Elke Heidenreich unwissentlich zur Herausgeberin gemacht

Wie Literaturcafe.de berichtet, hat die Deutsche Literaturgesellschaft den Namen Elke Heidenreichs missbraucht. Mehr noch: Sie machte die bekannte Kritikerin kurzerhand und ohne deren Wissen zur Herausgeberin eines Buches des Zuschussverlags.

Tatsächlich ist auf der Homepage des Verlags für Mai 2009 eine Neuerscheinung angekündigt, bei der Elke Heidenreich neben Jörgen Hansen als Herausgeberin fungiert. Groß ist ihr Gesicht auf dem Cover zu sehen. „Bücher könnte ich lassen, Oper nie!“ heißt der Titel, der laut Elke Heidenreich ein Zitat aus einem ihrer Inteviews sei, und von der Deutschen Literaturgesellschaft unauthorisiert verwendet würde.

Auf Nachfrage des Literatur-Cafés, habe die prominente Kritikerin unmissverständlich ausgedrückt, sie kenne weder den Verlag noch das Buch.

Die Gesellschaft mit dem hochtrabenden Namen ist nach Angaben des Literatur-Cafés ein Zuschussverlag, der seinen Autoren anders als bei Publikumsverlagen horrende Summen für die Veröffentlichung ihrer Werke abknöpft.
Um diese für sich zu werben, ist dem Dienstleister wohl kein Mittel fremd.

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USA verbietet Kinderbücher ab 1985

Kind mit Buch (Foto: Christina Loehr)
Kind mit Buch (Foto: Christina Loehr)

Ein neues Gesetz in den USA verbietet den Verkauf oder die sonstige Weitergabe von Kinderbüchern, die vor 1985 gedruckt wurden.
Ursache hierfür ist eine Verordnung, die Kinder vor gesundheits-gefährdenden Inhaltsstoffen in Kinderspielwaren schützen soll.

Obwohl bisher keine Fälle bekannt sind, die belegen würden, dass Kinderbücher ein derartiges Risiko in sich bergen, sind auch sie von der Verordnung betroffen. Sie dürfen nur dann in irgendeiner Weise weitergegeben werden, wenn der „Weitergeber“ sich einwandfrei von der Unschädlichkeit des Buches überzeugt hat.

Quelle: www.mmnews.de