Schnell noch anmelden

Lea Korte: Die Maurin

Lea Korte: Das Geheimnis der MaurinLea Korte ist nicht nur Autorin von Historischen und Liebesromanen („Die Maurin„, „Sommernacht auf Mallorca: Eine Liebesgeschichte„), sie bietet auch Onlinekurse für angehende und fortgeschrittene Autoren. Und wie aktuell auf ihrem Blog zu lesen ist, können Kurzentschlossene sich noch bis morgen für den laufenden Kurs anmelden.

Ich freue mich übrigens, dass Lea demnächst auch Teilnehmerin an meinem „Sechser im Motto“ ist. Und ich gratuliere ihr zum baldigen Erscheinen von „Das Geheimnis der Maurin„.

Der Minitipp: Papierkorb

© Stephen VanHorn
© Stephen VanHorn

Was gerade Schreibanfänger oft erst noch verinnerlichen müssen: Ein Autor sollte frühzeitig ein freundschaftlich entspanntes Verhältnis zu seinem Papierkorb aufbauen, sei es nun der virtuelle oder der, der neben dem Schreibtisch steht.

Wörter, Sätze, Szenen, ganze Kapitel werden dort landen. Nicht selten bleibt von einem geplanten oder sogar bereits geschriebenen Manuskript nicht mehr als die Idee. Manchmal nicht einmal diese.

Mit Übung und Erfahrung wird man diese Beziehung lockern können, ganz aufgeben wird man sie nie.

Geschichtenweber machen weiter von sich reden

Heute will ich mal ein bisschen meinen Stolz auf die wunderbaren Geschichtenweber auf euch loslassen. Denn für mich ist es mit Sicherheit eine der erfolgreichsten Autorengruppen der letzten Jahre.

Geschichtenweber

Eigentlich ist es nur ein Forum für Schreiber und Autoren, wie es unzählige im Internet gibt. Und im Unterschied zu Montsegur, dem zweiten großen Autorenforum, in dem ich mich gern aufhalte, ist es von reinen Hobbyschreibern gegründet worden, die bestenfalls ihre ersten Schritte im Kleinverlagsbereich hinter sich gebracht hatten und damit auch noch mächtig auf die Nase gefallen sind. Denn sie hatten sich kennengelernt im Forum des INTRAG-Verlags, der zwar erfreulicherweise kein DKZV war, aber auf andere Art und Weise für einen kleinen Skandal sorgte (Interessenten mögen googeln).

Einige der Enttäuschten beschlossen mit Hilfe der Lektorin Cassidy Rees ein eigenes Forum zu gründen (Genaueres hier), ursprünglich vor allem, um eine Plattform zu haben, auf der sie sich über die traurigen Erfahrungen austauschen, aber auch selbst etwas auf die Beine stellen konnten.

Im August ist das sechs Jahre her und das Forum wie auch die Edition sind erstaunlich schnell und erstaunlich erfolgreich gewachsen. Aktuell zählt das Forum 662 Mitglieder, die natürlich nicht alle gleichermaßen aktiv sind. Unter ihnen sind vor allem Autoren, vom blutigen Anfänger bis hin zu jenen, die fleißig publizieren. Aber auch Journalisten, Illustratoren, Verleger und Lektoren finden sich in ihren Reihen.

In dem umfangreichen Forum tauschen sich die Mitglieder über Literatur, Handwerk, ihre Texte und Verlage aus. Oder sie schmökern einfach ein bisschen im „Café“. Der zentrale Bereich des Forums widmet sich aber eigenen Buchprojekten, denn die Geschichtenweber haben mit der Edition Geschichtenweber über die Jahre praktisch eine eigene Marke etabliert, mit der sie Buchideen in Eigenregie vorbereiten und auf den Markt bringen. Erstaunliche dreizehn Bücher sind so seit dem Bestehen der Geschichtenweber unter ihrem Label bei unterschiedlichen Verlagen erschienen. Und jedes Jahr kommen neue hinzu.

Als wäre das nicht bewundernswert genug, entwickeln sich, sicherlich nicht zuletzt durch die Projektarbeit, die Mitglieder des Forums auch in ihren persönlichen Autorenkarrieren mit teilweise wirklich großen Schritten. So gehört zu den am schnellsten wachsenden Bereichen des Forums der Teil, in dem die Geschichtenweber ihre individuellen Veröffentlichungen posten können.

Geheimnisvolle GeschichtenKaum eine Anthologie erscheint mehr, ohne dass mindestens ein Geschichtenweber seinen Beitrag dazu geleistet hat. So ist jüngst Geschichtenweber Michael Buttler mit der Geschichte „Déjà-vu“ in Erik Schreibers Anthologie „Geheimnisvolle Geschichten 1“ eingezogen, in der auch Bestsellerautor Markus Heitz vertreten ist. Eine Rezension zu der Antho gibt es übrigens bereits auf Feenfeuer.

Und auch Einzelpublikationen sind bei den Geschichtenwebern keine Seltenheit mehr. Ganz im Gegenteil! Sei es im Kleinverlagsbereich (ich berichtete gerade erst über „Einhornblut“ von Nathalie Gnann) oder bei den großen Publikumsverlagen. So durfte ich zum Beispiel letzten Mittwoch das Romandebüt von Christiane Lind vorstellen, die mit dem Historischen Roman „Die Geliebte des Sarazenen“ am 1. Juni bei Rowohlt erscheint.

Der AugenschneiderUnd gespannt erwarten die Geschichtenweber den Erscheinungstermin (12. Juli 2010) des Psychothrillers „Der Augenschneider“ , mit dem Berta Berger unter dem Pseudonym Valentina Berger bei Piper debütiert. Noch gespannter, seit die österreichiche Autorin auf ihrer Homepage eine erste und sehr fesselnde Leseprobe online gestellt hat.

Ob kleiner oder großer Verlag, ob Fantasy, Thriller oder Liebesroman, immer mehr der Geschichtenweber dürfen sich zu den Autoren mit eigenständigen Publikationen rechnen. Manche kommen ihrem Traum, die Schriftstellerei zum Beruf zu machen, immer näher, andere haben den Schritt in die Freiberuflichkeit längst vollzogen.

Dennoch bleibt vielen die Zeit, sich weiterhin an den Projekten der Edition zu beteiligen, an der Seite von immer neuem Zuwachs an Autoren und solchen, die es werden wollen. So bleibt auch die Edition erfolgreich und macht weiter von sich reden.

Und das teilweise schon im Vorfeld neuer Publikationen. So wie die heiß ersehnte Steampunk-Anthologie, „Von Feuer und Dampf: Spiegelwelten 2“ , die im Juli dieses Jahres erscheinen soll und an der auch ich mit einer Geschichte beteiligt bin.

Schon seit einiger Zeit veröffentlicht die Steampunkwebsite Clockworker Interviews mit den Autoren der Anthologie (zuletzt mit Chrissi Schlicht). Nun wird Herausgeber Stefan Cernohuby am 6. Juni 2010, von 22.05 bis 23 .00 Uhr,  dem Radiosender Bayern 2 in der Sendung „Zündfunk Generator“ zum kommenden Buch Rede und Antwort stehen. Das Interview könnt ihr euch dann auch auf der Homepage des Senders im Live-Stream anhören.

Bei den Geschichtenwebern macht es einfach Spaß, Teil einer Gemeinschaft zu sein, die sich gleichermaßen über Erfolge der einzelnen Mitglieder wie über die der Edition freuen kann. Einer Gemeinschaft, die von einer Handvoll Schreiberlinge gegründet wurde, deren Schreibereien bei einem Lektor damals oft noch kaum mehr als ein Kopfschütteln erzeugen konnten.

Gedichte im Mai

Diesen Monat geht es bei „Hilfe für Autoren“ um das Schreiben von Gedichten.

Vor allem der Artikel „Ist Dichten eine Kunst?„, der sich an Anfänger richtet, hat mir ganz schön zu schaffen gemacht. Denn um überhaupt etwas Sinnvolleres zu sagen, als dass Dichten Spaß machen kann, muss man eben doch wenigstens ein bisschen Basiswissen über metrische Strukturen vermitteln. Ich hoffe, ich habe mich dennoch halbwegs verständlich ausgedrückt.

Fortgeschrittene dürfen sich über einige „Einfache Kunstgriffe, um im Gedicht zu variieren“ freuen.

Montségur öffnet sich

Montségur gehört sicher zu den wichtigsten Autorenforen im Internet. Nicht zuletzt deshalb, weil es ein geschlossenes Forum ist, in dem sich vor allem diejenigen über ihre Erfahrungen rund ums Schreiben und Veröffentlichen austauschen können, die auf dem Weg in und durch den Literaturbetrieb bereits ein gutes Stück vorangekommen sind.

Das bedeutete auf der anderen Seite leider auch, dass diejenigen, die noch ganz am Anfang dieses Weges standen, falls sie ihn denn überhaupt ernsthaft beschreiten wollten, nur über das Mitlesen im öffentlichen Bereich von den Erfahrungen der Montségutmitglieder profitieren konnte.

Seit einiger Zeit nun arbeitet die Forenadministration daran, auch ambitionierten Anfängern eine Plattform zu bieten, auf der sie von erfahrenen Autoren und Fachleuten der Branche angeleitet werden.

Die Montségur Akademie richtet sich ausdrücklich an Einsteiger und bietet eine einzigartige Plattform, in der sie von Profis der Branche unterstützt werden.

Neben einem Diskussionsforum, das ausschließlich von professionellen Autoren und Fachleuten der Branche moderiert wird, bietet die Akademie angeleitete Textkritiken und Arbeitsgruppen, deren Anspruch über das Hobbyniveau weit hinausgeht und die sich an den realen Anforderungen der Branche orientieren.

Auch Workshops und Lehrgänge sind angedacht. Ein bisschen gedulden muss man sich aber noch. Wer nichts verpassen will, abonniert am besten den Newsletter der Akademie.

Die Montségur Akademie richtet sich ausdrücklich an Einsteiger und bietet eine einzigartige Plattform, in der sie von Profis der Branche unterstützt werden.Neben einem Diskussionsforum, das ausschließlich von professionellen Autoren und Fachleuten der Branche moderiert wird, bietet die Akademie angeleitete Textkritiken und Arbeitsgruppen, deren Anspruch über das Hobbyniveau weit hinausgeht und die sich an den realen Anforderungen der Branche orientieren.