der besten Romane über die DDR.

Herr W. hat eines Tages eine ominöse Einladung in der Post. Auf einer Podiumsdiskussion unbekannter Untergrunddichter soll er Auskunft geben über sein Werk, über die Unterdrückung in der DDR und über seine Erlebnisse als Staatsfeind. Zuerst glaubt er an einen schlechten Scherz. Ist er überhaupt gemeint? Mit der DDR hat er doch längst abgeschlossen, nachdem sie 1989 wie ein falsch montiertes Chemieklo zusammenklappte. War er je als Dichter auffällig geworden? Als unterdrückter gar?

W. stellt Nachforschungen an, unterzieht sich einer Rückführungstherapie in die DDR-Vergangenheit und nimmt schließlich Einsicht in seine Stasi-Akte. Was für ein Fund: Tatsächlich sind hier seine lyrischen Gehversuche unter dem Titel „Mögliche Exekution des Konjunktivs“ abgeheftet, dazu sämtliche Liebesbriefe an Liane in München – alles von einem Oberleutnant Schnatz über Jahre akribisch gegengelesen, verwegen gedeutet und als staatszersetzend-konterrevolutionäres Schrifttum eingestuft.

„Ich schlage vor, dass wir uns küssen“ ist ein Roman über die Absurditäten der Erinnerung, auch der eigenen, über rätselhafte Wirkungen unbeholfener Gedichte und über eine Liebe, wie sie nur in Zeiten der deutschen Teilung blühen konnte. Eine wahre Geschichte, die niemand für möglich gehalten hat. Nicht einmal ihr Verfasser.

Rayk Wieland, geb. 1965, lernte Elektriker, studierte Philosophie, war Zeitungs-, Funk- und Fernsehredakteur und lebt als Autor und TV-Journalist bei Hamburg. Einmal im Monat veranstaltet er zusammen mit Gerhard Henschel den „Toten Salon“ im Nachtasyl des Hamburger Thalia Theaters. Letzte Buchveröffentlichung: „Öde Orte“ (Bd. 1–3, zusammen mit Jürgen Roth, Leipzig 2005).

Pressestimmen:
Ganz Deutschland schnieft zum Mauerfall-Jubiläum mit Guido-Knopp-Ergriffenheitsmiene, nur ein einsamer, 1965 in Leipzig geborener Aufständischer leistet tapfer Widerstand: Rayk Wieland hat einen betont satirischen Roman über das Ost-Berlin der achtziger Jahre geschrieben, in dem von Lebenskünstlern und Lyrikern erzählt wird, von Saufgelagen und einer bittersüßen Liebesaffäre des Helden W. mit einer Westbürgerin. Die Vermischung von großer Politik und privater Gefühlsnot ist so etwas wie das poetische Programm des Ich-Erzählers. Das merkt man schon seinen Gedichten an, die seine Beschatter von der Stasi prompt in Aufregung versetzen. „Ringsumher sinkt das Niveau, / Sogar im Politbüro“, heißt es da, und weiter: „An muss ich dich flehen / Nicht von mir zu gehen.“
(Spiegel, 11.04.09)

Termin: Donnerstag, 5. November 2009, 19.30 Uhr
Ort: Literaturhaus Rostock, Kuhtor, Ernst-Barlach-Str. 5, 18055 Rostock
Eintritt: 6,00 € / 4,00 € ermäßigt (für Schüler, Studenten), freier Eintritt für Förderkreismitglieder

Kartenreservierung: (0381) 492 55 81, info ( at ) literaturhaus-rostock.de

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Freitag, der 06. November 2009

Präsentation der Zeitschrift RISSE

Nr. 23 / Herbst 2009/ Lesungen & Eröffnung der Fotoausstellung „Kontraste – Neptun-Werft in Schwarz-Weiß“

Die Literaturzeitschrift gibt einen vielgestaltigen Eindruck von neuer Literatur aus Mecklenburg und Vorpommern. In jeder Ausgabe erscheinen bereits bekannte und auch neu entdeckte Talente aus unserem Bundesland mit Kurzgeschichten, Lyrik, Dramatik oder Essay – gebunden durch eine Grafikstrecke eines Künstlers aus Mecklenburg-Vorpommern. Zum Erscheinen der neuen Ausgabe der Literaturzeitschrift RISSE lesen drei Autorinnen und Autoren eine Auswahl ihrer Texte im Literaturhaus Rostock:

Daniela Boltres (Rostock)

Sonja Voß-Scharfenberg (Schwerin)

Ingo Giertz (Rostock)

In der druckfrischen Herbstausgabe ist eine Auswahl der Fotografien von Reiner Mnich zu sehen. Mit Autorinnen und Autoren, Förderern und Lesern wird das Erscheinen der neuen Ausgabe gefeiert und die Foto-Ausstellung „Kontraste – Neptun-Werft in Schwarz-Weiß“ von Reiner Mnich im Literaturhaus Rostock eröffnet.

Eine gemeinsame Veranstaltung von: Risse e.V. und Literaturhaus Rostock

Termin: Freitag, 6. November 2009
Zeit: 19.30 Uhr
Ort: Literaturhaus Rostock, Kuhtor, Ernst-Barlach-Str. 5, 18055 Rostock
Eintritt frei

Weitere Informationen:

Risse e.V.
c/o Kuhtor
Ernst-Barlach-Str. 5
18055 Rostock
Tel.: (0381) 492 55 81
redaktion ( at ) risse-mv.de
www.risse-mv.de