„Für die Bestsellerautoren von morgen“

Ich bin mir ziemlich sicher, ein kleines Schmunzeln war dabei, als Sandra Uschtrin diesen abschließenden Halbsatz für die Webseite formulierte. Eine Webseite, die die neuen E-Books für Autorinnen und Autoren vorstellt.

In kleinen, themenspezialisierten Einheiten gibt es auf diese Weise gebündeltes Wissen für die Schreibenden dieser Welt. Bisher sind erschienen:

Band 1: Literaturagenturen
Band 2: Kontaktaufnahme: Anschreiben – Exposé – Textprobe
Band 3: Musterexposés
Band 4: Heftroman
Band 5: Verlage

Weitere Bände sollen folgen. Und ihr habt sogar die Möglichkeit, Wunschthemen vorzuschlagen.

Also, wer Bestsellerautor werden will, hier entlang!

Ein todsicheres Verlagsanschreiben

Für denjenigen, der bisher erfolglos bei den Verlagen angeklopft hat, gibt es jetzt neue Hoffnung. Wer sich am Anschreiben im folgenden Link orientiert, für den dürfte eigentlich nichts mehr schiefgehen:

http://whatever.scalzi.com/2011/03/29/i-see-no-possible-way-how-this-incredible-cover-letter-could-ever-fail/

PB-Plotten: 18 – Präsentationsexposé

Zum Anfertigen eines Exposés habe ich schon beim Punkt Arbeitsexposé etwas gesagt. Natürlich wird man in den wenigsten Fällen das Arbeitsexposé verschicken können. Es muss inhaltlich und stilistisch überarbeitet werden. Möglicherweise sollte man es ganz neu schreiben und das Arbeitsexposé nur als Orientierung verwenden.

Ganz klar sollte man sich jetzt noch einmal vor Augen führen, dass das Exposé den Roman verkaufen soll. Der wichtigste Aspekt ist also, dass es Interesse weckt, spannend geschrieben ist und auf keinen Fall langweilt.

Im Vergleich dazu ist es völlig unwichtig, ob Nebenfigur Klaus auch Erwähnung findet, ob beschrieben wird, wie oft sich der Protagonist Peter die Haare kämmt und welche Eigenschaften den Antagonisten als Gestaltwandler im Einzelnen auszeichnen.

Ein Pitch zu Beginn, ein kurzes Umreißen der Hauptfigur(en) und dann eine mitreißende Beschreibung der Entwicklung des zentralen Konflikts bis hin zu seiner Auflösung.

Was sonst noch gefordert wird, sollte vom ausgewählten Verlag  (bzw. der Agentur) abhängen. Die Anforderungen finden sich meist auf der Homepage. Besser noch ist es, direkt Kontakt zum Lektorat aufzunehmen (Impressum auf der Homepage).

Natürlich sollte Exposé und Leseprobe ein Anschreiben beiliegen, in dem man sich und sein Werk kurz vorstellt. Auch eine Autorenvita ist meist gefragt. Möglicherweise ist noch eine übersichtliche Liste zu den Figuren gefragt.

Kernstück sind aber immer Exposé und Leseprobe.

(PB-Plotten: Die Liste)

PB-Plotten: 17 – Präsentationspitch

Um sich um einen Verlags- oder Agenturvertrag zu bewerben, empfiehlt es sich, einen Pitch zu formulieren. Was das ist und wie man das macht, habe ich beim Arbeitspitch beschrieben.

Wer einen solchen Arbeitspitch bereits formuliert hat, sollte ihn noch einmal überprüfen. Passt er noch? Lässt er sich noch besser formulieren? Ist möglicherweise ein Aspekt, der erst später aufgetaucht ist, besser für den Pitch zu verwenden?

Vor allem aber ist der Pitch jetzt wirklich für die Präsentation, nicht mehr für die eigene Arbeit gedacht und sollte, falls nötig, entsprechend umformuliert werden.

Von Verlagen oder Agenturen wird selten explizit ein Pitch gefordert. Wo platziert man ihn also? Möglich ist, ihn im Verlagsanschreiben zu verwenden. Noch besser platziert ist er allerdings als Einleitung zum Exposé. Möglich ist theoretisch auch beides.

(PB-Plotten: Die Liste)