Bloggen statt plotten

Da hat doch ein Mitglied eines Schreibforums so ganz nebenbei erzählt, dass er seinen Roman mit WordPress entwickelt. Natürlich gab es gleich Bedenken, weil er damit seine Ideen und Daten im unsicheren Internet aufbewahrt. Obendrein wollte er einzelne Textpassagen, Arbeitsschritte und Ideen durchaus auch für seine Blogbesucher öffentlich machen und diskutieren lassen.

Sicherlich bleibt auch ein Restrisiko, wenn man das gesamte Blog oder wenigstens diejenigen Daten, die schützenswert sind, nicht öffentlich macht. Und auf jeden Fall sollte man seine Daten immer n0ch auf dem eigenen Rechner sichern.

Dennoch finde ich den Ansatz interessant, denn mit WordPress oder einer anderen Blogplattform kann man sich etwas ähnliches wie ein Projektwiki anlegen. Man denke nur an die Möglichkeiten der Verlinkung, Vernetzung und Kategorisierung.

Je nach Bedarf lassen sich Seiten oder Artikel anlegen, Charakterbögen, Plotskizzen und Rechercheergebnisse miteinander verbinden sowie Bilder, Karten oder andere externe Materialien einbinden.

Mithilfe der Kategorien kann man auch verschiedene Projekte innerhalb eines Blogs voneinander trennen. Und wählt man ein Theme wie etwa „P2“ kann man auch außerhalb des Dashboards direkt im Blog Notizen, Artikel und Links erstellen oder bearbeiten.

Für besondere Fälle erleichtert das Blog sogar die Teamarbeit, etwa bei einem Gemeinschaftsprojekt von mehreren Autoren oder in der Zusammenarbeit mit Testlesern.

Für denjenigen, der noch nicht die richtige Autorensoftware für sich entdeckt hat, wäre es jedenfalls eine interessante (und kostenlose) Alternative.

PB-Plotten: 14 – Nebenfiguren

Die Nebenfiguren sind ein weites Feld. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn je nach Roman können wirklich etliche davon vorkommen.

Allerdings unterteilt man Nebenfiguren noch einmal in die eigentlichen Nebenfiguren und in Randfiguren. Eine solche Unterteilung bleibt letztlich relativ willkürlich, zumindest gibt es keine scharfen Grenzen. Und wer will dem Autor vorschreiben, ob er diese oder jene Figur als Neben- oder Randfigur betrachtet, eine andere dafür noch zu den Hauptfiguren rechnet?

Die folgende Einteilung kann daher nur als Orientierung dienen:

  1. Protagonist(en): die zentrale Figur, selten mehr als einer, Handlungsträger der Haupthandlung, trägt den zentralen Konflikt aus, ist in der Regel auch Perspektivträger,
  2. Hauptfiguren: sind in der Regel am zentralen Konflikt beteiligt, können Handlungsträger (also auch Perspektivträger) eines eigenen Handlungsstrangs sein und/oder den Protagonisten über weite Strecken des Plots begleiten, möglich sind auch solche Figuren, die zwar nicht dauerhaft physisch anwesend sind, aber für den Protagonisten und/oder den zentralen Konflikt eine tragende Rolle spielen, verfolgen oft für den Plot wichtige Ziele und tragen entsprechende Konflikte aus,
  3. Nebenfiguren: fasst ein Spektrum an Figuren zusammen, unter denen einige noch so wichtig für die Handlung sind, dass sie in ihrer Bedeutung den Hauptfiguren nahekommen, bis zu solchen, die beinahe schon Randfiguren sind, oft sind sie nur für einen gewissen Zeitraum am zentralen oder einem Nebenkonflikt beteiligt, sie können allerdings auch Handlungsträger (Perspektivträger) in einem Nebenstrang sein,
  4. Randfiguren: in der Regel haben Randfiguren einen oder einige wenige Auftritte im Roman, sie erfüllen ihre Funktion und treten wieder ab, als Charaktere sind sie daher meist austauschbar, können aber zum Flair der Szene beitragen.

Gerade die Anzahl der notwendigen Randfiguren wird man zu diesem Zeitpunkt  nicht immer schon vollständig übersehen können, aber wer jede Szene geplottet hat, sollte schon einen ordentlichen Haufen beisammen haben.

Falls noch nicht geschehen, ist es sicher ratsam, eine Datei, einen Notizblock oder ähnliches anzulegen, in der/dem alle Figurennamen aufgelistet sind. Dabei sollte man auch diejenigen Figuren nicht vergessen, die nur benannt werden, etwa Verwandte, von denen eine Figur gerne spricht.

Um sie zuordnen zu können, wird für jede mindestens eine kleine Notiz notwendig sein, um wen es sich dabei handelt.

Mit zunehmender Wichtigkeit der Figuren werden weitere Maßnahmen nötig, die letztlich in mehr oder weniger abgeschwächtem Umfang denen bei den Hauptfiguren entsprechen.

Letztlich gilt auch hier: Je mehr man über eine Figur weiß, desto glaubhafter wird man sie handeln lassen können. Wer allerdings auch dem Postboten, der nur mal eben einen Brief vorbeibringt, eine seitenlange Biographie spendiert, wird sich noch lange gedulden müssen, bis das erste Wort des Manuskripts geschrieben ist.

(PB-Plotten: Die Liste)

PB-Plotten 1: Recherche 0

Warum habe ich den ersten Punkt auf meiner Liste zum Plotten „Recherche 0“ genannt? Weil es sich im engeren Sinne gar nicht oder zumindest nicht nur um Recherche handelt.

Zu diesem Zeitpunkt hat man ein paar Ideen zu seinem Projekt, eine wirklich zielgerichtete Recherche ist oft noch gar nicht möglich.

Stattdessen geht es eher darum, sich erst einmal alle bereits vorhandenen Ideen zu notieren und zu sortieren das Umfeld für die Arbeit am Projekt zu schaffen (z.B. Dateien anzulegen, das Projekt in der Autorensoftware einzurichten oder sich Zettelkästen anzulegen), eventuell einen Zeitplan zu erstellen (vor allem, wenn man eine Deadline hat) usw.

Von nun an gilt für die gesamte Planungsphase, dass man bereits konkretere Ideen nicht zurückhalten sollte. Alles, was man zu Figuren, Szenen, der Handlung oder sonstigem bereits im Kopf hat, wird, falls nicht schon geschehen, notiert und natürlich so abgespeichert, dass man es schnell wiederfindet.

Wo Recherche schon Sinn macht, kann man sie ebenfalls gleich erledigen. Möglicherweise weiß man schon sicher, welche Handlungsorte man bereisen wird, welchen Beruf der Protagonist ausübt oder welche historischen Ereignisse von Bedeutung sind. Vielleicht muss man sich Kartenmaterial besorgen oder selbst erstellen.

Aber man sollte eines beachten: Zwar gilt auf der einen Seite, dass man besser viel zu viel als auch nur ein bisschen zu wenig über das weiß, was im Roman irgendwie eine Rolle spielt, aber wer noch gar nicht genau weiß, wo es hingeht, der recherchiert ins Blaue hinein. Da kann es schnell passieren, dass man sich eher von dem weg bewegt, was man später braucht, als darauf zu.

Wichtig auch: Wo Experten gefragt sind, sollte man sie nicht zu früh zu Rate ziehen! Je weniger man, wenn es soweit ist, über dessen Fachgebiet weiß, je weniger man außerdem darüber weiß, in welcher Form man dieses Wissen für den Roman braucht, desto weniger gezielt kann man Fragen stellen. Man wird sich ärgern, wenn man während des Gesprächs (oder auch erst später) feststellt, dass man mit seinen Fragen bestenfalls an der Oberfläche kratzt, weil man noch zu wenig Einblick hat.

Gerade für diesen ersten Schritt gilt also eher, sich einen Überblick zu verschaffen und sich dem Thema bestenfalls anzunähern.

Zum Abschluss dieses ersten Schritts sollte man all seine bisherigen Ideen und Notizen übersichtlich und griffbereit vorliegen haben.

(PB-Plotten: Die Liste)

Rechtschreibprüfung für yWriter

Die Autorensoftware yWriter habe ich auf meinem Blog bereits vorgestellt. Zwar bringt die englischsprachige Software eine deutsche Übersetzung mit, aber der Rechtschreibprüfung müsste man erst mühsam die deutsche Schreibung lehren.

Es gibt aber, wie ich inzwischen weiß, einen einfachen Trick, um dies zu umgehen. Man kann nämlich problemlos die Prüfung eines jeden anderen Textprogramms nutzen. Tatsächlich kann man, wenn man das möchte, seine Szenen sogar direkt in der gewohnten Arbeitsumgebung dieses Textprogramms schreiben und bearbeiten, ohne sie umständlich in yWriter importieren zu müssen.

Das funktioniert ganz einfach, weil yWriter für jede Szene eine RTF-Datei anlegt.
Falls noch nicht geschehen muss man nun seinem Rechner beibringen, dass er RTF-Dateien immer mit dem entsprechenden Textprogramm (also z.B. Word, OpenOfficeWriter oder Textmaker) öffnet. Dazu wählt man sich eine RTF-Datei (oder legt eine neue an) und öffnet das Kontextmenü (Rechtsklick). Über die Befehle „Öffnen mit“ und „Programm auswählen“ kann man jetzt sein Lieblingstextprogramm auswählen. Wichtig ist, das Häkchen bei „Dateien immer mit dem ausgewählten Programm öffnen“ zu setzten. (Wie das bei anderen Betriebssystemen als Windows funktioniert, weiß ich leider nicht)

Nun wird also jede RTF-Datei, wenn nicht anders gewünscht, automatisch mit dem ausgewählten Textprogramm geöffnet. Und das macht sich yWriter  zunutze.

yWriter_RTF

Für eine größere Abbildung auf das Bild klicken

Man muss nur das Kontextmenü einer Szene öffnen und den Befehl wählen: „Inhalt mit Standard rtf Programm öffnen“. Nun öffnet sich die Szene mit eventuell schon vorhandenem Text im gewünschten Textprogramm und lässt sich dort weiterschreiben oder bearbeiten. Und natürlich kann man so auch die Rechtschreibprüfung des Programms starten.

Hat man die Arbeit beendet, speichert man den Text ab und schließt das Textprogramm. In yWriter öffnet man erneut das Kontextmenü der Szene und klickt auf den Befehl: „Arbeit mit externem Programm beendet“. Diesen Schritt darf man auf keinen Fall vergessen, damit yWriter die neu abgespeicherte RTF-Datei ins Programm übernimmt.

Damit wird yWriter auch für diejenigen interessant, die bisher ihre Rechtschreibprüfung nicht missen wollten.

lauter niemand bis 04.07.10

Originalausschreibung: http://www.lauter-niemand.de/

auslobung des lauter niemand preis für politische lyrik 2010

Stifter: Jörn Sack

ziele

Der lauter niemand preis für politische lyrik geht 2010 in die zweite Runde. Er wird von der Berliner Autoreninitiative lauter niemand und der gleichnamigen Berliner Zeitschrift für Lyrik und Prosa ausgelobt. Er zeichnet lyrische Werke in deutscher Sprache aus, die sich mit Politik oder gesellschaftspolitischen Themen im weiteren Sinne befassen. Ziel des Preises ist die Stärkung der Lyrik als politisches Ausdrucksmittel.

Der Wettbewerb 2009 erfreute durch eine hohe Beteiligung und große Vielfalt der lyrischen Stimmen. „Den lieb ich, der Unmögliches begehrt“, konnten die Jurymitglieder allerdings selten sagen. Die ausgewählten Gedichte und begleitenden Anmerkungen und Kritiken sind auf der Homepage des lauter niemand e.V. zu finden. Bei der Suche nach politisch Möglichen und Unmöglichen erhoffen wir uns diesmal eine deutlich größere Beteiligung von Frauen.

preise und preisvergabe

Drei DichterInnen erhalten jeweils 500 Euro, 300 Euro und 200 Euro als Anerkennung. Diese werden von einer unabhängigen Jury ausgesucht, welche der Stifter des Preises Jörn Sack einvernehmlich mit der Redaktion von lauter niemand bestimmt. Die Juroren entscheiden nach Abstimmung mehrheitlich. Einzelnen Autoren können keine Gründe für die Entscheidung außerhalb des Kreises der Jury genannt werden. Stehen nach Auffassung der Juroren keine oder keine ausreichende Zahl preiswürdiger Werke zur Auswahl, wird kein Preis oder nur ein eingeschränkter Preis vergeben.

teilnahmebedingungen

Eingereicht werden können bis zu drei eigene lyrische Werke in deutscher Sprache. Gemeinsame Werke mehrerer Autoren sind zulässig. Bei bereits veröffentlichten Werken sind Angaben über die Art und Weise der Veröffentlichung zu machen. Die Werke sollten innerhalb der letzten drei Jahre entstanden sein. Die Einsender erklären sich bereit, dass Ihre Gedichte als Beispiele politischer Lyrik der Gegenwart auf der Homepage, in einer Ausgabe von lauter niemand, der Zeitschrift für Lyrik und Prosa, oder in einem Begleitbuch zur Lesung der Preisvergabe (wie 2009) kostenlos vorgestellt werden können. Die Rechte verbleiben bei den Autorinnen und Autoren. Die Redaktion von lauter niemand geht von einer prinzipiellen Bereitschaft der Autoren an einer Teilnahme bei der Lesung zur Preisverleihung aus. Fahrtkosten können nach Absprache eventuell übernommen werden. Alle Einsendungen werden weder weiter gereicht noch zurück gesandt.

einsendeschluss und adresse:

Die Werke mit einer kurzen Autorenbiographie sind bis 4. Juli 2010 an die Redaktion von lauter niemand unter dem Stichwort „politische lyrik 2010“ in der Betreffzeile an folgende Mailadresse zu senden. Es sollten dies möglichst Word- Dokumente sein.

Bitte nur falls kein E-Mail-Zugang vorhanden ist die Gedichte auf postalischen Weg an die Redaktionsadresse von lauter niemand senden, denn diese werden für die Arbeit der Jury mit Arbeits- und Kostenaufwand dann ebenfalls digitalisiert.

Mailadresse: redaktion@lauter-niemand.de

Postadresse:

lauter niemand redaktion
c/o Clemens Kuhnert
Friedelstr. 54
12047 Berlin

Stichwort „politische lyrik 2009″

Weiter Informationen www.lauter-niemand.de (ab 26. März 2010)

Der Stifter des Preises Jörn Sack und die Redaktion von lauter niemand wünschen viele gute Einfälle, wie die drängenden politischen Themen auf den lyrischen Punkt gebracht werden können.

Berlin, den 17. Dezember 2010

Die Redaktion

Essen im Kalender bis 01.07.10

Originalausschreibung: http://www.bioverlag.de/naturkostkalender.html

„Kalendergeschichten“ zum Thema Essen, Konsum und/oder Natur gesucht

Die bio verlag gmbh in Aschaffenburg, u. a. Herausgeberin des Naturkostmagazins „Schrot&Korn“, sucht für ihren jährlich erscheinenden Taschenkalender wieder Kurzgeschichten, die sich mit den Themen Essen, Konsum, Natur und/oder Umwelt befassen.

Einsendeschluss ist der 1. Juli 2010.

Wir wünschen uns vor allem amüsante bis nachdenkliche „Kalendergeschichten“ nach klassischer Tradition (von Hebbel bis Brecht), aber auch Satiren, Glossen, moderne Märchen, Science Fiction, Cosy-Krimis und Storys mit phantastischen Elementen sind willkommen.

Eine verlagsinterne Jury wird aus allen Einsendungen zwölf Texte auswählen, die Ende 2010 im „Naturkostkalender 2011“ zusammen mit Kalendarium, Rezepten, Aphorismen und einem Daumenkino veröffentlicht werden.

Die Autorinnen und Autoren der „Siegergeschichten“ erhalten ein Paket mit Bio-Lebensmitteln im Wert von rund 50,- Euro sowie 5 Gratisexemplare des Kalenders.

Formale Vorgaben:

  • Jede(r)Teilnehmer(in) kann maximal drei Geschichten einreichen.
  • Die Geschichten sollen 5500 bis 6000 Zeichen inkl. Leerzeichen umfassen. (Bitte nicht mehr, aber auch nicht viel weniger, denn das Layout der Publikation lässt wenig Spielraum).
  • Begriffe wie „Natur“, „naturnah“ oder „natürlich“ sollten zumindest einmal im Text vorkommen (unberücksichtigt bleiben dabei die Bedeutungsvarianten von „Naturell“ oder „selbstverständlich“).
  • Die Texte sollen ausschließlich per E-Mail als unformatierte (!) Word-Dateien in üblicher literarischer Manuskriptform (pro Seite 30 Zeilen à 60 Anschläge mit 1,5-fachem Zeilenabstand) eingereicht werden.
  • Auf einer gesonderten Seite bitten wir um eine Kurzbiographie des Autors /der Autorin (höchstens 10 Zeilen, keine Fotos!) nebst E-Mail-Adresse, Anschrift und Telefonnummer.

Einsendungen (und Rückfragen) bitte ausschließlich an: kalender@bioverlag.de

Rechtliche Konditionen:
Mit der Teilnahme erklärt jede(r) Autor(in), dass die Geschichte von ihr/ihm selbst verfasst ist und dass sie/er über das alleinige Urheber- und Vervielfältigungsrecht verfügt. Geschichten, die so oder ähnlich bereits im Buchhandel erschienen sind, dürfen nicht eingereicht werden! Veröffentlichungen im Internet, in Literaturzeitschriften oder im Selbstverlag sind kein Hindernis für die Teilnahme, sofern keine Rechte Dritter einer Neuveröffentlichung entgegen stehen.

Die bio verlag gmbh erwirbt das Recht zur einmaligen Veröffentlichung im „Naturkostkalender 2011“. Alle Rechte darüber hinaus verbleiben beim Autor/ bei der Autorin.

Die Entscheidung der Jury der bio verlag gmbh ist unanfechtbar, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Ansprüche, die über die oben beschriebenen Sachpreise für die zwölf ausgewählten Geschichten hinaus gehen, bestehen nicht. Die Gewinner werden spätestens Ende September benachrichtigt.

Uferbefestigungen im Lionsclub bis 31.03.10

Förderpreis Lionsclub Hamburg-Moorweide

Der LC Lions Club Moorweide lobt zum fünften Mal einen Leser-Förderpreis für Autoren aus, die bislang nicht oder kaum veröffentlicht haben. Der Preis besteht aus 1.500 Euro und kann unter mehreren Preisträgern aufgeteilt werden, sowie Sachleistungen (Reise nach Hamburg zu einer Lesung, Übernachtung/Aufenthalt in Hamburg). Er wird vergeben für eine unveröffentlichte Kurzgeschichte zum Thema „Uferbefestigungen“.

Einsendeschluss ist  der 31. März 2010.

Der Text darf 11 Normseiten (30 Zeilen à 60 Anschläge) nicht überschreiten. Texte, die dieses  Kriterium nicht erfüllen, werden nicht berücksichtigt. Wir bitten um  Einsendung ausschließlich als Word Datei (Anhang zur E-mail) an die E-Mail-Adresse lc.moorweide@googlemail.com zusammen mit einer maximal vierzeiligen Vita. Wir bitten die Autorinnen und Autoren außerdem, dafür Sorge zu tragen, die E-Mail-Adresse während des Laufs der Ausschreibung auch weiterhin zur Verfügung zu halten. Wenn die Entscheidung gefallen ist, werden alle teilnehmenden Autoren und Autorinnen unterrichtet. Im Hinblick auf die sehr zahlreichen Einsendungen haben mehrfache E-Mail-Adresswechsel in der Vergangenheit zu einem erheblichen Verwaltungsmehraufwand geführt.

Und jetzt kommt  eine „Warnung“ an die Autoren und Autorinnen: Wir sind eine Jury aus beruflich sehr eingespannten Lesern und Leserinnen. Die vergangenen Ausschreibungen haben gezeigt, dass die Auswertung immer länger gedauert hat, als wir dies wollten. Wir lesen sorgfältig und besprechen das Gelesene in Gruppen und am Ende im Gesamtplenum. Beim letzten Mal – fast 500 Eingänge – hat der Entscheidungsprozess sich über fast ein Jahr hingezogen. Wir bitten also um Geduld und auch darum, von Rückfragen abzusehen. Wir können und werden sie nicht beantworten.

Unter den Einsendern werden möglicherweise weitere Beiträge für eine Anthologie ausgewählt. Jedenfalls haben wir bei den vier früheren Ausschreibungen mit ausgewählten Texten jeweils ein Buch veröffentlicht. Mit der Einsendung  erklären sich die Teilnehmer mit einer Veröffentlichung einverstanden. Die Rechte verbleiben selbstverständlich bei den Autorinnen und Autoren. Ein Honorar für die Veröffentlichung können wir nicht zahlen, aber jeder Autor/jede Autorin erhält ein Belegexemplar.