Belegte Ziele

Vom Schreibtisch, Foto: Marko Tomicic
Vom Schreibtisch, Foto: Marko Tomicic
© Marko Tomicic

Was gibt es Neues von meinem Schreibtisch? Nun, zum einen sind dort die Belege von Muscheln, Möwen, Morde aufgeschlagen. Das Buch sollte also ganz demnächst offiziell lieferbar sein.

Zum anderen sieht es seit gestern ganz danach aus, als sollte ich tatsächlich ziemlich bald mein größtes Ziel für dieses Jahr erreichen. Bin selbst noch ganz überrascht, will aber noch nichts verraten, bevor es offiziell ist. Immerhin haben erstaunlicherweise mein Pseudonym Ben Philipp und eine gewisse Anna Koschka eine entscheidende Rolle dabei gespielt.

Entwicklungsresistent im Heftroman

Andrea Bottlinger hat letzte Woche die Belegexemplare zu ihrem Larry-Brent-Roman „Gargoyle“ erhalten. Auf ihrem Blog berichtet sie, was für sie den herausragenden Unterschied beim Schreiben dieses Heftromans im Vergleich zu sonstigen Romanen darstellt.

Ich fand das schon in einem Gespräch währende der Leipziger Buchmesse höchst interessant und kann daher nur empfehlen, diesen Blogeintrag zu lesen.

Schlusskapitel ungeschriebener Romane

Die Geschichtenweber schreiben aus:

The End. Schlusskapitel ungeschriebener Romane

Das letzte Kapitel eines Buches ist das entscheidende. Gefällt es uns, bewerten wir den ganzen Roman wohlwollender und empfehlen ihn weiter. Ist es zu knapp, passt es nicht, so blicken wir nicht sehr glücklich darauf zurück.
Auf den letzten Seiten eines Romans erwarten wir das große Finale, den Spannungshöhepunkt, den Showdown, den Lohn für unsere Mühen, nachdem wir hunderte Seiten durchgehalten haben.
In einem guten Schlusskapitel geschieht deshalb sehr viel. Offene Fragen müssen geklärt, Zusammenhänge offenbart, Handlungsstränge zu einem Abschluss geführt werden. Trotzdem darf es nicht völlig vorhersehbar sein und nur längst Bekanntes wieder aufwärmen.
(Auch) am letzten Kapitel zeigt sich die Qualität eines Autors.

Die Idee:
Was passiert eigentlich, wenn eine Gruppe von Autoren auf die Idee kommt, die Schlusskapitel von Romanen zu verfassen, die es in Gänze niemals geben wird?
Dabei werden Texte entstehen, die einen Spagat schaffen zwischen einem typischen Ende einer Romangattung/eines Genres und einer eigenen Stimme, zwischen einem echten Schlusskapitel und einer eigenständigen Erzählung.

Gesucht werden:

  • Autoren und Konzepte, keine fertigen Texte.
  • Autoren, die sich in einem Genre bzw. einer Romangattung als Leser und/oder Autor gut auskennen und eine Leidenschaft für diese Sparte mitbringen.
  • Autoren, die als Teamspieler bereit sind, auch über ihren eigenen Text hinauszugucken.

Einer Bewerbung sollen beiliegen:

  • kurze Autorenvita
  • Leseprobe von einem aktuellen belletristischen Text
  • Konzept und Ideensammlung für ein Schlusskapitel. Orientierungsgröße für das Schlusskapitel sind 40.000 Zeichen (inklusive Leerzeichen). Keine Fanfiction!

Kontaktadresse: felix.woitkowski (at) gmx.de

Einsendeschluss: 31.03.2011

Weitere Informationen:
– Die Anthologie wird im Verlag p.machinery (http://www.pmachinery.de) erscheinen; die Produktion (Druck, Bindung) erfolgt durch Books on Demand, Norderstedt.

  • Jeder beteiligte Autor erhält ein Belegexemplar.
  • Die Autoren können beliebig viele Zusatzexemplare zu einem (durch Rg.kopie) nachgewiesenen Einkaufspreis bestellen. Es gibt keine Mindestabnahmeverpflichtung. (Der Preis ist allerdings abhängig vom Buchumfang, so dass er erst später kalkuliert werden kann; er liegt allerdings unter dem offiziellen Ladenverkaufspreis.)