Geschichtenweber wieder auf dem BuCon

BuCon 2013

GW-LogoAuch dieses Jahr zieht es die Geschichtenweber wieder auf den BuCon, das Treffen der deutschen Phantastikszene am Buchmessesamstag in Dreieich.

Am 17.10.15 stehen wir euch also am Stand Rede und Antwort. Dort findet ihr auch die unter unserem Label entstandenen Bücher, von denen wir euch die neuesten ab 13.00 Uhr auf einer Lesung vorststellen werden.

Ab 19.00 Uhr schließlich wird auf der Hauptbühne der Deutsche Phantastik Preis verliehen. Wie nahezu in jedem Jahr sind auch dieses Mal wieder Geschichtenweber in verschiedenen Kategorien nominiert, wie ich bereits hier berichtete. Für Claudia und mich ist es in diesem Jahr noch etwas besonderer, denn wir sind nicht nur in der Anthologie Dampfmaschinen und rauchende Colts vertreten, die als Beste Original Anthologie nominiert ist, sondern unsere Geschichte daraus, Sea, ist ebenfalls als beste Kurzgeschichte nominiert.

 Wir freuen uns also darauf! 🙂

Diese Suppe …

Vom Schreibtisch, Foto: Marko Tomicic
Vom Schreibtisch, Foto: Marko Tomicic
Vom Schreibtisch
(Foto: © Marko Tomicic)

… habe ich mir eindeutig selbst eingebrockt. Auf der Messe, genauer: beim BuchmesseCon am vergangenen Samstag habe ich mich in ein Kochbuch reingequatscht. Aus einem Spaß wurde Ernst, und nun trete ich in die Fußstapfen vieler sehr verehrter Autorenkollegen aus den phantastischen Genres und schwinge den literarischen Kochlöffel. Hoffentlich fällt mir also etwas halbwegs Genießbares ein.

Ich finde es jedenfalls eine sehr leckere Gelegenheit, für die ich Ulrich Burger und seinem sehr delikaten Verlag herzlich danke. Beim Leser entschuldige ich mich dann zu gegebener Zeit.

Vor der Tür

Vom Schreibtisch, Foto: Marko Tomicic
Vom Schreibtisch, Foto: Marko Tomicic
Vom Schreibtisch
(Foto: © Marko Tomicic)

Nein, das ist kein früher Weihnachtspost. Vor der Tür steht die Frankfurter Buchmesse. Wie jedes Jahr ein wunderbarer Grund zur Vorfreude. Wunderbare Autorenkollegen treffen, wunderbare Bücher entdecken, wunderbare Gespräche führen, wunderbare Leser treffen, wunderbar feiern, wunderbar essen gehen … Hach, das wird wunderbar!

Und mitten drin der BuCon, bei dem ich im Rahmen der wunderbaren Geschichtenweberlesung mit meiner wunderbaren Claudia gemeinsam lesen darf.

Noch Fragen? Wie bitte? Ja, doch, ich denke schon. Ja, ich freu mich drauf.

Messie

Vom Schreibtisch, Foto: Marko Tomicic
Vom Schreibtisch, Foto: Marko Tomicic
© Marko Tomicic

Jep, ich bin gar nicht da, denn ich laufe gerade auf der Buchmesse herum. Heute ist mein erster offizieller Tag, denn ich bin gestern erst nach Frankfurt angereist, was gerade noch die Zeit ließ, gemeinsam mit meiner Liebsten auf eine Verlagsparty zu gehen (nein, Interna werden nicht verraten).

Heute also Messetag, viele Kollegen treffen, Lesungen hören, wichtige Gespräche führen, an Verlagsständen rumlungern, Bücher anschauen, Füße wundlaufen, Kollegen treffen, … Am Abend dann zum traditionelle China-Buffet (genau, mit vielen Kollegen) und anschließend zum Galaktischen Forum (richtig, auch eine Party).

Morgen zum BuCon in Dreieich. Im Prinzip ähnlich wie heute, nur in kleiner und gemütlicher. Anschließend … wie? Nein, keine Party, aber das traditionelle Dreieich-Abendessen mit den Geschichtenwebern.

Sonntag schließlich noch ein Buchmessetag (s. o.), allerdings diesmal in kürzer.

Auch euch ein schönes Wochenende!

In der Hauptrunde

Die Hauptrunde des Deutschen Phantastik Preises 2011 (DPP) hat begonnen. Bis zum 31. August kann über die Nominierten in zehn Kategorien abgestimmt werden. Ich freue mich, dass wieder eine ganze Reihe sehr geschätzter Kollegen zur Auswahl stehen und es auch die Geschichtenweber-Anthologie „Von Feuer und Dampf“ geschafft hat, an der ich mit einer Story beteiligt bin.

Das Ergebnis wird wie jedes Jahr am 15. Oktober auf dem BuchmesseCon verkündet. Hier geht es zur Abstimmung: DPP 2011.

Und hier alle Finalisten:

Bester deutschsprachiger Roman:
Bernd Perplies: Für die Krone (LYX)
Christoph Marzi: Grimm (Heyne)
Ju Honisch: Jenseits des Karussels (Feder & Schwert)
Kai Meyer: Arkadien brennt (Carlsen)
Markus Heitz: Judastöchter (Knaur)

Bestes deutschsprachiges Romandebüt:
Ales Pickar: In den Spiegeln 1 – Die dunkle Stadt (Vedra)
Carsten Zehm: Staub-Kristall (Acabus)
Gesa Schwartz: Grim – Das Siegel des Feuers (LYX)
Harald A. Weissen: Begegnung mit Skinner (Sieben)
Ralph Haselberger: Fast tot (Persimplex)

Bester internationaler Roman:
Brom: Der Kinderdieb (Pan)
Iain Banks: Welten (Heyne)
Michael Laimo: Dämonenfeuer (Otherworld)
Neil Gaiman: Der lächelnde Odd und die Reise nach Asgard (Arena)
Scott Westerfeld: Leviathan – Die geheime Mission (cbj)

Beste deutschsprachige Kurzgeschichte:
Gunter Arentzen: „Scham“ (aus: Dark Vampire – Geisterspiegel.de)
Michael Zandt: „Nazi Zombie Holocaust“ (aus: Das Buch der lebenden Toten – Evolver)
Nadine Boos: „Finja-Danielas Totenwache“ (aus: Die Audienz – Wurdack)
Sören Steding: „Frederika und der kleine Zombie“ (aus: Das Buch der lebenden Toten – Evolver)
Vanessa Kaiser & Thomas Lohwasser: „Das Herz des Jägers“ (aus: Geschichten unter dem Weltenbaum – Low)

Beste Original-Anthologie/Kurzgeschichten-Sammlung:
Geisterspiegel.de: Dark Vampire (Romantruhe)
Hans-Stephan Link [Hg]: Weltentor (Noel)
Lothar Mischke [Hg]: Geschichten unter dem Weltenbaum (Low)
Stefan Cernohuby [Hg]: Von Feuer und Dampf (Arcanum)
Thomas Fröhlich & Peter Hiess [Hg]: Das Buch der lebenden Toten (Evolver)

Beste Serie:
Maddrax (Bastei)
Mark Brandis (Wurdack)
Perry Rhodan (VPM)
Richard Schwartz: Das Geheimnis von Askir (Piper)
Vampir Gothic (Romantruhe)

Bester Grafiker:
Arndt Drechsler
Christine Schlicht
Ernst Wurdack
Mark Freier
Thomas Thiemeyer

Bestes Sekundärwerk:
Fandom Observer
Hither Shore – Jahrbuch der Deutschen Tolkien Gesellschaft (Scriptorium Oxoniae)
Magira – Jahrbuch zur Fantasy, Hermann Ritter & Michael Scheuch (Fantasy Club e.V.)
Nautilus – Abenteuer und Phantastik (Abenteuer Medien)
phantastisch! (Achim Havemann)

Bestes Hörbuch/Hörspiel:
Ernst Vlcek & Neal Davenport: Dorian Hunter 10: Der Folterknecht (Zaubermond)
Gruselkabinett 40/41: Jane Austen: Northanger Abbey (Lübbe)
Gruselkabinett 44/45: H. P. Lovecraft: Berge des Wahnsinns (Lübbe)
Mythos & Wahrheit 5: Dracula (Stimmbuch)
R. A. Salvatore: Drizzt 13: Das Vermächtnis (Lausch)

Beste Internet-Seite:
http://www.bibliotheka-phantastika.de
http://www.fantasyguide.de
http://www.geisterspiegel.de
http://www.phantastik-couch.de
http://www.zauberspiegel-online.de

Ihr sollt sie preisen

Es ist wieder so weit! Ihr könnt bestimmen, wer am 15. Oktober dieses Jahres auf dem BuchmesseCon den Deutschen Phantastik Preis überreicht bekommt. In insgesamt zehn Kategorien könnt ihr euch entscheiden oder potentielle Preisträger vorschlagen. So etwa in den Kategorien Bester deutschprachiger Roman, Bestes deutschsprachiges Romandebüt, Bester internationaler Roman oder Beste deutschprachige Kurzgeschichte.

Die Jury hat bereits einige Vorschläge zur Entscheidung freigegeben, daneben könnt ihr in der Vorrunde, die bis zum 26. Juni läuft, aber auch eigene Vorschläge machen. In der Hauptrunde vom 9. Juli bis zum 31. August bestimmt ihr dann die Sieger.

Ich darf mich mit den vielen durch die Jury vorgeschlagenen Kollegen freuen, aber ebenso darüber, dass auch dieses Jahr ein Werk mit meiner Beteiligung auf der Liste steht. Die Geschichtenweberanthologie „Von Feuer und Dampf“ hat die Chance, beste Original-Anthologie/Kurzgeschichtensammlung zu werden.

Hier geht es zur Abstimmung.

Kleine Ehre zum BuCon

Wie jedes Jahr findet auch 2010 am Samstag während der Frankfurter Buchmesse der Buchmesse Covent in Dreieich statt. Ich freue mich schon sehr darauf viele bekannte Gesichter wiederzutreffen, neue Leute kennenzulernen, zwischen den Ständen umherzustreifen und die vielen Lesungen zu besuchen.

Natürlich wird auch wieder der Deutsche Phantastik Preis verliehen, zusätzlich diesmal auch die Preise zum Storyolympiade-Wettbewerb „Rache!“. Und natürlich sind auch wieder die Geschichtenweber mit von der Partie.

Dieses Jahr wird mir die besondere Ehre zuteil, den Herausgeber unserer Steampunk-Anthologie „Von Feuer und Dampf“, Stefan Cernohuby, vertreten zu dürfen, um das Buch vorzustellen. Stefan kann nämlich leider selbst nicht anwesend sein.

Der BuCon war zu kurz

Mit etwas Verspätung will ich nun noch vom Samstag in Frankfurt, genauer in Dreieich, berichten.
Im dortigen Bürgerhaus findet alljährlich parallel zur Buchmesse der / die Buchmesse Con statt. Das ist sozusagen eine (stark) verkleinerte Ausgabe der Buchmesse, die sich speziell an Freunde der phantastischen Literatur richtet. Und es ist der jährliche Haupttreffpunkt der Geschichtenweber geworden.

Kurz nach 11.00 Uhr lenkte ich meine brave Karre auf den Parkplatz des Bürgerhauses. Nachdem ich mir am Einlass das übliche Tütchen mit kleinen Präsenten und Werbeprospekten abgeholt hatte, fand ich mich unter den ersten Frühconventlern, zu denen leider weder ein Geschichtenweber noch eine mir sonst irgendwie bekannte Person gehörte.

Also nach einer kleinen Inforunde erst einmal zurück an die frische Luft und rauchenderweise auf bekannte Ankömmlinge warten. Als erstes tauchte Nina Horvath auf, quasi direkt aus dem Liegewagen des Zugs aus Wien. Wir gingen gemeinsam wieder in den großen Saal, setzten uns mit zwei Käffchen an einen freien Tisch und harrten der Geschichtenweber, die da noch kommen sollten.

Jörg Olbrich: Das Erbe des Antipatros
Jörg Olbrich: Das Erbe des Antipatros

Das wurden schließlich eine ganze Menge. Rund 40 Forenkollegen und -kolleginnen trudelten im Laufe des Tages ein. Unser Stand wurde direkt neben dem des Scratch-Verlags mit Büchern und Naschereien drapiert. Natürlich musste ich mir beim Nachbarn gleich den Debütroman von Geschichtenweberadmin Jörg Olbrich anschauen, „Das Erbe des Antipatros„, von dem ich mir später auch ein signiertes Exemplar mitnehmen durfte.

Sehnsüchtig erwartet wurde Timo Bader, nicht zuletzt, weil er die neuen Geschichtenweber-T-Shirts mit sich führte. Bald darauf wurde es viel leichter, Geschichtenweber von Nicht-Geschichtenweber zu unterscheiden. Dennoch gab es Geschichtenweber in allen Farben zu sehen, ein recht butes Treiben.

Die GW-Shirts (Foto: Nina Horvath)
Die GW-Shirts (Foto: Nina Horvath)

Natürlich gab es nicht nur Geschichtenweber auf der Con. Einige der Conbesucher hatte ich schon am Vortag auf der Buchmesse oder beim Galaktischen Forum getroffen, mit anderen gab es ein exclusives Wiedersehen in Dreieich.

Und natürlich fiel es wieder schwer, sich einerseits zwischen den vielfältigen Programmpunkten, andererseits zwischen Programm und Gesprächen zu entscheiden. Ich besuchte schließlich die Lesungen von Christoph Hardebusch und Thomas Finn und konnte mich freuen, dass ich Markus Heitz stattdessen am gestrigen Mittwoch bei seiner Lesung in Rostock besuchen durfte (dazu mehr an anderer Stelle).
Sehr interessant auch die Podiumsdiskussion zum Thema, ob sich in der Zukunft der Fantasyliteratur die angeblich guten Autoren endgültig gegen den angeblichen Trash des Genres durchsetzen werden.

Schließlich stand noch die Verleihung des Deutschen Phantastikpreises an, der in diversen Kategorien vergeben wurde. Während Markus Heitz in der Kategorie Bester deutschsprachiger Roman gleich mal den zweiten und den ersten Platz belegte, wurde die Anthologie „Die Unterirdischen“ der Geschichtenweber auf Platz 2 in der Kategorie Beste deutschsprachige Anthologie gewebt. Auch in der Anthologie, die es auf Platz 3 schaffte, Drachenkinder: „Geschichten eines Krieges“, bin ich mit einer Geschichte vertreten.

Die beiden Höhepunkte des Tages (jedenmfalls für mich) sollten jedoch erst noch folgen.
Zunächst gleich im Anschluss an die Preisverleihung die Lesung der Geschichtenweber! Trotz vorgerückter Stunde füllte sich das sogenannte Hangardeck, in dem sechs Geschichtenweber von vorn und einer aus dem Publikum die aktuellen Veröffentlichungen vorstellten sowie einen Ausblick auf die Zukunft gaben. Das Alles im fünften Bestehensjahr der Autorengruppe.

Lesung der Geschichtenweber (Foto: Simone Edelberg)
Lesung der Geschichtenweber (Foto: Simone Edelberg)

Den Anfang machte Timo Bader, der nach der Vorstellung ein paar Worte zu „Darwins Schildkröte“ verlor, um dann einen Ausschnitt  seiner Geschichte daraus vorzutragen. Zur Verstärkung hatte er sich einen zweiten Leser auf die Bühne geholt: mich! Warum er mir den Text nicht vorher schon in die Hand gedrückt hatte, wurde mir allerdings erst jetzt klar: Ich las die Rolle eines überaus hässlichen, haarigen 200-Kilo-Außerirdischen!
Nachdem das sowohl im Publikum als auch am Lesetisch für viel Belustigung gesorgt hatte, stellte Wolfgang Schroeder quasi inkokgnito aus den Reihen der Zuschauer die Krimianthologie „Mord in jeder Beziehung“ vor, aus der Berta Berger (wieder von vorne) mit einer Probe ihres Beitrags sicher auch den ein oder anderen eingefleischten Phantastik-Freak neugierig machen konnte.
Nina Horvaths Begeisterung allein sollte Überzeugung genug gewesen sein, als sie mit strahlendem Lächeln die druckfrischen „Metamorphosen“ präsentierte und mit noch strahlenderem aus ihrer Geschichte las.
Schließlich erfuhren die Anwesenden von Tatjana Stöckler noch alles Wissenswerte zur fast schon erschienenen Anthologie „Spukhaus zu vermieten“ und Maike Schneider bot mit ihrer Geschichte einen eindrucksvollen Vorgeschmack.

Geschmack war auch das Stichwort für den zweiten persönlichen Höhepunkt, das alljährliche gemeinsame Abendessen der Geschichtenweber nach der Con. Das Restaurant Alt Sprendlingen bot beim „Lendchenabend“ auch diesmal wieder leckeres Essen und gemütliche Atmosphäre für einen gelungenen Abschluss der viel zu kurzen Veranstaltung.

Weitere Bilder und Berichte gibt es unter anderem von der großartigen Simone Edelberg hier und hier sowie vom Freund eines Freundes hier.

Ein Tag Buchmesse und zur Con

Dieses Jahr blieb mir nur die Zeit für einen Tag Buchmesse in Frankfurt und die / den BuchmesseCon am Samstag. Trotzdem gab es natürlich viel zu sehen und zu erleben, wobei ich auf der Buchmesse selbst gar nicht viel rumgekommen bin. Dazu habe ich einfach zu viele Leute getroffen und Gespräche geführt, was ja aber durchaus zu den verschiedenen Sinnen und Zwecken einer Buchmesse gehört.

Am Donnerstag bin ich angereist, abends in Frankfurt angekommen und durfte die jährliche Gastfreundschaft meiner lieben Oma genießen. Am Freitag ging es dann gleich früh mit der Bahn zur Buchmesse.
Es gab einige Verlage, deren Stände ich aufsuchen wollte, allen voran natürlich meinen Haus- und Heimverlag Hinstorff. Aber auch den Heyne-Stand hatte ich auf der Liste, weil ich hoffte, dort meinen Kollegen Wulf Dorn zu treffen, mit dem ich schon im Vorjahr einen großen Teil der Messezeit verbracht hatte, als er gerade den Vertrag für seinen Thriller und dessen Nachfolger bei Heyne unterschrieben hatte.

Wulf Dorn: Trigger
Wulf Dorn: Trigger

Wulf selber traf ich zwar nicht gleich an (er solle etwa gegen 10.30 Uhr am Stand  auftauchen, sagte  mir eine freundliche Mitarbeiterin), dafür aber wurde ich von der Präsenz seines Debütromans „Trigger“ geradezu erschlagen. Breit und meterhoch türmten sich seine Bücher als unübersehbarer Stapel in zentraler Position. Auf dem tollen Cover prangten die Empfehlungen von Sebastian Fitzek, Andreas Eschbach und Thomas Thiemeyer.
Kein Wunder also, dass Wulf von Termin zu Termin hetzen musste, und Grund genug, ihm auch an dieser Stelle noch einmal zu seinem großartigen Erfolg zu gratulieren. „Trigger“ liegt nun auch auf meinem Lesestapel ganz oben und ich bin sicher, ich kann mich den Empfehlungen der zuvor genannten Autoren anschließen. Dazu dann später mehr an dieser Stelle.

Mir blieb zunächst einmal, weiter durch die Hallen zu schlendern. Erstaunlich, dass man auf dem riesigen Gelände doch so schnell und häufig auf Bekannte trifft. Barbara Peters freute sich über neue Aussichten, ihre Kindergeschichten an einen weiteren Verlag zu bringen, Geschichtenweber Wolfgang Schroeder suchte auf seinem ersten Messebesuch noch nach Orientierung, Falko Löffler hatte es eilig, zu einem Termin zu kommen, und Claudia Siegmann-Gabriel erzählte von ihrem Piratenabenteuer für Kinder und Jugendliche, das voraussichtlich 2010 beim dtv erscheinen soll.

Schließlich gab es ein erstes Treffen mit Wulf Dorn und eine Verabredung für die Mittagspause. Vorher hatte ich mich bereits mit Jacob Nomus fürs „Switzerland“ zusammentelefoniert und es wurde ein gleichermaßen gemütliches wie fröhliches Kennenlernen, bei dem eine Ausgabe seines neuen Romans „Das Armana-Grab“ den Besitzer wechselte.

Jacob Nomus: Das Armana-Grab
Jacob Nomus: Das Armana-Grab

Bis zum Treffen der Montsegurler im Switzerland blieb noch ein bisschen Zeit für eine zweite kleine Runde durch die Messehallen. Die Leute von BookRix hatte ich schon getroffen, Hinstorff einen ersten Besuch abgestattet, also lief ich noch ein paar Stationen ab. Zwischendurch immer mal raus aus der Halle, um der Rauchlust zu frönen.

So etwa ab 13.30 Uhr versammelten sich dann nach und nach viele Montsgurler im „Switzerland“, eine bunte Mischung aus mir bekannten und noch unbekannten Gesichtern, und es gab jede Menge zu erzählen und zu quatschen.

Hier verbrachte ich den größten Teil des restlichen Messetages, um schließlich noch einmal bei Hinstorff vorbeizuschauen und ihn bei einem Gläschen (Becherchen) Sekt ausklingen zu lassen. Die lieben Verlagsdamen spekulierten bereits fröhlich mit Frau Röwekamp von der Thalia-Buchhandlung in Rostock über meine zukünftigen Buchprojekte, während ich mich mit Lektor Florian Ostrop über die Weingummis hermachte.

Auch Katinka Friese vom Literaturhaus Rostock schaute vorbei, was sich sehr gut traf, denn beide suchten wir noch nach einer Möglichkeit, uns die Zeit bis zu unserer jeweiligen Abendgestaltung mit einem leckeren Abendessen zu vertreiben. So landeten wir schließlich bei einem gemütlichen Italiener zu Lasagne und Pizza.

Um 20.00 Uhr erwartete mich dann wiederum Wulf Dorn am Bahnhof, von wo aus wir uns zuerst zur Touristeninformation und dann zum Galaktischen Forum (Perry Rhodan) aufmachten. Wen wir nicht schon auf der Messe getroffen hatten, den trafen wir hier („Montsegur-Chef“ Andreas, z.B.) und es wurde noch eine schöne Party bei Bier, Caipirinha und leckeren Wraps, die erst gegen 1.30 Uhr ihr Ende fand.

Nach dem Heimweg mit dem Nachtbus, einigen wenigen Stunden Schlaf und der Autofahrt nach Dreieich sollte es dann am nächsten Vormittag beim BuchmesseCon weitergehen. Dazu gibt es aber morgen einen gesonderten Artikel.

Grüße aus Frankfurt

Aus einem Internetcafé in Frankfurt sende ich liebe Grüße an meine Blogbesucher. Nach zwei aufregenden Tagen auf der Buchmesse und dem BuCon habe ich heute noch einen Erholungstag bei der Verwandschaft eingelegt und kehre morgen nach Rostock zurück.

Deutscher Phantastikpreis 2009

Nur noch bis zum 28.06. läuft die Vorrunde zum Deutschen Phantastikpreis, der im Herbst zum BuchmesseCon in Dreieich verliehen wird.
Ihr könnt mitbestimmen, indem ihr in den unterschiedlichen Kategorien jeweils entweder einen der Juryvorschläge wählt oder einen eigenen Vorschlag macht, der jedoch im Jahr 2008 erschienen sein muss.

Zur Abstimmung

Gewinnspiel: Die Unterirdischen!

Die UnterirdischenMit etwas Glück könnt ihr jetzt „Die Unterirdischen“ gewinnen!
Dazu müsst ihr nur eine nicht allzu schwere Frage beantworten. Diese findet ihr auf den Seiten von Christoph Hardebusch.
Insgesamt fünf Exemplare werden verlost. Gestiftet wurden sie von Christoph, den Geschichtenwebern und dem Wurdack-Verlag.
Alle auf dem BuchmesseCon anwesenden Autoren haben es signiert!

Zum Gewinnspiel!

BuCon 2008: Apokalyptische Schreiber, Geschichtenweber und Vampirschlampen

Die Apokalyptischen Schreiber
Lesung der Apokalyptischen Schreiber, Foto: © 2008 Kurt Zelt

Cornelia Funke wurde für „Tintentod“ mit dem Deutschen Phantastik Preis 2008 ausgezeichnet. Obwohl die Autorin selbst nicht anwesend war, gab es auf dem diesjährigen BuchmesseCon aber noch viel mehr zu sehen. Außerdem könnt ihr Exemplare eines der Favoriten des nächsten Jahres gewinnen!

Auf dem BuchmesseCon geht es jedes Jahr schön bunt zu. Die Veranstaltung, Convention, wie die Fachkundigen sie nennen, fand am Samstag, dem 18. Oktober 2008, im Bürgerhaus in Dreieich zum 23. Mal statt.

Der „BuCon“ sieht sich als eine Nebenveranstaltung zur Frankfurter Buchmesse für Freunde der Phantastischen Literatur und erfreut sich wachsender Beliebtheit.

BuCon
Foto: © 2008 Kurt Zelt

Preise für Bekannte Größen und Newcomer

Alljährlich wird auf dieser Veranstaltung auch einer der wichtigsten deutschen Preise im phantastischen Genre (Science Fiction, Fantasy, Mystery und Horror) verliehen, der sich dadurch auszeichnet, dass er ein reiner Publikumspreis ist und von den Besuchern des Online-Magazins Phantastik-News in verschiedenen Kategorien vergeben wird.

So erhielt die verhinderte Cornelia Funke den Preis für den besten deutschsprachigen Roman „Tintentod“.[br] Verständlicherweise ebensowenig anwesend war die Gewinnerin in der Sparte Bester internationaler Roman: Joanne K. Rowling für „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“, der unter anderem die Konkurrenz von Terry Pratchet und J.R.R. Tolkien hinter sich ließ.

Das beste deutschprachige Romandebüt lieferte dagegen der anwesende Oliver Plaschka, der mit seinem bemerkenswerten Roman „Fairwater“ längst auf sich aufmerksam gemacht hat.

Erfolge für die Geschichtenweber und den Wurdack-Verlag

Nicht nur Romane werden mit dem Deutschen Phantastikpreis gewürdigt. So gewann die Serie Pherry Rodan zum wiederholten Male ihre Kategorie.
Als beste Original-Anthologie wurde die von Petra Hartmann herausgegebene Sammlung „Drachenstarker Feenzauber“ ausgezeichnet, die in dem renomierten Kleinverlag von Ernst Wurdack erschienen ist.
Ebenso im Wurdack-Verlag veröffentlicht wurde die von der Autorengruppe Geschichtenweber herausgegebene Anthologie „Pandaimonion VIII – Die Formel des Lebens“, aus der die beste Kurzgeschichte 2008 des Autors Jörg Olbrich stammt.

Eine Übersicht über alle verliehenen Preise findet sich hier.

Lesungen, Bücher, Vorträge

Die Lesungen auf dem BuCon wurden unter anderem von Genregrößen wie Bernhard Hennen („Die Elfen“, „Die Albenmark“), Christoph Hardebusch („Die Trolle“, „Sturmwelten“), Markus Heitz („Die Zwerge“, „Blutportale“), Tom Finn („Der Funke des Chronos“, „Der letzte Paladin“) und Karl-Heinz Witzko („König der Kobolde“) bestritten.
Die aufstrebende Daniela Knor stellte ihr neues Fantasy-Epos „Nachtreiter “ vor, Oliver Plaschka las aus dem später ausgezeichneten „Fairwater“.

Auf großes Interesse stieß auch die Podiumsdiskussion „Quo vadis, Fantasy-Literatur?“ unter der Moderation der Literaturagentin Natalja Schmidt, in der Thomas Finn, Daniela Knor, Christoph Hardebusch, Markus Heitz und Karl-Heinz Witzko über die Zukunft der leider oft immer noch stiefmütterlich behandelten Fantasy-Literatur in Deutschland diskutierten.

Quo vadis?
Podiumsdiskussion: „Quo vadis, Fantasy-Literatur?“
Tom Finn, Christoph Hardebusch, Daniela Knor, Natalja Schmidt (Moderatorin), Markus Heitz und Karl-Heinz Witzko. Foto: © 2008 Kurt Zelt

Kleine ganz groß

Schön aber auch, dass sich auf dem BuCon auch die weniger bekannten Autoren vor allem im Rahmen bestimmter Autorengruppen vorstellen dürfen.
Neben Infoständen und Büchertischen gab es Lesungen, auf denen man z.B. die Vampirschlampen kennenlernen konnte. Diese Gruppe, die mit einer Ausnahme aus Autorinnen besteht, widmet sich dem Wiederaufleben des erotischen Vampirhorrors.

Schonungslose Horrorgeschichten von der Verderbtheit der Gesellschaft, von den unglaublichen Abgründen der menschlichen Psyche und von Monstern die nach Menschenfleisch gieren, durfte man von den Apokalyptischen Schreibern, einer Autorengruppe aus Marburg, erwarten und wurde nicht enttäuscht.

Vampirschlampen
Programmpunkt: Love Bites – Erotischer Vampirhorror von und mit den „Vampirschlampen“. Foto: © 2008 Kurt Zelt

Bücher zu gewinnen

Auf sich aufmerksam machten aber auch die Geschichtenweber, nicht nur, weil sie zu den Nominierten und Preisträgern des Deutschen Phantastikpreises gehörten, sondern auch, weil sie mit ihren gelungenen Neuerscheinungen punkten konnten.
Frisch erschienen im Fabylon-Verlag die humorvolle Science Fiction Sammlung „Darwins Schildkröte“, die mit ihrer bemerkenswerten Aufmachung und nach einem kurzen Blick zwischen die Buchdeckel viele Besucher zum Kauf animierte.
Aus den Händen gerissen wurden den Standverkäufern auch die ebenso frische erste Auflage der Anthologie „Die Unterirdischen“, für die die Geschichtenweber den Erfolgsautor Christoph Hardebusch gewinnen konnten.

Mit ein weinig Glück kann man auf dessen Seite ein Exemplar der Anthologie gewinnen, die sicherlich zu den Favouriten auf der nächstjährigen Preisverleihung gehören wird. Zum Gewinnspiel

GW
Die Geschichtenweber! Foto: © 2008 Kurt Zelt

BuCon 2008: Die Geschichtenweber räumen ab!

Jörg 1
Armin Rößler hält die Laudatio in der Rubrik „Beste deutschsprachige Kurzgeschichte“.
Gewinner: Jörg Olbrich: Herz aus Stein (aus: Die Formel des Lebens, Wurdack). Foto: © 2008 Kurt Zelt

Na ja, zugegeben hat es die nominierte Anthologie „Die Formel des Lebens“ „nur“ auf Platz drei geschafft. Sie musste sich den zweitplatzierten Drachenkindern und der Gewinnerin Petra Hartmann geschlagen geben.

Petra Hartmann
Erik Schreiber hält die Laudatio für die Rubrik „Beste Original-Anthologie/Kurzgeschichten-Sammlung“
Gewinnerin: Petra Hartmann für „Drachenstarker Feenzauber“ (Wurdack). Foto: © 2008 Kurt Zelt

Petra, deren Siegeranthologie „Drachenstarker Feenzauber“ wie die der Geschichtenweber im Wurdack-Verlag erschienen ist, ist aber immerhin Mitglied der Geschichtenweber, weshalb wir uns neidlos mit ihr freuen konnten.

Außerdem beglückwünschen wir Jörg Olbrich, der mit seiner Geschichte aus „Die Formel des Lebens“ den Preis für die beste Kurzgeschichte 2008 abräumen durfte!

Jörg 2
Jörg Olbrich dankt für den Preis in der Rubrik „Beste deutschsprachige Kurzgeschichte“.
(„Herz aus Stein“, erschienen in „Die Formel des Lebens“ bei Wurdack). Foto: © 2008 Kurt Zelt

Gratulation euch beiden!!!

Eine Nachbetrachtung zum BuchmesseCon gibt es hier!