Wie …

Leserwahl 2011
© Poznyakov

… ihr habt noch nicht?

Dann aber hurtig zum Leserpreis 2011 auf Lovelybooks und eure Lieblingsbücher wählen. Eure Stimmen entscheiden in zehn Kategorien. Nominiert wurden jeweils 35 Bücher durch Lesers Votum. Nun geht es in die Entscheidung, denn heute ist der letzte Abstimmungstag! Morgen werden dann die Gewinner, eure Lieblingsbücher 2011, bekanntgegeben.

Arbeit oder Eigenwerbung

Autoren möchten gelesen werden. Um potentielle Leser zu erreichen, sind die Möglichkeiten abseits des Verlagsmarketings allerdings verhältnismäßig gering. Eine Möglichkeit sind Lesungen. Veranstaltungen, für die junge Autoren oft sehr dankbar sind. Vor Publikum die eigenen Werke lesen zu dürfen, ist das nicht so etwas wie ein Geschenk?

Vor allem ist es eine Arbeitsleistung, die der Autor erbringt. Das sollte er sich klar machen, denn wenn sie dem Autor schon nichts wert ist, wie soll sie dann der Veranstalter zu schätzen wissen?

Glücklicherweise haben sich dazu andere Kollegen dazu bereits ausgiebig geäußert, so etwa Petra A. Bauer oder gerade erst Elli Radinger.

Ganz ähnlich gelagert, wenn auch nicht auf Lesungen bezogen, die Aussagen von Harlan Ellison im folgenden Video:

Lisas erster Roman – Ein Märchen

© Chepko Danil Vitalevich
© Chepko Danil Vitalevich

Lisa Klug hat es endlich getan! Sie hat sich vor ihren PC geklemmt und begonnen, die genialen Ideen in ihrem Kopf zu einem Roman zu machen. Eine tolle Sache, die einfach ein super Buch werden muss. Schon weil sie mit so viel Herzblut bei der Sache ist.

Sie kommt gut voran. Sie schreibt und schreibt. Die ersten 50 Seiten sind schon fertig. Und Lisa stellt sich vor, wie Tausende von Lesern an ihren Worten kleben. Wenn sie nicht am PC sitzen kann, zeichnet sie schon mal das Cover für den künftigen Bestseller. Am liebsten würde sie schon jetzt der ganzen Welt von ihrem Roman erzählen.

So kommt es, dass sie bei studiVZ und Facebook über ihr Tun plaudert. Und nun passiert das Unglaubliche: Eine Online-Freundin offenbart ihr, dass auch sie gerade an ihrem ersten Roman schreibt. Und dass es viele mehr gibt wie sie. Tina erfährt auf diese Weise von einem Schreibforum, meldet sich an und stolpert als Erstes über die folgende Diskussion:

Warum gleich ans Veröffentlichen denken?*

Lisa ist erst einmal geschockt! Doch das Wunderbare ist, sie denkt darüber nach. Ja, sie bekommt sogar ein bisschen Angst. Was passiert mit meinen tollen Figuren und den schönen Ideen, wenn ich dieselben Fehler mache, von denen ich dort lesen konnte? Wie wichtig ist mir diese Geschichte?

Nein, aufgeben will sie sie nicht. Doch Lisa versteht. Sie legt sie sorgsam beiseite und beschließt, zunächst einmal zu üben und zu lernen, wie das mit dem Schreiben eigentlich funktioniert. An kürzeren Texten vielleicht, bei denen es ihr weniger schwerfällt, Misslungenes anzuerkenen und es neu anzugehen. Sie will sich vorbereiten auf ihr Meisterstück. Denn genau das soll er werden, ihr erster Roman! Der, an dem ihr Herz so sehr hängt.

*Der Link führt leider nicht in den öffentlichen Bereich des Forums, wie ich zunächst dachte. Ich habe mich dennoch entschieden, Artikel und Link so beizubehalten, weil es denjenigen, denen es ähnlich geht wie Lisa, sicher nicht schaden kann, sich in der Schreibwerkstatt (kostenlos) anzumelden. Allein die Beiträge der verlinkten Diskussion sind absolut lohnenswert!

Geschichtenweber und Buchmaler

Bei den Geschichtenwebern hat sich ein neues Mitglied eingefunden. Ist das nun so etwas Besonderes? Werde ich in Zukunft jedes Mal, wenn sich dort ein neues Mitglied einfindet, hier davon berichten? Nein und nein.

In diesem Fall bin ich einfach erst an seinem Nick, dann auf seiner Homepage hängengeblieben. Er ist nämlich nicht nur Schreiber, sondern auch Illustrator und Künstler. Und seine Arbeiten, die er dort präsentiert, laden durchaus zum Verweilen ein.

Also, schaut doch mal vorbei, beim Buchmaler!

Kobo: E-Book-Konkurrenz für Amazon

Die folgende Pressemeldung stammt von pte:

Amazon Deutschland bekommt E-Book-Konkurrenz

Kobo startet mit 80.000 Titeln Frontalangriff auf Kindle
Foto: flickr.com, Annie Mole
Leser: Erhalten größeres Digital-Angebot (Foto: flickr.com, Annie Mole)

Toronto/München (pte085/13.07.2011/13:45) – Eine schwergewichtige Konkurrenz hat Online-Händler Amazon im deutschen E-Book-Geschäft bekommen. Mit Kobo legt hierzulande ein weltweit bereits führender Anbieter einer Kindle-Alternative los. Wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte, erweitert es sein Angebot gleich um 80.000 deutschsprachige Titel. Amazon startete vor wenigen Monaten im Vergleich nur mit 25.000 deutschen Büchern (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/20110421019 ). Bei insgesamt rund 2,4 Mio. E-Books betritt Kobo den Markt in der Bundesrepublik als nunmehr größter Anbieter.

„Die deutschen Inhalte stammen von unserer Vertriebsplattform Libreka“, heißt es vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels auf Nachfrage von pressetext. Selbst erklärtes Ziel ist es, möglichst viele nationale und internationale Handelspartner mit E-Books zu beliefern. Auf das Portfolio können alle Anbieter und Online-Shops zugreifen, um „vom digitalen Markt zu profitieren“. Mit Amazons Kindle sind die Libreka-Formate E-Pub und PDF mit DRM allerdings nicht kompatibel.

Apps und E-Reader

Global hat es Kobo laut eigenen Angaben auch ohne Deutschland-Präsenz bereits auf über 4,2 Mio. Kunden gebracht. Das Portfolio des Unternehmens bildet hierzulande bald das gesamte Spektrum des digitalen Lesens ab. Neben einem eigenen E-Reader, dem „eReader Touch“, bringt Kobo auch die Apps für Smartphones und Tablets in deutscher Fassung gleich mit. iOS- und Android-Versionen sind bereits zum Start erhältlich – RIMs PlayBook soll folgen.

In der Bundesrepublik entwickelt sich das E-Book- und E-Reader-Geschäft – anders als etwa in den USA – nur schleppend. Kobo will das digitale Lesen jedoch „auf immer mehr Plattformen und in immer mehr Länder bringen“, betont CEO Michael Serbinis. So stehen etwa Spanien, Frankreich, Italien und die Niederlande und lokale Inhalte in ihren jeweiligen Landessprachen auf dem weiteren Expansionsplan der Kanadier.

Auf der Suche nach dem OYO

Es ist ganz eindeutig: E-Books sind im Aufwind! Wie sonst ließe sich erklären, dass der Buchhandelskette Thalia ein Lesegerät für ebensolche elektronischen Bücher entwendet wurde, das auf den kafkaesken Namen OYO hört?

Die verzweifelten Buchverkäufer haben aus diesem Grund einen Aufruf gestartet und wenden sich damit an all jene, die glauben, mittels logischer Schlüsse den Tätern auf die Spur kommen zu können.

Game Start

Ab Freitag dürft ihr euch als Top-Ermittler erweisen und gleichzeitig auf eine hohe Belohnung hoffen:

Thalia Krimisommer

Der Sommer wird spannend:
Thalia präsentiert auf Facebook ein Krimirätsel, dessen Lösung nur mit Hilfe der User möglich ist.

Mission:
Bei Thalia wurde ein OYO gestohlen, die Facebook-­‐Fans begeben sich auf Verbrecherjagd. Knifflige Fragen warten darauf, richtig beantwortet zu werden. Wer sich behauptet und viele Punkte einsammeln kann, hat die Chance auf den Wochensieg und eine kleine Überraschung. Gespielt werden kann auf den Facebook-­‐Seiten von Thalia Österreich, Deutschland und Schweiz.

Auf der Spur:
Insgesamt 6 Wochen lang wird der Krimisommer dauern und durch ebenso viele Levels führen. Jeden Freitag startet das neue Level, los geht‘s am Freitag, 15. Juli.

Geschafft:
Am Ende jeden Levels winken tolle Preise! Wer bis zum Ende des gesamten Krimisommers die meisten Fragen richtig beantwortet und viele Punkte eingeheimst hat, kann eine Reise gewinnen – in die Krimihauptstadt London!

Zum Spiel:
Österreich: http://www.facebook.com/thalia.at
Deutschland: http://www.facebook.com/thalia.de
Schweiz: http://www.facebook.com/thalia.ch

Level 6

Phanta Vier für die Figur

Wie man bei Feenfeuer erfährt, ist bei Larp.tv die vierte Folge des Phantastischen Quartetts online gegangen. Moderatorin Anett Enzmann spricht mit den Autoren Ann-Kathrin Karschnik, Thomas Plischke und Thomas Finn darüber, wie man glaubwürdige Figuren entwickelt, sie diskutieren über Helden und Heldenreisen, erklären den Umgang mit Protagonisten und Antagonisten und lassen auch die Nebenfiguren nicht aus.

Hier geht es zu Folge 4: Figurenerschaffung.

André Wiesler: Verschrieben

Nein, „Verschrieben“ ist nicht der neue, lang erwartete Roman von André Wiesler. André hat sich (bei) der Anthologie „Der Fluch des Colorado River“ der Geschichtenweber verschrieben, der ebenfalls mit Spannung entgegengefiebert werden darf.

Welchen Horror es darstellen kann, wenn man Steampunk schreibt, dass offenbar auch ein erfahrener Autor wie André so seine Schwierigkeiten mit Ausschreibungstexten hat, warum er für dieses Buchprojekt zwei Geschichten schreiben musste und weshalb das in seinem Fall gar nicht schlimm/ein Segen für die Fans ist, könnt ihr in seinem Blogeintrag „Wiesler im Westen“ nachlesen.