Manchmal quält man sich

So auch in der vergangenen Woche, in der mein Hauptprojekt, der Krimi, beschlossen hat, sich auf kleine (Fort-) Schritte zu beschränken. Kleine Ärgerlichkeiten von außen haben es mir auch nicht gerade leicht gemacht, wieder ganz im Roman Fuß zu fassen, aber so etwas geht vorbei.

Dafür freue ich mich, dass ich beim Lektorieren kurz vor dem Abschluss gleich zweier Projekte stehe, die mich schon eine ganze Weile begleiteten.
Und die Belegexemplare von der Magiera stimmen auch positiv.

Harte Woche

Das alljährliche Jubiläum des Studentenkellers hat mir eine erwartungsgemäß harte Woche beschert, in der ich verhältnismäßig wenig zum Schreiben gekommen bin. Allerdings ist eben alles relativ, denn im Vergleich zu den vergangenen Jahren bin ich doch ziemlich gut vorangekommen.

Was den Krimi betrifft, hatte ich ein paar gute Ideen zu meinen Figuren, habe ein bisschen weitergeschrieben, ein bisschen den Plot verfeinert und ein bisschen überarbeitet.

Ansonsten kam letzte Woche das Märchenbuch „Zauberhafte Herzen“ vom Sperling-Verlag und eine Absage für das Rostock-Stipendium.

Die neue Woche begann mit der freudigen Botschaft, dass der Debütroman meines Pseudonyms Ben Philipp, „Die Magiera“, seit heute bestellbar ist (mehr dazu). Das motiviert doch und hilft über die kleine (ebenso erwartungsgemäße) Erkältung.

Tatort 2

In meinem aktuellen Krimimanuskript ist inzwischen der zweite Mord geschehen. Zugegeben, das hat mich nicht überrascht. Allerdings habe ich zumindest einen der Ermittler von einer Seite kennengelernt, die ich noch nicht kannte.

Da sage noch mal einer, das Schreiben nach vorheriger Plotentwicklung sei unspannend.

Es geht wieder los

Heute beginne ich mit der eigentlichen Schreibarbeit an meinem Krimi. Ich habe sie in meiner Planung durchaus etwas großzügiger angelegt, weil ich mich zwischendurch sicher noch mit weitergehenden Recherchen beschäftigen muss, und denke etwa gegen Ende Februar mit der Rohversion fertigzuwerden.

Ich freue mich schon und bin gespannt, wie es läuft. Werde sicher des Öfteren hier davon berichten.

Zurück beim Spion

Seit gestern bin ich wieder als freier Mitarbeiter in der Online-Redaktion von Spion-Media dabei. Das Unternehmen betreibt eine große Online-Community, die in allen Bundesländern, Österreich und der Schweiz vertreten ist (z.B. MV-Spion.de, Bayern-Spion.de, …). Die Redaktion betreut im Wesentlichen die News, wobei die Meldungen durchaus Unterhaltungswert besitzen.

Ungewohnter Beginn

Normalerweise beginne ich anders. Klar, zuerst ist da eine Idee. Meist ist die bei mir direkt mit einer Intention verbunden, mit einer Vorstellung, was ich mit dem Leser anstellen will. Das Ganze bildet schnell einen Rahmen, der zumindest aus Anfang und Ende der Geschichte besteht. Dann plotte ich dementsprechend (oft zuerst oder auch ausschließlich im Kopf). Figuren und Lokalitäten werden dem Plot entsprechend entwickelt. Ebenso ergibt sich die Notwendigkeit zur Recherche aus dem Plot.

Diesmal ist es fast anders herum. Natürlich steht auch zum Beginn meines Regionalkrimis die Idee. Auch eine Vorstellung darüber, was ich mit dem Leser anstellen will, habe ich schon. Aber ich habe noch keinen Rahmen und erst recht keinen Plot.
Klar, bei einem Regionalkrimi weiß ich schon, wo er spielt, in und um Rostock natürlich. Mehr noch: Zu meiner Idee gehört, dass ich weiß, in welchen Berufskreisen sich die Protagonisten bewegen sollen.
Aber um wirklich einen Plot erarbeiten zu können, muss ich erst in eben diesen Kreisen recherchieren. Und mein erster Recherchetermin liegt erst auf dem kommenden Samstag.
Was mache ich also? Ich beschäftige mich zum ersten Mal schon plotunabhängig mit den Figuren. Auch mal sehr interessant, wenn man noch nicht einmal weiß, höchstens ahnt, welche Rolle die später spielen könnten.
Aufregend, aufregend!

Keine Zeit zu feiern

Dennoch wenigstens einmal tief durchatmen. Das Rohmanuskript meines aktuellen Romans (Pseudonym Ben Philipp) ist fertig. Bis zum 16.09. hab ich noch Zeit für die Überarbeitung, dann geht es ins Lektorat.
Und dann wartet ein Krimi darauf, geschrieben zu werden.

Zurück

Melde mich zurück aus fernen, aber nicht fremden Gefilden.
Das Autorentreffen war klasse, dazu werde ich mich noch äußern.
Bei meiner Oma (jetzt ist es raus) habe ich fleißig weitergearbeitet, ohne die enkelnden Verpflichtungen zu vernachlässigen und bei der Freundin wurde ich nach allen Regeln der Kunst verwöhnt und von der Muse geküsst, sodass mein Pseudonym kein schlechtes Gewissen haben muss, denn es liegt weiterhin hervorragend im Plan!!!

Wenn aus kurz lang wird

Sicherlich, es war nicht die reine Schreibzeit. Und es war sowieso eine Sache, mit der ich mich nur nebenbei beschäftigen konnte.
Dennoch: Manchmal können Kurzgeschichten sich beim Schreiben hinziehen, als erhöben sie den Anspruch, Romane zu werden.

Nun habe ich es endlich geschafft und einen Schlusspunkt gesetzt. Und die Geschichtenweber können erleichtert aufatmen.
Sicher, mit knapp 25.000 Zeichen incl. Leerzeichen war die Geschichte sowieso eine der längeren Kurzgeschichten. Aber dazu kam, dass sie wohl meinerseits den höchsten Rechercheaufwand benötigte, den mir je eine Kurzgeschichte abverlangt hat, was man der fertigen Geschichte hoffentlich nicht anmerkt. Sie spielt in einem fiktiven Hamburg am Ende des 19. Jahrhunderts und weder in der Stadt noch in der Zeit war ich bis dato zu Hause.
Da ich nicht durchgängig an ihr arbeiten konnte, musste ich immer wieder einen neuen Anlauf nehmen, außerdem habe ich stetig das Konzept verfeinert.

Nun ja, nun ist sie fertig und ich hoffe, bald Neues von ihrem Werdegang berichten zu können, denn sie ist für eine sehr interessante Anthologie der Geschichtenweber gedacht, über die ich zur Zeit noch nicht mehr verraten darf.

Jetzt werde ich zum Großverbrecher

Nachdem ich bisher im Genre Krimi nur die Freunde von Kurz und Knapp bedient habe, stürze ich mich mit meinem nächsten Projekt zum ersten Mal in die Tiefen des Romanverbrechens.

Viel kann ich natürlich noch nicht verraten, stehe ich doch noch ganz am Anfang, aber es soll möglicherweise der Auftakt zu einer kleinen Reihe werden. Und regional soll es sein. Natürlich spielt dann die Handlung dort, wo ich zu Hause bin, in und um Rostock.

Neues dazu dann hoffentlich in Kürze.

Online-Texte und ein lieblicher Blog

Ich habe heute die Seite Texte und Leseproben online erweitert.

In den nächsten Tagen wird sie um weitere Online-Texte ergänzt.

Wer Lust hat, kann sich außerdem auf meinem neuen Blog umschauen. Valentiners Blog ist im wahrsten Sinne des Wortes auf Liebliches ausgerichtet. Wohin er sich auf Dauer entwickelt … ich bin selbst gespannt.

Neues Interview, Mord und Unterirdisches

Seit Neuestem führt Sabrina Eberl auf der Geschichtenweber-Homepage Intervies mit Geschichtenweber-Autoren.
Mir wurde die große Ehre zuteil, dass sie mit mir das erste Interview führte. Nachlesen könnt ihr es unter den News.

Außerdem gibt es Neuikeiten zu den beiden Geschichtenweber-Anthologien, in denen ich vertreten sein werde:

Mord in jeder Beziehung:
Das Lektorat für die Krimi-Anthologie ist inzwischen abgeschlossen. Die Herausgeber wollen die Gelegenheit nutzen, um sich an dieser Stelle bei den beteiligten Autorinnen und Autoren für ihre Kompromiss- und Kooperationsbereitschaft während des Lektorats zu bedanken. Der endgültige Name für die Geschichtensammlung ist inzwischen auch gefunden worden, sie wird „MORD IN JEDER BEZIEHUNG“ heißen. Der Wurdack-Verlag hat die Krimi-Anthologie bereits mit diesem Namen in seine Verlagsvorschau aufgenommen, als Veröffentlichungszeitraum ist der Herbst 2008 angepeilt. Hinter dem Namen „SEK Mordlust“ verbirgt sich übrigens das vierköpfige Herausgeberteam, das damit eine Art Markenzeichen für eventuelle Folgeprojekte schaffen will. (Quelle: Geschichtenweber)

Die Unterirdischen:
Das Lektorat der Anthologie „DIE UNTERIRDISCHEN“ mit Christoph Hardebusch und anderen Geschichtenwebern ist abgeschlossen. Die Autoren haben die Korrekturfahnen sorgfältig geprüft und bestätigt. Als nächstes wird das Buch vom Wurdack-Verlag gesetzt, bevor es in Druck gehen kann. (Quelle: Geschichtenweber)

Das vollständige Interview und das vollständige News-Update August findet ihr auch in diesem Blog unter der Kategorie „Geschichtenweber“.

Es grüßt euch
Philipp

Kindergeschichte

Im Moment schreibe ich unter anderem an einer Kindergeschichte, die ich dem Hinstorff-Verlag, in dem auch mein Roman „Das Lächeln der Kriegerin“ erschienen ist, anbieten will.
Zum Inhalt kann und will ich noch nichts verraten, ist ja wohl klar. Nur soviel: Sie ist (was bei mir nicht oft vorkommt) mit einem tatsächlichen Ereignis in meiner Kindheit verknüpft. Allerdings ist es nicht mir, sondern meinem damals besten Freund zugestoßen.

Natürlich wäre ich überglücklich, wenn der Hinstorff-Verlag zusagen würde, denn gerade im Bereich illustrierte Kinderbücher hat er sich in den letzten Jahren einen sehr guten Namen gemacht, einige Preise eingeheimst und ist zur Zeit mit „Hänsel und Gretel“ sogar für den Deutschen Literaturpreis 2008 nominiert.

Also heißt es: fertig schreiben und hoffen!

Es grüßt euch
Philipp