Neu aufgelegt und noch neuer

Vom Schreibtisch, Foto: Marko Tomicic
Vom Schreibtisch, Foto: Marko Tomicic
© Marko Tomicic

Dass dieser Blogeintrag der Kategorie „Vom Schreibtisch“ zugeordnet werden darf, freut mich sehr, geht es in ihm doch eigentlich mal wieder um die Geschichtenweber. Aber in diesen News spiele ich eben auch eine kleine Rolle.

Denn es wird in der Autorengruppe natürlich auch weiterhin fleißig an neuen Büchern gearbeitet. So hoffe ich nicht nur, euch bald die Neuauflage der so schnell vergriffenen Steampunkanthologie „Von Feuer und Dampf“ präsentieren zu können, in der ich mit einer Geschichte vertreten bin, sondern ebenso eine ganz besondere Geschichtensammlung, die demnächst erscheinen soll. Was das Besondere daran ist, kann ich noch nicht verraten, nur so viel: Es hat irgendwie mit Rache zu tun. Und es wird das erste Büchlein sein, in dem ich mit meiner lieben Frau Toman auch literarisch (mehr oder weniger) gemeinsame Sache mache.

Vertrag dich: Herausgeber und Autoren

© Franck Boston
© Franck Boston
© Franck Boston

Ach ja, die Blogpause hat mich etwas durcheinandergebracht. Es steht ja noch eine Folge aus, die ich nun nachschieben will. Ein letztes Mal sei gesagt, dass die Artikel von mir nach bestem Wissen und Gewissen verfasst werden. Aber ich bin kein Jurist. Im Streitfall könnt ihr euch also weder auf mich noch auf meine Ausführungen hier berufen.

Bei diesem Thema wenden wir uns vom üblichen Normvertrag ab. Denn dort, das sei einmal ausdrücklich gesagt, geht es um Einzelwerke. Mancher Autor ebenso wie mancher engagierte Verleger orientiert sich auch bei Anthologien, in denen mehrere Autoren veröffentlichen, am Normvertrag, da passt es dann aber nicht wirklich. Und tatsächlich bietet der VS auch spezielle Musterverträge für Anthologien an.

Wer dort nachschaut, dem wird auffallen, dass es zwei Ausführungen gibt: eine für Autoren, eine für Herausgeber. Das hat gute Gründe, denn während der Autor nur einen Teil zum Gesamtwerk beisteuert, vertritt der Herausgeber das Gesamtwerk, steht also zum Verlag wie ein Autor mit einer Einzelpublikation. Ist er gleichzeitig mit einem eigenen Beitrag vertreten, sollte er also einen Herausgeber- und einen Autorenvertrag abschließen.

Das Werk des Herausgebers ist also die Anthologie als Gesamtwerk, er liefert als Manuskript die zusammengestellten Autorentexte sowie eventuelle Vor-, Nachwörter und sonstige Ergänzungen. Sein Vertrag betrifft dieses Gesamtwerk. Die Verwertungsrechte (Verlagsrecht) werden hier in der Regel exklusiv, also ausschließlich vergeben. Verständlich, denn es wäre für den Verlag höchst unschön, würde der Herausgeber die Anthologie in dieser Zusammenstellung weiteren Verlagen anbieten oder sie selbst weiterverwerten.

Verwertbare Beiträge

Zusätzlich schließt jeder einzelne Autor mit dem Verlag einen Vertrag über sein beigesteuertes Einzelwerk ab. Und hier, das ist der wichtigste Punkt, um den es mir hier geht, sollten die Rechte, wie im Mustervertrag empfohlen, nicht exklusiv (einfaches Verlagsrecht) vergeben werden. Somit kann sich der Autor die Möglichkeit bewahren, sein ja zumeist kürzeres Werk auch in anderen Anthologien, Zeitschriften oder einem Sammelband eigener Werke zu verwerten. Schließlich werden Anthologien in der Regel nicht wegen eines einzelnen Beitrags gekauft. Und die Rechte für das Gesamtwerk liegen ja exklusiv beim Verlag.

Dennoch wird es vorkommen, dass sich Verlage für eine gewisse Zeit (ein- bis zwei Jahre) auch für die Einzelbeiträge das exklusive Verlagsrecht sichern wollen. Die Befristung und eine entsprechend hohe Vergütung vorausgesetzt halte ich das für durchaus in Ordnung. Womit wir zum Honorar kommen.

Honorierte Arbeit

Dass Autoren für ihre Arbeit nicht bezahlen sollten, dass also jedes Angebot eines sogenannten Verlages, sich Veröffentlichungsraum in einer Anthologie kaufen zu dürfen oder überhaupt irgenwelche Unkostenbeiträge zu leisten, unseriös ist, muss ich hier hoffentlich nicht erneut betonen.

Allerdings gehen die Meinungen darüber, ob Seriösität davon abhängt, dass der Autor eines Anthologiebeitrags entlohnt wird, auseinander. Es ist ein schwieriges Feld, nicht zuletzt weil die in beide Richtungen kostenlose Veröffentlichung im Kleinverlagsbereich (auch bei durchaus engagierten Kleinverlegern) alles andere als eine Seltenheit ist.

Manche Autoren wissen es nicht besser, manche sind gerade zu Beginn einfach dankbar für die Chance, überhaupt veröffentlichen zu dürfen (ging mir auch so), anderen bieten die meist geringen Verdienstmöglichkeiten mit derartigen Veröffentlichungen einfach nicht genug Anreiz, um die Teilnahme an einer Anthologie  davon abhängig zu machen. Nachvollziehbar, wie ich finde.

Andererseits ist noch der kürzeste Text, mag er mir beim Schreiben noch so viel Vergnügen bereiten, durch eine Arbeitsleistung erbracht, die honoriert werden will. Und jeder Anthologiebeitrag hat gleichzeitig Anteil daran, dass der Verlag durch die verkauften Bücher Einnahmen hat. Argumente, die sich in irgendeiner Form auf die geringe Größe des Verlags, der (noch) nicht in der Lage dazu sei, Honorare zu zahlen, beziehen, sind in Wirklichkeit recht schwache. Wer ein Unternehmen gleich welcher Art gründet, muss sich eben auch und nicht zuletzt Gedanken darüber machen, ob und wie er die Personalkosten stemmen kann. Und es gibt ja auch die Kleinverlage, die beweisen, dass es funktioniert.

Gut, letztlich sind jedem Autor solche Entscheidungen selbst überlassen. Und spätestens, wer die Möglichkeit bekommt, in einer der verhältnismäßig seltenen Anthologien mittlerer und größerer Verlage zu veröffentlichen, wird sich um die Vergütung kaum noch Sorgen machen müssen.

Zwei Modelle sind üblich:

  1. Eine Umsatzbeteiligung durch Tantiemen, die zwischen den beteiligten Urhebern (Herausgeber und Autoren) aufgeteilt wird. Die Aufteilung erfolgt dabei häufig entsprechend der jeweiligen Seitenanzahl, die der einzelne Beitrag umfasst. Anders als beim Normvertrag schreibt der Mustervertrag hier eine konkrete prozentuale Beteiligung von zehn Prozent vom Nettoladenverkaufspreis vor. Es ist aber eben nur ein Mustervertrag. Trotzdem sicher zur Orientierung interessant.
  2. Ein festes Auflagenhonorar, das mit eventuellen weiteren Auflagen steigt. Das Honorar ist oft an die angefangene Druckseite gebunden. Bei einer Geschichte von 9,5 Druckseiten und einem Seitenhonorar von 12 Euro bei der ersten Auflage würde also ein Honorar von 120,- Euro herauskommen. Dieses Honorar ist ein garantiertes Mindesthonorar und wird vom Verlag vorgestreckt.

Einige Empfehlungen seien mir zum Abschluss noch erlaubt:

  • Belegexemplare (Freiexemplare) sind weder Geschenk noch Honorar, sondern gesetzlich vorgesehen!
  • Ebenso sollte man nicht in Dankbarkeitsausbrüche verfallen, wenn man die fertige Anthologie zum bevorzugten Autorenrabatt beziehen darf.
  • Abnahmeverpflichtungen sind letztlich ein versteckter Druckkostenzuschuss und gelten damit nicht als seriös.
  • Schau dir den Mustervertrag genau an. Wo ein konkretes Vertragsangebot deutlich abweicht (s. o. hinsichtlich des exklusiven Verlagsrechts, aber auch die Abgabe zusätzlicher und unüblicher Nebenrechte, …) sollte der Verlag bereit sein, solche Zugaben zusätzlich ins Honorar einfließen zu lassen. Denn bei aller Freude über eine Veröffentlichung, ein Vertragsangebot ist immer nur eine Verhandlungbasis!

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Vertrag dich: Verramscht

© Franck Boston
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Weiter geht es im Vertragspoker. Vorweg sei gesagt, dass die Artikel von mir nach bestem Wissen und Gewissen verfasst werden. Aber ich bin kein Jurist. Im Streitfall könnt ihr euch also weder auf mich noch auf meine Ausführungen hier berufen.

Irgendwann hat auf dem Markt jedes Werk seinen Zenit überschritten. Dann will der Verlag die Restauflage möglicherweise verramschen oder gar makulieren. Im Normvertrag (§10) wird dafür eine Anzahl an verkauften Exemplaren vereinbart, die in zwei aufeinanderfolgenden Kalenderjahren unterschritten werden muss, damit der Verlag dazu berechtigt ist.

Wird die Restauflage verramscht, also zu einem verringerten Preis verkauft, ist der Autor entsprechend des vertraglich vereinbarten Honorarprozentsatzes am Erlös beteiligt. Der Autor kann allerdings dem Verlag die Restauflage auch – ganz oder teilweise – abkaufen. Und zwar zum Preis, zu dem sie veramscht worden wäre, abzüglich des Autorenhonorars.

Geht es darum, die Restauflage zu makulieren, sie also einzustampfen, kann der Autor sie ganz oder zum Teil untentgeltlich übernehmen.

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Vertrag dich: Vergriffen

© Franck Boston
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Weiter geht es im Vertragspoker. Vorweg sei gesagt, dass die Artikel von mir nach bestem Wissen und Gewissen verfasst werden. Aber ich bin kein Jurist. Im Streitfall könnt ihr euch also weder auf mich noch auf meine Ausführungen hier berufen.

Ist die Verlagsausgabe des Werkes vergriffen und wird vom Verlag nicht mehr angeboten und ausgeliefert, sieht der Normvertrag Folgendes vor (§ 9 Absatz 1):

  1. Der Verlag muss den Autor über diese Sachlage informieren.
  2. Der Autor kann nun den Verlag schriftlich auffordern, sich innerhalb von drei Monaten nach dieser Aufforderung zu verpflichten, eine ausreichende Anzahl weiterer Exemplare des Werkes herzustellen und zu verbreiten. Das heißt, der Verlag muss sich innerhalb dieser drei Monate für ein Ja oder ein Nein entscheiden.
  3. Im Vertrag wird für den Fall, dass der Verlag diese Verpflichtung eingeht, eine weitere Frist individuell festgelegt, bis zu der der Verlag dieser Verpflichtung nachkommen muss. Diese Frist beginnt mit dem Ablauf der drei Monate, die der Verlag für die Entscheidung Zeit hatte.

Kompliziert? Nehmen wir uns ein Beispiel vor:

Der Verlag informiert den Autor am heutigen 4. Januar, dass sein Buch vergriffen ist. Der Autor reagiert prompt und schickte dem Verlag am 5. Januar die Aufforderung, nachzudrucken. Die Aufforderung geht am 6. Januar beim Verlag ein. Der Verlag hat nun drei Monate Zeit, sich zum Nachdruck zu verpflichten. Am 15. Februar geht der Verlag diese Verpflichtung ein. Er befindet sich damit innerhalb der Dreimonatsfrist, die am 6. April endet. Die Vertragspartner hatten im Vertrag eine Frist zum Nachdrucken von 12 Monaten vereinbart. Diese beginnen mit dem Ende der Dreimonatsfrist, also am 6. April. Der Verlag muss also seiner Verpflichtung bis zum 6. April des Folgejahres nachkommen.

In der Regel wird der Autor diese Rechnung nicht machen müssen, weil sich der Verlag frühzeitig für oder gegen eine Neuauflage entscheiden und die Fristen nicht ausreizen wird.

Rechte zurück!

Lässt der Verlag jedoch eine dieser Fristen verstreichen, kann der Autor schriftlich vom Vertrag zurücktreten (und somit die Verwertungsrechte vollumfänglich zurückhalten). Liegt ein Verschulden des Verlags vor, kann der Autor stattdessen Schadenersatz wegen Nichterfüllung verlangen. Fließen dem Verlag anschließend etwa durch Remission noch Restexemplare zu, ist er wiederum in einer festzulegenden Frist berechtigt, diese noch zu verkaufen. Er ist allerdings verpflichtet, den Autor über die Anzahl der Exemplare zu unterrichten und sie ihm zur Übernahme anzubieten.

Der zweite Absatz des Paragrafen legt außerdem fest, dass es das Recht des Autors ist, das Werk für Folgeauflagen zu überarbeiten. Bei Werken wie Sachbüchern, bei denen eine solche Überarbeitung notwendig wird, ist der Autor zur Überarbeitung sogar verpflichtet. Wesentlichen Veränderungen von Art und Umfang des Werkes muss der Verlag zustimmen.

Lehnt der Autor die Bearbeitung ab, ist dazu nicht in der Lage oder liefert nicht in einer angemessenen Frist, kann der Verlag einen Dritten als Bearbeiter bestellen. In diesem Fall bedarf es hinsichtlich wesentlicher Änderungen der Zustimmung des Autors.

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Vertrag dich: Ausgeschlossen!

© Franck Boston
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Weiter geht es im Vertragspoker. Vorweg sei gesagt, dass die Artikel von mir nach bestem Wissen und Gewissen verfasst werden. Aber ich bin kein Jurist. Im Streitfall könnt ihr euch also weder auf mich noch auf meine Ausführungen hier berufen.

Im Normvertrag heißt es in §2 Absatz 1:

Der Autor überträgt dem Verlag räumlich unbeschränkt für die Dauer des gesetzlichen Urheberrechts das ausschließliche Recht zur Vervielfältigung und Verbreitung (Verlagsrecht) des Werkes für alle Druck- und körperlichen elektronischen Ausgaben sowie für alle Auflagen ohne Stückzahlbegrenzung für die deutsche Sprache.

Hier geht es also gleich ans Eingemachte. Mit diesem Absatz tritt der Autor dem Verlag das Recht ab, das gelieferte Werk in gedruckter Form zu vervielfältigen und zu verbreiten, es also zu verlegen und zu verkaufen. Gleiches gilt für eventuelle Ausgaben in körperlicher elektronischer Form, also etwa als Hörbuch. Der Autor behält nur das Urheberrecht, das man ihm auch nicht nehmen kann.

Von nun an ist also nur noch der Verlag berechtigt, mit dem Text etwas anzustellen, denn das Recht wird ausschließlich übertragen. Würde der Autor dem Vertragspartner das einfache Verlagsrecht übertragen, wie es etwa bei Beiträgen für Anthologien üblich ist (dazu in einem späteren Artikel mehr), könnte er sein Manuskript beliebig selbst weiterverwerten oder die Rechte  weiteren Partnern anbieten. Klar, dass das bei Einzeltiteln wie Romanen nicht gewünscht ist.

Dieses Hauptrecht zur Vervielfältigung und Verbreitung wird räumlich unbeschränkt vergeben, gilt also auf der ganzen Welt und theoretisch auch darüber hinaus. Das Hauptrecht bezieht sich dabei allerdings auf die Originalausgabe, nicht auf eventuelle Übersetzungen.

Das Verlagsrecht wird für die Dauer des gesetzlichen Urheberrechts übertragen, das in Deutschland derzeit 70 Jahre über den Tod des Urhebers hinausgeht bzw. bei anonymem Urheber (oder Vewendung eines Pseudonyms) 70 Jahre nach der Veröffentlichung erlischt.

Es muss allerdings dazugesagt werden, dass diese Rechteübertragung an Bedingungen geknüpft ist, die in der Regel dazu führen, dass die Rechte früher oder später an den Autor (oder seine Erben)  zurückfallen. Diese Bedingungen finden sich in §9 des Normvertrags. Wenn nämlich der Verlag seinen verlegerischen Pflichten nicht mehr nachkommt, indem er das Werk nicht mehr für den Markt bereithält (Auflage vergriffen, eine Neuauflage wird nicht hergestellt), ist der Autor nach einer dreimonatigen Frist berechtigt, eine Neuauflage zu verlangen oder die Rechte zurückzufordern, was der üblichen Praxis entspricht.

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Von Publikumsverlagsdebütanten nicht ins Bockshorn jagen lassen

Ich suche es noch, das weiße Schaf unter den DKZ.

Nicht, weil ich dort veröffentlichen wollte, einfach aus Neugier. Aber Moment, vielleicht hinkt das Bild auch.

Also, ich suche es noch, das Schaf unter den DKZ, das sich nicht mit einem weißen Mantel tarnt.

Eines, das offen in die Welt hinausblökt, was es ist:

„Ich bin ein Schaf! Wenn du auf der Suche nach einem Pferd bist, bin ich eine schlechte Alternative. Pferde sind schlechter zu bekommen, aber wenn du auf die Pferderennbahn willst, solltest du dich um ein Pferd bemühen. Mit mir kommst du höchstens auf die Weide. Das Witzige ist, in dieser verrückten Welt darfst du ein hübsches Sümmchen zahlen, wenn du mich dorthin begleiten willst, während der Jockey auf dem Rücken des Pferdes noch bezahlt wird!“

Gerade war ich zuversichtlich, ein solches Schaf gefunden zu haben, aber irgendetwas ist ja immer. Freimütig nannte es, wenn auch in einer dunklen Ecke hinter vorgehaltenem Paarhuf, seinen Namen. Erklärte ihn sogar und begann zu erläutern, wo der Unterschied zu einem Pferd sei.

Doch dann:

Natürlich findet man gerade im Internet immer wieder Hinweise von „Schriftstellern“, die angeblich als Debütant bei einem Verlag ohne Druckkostenzuschuss angekommen sind, denen der Verlag angeblich eine fünfstellige Summe als Vorschuss gezahlt hat, die dann pro verkauftem Buch zusätzlich noch eine prozentuale Gewinnbeteiligung erhalten und deren Erstauflage auch in den fünfstelligen Bereich geht…
Nun gut, wenn man bei einigen dieser Leute mal versucht, detailliert nachzufragen, verstricken diese sich meist in Widersprüche oder antworten gar nicht mehr, man kann sich also eine Meinung bilden.
Außerdem kann man unter anderem auf der Buchmesse mit den dort vertretenden [sic!] Druckereien über Auflagenhöhen sprechen. Diese Leute werden bestätigen, dass selbst bei großen Verlagen Zahlen von 1000, 2000 oder im günstigsten Fall 3000 Büchern die Regel sind, in Ausnahmefällen werden mal 5000 Stück gedruckt, aber das kommt höchst selten vor. Insofern sollte man sich von angeblichen Nichtzuschussdebütanten nicht ins Bockshorn jagen lassen …

Muss denn das sein, wertes Schaf, habe ich gedacht.

Aber Moment! Vielleicht habe ich auch nicht detailliert genug nachgefragt. Bin ich denn sicher, auf welchem Pony ich reite? Und sollte ich bei den Neureitern, mit denen ich bekannt bin, nicht doch noch einmal nachhaken? Vielleicht verstricken sie sich dann auch in Widersprüche und ich erfahre, dass sie auf Eseln an den Start gehen mussten.

Dabei fällt mir auf, dass diejenigen, die (angeblich) hoch zu Ross gestartet sind, oft auffällig zurückhaltend sind, wenn es um die Fähigkeiten ihrer Rennpferde geht. Ich war bisher davon überzeugt, dass sie es einfach nicht nötig haben. Aber vielleicht vertuschen sie ja auch etwas. Am Ende tarnen sie ihre Vollblüter noch mit einem Schaffell. Einem blütenweißen natürlich.

Carsten gefällt’s!

Carsten Zehm hat in seiner Bücherecke die Geschichtenweber-Anthologie „Von Feuer und Dampf„, in der ich die Ehre habe, mit einer Geschichte vertreten zu sein, rezensiert. Und er kommt zu einem sehr erfreulichen Urteil.

Einziges Problem: Die erste Auflage ist längst vergriffen, eine zweite bisher nicht in Sicht.

Horizonte bis zum 07.02.11

Internationaler Lyrikwettbewerb Castello di Duino

Originalausschreibung: http://www.castellodiduinopoesia.it/

Teilnahmebedingungen

  • Der Wettbewerb ist jungen AutorInnen bis zum Alter von 30 Jahren vorbehalten.
  • Die Teilnahme ist kostenlos.
  • Der Wettbewerb ist thematisch. Das Thema der Ausgabe 2010, sechste Auflage, ist: Horizonte (Räume der physischen Welt, der Gedanken, der Seele, deren Grenzen und Erweiterungen …, die Metaphern aus jeder Reise, aus jeder Durchquerung )
  • Teilnahmeberechtigt ist ein unveröffentlichtes und bisher unprämiertes Gedicht mit maximal 50 Versen.
  • Man kann an einer oder mehreren der in Folge genannten Sektionen teilnehmen.

SEKTION UNVERÖFFENTLICHTE LYRIK

1. Die Gedichte werden auch in der Originalsprache bewertet; sie müssen jedoch von einer englischen und/oder italienischen und/oder französischen Übersetzung begleitet werden.

Einsendeschluss ist der 07. Februar 2011 (Eingang der Texte beim Veranstalter) .

Einsendungen können erfolgen:
a) per E-Mail an die Adresse valera@units.it
Das Gedicht muss der E-Mail als Anhang im Format word bzw. rtf hinzugefügt werden. Die Verwendung eines davon abweichenden Formats kann zum Ausschluss von der Teilnahme führen.
Die E-Mail muss den Teilnahmeschein und nachfolgend ausformulierte Erklärungen enthalten, jeweils vollständig ausgefüllt.
b) auf dem Postweg : Einsendung an Gabriella Valera Gruber, Via Matteotti 21, I- 34138 Trieste, auf einem Blatt ohne die persönlichen Daten des Autors, die aber im vollständig ausgefüllten und mit Unterschrift versehenen Teilnahmeschein anzugeben sind.
Ausschlaggebend für die Teilnahme ist grundsätzlich das Datum des Poststempels, jedoch kann kein Text mehr angenommen werden, der eingeht, nachdem die Jury bereits mit der Auswahl begonnen hat.
Die Gedichte werden ohne die persönlichen Daten an die Jury weitergegeben, um eine gerechte Bewertung zu gewährleisten.

Preise:

  • Erster, zweiter und dritter Preis sind jeweils 500 Euro (wovon ein Teil zur Unterstützung einer durch die Preisträger zu bestimmenden humanitären Einrichtung, Stiftung oder Initiative zur Verfügung zu stellen ist).
  • Kostenfreie Publikation in zweisprachiger Ausgabe (Verlag Ibiskos di A. Risolo, Sponsor des Wettbewerbs). Der Erlös aus dem Verkauf des Buches wird der der Stiftung Fondazione Luchetta-Ota-D’Angelo Hrovatin für Kriegsopferkinder zugeführt. www.fondazioneluchetta.org
  • Zusätzliche Auszeichnungen sind für die besten Gedichte unter den Jugendlichen im Alter von unter 16 Jahren vorgesehen, die bei der allgemeinen Auswahl nicht in die Kategorie der ordentlichen Preisträger aufgenommen werden konnten.
  • Ein Preis von 500 Euro (der zur Unterstützung einer durch die Preisträger zu bestimmenden humanitären Einrichtung, Stiftung oder Initiative zur Verfügung zu stellen ist) und Auszeichnungen für die die besten Schulen, die jeweils mit vollständigen Schulklassen teilnehmen.
  • Die prämierten und ausgezeichneten Lyriken werden darüber hinaus auf einer CD gebrannt.

SEKTION THEATER (Monolog oder Dialog zwischen zwei Personen)

Die Teilnahme erfolgt mit der Einsendung von einem Theaterstück in maximaler Länge von 5 A4-Seiten, je zu 2000 Anschlägen. Längere Texte können nicht berücksichtigt werden. Die Texte müssen unbedingt von einer hochwertigen italienischen Übersetzung begleitet sein. Die Übersetzung – nicht der Originaltext – ist hier Grundlage für die Beurteilung.

Einsendungen können erfolgen:
a) per E-Mail an die Adresse valera@units.it
Der Text muss der E-Mail als Anhang im Format word bzw. rtf hinzugefügt werden. Die Verwendung eines davon abweichenden Formats kann zum Ausschluss von der Teilnahme führen.
Die E-Mail muss den Teilnahmeschein und nachfolgend ausformulierte Erklärungen enthalten, jeweils vollständig ausgefüllt.
b) auf dem Postweg : Einsendung an Gabriella Valera Gruber, Via Matteotti 21, I- 34138 Trieste, auf einem Blatt ohne die persönlichen Daten des Autors, die aber im vollständig ausgefüllten und mit Unterschrift versehenen Teilnahmeschein (siehe oben) anzugeben sind.
Ausschlaggebend für die Teilnahme ist grundsätzlich das Datum des Poststempels, jedoch kann kein Text mehr angenommen werden, der eingeht, nachdem die Jury bereits mit der Auswahl begonnen hat.

Preise: Erster, zweiter und dritter Preis: Pokal oder personalisiertes Schild

Auszeichnungen: Die prämierten und die ausgezeichneten Werke werden im Laufe der Siegerehrung in einem Theater in Triest schauspielerisch vorgelesen.

Sonderregelung für die Teilnahme von Schulen

LehrerInnen können das Ergebnis einer Gruppenarbeit (aus einer oder mehreren Schulklassen). Diese Texte werden als kollektive Leistung bewertet. Prämierung und Auszeichnung erfolgen nach dem Kriterium des Vermögens einer Lehrkraft, ihre Schüler zur Ausfertigung von lyrischen Texten zu motivieren.

Die beste Schule erhält eine Prämie i. H. von 500 Euro, mit der Auflage verbunden, zusammen mit den teilnehmenden Schülern ein Wohltätigkeitsprojekt auszusuchen, dem die Preissumme zugute kommen soll.

Die drei besten Schulen erhalten eine Auszeichnung.
Alle teilnehmenden LehrerInnen und Schulklassen erhalten eine Teilnahmebescheinigung.

Schulen verschicken die Texte auf dem Postweg, in dreifacher Ausfertigung, an: Gabriella Valera, Via Matteotti 21, 34138 Trieste. Die Einsendungen müssen folgende Daten enthalten: Schule, Klasse, vollständige Adresse der Schule (Straße, Hausnummer, PLZ, Ort, Staat), Tel.- und Fax-Nr. der Schule, E-Mail Adresse der Schule, verantwortliche Lehrkraft (Vor- und Nachnahme), Kontaktdaten der Lehrkraft oder des Verantwortlichen.
Die Organisation würde sich auf die zusätzliche Übermittlung der o. g. Daten an valeragruber@alice.it freuen.

VERÖFFENTLICHUNG DER RANGLISTE

Die Namen der Sieger und die der FinalistInnen erscheinen auf der Webseite www.castellodiduinopoesia.it

TEILNAHMESCHEIN (für die Sektionen Lyrik und Theater)

Teilnahmeschein/Erklärung

Vorname: …
Nachname: …
Geburtsdatum: …
Straße: …
Hausnummer: …
PLZ: …
Wohnort: …
Land/Staat: …
Telefon: …
E-Mail-Adresse: …
Staatsangehörigkeit: …
Titel des Werkes: …

Ich erkläre, dass die Lyrik/das Theaterstück ………………,
womit ich am internationalen Literaturwettbewerb „Castello di Duino“ teilnehme, ein unveröffentlichtes und noch nie prämiertes Originalwerk von mir ist.

Ich bin mit einer möglichen Publikation dieses Textes, sowie mit dessen öffentlichen Präsentation einverstanden.

Ich erkläre, dass ich Mitglied/Nicht-Mitglied (Unzutreffendes streichen) bei der GEMA oder bei einem ähnlichen Verband zur Eintreibung von Autorenrechten bin.

Unterschrift: …

Datum u. Ort: …

Quelle: Uschtrin

Viel zu tun bis Ende Juli

Heute soll nicht nur eine Ausschreibung im Mittelpunkt stehen, denn es sind so viele, dass ich mit einer pro Woche gar nicht auskommen würde. So will ich an dieser Stelle die wichtigsten Ausschreibungen für diesen Monat in chronologischer Reihenfolge (Einsendeschluss) verlinken:

  1. 11.07.10:  Prinzenraub – Altenburger Stückewettbewerb, 5000 Euro, Theaterstück (Exposé, Treatment + 2 Szenen bzw. 4 – 8 Seiten), Friedrich I. in Altenburg, bei Auswahl Endfassung bis 30.05.11),
  2. 15.07.10: Wettbewerb zum Treffen junger AutorInnen, Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren,
  3. 15.07.10: 18. open mike 1010, 7500 Euro, bis 35 Jahre, ohne eigene Buchpublikation, Text(auszug) von ca. 15 Minuten Lesezeit,
  4. 15.07.10: Hildesheimer Lyrik-Wettbewerb, Thema: „Es ist, wie es ist“, bis zu 3 Gedichte, Preisträger werden im öffentlichen Nahverkehr Hildesheims präsentiert,
  5. 27.07.10: DailyDeal Schreibwettbewerb: Nimm das Angebot an, Texte, maximal 10 Seiten, Satzvorgabe: „… und er nahm das Angebot an.“, Internetveröffentlichung, eReader, weitere Preise
  6. 31.07.10: „poet / bewegt“, Lyrik, Kurzprosa oder Kurzdrama, Alter: 15-27 Jahre, regionaler Bezug: Sachsen, Sachsen-Anhalt oder Thürigen,
  7. 31.07.10: Post Poetry – Gedichte zum Versenden, Lyrik, regionaler Bezug: Rheinland, Alter: 16-25 Jahre, 9 PreisträgerInnen: jeweils ein Text auf Postkarte in sehr hoher Auflage, 100 Euro Honorar,
  8. 31.07.10: 7. Schreibwettbewerb für junge Menschen der Tübinger Buch- und Kunsthandlung Wekenmann, erzählende Prosatexte, Kurzgeschichten (unveröffentlicht) zum Thema „In virtuellen Welten unterwegs“, Alter: geboren zw. 1984 und 1994 (16-26 J.), Bezug: Baden-Württemberg, Preise im Gesamtwert von 2.000 Euro,
  9. 31.07.10: „Ich und mein iPhone“ – Kurzgeschichten-Wettbewerb, iPhone-Geschichten (unveröffentlicht), die 15 Besten werden als Hörbuch-Anthologie produziert, die Gewinner erhalten jeweils 10 Freiexemplare davon sowie ein Hörbuchpaket im Wert von 200 Euro.

Mehr Ausschreibungen und Wettbewerbe

Gut und teuer

Cover Handbuch für Autorinnen und AutorenSie ist da, die siebte Auflage des Handbuchs für Autorinnen und Autoren aus dem Uschtrin Verlag.

Gewohnt informativ und umfassend ist dieses Standardwerk, in der Jubiläumsausgabe „25 Jahre Handbuch“ , wohl jedem ans Herz zu legen, der sich mit den Themen rund um das Schreiben und Veröffentlichen auseinandersetzen will.

Enthalten sind unter anderem fünfzehn Beispielexposés mit Kommentaren der betreffenden Agenturen, LektorInnen und AutorInnen, viele exklusive Beiträge von Brancheninsidern, Musterverträge, Verlagsadressen und vieles mehr. Mehr Informationen gibt es hier. Spätestens ein Blick ins Inhaltsverzeichnis dürfte das Begehren wecken.

Ob man diesem Begehren nachkommt, wird stark davon abhängen, ob einem das Handbuch 49,90 Euro wert ist. Für das Geld wird eindeutig viel geboten in einem Werk, das den Autor lange Zeit begleiten kann. Allerdings kostet das vergleichbare Jahrbuch für Autoren und Autorinnen vom Autorenhaus-Verlag ganze 20,- Euro weniger. Auch hier kann man sich vorab das Inhaltsverzeichnis ansehen.

Dein Gedicht auf einer Postkarte bis 31.07.10

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Post Poetry – Gedichte zum Versenden

Ausschreibung eines Wettbewerbs für junge Lyrikerinnen und Lyriker im Rheinland (Raum Bonn-Köln-Düsseldorf)

Mehr als jede andere Disziplin ist die Lyrik Gradmesser für Umschwünge, Brüche und Paradigmenwechsel. Im Gedicht kommen Themen verständlicherweise schneller zum Tragen als im Roman und in seiner Kürze, Verknappung und Konzentration, stellt es eine Art „Leitwährung“ der literarischen Innovation dar.

Diese Aussagen hat sich der gemeinnützige Verein Aura09 (www.aura09.de) zu Eigen gemacht. Er nimmt sie zum Anlass, den literarischen Diskurs über Lyrik im Projekt „Post Poetry“, das gemeinsam mit anderen Literaturinstitutionen des Landes NRW (Gesellschaft für Literatur NRW sowie weiteren Kulturinstitutionen) durchgeführt und vom Land NRW unterstützt wird, zu fördern und Nachwuchslyrikerinnen und -lyriker der Region zu einem Wettbewerb einzuladen.

Erwartet wird, dass junge AutorInnen der genannten Region (16-25 Jahre alt) bis zum 31. Juli 2010 drei in jüngster Zeit verfasste Gedichte an den Verein Aura09 übersenden.

Eine Jury (u. a. besetzt mit Prof. Dr. Kubin, bekannter Übersetzer chinesischer Gedichte und Lyriker, sowie Prof. Dr. Lichtenstein, Lyrikerin) wird bis Anfang September 9 Preisträger ermitteln. Von ihnen wird jeweils ein Text in einer sehr hohen Auflage als Postkarte in ansprechender Gestaltung gedruckt und Bildungs- und Kultureinrichtungen sowie -dienstleistern zur Verfügung gestellt.

Post Poetry wird somit die Autoren und Texte in der Region und darüber hinaus bei Lesern und Adressaten der Lyrik-Postkarten bekannt machen sowie Interesse und Verständnis von moderner Lyrik zu aktuellen Themen fördern. Für die Bereitstellung des Gedichtes erhält der Autor einen Betrag von 100 Euro.

Darüber hinaus werden die Preisträger verbindlich eingeladen, bei ein bis zwei Lesungen, die von bereits bekannten Autoren aus Nordrhein-Westfalen moderiert werden, ihre Texte vorzustellen und zu diskutieren.

Teilnehmende Lyrikerinnen und Lyriker werden gebeten, ihre Einsendung, bestehend aus
– 3 Gedichten
– 1 Kurzbiografie (mit Geburtsjahr)
– 1 Veröffentlichungsliste (falls vorhanden)
bitte in einer E-Mail und versehen mit dem Betreff „Post Poetry“ per Email an die Adresse lyrik@aura09.de zu übersenden. Einsendeschluss ist der 31.07.2010.

Federwelt lädt zum Münchner Menü bis 01.03.10

Ausschreibung Münchner-Menü-Wettbewerb + Federwelt-Jurypreis:

Liebe Gäste, liebe Autorinnen und Autoren,

diesmal nehmen wir eine Stadt als Sujet: München. Und wieder sehen wir das Thema sehr frei und freuen uns auf alles, was Euch zu München einfällt: Was für Liebesgeschichten können hier passieren, welche nur hier, wen kann man hassen? Was ist schön, was ist schlimm? Wir freuen uns auf Ausführungen übers Schnösel-München genauso wie über Dramen und Komödien aus dem Hasenbergl. Vielleicht erfahren wir endlich, warum München schlechter ist als Berlin – oder besser. Schickt uns Junkiegeschichten, eine Familiensaga oder was unter den Tischen am Debütantinnenball im Bayrischen Hof passiert. Erzählt uns vom Gasteig, vom P1, aus dem Schellingsalon oder dem Cafe King. Wir werden ein Buch draus machen, eine Bestandsaufnahme von München am Anfang des 21. Jahrhunderts.

Es werden insgesamt 1.000 Euro Preisgelder vergeben (750 Euro Publikumspreis, 250 Euro Federwelt-Jurypreis), viele der Geschichten werden in unserem Buch veröffentlicht und im RedBulletin (Auflage 1,6 Mio).
Der Sieger/die Siegerin des Publikumspreises bekommt zusätzlich ein Drei-Nächte-Wochenende in einem Tophotel spendiert.
Die Siegergeschichte des Federwelt-Jurypreises wird in der „Federwelt – Zeitschrift für Autorinnen und Autoren“ veröffentlicht.
Alle Autorinnen und Autoren aus der Endrunde werden von unserem Sponsor Carpe diem zur Menülesung am 20.3.2010 nach München eingeladen.

Die Texte sollen bis 1. März 2010 elektronisch an lesung@hs-veranstaltungen.de eingesandt werden. Unsere Jury wählt aus den Geschichten vier aus. Am Samstag, den 20. März 2010 ab 17:30 Uhr findet die Lesung in München statt – der Ort wird noch bekannt gegeben.
Jeder Text wird erst musikalisch (live) eingeführt, dann von unseren Schauspielern gelesen, darauf von unserem Koch in einem Menügang interpretiert. Vier solcher Gänge gibt es. Das Publikum wählt zum Schluß den Sieger/die Siegerin aus, der/die das Preisgeld gewinnt und weitere Siegprämien.

Als BewerberIn um den Preis erklärt ihr euch mit der Einsendung bereit, dass euer Text bei Auswahl vorgetragen und in einer Anthologie zur Lesung, im RedBulletin bzw. in der „Federwelt“ sowie auf unserer Homepage (www.hs-veranstaltungen.de, Menüpunkt Lesungen) veröffentlicht wird. Die Texte müssen zwischen 11.000 und 13.000 Zeichen lang sein (ohne Leerzeichen) und sollen als Worddokument bei uns eingereicht werden.

Einsendeschluss ist der 1. März 2010.

Pro TeilnehmerIn kann nur ein Text eingereicht werden. Informationen über bisher stattgefundene Lesungen und die Veranstalter unter http://www.hs-veranstaltungen.de/lesungen.

Reservierende für die Lesung mit Viergangmenü melden sich bitte per E-Mail unter dem Account holleschek@hs-veranstaltungen.de an. Die Anmeldung wird bestätigt. Erst nach Zahlungsaufforderung ist der Betrag fällig.
Wir freuen uns auf euch und eure Geschichten.

Otger Holleschek und Matthias Schlick

Otger Holleschek
h+s veranstaltungen gmbh
Martin-Luther-Straße 2
81539 München
Telefon: 089/890686-66, Mobil 0172-2390398
fax: 089/8906868-88
www.hs-veranstaltungen.de

Pressemeldung 27. Januar 2010:

wir freuen uns, euch die Jurymitglieder für den laufenden Menülesungswettbewerb ankündigen zu können:
Michael Krüger, Chef des Hanser Verlages und ungekrönte Größe des gesamtdeutschen Literaturbetriebes, unterstützt uns mit seiner Meinung ebenso wie Amelie Fried, die mit ihrer Literatursendung „Die Vorleser“ eine wichtige Multiplikatorin für gute Texte ist. Wer jetzt gut schreibt, kann groß rauskommen!
Daneben werden uns Natalie Buchholz, Lektorin bei Randomhouse, Literaturprofessor Manuel Braun und die Akademischen Rätin Dr. Kathrin Bleuler unterstützen.

Das Thema ist „München“, und wir suchen alles, was auch nur ansatzweise mit München zu tun hat. Liebesgeschichten, Lebensgeschichten, Leidensgeschichten.
Also auf geht’s: Texte elektronisch als Worddatei abgeben bis 1. März 2010 unter lesungen@hs-veranstaltungen.de. 11.000 bis 13.000 Zeichen ohne Leerzeichen. Informationen über die aktuelle und bisherige Lesungen unter www.hs-veranstaltungen.de/lesungen
Alle Autoren der Endrunde werden nach München eingeladen.

Mit freundlichen Grüßen,

Otger Holleschek

Schätzing fliegt zum Mond

Noch bis Anfang August soll um den neuen Roman Frank Schätzings ein großes Geheimnis gemacht werden, bevor er am 5. Oktober erscheint.
Die neuesten Informationen besagen laut BuchMarkt.de, die Handlung spiele im Jahr 2025 und es ginge um die Erschließung einer Energiequelle, die nur auf dem Mond vorkommt.
Außerdem habe Kiepenheuer & Witsch die ursprünglich geplante Startauflage von 350.000 Stück auf 400.000 erhöht. Buchmarkt zitiert den stellvertretenden Vertriebsleiter Stefan Wirges: „Das kann sich das bis zur Drucklegung durchaus nochmal erhöhen. Die Erwartung des Handels an diesen Titel sind enorm und wir freuen uns über die höchste Hardcover-Vorbestellzahl unserer Verlagsgeschichte.“

Quelle: BuchMarkt

Stefan Wirges: „Das kann sich das bis zur Drucklegung durchaus nochmal erhöhen. Die Erwartung des Handels an diesen Titel sind enorm und wir freuen uns über die höchste Hardcover-Vorbestellzahl unserer Verlagsgeschichte.“